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#488360 - 06.02.2012 09:11
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: ranx]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19743
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Hallo, wie werden denn aktuell gebaute Container isoliert wäre jetzt meine Frage? aktuelle Container werden auch mit Wolle isoliert (nur dicker (>100mm)) -> dieselben Probleme Hast du jetzt eine Heizung Probehalber mal reingestellt und gesehen wie viel Wasser da zusammen kommt? ja, um das Eis in der Wolle aufzutauen. Die ist sonst bretthart und sauschwer. Das ist echt erschreckend, wir haben im einem 6 meter Lagercontainer bei ungünstigen Temperatur/Luftfeuchtigkeitswerten flächendeckend den Boden Feucht gehabt, so stark ist die Luftfeuchtigkeit am Blech Kondensiert. isoliert oder unisoliert? Im unisolierten Überseecontainer hängen Eisstalagtiten von der Decke, und den Boden müßte man eigentlich salzen... Wenn du mit Gas heizen willst entsteht auch einen Menge Wasser... es wird wohl eine E-Heizung. Das ist aber alles nix neues :o) wie lange hat die Mineralwolle denn gehalten ? gute Frage. Sie ist rund 30 Jahre alt, der ebenfalls isolierte Holzboden war aber schon vor 20 Jahren durch. Wie lange planst du die Nutzung/mit anschließendem Verkauf ? so lange wie möglich, Verkauf derzeit nicht geplant. Du kannst ja eine Dampfbahn unters Blech kleben und darunter das Styropor... aber ob du was dabei sparst? das ist ja eben die Frage. Das Problem bei der Wolle war/ist halt, daß die im Laufe der Zeit die Kontur vom Blech annimmt, und das Wasser dann nicht mehr raus kommt. Daher die Idee mit dem Styropor, das zwar auch Wasser aufnimmt, aber Formstabil bleibt, so daß, durch die Trapezbleche, immer noch Hinterlüftung/Luftaustausch stattfinden kann. Gib dem Stahl vorher aber ordentlich Farbe, das er dir nicht von innen weg rostet. der hat jetzt min. 20 Jahre feuchte Wolle überstanden. ich hatte vor, nur den groben Rost runter zu schleifen, und dann einfache Rostschutzfarbe zu nehmen.
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Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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#488366 - 06.02.2012 09:31
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: DaPo]
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Kuppenbremser
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 2080
Ort: hunsrueck, 50° 1'xx"N 7°25´...
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Wie lange planst du die Nutzung/mit anschließendem Verkauf ? so lange wie möglich, Verkauf derzeit nicht geplant. .... Und genau deswegen, würde ich dort isolieren wo sichs gehört, nämlich aussen. Styropor/Styrodur angetüdelt, 4 Sack Putz druffgeknadelt, ein Dach mit Trapezblechen, oder Onduline ferdsch. Ich glaube, dass sich der Aufwand des Verputzens mit dem des Dampfsperreanbringens ungefähr die Waage hält. Vorteil: kein Raumverlust innen, bessere Optik aussen.
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munter bleiben andy
"If you can control it, you´re not fast enough..." (Mario Andretti)
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#488377 - 06.02.2012 10:14
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: l_andy]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19743
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Und genau deswegen, würde ich dort isolieren wo sichs gehört, nämlich aussen. Das ist vom Aufwand her ein Vielfaches von der Innendämmung. Die im Übrigen keine wirkliche Innendämmung ist. Styropor/Styrodur angetüdelt, 4 Sack Putz druffgeknadelt, ein Dach mit Trapezblechen, oder Onduline ferdsch. PUTZ? Näää. Dach ist eine Option, über die ich schon nachgedacht habe, wenn auch aus anderen Gründen (doppelte Breite brächte einen schönen überdachten Stellplatz mit sich) Ich glaube, dass sich der Aufwand des Verputzens mit dem des Dampfsperreanbringens ungefähr die Waage hält. Möglich, glaube ich aber auch nicht. Zumal die original isolierten Container (wie dieser auch) selten bis nie eine Dampfsperre haben Vorteil: kein Raumverlust innen, bessere Optik aussen. Der Raumverlußt ist konstruktionsbedingt mit oder ohne Dämmung derselbe: 0,0m³. Das ist schon mal kein Vorteil. Und von der Optik her sieht ein verputzter Contauner m.E. eher etwas, sagen wir, seltsam aus. Zumal ich dann die anderen auch verputzen müßte. Dann lieber das Blech. Ich überlege, im Gegenteil, sogar, wo ich preiswert 200m² Blech her bekommen kann, um die Steinwände der Halle auch zu verkleiden... @Tordi: An Trocellen hatte ich acuh schon gedacht, das nimmt aber, im Gegensatz zur Reklame, auch Feuchtigkeit auf, wie Styropor. Und, soweit mir bekannt, gibt es den Werksverkauf da nicht mehr, somit ist das Zeug zu teuer.
