{"id":255,"date":"2007-01-09T00:00:00","date_gmt":"2007-01-09T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=255"},"modified":"2007-01-09T00:00:00","modified_gmt":"2007-01-09T00:00:00","slug":"rallye-dakar-4-etappe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=255","title":{"rendered":"Rallye Dakar, 4. Etappe"},"content":{"rendered":"<div align=\"justify\">Volkswagen behauptet auch nach dem vierten Tag der Rallye Dakar eine  Dreifach-F&uuml;hrung: Werksfahrer Carlos Sainz baute auf der Etappe von Er Rachidia  nach Ouarzazate in Marokko sein Zeitguthaben an der Spitze um 53 Sekunden auf  1.55 Minute aus. Der Spanier fuhr mit seinem franz&ouml;sischen Copiloten Michel  P&eacute;rin auf der mit 679 Kilometern bislang l&auml;ngsten Etappe die drittbeste Zeit.  Hinter Jean-Louis Schlesser (Frankreich\/Buggy) war der Portugiese Carlos Sousa  mit dem deutschen Beifahrer Andy Schulz im Race Touareg 2 des Lagos-Teams,  vorbereitet und eingesetzt von Phoenix-Sport, das bestplatzierte Volkswagen Duo  des Tages.<\/div>\n<p><!--more--><br \/>Hinter Sainz\/P&eacute;rin und vor Sousa\/Schulz bleiben Giniel de Villiers\/Dirk von  Zitzewitz im blauen Werks-Touareg Zweite im Gesamtklassement. Das  s&uuml;dafrikanisch-deutsche Gespann, Etappensieger des Vortages, erzielte unter  ung&uuml;nstigen Bedingungen die f&uuml;nftbeste Zeit: Dichte und bis zu eineinhalb Meter  hohe Vegetation in einem Chott zwang das erste Team auf der Strecke zu Beginn  drei Mal zum Anhalten, um die K&uuml;hler von Gras zu s&auml;ubern. Vom f&uuml;nften auf den  zehnten Gesamtrang zur&uuml;ckgefallen ist Mark Miller: Der Volkswagen Werkspilot aus  den USA verlor mit Beifahrer Ralph Pitchford aus S&uuml;dafrika durch einen  Differenzialschaden 40 Minuten. Ari Vatanen\/Fabrizia Pons belegten im vierten  Race Touareg des Werksteams Platz elf in der Tageswertung.<br \/>&nbsp;<br \/><strong>Kris  Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor) <\/strong><br \/>&quot;Volkswagen liegt weiterhin auf  den ersten drei Pl&auml;tzen. Unsere Fahrer waren gut unterwegs, auch die Leistung  von Carlos Sousa verdient Anerkennung. Gl&uuml;ckwunsch an Jean-Louis Schlesser zum  Tagessieg. Auf dieser schnellen Etappe durch ein Chott und im Sand war der Race  Touareg gut, was ein sch&ouml;nes Zeichen f&uuml;r die n&auml;chsten Tage ist. Aber auch  Mitsubishi war konstant. Leider hat Mark Miller heute Zeit verloren, als das  hintere Differential nicht mehr einwandfrei arbeitete. Am Abend werden wir ein  neues Differenzial einbauen und den Grund f&uuml;r diesen Schaden  analysieren.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>#301 &ndash; Giniel de Villiers (RSA), 5. Platz Tages- \/ 2.  Platz Gesamt-Wertung <\/strong><br \/>&quot;Als erstes Auto schlugen wir auf den ersten 100  Kilometern in einem Chott eine Schneise durch die Vegetation. Dreimal mussten  wir anhalten, um die K&uuml;hler vom Gras zu befreien, was uns f&uuml;nf Minuten gekostet  hat. Dabei &uuml;berholten uns Carlos Sainz und St&eacute;phane Peterhansel. Als Carlos  einen Reifenschaden hatte, fuhren wir an ihm vorbei. 80 Kilometer vor dem Ziel  passierten wir St&eacute;phane, als er stand. So gesehen war es ein guter Tag, aber ich  bin sehr traurig, weil ein Landsmann bei einem Motorradunfall zu Tode gekommen  ist.