{"id":271,"date":"2007-01-21T15:27:13","date_gmt":"2007-01-21T15:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=271"},"modified":"2007-01-21T15:27:13","modified_gmt":"2007-01-21T15:27:13","slug":"mitsubishi-feiert-zwoelften-dakar-triumph","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=271","title":{"rendered":"Mitsubishi feiert zw\u00f6lften Dakar-Triumph"},"content":{"rendered":"<div align=\"justify\">Mitsubishi hat die Rallye Dakar 2007 gewonnen. Damit untermauerte der japanische Automobil-Hersteller seine Vormachtstellung bei der h&auml;rtesten Rallye der Welt. Zum 25. Mal trat Mitsubishi bei dem seit 1979 ausgetragenen W&uuml;sten-Marathon an und feierte mit dem Doppelsieg durch St&eacute;phane Peterhansel\/Jean-Paul Cottret und Luc Alphand\/Gilles Picard seinen zw&ouml;lften Triumph. Keine andere Marke ist so erfolgreich. Auch die seit 2001 ungebrochene Siegesserie mit sieben Erfolgen am St&uuml;ck ist einzigartig. Gleiches gilt f&uuml;r die Bilanz des Pajero Evolution. 2003 startete der Gel&auml;ndewagen-Prototyp mit innovativer Coup&eacute;-Silhouette erstmals bei der Dakar und ist seitdem ungeschlagen. Der aktuell siegreiche MPR13 ist die vierte Entwicklungsstufe des 270 PS starken Allradlers.<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div align=\"justify\">Mitsubishi hatte auf der harten neunten Etappe in Mauretanien die Doppelf&uuml;hrung &uuml;bernommen, als der bis dahin f&uuml;hrende Giniel de Villiers (Volkswagen) wegen Motorproblemen zur&uuml;ckfiel. Danach behaupteten sich die beiden Pajero Piloten souver&auml;n an der Spitze. Im Ziel lag Jean-Louis Schlesser (Schlesser-Ford) als Gesamtdritter mehr als anderthalb Stunden zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>&bdquo;Es ist ein unglaubliches Gef&uuml;hl, nach 2004 und 2005 nun ein drittes Mal in nur vier Jahren mit Mitsubishi die Dakar gewonnen zu haben&ldquo;, jubelte Peterhansel nach 15 Etappen, 7915 Gesamt- beziehungsweise 4309 Wertungskilometern im Ziel. Dass Mitsubishi zwar sieben Mal die zweitbeste Tageszeit fuhr, aber weder Peterhansel noch einer seiner drei Teamkollegen einen Pr&uuml;fungssieg feierten, schm&auml;lerte die Freude keinesfalls. &bdquo;Als ich damals in Tunesien meine erste Marathon-Rallye als Motorradfahrer gewann, konnte ich auch keine Tagesbestzeit markieren. Aber das ist in unserem Sport auch nicht entscheidend. Wichtig ist es, konstant schnell zu sein und eine zuverl&auml;ssige Technik zu haben&ldquo;, verriet der 42 Jahre alte Franzose, der mit seiner deutschen Lebensgef&auml;hrtin Andrea Mayer im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana lebt. Mit seinem diesj&auml;hrigen Erfolg verbesserte er seine eigene Rekord-Bilanz. Es war sein neunter Dakar-Sieg, sechs Mal siegte er mit dem Motorrad und nun bereits das dritte Mal auf vier R&auml;dern. Neben Hubert Auriol ist er der einzige Pilot, der die Dakar in beiden Fahrzeug-Kategorien f&uuml;r sich entschieden hat. Auriol vertraute bei seinem historischen Erfolg im Jahr 1992 ebenfalls auf Allradtechnik von Mitsubishi.<\/p>\n<p>Vorjahressieger Luc Alphand musste sich seinem Teamkollegen bei der 29. Dakar-Auflage um nur 7.26 Minuten geschlagen geben. &bdquo;Nat&uuml;rlich h&auml;tte ich lieber gewonnen. Am wichtigsten ist aber, dass wir als Team erneut nicht zu schlagen waren. Wir haben wirklich eine unglaubliche Truppe. Die Stimmung heute bei der Abschlusspr&uuml;fung am Strand von Dakar zwischen Atlantik und Lac Rose war unbeschreiblich.&ldquo;<\/p>\n<p>Hiroshi Masuoka belegte zusammen mit Beifahrer Pascal Maimon Platz f&uuml;nf der Gesamtwertung. Der Japaner wurde im Laufe der Veranstaltung immer wieder durch Reifensch&auml;den sowie Kupplungsprobleme zur&uuml;ckgeworfen und unterst&uuml;tzte seine beiden f&uuml;hrenden Teamkollegen in der zweiten Rallyeh&auml;lfte als &bdquo;schnelle Eingreiftruppe&ldquo;. Seine Bilanz fiel positiv aus: &bdquo;Zwar habe ich durch einige Schwierigkeiten zu Beginn meine Siegchancen eingeb&uuml;&szlig;t, aber ich habe zum ersten Mal seit drei Jahren wieder die Ziellinie erreicht. Das ist ein sehr sch&ouml;nes Gef&uuml;hl.