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#489298 - 10.02.2012 09:57
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: landcruiser]
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Newbie
Registriert: 28.12.2011
Beiträge: 29
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Deshalb habe ich ja in meinem Startthread darauf hingeweisen den Papier Filtereinsatz zu entfernen. Damit sinkt das "Liegenbleiben Risiko" bei mit dem SEPAR ausgerüsteten Fahrzeugen auf das "normale Niveau".
Wobei mir bei der nunmehr 5-seitigen Diskussion auffällt daß niemand auf die wirkliche Zeitbombe Bezug nimmt, die wir "Dank" dem SEPAR überhaupt erst entdeckt haben. Denn wenn in 1-2 Wochen die Motor-Probleme wegen Parafinausscheidung im Diesel mit steigendenen Außentemperaturen kein Thema mehr sein werden, das Wasser bleibt im Tank. Und genau das ist die wirkliche Zeitbombe: Insbesondere Wohnmobile mit langen Standzeiten zwischen den Reisen haben damit höchstes Risiko an Pumpen und Injektorschäden. Denn Wasser bewirkt Korrosion an den Pumpen und Injektorelementen. Und je längere die Standzeit eine Fahrzeuges ist, desto mehr Korrosionsrisiko besteht. Und das der SEPAR jetzt Wasser rausfiltert das eigentlich gar nicht im Diesel sein sollte, dafür kann er nix. Ist eher ein Zeichen dafür, daß er seinen Job hervorragend macht. Dagegen registriere ich an unseren Kundenfahrezugen extrem wenige Pumpen/Injektorschäden verglichen mit den mir bekannten Problemen am gleichen Motor unserer Mitbewerber.
Da werden in den diversen Foren ellenlange Diskussionen bezüglich der Empfindlichkeit von Common-Rail Motoren geführt(oder besser polemisiert), aber nirgends nimmt jemand Bezug auf die tatsächlichen Gründe für Schäden an diesen Teilen (wahrscheinlich mangels Wissen). WASSER (=Korrosion) ist aber einer der Hauptgründe dafür. Und dagegen helfen nur Spezialfilter wie z.B. der SEPAR oder häufiges Tauschen und oder Entwässern Dieselfilters. Und das ist den meisten Werkstätten auch nicht bekannt. Und während wir als Fernreisende bisher primär mit gepanschtem Diesel auf Fernreisen zu "kämpfen" haben, besteht dasselbe Problem seit einigen Jahren auch in unseren Breiten.
Bsp.: Mein Mechaniker hat 10 Jahre bei Mercedes gearbeitet und als ich ihn nach seinem Eintritt bei mir angewiesen habe an unseren FIAT-Firmenfz. (mit CR-Motoren) den Dieselfilter bei 10.000 Km zu wechseln, meinter er, bei Daimlers findet sowas erst alle 80.000 Km statt. Meine Antwort: Und deshalb haben die auch Düsenschäden ohne Ende, Oder ? Antwort Mechaniker: Stimmt, aber das daran Wasser im Diesel Schuld sein könnte wußte ich gar nicht....
Bearbeitet von allrad-christ (10.02.2012 09:59)
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#489327 - 10.02.2012 12:23
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: landcruiser]
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Veteran
Registriert: 20.12.2002
Beiträge: 1278
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Ja sicher findet der Aufschrei statt. Aber bei jedem Einzelnen sicher im Stillen, da er eh nichts alleine ändern kann. Und mal ehrlich, was sollen wir dagegen tun?
Separ habe ich ja nun schon verbaut.
Glaubt Ihr, Firma Shell und Anal wird uns neue Einspritzsysteme kaufen, wenn wir denen Rostschäden daran zeigen?
Aber wenn ich zu meiner Shell-Tankstelle fahre, und dem Besitzer sage, was er für ein böser Onkel ist, und was ihm überhaupt einfällt, mir so einen Schrott-Diesel zu verkaufen, dann wird der mich nur anlächeln...
Also, was ist zu tun? Die Politik wird wohl kaum an die Sprithersteller herantreten.
Gruß vom ziro
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#489343 - 10.02.2012 13:29
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: Ar Gwenn]
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Defender
Registriert: 23.09.2002
Beiträge: 735
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Das betrifft nicht nur alle CR-Systeme, sondern alle Hochdruckeinspritzungen, ich würde sagen über 1000 bar, mit graduellen Unterschieden. Bevor eine Diskussion um des Kaisers Bart ausbricht: Die Pumpe-Düse-Systeme sind vielleicht bei 200 bar mehr "gleich empfindlich", aber unbeeindruckt lässt das auch keine Bosch VE der letzten Generation (rd. 850 bar). Und es kommt noch "besser" (oder schlechter): Für Euro VI basteln die Entwickler an Einspritzsystemen mit 2200 bar aufwärts, ich hab' schon das Fernziel 3000 bar gelesen.
