{"id":4,"date":"2004-07-17T00:00:00","date_gmt":"2004-07-17T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=4"},"modified":"2004-07-17T00:00:00","modified_gmt":"2004-07-17T00:00:00","slug":"land-rover-discovery-die-modellgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=4","title":{"rendered":"Land Rover Discovery, die Modellgeschichte"},"content":{"rendered":"<div>Als dritte Modellreihe neben Defender und Range Rover f&uuml;hrte Land Rover 1989 den Discovery ein.<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div>Dem Unternehmen gelang es mit der Neuvorstellung, geradezu perfekt eine Br&uuml;cke zwischen dem rustikalen Defender und dem luxuri&ouml;sen Range Rover zu schlagen. Dass die Einf&uuml;hrung des Discovery als goldene Mitte zwischen den beiden Land-Rover-Ikonen aber viel mehr als nur ein Kompromiss war, zeigt der weltweite Markterfolg: Bis heute wurden 639,748 Einheiten produziert. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>Die Entscheidung f&uuml;r den Bau des Discovery wurde 1986 gef&auml;llt, als sich Land Rover der immer st&auml;rker werdenden Konkurrenz aus Japan ausgesetzt sah. Das Entwicklungsteam bekam drei Jahre Zeit. Zu Hilfe kam den Ingenieuren dabei, dass die Arbeiten am neuen 2,5-Liter-Turbodiesel mit Direkteinspritzung und Ladeluftk&uuml;hlung f&uuml;r den Land Rover bereits fortgeschritten waren. Schnell stellte sich heraus, dass das Aggregat auch f&uuml;r den noch namenlosen Neuling bestens geeignet war. Hier sollte es schlie&szlig;lich auch seine Premiere feiern. Bei Fahrwerk und Karosserie orientierte man sich am bew&auml;hrten Range Rover &#8211; die vergleichsweise niedrige Frontscheibe und die &quot;Alpine&quot;-Fenster an den Dachkanten erinnerten hingegen an den klassischen Land Rover. 1989 war es so weit: Unter dem Namen Discovery erschien der dritte Gel&auml;ndewagen von Land Rover auf dem Markt, allerdings zun&auml;chst nur als Zweit&uuml;rer. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>Neue Wege beschritt das Unternehmen bei der Gestaltung des Innenraums. Von Anfang an und bis heute kennzeichneten den Discovery ein wohnliches und praxisorientiertes Interieur sowie zahlreiche Ablagen und viel Platz f&uuml;r die Insassen &#8211; bis zu sieben Personen inklusive der beiden Notsitze im Gep&auml;ckraum. Keinen Kompromiss ging Land Rover bei der Basis f&uuml;r die uneingeschr&auml;nkte Gel&auml;ndetauglichkeit ein. Das hei&szlig;t: Leiterrahmen, Starrachsen und eine aufgesetzte Aluminiumkarosserie mit einem Skelett aus Stahlblechen sowie permanenter Allradantrieb mit Mitteldifferenzial und Gel&auml;ndeuntersetzung sorgen daf&uuml;r, dass der Discovery seinen im Namen mitklingenden Auftrag als &quot;Entdecker&quot; nahezu uneingeschr&auml;nkt nachkommen kann. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>Entscheidenden Anteil am gro&szlig;en Erfolg hatte der erstmals im Discovery eingesetzte, 113 PS starke 2,5-Liter-Turbodiesel mit Ladeluftk&uuml;hlung, der sich durch hohe Leistung, geringen Verbrauch und gro&szlig;e Reichweite in Verbindung mit dem 90-Liter-Tank auszeichnete. Alternativ dazu im Angebot war beim Serienstart in einigen L&auml;ndern der aus dem Range Rover der Serie I bekannte 3,5-Liter-V8 mit 154 PS. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>Seine Vielseitigkeit, verbunden mit der markentypischen Robustheit und Ausstrahlung, bereitete dem Discovery einen gl&auml;nzenden Start: 1990 wurden bereits 23 056 St&uuml;ck gebaut, 1996 kam er auf fast 70 000 Einheiten &#8211; mehr als selbst der alte Land Rover in seinen besten Jahren. <\/div>\n<p><\/p>\n<h3>Immer auf der H&ouml;he der Zeit<\/h3>\n<div>Zu den Erfolgsrezepten geh&ouml;rte auch, dass Land Rover Neuerungen f&uuml;r den Discovery schneller umsetzte als bei fr&uuml;heren Modellen. Schon 1990 kam ein Viert&uuml;rer, 1992 folgte eine Vierstufenautomatik f&uuml;r die Achtzylinder-Modelle, die zwei Jahre sp&auml;ter auch f&uuml;r die Diesel-Varianten erh&auml;ltlich war. Ebenfalls 1994 wurde der 3,5-Liter-V8 durch eine modernere 3,9-Liter-Version mit 182 PS ersetzt, Frontpartie und Innenraum erhielten eine dezente &uuml;berarbeitung, und der Fahrerairbag wurde f&uuml;r manche M&auml;rkte zum Serienstandard erhoben. Obendrein konnten nun auch Beifahrerairbags geordert werden, ein Antiblockiersystem f&uuml;r die Bremsen war bereits seit 1993 lieferbar. Doppelairbags und ABS geh&ouml;rten schlie&szlig;lich seit 1997 f&uuml;r die viert&uuml;rigen Discovery-Modelle zum serienm&auml;&szlig;igen Lieferumfang. <\/div>\n<p><\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/stories\/landrover\/disco_2003_berge.