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#487105 - 28.01.2012 03:49 Campingkocher, aber was für einer??
Franke74 Offline
Gummistiefelfetischist

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Moin Gemeinde, moin

Aufgrund der erkannten Notwendigkeit der Beschaffung eines Campingkochers ergeht hiermit die Anfrage ans allwissende und erfahrene Forum:

Was fürn Kocher?? Gas, Benzin, Petrol??? Welches Modell von welcher Bude?

Zweiflamig sollte er schon sein. Der Einsatz wird wohl mesit an auf dem Brettchen an der Hintertür des Landy stattfinden. Das eine englische Premiumprodukt ist benzin-, das andere Dieselgetrieben.
Meist würde der Kocher aber mim Diesel unterwegs sein.
Sehr oft wird er nicht zum Einsatz kommen, da ich, wo möglich, eingeborene Küche servierter Art bevorzuge.hpf
Aber wenn mann mal in der Pampa steht, soll auch was anständiges aufn Teller. toyo Die helvetischen Notkocher haben nicht unbedingt überzeugt....

Was habts denn so für Tips und Erfahrungen?

Grüsse ausm aussereuropäischen Ausland

Markus
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Save a Cow! Eat an Vegetarien.

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#487110 - 28.01.2012 08:54 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Franke74]
Selbermacher Offline
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Antwort auf:
Der Einsatz wird wohl mesit an auf dem Brettchen an der Hintertür des Landy stattfinden.


überleg dir das nochmal.
ich weiß nicht, wieso mancher "expeditions"-ausstatter solche hecktürtische verkaufen kann.
willst du wirklich bei der mahlzeitzubereitung gegen die ecke sehen?
ich - und viele leute in meinem umkreis - sehen das koche auch als soziale angelegenheit, sitzen an tischen zusammen, während die leckeren sachen köcheln und genießen dazu noch das landschaftspanorama.









zum kocher:
gas brennt sofort ist sauber.
diesel brennt erstmal sehr ungern, stinkt und ist schmutzig.
benzin brennt erstmal bescheiden, stinkt und ist schmutzig.
petroleum auch.
spiritus brennt gut, nicht ganz so leistungsstark, kann je nach verwendetem vergällungsstoff im fahrzeug zu geruchsbelästigung führen.

meine empfehlung: gas
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#487121 - 28.01.2012 09:56 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Selbermacher]
Yankee Offline
Offroad-Mc Gyver

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Ort: Bedrock / Kieselgasse
Gas wäre auch meine Empfehlung. Benzin und Petroleum haben wir schon durch und ist immer ein Shice Gemache.

Gas packst du aus, stellst es auf und es geht sofort. Kann man zur Not auch mal im Fahrzeuginneren oder Zelt verwenden.

Der ist zwar Einflammig, aber so klein das man sogar zwei davon einpacken kann
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Titanic, ein Film der im Gegensatz zum Schiff in Amerika sehr gut angekommen ist

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#487125 - 28.01.2012 10:20 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Yankee]
FAT AL ERROR Offline
Stiefelmacher

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Beiträge: 7999
Ort: N43.34.15,2 O1.21.26,5
Gas ist auch meine Empfehlung,seit ich diesen Campingkocher mit GAS-Spraydose habe. Die Spraydosen passen überall hin und sind überall zu kaufen. da ich den nicht im Rucksack selber schleppen muss, hab ich jetzt nicht so eine fiebsige Spinne sondern habe es etwas standfester und direkt mit Windschutzkranz und Piezozündung. Und auch im Köfferchen. Ebenfalls so klein, dass man auch 2 davon mitnehmen kann. Hab jetzt auf die Schnelle diese Bild gefunden...so einen hab ich in schwarz irgendwo für 10GBP gekauft...4Spraydosen kosten ~ 10€ und eine Spraydose reicht ewig..die Spraydose klemmt waagerecht rechts im Kocher unter der klappbaren Abdeckung....

http://www.amazon.de/gp/product/B0033Q5K...rd_i=B002XZLQJE
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Gesendet freihändig mit meinem homeless handheld X-Taurus ReMoter 4.0-2 mit unterirdischem Tastenfeld und Sprachverneinung

Isch zwitscha niet op Fazzebock

Land Rover - It´s never too late to have a happy childhood

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#487133 - 28.01.2012 10:48 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Franke74]
Lupo Offline
Freigeist

Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 7330
Ort: M
uiuiui,

das ist ja fast wie ne Frage nach dem richtigen Zelt.

