{"id":189,"date":"2001-12-26T00:00:00","date_gmt":"2001-12-26T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=189"},"modified":"2001-12-26T00:00:00","modified_gmt":"2001-12-26T00:00:00","slug":"team-2001-ein-internationaler-militaerwettkampf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=189","title":{"rendered":"Team 2001, ein Internationaler Milit\u00e4rwettkampf"},"content":{"rendered":"<p><strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/stories\/stories\/team_2001\/auto12.jpg\" border=\"0\" alt=\"viermalvier.de bei der Team 2001\" title=\"viermalvier.de bei der Team 2001\" width=\"180\" align=\"right\" style=\"float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;\" \/>Team 2001,<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage werden von Schlamm, Feldwegen, Kompass, Karte und Olivefarben gekleideten Zeitgenossen bestimmt werden.<br \/> Ich befinde mich auf der Team 2001, einem Internationalen Milit\u00e4rwettkampf.<\/p>\n<p>Was haben wir Offroader auf einem Milit\u00e4rwettkampf verloren, fragt Ihr Euch vielleicht? Das dachte ich mir auch beim \u00dcberschlagen des Programms dieser \u00dcbung: Blood and Blisters, Silly bridge, virtual battle. Doch beim and\u00e4chtigen Lesen der Unterlagen wurde meine Neugierde zunehmend geweckt:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\n<br \/><!--more-->\n<\/p>\n<div>\n<p>Quadstation, technik task, long-, heavy-, adventure &amp; fire-watcher-roadbook.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun mal langsam von Anfang an. Nach Sichten der Unterlagen beschlie\u00dfen die Redaktionen von 4WheelFun und viermalvier.de \u00fcber eine Onlineausschreibung ein ziviles Team mit an den Start zu schicken. Die Bundeswehr findet die Idee gut. <br \/> Die 14?t\u00e4gige Onlineverlosung gewinnt das Team Kirberg \/ Huber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie nehmen mit einem modifizierten Range Rover an dem Wettkampf teil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wettkampf dauert von Montagabend bis Freitagmorgen und erstreckt sich \u00fcber die Eifel von Aachen bis Euskirchen. <br \/> Montagabend zwischen 19.00 Uhr und 21.30 Uhr haben die Teilnehmer an einer bestimmten Koordinate zu erscheinen und sich anzumelden.<br \/> Mehr Informationen gibt es nicht. Anschlie\u00dfend zur Kaserne, um ich beim Wettkampfb\u00fcro in der Redaktion von \u201eY\u201c, dem Bundeswehrmagazin, zu melden.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/buero.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><br \/> Das Redaktions- und Wettkampfb\u00fcro&#8230; und alles in Natoliv.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach hei\u00dft es Zelte auf dem zugewiesenen Platz aufbauen. <br \/> Dort tummeln sich bereits holl\u00e4ndische, englische und deutsche Soldaten, Zivilisten von DRK und THW und ein Team von einer Event Firma, spezialisiert auf Mountainbikes und Adventure. Unser Team erregt in der olivefarbenen Gemeinde ein gewisses Aufsehen, erst recht als das Zelt mit Holzofen aufgebaut wird. Dagegen sehen die aneinander gekn\u00fcpften Ponchos der Teamkollegen schon fast mittelalterlich aus. Die sonstige Ausr\u00fcstung der \u201cverr\u00fcckten Offroader\u201c und der in \u201cGadjetomobil\u201c umgetaufte Land Rover 90 unseres Journalistenteams sorgen f\u00fcr den Rest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am ersten Abend, zweiundzwanzig-hundert, also um 22.00 Uhr: Briefing. Ein mehrsprachiger Willkommensgru\u00df durch Oberstleutnant Petermann. <br \/> Hauptmann Mertins erkl\u00e4rt allen Teilnehmern den Ablauf der Veranstaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Teams sind informiert und