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#394934 - 07.05.2010 08:56
Re: U1300L Vorstellung
[Re: Yankee]
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Süchtiger
Registriert: 01.04.2004
Beiträge: 580
Ort: Stuttgart
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Hallo Yankee, die Zuschlagpreise sind bei der Vebeg einsehbar unter: Vebeg Zuschlagpreise Man kann mit etwas Textarbeit auch sehen wie die Ausschreibung zum Verkaufspreis war. Dazu sucht man sich einen beliebigen Link zu einer laufenden Auktion wie dem hier z.B. https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/such...744&SHOW_LOS=10 und schaut nach der Losnummer und der Referenz im Los. In dem Link wird also 01744.010 angezeigt. Aus den Zuschlagpreisen entnimmt man die Losnummer und die Referenz die einen interessiert. Also z.B.: 01825.148 04.05.2010 Unimog 435 2t 6.969,00 Jetzt müssen wir nur in unserem Link von oben Losnummer und Referenznummer ersetzen et voi la: https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/such...25&SHOW_LOS=148 So weis man zumindest was bei dem Ausschreibungstext stand zu dem man den Preis sieht. Ich beobachte die Verkaufstpreise bei der Vebeg schon eine ganze Weile (ca 6 Jahre) und ich kann Dir sagen: - Unimogs sind um ca 30% gefallen - Man Kat1 (keine 4-Achser) sind um ca 70% gefallen - Mercedes G sind um ca 50% gefallen in dem Zeitraum. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass fürher gutes Material verkauft wurde und jetzt nur noch der Schrott. Das stimmt aber nur bedingt. Ja: es gibt mehr Ersatzteilträge als vorher, aber nur weil diese früher zur Ersatzteilgewinnung zurückgehalten wurden. Es sind aber trotzdem viele gute Fz dabei. Ich habe eher den Eindruck, dass die Vebeg die VKs niedriger ansetzt und bedingt durch das Verkaufsverfahren manche noch die "alten" Preise bieten. Gutes Beispiel: 01825.211 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 9.158,89 01825.212 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 12.900,00 01825.213 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 11.112,11 01825.214 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 8.505,00 01825.215 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 8.500,00 01825.216 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 8.927,99 01825.217 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 12.820,49 01825.218 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 9.158,89 01825.219 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 8.918,89 01825.220 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 10.333,99 01825.221 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 11.111,99 01825.222 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 8.727,99 Wenn Du Dir die Ausschreibungstexte anschaust siehst Du, dass die alle vergleichbar sind. Natürlich war ich jetzt nicht vorort und habe sie angeschaut und vielleicht waren die >10k wirklich mehr wert. Aber ich vermute, dass manche hier einfach mehr eingegeben haben und bei den für 8,5k-9,5k die Käufer vorher angerufen haben und sich das Mindestgebot haben geben lasssen. Summa summarum: wenn kaufen, dann jetzt. Gruss, Marc
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#394971 - 07.05.2010 13:59
Re: U1300L Vorstellung
[Re: MarcR]
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Newbie
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Beiträge: 46
Ort: Landkreis Heilbronn
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01825.217 04.05.2010 Krankenwagen Unimog 435 12.820,49
Treffer, das ist nun meiner ;-) Man beachte, dass da noch 19% MwSt draufkommen, also löhn ich ca. 15T€ für den Mog. Ich hatte auch für ein paar andere noch den Mindespreis (8500) geboten, die sind aber alle drüber weggegangen. Den anderen mit 12900 habe ich für einen Bekannten ersteigert. Das waren die beiden mit dem besten Zustand. 13 und 20 TKM, Turbomotor und absolut Rostfrei (auch der Koffer). Nächste Woche Mittwoch will ich ihn abholen. Dann mach ich mal ein paar Bilder und berichte... Gruß Schöni P.S. Die, die effektiv unter 10K€ weggegangen sind sind alles Baujahr < 85 und haben noch keinen OM366 drin.