&ldquo;<\/p>\n<p>Nani Roma war in der Anfangsphase der Rallye bester Mitsubishi Pilot. Doch ein &Uuml;berschlag in Mauretanien warf den ehemaligen Dakar-Motorradsieger bis auf Platz 30 zur&uuml;ck. Bis ins Ziel verbesserte sich der Spanier mit seinem neuen Beifahrer Lucas Cruz noch auf Rang 13. &bdquo;Es hat dieses Jahr nicht mit einem Platz ganz vorne geklappt. Aber ich habe wieder viel gelernt. Die Zusammenarbeit mit Lucas hat sehr gut geklappt. Ich freue mich auf eine weitere Saison mit Mitsubishi und blicke schon jetzt auf die n&auml;chste Dakar. Vielleicht kann ich dann als Sieger jubeln&ldquo;, so Roma.<\/p>\n<p>Auch Teamchef Dominique Serieys blickt bereits voraus: &bdquo;Wir haben mit unserem brandneuen MPR13 auf Anhieb gewonnen. Es gab ein paar kleinere Probleme mit Zulieferteilen, aber die Basis insgesamt stimmt. Darauf k&ouml;nnen wir unsere Entwicklungen f&uuml;r 2007 und 2008 aufbauen.&ldquo; Serieys weiter: &bdquo;Die diesj&auml;hrige Dakar war sicher nicht die schwierigste. Das sieht man auch an der recht geringen Zahl der Ausf&auml;lle. Immerhin sahen von 185 Autos 109 das Ziel. Das Team widmet den Sieg Henri Magne, den wir im letzten Jahr bei einem tragischen Unfall verloren haben. Es freut mich, dass seine Frau Lucette und Adoptivkind Louis diese emotionalen Momente in Dakar mit uns vor Ort teilen.&ldquo; <\/p>\n<p>Osama Nakayama, Motorsport-Entwicklungschef der Mitsubishi Motors Corporation, sagte: &bdquo;Ich freue mich f&uuml;r das ganze Team, dass wir erneut gewonnen haben. Dieses Jahr war es besonders schwierig, weil Volkswagen gro&szlig;e Fortschritte erzielt hat. Sie haben uns lange einen harten Kampf geliefert. Daher werden wir weiter intensiv arbeiten, um unsere Siegchancen bei der Dakar zu optimieren. Gleichzeitig werden wir beginnen, umweltfreundliche Technologien in unserem Marathon-Rallye-Sport-Programm zu entwickeln.&ldquo;<br \/>&nbsp;<br \/>Vorl&auml;ufiger Endstand Rallye Dakar 2007 <br \/>(nach 15 Etappen, 4309\/7915 WP\/Ges. km)<\/p>\n<p>1. Peterhansel\/Cottret (F\/F)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mitsubishi Pajero Evolution&nbsp;&nbsp; &nbsp;45:53.37 Std.<br \/>2. Alphand\/Picard (F\/F)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mitsubishi Pajero Evolution&nbsp;&nbsp; &nbsp;+ 7.26 Min.<br \/>3. Schlesser\/Debron (F\/F)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schlesser-Ford&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;+ 1:33.57 Std.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>4. Miller\/Pitchford (USA\/ZA)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Volkswagen Touareg&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;+ 2:10.16 Std.<br \/>5. Masuoka\/Maimon (J\/F)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mitsubishi Pajero Evolution&nbsp;&nbsp; &nbsp;+ 2:44.31 Std.<br \/>&#8230; 13. Roma\/Cruz (E\/E)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mitsubishi Pajero Evolution&nbsp;&nbsp; &nbsp;+ 9:36.29 Std.<\/div>\n<div align=\"justify\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"justify\">Quelle: Mitsubishi&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Mitsubishi hat die Rallye Dakar 2007 gewonnen. Damit untermauerte der japanische Automobil-Hersteller seine Vormachtstellung bei der h&auml;rtesten Rallye der Welt. Zum 25. Mal trat Mitsubishi bei dem seit 1979 ausgetragenen W&uuml;sten-Marathon an und feierte mit dem Doppelsieg durch St&eacute;phane Peterhansel\/Jean-Paul Cottret und Luc Alphand\/Gilles Picard seinen zw&ouml;lften Triumph. Keine andere Marke ist so erfolgreich. 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