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#236572 - 23.12.2007 18:49 Möbelbau in Flightcasebauweise
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
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Hier mal wie angedroht ein kleiner Bastelkurs für Heimwerker <img src="/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Möbelbau in Flightcasebauweise.




Im Forum sieht man ja immer häufiger Geländewagenausbauten in Flightcasebauweise, aber viele User haben dann doch Angst vor dieser Materie, da Materialien und die Verarbeitung nicht unbedingt bekannt sind.
Denen, die sich dafür interessieren, will ich hier mal die Angst nehmen und zeigen, daß sich solche Möbel auch von durchschnittlich begabten Bastlern ( wie mir ) mit wenigen Spezialwerkzeugen bauen lassen.

Eigentlich bin ich ja nicht so ein Flightcase-Guru wie z.B. Ranx oder Billa, aber von denen sieht man hier höchstens die beeindruckenden Endprodukte, aber nicht den Weg dorthin.
Das will ich hiermit mal ändern.

Flightcases stammen (wie der Name schon sagt ) aus dem Bereich der Luftfracht. Es sind Transportkisten, die empfindliche Geräte beim Lufttransport vor Beschädigungen z.B. durch Turbulenzen schützen sollten. Daher sollten sie extrem stabil , dabei aber relativ leicht sein, da jedes Gramm Gewicht viel Geld kostet.
Daraus hat sich ein Standart entwickelt, der heute weit verbreitet ist und zum Beispiel im Tourneebereich bei Bands allgegenwärtig ist. Dort werden sämtliche Geräte auf diese Weise transportiert und auch auf LKW’s vor Schäden bewahrt.

Auf diese Weise habe ich Flightcases in den 80‘er Jahren kennengelernt. Sie wurden für mich selbstverständlich. Mitte der 80‘er arbeitete ich für einen Tonverleih und habe dort die ersten Cases selber gebaut.
Ende der 90‘er wollte ich meinen ersten eigenen Wohnaufbau herstellen, was lag da also näher, als die Möbel in Flightcasebauweise herzustellen?
Das Ergebnis sieht man im Bild oben.

Da ich jetzt gerade aktuell wieder neue Möbel bauen muß, weil ich einen kompakteren Aufbau wollte, werde ich hier mal ein paar Grundlagen vorstellen, um so was auch selber bauen zu können.

Am einfachsten lassen sich natürlich rechteckige Kisten damit bauen. Die angebotenen Aluminiumprofile und Ecken sind vor allem darauf ausgelegt. Aber auch Konstruktionen mit nicht zu flachen oder spitzen Winkeln lassen sich damit problemlos herstellen.
Unsere Geländewagen sind dafür optimal, da hier nur recht selten mit vielen Rundungen gearbeitet wird.
Es wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, einen VW Beetle zum Womo umzubauen, denn hier ist der Flightcasebau wirklich an seiner Grenze... Aber Geländewagen? Optimal!

Zu den Materialien:
Als Platten wird hier mit Multiplex oder Kunststoffwabenplatten gearbeitet.
Zur Auswahl bei Multiplex steht Birke, Pappel oder Tropenholz in 6,5mm oder 9,5mm Stärke, ganz selten auch dicker. Ich persönlich benutze nur Birke. Es ist zwar etwas schwerer als Pappelholz, aber wesentlich belastbarer! Tropenholz kommt mir nicht in die Werkstatt, außerdem ist die Stabilität dieser Hölzer oft zweifelhaft. Hab da schon ziemlich wabbeliges Zeug in die Finger bekommen...
Kunststoffwabenplatten sind wesentlich teurer, aber nicht so verwindungssteif wie Multiplex.
Um die Stabilität einer 6mm Multiplexplatte zu erreichen, muß ich schon 9mm Kunststoffplatte nehmen. Also bleibe ich bei Multiplex.
Vorteil der Wabenplatten ist aber ihr geringeres Gewicht und ihre absolute Verrottungssicherheit. Wer also im Außenbereich damit arbeiten will, sollte auf Kunststoff zurückgreifen.

Für den Innenbereich bei Möbeln tut es aber Multiplex sehr gut.
Die Platten gibt es in verschiedenen Arten:
Unbehandelt in natur sind sie sehr schön geeignet, wenn man die Oberflächen lasieren will.
Auch wachsen und ölen ist sehr edel!
Extrem robust sind phenolbeschichtete Platten, die gibt es aber nur in einem sehr dunkelen braun oder in einem honigfarbenen Ton. Die Platten sind beidseitig beschichtet und gut gegen Feuchtigkeit geschützt. Mich persönlich stört aber die eingeschränkte Farbauswahl.
Daher benutze ich mit Vorliebe die einseitig kunststoffbeschichteten Platten. Hier gibt es eine breite Palette an Farben, auch Alubeschichtung ist im Angebot. Die Außenseite ist damit extrem belastbar, auch Schläge mit einem spitzen Gegenstand steckt diese Oberfläche weg.
Die Innenseiten sind hier unbehandelt, ich streiche sie zum Schluß nur mit einer Feuchtraumlasur farblos, so bleibt das Schrankinnere schön hell.
Die Platten gibt’s übrigens in Mittelformat, also 2,5 x 1,25m.



Hier das Material im Vergleich:
Unten natur, darüber Kunststoff, oben in der Mitte Phenol, rechts daneben beschichtetes Multiplex.

Als Eckverbindungen dienen Aluprofile. Ich verwende eigentlich nur das Winkelprofil AP30. Dies ist universell einsetzbar, hat eine Stärke von 1,5mm und hat außen mehrere Sicken, die auch das anreißen und bohren erleichtern. Es gibt sie in 6m-Stangen, und man kann sie, wenn man sie mit der Flex in der Hohlkehle innen anschneidet (Edelstahlscheibe benutzen!) auch auf andere Winkel als 90 Grad aufbiegen oder stauchen. Aber nur vorsichtig anritzen, damit nicht unnötig Stabilität verloren geht!!!
Das Ganze wird dann auf Maß geschnitten mit einer Kappsäge oder mit der Flex mit Edelstahlscheibe. Entgraten der Profile ist immer wichtig, auch nach dem Bohren, sonst liegt das Profil nicht sauber auf, und es besteht Verletzungsgefahr.

Es gibt 2 Verarbeitungsweisen bei 90 Grad-Ecken:
Man kann das Profil auf Gehrung schneiden wie hier



oder gerade abschneiden und mit einer Kugelecke oder Kofferecke abdecken.



Ich benutze beide Varianten. Steht eine Ecke als Möbelabschluß im Raum, benutze ich die Ecken. Dies gibt Stabilität und verhindert Verletzungsgefahren.
Habe ich aber zwei angrenzende Schränke, die dicht beieinander stehen sollen, schneide ich die Profile auf Gehrung. Auch hier entschärfe ich natürlich die Kanten.