Bearbeitet von schoeni (07.05.2010 14:03)
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#396530 - 18.05.2010 22:35
Re: U1300L Vorstellung
[Re: schoeni]
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viermalvierer
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Ort: Remscheid
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Hallo Schöni, Hmm, so ein Spendergetriebe würde aber die Untersetzung kaputt machen, oder. Ich möchte den ersten Gang, wie in der Mog gerade hat eigentlich nicht länger haben...
sag mal, was hast Du denn für einen Unimog? Die 2-Tonner, die ich beim Bund gefahren habe (allerdings alle mit Pritsche) hatten ein 8-Gang-Getriebe, ohne Untersetzung. Da sind wir im Normalfall im 4. Gang angefahren. Die unteren Gänge waren praktisch die Untersetzung.
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Grüße aus dem Bergischen Land
Joachim
Alle reden vom 3 Liter-Auto, ich habe jetzt auch eins: Typ 463, 300 GD, Motor OM 603 931.
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#396532 - 18.05.2010 22:45
Re: U1300L Vorstellung
[Re: schoeni]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19741
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo zusammen, wenn der Motor Kolbenbodenkühlung hat, ist eine Leistungssteigerung kein Problem. Um das rauszufinden, muß man aber i.d.R. die Ölwanne abbauen, weil bei den meisten OM366 nicht eindeutig dokumentiert ist, ob Kolbenbodenkühlung verbaut ist (es stehen Düsen und Blindstopfen gleichwertig nebeneinander). Wenn keine verbaut ist, kann es gut sein, daß zumindest die Löcher vorhanden sind. eine Nachrüstung wäre dann recht einfach (Düsen, Hohlschrauben, und ggf. größere Ölpumpe). Es gibt aber auch Blöcke ohne die Bohrungen. Das ist dann Pech. -> anderer Block  Ansonsten ist die Umrüstung kein Problem. Splitgetriebe: Ist nett, aber auch teuer. Ein Spenderfahrzeug wird allerdings nicht viel nutzen, da ein LKW-Getriebe nicht in den Unimog paßt (oder nur mit erheblichem (finanziellen) Aufwand): Hier wäre ein anderes Verteilergetriebe (VG300 o.Ä.) nötig. Mehr Geschwindigkeit: Offiziell sind ja nur 80Km/h erlaubt. Um kurzfristig etwas Reserven, z.B. beim Überholen, zu bekommen, kann die Einspritzpumpe eingestellt werden. 2800U/min sind kein Problem, kurzzeitig auch über 3000U/min. EPC: Offizielle WebsiteKosten 17€/Jahr, bzw. ist für Mitglieder eines Mercedes Markenclubs (z.B. G-Club, Unimog-Club-Gaggenau) kostenlos, wie dann seit kurzer Zeit auch das WIS.
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Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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#396569 - 19.05.2010 08:13
Re: U1300L Vorstellung
[Re: schoeni]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19741
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Wenn Du in 5 anfährst, geht das zwar, ist aber nicht so toll für die Kupplung.
Als WoMo darf man in der Tat 100 fahren, aber, soweit mir bekannt, nur, wenn 100 eingetragen ist. Jedenfalls war da mal eine Diskussion im Unimog-Forum zu dem Thema von jemandem, dessen Unimog mit 95Km/h eingetragen war, und der wohl nur 80 fahren durfte.
Ich weiß aber nicht die genauen Umstände und was daraus geworden ist.
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Grüße DaPo
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#398198 - 01.06.2010 09:54
Re: U1300L Vorstellung
[Re: mogli]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
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Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo Andreas,
die Tachos gehen beispielsweise oft kaputt, wenn man meint, der Tachowelle was Gutes zu tun, und sie ölt: Das Öl wird durch die Drehung allmählich in den Tacho gepumpt, und verharzt dort. Das klebt dann den Tacho zu, und irgendwas geht zu Bruch.
Das Rauspumpen des Öls aus den Vorgelegen passiert beim U1300L genauso wie bei den kleineren Baureihen, die Vorgelege sind ja Dieselben. Aber dagegen gibt es bekanntermaßen recht leicht Abhilfe.
Die Hitzeprobleme beim UG3/40 (das ist übrigens das Getriebe aus dem U1300L) kommen eigentlich nur bei leistungsgesteigerten Unimogs und Langstrecken vor. Beim serienmäßigen U1300L sollte es keinerlei Probleme geben: Das Getriebe wird zwar warm, aber nicht zu warm.