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Grüße DaPo
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#488392 - 06.02.2012 11:51
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: rovervirus]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 19743
Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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sagen wir mal so: die menge wasser, die styropor aufnimmt ist verglichen mit der mineralwolle sehr klein. und die diffusionsgeschwindigkeit ist, besonders wenn kalt, auch sehr klein.
styroporplatten lassen sich 1a mit billigem bauschaum kleben, geht ratzfatz. du lässt einfach oben und unten an der seitenverkleidung einen hinreichend großen spalt für die hinterlüftung und fertig ist die laube. So etwa hatte ich mir das gedacht. Die Wandverkleidungen sind nach unten hin eh offen, und auch oben nur von einem Blechwinkel gegen direkten Regen geschützt. Auf diesem Weg kam vermutlich bei Wind auch das Wasser in die Dämmung. Bei Plattenware bleiben also immer Luftkanäle offen, und ich denke auch, daß das ausreichen sollte. Der Container hat zudem an beiden Stirnseiten Zwangsbelüftungen, so daß auch im Inneren immer ein Luftaustausch stattfinden kann. Das Problem bei der Wolle war ja, daß sie sich eben in die "Kanäle" im Trapezblech eingepaßt hat, die Hinterlüftung dadurch also nicht mehr funktioniert hat. Mit dem Ergebnis, daß am Boden beispielsweise (unten Trapezblech, dann Wolle, dann OSB-Platten, dann Linoleum) der ganze Aufbau über dem Blech zu einem einzigen Klumpen zusammen gebacken war, da die Feuchtigkeit weder nach oben (Linoleum) noch nach unten (Blech) weg konnte. Sackt die Dämmung nicht zusammen, bleiben die Luftkanäle auch dort offen. @Yankee: 4,5% vol. gem. Datenblatt vom Hersteller
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Grüße DaPo
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#488397 - 06.02.2012 12:29
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: HPF]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
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Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Wenn ich das jetzt mal ein wenig sortieren kann...
Aussen sollen die Bleche sein, innen die Dämmung? so in etwa. Der Container besteht, wie alle Bürocontainer, aus einem Stahlgerippe (i.W. Vierkantrohr), das von außen mit Trapezblech und von innen mit Pressholz verkleidet ist. Dazwischen (und damit auch in en Lücken des Gitterrahmens) befindet sich die Isolierung (zurzeit eben Wolle). Es gibt keine Dampfsperre, dafür reichlich Kältebrücken (Blech und Holz sind direkt mit Schrauben am Rohrrahmen). Die Kältebrücken sind mir zunächst egal: Trotz an einer Seite bereits entferntem Boden (mit Blickkontakt zum Erdboden), entkleideter Stirnwand und zur Hälfte entkleideter Dachfläche (mit z.T. freier Sicht in den Himmel) und zwei 60x60cm² großen Einfachglasfenstern sind da drin momentan lauschige 20°C, dank eines kleinen Katalytofens (auf 20% Leistung eingstellt). Innen soll es warm sein und aussen kalt? außen darf es gerne auch warm sein, aber das klappt momentan ja nicht  Dann wird dir nix anderes übrig bleiben als die Kiste innen komplett Luftdicht abzukleben und zwar mit einer "intelligenten" Folie... DAs ist eben die Frage. Wieviel bringt mir die Folie wirklich. Ruf mich mal an, ist mir jetzt zu viel Arbeit zu tippen, hab grad wenig Zeit... OK, mach ich später mal.
