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#409592 - 26.08.2010 12:47
Re: Führerschein-Neuigkeiten
[Re: FAT AL ERROR]
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Hybrid, wenn überhaupt
Registriert: 17.02.2006
Beiträge: 1378
Ort: Südlich von Hamburg
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Alle bis 2013 ausgestellten unbefristeten Führerscheine müssen spätestens bis 2033 umgetauscht werden, bestätigte ein Sprecher Mit anderen Worten, wir haben hier eine Frist von 35 Jahren(Altlappen umtauschen gegen neu befristeten), ab 2013, bis für uns unbefristete Führerscheininhaber diese Regelung greift und wir das erste Mal verlängern müssen ? Das wäre fein, denn dann werde ich voraussichtlich den Lappen nur noch als Wanddeko verwenden. War aber klar, dass diese "unbefristet" Geschichte irgendwann verschwinden wird. Passt zu den Vorgehensweisen "unseres" Staates bzw. letztlich der EU. Welche Entschädigung bekommen denn die, die den Lappen unbefristet haben, ihre Rechtssicherheit und ihren Bestandsschutz verlieren und letztlich schlechter als vorher dastehen ? Genau, keine. Wieder eine Verschlechterung in diesem Lande. Erste Hilfe Prüfung alle 3 Jahre ? Ich würde sogar alle 2 Jahre wählen, zusammen mit der TüV Prüfung in einem Abwasch. Als ehemaliger DLRGler weiss ich genau, wie schnell man im Durchschnitt das Wissen um Hilfs und Rettungsmaßnahmen einfach vergisst, was ja durchaus menschlich ist, wenn man es eben nie braucht. Freiwillig macht das eh kaum einer und mit einem Kaffee und ein wenig Spass an der Veranstaltung wird das schnell ein Alleingänger und bringt Organistaionen wie z.B. der DLRG, eine kleine Geldspende. Und klein sollte sie sein, damit sich da nicht wieder der Frust bestätigt fühlt, abgezockt zu werden. Aber, das Recht zum Fahren verwirken wer nicht helfen kann ist am Thema vorbei. Genausogut kann man dann sagen, alle Menschen, die irgend einen Mangel, irgend ein Defizit oder irgend eine Handlungsbeschränkung haben, dürfen an dem Leben in unserer Gesellschaft nicht teilnehmen, dürfte dann ziemlich schnell ziemlich leer auf der Welt werden. Der wirklich wichtigste und richtige Schritt hat sich in der letzten Zeit per Gesetz erst etabliert, man kann nicht mehr so einfach haftbar gemacht werden, wenn man nicht perfekt medizinisch hilft und dabei die Sache vieleicht schlimmer macht oder irgendwas dabei verpatzt. Das nimmt den Menschen den Druck bzw. die Panik in vielen Fällen. Davor hat es zeitweilig regelrechte Klagewellen gegen so manche Helfenden am Unfallort gegeben, wo man sich wirklich mit der Hand vor die Stirn hauen kann.
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Nissan Patrol K260 3,3TD 81KW BJ 89, kurz, 2800kg Anhängelast, 245/70 R16 M+S Kobra
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#409596 - 26.08.2010 13:14
Re: Führerschein-Neuigkeiten
[Re: K260]
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Tim Bendzko 2.0
Registriert: 18.01.2009
Beiträge: 2555
Ort: was ist schon ein Wohnort
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Aber, das Recht zum Fahren verwirken wer nicht helfen kann ist am Thema vorbei. Genausogut kann man dann sagen, alle Menschen, die irgend einen Mangen, irgend ein Defizit oder irgend eine Handlungsbeschränkung haben, dürfen an dem Leben in unserer Gesellschaft nicht teilnehmen, dürfte dann ziemlich schnell ziemlich leer auf der Welt werden.
Looiiiite ... legt doch nicht immer alles auf die Goldwaage! Ihr habt beide das "will" aus meinem Zitat gestrichen! Es geht darum, dass jede Menge Verkehrsteilnehmer von sich aus sagen, dass sie nicht helfen könnten .. ohne irgendeinen Mangel oder sonst was, sondern nur weil sie zu bequem sind einen Erste Hilfe Kurs zu machen. Fragt einfach mal in Eurem Bekanntenkreis rum. Da werden Euch Augen und Ohren übergehen. .. und die andere Frage ist natürlich, wie Ihr sprechen würdet, wenn ihr blutend in der Karre liegt, während Ihr hört wie draussen der Verkehr vorbei rollt Ich bleib dabei! Wer im Verkehr geholfen haben will muß auch selber Imstande und Willens sein zu helfen. Wer das nicht will soll Zug fahren. Über Ausnahmen kann man reden.
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wenn man in diesem System für eine Leistung nichts zahlen muss, sollte man sich Gedanken machen, ob man wirklich der Kunde ist .. sehr wahrscheinlich ist man das Produkt.