Die Platten werden übrigens üblicherweise nicht auf Gehrung geschnitten sondern stumpf aneinandergesetzt. Ihre unvergleichliche Stabilität erhalten die Möbel durch das vernieten mit den Aluprofilen.
Da stumpf verbunden wird, muß man natürlich die Materialstärken beim Zuschnitt der Platten berücksichtigen. Den Zuschnitt lasse ich übrigens immer bei dem Flightcasebauer meines Vertrauens machen, da ich selber keine Plattensäge habe und so optimal gerade Winkel erhalte. Kostet nur minimalen Aufpreis und ist absolut präzise! Geht auch im Baumarkt.
Kleinere Schnitte fertige ich mit der Kreissäge selber, speziell, wenn es um „krumme“ Winkel geht.
Hier der fertige Zuschnitt für meinen neuen Schrank:



In die Front des Schranks muß natürlich eine Tür rein. Hier verwende ich persönlich gerne
eine Version mit sauber ausgeschnittener Tür mit runden Ecken . Ich zeichne auf der Rückseite den Ausschnitt an und bohre im Verschlußbereich ein Loch für die Stichsäge. Von diesem Loch aus säge ich mit ruhiger Hand, mit Metallsägeblatt und OHNE Pendelhub den Ausschnitt. Kanten mit 150‘er Schmirgelpapier brechen, fertig!





Als nächstes niete ich Scharniere und Verschluß an die Front:



Einige Worte zu den Nieten:
Ich verwende nur Alublindniete . Diese gibt es mit dem von mir verwendeten Stahlstift, im Außenbereich ist aber wegen der vom Wasser geförderten Kontaktkorission ein Niet mit Alustift besser. Ebenfalls für den Außenbereich gibt es geschlossene Topfniete. Bei ihnen kann kein Wasser durch den Zugstift eindringen. Und genau die verwende ich immer. Sie kosten nur wenig mehr als Standartniete, sind aber für alle Bereiche einsetzbar.
Ein Preisbeispiel: 500 Stück dieser Niete mit den Abmessungen 12,5 x 4,8 kosten bei meinem Lieferanten gerade mal 35 Euro. Und die halten ziemlich lange...
Die verwendeten Materialstärken bestimmen übrigens die Länge der Niete. Ich habe immer
3 verschiedene Längen vorrätig:
4,8 x 8 für reine Verbindungen von 2 Profilen,
4,8 x 12,5 für Verbindungen von 6mm Holz mit Profilen
und 4,8 x 18 für Verbindungen von 6mm Holz mit Verschlüssen mit U-Scheiben dahinter oder 9mm Holz mit Profilen
Jede Nietlänge hat nur einen ganz bestimmten Klemmbereich, in dem sie optimal arbeitet!
Ansonsten verbindet sie nicht sauber! Ist der Niet zu kurz gewählt, zieht er sich durch das Holz hindurch, ist er zu lang gewählt, klemmt er nicht optimal, und der Zugstift reißt unsauber und überstehend ab.
Nietpistolen gibt es für kleines Geld in jedem Baumarkt. Die üblichen mechanischen Pistolen sind etwas mühselig, reichen aber für kleinere Projekte völlig aus! Nach meiner Erfahrung halten günstige No Name-Pistolen übrigens genau so lange wie die teureren z.B. von Gesipa.
Lediglich die Handhabung kann bei den teureren Pistolen komfortabeler sein.
Bei größeren Projekten wie bei mir ist allerdings eine Druckluftpistole sehr angenehm. Gibt’s schon recht günstig bei Ibäh aus China. Immer darauf achten, daß das Mundstück für Niete bis 5mm geeignet ist!
Der Kompressor sollte allerdings nicht zu klein sein (wie der in meiner Werkstatt im Haus), dann reicht es immer nur für wenige Niete, dann läuft er sich wieder einen Wolf. Der Große in meiner Scheune ist da besser.

Die von mir gewählte Türversion ist aber natürlich nicht die einzige Variante.
Ich verwende außerdem gerne aufgesetzte Türen wie hier bei einem Unterschrank:



Weiterhin gibt es auch spezielles Serviceklappenprofil, hier schon zu einer fertigen Klappe verarbeitet:



Danke Ranx!

Welche Form der Klappe man wählt, ist reine Geschmackssache. Allerdings läßt sich eine aufgesetzte Klappe oder eine mit speziellem Profil besser gegen eindringenden Staub abdichten.

Zum verschließen der Klappe gibt es im Flightcasebereich eine große Bandbreite an Verschlüssen. Alle sind auf die üblichen Holzstärken von 6mm und 9mm abgestimmt, eine Mixtur mit Womo-Beschlägen wird nicht funktionieren!
Allen Flightcaseverschlüssen gemein ist die extreme Haltbarkeit. Ich wähle meine Verschlüsse nach der möglichen Bautiefe aus. Die Auswahl ist hier schlicht unglaublich.
Hier einige zur Auswahl:

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719247.jpg[/img]

Hat man sich für einen Verschluß entschieden, kann’s mit dem Rohbau weitergehen:

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719257.jpg[/img]

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719263.jpg[/img]

Ich bohre die Aluprofile immer erst vor und entgrate sie, dabei setze ich die Löcher in gleichmäßigen Abständen (sieht nachher schöner aus!).
Erst dann setze ich die gebohrten und geschnittenen Profile auf die zu verbindenden Kanten.
Hier bohre ich jetzt durch’s Holz und entferne das Profil nochmals, um die Bohrspäne zwischen Alu und Holz loszuwerden. Erst dann verniete ich die Kanten.
Nur so liegen die Profile optimal am Holz an. Übrigens setze ich nach der ersten Bohrung einen Niet zum fixieren ein, ziehe ihn aber nicht mit der Pistole an, damit das Profil nicht verrutschen kann. Das erleichtert die Handhabung und Passung der Bohrungen.

Von hier an geht’s richtig schnell! Innerhalb von kurzer Zeit hat man das vorzeigbare Endergebnis vor sich:

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719444.jpg[/img]

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719451.jpg[/img]

Sieht doch recht nett aus, oder?

Klingt alles mächtig kompliziert?
Ist es eigentlich nicht, mit ein klein wenig Routine geht es eigentlich ganz fix!
Inklusive Zuschnitt hat der obere Schrank gerade mal 4-5 Stunden gebraucht, plus Planung natürlich. Aber diese Zeit fällt ja immer an!

Ganz fertig ist er natürlich noch nicht, aber bevor ich eine Trennwand und Böden reinmache, muß ich erst noch Spüle und Abwasserkanister haben und einbauen, die geben die Maße vor.

Ein weiteres Beispiel ist dieser kleine Schrank, der allerdings durch viele Ecken und Winkel
ungleich komplizierter ist. Der hat locker die doppelte Zeit beansprucht...

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719486.jpg[/img]

[img]http://jeep.cfasp.de/upload/719489.jpg[/img]

Warum also nun Möbel in dieser Bauweise herstellen?
Ganz einfach: eine vergleichbare Stabilität erreicht man mit konventionellen Womo-Möbeln nur, wenn man sie verschraubt und verleimt. Und dann sind sie schwerer, und die dort lieferbaren Beschläge und Verschlüsse sind von schlechterer Qualität. Hat man sie aber verleimt, lassen sie sich nicht mehr abändern wie Flightcase-Möbel. Und es soll ja durchaus vorkommen, daß sich ein Möbelteil in der Praxis nicht als sinnvoll erweist und abgeändert werden muß...
Weiterhin sind meine Möbel wesentlich leichter als in konventioneller Bauform, da das Holz wesentlich dünner gehalten werden kann. Ich verwende fast nur 6mm-Holz, in stark strapazierten Bereichen auch nur 9mm im Vergleich zu 16mm im Womo-Bereich.
Und sie haben so über viele Jahre alle Strapazen auch im Gelände problemlos überstanden.
Mein gesamter Ausbau der alten Kabine hat incl. ALLER Einbauten wie Spüle, Heizung etc. gerade mal 100KG gewogen! Das geht nur noch mit Alucompoundplatten leichter, allerdings haben die dann den Charme einer Zahnarztpraxis, und fühlen sich immer ziemlich kalt an.