wissen, wann und wo sie am n\u00e4chsten Tag Ihre Unterlagen abholen k\u00f6nnen. Soso: morgen soll also der Tag zum \u00dcben werden! Das Trainingsroadbook: 4 Stationen sind an diesem 1.Tag zu durchlaufen. Schie\u00dfen, Quadstation, technik task und die Kletterstation silly bridge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der n\u00e4chste Morgen:<\/strong> <br \/> die Teilnehmer erhalten am Wettkampfb\u00fcro ihre Startkoordinate f\u00fcr diesen Tag. Nun sofort losfahren? Weit gefehlt! Rechnen, Navigation und Kompass sind jetzt gefragt.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/ralf_karte.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto8.jpg\" border=\"0\" width=\"337\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige der Teams stolpern auch gleich in die \u201eausgelegten Fallen\u201c. Die zuoberst aufgef\u00fchrte Notfallapparatenummer passt zuf\u00e4llig auf der Karte als Koordinate, allerdings Luftlinie 10 km au\u00dferhalb des Einsatzgebietes. <br \/> Team Kirberg\/ Huber findet nach dem unfreiwilligen Sightseeing auch den Startpunkt und erh\u00e4lt das roadbook f\u00fcr Tag 1. <br \/> Der Weg f\u00fchrt zum Schie\u00dfstand, f\u00fcr uns als Journalisten ein Spaziergang mit eingezeichneten Zielpunkten, f\u00fcr die Teams hei\u00dft es: Navigieren was das Zeug h\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Schie\u00dfstand wird mit der P1 geschossen, es hei\u00dft: 7 Schuss 1 Wurf, erkl\u00e4rt mir der verantwortliche Offizier. <br \/> Nun gut, wir beobachten einige Teams und machen uns dann auf zur n\u00e4chsten Station.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir testen eine Abk\u00fcrzung durch den Wald. Zun\u00e4chst ist uns ein wenig mulmig, das \u201choffentlich kommt kein F\u00f6rster-Gef\u00fchl\u201c sitzt uns im Nacken. Jedoch ohne Grund, denn es handelt sich um eine genehmigte \u00dcbung. Das hei\u00dft im in Klartext: wir d\u00fcrfen jeden Feld-, Wald- und Wiesenweg, mit Brief und Siegel best\u00e4tigt, befahren. Ein v\u00f6llig neues Gef\u00fchl!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Ausflug durch den Wald endet an der Station \u201c <strong>technik task<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto6.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"203\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto7.jpg\" border=\"0\" width=\"320\" height=\"203\" \/><br \/> Ein bunter Haufen: Zivilisten, DRK, THW, und Englische- Holl\u00e4ndische- Deutsche Soldaten.<\/p>\n<\/div>\n<p>F\u00fcr die Teams gilt es Fragen zum Fahrzeug zu beantworten, Verbandskasten, Warndreieck dabei zu haben und mit dem Fahrzeug so eng wie m\u00f6glich rangieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns einen frischen Kaffee aufgebr\u00fcht fahren wir zur n\u00e4chsten Station: <strong>die Quadstation<\/strong>.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/quad4.jpg\" border=\"0\" width=\"250\" height=\"373\" align=\"right\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/quad2.jpg\" border=\"0\" width=\"250\" height=\"373\" align=\"left\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/quad3.jpg\" border=\"0\" width=\"275\" height=\"144\" \/><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die 250 ccm Kawasaki Quads werden vom Berliner Original \u201eRappe Quad Racing\u201c zur Verf\u00fcgung gestellt. <\/p>\n<p> Eine kleine Trialstrecke ist abgesteckt. <\/p>\n<p> Die Teams erhalten eine kurze Einf\u00fchrung: Start, G\u00e4nge, Gas, Bremse Einf\u00fchrungsrunde und dann ab zum Trial. <br \/> Die Aufgabe lautet: 2 Quads durch den Parcours zu rangieren. <br \/> Der Parcours ist nicht unbezwingbar, erfordert aber Teamgeist. <br \/> Die Kurven sind teilweise so eng gesteckt, dass der Teampartner das Gef\u00e4hrt vorne herumheben muss.