Ich muss Euch nur enttäuschen, was Unterstüzung angeht: Selbst wenn das ein Thema würde, zeigen alle auf die Mineralölindustrie, denn die Höchstdrucksysteme sind ja der Umwelt geschuldet.. Und die werden sich abputzen, weil einen gewissen Kondenswassereintrag werden wir nie ausschließen können (außer bei doppelwandigen, hochisolierten Kunststofftanks), heißt, man müsste Reihenversuche fahren: Wielviel Wasser kommt aus der Zapfsäule, wann gibt's wieviel Kondens, usw. Bleiben beheizte Filter: Es gab vor rd. 20 Jahren Entwicklungen, die Problematik Heizleistung dahingehend zu lösen, dass die "Betriebswärmeleistung" aus dem Kühlwasser kanm, für den Kaltstart eine elektirsche "Teilquerschnittsheizung" entwickelt wurde, mit der man in der Teillast den Motor warmfahren konnte. Ich hab' die Entwicklung komplett aus den Augen verloren, baut das noch wer?
Grüsse Peter
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#489348 - 10.02.2012 13:43
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: PeterM]
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Hier geht gar nichts mehr
Registriert: 15.10.2004
Beiträge: 3453
Ort: Tulifurdum
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... Bleiben beheizte Filter: Es gab vor rd. 20 Jahren Entwicklungen, die Problematik Heizleistung dahingehend zu lösen, dass die "Betriebswärmeleistung" aus dem Kühlwasser kanm, für den Kaltstart eine elektirsche "Teilquerschnittsheizung" entwickelt wurde, mit der man in der Teillast den Motor warmfahren konnte. Ich hab' die Entwicklung komplett aus den Augen verloren, baut das noch wer?
Grüsse Peter Hallo Peter, da sind wir wieder bei der Pölerei.  Da sind die Dinger Standard. Das Pflanzenöl wird vor dem Filter vorgewärmt. Es gibt die üblichen kühlwasserbetriebenen Wäremtauscher (z.B. von SWEP oder den Audi Kraftstoffkühler) und seit einigen Jahren auch recht effektive elektrische System, die meist mit Glühkerzen (ohne direkten Kontakt mit dem Kraftstoff) betrieben werden. Vor dem Filter lassen sich recht problemlos Temperaturen > 60°C erreichen. M.W. für eine Reihenpumpe oder Verteilerpumpe kein Problem. Den BJ42 hab ich schon mit auf 65°C vorgewärmtem Diesel gefahren. Außer einem geringen Leistungsverlust war das kein Problem. Nur wie bekommt man die "Mehrwärme" im Rücklauf bei den Hochdrucksaystemen wieder weg. Es werden ja heute schon teilweise Kraftstoffkühler eingesetzt weil der Diesel im Rücklauf sonst zu warm für den Tank würde.. Man könnte auch den oder einen Teil des Rücklaufs "kurzschließen" und vor dem Filter wieder einleiten. Dann würde der warme Diesel quasi den Filter "beheizen" oder sagen wir mal "das Verstopfen" des Papierelements verhindern. Müsste man nur in gewissem Maß regeln, da die Rücklaufmenge sonst wohl zu große wäre. Das lässt sich sicher über den Überdruck einfach bewerkstelligen. Was meinst Du? Grüße Uwe
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#489359 - 10.02.2012 14:29
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: ziro]
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Newbie
Registriert: 28.12.2011
Beiträge: 29
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Ja sicher findet der Aufschrei statt. Aber bei jedem Einzelnen sicher im Stillen, da er eh nichts alleine ändern kann. Und mal ehrlich, was sollen wir dagegen tun?
Separ habe ich ja nun schon verbaut.
Glaubt Ihr, Firma Shell und Anal wird uns neue Einspritzsysteme kaufen, wenn wir denen Rostschäden daran zeigen?