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Grüße DaPo
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#398900 - 06.06.2010 22:09
Re: U1300L Vorstellung
[Re: Kongo-Otto]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19741
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo Kongo-Otto,
ein Ölkühler bringt bis zu einem gewissen Grad Abhilfe. Ich denke, beim UG3/40 so bis rund 200PS. Darüber hinaus sollte m.E. über ein UG3/65 nachgedacht werden.
Schwachstellen des U1300L? Wenn dieser serienmäßig bleibt, eigentlich keine.
Und bei Leistungssteigerungen oder höheren Gewichten hängt es primär vom Verständnis des Fahrers für die Technik ab. Hier sind es in erster Linie die Achsen. Nur für 4to Maximallast ausgelegt, bringen schwere Aufbauten sie schnell an die Grenzen. Und die kleinen Vorgelege mit relativ wenig Öl sind bei Dauerautobahnfahrt mit kräftigeren Motoren recht hohen Belastungen ausgesetzt.
Dafür sind die Ersatzteile gebraucht relativ günstig, weil gut verfügbar. Das ist bei den schweren Baureihen mitunter anders.
Tachowelle: entweder garnicht schmieren, oder mit wenig harzfreiem Öl.
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Grüße DaPo
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#398960 - 07.06.2010 12:44
Re: U1300L Vorstellung
[Re: DaPo]
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viermalvierer
Registriert: 30.11.2009
Beiträge: 125
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Hallo DaPo,
danke für Deine Antwort! Anfängerfrage: 4t/Achse, oder?
Ein Getriebetausch, wenn man einen OM 366A "aufpumpen" würde, wäre wohl finanziell recht schmerzhaft, so das belastbarere überhaupt verfügbar ist.
Hast Du da vielleicht eine "Landmarke", wie solche Getriebe gehandelt werden und wie sie verfügbar sind?
Siehst Du das in dem Zusammenhang kritisch mit einem Splitgetriebe abgesehen von dem Preis?
Dann wäre ja der Unimog nicht mehr serienmässig, falls Du in eben diese Richtung denkst bei Deiner Beurteilung.
Die Achsentlüftungsverbesserungen von Unimurr sind jetzt wohl nicht mehr so einfach zu bekommen, seit er ausgewandert ist, nehme ich an, aber das ist Spekulation, da ich noch nicht direkt Kontakt aufgenommen habe.
Mir schwebt ein Krankenwagen vor wie der von Schöni.
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Gruß
Kongo-Otto
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#398966 - 07.06.2010 14:07
Re: U1300L Vorstellung
[Re: Kongo-Otto]
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girkasse-slakter²
Registriert: 06.06.2002
Beiträge: 645
Ort: Stavanger, Norge
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Hallo DaPo,
danke für Deine Antwort! Anfängerfrage: 4t/Achse, oder?
natürlich.... Ein Getriebetausch, wenn man einen OM 366A "aufpumpen" würde, wäre wohl finanziell recht schmerzhaft, so das belastbarere überhaupt verfügbar ist.
Definiere schmerzhaft. Wenn du einen OM366A vernünftig aufpumpen willst, dann wird daraus nen OM366LA also mit LLK. Da gehts ja auch schon ein der sinnvollen Umänderung/Einstellung der ESP bei >1000€ los. Hast Du da vielleicht eine "Landmarke", wie solche Getriebe gehandelt werden und wie sie verfügbar sind?
Also als reines Austauschgetriebe bei DB liegst du €6000,- Dann kannst du aber auch sicher sein, daß alle Lager überholt und gegebenenfalls verstärkt sind. Der freie Verwertungshandel wird irgendwo darunter liegen. Siehst Du das in dem Zusammenhang kritisch mit einem Splitgetriebe abgesehen von dem Preis?
Das kommt darauf an, was du mit dem Split vorhast. Willst du es um die Drehzahl des Motors zu senken und so deine Kiste an sich leiser bekommen, ob willst du die Geschwindigkeit >100km/h ??? Das Split sorgt ja für mehr Drehzahl vor dem Hauptgetriebe, also auch für mehr Wärme im Getriebe. Dann wäre ja der Unimog nicht mehr serienmässig, falls Du in eben diese Richtung denkst bei Deiner Beurteilung.
