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#489451 - 11.02.2012 13:27
Re: Trinkwassergefäß...
[Re: hexchen]
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viermalvierer
Registriert: 21.06.2009
Beiträge: 148
Ort: Ostschweiz
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Hallo Leute Irgendwie wird hier alles ein wenig durcheinandergeworfen. 1. ein Druckausgleichsgefäss gibt es a: im Heizsystem, dort wird der Druckunterschied vom warmem und kalten Heizungswasser ausgeglichen. b: bei Wasseristallationen die mit einer Pumpe versorgt werden, dort wird durch die Luft im Behälter ein ständiges ein und ausschalten der Pumpe verhindert.
Es besteht die Möglichkeit dass derjenige Installateur ein Membrandruckausgleichsgefäss eingebaut hat um Geräusche (Druckschläge) aufs Leitungsnetz zu verhindern. Druckschläge entstehen zB. wenn man einen Einhebelmischer schnell schliesst, der Druckschlag der dadurch entsteht bringt die Leitungen ins schwingen was zu Geräuschen führt. Das Ventil darunter wird sowohl im Heizungs- als auch im Brauchwasserbereich eingebaut, ist ein sg. Sicherheitsventil, das im Heizungsbereich bei einem Überdruck von 2,5 - 3 bar öffnet um eine Beschädigung der Heizungsinstallation zu verhindern. Im Brauchwasserbereich werden Ventile mit einem Öffnungsdruck von ca 6 bar eingebaut, die haben die Funktion, dass wenn der Warmwasserspeicher aufheizt, sich der Überdruck dort verflüchtigen kann. Also, das Sicherheitsventil zum Warmwasserspeicher muss beim aufheizen des Selbigen tropfen wenn der Druck 6 bar übersteigt, sonst würde evtl. der Speicher beschädigt. Zum Druckminderer, der hat die Aufgabe, den von der Wasserversorgung gelieferten Druck (der in der Regel mehr als 4 bar beträgt)in der Hausinstallation auf, in der Regel 4 bar, zu reduzieren.
Also, wenn der Installateur ein Membrangefäss in die Hauswasserversorgung installiert hat ist entweder eine Pumpe vorgeschaltet oder man kaschiert Installationsfehler oder evtl. die Druckschläge von schnellschiessenden Ventilen. In einer fachgerechten Hausinstallation im Bereich des Brauchwassers, wo das Wasser vom Leitungsnetz kommt sollte kein Memrangefäss nötig sein. Alles klar?? Gruss Turi
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