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#338747 - 06.07.2009 19:36
Re: Autark leben...
[Re: RoverLover]
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Homo Stupidus
Registriert: 21.05.2002
Beiträge: 11560
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warum aber nicht nen Schritt weiter gehen es sind viele kleine schritte. evtl. ist es erst einmal sinnvoll sich von einer romantischen vorstellung des weges zur stark eingeschränkten abhängigkeit zu lösen. nehmen wir mal das schon erwähnte abflusslose grundstück. wäre doch eine klasse sache. eine drei-kammer grube, natürlich voll computergesteuert. weil, anders geht ja schon mal garnicht! wegen, es könnte sich hier oder da eine colibakterie verpissen wenn nicht ein computer die optimale befeuchtung der dritten kammer (gefüllt mit speziellen steinen auf denen genormte bakterien sitzen die den nicht genormten den garaus machen) sicherstellt. wie das früher funktioniert hat, ohne das sofort die halbe bevölkerung an der pimpelgicht dahin gesiecht ist, das weiß heute eh niemand mehr. der grube mit unterirdischer sickerfläche (das abwasser was die dritte kammer verlässt hat annähernd trinkwasserqualität!, den rest erledigt die natur) steht entgegen, das keine abwassergebühren anfallen. jetzt ist die überlegung die, was kostet so eine anlage..... oder noch besser, voll integrierte regenwassernutzung. also nur noch so um die 15% frischwasser zukauf. 85% weniger zukauf plus 100% weniger kanalgebühren, das lässt keine gemeinde zu. was ist mit relativ kleinem geld (das ist ja auch immer so eine sache) sinnvoll? sicherlich eine komposttoillette. kein wasserverbrauch und als nebeneffekt dünger für den garten. oder konventionelles scheißhaus mit abwasser wo das spülwasser regenwasser ist. dann kann es passieren das an den regenwassertank eine wasseruhr installiert wird. zwecks erhebung der abwassergebühren. scheiße, woll? möglichkeit drei: in den wald zum stuhlgang. die titte der zivilisation ist, je nach dem was zu hause gearbeitet wird -computerarbeitsplatz z.b.- sinnvoll. strom vom anbieter groß ist da sehr von vorteil. wegen, wenn keiner ankommt, also der strom, und nicht gearbeitet werden kann, dann gibt es jemanden den man in den arsch treten kann. heizen mit holz, auch wenn es ersteinmal nur unterstützend ist, ist immer sinnvoll. da reicht schon der älteste der alten öfen. feinstaub hin oder her..... usw usw usw ich geh jetzt mit den hunden, der kleine terrier wird dabei zum holzholer. jeden tag einen stock. hier muss sich jeder nützlich machen!
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Work is the curse of the drinking class.
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#338752 - 06.07.2009 20:06
Re: Autark leben...
[Re: Troll]
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Hier geht gar nichts mehr
Registriert: 15.10.2004
Beiträge: 3453
Ort: Tulifurdum
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Um den Anschluß- und Benutzungszwang für die "öffentlichen Sachen" (Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Straße, etc.) kommt man oft nicht herum. Aber auch da gibts langsam ein Umdenken und andere Lösungen - dauert eben etwas.
Ganz abkoppeln kann man sich in machen Fällen nicht, Gebühren oder Beiträge werden trotzdem fällig.
Was in Städten noch sinnvoll sein könnte, nämlich Abgabe für Regenwasser weils in öffentliche Netz geht, wird auf dem Land oft zur Farce.
Ich habs so verstanden, dass eine völlige Abkopplung auch nicht Sinn der Sache war, sondern eine weitestgehende Selbständigkeit nach eigenen Bedürfnissen.
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#338753 - 06.07.2009 20:07
Re: Autark leben...