Die eierlegende Wollmilchsau gibts auch da nicht.

Ich koche seit 25 Jahren auf verschiedensten Kochern und habe auch ein paar davon:

- 2 stinknormale Stechkartuschenkocher von Campingaz:

a) Vorteil: Leicht, easy zu händeln, billig, zuverlässig, recht leistungsfähig

b) Nachteil: Darf offiziell nicht im Flugzeug mitgenommen werden, Kartuschen nicht überall verfügbar, kann kippelig sein.

---> Ein Faltwindschutz ist sinnvoll

- 1 stinknormaler Wechselkartuschenkocher (Bajonettverschluß)

a) Vorteil: Leicht, easy zu händeln, noch billig, zuverlässig, recht leistungsfähig, Kartusche kann auch in halbvollem Zustand abgenommen werden und z.B. für ne Gaslampe dienen. Standfester als die oben, da breitere Kartusche und mehr Auflagefläche

b) Nachteil: Darf offiziell nicht im Flugzeug mitgenommen werden, Kartuschen nicht überall verfügbar, teurer als Stechkartuschen (auf Gasinhalt bezogen

---> Ein Faltwindschutz ist sinnvoll

- 1 Benzinkocher von MSR: Whisperlight 600 (international)

a) Vorteil: Benzinkocher (Benzin gibts auf der ganzen Welt), leistungsfähig, billig im Verbrauch, Spritbehälter abnehmbar, kleines Packmaß. Steht relativ gut flach und kippsicher. Leicht. Kann mit leerem Spritbehälter (whistle2)im Flugzeug mitgenommen werden. Noch günstig

b) Nachteil: Dieser Kocher ist kaum regelbar, Startprozedur, Gestank, Pumpen und Verarbeitung von MSR taugen in der Regel (auf Dauer! - ein Labortest von Outdoorzeitschriften hat nichts mit der Praxis zu tun)) weniger als man ihnen nachspricht (ich hatte schon zwei davon plus den Dragonfly).
Letztlich unzuverlässig (auf Dauer!)

---> Ein Faltwindschutz ist sinnvoll


- 1 Benzinkocher Optimus Nova (mein Liebster, ersetzt alles von MSR)

a) Vorteil: (Benzin gibts auf der ganzen Welt), leistungsfähig, billig im Verbrauch, Spritbehälter abnehmbar, kleines Packmaß. Steht relativ gut flach und kippsicher. Leicht. Kann mit leerem Spritbehälter (whistle2)im Flugzeug mitgenommen werden. Ist verdammt gut regelbar. Zuverlässig auf Dauer durch insgesamt gute Verarbeitung.

b) Nachteil: Startprozedur, Gestank (halbe Minute bis er richtig sauber läuft)... wie's halt bei Benzinern so ist.

---> Ein Faltwindschutz ist sinnvoll


- 1 Zweiflammenkocher (Gas) von Endres (Edelstahl) mit langem Schlauch (über 40cm angeblich verboten... whistle2 ) fürs Auto und mit den üblichen 5kg Gasflaschen betreibbar.

a) Vorteil: Ist im Auto immer dabei und flexibel zu handhaben, schnell, zuverlässig, leise, doppelflammig, günstig im Verbrauch. Kann am Tisch der Hecktür betrieben werden oder mal 10 Meter weiter getragen werden, da nicht fest eingebaut. Gasflasche kann auch für Heizstrahler benutzt werden. Gasflaschen gibts fast überall, mit Adaptern fast weltweit befüllbar.