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>#303 &ndash; Carlos Sainz (E), 3. Platz Tages- \/ 1. Platz  Gesamt-Wertung <\/strong><br \/>&quot;Wir haben unter ung&uuml;nstigen Bedingungen die F&uuml;hrung  behalten. Anfangs habe ich in tiefen Rillen Zeit verloren, auch die Navigation  war zu Beginn knifflig. Als hinten rechts ein Reifenschaden auftrat, mussten wir  anhalten und ihn wechseln. Dabei haben wir auch die K&uuml;hler vom Gras befreit. Ich  erwarte am Mittwoch einen &auml;hnlich schwierigen Tag.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>#305 &ndash; Mark  Miller (USA), 12. Platz Tages- \/ 10. Platz Gesamt-Wertung <\/strong><br \/>&quot;Mit Luc  Alphand erlebte ich einen sch&ouml;nen Zweikampf und &uuml;berholte ihn nach 230  Kilometern, als er einen Reifenschaden hatte. Einmal verpassten wir einen  Wegpunkt und verloren ein paar Minuten. Als der Allradantrieb nicht mehr richtig  funktionierte, begannen wir, mit Aris Hilfe eine hintere Antriebswelle zu  tauschen. Doch dabei entdeckten wir, dass es wohl das Differenzial war und  bauten die Welle wieder ein.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>#308 &ndash; Ari Vatanen (FIN), 11. Platz  Tages-Wertung<\/strong><br \/>&quot;Im Staub war es schwer, zu &uuml;berholen, aber unser Tag  verlief trotzdem sehr konstant. Dann trafen wir auf Mark, dem wir bei der  Reparatur des Schadens halfen. Als er mit dem schadhaften Differenzial  weiterfahren musste, sind wir sicherheitshalber bis ins Ziel hinter ihm  geblieben.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/>&nbsp;<strong>Aus dem Volkswagen Biwak<\/p>\n<p>&#8211; Kalte N&auml;chte: <\/strong>Die erste Nacht im Zelt  im Biwak von Er Rachidia erwies sich f&uuml;r die Mannschaft von Volkswagen  Motorsport als H&auml;rtetest. Zwar stiegen bei sonnigem Wetter die Temperaturen  tags&uuml;ber auf 14 Grad, daf&uuml;r sank die Quecksilbers&auml;ule nachts auf minus 3 Grad.  Trotz spezieller Winter-Schlafs&auml;cke und Isomatten wurde es in den Zelten  empfindlich k&uuml;hl. Ab Tan Tan am Folgetag warten dann freundlichere Bedingungen  auf die Rallye-Teilnehmer.<\/p>\n<p><strong>&#8211; Carlos Sainz als Nachwuchsf&ouml;rderer:  <\/strong>Wenn Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz nicht gerade Marathon-Rallyes f&auml;hrt,  widmet sich der zweimalige Rallye-Weltmeister der Motorsport-Karriere seines  Sohnes. Der 12 Jahre alte Carlos jr. startet 2007 sowohl in Spanien als auch in  Italien im Kartsport. 2006 wurde er Dritter in der katalanischen Meisterschaft,  siegte in der Madrider Meisterschaft und belegte in Italien den dritten Rang.  &quot;F&uuml;r Rallyesport interessiert er sich kaum&quot;, so Vater Sainz entt&auml;uscht. &quot;Das  Vorbild meines Sohnes ist Fernando Alonso &#8230;&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>&#8211; Direkt aus der  W&uuml;ste: <\/strong>T&auml;glich Interviews und Hintergr&uuml;nde &ndash; w&auml;hrend der Rallye Dakar melden  sich Eurosport und das ARD-Morgenmagazin mit direkten &Uuml;bertragungen aus dem  Biwak der Rallye Dakar, unter anderem auch mit Gespr&auml;chspartnern aus dem  Werksteam von Volkswagen.