Natürlich ist das dann nicht mehr serienmässig aus der Sicht eines BW-1300er. Das war damit gemeint. Der BW-1300er ist halt ein für sich abgestimmter Baukasten. Das Split kommt ursprünglich vom großen 6x6. Es ist also an sich für eine ganz andere Serie geplant und abgestimmt. Es ist im Unimog-Baukasten aber nun mal so, daß man da recht beliebig zusammenstecken kann. Die Achsentlüftungsverbesserungen von Unimurr sind jetzt wohl nicht mehr so einfach zu bekommen, seit er ausgewandert ist, nehme ich an, aber das ist Spekulation, da ich noch nicht direkt Kontakt aufgenommen habe.
Ja......reine Spekulation ohne nahrhaften Kern deinerzeits. Also einfach mal beim Kollegen Murr nachfragen. Gruß Christian
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Bin gerne bei der Beschaffung von Nokian Hakaapeliitta LT behilflich.
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#399008 - 07.06.2010 21:24
Re: U1300L Vorstellung
[Re: ChristianNO]
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viermalvierer
Registriert: 30.11.2009
Beiträge: 125
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Hallo Christian,
danke für den Nachhilfeunterricht (manche antworten garnicht auf Anfängerfragen wie meine, was ich durchaus verstehen kann).
Die Kosten für eine LLK-Nachrüstung hatte ich mal gesagt bekommen: Größenordnung 5k €, also ähnlich gewaltig wie ein Splitgetriebe. Mit letzterem wollte ich in der Tat entweder LKW-Tempo mit angenehmen Drehzahlen fahren, oder, soweit möglich, auch 105 km/h.
Zusammen mit der Nachrüstung der Spritzölkühlung der Kolbenböden, sofern noch nicht vorhanden, ist dann DaPos Pi-mal-Daumenregel erreicht, daß man jenseits der 30k € liegt, bis ein BW-Unimog wirklich angenehm reisetauglich ist.
Soweit die bahnbrechenden Erkenntnisse des Anfängers und nochmal danke!
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Gruß
Kongo-Otto
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#399054 - 08.06.2010 08:35
Re: U1300L Vorstellung
[Re: Kongo-Otto]
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girkasse-slakter²
Registriert: 06.06.2002
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Ort: Stavanger, Norge
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Hallo Christian,
danke für den Nachhilfeunterricht (manche antworten garnicht auf Anfängerfragen wie meine, was ich durchaus verstehen kann).
Die Kosten für eine LLK-Nachrüstung hatte ich mal gesagt bekommen: Größenordnung 5k €, also ähnlich gewaltig wie ein Splitgetriebe. Mit letzterem wollte ich in der Tat entweder LKW-Tempo mit angenehmen Drehzahlen fahren, oder, soweit möglich, auch 105 km/h.
Wenn du schon in diesen Dimensionen denkst......dann solltest du das große Getriebe schon mit auf die Rechnung packen. Aber damit hast du dann gerade die Startlinie überschritten.... mehr nicht. Zusammen mit der Nachrüstung der Spritzölkühlung der Kolbenböden, sofern noch nicht vorhanden, ist dann DaPos Pi-mal-Daumenregel erreicht, daß man jenseits der 30k € liegt, bis ein BW-Unimog wirklich angenehm reisetauglich ist.
Die Spritzbodenkühlung sollte der OM366 eigentlich haben. Ich meines das wäre eigentlich nur bei den OM352 ein Thema gewesen. Da bewege ich mich aber mit meinem Wissen auf dünnem Eis. Da ist Dapo eher der Mogerator..... Soweit die bahnbrechenden Erkenntnisse des Anfängers und nochmal danke!
