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#72134 - 20.01.2006 09:06 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: Ozymandias]
tommitulpe Offline
Radikalstammtischler

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Vor dem absenden IMMER erstmal mit rechter Maustaste alles markieren & kopieren.


UND zweiten Explorer mit "Wer ist online" stehen lassen (wird minütlich aktualisiert, fliegste nie raus) <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/klugscheiss.gif" alt="" />

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#72135 - 20.01.2006 10:24 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: Flash]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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hallo,
ich plane auch ca. 3 wochen marokko im herbst. ist jemand schon mal von almeria nach melilla rüber und von da aus grob die richtung erg chebby? ist die strecke ok oder zu meiden ?

gruß apollo
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#72136 - 20.01.2006 10:55 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: apollo]
flo Offline
Dauerbrenner

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Ort: OÖsterreich, Attersee
Wir sind von Ceuta nach Melilla gefahren, war spannend, weil durchs Rif Gebirge, und da ist einfach alles voller Hanfplantagen. Die Einheimischen sind ziemlich aufdringlich und wollen mit Dir Geschäfte machen <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/smoke03.gif" alt="" />, Fahren auf den Bergstraßen mit ihren alten /8er Mercedes neben Dir her und halten Dir Faustgroße Dopekugeln ins Fenster, sobald man irgendwo rastet sind sofort Leute da, die Dir was zum Rauchen andrehen wollen, hört sich für manche paradiesisch an, allerdings sollte man sich nie auf solche Geschäfte einlassen, die arbeiten oft mit der Polizei zusammen, man wird doppelt ausgenommen oder kann im Gefängnis landen! <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/conf44.gif" alt="" /> Am Rand verkaufen sogar kleine Kinder büschelweise Gras. Aber landschaftlich sehr schön!
Von Melilla runter Richtung Erg, wars auch sehr gut, viel Gelände, tolle Landschaft. Wir haben uns mittels GPS über Nebenstrassen einfach runter gehandelt. Wilde Fahrten durch unwegsamstes Gelände im Atlas, man fährt dort auf Straßen, die bei uns mit 100%iger Sicherheit nach ein paar hundert m als Sackgasse enden, stundenlang dahin und kommt dann sogar in einem Dorf an! Erwachsene sind alle sehr nett, in den touristischen Zentren im Erg oder in Größeren Städten steckt dahinter aber meist ein nicht uneigennütziger Gedanke... Die Kinder sind oft ziemlich lästig, erwarten Geschenke (Kugelschreiber, Kasetten usw.), auf keinen Fall Geld, da gibts dann Tote untereinander... <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wut.gif" alt="" /> und können auch mit Steinen schmeissen, im Gebiet Tades Tal und auf den Hochplateaus, rennen Sie Dir nach und nutzen jede Gelegenheit, um auf Das Auto aufzuspringen und Dir den "besten" Weg zu erklären, wie die Kletten <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ist halt ziemlich gefährlich man sollte keinen Meter mehr fahren und Ihnen das eindringlich klar machen! <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-laber.gif" alt="" />

Die Strecke hinten rüber is aus diesem Grunde zu empfehlen, weils einfach ruhiger und abseits der touristischen Routen ist. Landschaftlich auch viel interessanter!
Viel Spaß, flo
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#72137 - 20.01.2006 11:24 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: flo]
Flash Offline
Müllmann von ganz
unten aus dem
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Beiträge: 5107
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Interessant;
Antwort auf:
Zankapfel Westsahara

Autor : Antje Helmerich
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 01.09.2002

Seit vielen Jahren führen die Bewohner der Westsahara einen einsamen Kampf um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Marokko. Antje Helmerich fasst zusammen.



An der nordafrikanischen Atlantikküste liegt eine der wenigen verbliebenen Kolonien auf der Welt: die Westsahara, früher Spanisch-Sahara genannt. Knapp hundert Jahre lang bestimmten die spanischen Kolonialherren die Geschicke der Saharauis, wie sich die Bewohner der Westsahara selbst nennen.


