{"id":207,"date":"2002-03-14T00:00:00","date_gmt":"2002-03-14T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=207"},"modified":"2002-03-14T00:00:00","modified_gmt":"2002-03-14T00:00:00","slug":"einbau-eines-200tdi-lr-motor-in-einer-serie-iii","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=207","title":{"rendered":"Einbau eines 200tdi LR Motor in einer Serie III"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zur Vorgeschichte <\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Idee f\u00fcr den Umbau wurde im M\u00e4rz 2000 geboren. <br \/>Auf dem Weg zum Um El Ma in Libyen kamen wir bei sehr weichen Sandverh\u00e4ltnissen nur mit allergr\u00f6\u00dften M\u00fchen \u00fcber die D\u00fcnen. Der 2.5er LR Sauger in meinem 109er tat sein bestes, aber war leistungsm\u00e4ssig an seiner Grenze.<br \/>Ein st\u00e4rkerer Motor f\u00fcr unseren Serien Landy musste her. <br \/>Hierbei sollte das &#8222;Gesicht&#8220; des SIII vollst\u00e4ndig erhalten bleiben und m\u00f6glichst nur LR Teile verwendet werden (Ersatzteilversorgung im Ausland). <br \/>Die Wahl fiel auf einen gebrauchten 200tdi Motor aus einem Landrover Discovery in gutem Zustand mit geringer Laufleistung. <br \/><em>(Ein Defender-Motor w\u00e4re eigentlich praktischer gewesen (Kr\u00fcmmerproblematik siehe unten) ist aber z.Z. gebraucht in gutem Zustand nicht erh\u00e4ltlich oder aber es werden verr\u00fcckte Preise aufgerufen.)<\/em><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<br \/><!--more-->\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div>Aber was macht ein 200tdi Motor mit dem zierlichen SIII Getriebe? Er zerlegt es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter. Da die L\u00f6sung dauerhaft sein sollte, sollte das Originalgetriebe durch ein LT77 mit R230 Reduktionsgetriebe aus einem LR Defender ersetzt werden. Das gew\u00e4hlte Getriebe hat die Ratio 1:1,41.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Das LT 77 birgt wiederum ein neues Problem in sich, es versorgt den Antriebsstrang mit permanenten Allradantrieb. Daf\u00fcr ist die Vorderachse (genauer die Kreuzgelenke) des SIII Vierzylinders aber nicht ausgelegt.<br \/>Da das LT 77 k\u00fcrzer \u00fcbersetzt ist, als das SIII Getriebe werden zus\u00e4tzlich auch Differentiale mit l\u00e4ngerer \u00dcbersetzung (Ratio 1:3,54 statt 1:4,62) in beiden Achsen ben\u00f6tigt.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Der Landrover 109 V8 Stage I ist mit permanentem Allrad (LT 95 Getriebe) und Differenzialen mit der Ratio 1:3,54 ausger\u00fcstet. Er hat Blattfedern und seine Achsen sind so eine ideale L\u00f6sung. Nach langem Suchen fand ich einen geeigneten Organspender f\u00fcr diese Achsen. Und los gings&#8230;.<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><em><br \/><\/em><\/div>\n<p><strong>Algemeines:<\/strong><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/dunes.jpg\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"203\" align=\"right\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/landy.jpg\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"203\" align=\"left\" \/><\/div>\n<p><strong>Das Fahrzeug <\/strong><\/p>\n<div>Landrover 109 SIII <br \/>Hardtop <br \/>2,5l Saugdiesel (2,24 l original)<br \/>Baujahr 1975<br \/>Milit\u00e4rschassis<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Kontakt und Details: <a href=\"http:\/\/www.redjem.de\/\" target=\"_blank\">www.redjem.de<\/a><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>\u00a9 by www.redjem.de 2001<\/div>\n<p><hr title=\"DER MOTOR\" alt=\"DER MOTOR\" class=\"system-pagebreak\" \/>\n<br \/><strong>DER MOTOR<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Motorhalterungen <\/strong><\/p>\n<div>a. Der am Rahmen verschwei\u00dfte Teil der Halterung auf der Fahrerseite pa\u00dft (hierbei Verwenden der motorseitigen Halterung des SIII Motors m\u00f6glich) <br \/>b. Der am Rahmen verschwei\u00dfte