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#409600 - 26.08.2010 14:05
Re: Führerschein-Neuigkeiten
[Re: Sigi_H]
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Hybrid, wenn überhaupt
Registriert: 17.02.2006
Beiträge: 1378
Ort: Südlich von Hamburg
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Ausnahmen wird es immer geben, klar, viele die teilnehmen sind körperlich gar nicht in der Lage, wirklich vor Ort helfen zu können und die dann nicht am Verkehr teilnehmen zu lassen wäre nicht okay. Ich denke, helfen ist wichtig und notwendig und jeder sollte helfen müssen............ABER im Rahmen seiner Möglichkeiten und es sollte keine rechtlichen UND gesellschaftlichen Probleme geben, nur weil die 150cm grosse zierliche Frau den 180 Kilo Mann nicht aus dem Auto gezogen bekommt oder mit der Wiederbelebung scheitert, weil die nichtmal das T-Shirt bewegt bekommt. Ich übertreibe bewusst und die Defizite lassen sich von der körperlichen auch auf die psychische Seite ausweiten, die insgesamt sogar noch schwerer wiegt als die physische. Ich muss da niemanden haben, der mir das Opfer vollkotzt nur weil der eine Reflexreaktion hat. Das sind halt medizinische Laien, die man auch mit Erste Hilfe Kursen und Maßnahmen nicht zu fleischfesten Ärzten erzogen bekommt. Von einem normalen Menschen zu erwarten, mitten im verbeulten Auto den stark blutenden Menschen zu versorgen, ist schon ziemlich viel und da kann man auch mit Hilfekurs einfach keine Wunder erwarten, da sind die Menschen einfach sehr schnell an ihren Grenzen.
Natürlich ist das eine besch...eidene Situation, wenn man blutend daliegt, niemand hilft und man hört noch den Verkehr vorbeirollen. Ich denke, jeder kann zumindest Hilfe rufen und das sollte verpflichtend für jeden sein, ist es auch, wenn ich mich nicht irre und gerade in Deutschland ist die Hilfsbereitschaft oft sehr mangelhaft.
Und wieder richtig, eine erfrischende erste Hilfe Maßnahme alle paar Jahre sollte verpflichtend für alle Verkehrsteilnehmer sein, die dazu in der Lage sind. Und damit meine ich durchaus auch ausschliessliche Radfahrer oder Fussgänger. Das das praktisch so nicht durchführbar ist, ist mir klar, es wäre halt nur ein Idealzustand und der hat primär nichts mit dem Führerschein zu tun.
Unter dem Strich, jede Form der Hilfe ist willkommen und sollte okay und ausreichend sein.
Und zum Thema erleben, auf der BAB, ist gute 20 Jahre her, hat sich einer der kleineren Sportflitzer um die Mittelleitplanke gewickelt, rechts auf der Spur stand ein Sattelzug, zwischen rechter und linker Spur standen mehrere Pkw, hinter dem Unfall standen auch noch einige Fahrzeuge. Der Unfall war vermutlich noch keine 5 oder 10 min passiert. Die Unfallstelle lag direkt hinter einer Bergkuppe, unmöglich rechtzeitig zu erkennen. Es liefen einige Menschen umher und einige davon versuchten wohl, anderen zu helfen. Hinter und neben dem Unfallfahrzeug standen noch mehrere ineinandergefahrene Pkw mit mehr oder weniger geringerem Schaden. Es gab eine minimale Gasse zwischen Linker Spur, Mittelleitplanke und den Fahrzeugen, kaum erkennbar. Ich fuhr über die Bergkuppe und sah das ganze Drama und "leitete" eine Bremsung ein. Hinter mir sah ich einen Typ "Fusseltunig" schwarzen Golf auf mich zurasen, der offenbar nichts gesehen hatte, ich konnte nur durch die beschriebende Gasse schlängelnd hindurch verhindern, dass der mir hinten drauf fährt. Als ich mich auf Höhe des Sattelzuges befand, kam ein nur ganz kurz vor dem Sattelauflieger vollbremsender weisser Polo angerast und schlug auf das Heck des Sattelaufliegers auf, ab Türkante aufwärts alles abrasierend, muss ich nicht beschreiben, was da genau passiert ist. Da war ich auch schon an dem Lkw vorbei, der schwarze Golf raste, ohne zu bremsen, auf das nächste stehende Fahrzeug auf, da war ich gerade hinter dem eigentlichen Unfall. Da gab es Unfallopfer, da hilfste am besten, wenn Du nix machst. Da standen schon etliche Menschen, die meisten einfach nur hilflos, weil viele mit der Situation einfach überfordert waren. Abhilfe schafft man, indem man die Menschen direkt anspricht, sagt "Du nimmst Dir Dein Warndreieck und stellst das "da" auf"" usw..
Ich werde das aufschlagen der Fahrzeuge, insbesondere des Polos und der Folgen mit Sicherheit nie vergessen.
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