<br \/> Keine Regel besagt, dass das untersagt ist, ausdr\u00fccklich erlaubt ist es allerdings auch nicht. <br \/> Die Sektionsbezwinger berufen sich jedenfalls auf die Aussage: Bringt 2 Quads durch den Parcours. Das hat man gemacht!<\/p>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nun machen wir uns auf dem Weg zur \u201e<strong>silly bridge<\/strong>\u201c.<br \/> Fans der K\u00f6lner Rock Gruppe BAP kennen diese Br\u00fccke, wurde doch die neueste CD an diesem Ort vorgestellt.<\/p>\n<p>Es handelt sich grunds\u00e4tzlich um eine Autobahnbr\u00fccke. <br \/> Das seltsame daran ist aber die Tatsache, dass weder eine Strasse darunter her f\u00fchrt, noch eine daran angeschlossen ist. <br \/> Das Monument deutscher Fehlplanung wird nun zu einer interessanten Station in unserem Wettkampf.<br \/> Die Teams m\u00fcssen \u00fcber eine Leiter auf die 6 Meter hohe Br\u00fccke gelangen und sich anschlie\u00dfend \u00fcber das Gel\u00e4nder wieder abseilen. <br \/> Einige Teilnehmer sind nicht schwin-delfrei und wechseln schon leicht die Farbe. <br \/> Das betreuende Sicherheitspersonal macht sich fertig zum ersten Einsatz. <br \/> Nein, im Ernst, die Verunsicherten werden beruhigt, es handelt sich ja nur um den Trainingstag.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Teams hei\u00dft es dann: Heim zur Basis, im Wettkampfb\u00fcro die Unterlagen abgeben und Instruktionen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag sammeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto17.jpg\" border=\"0\" width=\"336\" height=\"218\" align=\"right\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr mich hei\u00dft es: Stabsfeldwebel Hermann Josef Schmitz treffen. <\/p>\n<p> Wir wollen gemeinsam die Trialstrecken f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag abstecken. <\/p>\n<p> Hermann ist im Privatleben Kommissar beim Truck Trial und ist ganz nach meinem Geschmack: wir zaubern das traumhafte Fahrschulgel\u00e4nde in eine atemberaubenden Trialstrecke um. <\/p>\n<p> Wir versuchen die Strecke mit maximalen Sicherheitszonen anzulegen, die Fahrer aber auch ordentlich gefordert werden. <br \/> Alle Passagen werden mit dem \u201eGadjetomobil\u201c und den \u201eLangen Wolf\u201c der Bundeswehrversion des G, abgefahren. <\/p>\n<p> Von engen Kehren, wenden im Schlammloch, Steilab- und Auffahrten ist alles vorhanden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto11.jpg\" border=\"0\" width=\"302\" height=\"373\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto10.jpg\" border=\"0\" width=\"250\" height=\"373\" \/><br \/> Der Wolf war &#8222;nur&#8220; von einer anderen Einheit ausgeliehen &#8230; um die \u00dcbung vorzubereiten \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto12.jpg\" border=\"0\" width=\"317\" height=\"278\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto18.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"278\" \/><br \/> Wir haben alle Strecken auch brav vorher getestet.<\/p>\n<\/div>\n<p>Die feuchten H\u00e4nde und die anschlie\u00dfenden Freudenschreie \u00fcber bew\u00e4ltigte Sektionen verraten uns am n\u00e4chsten Tag die Zustimmung der Teams.<br \/> Der gesamte Trial ist in drei Sektionen aufgeteilt, welche sich im Schwierigkeitsgrad steigern.<\/p>\n<p>Vor jeder Sektion wird der Parcours mit den Teams zu Fu\u00df abgelaufen. <br \/> Hierbei erkl\u00e4rten wir die Technik der Fahrzeuge und wie sie in gewissen Situationen optimal einzusetzen ist.