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#393203 - 22.04.2010 20:14
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: Gelandy-Lonny]
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kein zweiter
Nicht registriert
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Übertrag: Warum schließt Du jedwede Variabilität bezüglich Steiner und Pestalozzi aus? Was sind die er-/gelebten Resultate aus Horst E. Steiner's "Die Gruppe"? Durch die hohe Warscheinlichkeit des Verkalkulierens haben sehr viele Menschen Angst, auf den gesellschaftlichen Index gesetzt zu werden. Und die denken nur zwei Straßen weiter. Laß Prantl sein, wie er ist, aber Respekt zolle ich dem nicht. Steiner-Schulen haben doch mehr Probleme, als sie lösen. Und Pestalozzis, was machen die noch gleich? Erst recht nicht ins Spiel kommen? Immer langsam, Lonny, ich seh jetzt nur Dich falsch kalkulieren, und sei es nur mit mir. Was stellst Du denn alles für Bezüge her? Willst doch nicht unser nächster Germanist werden, kannst doch am Text bleiben  Aber von hinten: Keinen Respekt nicht wem oder was — und warum das? Huisken stellt sich sichtlich nicht nennenswert gegen Prantl, sondern will mit ihm, bekanntem Journalisten einer bekannten Zeitung, über ihn hinaus mit der richtigen Kritik. Und was für Verkalkulieren? Bei der Schulwahl oder worin?
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#393328 - 23.04.2010 22:46
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: azeh]
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kein zweiter
Nicht registriert
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Und ..was regt Euch nun auf? Ich mein, tausendundeine Selbsterhebung auf dem nicht mal saisonal wechselnden Zauber der Betrachtung von Verblödung, Volksverblödung, Verdummung, Volksverdummung, Verarsche, Volksverarsche, Handlampen, Vollhonks, Spackos... parfümieren auch nur wie Petrollicht, Zigarillo und Wunderbaum, ohne daß deshalb in meiner Nase mal wieder jemand bohrte. Geschenkt, möcht ich sagen. Aber, liebe Liebende, was erregt Euch denn so an zwei Absätzen von Huisken? Oder besorglich wie sonst nur gegen Autofahrer: Hab ich was falsch gemacht?
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#393335 - 23.04.2010 23:05
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: Lupo]
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Homo Stupidus
Registriert: 21.05.2002
Beiträge: 11571
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Lupo, abgesehen davon das du mir nichts zutraust, es ist einfach so wie es ist. und es ist dem volke nicht von nutzen wenn hochgeistig einhergeredet wird, ohne einen gedanken daran zu verschwenden ob der gehalt der rede, der -ich nehme es mal so an- aufklärerisch wirken soll, überhaupt verstanden wird.
andererseits wird hochgeistig einhergequasselt um die inhaltsleere der rede, oder auch um wahrheitsgehalte irgendwelcher abstusen angeblichen fakten dem verblödeten so auf die stulle zu schmieren, das der denkt, boah ey, voll krass.
es sind nur wenige in der lage, mit einfachen worten den finger so in die wunden zu legen das es schmerzt. die werden aber nicht ernst genommen obwohl sie ernstes sagen.
kabarettisten halt.....
abends von möchtegernhochgeistigen menschen frenetisch gefeiert, andern morgens schon wieder vergessen.
*Huuuurz*
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Work is the curse of the drinking class.
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#393348 - 24.04.2010 08:41
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: landcruiser]
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Lebensberater
Registriert: 18.02.2010
Beiträge: 342
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Stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel, landcruiser. Wer Handke zitiert, selbst wer nur weiß, das es ihn gibt, beweist bereits überdurchschnittliches Intellekt. Ich seh das hier als eine bestimmte Kunstform, darüber zu reden. Kann man mitmachen oder nicht, kann man gut finden oder nicht, wie jedwede Form der Kunst, ob Malerei, Musik, Literatur, Theater etc. Man findet was gut, oder man lehnt es ab. Ob die Sache, die eigentlich besprochen wird, in der BILD mit viel Foto und wenig Text, oder in der Zeit in einem doppelseitigen Artikel erscheint - piepenhagen. Gib den Leuten Farbe, es wird naiv gemalt, abstrakt gepinselt, wobei Kinder mit der Rumschmiererei immer noch am ausdrucksstärksten sind, bedingt durch den Anspruch an Lust und Spass und (noch) nicht dem Zwang der Profilierung unterliegen.
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#393385 - 24.04.2010 16:30
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: Gelandy-Lonny]
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Pawlow
Registriert: 03.06.2005
Beiträge: 2025
Ort: Frankreich
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Dazu ist das OFF-TOPIC da. Es ist ein Pavillon der Gedanken.
Das ist eine funktionierende Gemeinschaft, deren oft mißverstandene Randbereiche wenigstens einen winzigen Quant an Respekt verdienen. Soviel Geist muß sein.
"...Stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel, landcruiser. Wer Handke zitiert, selbst wer nur weiß, das es ihn gibt, beweist bereits überdurchschnittliches Intellekt."
Ein Pavillon ist manchmal auch Ausstellungsraum! Was willst DU nun eigentlich ausstellen? Auch Deine Ansprueche an "eine funktionierende Gemeinschaft" werfen Fragen auf, denn ein gemeinsames Interesse kreiert noch keine Gemeinschaft. Wieviel Geist muss sein - etwa so viel, dass man grosszuegig fremdes Licht auf den Scheffel hebt, gar "ueberdurchschnittlichen Intellekt" feiert, nur weil fix der Buchtitel eines der meistgelesenen Autoren deutscher Sprache zitiert wird? (Das geht nicht gegen Dich @landcruiser; soll nur die ueberfluessigen Arabesken aus dem schiefen Bild entfernen!  ) @Lonny, nimm bitte keine Pétanque-Kugeln, wenn Du doch nur Murmeln willst! 
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Ivan Petrovitch, Nobelpreis 1904 (Medizin, Physiologie)
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#393393 - 24.04.2010 18:44
Re: Zurichtung und Verbildung
[Re: Maschtuff]
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Lebensberater
Registriert: 18.02.2010
Beiträge: 342
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Ich akzeptiere Deine Definition von Pavillon, obwohl ich ihn hier als Treffpunkt gemeint habe. Somit die Antwort auf Deine Frage: Meinen Anteil.
Natürlich werfen meine Ansprüche an eine funktionierende Gesellschaft Fragen auf, leider mehr als Antworten. Ich zitiere Momente aus meinen Erfahrungen - aus keinem anderen Fundus kann ich schöpfen, deshalb behaupte ich, das ein gemeinsames Interesse eine Gemeinschaft gründet. Die Gestaltung derer baut sich darauf auf.
Zu Deinem letzten Absatz: Ich schrieb: "Soviel Geist muß sein", und beendete damit einen Beitrag, den ich auf Zappas' hin verfaßt habe. Es bezog sich in keiner Weise auf landcruiser, der Handke's Buchtitel als Einleitung zu seinem posting verwendet hat. Ein wunderbarer Einstieg; und doch ist für mich sein Beitrag kontrovers zu seinem "vermuteten" Intellekt. Das wollte ich für mich nicht gelten lassen und zog deshalb Handke in den Vergleich mit ein - es war leider nicht gut getroffen.
Lieber landcruiser, es war nicht mein Ansinnen, Dich mit diesem Vergleich zu beleidigen oder zu verletzen. Sollte ich das getan haben, so bitte ich Dich dafür um Entschuldigung.
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