Teil der Motorhalterung auf der Beifahrerseite muss angepasst werden. (Auf waagerechten Sitz des Motors achten)<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Kr\u00fcmmer, Turbolader, Fallrohr<\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"47%\" height=\"401\">\n<div>Ein- und Auslasskr\u00fcmmer des Discovery Motors k\u00f6nnen nicht \u00fcbernommen werden. Der Turbolader wird beim Disco nach unten weggef\u00fchrt und kollidiert dort mit dem Lenkgetriebe des SIII. <br \/>Es wurden die Kr\u00fcmmer des 200tdi Defender Motors eingebaut. Die Teile k\u00f6nnen 1 zu 1 ausgetauscht werden, alle Bohrungen und Dichtungen passen. <br \/>Jetzt sitzt der Turbolader oben links \u00fcber dem Zylinderkopf und es verbleibt genug Platz (es ist wenig genug) f\u00fcr das Lenkgetriebe.<\/div>\n<p><\/p>\n<div>Das Fallrohr (Gussteil nach Turbolader) vom Discovery wurde zerschnitten und so gedreht wieder verschwei\u00dft, da\u00df der Auspuff zwischen Spritzwand und Kr\u00fcmmer hindurchpasst (verflucht eng). <\/p>\n<p><em>Alternativ kann auch die Servolenkung vom z.B. Range Rover installiert werden, der Anschluss einer Servopumpe ist ja leicht m\u00f6glich. Dann f\u00e4llt das SIII Lenkgetriebe weg und es ist genug Raum f\u00fcr den Disco-Kr\u00fcmmer mit Turbolader.<\/em><\/div>\n<p><\/td>\n<td width=\"53%\" height=\"401\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Motor_oben.jpg\" border=\"0\" width=\"282\" height=\"202\" align=\"top\" \/><\/div>\n<p><\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Fallrohr1.jpg\" border=\"0\" width=\"270\" height=\"202\" \/><\/div>\n<p><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>Lichtmaschine<br \/><\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"47%\">Die original Disco-Halterung f\u00fcr die Lichtmaschine kann (nach dem Wechsel auf die Defenderkr\u00fcmmer) aus Platzgr\u00fcnden nicht \u00fcbernommen werden. Ich habe die Halterung und die Aufnahmepunkte der SIII Lichtmaschine verwendet. Hierbei muss aber ein Sockel gefertigt werden, der die Lichtmaschine um 4 cm zur Front versetzt, damit sie wieder in einer Flucht mit den anderen Keilriemenscheiben ist.<\/td>\n<td width=\"53%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/motor_vorn.jpg\" border=\"0\" width=\"282\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>\u00d6l- und Wasserk\u00fchler <\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"47%\">Da die Front des SIII erhalten bleiben sollte, war f\u00fcr den originalen SIII K\u00fchler im Motorraum kein Platz mehr vorhanden. Eingebaut wurde statt dessen die Wasser-\u00d6lk\u00fchlerkombination aus dem 300tdi Defender. Dieser passt auf die vordere Traverse, wobei die Haltebleche f\u00fcr den SIII K\u00fchler in der K\u00fchlermaske nahezu komplett entfernt werden m\u00fcssen. Bei der rechts-links Ausrichtung der K\u00fchlereinheit sind die Ladeluftk\u00fchlerleitungen zu beachten. Befestigt wurde der 300tdi K\u00fchler mit den originalen runden Gummimuffen, f\u00fcr die oben und unten Einbaurahmen geschwei\u00dft wurden. Unten wurde der Rahmen an den Verschaubungspunkten f\u00fcr das Lenkrelais befestigt. Oben wird der Rahmen dort an der K\u00fchlermaske befestigt wo vorher das Haubenschloss war (Haube wird jetzt mit den Milit\u00e4r-Haken gesichert). Die K\u00fchlwasserschl\u00e4uche wurden vom V8 verwendet und wo n\u00f6tig modifiziert.<\/td>\n<td width=\"53%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Wasserkuehler2.jpg\" border=\"0\" width=\"282\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>Ladeluftk\u00fchler <\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"48%\">Als Einheit zur K\u00fchlung der Ladeluft wurde der Ladeluftk\u00fchler aus dem Defender TD5 gew\u00e4hlt. Dieser wird wie beim TD5 vor dem Wasserk\u00fchler montiert und passt genau zwischen die beiden Kotfl\u00fcgel. Befestigt wurde der Ladeluftk\u00fchler mit den original Gummimuffen, f\u00fcr die Halterungspunkte an der K\u00fchlermaske angeschwei\u00dft wurden. Als Ladeluftleitungen wurden Aluminiumrohre mit 50mm Innendurchmesser verwendet. Als Verbindungs- und Eckst\u00fccke wurden die original LR Ladeluftleitungsgummist\u00fccke verwendet.