Für mich ist diese Bauform allererste Wahl, und sooo teuer ist das Ganze auch nicht. Die Aluprofile z.B. sind beim Casebauer wesentlich günstiger als im Baumarkt! Nur die Verschlüsse sind teuer, dafür aber auch von feinster Qualität! Das Ganze ist ein tolles Baukastensystem mit sehr vielen Möglichkeiten, schaut einfach mal bei Adam Hall, einem der Importeure im Internet rein, es lohnt sich!
Und einen Flightcasebauer findet Ihr in vielen größeren Städten. Die sind Spezialanfertigungen gewohnt und beraten Euch sicher gerne bei Detailfragen. Auch Ranx von Farmsound Cases in Kassel hat erst mal ziemlich erstaunt geguckt, als ich damals mit meinen Plänen ankam. Inzwischen ist das für ihn völlig normal geworden.

So, jetzt können sich auch die Case-Profis zu Wort melden, die haben sicher noch die eine oder andere Verbesserung zu meinem Bastelkurs parat..

Stefan
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#236573 - 23.12.2007 20:10 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Romain Offline
Iveco Toyo Fahrer

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Das ist, würd ich mal behaupten, ein lehrreicher Beitrag
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Romain
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#236574 - 23.12.2007 20:13 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Romain]
Fusel Offline
Schwangere Bergente

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mods, bitte anpinnen <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />
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Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.

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#236575 - 25.12.2007 21:05 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Yankee Offline
Offroad-Mc Gyver

Registriert: 29.11.2003
Beiträge: 12287
Ort: Bedrock / Kieselgasse
Moin Stefan,

du hast einen alten Wunsch von mir gerade wieder geweckt. Ich glaube ich baue mal eine Küche komplett im Flightcase-Stil.

Und für meinen geplanten Scania-Umbau ist das auch eine gute Idee <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />
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Titanic, ein Film der im Gegensatz zum Schiff in Amerika sehr gut angekommen ist

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#236576 - 26.12.2007 00:38 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Yankee]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
@ Yankee:
Bietet sich doch bei Deinen quadratisch-praktisch-gut-Dickschiffen geradezu an! <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />

Freut mich, wenn ich Dich inspirieren konnte.

Stefan
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#236577 - 27.12.2007 21:02 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Romain]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
Hallo Stefan,

das ist wirklich eine sehr gute Umfangreiche Darstellung. <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />


Ich schreibe gerne noch einige "Insider" Tipps als Ergänzung dazu.
Einige Bilder habe ich auch noch...

Das wird leider noch einige Tage dauern <img src="/forum_php/images/graemlins/trau27.gif" alt="" />

Ich habe nur gerade einige Probleme mit der Zeit. Ich dachte nach Peckfitz könnte
ich das machen.
Heute Morgen kam eine Buchung mit Fragezeichen von Hilmar aus der Schlosserei.
Ab der ersten Januar Woche. Du weißt ja selber was daraus enstehen kann <img src="/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

gute N8, ranx
_________________________
ranx2

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#236578 - 03.01.2008 09:27 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
betscharts Offline
Jungfrau

Registriert: 03.01.2008
Beiträge: 2
Hallo Stefan und andere Flightcasebauer

Möchte gerne wissen, wie man zwei Kisten miteinander pistentauglich verbindet, wenn man sie aufeinanderstapelt.

Zweite Frage: Wie verbindet man die Kisten am besten mit der Bodenplatte, wenn man die Kisten nach den Ferien wieder (in kurzer Zeit mit möglichst wenig Gefummel) ausbauen will?

LG

Simon

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#236579 - 03.01.2008 23:16 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: betscharts]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Hallo Simon.
Alle meine Möbel bestehen aus Einzelelementen, die ich bei Bedarf ins Fahrzeug baue, wenn ich sie brauche.
Die Möbel untereinander verbinde ich seit Jahren mit Einschlagmuttern und M6 oder M8 Maschinenschrauben. Hält bombenfest, und ich muß nicht dauernd auf der einen Seite mit der Mutter rumfummeln, während ich von der anderen Seite schraube.
Wenn Du einen verschraubten Holzboden hast, kannst Du das dort genauso machen.( Aber nur, wenn der Boden wirklich solide mit dem Fahrzeug verschraubt ist!)
Ansonsten gehen hier auch Einnietmuttern zum Fahrzeugboden und zu passenden Versteifungen im Aufbau.
Nachteil der Einnietmuttern ist aber, daß sie eine spezielle Nietzange erfordern, die man als Normalo nicht sehr oft braucht. Ich hab 'ne Firma an der Hand, wo ich das selber machen kann oder mir eine ausleihen kann.
Ansonsten: Flacheisen, Mutter draufschweißen und von unten gegensetzen. Bei Nichtgebrauch Blindschraube rein, fertig und dicht.

So halte ich es seit Jahren, wobei ich aber immer auch Anschraubpunkte oben im Aufbau nutze.

Stefan
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Starrachse, was sonst!

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#238886 - 09.01.2008 17:47 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Skippy Offline
Der ohne Titel weil er keinen wollte.

Registriert: 02.04.2003
Beiträge: 812
Ort: Steiermark / Appenzellerland
Hallo Steppenwolf,

Hast Du einfache Winkelprofile, die Du von Außen an die Platten genietet hast, oder diese Profile, in die die Platte, quasi gesteckt, und dann vernietet wird, verwendet?

lg Skippy

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#239031 - 09.01.2008 23:26 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Skippy]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Hi Skippy.
Ich benutze gerne die einfachen Profile, sind universeller einsetzbar. Da kannst Du auch verschiedene Plattenstärken mischen und andere Untaten mit anrichten.
Die anderen Profile nennen sich Casemaker und sind für einen Einsteiger auch gut nutzbar, da man die Teile beim Zusammenbau leichter zusammenstecken kann. Weiterhin geht der Niet durch 2 Schichten Alu und macht die Möbel noch stabiler, was aber nicht nötig ist. Mit normalem Winkelprofil gebaute Möbel überleben jede Tortur, da braucht es die zusätzliche Stabilität durch Casemaker wirklich nicht.
Du machst aber nichts falsch, wenn Du sie benutzt! Ist halt Geschmachssache.
Du mußt nur Deine Zuschnitte anders berechnen, je nach Profilart.

Stefan
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Starrachse, was sonst!

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#239430 - 11.01.2008 11:29 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Skippy Offline
Der ohne Titel weil er keinen wollte.

Registriert: 02.04.2003
Beiträge: 812
Ort: Steiermark / Appenzellerland
Aha, danke, ich dachte, dass alle Profile, auch die einfachen "casemaker" genannt werden.