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Grüße DaPo
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#488573 - 07.02.2012 10:22
Re: Container (Trapezblech) isolieren?
[Re: Peter]
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Mogerator
Registriert: 18.05.2002
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Ort: Bochum, NRW, Deutschland
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Das wird eine Sommerarbeit, PU-Schaum lässt sich bei dem Wetter so schlecht verarbeiten... mal sehen, ob PU überhaupt nötig ist. Wenn, dann eh nur an vereinzelten Stellen. Relativ einfach (kostengünstig/Zeitaufwand) isolieren (Trapeze wegen Luftdurchsatz freilassen) so ist das gedacht. und in den außenliegenden Trapezen ganz unten Kondenswasserablauflöcher (nach außen) bohren? die sind eh offen, das ist es ja gerade  vielleicht kannst Du ja irgendwo PU-Wandelemente ergattern, ... Die Teile hab ich für das Dach (da gibt es extra welche) und die Seitenwände gedacht, wenn ich den Bau mal erweitere (dazu fehlt momentan aber die Zeit). Für die Wände am Container eher suboptimal, da zu viel Aufwand. Und es blieben Hohlräume in der Wand zwischen den Vierkantrohren. ist ein nicht isolierter Container. Die Problematik mit dem Abtropfen gibt es ja auch bei Dachblechen ... da wird mit einer Lackierung gegengesteuert. dachte ich mir, sieht in Unserem auch nicht anders aus. Die serienmäßigen Belüftungen sind schlichtweg zu klein, da findet kein ausreichender Luftaustausch statt (ist auf See ja auch nicht so gewollt) Wann willst du einzugsfertig sein ? So extrem eilig ist das nicht, ich hab nur schon mal damit begonnen, das nasse Zeug rauszureissen, weil es das Einzige ist, was man bei der Kälte hier momentan tun kann. In der großen Halle sind trotz 20Kw-Ofen fette Minusgrade... Ein 6 meter langer, ein halber Übersee Container? Der Isolierte ist 5 Meter Mannschaftscontainer von Säbu. Der Unisolierte ist ein 20 Fuss (6m) Überseecontainer. Die mir bekannten Container haben ein Stehfalzdach aus verzinktem Stahlblech und entwässern rundum unter den Stahlblechwinkeln in kleine Rinnen. ist im Prinzip auch so, nur daß da Trapezbleche auf dem Dach sind. Das Wasser wird dann über die Rinnen in die Eckpfeiler geleiter, die Fungieren als Fallrohre (ist übrigens eine der Hauptursachen für Wasereinbruchm wenn die verstopft sind) Gescheit wäre es das ganze von aussen zu überbauen und abzudämmen, wie du schon erwähntest würde dadurch noch ein zusätzlicher Lager-Stellplatz abfallen. das wird sicherlich auch mal so passieren, aber dafür fehlt momentan einfach die Zeit. 80X180er Balken obenauf, Dämmung dazwischen, OSB oder noch besser 24mm Holzschalung drauf und dann eine schöne Bitumenabdichtung, alles natürlich mit Gefälle in Wunschrichtung.
Oder Unterbau wie vor und dann direkt Profilbleche drüber statt OSB / Schalung und co. Ja, klar. Und dann hab ich den HPF am Hals wegen fehlender Baugenehmigung...   Von innen dämmen ist eigentlich Unfug weil die Metallaussenhaut des Containers als Dampfbremse auf der falschen Seite fungiert, das geht nur solange gut wie drinnen keine Luftfeuchte entsteht. Dann würde ich wie schon andere erwähnten zu Styrodur oder Polyurethan mit Stufenfalz raten, das wäre auch ein guter Dämmstoff für aussen, wenn abgedeckt. Schon klar. Nur wird da kaum Luftfeuchtigkeit anfallen, weil es eben nur ein Lagerraum werden soll. Im Grunde hab ich hier ja was Ähnliches wie einen LKW-Kofferaufbau (der ja oft zum Wohnraum umgemodelt wird). Nur mit dem Unterschied, daß weder lange Aufenthalte noch wohlige Innentemperaturen geplant sind, und daß die Außenhaut eben nicht ganz geschlossen , sondern -dank Trapezblechen- automatisch hinterlüftet ist.
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Grüße DaPo
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