<\/td>\n<td width=\"52%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Ladeluftkuehler.jpg\" border=\"0\" width=\"282\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>E-L\u00fcfter <\/strong><\/div>\n<div>F\u00fcr den original vorhanden Viskol\u00fcfter ist der Raum zwischen Motor und K\u00fchler zu klein. Statt dessen wurde ein E-L\u00fcfter montiert (erst mal der eines Ford Fiesta Diesel, ob die Leistung ausreichend ist, wird sich noch zeigen) gesteuert wird der L\u00fcfter \u00fcber einen BMW-Thermoschalter. F\u00fcr den Thermoschalter wurde in das Thermostatgeh\u00e4use eine zus\u00e4tzliche Bohrung mit Gewinde gedreht (Gehen sie zum Werkzeugmacher ihres Vertrauens)<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Temperaturanzeige und -f\u00fchler<\/strong><\/div>\n<div>Der Temperaturf\u00fchler des Serien Landrovers ist nicht identisch mit dem aus dem Discovery\/Defender. Damit die original SIII Termperaturanzeige weiter verwendet werden kann, muss der F\u00fchler aus dem SIII in das Thermostatgeh\u00e4use des tdi Motors eingebaut werden. Die Gewinde der beiden F\u00fchler sind nicht identisch. Es musste ein Adapter angefertigt werden. (Gehen sie zum Werkzeugmacher ihres Vertrauens)<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Batteriehalterung <\/strong><\/div>\n<div>Die originale SIII Batteriehalterung musste komplett entfernt werden. Da die Batterie aber im Motorraum untergebracht werden musste (Zusatztanks unter den Sitzen) wurde aus L-Profileisen eine neue Batteriehalterung gefertigt. Diese sitzt jetzt an der Beifahrerseite \u00fcber Kraftstoff- und Einspritzpumpe und wurde an der Spritzwand, der Halterung f\u00fcr das Lenkgetriebe und dem Rahmentr\u00e4ger befestigt.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>K\u00fchlwasserausgleichsbeh\u00e4lter <\/strong><\/div>\n<div>Der K\u00fchlwasserausgleichsbeh\u00e4lter wurde auf der Beifahrerseite im Bereich \u00fcber dem Lenkrelais mit selbstgefertigten Halterungen befestigt (Beh\u00e4lter ist in diesem Fall ein Peugeot-Teil)<\/div>\n<hr title=\"Der Antriebsstrang \" alt=\"Der Antriebsstrang \" class=\"system-pagebreak\" \/>\n<p><strong>Der Antriebsstrang <\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Getriebehalterungen <\/strong><\/div>\n<div>a. Die Halterungen des SIII Getriebes auf der Getriebetraverse entfernen (bei mir die Geschraubte Mil-Version) <br \/>b. Silentbl\u00f6cke und Halterungen vom Defender \u00fcbernehmen. Passt mit leichten Modifikationen (sitzt etwas tiefer als beim Defender). Halterungen mit jeweils drei Bolzen durch den Rahmen befestigen. Ein T-St\u00fcck aus Flacheisen verhindert auf der Au\u00dfenseite des Rahmens, da\u00df dieser beim Festziehen der Bolzen zusammengedr\u00fcckt wird. Wer es ganz nobel will, kann H\u00fclsen einsetzen.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Kardanwellen <\/strong><\/div>\n<div>Das LT 77 mit dem R230 Verteilergetriebe liegt etwas weiter hinten als das Reduktionsgetriebe des SIII Getriebes. Die Kardanwellen passen daher nicht mehr. Die vordere muss l\u00e4nger sein, die hintere k\u00fcrzer. Ich habe mir Weitwinkel Kardanwellen in D\u00e4nemark fertigen lassen, die waren billiger und sind stabiler als originale LR Kardanwellen. Zum Ausmessen der Kardanwellen: Fahrzeug normal belasten und dann den Abstand von Flansch zu Flansch messen. <br \/>L\u00e4nge vordere Kardanwelle in meinem Fall: 86 cm<br \/>L\u00e4nge hintere Kardanwellein meinem Fall: 94 cm<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Handbremse <\/strong><\/div>\n<div>Die gesamte Handbremseinrichtung des Serie III wurde entfernt. Statt dessen wurde der Bowdenzug und der Handbremshebel des V8 verwendet. Alternativ k\u00f6nnten aber auch die Defenderteile verwendet werden. Die Anschl\u00fcsse sind identisch.