In den sechziger Jahren keimte Hoffnung auf, als sich die Vereinten Nationen der Westsahara-Frage annahmen, eine Kommission (MINURSO) einsetzten und das franquistische Spanien drängten, einer zügigen Entkolonisierung zuzustimmen. Doch trugen die dahingehenden Anstrengungen im folgenden Jahrzehnt nur wenig Früchte. Sowohl die internationalen Bemühungen als auch der vor allem von Marokko unterstütze Widerstandskampf der 1973 gegründeten Bewegung Frente POLISARIO (Volksfront für die Befreiung von Saguia el-Hamra und Río de Oro) gegen die Spanier waren kaum erfolgreich.
Leere Versprechen

1975 starb der spanische Diktator Franco und seine politischen Erben beschlossen noch im selben Jahr, die Entkolonisierung der Westsahara zu vollenden. Doch als sich die Spanier ein Jahr später zurückzogen, bedeutete das keineswegs die lang ersehnte Unabhängigkeit für die Saharauis: In den so genannten Madrider Verträgen übertrug Spanien entgegen vorheriger Versprechungen die Verwaltung des Gebietes an Marokko und Mauretanien.

Die Frente POLISARIO wies diese Abmachung entrüstet zurück und beharrte auf Unabhängigkeit. Doch die marokkanische Antwort war deutlich: 1976 annektierte der ehemals "befreundete Bruderstaat" den Großteil des Gebietes in einem blutigen Eroberungsfeldzug. Seither ist von marokkanischer Seite keine Rede mehr von Selbstbestimmung oder gar Unabhängigkeit der Westsahara.

Im selben Jahr rief die POLISARIO die "Demokratische Arabische Republik Sahara" aus, die mittlerweile von mehr als 70 Staaten anerkannt wird. Sechzehn Jahre Guerillakampf konnten erst im April 1991 durch einen Waffenstillstand zwischen Marokko und der Frente POLISARIO beendet werden. Doch auch seither ist in der Westsahara keine Ruhe eingekehrt.
Der ungeliebte UN-Plan

Der maßgeblich von der UNO diktierte Friedensplan sah vor, bereits 1992 ein Referendum abzuhalten, in dem die saharauische Bevölkerung über die Zukunft des Wüstengebietes entscheiden sollte. Allerdings hat bis heute keine Volksbefragung stattgefunden, da sich die Konfliktparteien seit nunmehr zehn Jahren nicht darauf einigen können, wer überhaupt abstimmungsberechtigt ist: Es könnten entweder die heute im Gebiet der Westsahara lebenden Menschen - unabhängig von ihrer Herkunft - stimmberechtigt sein. Die zweite mögliche Bevölkerungsgruppe könnten aber auch diejenigen Saharauis sein, die durch die Volkszählung von 1974 - der letzten unter spanischer Herrschaft - erfasst wurden. Die dritte Möglichkeit wäre, dass alle beide Gruppen abstimmen dürfen.

Seit 1992 blockiert der marokkanische Staat jeden Lösungsversuch. Und die internationale Gemeinschaft kommt ihm entgegen: im Sommer 2000 forderte der UN-Vermittler James Baker eine weitere Verschiebung des Referendums um fünf Jahre, innerhalb derer den Bewohnern der Westsahara schrittweise kulturelle Autonomierechte eingeräumt werden sollen.

Die Frente POLISARIO opponiert jedoch von Anfang an vehement gegen das pro-marokkanische Engagement der MINURSO. Sie fürchtet nach wie vor, die marokkanische Regierung werde die erneute Verzögerung nutzen, um durch massive Propaganda und die Ansiedlung von regierungstreuen Marokkanern in der Westsahara den Ausgang des Referendums in ihrem Sinne zu manipulieren. Auch Algerien und Spanien - seit der marokkanischen Annexion unter anderen die vehementesten Verfechter saharauischer Selbstbestimmung - lehnen die UN-Initiative strikt ab.
Ein Leben in Flüchtlingslagern

Für die Menschen hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Unter spanischer Herrschaft hoffte man auf marokkanische Hilfe, nun blickt man - wenn auch zunehmend skeptisch - auf die internationale Staatengemeinschaft.