Wieviel würdest Du ungefähr schätzen, dass ein derartiger Ausbau in Eigenregie für einen 110er

Defender kosten könnte?

lg Skippy

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#239626 - 11.01.2008 23:24 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Hi Skippy.
Das ist 'ne Frage, auf die ich Dir nicht antworten kann.
Ich kann ja nicht ahnen, was Du vorhast. Welche Verschlüsse, welche Holzstärke, einzelne Module
oder durchgehende Schränke, wieviele Klappen, Schubladen etc. pp.???
Außerdem weiß ich ja auch nicht, was Dein Lieferant für Preise aufruft. Dazu kommen noch Polster und Stoffe, Tisch und Gestell, Lampen.....

Ich mach das ja nicht gewerblich sondern für mich privat.
Wenn's Dir hilft, kann ich ja mal nach meiner Sammelrechnung für den ersten Ausbau suchen, um Dir ein Preisbeispiel zu geben. Da muß ich aber ziemlich tief wühlen.

Ich hab es aber im Wortsinn als preiswert im Hinterkopf. wink

Stefan
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#239721 - 12.01.2008 13:29 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Four By Four
Nicht registriert


Ja SUPER !!!!

Jetzt gehe ich in den Baumarkt eine Nietpistole kaufen um zu üben, falls endlich mal ein brauchbares Fahrzeug vor der Türe steht smile

Alleine die Gewichte sind doch schon mal interessant da oft ja für Kabine und Einrichtung nur 1000 -1200 KG zur Verfügung stehen.

Vielen Dank für die Arbeit die du dir gemacht hast, darauf kann doch ein Laie wie ich aufbauen!

Ähmmmmm......

hast du schon mal daran gedacht einen Workshop zu veranstalten smile smile

THX haste super gemacht, Gruss Kurt

PS
Wäre schön wenn noch andere ihre Projekte dokumentieren würden

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#250303 - 26.02.2008 08:37 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ]
betscharts Offline
Jungfrau

Registriert: 03.01.2008
Beiträge: 2
Hallo Steppenwolf

hab mal probegenietet mit meinem Material und immer wieder brechen die Stifte erst ausserhalb der Niete ab und stehen dann von der Niete ab. Was mache ich falsch?
Ich verwende 9 MM-Platten mit einer UInterlagsscheibe auf einer Seite (dort so sich der Kopf bildet).

Gruss

Simon


Bearbeitet von betscharts (26.02.2008 08:37)

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#250329 - 26.02.2008 11:06 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: betscharts]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
moin,

Bohrer Durchmesser ( Unterlegscheibengröße ) und die Nietlänge müssen passen.

Oder du hast eine schlechte Charge Nieten erwischt.

Durchmesser der Bohrung lt. Hersteller oder aber je nach Niettyp nicht größer als 3/10tel Bohren. Eher nur 1/10tel größer als das Nennmaß.

Nietlänge berechnet sich aus der Klemmlänge und deinem Überstand.

Klemmlänge sollte bei dir ca. 12 mm sein ?
Der überstand lässt sich über den Daumen mit 1,5 x den Nenndurchmesser der Niete errechnen.

4er Niet z.B. bedeutet dann 6mm + deine Klemmlänge = 18er oder 20er Niet.

Oder lt. Hersteller den Einsatzbereich der Niete wählen.
_________________________
ranx2

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#264433 - 20.05.2008 11:03 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
Bernie Offline
Veteran

Registriert: 21.05.2002
Beiträge: 1322
Ort: Hessen, Deutschland
habe mit sehr sehr tatkräftiger hilfe von ranx meinen individuellen innenausbau in flightcasebauweise gebaut. ok, ranx hats gemacht und ich habe hiwidinste geleistet buegeln

na ja jedenfalls wenn jemanden das ergebnis interessiert, dann gibst voraussichtlich in bad kissingen die möglichkeit das ganze zu sehen. plane von samstag auf sonntag dort zu sein. oder alternativ jederzeit in frankfurt.

ranx, wirst du in kissingen sein???

gruß
bernd

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#264590 - 20.05.2008 23:55 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Bernie]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Hi Bernd.
Jou, Dein Ergebnis kenne ich ja, warst ja mal bei mir. SEHR überzeugend!

Ranx wollte sehen, daß er mit jemandem vom Stammtisch hinfährt. Ich bin diesmal ausnahmsweise nicht da, hole eine Kabine... Das is wichtiger!

Noch viele schöne Reisen mit Deinem Ausbau!

Eigentlich hätte Ranx sich ja mal zu dem Thema äußern müssen, aber der kommt ja nicht aus dem Quark... aetsch

Stefan
_________________________
Starrachse, was sonst!

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#269174 - 14.06.2008 20:04 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
Original geschrieben von: Steppenwolf

Eigentlich hätte Ranx sich ja mal zu dem Thema äußern müssen, aber der kommt ja nicht aus dem Quark... aetsch



Interessiert ja keine Sau, denken ja eh alle nur ich will was verkaufen.

So, und Quark ist schon OK.


Ja, mir fehlt die Motivation absolut und ich glaube, leider, da wird sich nix mehr dran ändern.


Sorry, ich bin draußen bye
_________________________
ranx2

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#287233 - 09.09.2008 10:57 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
Bernie Offline
Veteran

Registriert: 21.05.2002
Beiträge: 1322
Ort: Hessen, Deutschland
so mal wieder das thema anzapfen. wie ja schon erwähnt, habe ich mit Ranx' hilfe, äh besser er mit meiner hilfe, einen sehr stimmigen und individuellen ausbau für meinen 110er gebaut. nachfolgend ein paar bilder. sieht auf den ersten blick mal recht unspektakulär - weil sehr aufgeräumt aus. viele details, die bisweilen sehr aufwändig herzustellen waren und teils auch funktionale lösungen erst noch erfunden wurden (stichwort z.B. schubladen ohne laufschienen), sind so gar nicht zu erkennen. unterm strich sehr funktionell und erwiesenermaßen pistentauglich.

gruß
bernd










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#287392 - 10.09.2008 06:05 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Bernie]
Dr_Bike Offline
Enthusiast

Registriert: 22.05.2005
Beiträge: 267
Ort: Eberdingen
Dann stelle ich meinen Ausbau hier auch mal mit ein paar Bildern vor:






















[img]http://up.picr.de/917792.jpg[/img]

[img]http://up.picr.de/921173.jpg[/img]
_________________________
Gruß
Thomas

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#287397 - 10.09.2008 07:02 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Dr_Bike]
Four By Four
Nicht registriert


Hi Thomas,

sieht gut und praxistauglich aus, Hut ab, eine sehr saubere Arbeit!

Gruss Kurt

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#288163 - 14.09.2008 19:08 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ]
atze Offline
Enthusiast

Registriert: 30.07.2008
Beiträge: 292
Ort: Bayern
Hallo Stefan und Thomas,

ich weiß, ich bin ein Jahr zu spät, aber das liegt daran, dass wir uns in Afrika rumgetrieben haben.
Eure Flightcases sind einfach toll!!! Sehen äußerst ansprechend aus und sind wahrscheinlich recht leicht.
Dahingehend geht auch meine Frage: Thomas, weißt du ungefähr, was dein Küchenteil ohne Kocher wiegt? Meins im Bremach (trotz allen möglichen ausgesägten und - gefrästen Stellen) wiegt 54 kg in Birke Multiplex

Danke und Gruß
Bernd

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#288239 - 14.09.2008 23:28 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: atze]
Dr_Bike Offline
Enthusiast

Registriert: 22.05.2005
Beiträge: 267
Ort: Eberdingen
Hi Bernd,

es wiegt knapp 30 kg und ist aus 6.5mm Birke Multiplex


Bearbeitet von Dr_Bike (14.09.2008 23:30)
_________________________
Gruß
Thomas

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#288493 - 15.09.2008 22:12 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Dr_Bike]
atze Offline
Enthusiast

Registriert: 30.07.2008
Beiträge: 292
Ort: Bayern
Hallo Bernd (Bernie)

zum "(stichwort z.B. schubladen ohne laufschienen)" hätte ich die Bitte, uns ein wenig genauer zu erklären, wie du das machst. In unserem Bremach habe ich einfache Küchenauszüge auch zum Schublade aushängen eingebaut.