[Re: Troll]
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Hier geht gar nichts mehr
Registriert: 04.07.2005
Beiträge: 4021
Ort: Kassel
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Der Zeitaufwand für eine weitgehend unabhängige Selbstversorgung sollte nicht unterschätzt werden. Irgendwo weiter vorne habe ich herausgelesen, das Reisen in die Planung passen sollten. Hier fängt m.E. das Problem an  Ich habe hier einen kleinen Garten, meine Mutter bewirtschaftet rd. 1.000 m2 - hier muss gegossen, gejätet, gesät etc. werden. Bereits ein WE Abwesenheit kann bei langer Trockenheit ne Menge der Arbeit vernichten. Hat man da dann jemanden an der Hand, die sich hier kümmern würde und könnte? Zur Selbstversorgung gehört für mich dann auch Viehzeuch (Huhn, Hase, Ente, Gans ...). Auch die wollen täglich versorgt werden - außer Ihr seit Vegetarier, dann entfällt das natürlich  Ich komme aus einer Familie, wo es früher bis zur Größe der Wutz alles gab. Der Garten hat ne Menge zur Versorgung der Familie und des Viehzeugs beigetragen. Aber hier mußten auch alle mithelfen ... Die Verarbeitung des Geernteten macht sicherlich auch begrenzt Spaß, aber eigentlich isses ziemlich monotone Arbeit, die nur dadurch belohnt wird, dass man hofft, man weiss was man isst  Ich hab am WE beispielsweise 6 Stunden Himbeeren und Johannesbeeren verarbeitet. 2 lächerliche Kilos sind dabei rausgekommen ... Ich wünsch Euch auf alle Fälle viel Glück und das nötige Fingerspitzengefühl, die richtige Entscheidung zu treffen. Falls Ihr mal Fragen rund um den Biogarten habt, immer her damit - so ein bissel kenn ich mich da aus 
Bearbeitet von Burgerfrau (06.07.2009 20:51)
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G-aby  Wert Facebook 65.000.000.000,00 Dollar - genauso viel wert wie Lufthansa, Linde, Thyssen-Krupp, Addidas und MAN zusammen
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#338758 - 06.07.2009 21:12
Re: Autark leben...
[Re: landcruiser]
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Kleiner Drückeberger
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 9217
Ort: Sauerland
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Um den Anschluß- und Benutzungszwang für die "öffentlichen Sachen" (Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Straße, etc.) kommt man oft nicht herum. Das habe ich versucht mit dem o.g. "Punkt2" deutlich zu machen. Während man hier Brennholz stapelt, Häuser aussucht und Felder bewirtschaftet kann man ganz schnell in eine behördliche Tretmühle mit erstaunlichen Folgekosten geraten. Irgendwo weit draußen a.A.d.W gab es mal eine spottbillige Hütte mit mega viel Land, 10min mit seiner S-Klasse vom Tor zur Tür. Nach dem Einzug kam dann die Stadt mit der rechtmäßigen Forderung vom Frisch und Abwasserkanal, Grundstückseitig natürlich vom Eigentümer zu zahlen, Berg- Wald- Felsen. Heute wohnt er Miete und der Golf parkt unter der Laterne. ergo; 1) was will ich 2) was darf ich 3) was kann ich 4) zuhause ist es doch schön
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Gut das wir mal drüber gesprochen haben!
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#338771 - 06.07.2009 22:12
Re: Autark leben...
[Re: Troll]
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Homo Stupidus
Registriert: 21.05.2002
Beiträge: 11560
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und dieser Einnahmeausfall wird nicht überall klaglos hingenommen. das wollte ich sagen..... ich wollte auch sagen tun, das der weg zur autarkie in deutschland nicht nach redneck-manier möglich ist. auch sagen, das der weg dahin kostet. mitunter viel. evtl. wäre zu überlegen, mit bereits vorhandenem so umzugehen das eine kostenminimierung eintritt. regenwasser z.b. (kackstuhl, waschmaschine etc) (von der haustür aus abschaltbarer seperater kreislauf) (es gibt gemeinden wo zwei leute zum wasseruhrablesen kommen, einer drückt auf die schachtspülung, einer schaut ob die wasseruhr dreht. wehe wenn nicht.....) holzheizen. kompostieren. (spart die "Bio" tonne) (die scheiße da drinn wird zum teil verkompostet und verkauft. für mich sollte die abfuhr also eigentlich kostenneutral sein) (torfzumischungen z.b. aus finnland sind als normal anzusehen. finnland trockenlegen scheint sinnvoll um der mückenplage herr zu werden!) altpapier zum kolping geben. (spart die blaue tonne) (die chinesen haben mal den weltmarkt an altpapier aufgekauft, ich zahle doch nicht die tonne und das papier wird dann weiterverhökert. soll die abfuhr doch aus dem erlös des verkaufes des papieres beglichen werden!) mit strom sparsam umgegehen. (wird allerorten propagiert, also mach ich es.) (das leitungsnetz ist eh marode, da passt nicht mehr so viel durch) usw usw usw frau burgerfrau sprach eine wichtige gemüsefrage an; ich lasse mein gemüse von anderen wachsen. das ist sinnvoll. zeit gegen geld und entscheidungsfreiheit aufgewogen können das andere besser. nicht das ich frau burgerfrau hervorragende einweckfähigkeiten absprechen will..... aber der einwand von frau burgerfrau ist wichtig! genau so wie die sache mit dem selbstversorgen von fleisch und fisch und toten hühnern. das können andere besser als wie einer selbst. wo ich kaufe obliegt dann dem verzehrer. ich geh jetzt den räucherofen glimmen. leinengeangelter lachs. 12 seiten.
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Work is the curse of the drinking class.
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