b) Nachteil: Kostet natürlich etwas. Ist eher was relativ stationäres (also nicht für Rucksack oder Flugzeug grin )

---> Ein Windschutz wie auch immer ist sinnvoll



Fazit: Gas ist viel einfacher zu handhaben, hat einen höheren Leistungsindex als "Sprit" (merkt man kaum), verbrennt deutlich leiser (Benzinkocher müssen fauchen). Diesel sei den Autos vorbehalten, Petroleum der Lampe. Dieselceranfeld sehe ich als zu teuer und unzuverlässig. Origo baut auch Zweiflammenkocher für Spiritus. Stinkt, ist leistungsfähig, zuverlässig, Spiritus ist NICHT auf der ganzen Welt zu bekommen.

Also ich entscheide, welchen ich wohin mitnehme... wenns richtig komfortabel sein soll und ich vier Flammen gleichzeitig brauche (für DAS Supergericht)... kombiniere ich schon mal alles. (Wenns Nähe Auto ist).

Habe die Ehre!

L.C.


Nachtrag: Da ich länger geschrieben habe als FATTER THEN ERROR: Die Dinger finde ich auch ganz vernünftig für Deinen Einsatzzweck. Zwei davon und gut iss...





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#487143 - 28.01.2012 11:33 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Lupo]
Selbermacher Offline
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Registriert: 30.07.2003
Beiträge: 7021
Ort: Rheinland
ich glaub', der markus wollte mit dem kocher nicht nach guatemala fliegen.
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#487145 - 28.01.2012 11:37 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Selbermacher]
Sigi_H Offline
Tim Bendzko 2.0

Registriert: 18.01.2009
Beiträge: 2555
Ort: was ist schon ein Wohnort
Hi Markus,

ich hab den Optimus 155

kannst bei mir live testen, wenn Du magst.

Der Kocher ist ein Traum. Die Geniol-Brenner machen richtig Dampf. Brennt mit Petroleum, aber auch mal mit Benzin. Diesel kann er auch, aber wie alle Dieselbrenner lässt er sich nur schwer und mit viel Dreck zu einer guten Flamme überreden. Angezündet wird er bei mir mit Spiritus, aber es gibt auch eine Variante mit Vorheizbrenner. Gehäuse Edelstahl. Tankinhalt 2l.

Hab meinen für 25,- Euro in der Bucht bekommen .. Glück gehabt smile

Für den Espresso zwischendurch hab ich noch einen kleinen Stechkartuschenkocher dabei. Mein Verbrauch beläuft sich damit für ca. 5 Wochen auf 3-4 l Petroleum und 1 - 1,5l Spiritus und 1 Gaskartusche.

Mit der Ausrüstung kann man Festtagsgerichte zubereiten, dass die Angebetete auf die Knie geht smile



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wenn man in diesem System für eine Leistung nichts zahlen muss, sollte man sich Gedanken machen, ob man wirklich der Kunde ist .. sehr wahrscheinlich ist man das Produkt.

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#487148 - 28.01.2012 12:10 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Sigi_H]
rovervirus Offline
on her majesty´s service

Registriert: 17.05.2002
Beiträge: 9391
Ort: Hinter der Sonne
meine bescheidene empfehlung:

gaskocher mit stabilem stand

die dinger haben in meinen augen den unschätzbaren vorteil,
dass die auch bei größeren töpfen einen sicheren stand
haben.
eine eigenschaft, die mich bei den meisten anderen kochern
von deren nutzung absehen lässt.

die kartuschen gibts in fast jedem land beim örtlichen
kramerladen (bei uns z.b. beim türkischen gemüsehändler) für
kleines geld und die halten bei deinem anwendungsprofil
ewig. selbst in tunesien oder marokko, kein problem.
die kocher sind durch den günstigen preis inzwischen
weltweit verbreitet. findet man in ärmeren gegenden auch
als kocher im haus.

der kocher hat zudem eine zündvorrichtung, was ich als
nichtraucher sehr angenehm empfinde, da ich nie ein
feuerzeug einstecken hab.

ist jetzt nix, mit dem man einen auf dicken schuh machen
kann, der funktioniert halt einfach nur.
_________________________
whipple-scrumtious fudgemallow delight

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#487149 - 28.01.2012 12:12 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Selbermacher]
Lupo Offline
Freigeist

Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 7330
Ort: M
Original geschrieben von: Selbermacher
ich glaub', der markus wollte mit dem kocher nicht nach guatemala fliegen.