Rund 170.000 Saharauis leben heute in den riesigen Flüchtlingslagern in der südwestalgerischen Region Tindouf, rund 50.000 weitere verstreut in Mauretanien, Mali und Marokko. Trostlosigkeit herrscht unter den Vertriebenen. Es gibt keine Arbeit in den Lagern, die meisten Saharauis sind nach wie vor auf internationale Hilfslieferungen angewiesen. Vor allem die Jungen träumen von der Ausreise nach Spanien oder das befreundete Kuba.

Und doch ist es den Aktivisten der Frente POLISARIO gelungen, eine Verwaltung, einen funktionierenden Gesundheitsdienst sowie ein Schulsystem aufzubauen. So ist der Analphabetismus in den vergangenen Jahren zurückgegangen, auch die in den siebziger Jahren noch extrem hohe Kindersterblichkeit ist gesunken.

Nun scheint es, als werde wieder über die Westsahara gesprochen, vor allem Spanien hat verstärktes Engagement für die Saharauis angekündigt. Ob der Traum von der Selbstbestimmung jedoch in naher Zukunft Realität werden kann, ist mehr als fraglich.

Text von 2003...
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#72138 - 21.01.2006 20:16 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: Flash]
rovervirus Offline
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Beiträge: 9391
Ort: Hinter der Sonne
@ flash
ich persönlich würde das riff-gebirge und melilla
meiden, ist eine sehr sehr heikle gegend!

die anreise über almeria-nador hätte eine mögliche route,
die sicherlich ihren reiz hat:
nador, guercif, missour, er rachidia, erg chebi
(soweit für dich bekannt, gell?)
von da aus richtung westen an die küste, über ouarzazate
marrakesch, safi, casablanca wieder rauf, und von tanger
wieder auf spanischen boden.

die städte fes und meknès sollen auch sehr hübsch sein,
besonders der souk in fes hatte es annette sehr angetan.

falls dir irgend jemand sagt, du musst unbedingt die blauen
quellen von meski anschauen... lass es.
der tee ist mies und dieses dämliche loch im boden stinkt.
<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" />
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#72139 - 25.01.2006 16:09 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: rovervirus]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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Beiträge: 4919
Ort: Ruhrpott
Antwort auf:

ich persönlich würde das riff-gebirge und melilla
meiden, ist eine sehr sehr heikle gegend!


?????
beschreib mal genauer.

wie schaut es mit der gegend aus, wenn man in einem rutsch durchrauscht ??? hab nur gehört das die gegend nicht so dolle sein soll wenn man dort länger verweilt( mitten in der pampa campen)und offen ist für jeden der an die scheibe klopft. man kann ja einiges an strecke und zeilt sparen.

gruß rafael
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#72140 - 25.01.2006 16:35 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: apollo]
BIG Offline
No Action > no Titel

Registriert: 17.05.2005
Beiträge: 1359
Ort: Schnapsinsel
Wir waren erst letztes Jahr im Oktober/November in der Gegend unterwegs . Strecke Melilla - Chefchaouen . Keine Probleme gehabt . Auch nicht beim campen . Wichtig ist , das man sich kein Haschisch andrehen läßt . Das kann ins Auge gehen . Es wird oft mit der Polizei zusammengearbeitet und doppelt abgezockt . Es kann vorkommen , das man von Einheimischen überholt und aufgefordert wird rechts ran zu fahren . Einfach nicht beachten und weiterfahren , die wollen in der Regel Haschisch verkaufen .
_________________________
Grüße , Big

Wenn man den Weg verliert, lernt man ihn kennen.

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#72141 - 26.01.2006 13:12 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: BIG]
flo Offline
Dauerbrenner