<\/p>\n<p>Von einem Kratzer in einer Sto\u00dfstange abgesehen, haben alle Teams den Trial schadenfrei \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Nach dieser Er\u00f6ffnung des zweiten Tages gibt es Warmverpflegung vor Ort, mit anschlie\u00dfender Aush\u00e4ndigung des long roadbooks . <br \/> Dieses roadbook f\u00fchrt von Euskirchen bis nach Aachen in die Donnerbergkaserne. Das Geniale hierbei: zu 90% wird die Strecke auf nicht befestigten Wegen abgefahren. Von den Teams wird auf dieser Strecke wieder alles abverlangt: Fahren, Navigieren, Denken, Sehen und das m\u00f6glichst gleichzeitig. <br \/> Es gilt versteckte Schilder zu finden und Aufgaben zu l\u00f6sen.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto13.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"235\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto5.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Gegen Abend erreichen die Fahrzeuge die Kaserne, wo die bereits wohlverdiente Verpflegung wartet. <br \/> Um 19.30 Uhr dann ein erneutes Briefing f\u00fcr die Nachtsektion: eine \u201eBAMA Schnuppernacht\u201c.  BAMA bedeutet British Army Motoring Association.  <br \/> Die britische Armee h\u00e4lt regelm\u00e4\u00dfig solche Wettk\u00e4mpfe ab, wobei diese von der teils zivilen BAMA organisiert wird. <br \/> Die Fahrzeuge sind unverkennbar: wei\u00dfe Land Rover (90er? 110er?) mit Zusatzscheinwerfern auf der Motorhaube.  Nur ein kleiner Schriftzug \u201cBritish Army\u201c verr\u00e4t die Herkunft der Gel\u00e4ndewagen. <br \/> Steve Slater hat den Parcours f\u00fcr die Team 2001 im Vorfeld abgesteckt, kann aber leider zum eigentlichen Event nicht erscheinen. Daher bleibt uns der Blick auf einen der offiziellen BAMA Land Rover leider verwehrt. Philip Slater, Steves Sohn, betreut die 2001er BAMA Schnuppernacht.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/bama1.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/bama2.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Beim Briefing werden die Teams mit Begriffen wie QZ, MTC, TC, CO, Marschall etc. bombardiert. \u00dcberall Fragezeichen in den Gesichtern der Teilnehmer. <br \/> Jedes Team bekommt eine halbe Stunde vor Abfahrt sein roadbook ausgeh\u00e4ndigt. In dieser halbe Stunde m\u00fcssen alle verschl\u00fcsselten Koordinaten ausgearbeitet werden. Die Skizzen der Teilabschnitte m\u00fcssen den Koordinaten zugeordnet und auf die Karte \u00fcbertragen werden. Wer vergisst, die aktuellen \u00c4nderungen am schwarzen Brett zu beachten, wird den richtigen Weg nicht finden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/winner.jpg\" border=\"0\" width=\"200\" height=\"299\" align=\"right\" \/>Die Teams erhalten die roadbooks im 1 Minutentakt und starten entsprechend 1\/2 Stunde sp\u00e4ter.<br \/> Es gilt auf der Strecke aufgestellte Schilder zu finden und die Buchstaben und Zahlen zu notieren.<br \/> Doch nur das alleine w\u00e4re zu einfach. Eingezeichnete QZ \u201equiet zones\u201c sind strikt zu beachten. <br \/> Zur Kontrolle sind entlang der Strecke die Feldj\u00e4ger mit Radarmessanlagen postiert. In diesem Fall gilt zu schnell = Punkteabzug. Das ist zwar nicht so tragisch wie Punkte in Flensburg, aber trotzdem \u00e4rgerlich. <br \/> Kommt man bei einem Kontrollposten entweder aus der falschen Richtung, zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t = Punkteabzug.<br \/> Auf der Strecke versteckte Marschalls kontrollieren die Teams verdeckt: Fernlicht in der Ortschaft an = Punkteabzug.<\/p>\n<p>Die Strecke hat es absolut in sich und das am Morgen auf der Trialsektion Gelernte muss nun gleich angewendet werden. Feldwege, kn\u00f6chelhoher Matsch, Steilabfahrten und Waldwege, alles ist dabei. <br \/> Ankunft ist in der Abtei Mariawald, N\u00e4he Heimbach. Gegen 02.00 h morgens trudeln die letzten Teams ein. <br \/> Geschlafen wird drau\u00dfen oder in den Fahrzeugen.