In einer PN von Markus an mich heißt's (Markus erlaubt mir sicher, zu zitieren):

"Servus Lupo, ich werde zwar auch noch offiziell im vmv fragen, aber sag mal bitte (dort) was zu meiner Frage nach einem gescheiten Kocher. Ich will mein Auto im Herbst 2012 nach Guatemala verschiffen, und dort nicht nur rumfahren, sondern auch Trekkingtouren mit Rucksack machen. Ich habe noch keinen Peil, wofür ich mich entscheiden soll, da gibts dann doch zu viele Prinzipien. Gas, Benzin, Petroleum, Diesel usw.?

Was meinste? Lagerfeuer, Esbit und Kessel drüber?

Liebe Grüße,

Dein Markus"


So! grin <<<<------ und das möchte ich beachtet wissen!


L.C. wink
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#487150 - 28.01.2012 12:15 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Lupo]
rovervirus Offline
on her majesty´s service

Registriert: 17.05.2002
Beiträge: 9391
Ort: Hinter der Sonne
den von mir oben verlinkten wirds in guatemala
auch zu kaufen geben.

hinfliegen, dort kaufen, vor dem rückflug in den müll
stecken oder jemandem ders brauchen kann schenken.

gaskartuschen sind nix für fluggepäck.
_________________________
whipple-scrumtious fudgemallow delight

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#487152 - 28.01.2012 12:30 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: rovervirus]
Lupo Offline
Freigeist

Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 7330
Ort: M
Original geschrieben von: rovervirus


gaskartuschen sind nix für fluggepäck.


Hab ich auch schon dabei gehabt, auch wenn sie verboten sind.

ABER: Ich kanns rein physikalisch NICHT nachvollziehen.

Wenn ich mich an frühere Recherchen erinnere, haben die Kartuschen (Dichtigkeit mal vorausgesetzt) nen Überdruck von 4-10 Bar (ich weiß es echt grad nicht mehr). Überdruckbehälter sind in der Regel so auf "doppelte" Sicherheit ausgelegt, also auf bis zu 20 bar (einfach mal so gesagt)... Was bitte passiert denn mit den Dingern, wenn man im Frachtraum ein wenig Unterdruck haben sollte?

und ich glaube nicht, daß irgendwelche Gaskartuschen und -Behälter z.B. aus Asien oder den USA bei uns NUR per Schiff landen.

Ich find die Filzung der Passagiere bei Flügen auch lächerlich... ne gescheite Bombe im meist nicht geröntgem Hauptgepäck kann mit nem Autoschlüssel oder Handy gezündet werden. Wo die explodiert... naja, dürfte Wurscht sein.

Auch der Quatsch mit den Flüssigkeiten, die Du nach dem Sicherheitscheck wieder teuer kaufen kannst - meine Nachfrage am Düsseldorfer Flughafen ob eines Sicherheitschecks bzgl. Flüssigkeiten (Getränken z.B.) in den Abfluggeschäften (TEUER)... brachte mir ein mildes Grinsen.

Naja... ein Lagerfeuer ist immer noch zumindest das Schönste.


L.C. lupo lagerfeuer
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#487161 - 28.01.2012 14:23 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Lupo]
Henrik Offline
Gehört zum Inventar

Registriert: 20.05.2002
Beiträge: 1630
Ort: Pfalz
Ist doch völlig unsinnig über Gaskartuschen im Fluggepäck zu diskutieren. Es ist nun mal international verboten. Kommt es warum auch immer zu einem Gasaustritt (und auch Ventilkartuschen sind nicht immer 100% dicht) und die Gassensoren im Gepäckraum schlagen an, dann sucht sich der Flieger den nächsten Flugplatz und für den Verursacher wird es teuer.