Gruß und Danke,

Bernd (atze)

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#288538 - 15.09.2008 23:42 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: atze]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Mein gesamter Innenausbau hat nur gut 100 Kg gewogen.
Längssitzbank 2,25m lang, Schrank 50x50x115, Sitzbank 120 lang, Schrank mit Spüle
50x50x80, kleine Käseecken im Überhang etc.
6,5'er Birke, nur wo nötig 9mm. Inklusive allen Beschlägen und Profilen.

Stefan

P.S.: Endlich kommt mal wieder Schwung in die Bude! daumenhoch
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#301388 - 21.11.2008 10:01 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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eines habe ich noch nicht ganz verstanden, wie wird in das profil genietet ?

wird direkt reingenietet und nur das holz verquetscht, oder durchgenietet mit ner unterlegscheibe dahinter ?




Bearbeitet von apollo (21.11.2008 10:12)
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#301557 - 21.11.2008 23:34 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Da wird komplett durchgenietet.
Durch alle 3 Lagen: Alu, Holz und Alu.
Eine U-Scheibe ist da nach meiner Meinung nicht unbedingt
nötig für die Haltbarkeit.
Aber wenn Du gerne mit 12-facher Sicherheit arbeitest, bist Du
natürlich im grünen Bereich...

Stefan
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#301573 - 22.11.2008 09:03 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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danke für die schnelle antwort.

gibt es auch irgend etwas um die nietwulste im inneren abzudecken ?

hintergrund -> meine frau möchte anziehsachen (unter anderem wollpullover und so ) dort unterbringen und hat angst das die sachen durch die niete beschädigt werden können, fäden ziehen können. das möchte ich vermeiden, blos wie?




p.s. ich bin ein sicherheitsfanatiker, deshalb wird alles pazerlike gabaut grin
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#301576 - 22.11.2008 09:06 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
Yankee Offline
Offroad-Mc Gyver

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Lass deine Frau nicht soviel zum Ausziehen einpacken, alles in einen kleinen Koffer und den ins Case stellen lachen
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#301623 - 22.11.2008 18:11 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Yankee]
atze Offline
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@apollo:

Ich hab so was schon mit selbstklebenden Computerfüßen abgeklebt. Vorher von der Klebeseite ein Sackloch in richtiger Tiefe und entsprechendem Durchmesser bohren. (Erst nach dem Bohren Abdeckfolie abziehen.)

Gruß Bernd

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#301675 - 22.11.2008 22:38 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: atze]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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du meinst zig von diesen kleinen gummifüssen verkleben ?


normalerweise könnte ich das ganze doch auch mit sikaflex verkleben anstatt zu nieten, oder ?
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#302159 - 25.11.2008 19:52 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

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Ja, oder Körnen oder einen Tacker ohne Klammern nehmen. ( Druckluft oder E-Tacker )
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#302237 - 26.11.2008 09:09 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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du meinst quasi eine punktuelle quetschverbindung !?!?
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#302441 - 27.11.2008 20:04 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

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Stimmt, du hast den richtigen Ausdruck dafür gefunden.

Ich habe "Kisten" die in der Art gebaut wurden mit schweren Inhalten ( große Mischpulte , ca. 2,00 meter breit ) viele Jahr im Einsatz gesehen.
Für meinen Schwalbe Anhänger habe ich den Wasserfesten Aufbau ebenso gebaut und bewusst die Nieten weg gelassen.
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#302502 - 28.11.2008 11:13 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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haste mal bilder von den quetschverbindungen ?
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#302577 - 28.11.2008 21:11 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
atze Offline
Enthusiast

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Da wär ich auch dankbar dafür: Kann mir nichts darunter vorstellen.
Gruß
Bernd

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#302747 - 29.11.2008 23:48 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: atze]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Ich würde einfach empfehlen, die Bohrlöcher penibel zu entgraten
(innen) und dann geschlossene Topfniete benutzen, da kann
absolut gar nix dran hängen bleiben. 100%!
Der Zugstift ist bei denen ja innenliegend, Du hast dann nur einen gerundeten Körper.
Das sind die wasserdichten CAP-Niete, die ich auch für draußen verwende.

Stefan
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#302754 - 30.11.2008 09:41 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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gute idee, warum hab ich nicht an die topfniete gedacht grin


danke für den denkanstoss
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#307032 - 24.12.2008 16:52 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
ranx Offline
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moin,

bei der Verwendung von Holz als Baumaterial gehen die Einschläge tiefer als bei dem hier verwendeten Kunstsoffwaben-Platten.
Hier federt es ein wenig und nimmt daher dem Schlag die Energie.
Bei Holz bekommst du die Profile nur bedingt wiederverwertbar herunter.
Zusätzlich sichern noch Ecken und Verschlüsse mit Nieten das ganze.







Moderne Niete, insbesonders Multibereichsnieten haben so eine schöne runde Schließ-Kopfform das keine
scharfen Überstände mehr nach innen entstehen.
Das hält wirklich enorm gut, ist billig und geht sauschnell zu bauen.
Übernommen wurde das aus der Vorgehensweise das im Rohbau befindliche Flightcase zu fixieren.



Das sind 2 mal die gleichen Niete lt. Händler, allerdings mit Fehlern bei der Herstellung.
Es gab nach der Reklamation Ersatz bzw. die Restlichen Niete gingen zurück.
Man sieht aber ganz gut wie schön rund sich der Schließkopf ausformt.




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#307045 - 24.12.2008 20:23 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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danke für die bilder.

das material ist vorgestern angekommen (casemakerprofile, schließprofile, endprofile und serviceklappenprofile sowie birke multiplex in 6,5mm) . hab mir noch eine druckluftnietpistole bis 6.5mm nietdurchmesser bestellt und erst einmal 1000 multi-nieten (ich hoffe die menge reicht grin).

hab die profile mal ans holz gedrückt, die sitzen recht eng auf. es müsste normalerweise reichen alle 20-25 cm einen niet zu setzen anstatt alle 15 cm (aussage fa. adam hall).

ich werde mal über die feiertage messen und schon mit den ersten arbeiten anfangen. um das ganze fertigzustellen muss noch der strukturlack (warnex)ankommen.

ich werde mal bilder machen und einstellen wenn es so weit ist.
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#307049 - 24.12.2008 21:37 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
ranx Offline
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moin,

ich habe so im Schnitt 100 000 Niete im Jahr gekauft.
Bei Casemaker reichen 20 cm, mit Kantenprofielen 10 cm wenn es stabil werden muss.
Du kannst einen noch größeren Abstand wählen, wenn du sie vorher "Quetch-Verbindest" und wenn die Belastung nicht so groß ist.