Hallo Ziro, Mein Hinweis bezüglich Wasser = Korrosion bezog auf sich allgemein auf alle Fahrzeuge die mit Hochdruckdieseleinspritz- Motoren ausgerüstet sind. Du hast aus meiner Sicht ohnehin die max. Vorsorge durchgeführt. Mehr geht eigentlich nicht. Die Lösung für dieses "Wasser im Diesel" Problem heißt entweder Spezialfilter mit besonders hoher Wasserabscheideleistung einbauen, oder die Filterwechselintervalle gnadenlos herunterfahren. In unserem BREMACH-Serviceheft stehen da Intervalle von 2500/5000 Km (abhängig vom Einsatz) bei Fahrzeugen ohne SEPAR-Filter. Was denkst Du Wieviele sich daran halten, un dvor allem wieviele Ungläubig fragen "Muß das sein", bzw. in wievielen Anweisungen anderer Fz-Hersteller Du derartige Hinweise finden wirst ? Während der "Trend" in der Autobranche zu möglicht hohen Serviceintervallen geht, um damit die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeuges (wegen geringstem erforderlicehem Wartungsaufwand) zu "dokumentieren", steigen auf der anderen Seite Kosten für Schäden, die mit Sicherheit eine (unbeachtete ?) Folge dieses aktuellen Wasser-Problems sind. Das z.B. IVECO-Motors für den F1C einen generellen Diesel-Filterwechselintervall von 40.000 Km angibt ist aus meiner Sicht verrückt. Mag ok sein für einen Botentransporter, der 6 Tage die Woche 24 Std. im Betrieb ist, aber nicht für ein Womo, das monatelang herumsteht. In unserem Serviceheft stehen 20.000 Km drinnen und da kann ich mir schon die Frage stellen lassen "Warum so kurz, bei IVECO sind ja 40.000 erlaubt, kostet ja nur unnötig Geld...." Eigentlich ist mein Hinweis ein kostenloser Tip für die Algemeinheit, basierend auf dem was wir seit 2002 mit CR-Motoren "gelernt" haben. Wie schon erwähnt, im Vergleich zu Anderen Herstellern registriere ich extrem wenige Schäden am Einspritzsystem unserer Fahrzeuge, obwohl die Masse unserer Kunden alles mögliche Zeug tankt. Und der Umstand das diese Thematik in keiner Diskussion bezüglich moderner Motoren auftaucht zeigt mir daß der "Fernreise-Stammtisch" zwar grundsätzlich "weiß" das CR-Motoren für den Fernreiseinsatz "untauglich sind", hat aber wie es scheint keine Ahnung warum und vorallem wie man die Ausfallsicherheit von CR-Motoren durch minimalen Aufwand erhöhen kann.
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#489364 - 10.02.2012 15:04
Re: Separ-Filter- Probleme wegen Eisbildung
[Re: allrad-christ]
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Uhrturm
Registriert: 18.05.2002
Beiträge: 2560
Ort: Im Elfenbeinturm
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Mir stellt sich folgende Frage: Wie GENAU kommt das Wasser in den Dieselkraftstoff?
1) Zum Teil wahrscheinlich schon beim Herstellungsprozess, aber den will ich mal außer Acht lassen.
2) Beim Tanken: Der dem DK beigemengte Biodiesel ist bekanntlich hygroskopisch, zieht also Wasser an. Dieses Wasser kann eigentlich nur aus der Luft und dem darin gebundenen Wassergehalt kommen. Die großen Treibstofftanks an der Tankstelle brauchen ja eine Entlüftung, und bei jeder Entnahme durch Tankvorgang fließt das entsprechende Volumen an Luft nach. Wie kommt da jetzt das Wasser in den Kraftstoff? Je kälter die Luft ist, umso weniger Wasser kann sie binden, oder? Ergo müsste sie beim Kontakt mit dem Diesel und bei den gegenwärtigen Temperaturen ja geradezu staubtrocken sein, auf jeden Fall trockener als bei Gatschwetter um 0°. Und wodurch fällt das in der Luft gebundene Wasser als Flüssigkeit aus? Kondensation funktioniert doch nur bei Kontakt mit einer kälteren Oberfläche, aber hier ist es die Luft, die viel kälter ist als der Treibstoff. Auch die Tankwand müsste eigentlich noch wärmer sein als die nachströmende Luft, denke ich mir.
3) Wenn ich mit vorstehenden Mutmaßungen nicht falsch liege, dann muss das Wasser doch bei der Produktion in den Kraftstoff kommen, oder?
4) Und schließlich: um wiviel mehr Wasser kommt in den Kraftstoff im Sommer, wenn die wesentlich feuchtere Luft auf den im unterirdischen Großtank viel kälteren Diesel trifft und auf dessen Oberfläche kondensiert?
Marcus
Bearbeitet von Ar Gwenn (10.02.2012 15:05)
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Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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