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Achsen <\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"48%\">\n<div>Die V8 Achsen k\u00f6nnen ohne \u00c4nderungen umgebaut werden. <br \/>Sie haben sie Differentiale mit einer \u00dcbersetzung von 1:3,54. Diese \u00dcbersetzung passt zum LT 77.<br \/>Weiterhin haben sie nicht die einfachen Kreuzgelenke der Vorderachse der 4 Zylinder SIII Landrover, sondern Homokineten, die das Fahren mit permanenten Allrad erst m\u00f6glich machen.<\/div>\n<p><\/p>\n<div>Alle Befestigungspunkte, Lenkhebel etc. sind mit denen vom 4 Zylinder SIII identisch.<\/div>\n<p><\/td>\n<td width=\"52%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Swivel.jpg\" border=\"0\" width=\"282\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr title=\"Der Rahmen\" alt=\"Der Rahmen\" class=\"system-pagebreak\" \/>\n<p><strong>Der Rahmen <\/strong><\/p>\n<div><strong>Motortraverse <\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Da das Verteilergetriebe weiter hinten liegt als das Originalgetriebe (siehe Kardanwellen), und die vordere Kardanwelle l\u00e4nger ist, kann diese bei vollem ausfedern der Vorderachse auf der Motortraverse aufsetzen. Bei meinem Mil-Chassis war an dieser Stelle bereits eine Einkehlung, die von mir noch etwas vergr\u00f6ssert wurde, damit der Platz ausreicht. Hierbei kam mir noch zu Gute, da\u00df der Achsk\u00f6rper der Stage I Achse ein wenig gedreht ist, so da\u00df der Kardanwellenflansch etwas h\u00f6her liegt, und so ein Verlegen der Traverse nicht n\u00f6tig ist.<\/td>\n<td>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Motortraverse1.jpg\" border=\"0\" width=\"270\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>Getriebetraverse <\/strong><\/div>\n<div>Kann bleiben wo und wie sie ist. Lediglich die SIII Getriebehalterungen m\u00fcssen entfernt werden.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Traverse hinter dem Getriebe <\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"47%\">Das LT 77 passt zwar genau zwischen die Traversen, es bliebe dann aber nach Hinten nur noch ca. 3 cm Platz bis zur n\u00e4chsten Traverse. Eine Demontage der Handbremstrommel w\u00e4re nicht mehr m\u00f6glich, ohne das Getriebe abzusenken. Ich habe die Traverse herausgetrennt und 25cm weiter hinten die entsprechende Traverse aus dem Stage I eingeschwei\u00dft. Diese hat den Vorteil, da\u00df die Kardanwelle nicht durch ein Loch in der Traverse gef\u00fchrt werden muss, da sie nach unten offen ist.<\/td>\n<td width=\"53%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Rahmen_mitte.jpg\" border=\"0\" width=\"202\" height=\"270\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><\/div>\n<div><strong>Die Auspuffanlage <\/strong><\/div>\n<div>Der (provisorische bis zur VA-Anlage) Auspuff ist aus Teilen einer 90 tdi Auspuffanlage gefertigt worden. Hierbei wurde auf den hinteren Auspufftopf verzichtet. Die ungef\u00e4hre Auspufff\u00fchrung ist auf den Bildern ersichtlich. <br \/>Besondere Engstellen waren hierbei: <br \/>a) Vom Fallrohr zwischen Motor und Spritzwand nach unten <br \/>b) Durchf\u00fchrung zwischen Getriebetraverse und Getriebe <br \/>Der Rest war relativ problemlos zu meistern, und ist wahrscheinlich auch bei jedem Umbau etwas unterschiedlich, je nachdem welche Auspuffteile verwendet werden und was unter dem Landy sonst noch so montiert ist (Tanks etc).<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Getriebetunnel etc. in der &#8222;Fahrgastzelle&#8220;<\/strong><\/div>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das LT77 sitzt etwas h\u00f6her und weiter nach hinten versetzt im Auto. Damit es montiert werden kann, muss der Sitzkasten im Bereich des Mittelsitzes getrennt werden. <br \/>Nach der Montage wird das herausgetrennte St\u00fcck durch einen schraubbaren Aluwinkel ersetzt. <br \/>Die originalen Getriebetunnelbleche wurden entfernt und aus Alublech neue gekantet.