Achso, lass die Bilder da wo sie sind, die waren gar nicht für dich!
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#310162 - 14.01.2009 15:16 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
ChristianNO Offline
girkasse-slakter²

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Moin Moin

Mal eine Frage aus einer ganz Richtung......

Wie sieht es denn bei den Flightcases mit dem Niderschlag von
Kondenswasser aus ??

Eigentlich sollten dies Flightcasemöbel doch Kondenswasser
geradezu anziehen, wenn es richtig schön kalt wird.

Kann dazu mal jemand etwas sagen ??

Gruß

Christian
_________________________
Bin gerne bei der Beschaffung von Nokian Hakaapeliitta LT behilflich.

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#310200 - 14.01.2009 17:40 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ChristianNO]
ranx Offline
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Ort: nähe Kassel
moin,

genauso wie mit allen anderen Materialien, aus Holz und Metall, auch.

liebe Grüße, ranx
_________________________
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#310303 - 15.01.2009 00:08 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Hab in all den Jahren mit Kondenswasser KEINERLEI Probleme
gehabt.

Stefan
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#310488 - 16.01.2009 08:16 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
ChristianNO Offline
girkasse-slakter²

Registriert: 06.06.2002
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Ort: Stavanger, Norge
Original geschrieben von: ranx
moin,

genauso wie mit allen anderen Materialien, aus Holz und Metall, auch.

liebe Grüße, ranx


Moin ranx

Das klingt für mich, das die Fligtcase-Bauweise mit den vielen
Aluprofilen keine gute Idee für einen Ausbau ist, wenn man vor
hat eher in die nördlichen Gefilde zu fahren als in den Sand.

Der Kondenswasserniederschlag ist das ja dann sehr deutlich
vorprogrammiert.

Gruß

Christian
_________________________
Bin gerne bei der Beschaffung von Nokian Hakaapeliitta LT behilflich.

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#310511 - 16.01.2009 11:27 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ChristianNO]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

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Was hast du erwartet ?
Was brauchst du ?
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#310514 - 16.01.2009 11:42 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
ChristianNO Offline
girkasse-slakter²

Registriert: 06.06.2002
Beiträge: 645
Ort: Stavanger, Norge
Moin Moin

Ich habe da so einen US-Shelter rumstehen.



Der wartet noch auf einen Koplettausbau.

Der soll mal ungefähr so ausehen:










Die Frage war halt auf welcher Basis ich die Möbel bauen werde.

Flightcase-Bauweise oder tobe ich mich mit einer Festool Domino mal aus grin

Bei Flightcase-Bauweise wird es wohl eher viel zu viel
Metall werden, an dem sich das Kondenswasser niederschlagen
kann.


Gruß

Christian
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Bin gerne bei der Beschaffung von Nokian Hakaapeliitta LT behilflich.

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#310518 - 16.01.2009 12:06 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ChristianNO]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
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Ort: nähe Kassel
Bei der Massivholz Bauweise bist du von der Gestaltung und den Formen her wesentlich flexiebeler.
Dafür geht halt Platz und Zuladung drauf.
Deine Kältebrücken hast du so oder so. Ist eher die frage welches Material die Feuchtigkeit am besten "langfristig" ab kann.
Das ist dann nämlich die näxte Frage, für wie viele Jahre bleibt der Einbau im Einsatz oder wann ist der näxte Umbau dran.

Du könntest auch Lamellos nehmen. Da habe ich schon viele schöne Sachen mit zusammen gesetzt.

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#310728 - 17.01.2009 20:29 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
atze Offline
Enthusiast

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Hallo Christian,

wir haben die Möbel in Birke 8mm Multiplex hergestellt und geölt. Die Stollen sind nur für die Optik aufgedoppelt. Alle nicht sichtbaren Teile sind aus Pappelsperrholz 9mm. Die Möbel sind mit Sicherheit schwerer als in Flightcase-Bauweise. Heute würde ich wahrscheinlich diese Technologie vorziehen, obwohl wir nichts an unserem Koffer bereuen.

Bildchen gibts unter dem Faden "Koffer für Bremach" ab 1.8.08.

Gruß

Bernd

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#310766 - 18.01.2009 10:38 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ChristianNO]
Yankee Offline
Offroad-Mc Gyver

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Ort: Bedrock / Kieselgasse
Ich hab da mal so eine dumme Frage


Warum sollten sich im Kofferinneren Kältebrücken bilden, an denen sich Kondenswasser absetzen sollte *kratzamkopf*
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#310769 - 18.01.2009 10:53 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Yankee]
Milo Offline
ehemalige Vorsitzende Laternenclub Oberschur

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Beiträge: 6675
Ich hab ja keine Ahnung...aber....


wenn sich da wirklich Kondenswasser absetzt....is das ja ne prima Möglichkeit die Bude durch abwischen und rauswerfen des Lappens trocken zu halten.

milo
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...er hinterlässt eine Lücke die niemand bemerkt....

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#311065 - 18.01.2009 23:54 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Milo]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Ort: Kassel/ Deutschland
Ich wiederhole einfach nochmals:
Bin mit meinem Wagen nie in der Wüste gewesen sondern immer in
Europa und viel bei kalter Witterung.
KEINERLEI Probleme mit Kondenswasser. Punkt.

Ich gebe Ranx aber insofern recht, daß man ohne die Profile
wesentlich freier im Möbeldesign ist und sanft geschwungene
Formen hinbekommt.
Jeder, wie es ihm gefällt...

Stefan
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#336292 - 22.06.2009 13:41 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
colarabo Offline
Das wird noch

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hallo
Sach ma Christian was hast du denn da für eine scharfe software ?
die Zeichnungen sehen wirklich scharf aus.
und da wir gerade auch unseren ausbau planen :-)))
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Gruß Ralf
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#336357 - 22.06.2009 18:18 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: colarabo]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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das ist von google, ist freeware.


http://sketchup.google.com/intl/de/



so aber nu zum thema kondenzwasser. ich hab ja auch die flightcase geschichte verbaut, schlafe regelmäßig im auto (mindestens einmal im monat, dass ganze jahr durch). letztens erst ne woche romö bei regen und kälte. aber ich hatte auch noch nie kondenzwasser in der hütte. muss aber dazu sagen ich lüfte morgens gut und der zeltbalg vom hubdach macht den rest. einen großen vorteil bringt die luftstandheizung, die einen schönen warmen luftstrom durchs auto pustet

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#336426 - 22.06.2009 22:40 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: apollo]
colarabo Offline
Das wird noch

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Daanke
gleich mal gug
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Gruß Ralf
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#336454 - 23.06.2009 05:07 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
colarabo Offline
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Hallo und wirklich dickes Lob.
Macht Freude und Lust seine eigene Hütte zu Basteln.
Dank des Bastelkurses haben wir uns entschieden unseren G selbst und mitt Flightcase auszubauen.
Eine Frage habe ich noch gibt es einen Lieferant der zu Empfehlen ist ?

Gruß Ralf
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Gruß Ralf
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#336536 - 23.06.2009 13:00 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: colarabo]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

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Ort: nähe Kassel
moin,

hallo Ralf,

ich baue jetzt seit einigen Jahren keine Flightcases mehr.
Ich hatte mehre Hersteller im Programm.
Bei dem einen ist z.B. der Verschluss besser und beim anderen evtl. überhaupt nicht zu bekommen...
Einen großen Teil habe ich von Adam Hall bezogen, was aber eher am Kontakt zum Außendienstler mit denen zu tun hatte.