Im outdoorseiten.net Forum gibt es dazu ne relativ lange Diskussion.

Und das problemlose mitnehmen von Spritflaschen und Benzinkochern ist lange vorbei - da wird gerne gemeckert und dann wandert der teure MSR oder Optimus vor deiner Nase am Flughafen in die Tonne, wenn es dem Sicherheitsbeamten nicht passt. Was empfohlen wird ist die Kocher vor dem verpacken mehrmals gut zu spülen, mit Cola nachzuspülen (soll wohl den Geruch neutralisieren) und dann hoffnungsvoll zu verpacken.
Es ist wohl aber auch schon passiert das ein Trangia der mit Gaseinsatz aufgerüstet wurde entsorgt werden musste, weil es der Dame am Sicherheitscheck nicht gepasst hat. Und wenn man Pech hat findet man am Zielort nur einen Zettel im Gepäck auf dem steht das der Kocher wegen VErstosses gegen internationale TRansportvorschriften aus dem Gepäck entfernt wurde - dann darf man wieder auf die Suche gehen. smile

1)Ich nutze seit Jahren (vor allem beim Trekking/mehrtägige Wanderungen/auf Fahrten) einen Coleman Peak 1.Trotz allem brennt er sehr sauber - auch ohne vorheizen und ist gut regelbar. Heute würde ich aber einen Mehrstoffkocher vorziehen - die gibt es nämlich inzwischen auch für Diesel, Petroleum, Benzin und Gas (Primus Omnifuel zum Beispiel). Das wäre dann auch das optimum für Reisen auf allen Kontinenten - wenn er die Sicherheitskontrolle übersteht.

Im Flieger ist der Kocher aber nicht zu transportieren - der mieft immer nach Benzin - weil Tank integriert. Im Moment ist er ausgemustert - ich müsste einige Teile ersetzen - die sind in den USA sehr günstig - bei uns kaum zu bezahlen.

2) Als Ersatz gab es dann einen Primus Express - der ist (nur der Kocher) nur 80g schwer, leicht zu transportieren, weil klein und wird eigentlich auf FLugreisen auch nicht beanstandet - der riecht weder nach Gas noch nach Benzin. Kartuschen muss man vor Ort kaufen - da bleibt einem nichts anderes übrig. Da gibts noch sinnvolles Zubehör wie ein Dreibein für die Kartusche und einen Windschutz dazu.
Vorteil: Schraubkartuschen - mit entsprechendem Adapter kann man auch Campinggaskartuschen und Stechkartuschen nutzen.

Gibts im Moment in der Titan Version für 21 Euro bei Globetrotter im Angebot.
Damit kann man auch locker für vier Personen kochen und umgefallen ist er mir noch nie - auf allen Touren in den letzten Jahren.
Für den stabilen Stand funktioniert aber auch der Primus Express Spider ganz gut (siehe auch Bild von Selbermacher - wenn ich mich nicht täusche) - der steht stabil und wenn es sehr kalt ist, kann man den auch mit Flüssiggas betreiben indem man die Kartusche etwas höher legt (dürfte allerdings in Guatemala eher selten passieren).

3) einen dieser "Koffer/Chinakocher" - den wirft man in den Landy und gut ist. Der ist allerdings nicht für Trekkingtouren geeignet. Weil sperrig und schwer.Die Kartuschen sind auch sehr günstig, allerdings aufgrund der Befüllung mit ausschließlich Butan nicht wirklich für Temperaturen unter Null geeignet - da leidet die Leistung doch erheblich.