<br \/> Die meisten Teilnehmer sind eh so m\u00fcde, dass sie im fast im Stehen einschlafen.<\/p>\n<p><strong>Der Donnerstagmorgen<\/strong> zeigt uns einige zerknitterte Gesichter beim Briefing. <br \/> Die Teams erhalten Ihre adventure and firewatcher roadbooks.<\/p>\n<p>Es gilt an diesem Tag so viele Stationen wie m\u00f6glich abzufahren und die dort gestellten Aufgaben zu bew\u00e4ltigen.  <br \/> Es ist unm\u00f6glich alle Stationen zu bew\u00e4ltigen. Daher wird auch taktisches Denken verlangt. <br \/> Wo kann ich wie viele Punkte holen? Welche Aufgaben warten dort auf uns? Wie lange dauern diese ungef\u00e4hr?  <br \/> Wichtig ist also die geschickte Auswahl der Strecke, um m\u00f6glichst viele Stationen unterzubringen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte hier auf einige Stationen eingehen:<\/p>\n<p><strong>\u201eblood and blisters\u201c:<\/strong> An der Burg Bubenheim<\/p>\n<p>im Kreis D\u00fcren befindet sich ein Maisfeld, das als Labyrinth angelegt ist. <br \/> Aufgaben an der Station: Zun\u00e4chst soll an einer  Reanimations-\u00dcbungs-Puppe erste Hilfe geleistet werden. <br \/> Anschlie\u00dfend sollen im Maisfeldlabyrinth 10 Stempel gefunden werden.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/blood_and_blisters.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/oranje.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Die Station virtual batle<\/strong> in der Mechenicher Kaserne: in einem 3 d Kino wird mit elektronischen G 3 Gewehren auf virtuelle Feinde geschossen.<\/p>\n<p><strong>In Ruhrberg die Station \u201cFlo\u00df\u201c<\/strong>, die Teams sollen aus bereitgestellten Gegenst\u00e4nde ein Floss bauen und eine vorgegebene Schleife \u00fcber dem Wasser abpaddeln.<\/p>\n<p><strong>Die Kletterstation in Nideggen<\/strong>, hier gibt es eine kleine Klettereinlage inklusive einer atemberaubenden Abseilaktion.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/climbing1.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/climbing2.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><br \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/climbing3.jpg\" border=\"0\" width=\"250\" height=\"373\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/climbing4.jpg\" border=\"0\" width=\"250\" height=\"373\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Die \u201eMountainbikestation\u201c:<\/strong> <br \/> Fahrer und Beifahrer gehen getrennte Wege. Beide bekommen ein mini roadbook und verlassen die Station in unterschiedlichen Richtungen. Einer auf dem Fahrrad und der andere im Gel\u00e4ndewagen, um anschlie\u00dfend an einem definierten Punkt wieder zusammentreffen&#8230; wenn es gelingt!<\/p>\n<p><strong>Eine kleine Bezugspunktrallye<\/strong> und eine Station <strong>Pl\u00e4ttchen Orientierung<\/strong> geh\u00f6ren ebenfalls dazu.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto15.jpg\" border=\"0\" width=\"255\" height=\"234\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto9.jpg\" border=\"0\" width=\"308\" height=\"234\" \/><br \/> Das &#8222;B\u00e4ren&#8220; Siegerteam und die tapferen vom DRK.<\/p>\n<\/div>\n<p>Das Sahnest\u00fcck des Nachmittags ist f\u00fcr das 4Wheel Fun \/ viermalvier.de Team das <strong>heavy roadbook<\/strong>.<\/p>\n<p>Wieder auf dem \u00dcbungsgel\u00e4nde in Euskirchen gilt es einem roadbook zu folgen.  <br \/> An den schwierigen Schl\u00fcsselstellen sind Tafeln mit Buchstaben oder Nummern abgelegt. <br \/> Diese Tafeln oder besser T\u00e4felchen sind nicht gr\u00f6\u00dfer als eine Zigarettenschachtel: also Augen auf f\u00fcr Fahrer wegen der Strecke und Beifahrer wegen der Navigation und Markierungen.