<br \/>Die Fotos geben einen ungef\u00e4hren Eindruck, wie das aussehen kann (nicht sch\u00f6n aber selten).<\/td>\n<td>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/technik\/umbau\/motor\/conversion\/Getriebetunnel1.jpg\" border=\"0\" width=\"270\" height=\"202\" \/><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr title=\"FAZIT\" alt=\"FAZIT\" class=\"system-pagebreak\" \/>\n<div><strong>FAZIT<\/strong><\/div>\n<div>Der T\u00dcV<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Und das Ganze sogar legal. Es war zwar nicht ganz einfach, aber letztendlich wird ja immer alles gut.<br \/>Am 30.10.2001 war es soweit!<br \/>Der Umbau erhielt T\u00dcV-Segen: die magischen 80 kw wurden in den Brief des 109er eingetragen.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>\ud83d\ude42<\/strong><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Das Ergebnis<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Der Serie III Landrover hat bei dem Umbau nach au\u00dfen die alte klassische Form komplett beibehalten. <br \/>Die Front mu\u00dfte nicht nach vorne versetzt werden. <br \/>Die erste &#8222;Testfahrt&#8220; dauerte fast 7000 km. In dieser Zeit mu\u00dften keinerlei Nachbesserungen durchgef\u00fchrt werden. <br \/>Der neue Antriebsstrang ist kr\u00e4ftig, robust und wesentlich leiser als der des SIII. <br \/>Die Endgeschwindigkeit des Landys liegt bei 138 km\/h (GPS-Messung). <br \/>Die Reisegeschwindigkeit liegt jetzt im Mittel bei ca. 110 bis 120 km (vorher 80-90 km\/h), wobei sich die Fahrger\u00e4usche im Innenraum drastisch verringert haben. <br \/>Der Verbrauch liegt nach bisherigen Messungen zwischen 9 und 10 Litern pro 100 km.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Das Fahrwerk des V8 ist diesen Geschwindigkeiten sehr gut gewachsen und wirkt erst im Bereich der H\u00f6chstgeschwindigkeit leicht flatterig. <br \/>Auch die Bremsanlage erscheint mir f\u00fcr diese Geschwindigkeitsbereiche als v\u00f6llig ausreichend.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><\/div>\n<div>Bevor ein solcher Umbau in Angriff genommen wird, sollte man sich \u00fcber einiges im Klaren sein: <br \/>1. Ein 200tdi Motor in gutem Zustand ist schwierig zu bekommen <br \/>2. V8 Stage I Achsen sind (wenn man kein Gl\u00fcck hat und ein g\u00fcnstiges Schlachtfahrzeug findet) schwer zu bekommen und extrem teuer (mir wurden Preise f\u00fcr gebrauchte Vorderachsen ohne Kilometerangaben von \u00fcber 2500 DM genannt!)<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Der Umbau ist alles in allem sehr aufwendig und teilweise sehr kompliziert. <br \/>Es ist dringend empfehlenswert, vor Beginn einer solchen Umbauaktion abzukl\u00e4ren, ob es sich f\u00fcr das angedachte Fahrzeug lohnt, und ob alle ben\u00f6tigten Teile beschafft werden k\u00f6nnen.<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><strong>Danksagung:<\/strong><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Mein Dank gilt: Sonja, Boris, Peter, Volkert, Jens, Dieter, FWD, viermalvier.de, Dr. Jones<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><a href=\"mailto:wolfgang@redjem.de\">Wolfgang<\/a> f\u00fcr viermalvier.de<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>Genauere Infos, Kontakt und alle Rechte bei <a href=\"http:\/\/www.redjem.de\/\">www.redjem.de<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Zur Vorgeschichte Die Idee f\u00fcr den Umbau wurde im M\u00e4rz 2000 geboren. Auf dem Weg zum Um El Ma in Libyen kamen wir bei sehr weichen Sandverh\u00e4ltnissen nur mit allergr\u00f6\u00dften M\u00fchen \u00fcber die D\u00fcnen. Der 2.5er LR Sauger in meinem 109er tat sein bestes, aber war leistungsm\u00e4ssig an seiner Grenze.Ein st\u00e4rkerer Motor f\u00fcr unseren Serien Landy musste her. 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