Das Problem bei dem ganzen Tuning ist......ähnlich wie bei Jeep und Defender. Das Grundpacket U1300L der BW ist in sich stimmig und abgeschlossen. Wenn du da jetzt anfängst die Kiste zu pimpen, dann fängst du wie gesagt mit mehr PS....mehr Drehmoment an.... Dazu kommt LLK Klar....Splitgetriebe.... Sinnigerweise großes Getriebe..... Oh-Wunder.....die Portale werden mehr belastet und werden gegen stärkere getauscht. Klar......die größeren Reifen tun da auch ihr übriges und zerren an den Portalen und Achsen. Hmmmm 4t Achse......7,5t Abfahrtgewicht hält kaum einer. Wäre also bei längerer Dünenquälerei auch stärkere Achsen sinnvoll. Und was hab ich dann?? Zumindest keinen U1300L mehr. Ich bin froh, daß mir damals.....als die BW-Mogs so um die 15k€ lagen ein U1750L/437 in meiner Umgebung über den Weg gelaufen ist. Der war mir seinen 168PS und den 8t Achsen an sich schon ein passendes Packet. Was einen aber auch nicht daran hindert..... 10t/20t Rahmenwinde nachzurüsten..... Splitgetriebe..... 1. Kriechganggetriebe 2. Kriechganggetriebe....wird aber eigentlich nicht gebraucht hing aber zufällig am 1. dran. LLK (168PS --> 225PS) 2x 300l Actros-Tanks. Aber die Basis macht das mit und liegt immer noch in Rahmen der DB-Vorgaben, weil es halt nen 437 und kein 435 ist. Gruß Christian
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Bin gerne bei der Beschaffung von Nokian Hakaapeliitta LT behilflich.
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#399064 - 08.06.2010 10:04
Re: U1300L Vorstellung
[Re: ChristianNO]
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Mogerator
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Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo Christian, Du hast den gleichen Rahmen wie ich, und meiner ist ein 435  (aber eben kein U1300L) @Kongo-Otto: gebrauchte UG3/65 gibt immer mal wieder bei Ebay für rund die Hälfte vom AT-Preis. Das alte UG3/40 kann man ja dann auch noch verkaufen, sofern nicht schon kaputt. Unimurr-Entlüftungen: Franz kommt diesen Sommer wieder nach Deutschland zurück... LLK-Nachrüstung: Wenn man das in einer MB-Werkstatt machen läßt, und alle Teile neu dort kauft, kommt das mit >5K€ hin. Wenn man improvisieren kann, und nicht alles neu kauft, sondern bestehende Teile umbauen kann, kommt man günstiger weg. Billig wird es aber nie. Kolbenbodenkühlung: Theoretisch haben die OM366 alle Kolbenbodenkühlung, praktisch wurde sie bei manchen Motoren wegrationalisiert. Es haben allerdings die meisten OM366 zumindest die nötigen Bohrungen für die Düsen, so daß eine Nachrüstung nicht allzu teuer wird. Bei manchen Baumustern fehlen aber auch diese Bohrungen (z.B. bei diversen MB-Trac-Motoren). Im EPC steht leider nicht, welche Motoren die Düsen verbaut haben (Düsen samt Hohlschrauben und die alternativen Verschlußstopfen stehen gleichwertig nebeneinander)...
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Grüße DaPo
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#399330 - 10.06.2010 13:29
Re: U1300L Vorstellung
[Re: Kongo-Otto]
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Mogerator
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Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo, Getriebeschäden sind bei den BW-Unimogs recht häufig. Das liegt aber nicht nur an den Getrieben, sondern daran, daß die meisten Fahrer dort zu blöd sind, es zu schalten (etwas hakelig ist es ja). Zudem ist für die Bundeswehr Motoröl SAE10 für das Getriebe freigegeben, was ich garnicht verstehen kann. Denn Motoröl ist nicht so druckfest wie Getriebeöl, also kann unter Last eher der Schmierfilm reißen. Ich vermute da auch Zusammenhänge. So schlecht wie ihr Ruf sind die Getriebe nicht: Das erste Getriebe in Meinem (ebenfalls ein UG3/40) hat wohl 370.000Km gehalten, das jetzt hat 140.000 runter. Bei 170PS, und beim Vorbesitzer oft mit schweren Anhängern. Die Kofferaufbauten sind übrigens von verschiedenen Herstellern gebaut worden. Ringfeder kannte ich zwar als Kofferbauer bisher noch nicht, aber man lernt immer wieder dazu 
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Grüße DaPo
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