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" \/>Bew&auml;hrungstest &quot;Camel Trophy&quot;<\/h3>\n<div>Als Wettbewerbsfahrzeug der &quot;Camel Trophy&quot; stellte der Discovery von 1990 bis 1997 seine Gel&auml;ndetauglichkeit und hohe Zuverl&auml;ssigkeit unter Beweis. Dabei f&uuml;hrten ihn die Rallyes in die unwegsamsten und entlegensten Winkel der Erde mit extremen klimatischen Verh&auml;ltnissen &#8211; von den Eisw&uuml;sten Sibiriens bis auf die h&ouml;chsten Andenp&auml;sse und von den Urw&auml;ldern Mittelamerikas bis in die Trockenw&uuml;sten der Mongolei. <\/div>\n<p><\/p>\n<h3>Modellpflege sorgt f&uuml;r neuen Schwung<\/h3>\n<div>Zus&auml;tzlichen Auftrieb brachte die gr&uuml;ndliche optische und technische &uuml;berarbeitung im Jahr 1998. Der Discovery der Serie II wuchs um 181 Millimeter in der L&auml;nge und bekam als markantestes Unterscheidungsmerkmal hochgesetzte R&uuml;ckleuchten. F&uuml;r standesgem&auml;&szlig;en Vortrieb wurde dem &quot;Disco&quot;, wie ihn seine Fans nennen, ein neuer 2,5-Liter-F&uuml;nfzylinder-Turbodiesel mit 139 PS implantiert. Der V8-Benziner wurde mit 4,0 Liter Hubraum und 185 PS Leistung auf Range-Rover-Niveau gebracht. Neu an Bord waren dar&uuml;ber hinaus die elektronische Bergabfahrhilfe HDC (Hill Descent Control) und eine elektronische Traktionskontrolle. Die Bits und Bytes ersetzten freilich nicht das Reduktionsgetriebe &#8211; der Discovery blieb auch nach seiner Renovierung ein Gel&auml;ndewagen ohne Kompromisse. Die Konsequenz: Die Serie II setzte die Erfolge ihrer Vorg&auml;ngerreihe nahtlos fort. Schon im Juli 2000 feierte man in Solihull die Produktion des 500.000. Discovery. <\/div>\n<p><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/stories\/landrover\/disco_2003_strand.jpg\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Im April 2002 deb&uuml;tierte auf der New York Motorshow erneut ein gr&uuml;ndlich &uuml;berarbeiteter Discovery. Kernattribute des Modells sind eine nochmals verbesserte Gel&auml;ndetauglichkeit sowie herausragende Fahreigenschaften und hoher Komfort auf der Stra&szlig;e. Erkennungsmerkmal ist das neue Land-Rover-&quot;Gesicht&quot; im Stil des gro&szlig;en Markenbruders Range Rover. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>Die Land-Rover-Entwickler belie&szlig;en es aber nicht bei kosmetischen Retuschen. Unter anderem spendierten sie dem Offroader &uuml;berarbeitete Bremsen und eine neue Aufh&auml;ngungsgeometrie sowie ein optional erh&auml;ltliches sperrbares Zentraldifferenzial, mit dessen Hilfe der Discovery selbst die h&auml;rtesten Offroad-Bedingungen meistern kann. Dank aufwendiger D&auml;mmung k&ouml;nnen die Insassen zudem mehr Ruhe im Innenraum genie&szlig;en. <\/div>\n<p><\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/wp-content\/images\/stories\/landrover\/disco_2004_sand.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" \/>Gel&auml;ndewagen von klassischem Zuschnitt<\/h3>\n<div>\n<div>Nach seiner j&uuml;ngsten &uuml;berarbeitung zum Modelljahr 2003 pr&auml;sentiert sich der Discovery noch attraktiver. Der horizontal gerippte K&uuml;hlergrill sowie die hoch effizienten Doppelscheinwerfer und der Sto&szlig;f&auml;nger mit den optional angebotenen runden Nebelscheinwerfern erinnern an das Schwestermodell Range Rover. Ein weiteres typisches Gestaltungsmerkmal des Modells sind die als &quot;Alpine&quot;-Fenster deklarierten Panoramascheiben an den Kanten des leicht &uuml;berh&ouml;hten Gep&auml;ckraumdachs, die Assoziationen an den klassischen Land Rover Defender wecken. Das &quot;R&uuml;ckgrat&quot; des Discovery bildet nach klassischer Gel&auml;ndewagenmanier ein robuster Kastenrahmen aus Stahl. <\/div>\n<p><\/p>\n<div>&nbsp;<!-- DB Content End --> <\/div>\n<p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Als dritte Modellreihe neben Defender und Range Rover f&uuml;hrte Land Rover 1989 den Discovery ein.<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/?p=4\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-4","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-herstellernews"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.viermalvier.de\/archiv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}