Viel besser wäre es wenn du einen Händler vor Ort hättest der dich beraten kann und dir auch mal Muster in die Hand drücken kann.
Ich kann jetzt auch nicht sagen ob die Hersteller direkt verkaufen, ich glaube nicht.

Evtl. sollten wir mal einen kleinen Workschop machen ... man kommt bei dem Thema gerne vom 100ersten ins tausendste ...


Eine kleine unvollständige Link Liste:
http://www.carmaeleon.com/
http://www.penn-elcom.com/
http://www.adamhall.com/
http://www.ib-z.de/frames/southco.php?gclid=CJvN6qedoJsCFQcTzAodunuYBw
http://www.sudhaus.de/index_flash.htm
http://www.gesipa.com/
http://www.titgemeyer.de/

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ranx2

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#336609 - 23.06.2009 21:26 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
colarabo Offline
Das wird noch

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Ort: pfalz
Moin

Hallo
Danke für die Adressen einige kannte ich sogar von stahlbauers zeiten noch wußte nur nicht das die auch auf diesem sektor Liefern.
Und bei einem Workshop beim Meister selbst würde ich
(wir)(frau will auch gugen janine)nieeeeee nein sagen.
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Gruß Ralf
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#336626 - 23.06.2009 22:43 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: colarabo]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
Original geschrieben von: colarabo
Moin
Und bei einem Workshop beim Meister selbst würde ich
(wir)(frau will auch gugen janine)nieeeeee nein sagen.


Dann müssen wir mal Billa fragen ob sie dazu Lust hat :-)
_________________________
ranx2

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#336843 - 25.06.2009 00:11 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
colarabo Offline
Das wird noch

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Beiträge: 61
Ort: pfalz
hae
OK jetzt müßte ich nur noch wissen wer Billa ist cool
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Gruß Ralf
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#336928 - 25.06.2009 12:40 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: colarabo]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

Registriert: 12.01.2004
Beiträge: 4918
Ort: Ruhrpott
schau mal da -> http://www.carmaeleon.com/


oder billa im forum
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#389086 - 23.03.2010 21:53 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
tobi76 Offline
Jungfrau

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hallo miteinander,

bin über einige umwege hier im forum gelandet und habe mit großem interesse diesen beitrag gelesen. vielen dank an die autoren...

ich hätte ein paar kurze fragen an die casebau-experten:

1. wie verhält es sich mit dem alustaub? also der schwarze "mist" der entsteht, wenn aluminium sich abreibt?

2. wie verbindet ihr die kisten untereinander, z.b. wenn ihr eine kiste auf eine zweite montieren wollt?

ich danke euch für eure informationen..

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#389213 - 24.03.2010 19:30 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: tobi76]
Burgerman
Nicht registriert


Original geschrieben von: tobi76


ich hätte ein paar kurze fragen an die casebau-experten:


Hi tobi

Der Threadstarter steckt gerade etwas im Hausrenovierungsumzugsstress und der andere Experte hat gerade eine leichte bis Mittelschwere Forenmüdigkeit.

Etwas Geduld, ich sag dem @Steppenwolf mal das er hier hereinschaut.


Vielleicht meldet sich ja auch noch jemannd anders.

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#393343 - 23.04.2010 23:55 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Sorry, war jetzt wegen Umzug geschlagene 2 Monate offline...
Ein dreifach hoch auf die Telekom und ihre letzte Meile... idiot

Zur Frage:
Die Flightcaseprofile sind beschichtet (scheinbar
eloxiert) und färben nicht ab.Sie haben eine schön
glänzende und recht abriebfeste Oberfläche. Selbst nach
emsigster Arbeit mit dem Material sind mir die sonst bei
Alu üblichen schwarzen Finger fremd.

Verbinden tue ich ich Einzelelemente gerne mit
Einschlagmuttern und Maschinenschrauben. Sehr haltbar, wenn
man die Schrauben nicht schief ansetzt.
Heavy Duty wären auch auf Grundplatten aufgeschweißte
Muttern, die man dann einnieten kann.

Bisher bin ich aber bei allen Möbelverbindungen bestens mit
den Einschlagmuttern klargekommen. Hat allen Belastungen
im Gelände standgehalten.

Stefan
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#393616 - 26.04.2010 14:54 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
tobi76 Offline
Jungfrau

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Beiträge: 2
vielen dank für die zusatzinfos...

ich hoffe ich darf weiter nachhaken?!

ich möchte 2 kisten miteinander verbinden, die über einander sicher stehen sollen, aber dann genauso gut schnell voneinander getrennt werden können.

gibt es hier eine praktikable lösung, ohne erst ein paar schrauben lösen zu müssen etc.?

gibt es bei den flightcase-materialien irgentwelche "verbinder"?

wenn du etwas dazu weisst, kannst du mir vielleicht einen entsprechenden link von adamhall geben. die auswahl dort ist ja riesig, jedoch erschlägt die vielfalt einen neueinsteiger immenz und ich fühl mich teils etwas überfordert.

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#393631 - 26.04.2010 16:11 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: tobi76]
simon15zollsyncro Offline
viermalvierer

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hallo

> gibt es bei den flightcase-materialien irgentwelche "verbinder"?

Klar, "butterflys" für vertikale Kraftaufnahme.
Für die horizontale Sicherheit würd ich das Zapfen-in-Loch-Prinzip oder Bierkasten-Prinzip empfehlen.

grüsse
simon

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#393633 - 26.04.2010 16:26 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: simon15zollsyncro]
DaPo Offline

Mogerator

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Erhöht das Zapfen-in-Tüte-Prinzip die horizontale Sicherheit nicht viel mehr? grin
_________________________
Grüße
DaPo

Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.

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#394328 - 02.05.2010 23:41 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: DaPo]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

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Ort: Kassel/ Deutschland
Hmm, wenn es ganz schnell mit dem lösen gehen soll, würde ich
folgende Variante vorschlagen:
Vorne(wo man gut dran kommt) würde ich 2 Overlatch- Butterflies
verwenden ( das sind die, wo der Fanghaken nicht in der
geteilten Schale einhakt sondern darüber hinausgreift in
einen aufgenieteten Schließer). Hinten würde ich einen
Winkel annieten, der in einen eingefrästen Schlitz greift,
und zentrieren würde ich das wie oben angeregt durch eine
"Dorn in Loch" Lösung oder über Stapel-Ecken.

Klingt etwas kompliziert, ist es aber eigentlich nicht...

Möglich wäre auch eine improvisierte Lösung mit
Serviceklappen-Verschlüssen und notfalls selbstgefertigten
Schließern (die Dinger mit dem Vierkant meine ich).

Hatte mir auch mal Verbinder aus dem Flugzeugbau angeschaut,
war aber wegen Preis und Mindestmengen indiskutabel...

Stefan
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#394358 - 03.05.2010 12:57 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Fendi Offline
Tittenfetischist

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Beiträge: 9202
Ort: jetzt 17489
Hiermit kann man auch die Kisten übereinander verbinden:

http://southco.com/images/products/R2-R5.ldt.jpg
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#452232 - 16.06.2011 17:58 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: DaPo]
BreMichel Offline
viermalvierer

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Beiträge: 143
Ort: Raum Stuttgart
Original geschrieben von: DaPo
Erhöht das Zapfen-in-Tüte-Prinzip die horizontale Sicherheit nicht viel mehr? grin
Oh Mann, ich glaube ich wohne schon etwas zu lange im Schwabenland.