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto16.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"218\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto14.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"219\" \/><br \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto3.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto4.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Das heavy roadbook macht seinen Namen alle Ehre. Es war machbar, erforderte aber das Umsetzen von nun gelernten Handlungen.<\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto1.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/auto2.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Um 18.00 Uhr haben alle Teilnehmer Ihre Unterlagen im Wettkampfb\u00fcro abzugeben. <br \/> Im Anschluss daran gibt es in der riesigen Grillh\u00fctte in der Euskirchener Kaserne einen BBQ Abend. <br \/> Alle haben sich \u00fcber das Erlebte der letzten Tage reichlich zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die unter den Teilnehmern anfangs etwas au\u00dferirdisch wirkenden zivilen Teams und die ausl\u00e4ndischen Kameraden haben den Anschluss gefunden.<\/p>\n<p>Eines interessiert nat\u00fcrlich alle brennend: Wer ist den nun Sieger der Team 2001? <br \/> Um 22.30 Uhr kommen dann endlich die Organisatoren hinzu, um die Ergebnisse bekannt zu geben.<\/p>\n<div>\n<p>3er Platz mit 1218 Punkten Sergeant Angelo Van Hengst und Sergeant David Vis aus den Niederlanden<br \/> 2er Platz mit 1252 Punkten Oberfeldwebel Mario Wehner und Oberfeldwebel Fritz-Josef Diebold<\/p>\n<p> <strong>1er Platz mit 1283 Punkten Oberfeldwebel Heiko Steng und Oberfeldwebel Marc Sawerthal<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/winers.jpg\" border=\"0\" width=\"350\" height=\"234\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/team_2001\/team_2001_film_082941_25.jpg\" border=\"0\" width=\"216\" height=\"307\" align=\"right\" \/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Das 4Wheel Fun \/ viermalvier.de Team Kirberg \/ Huber mit 1182 Punkten auf Range Rover belegen den 6 ten Platz von 28 Teams und haben sich somit super geschlagen.<\/p>\n<p>Alle beteiligten Teams haben auf der Veranstaltung nach eigener Aussage einiges gelernt und vor allem viel Spa\u00df dabei gehabt.<\/p>\n<p>Wir sind im n\u00e4chsten Jahr wieder mit von der Partie und werden sicherlich schon im Vorfeld organisatorisch mitmischen.<\/p>\n<p>Was nat\u00fcrlich keine Kritik an der Organisation 2001 bedeutet. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung ist perfekt geplant von Leuten, die mit Herz und Seele bei der Sache sind und Anregungen und Ideen gegen\u00fcber stets aufgeschlossen gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Phil<br \/> Team vier<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Team 2001, Die n\u00e4chsten Tage werden von Schlamm, Feldwegen, Kompass, Karte und Olivefarben gekleideten Zeitgenossen bestimmt werden. Ich befinde mich auf der Team 2001, einem Internationalen Milit\u00e4rwettkampf. Was haben wir Offroader auf einem Milit\u00e4rwettkampf verloren, fragt Ihr Euch vielleicht? Das dachte ich mir auch beim \u00dcberschlagen des Programms dieser \u00dcbung: Blood and Blisters, Silly bridge, virtual battle. Doch beim and\u00e4chtigen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=189\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-189","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eure-geschichten"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/189\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}