<br \/>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drei Fragen an Donatus Wichelhaus,  Leiter Motor-Entwicklung<br \/>&nbsp;<br \/>Auf der f&uuml;nften Etappe der Rallye Dakar f&uuml;hrt  die Route &uuml;ber das Atlas-Gebirge in Marokko. Wie wurde der Volkswagen Race  Touareg 2 auf extreme H&ouml;henlagen vorbereitet? <\/strong><br \/>&quot;Wir haben 2006 einen  zweit&auml;gigen H&ouml;hentest mit einem Testauto auf dem Gro&szlig;glockner unternommen, um  die Betriebssicherheit des Motors auch bei geringerer Luftdichte  sicherzustellen.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>Wie l&auml;uft eine solche Erprobung ab? <\/strong><br \/>&quot;Wir  haben zwischen einer H&ouml;he von 1000 und 2700 Metern auf einer abgesperrten  Strecke getestet und unter Volllast die H&ouml;hen-Adaption f&uuml;r den Motor  erarbeitet.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>Wie erkennt der Volkswagen Race Touareg 2, in welcher  H&ouml;he er sich befindet? <\/strong><br \/>&quot;Mittels eines Umgebungs-Drucksensors am  Motorsteuerger&auml;t wird der Abstand zum Meeresspiegel erkannt. Dies ist eine  Technik, die in Serien-Fahrzeugen seit langem eingesetzt wird, sie findet aber  im Motorsport bisher nur bei Rallyes Anwendung.&quot;<br \/>&nbsp;<br \/><strong>Stand nach Etappe 4, Er Rachidia (MA) &ndash; Ouarzazate (MA); 405\/679 km WP  4\/Gesamt <\/strong><br \/>&nbsp;<br \/>Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 4; Gesamtzeit<br \/>1. Carlos  Sainz\/Michel P&eacute;rin (E\/F); Volkswagen Race Touareg 2; 4:07.52 Std. (3.); 9:17.11  Std.<br \/>2. Giniel de Villiers\/Dirk von Zitzewitz (RSA\/D); Volkswagen Race  Touareg 2; 4:08.45 Std. (5.) + 1.55 Min.<br \/>3. Carlos Sousa\/Andreas Schulz  (P\/D); Volkswagen Race Touareg 2; 4:07.46 Std. (2.) + 4.20 Min.<br \/>4. Nani  Roma\/Lucas Cruz Senra (E\/E); Mitsubishi Pajero Evolution; 4:07.59 Std. (4.) +  11.44 Min.<br \/>5. Hiroshi Masuoka\/Pascal Maimon (J\/F); Mitsubishi Pajero  Evolution; 4:09.24 Std. (6.) + 12.49 Min.<br \/>6. Luc Alphand\/Gilles Picard (F\/F);  Mitsubishi Pajero Evolution; 4:12.03 Std. (7.) + 16.10 Min.<br \/>7. Jean-Louis  Schlesser\/Arnaud Debron (F\/F); Schlesser Buggy; 3:59.54 Std. (1.) + 18.20  Min.<br \/>8. Guerlain Chicherit\/Matthieu Baumel (F\/F); BMW X3; 4:13.21 Std. (8.) +  18.28 Min.<br \/>9. St&eacute;phane Peterhansel\/Jean-P. Cottret (F\/F); Mitsubishi Pajero  Evolution; 4:25.50 Std. (10.) + 24.01 Min.<br \/>10. Mark Miller\/Ralph Pitchford  (USA\/RSA); Volkswagen Race Touareg 2; 4:40.34 Std. (12.) + 41.54 Min.<br \/>Ari  Vatanen\/Fabrizia Pons (FIN\/I); Volkswagen Race Touareg 2; 4:29.57 Std. (11.) +  6:50.05 Std.<br \/>&nbsp;<br \/>&nbsp;<strong>Und so geht&rsquo;s weiter&hellip;<\/strong><br \/>&nbsp;<br \/>Mittwoch, 10. Januar: 5. Etappe, Ouarzazate  (MR) &ndash; Tan Tan (MR): 325 km WP\/768 km Gesamt. Die dritte Marokko-Etappe der  Rallye Dakar f&uuml;hrt &uuml;ber teils enge, kurvige und teils schnelle Strecken durch  das Atlas-Gebirge. Danach steht eine 279 Kilometer lange Verbindungsetappe bis  in Biwak in Tan Tan auf dem Programm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Volkswagen behauptet auch nach dem vierten Tag der Rallye Dakar eine Dreifach-F&uuml;hrung: Werksfahrer Carlos Sainz baute auf der Etappe von Er Rachidia nach Ouarzazate in Marokko sein Zeitguthaben an der Spitze um 53 Sekunden auf 1.55 Minute aus. Der Spanier fuhr mit seinem franz&ouml;sischen Copiloten Michel P&eacute;rin auf der mit 679 Kilometern bislang l&auml;ngsten Etappe die drittbeste Zeit. 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