Kurz bevor ich mit Tante Google und -Zapfen-in-Tüte-Prinzip- die gängigen Dealer durchsuchen wollte,
hab ich den dann auch kapiert.

Oder es liegt an DaPo und meiner Vermutung das er mit seiner Kompetenz immer von "Spezial-Werkzeug" spricht.

Gruß Michel
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#452500 - 18.06.2011 23:51 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: BreMichel]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
moin,

müde bin ich immer noch... um mit den Worten vom Burgerman den Einstieg zu machen.

Soll denn gestackt oder geklustert oder eine Kombination davon gesichert werden :o)
Wie oft? Täglich um die Küche zum kochen draußen zu benutzen oder Saisonal, die ganze Einrichtung ?

Trailer Maß ist 2,40 Meter. So breit werden die LKW-Koffer als Nennmaß in der breite gerechnet.
Das normale Maß dafür ist dann 60 cm außen, 4 Stück nebeneinander füllen dann die komplette Breite von 2,40 aus.
Darauf wird im Pro Bereich der Flight-Case-Herstellung konstruiert.
Also auf ein halb oder ein drittel Trailer ... vergleichbar mit den Europaletten.
Wenn jedoch die Skorpions z.B. eine Ausrüstung haben die nur in 2,00 meter Cases passen, dann werden die so hergestellt.
Die Lücke wird dann mit Cases aufgefüllt die 0,40 Meter breit sind.
Z.B. Kabeltruhen oder oder oder ...

Eine Ladungsicherung im LKW ist dann so gut wie nicht mehr nötig. Der ist einfach voll.
Wenn 2 Kisten bis voll fehlen werden die als Lehrgut oder Reserve ( Spare ) einfach dazu gepackt.

Es gibt einige Bauteile die für das Stapeln von Cases hergestellt werden.
Stapelecken z.B. oder Stapelschalen, Gurt-Verbinder Aufnahmen oder die vom
Stefan angesprochenen Latches dienen zum verbinden...

Für drei bis vier mal im Jahr sind Einschlagmuttern eine gute Wahl.


Wie sehen denn die Möbel aus die miteinander verbunden werden sollen?


gute N8
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#452699 - 20.06.2011 17:07 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
BreMichel Offline
viermalvierer

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Beiträge: 143
Ort: Raum Stuttgart
Servus rany,

meine Recherchen drehen sich derzeit weniger um das WIE sondern eher um das WOHER.
Wenn du einen Tipp hättest wer Profile und/oder Platten günstig anbietet? Könnte die Dinger auch gewerblich bestellen.
Gerne auch als PM

Danke und Gruß
Michel
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#452915 - 22.06.2011 07:21 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: BreMichel]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
moin,


http://www.penn-elcom.com/Default.asp?GC=Group
oder
http://www.adamhall.com/de/Flightcase_Material.html

das sind die "Hersteller".


Die nennen dir auch deinen nahegelegen Händler für eine vor Ort Abholung und Beratung.
Genauso gut kannst du aber auch mal eine E-Mail an die Fa.
http://www.trackcase.de/ senden :o)


gute N8, uwe
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ranx2

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#452992 - 22.06.2011 21:26 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
BreMichel Offline
viermalvierer

Registriert: 26.03.2008
Beiträge: 143
Ort: Raum Stuttgart
Danke, ich lese mich mal ein.

Gruß Michel
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#455389 - 12.07.2011 17:26 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: BreMichel]
Sigi_H Offline
Tim Bendzko 2.0

Registriert: 18.01.2009
Beiträge: 2551
Ort: was ist schon ein Wohnort
noch eine Frage:

gibt es eigentlich irgendwo Flightcaseprofile mit 45° ?
_________________________
wenn man in diesem System für eine Leistung nichts zahlen muss, sollte man sich Gedanken machen, ob man wirklich der Kunde ist .. sehr wahrscheinlich ist man das Produkt.

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#455576 - 13.07.2011 23:48 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Sigi_H]
Steppenwolf Offline
Süchtiger

Registriert: 27.12.2003
Beiträge: 691
Ort: Kassel/ Deutschland
Ist mir nichts bekannt.
Wenn ich einen flacheren Winkel als 90° gebraucht habe,
hab ich mit der Flex und Edelstahlscheibe die innere Kehle
mit Gefühl(!) angeritzt und per Hammerschlägen aufgebogen.

Wenn man es vorsichtig macht, spielt das ganz gut und hat
immer noch genug Stabilität. Ist zwar etwas Arbeit, aber man
braucht das ja auch nicht ständig.

Stefan
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#457356 - 27.07.2011 08:38 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Steppenwolf]
Duracell Offline
Süchtiger

Registriert: 22.06.2002
Beiträge: 403
Ort: Ober Mörlen / Friedberg
@Casebauer

Lasst ihr die Platten bei einem Schreiner etc. zuschneiden? oder ist es auch mit einer normalen Handkreissäge möglich.

Benötigt man für die PP Hohlkammerplatten ein spezial Sägeblatt?
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#457430 - 27.07.2011 17:51 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: Duracell]
ranx Offline
ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.

Registriert: 03.02.2003
Beiträge: 13242
Ort: nähe Kassel
moin,

ein Casebauer schneidet die Platten selber zu ...


Es kommt ein wenig auf deine Konstruktion und die Zukünftige Belastung deines
Bauvorhabens an ob du selber schneidest.

Idealerweise sind die Platten Winklig und gerade geschnitten. Das ist an sich die Grundvoraussetzung.
An sich... es geht auch anders, wenn du einige Cases gebaut hast merkst du das.
Ein wenig Erfahrungswerte müssen aber schon gesammelt werden.
Keiner ist da als Meister vom Himmel gefallen. Da geht auch mal etwas daneben !
Am Computer alleine lässt sich ein Case oder Möbel nicht bauen. Eine Zeichnung
schadet aber auch nicht, und wenn sie auch nur dazu dienen sollte einen Fehler aufzuspüren und nicht zu wiederholen :o)

Wenn du das Casemakerprofiel verarbeitest kannst du auch deine Platten mit der HKS* zuschneiden.
Ein Führungslineal solltes du aber schon verwenden!

Beim Sägeblatt bist du recht flexibel mit der Wabenkunststoffplatte?
Wechselzahn 80 Zähne auf dem 250er oder 1xx auf dem 350er, leicht Negativ
haben wir eigentlich für alles drauf was im Casebau so anfällt.
Bei den Alubeschichteten wechseln wir das Blatt gegen Trapez-Wechselzahn, negativ und gleiche Teilung.

Wenn die Teilung zu grob ist flattert die Platte evtl, und/oder es kann auch unschöne Ausbrüche geben.



Viel Spaß, Uwe







*HandKreisSäge
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#457432 - 27.07.2011 18:07 Re: Möbelbau in Flightcasebauweise [Re: ranx]
Duracell Offline
Süchtiger

Registriert: 22.06.2002
Beiträge: 403
Ort: Ober Mörlen / Friedberg
Danke für die Info.
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