Für einen Trip nach Südamerika kann man natürlich einen Multifuelkocher fürs trekken nur empfehlen. Der kann ja mit dem Auto verschifft werden - den nehme ich nicht mit in den Flieger. Im Neuzustand (am besten noch original verpackt) soll das übrigens beim fliegen keine Probleme machen, eine Garantie gibt es da aber nicht.

Esbitkocher hab ich auch noch irgendwo liegen - nicht drüber nachdenken - zum warmmachen von irgendwas ok - sonst für die Tonne. Kochen kann man damit nicht. Auch wenn der zu meiner Zeit noch auf der Liste fürs AB-Päckchen stand.


Bearbeitet von Henrik (28.01.2012 14:30)
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--
Oh Gott - Sie haben Kenny getötet....

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#487166 - 28.01.2012 15:09 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Henrik]
jota Offline
abräumende Vulkanette

Registriert: 05.06.2003
Beiträge: 4218
Ort: Duisburg
trangia spiritus kocher + gas einsatz, und du bist für alles gerüstet.windschutz und töpfe inklusive.
http://trangia-kocher.de/

benzinkocher nerven mich durch ihre lautstärke,gerade wenn man mitten in der natur ist.
_________________________
"Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu." (Ch. Bukowski)



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#487171 - 28.01.2012 16:16 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Henrik]
Lupo Offline
Freigeist

Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 7330
Ort: M
Original geschrieben von: Henrik
Ist doch völlig unsinnig über Gaskartuschen im Fluggepäck zu diskutieren. Es ist nun mal international verboten. Kommt es warum auch immer zu einem Gasaustritt (und auch Ventilkartuschen sind nicht immer 100% dicht) und die Gassensoren im Gepäckraum schlagen an, dann sucht sich der Flieger den nächsten Flugplatz und für den Verursacher wird es teuer.

Im outdoorseiten.net Forum gibt es dazu ne relativ lange Diskussion.



Es ist auch verboten, schneller als 50km/h in geschlossenen Ortschaften zu fahren.

Bis ca. Mitte/Ende der 80ger war es - meines Wissens nach - nicht verboten, ne Gaskartusche dabei zu haben. Damals durfte man im Flieger auch noch rauchen und ne ganze Duschgelflasche im Handgepäck haben.

Ich nehme meine teilgefüllte Benzinflasche (wenns sein muß!) ins Hauptgepäck und hatte noch NIE eine Beanstandung. Fliege zwischen 2-30 mal im Jahr damit um die halbe Welt.

Das Hauptgepäck interessiert nur zu 2% - mein Eindruck. Ein Hundefurz im Gepäckraum könnte dann auch einen Gas-Alarm auslösen?

Bei mehreren Tonnen Kerosin an Bord frage ich mich schon, was z.B. 220ml Flüssiggas(oder Benzin) groß ausrichten könnten, zumal sie ja auch in Sicherheitsbehältern tranportiert werden.

Die Geschichte mit den Handys im Flieger ist ja auch so ne Sache.

Aber die Diskussionen im "outdoorseiten.net-forum" werde ich mir mal ansehen, könnte ein guter Tipp sein, kenne ich nicht.

Aber nachdem wir hier im Forum auch Fluglotsen und Piloten haben, können die evtl. mal was dazu sagen.

Natürlich sind wir grad nicht mehr beim Thema Kocher schlechthin, also ein wenig OT, aber Regeln in Frage stellen erlaube ich mir schon, wo (für mich) technisch nicht nachvollziehbar.


L.C.
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#487173 - 28.01.2012 16:33 Re: Campingkocher, aber was für einer?? [Re: Lupo]
Maschtuff Offline
Pawlow

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Ort: Frankreich
Original geschrieben von: Lupo

Ich nehme meine teilgefüllte Benzinflasche (wenns sein muß!) ins Haupgepäck ...


L.C.



OH!!

Du solltest ab jetzt Deine Flugnummer hier zum Wohle anderer Reisender immer vorsorglich bekanntgeben!

(Der Geiger als Anarchist! lachen )
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Ivan Petrovitch, Nobelpreis 1904 (Medizin, Physiologie)

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