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Beiträge: 1031
Ort: OÖsterreich, Attersee
Wir haben einmal, wie immer wild, übernachtet, sind dafür in ein Tal gefahren, und dort ein Sträßchen bergan. Am Sattel haben wir uns häuslich eingerichtet, rechts und links Hanffelder, gekocht usw. Irgendwann am Abend sind dann zwei auf einem Pferd daher, die uns freundlich gegrüßt haben und weiter sind, etwas später das gleiche vom anderen Tal herauf, war natürlich irgendwie unangenehm, aber schätze mal die haben sich vergewissert, daß wir nichts anstellen. Am nächsten Tag hatte ich einen Platten... Vermutet, daß mir irgendwer den gestochen hat, hab ich in windeseile den Reifen gewechselt, um schneller weg zu sein, allerdings hat sich dann gezeigt, daß da nur ein Stein dran schuld gewesen sein kann...
Am besten schnell durchfahren und die Landschaft genießen, ist wirklich schön. Man sieht viele Einheimische in traditioneller Tracht auf den Feldern arbeiten (Juli), von den Wahnsinigen in Ihren alten Merzedes sollte man sich nicht beeinflussen lassen, einfach ignorieren. Abzuraten ist auch von Pausen direkt neben der Fahrbahn, das sehen die dann als Einladung Dir Hasch anzudrehen und bleiben stehen, quatschen einen voll und sind einfach nur aufdringlich. In unserem Fall wurde einer ausgesetzt, der feststellte, das wir tranquile sind und wir unbedingt zu Ihm heim müssen, weil es dort so gemütlich ist, wir uns entspannen können, schlafen, rauchen usw. Da waren wir dann schnell weg. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Ich würd wieder durch fahren, war irgendwie lustig bzw. interessant und abwechslungsreich.
lg. flo
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#72142 - 27.01.2006 09:59 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: flo]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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Beiträge: 4919
Ort: Ruhrpott
hab mal für den herbst grob das risiko minimiert und folgendes angedacht, mittags rüber nach melilla die nacht in melilla verbringen und im morgengrauen vollgetankt gen süden ohne unnötige pausen zu machen.
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#72143 - 27.01.2006 19:15 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: apollo]
livingstone Offline
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Beiträge: 1629
Ort: Schweiz
@apollo

1 Frage 10 Antworten. Logisch.

Wenn ich über Marokko nach Afrika fahre immer so:
Nachtfähre ab Almeria am SA 22.00 Ankunft ca 07.00 morgens in Mellila (kannst auch über Nador einreisen, jedoch werden die Zolldokumente dann gleich an Bord gemacht = ist Scheisse, denn es kann sich in die Länge ziehen – bin mal bis 02.00 dran gewesen, hätte mir die Kabine also sparen können)
Zoll Melilla geht relativ schnell (max 1 Std)
Ab Melilla. Nador, Guercif, Richtung Midelt (bei Kreuzung auf Hochebene dann links Richtung Er Rachidia) In Rich auf den Markt und Brot kaufen (ganz frisch denn es ist mittlerweile 17’00) und beim Pass, oder gleich nachher (Georges du Ziz, kurz vor er Rachidia) irgendwo verkrümeln für’s Nachtlager.
2. Tag: Er Rachidia, Erfoud, Risani und dann durch den Palmenhain (ostwärts) aus dem Kaff raus und einfach Grobrichtung Chebbi (nicht die Teerstrasse)
In der Ebene siehst du schon von weitem den Erg. Musst dich dann nur noch entscheiden ob du den Sandhaufen die Ost- (schöner, ruhiger, einsamer) oder die Westseite (voller „Touri-jäger“) runterfahren möchtest.
Viel Spass

Ach ja. Melilla bei Nacht... ist auch ein Erlebnis <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/cool.gif" alt="" />


Bearbeitet von livingstone (27.01.2006 19:16)
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#72144 - 02.02.2006 17:00 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: livingstone]
apollo Offline
hosenjagender Korbsammler

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Beiträge: 4919
Ort: Ruhrpott
@ livingstone

das mit dem zoll an board finde ich praktisch. lohnt sich das mit der kabine auf der relativ lurzen strecke ? hatten vor nur die holzklasse zu buchen und in melilla ab ins hotel morgens duschen und ab die post <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> . mit dem ost erg ist ne super idee, dass mit den touris hatte ich nicht mit einkalkuliert. man ich bekomme richtig fernweh, würde am liebsten heute noch losfahren. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/nuts.gif" alt="" />
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#72145 - 02.02.2006 19:35 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: apollo]
livingstone Offline
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@apollo
Ob sich Kabine lohnt? Weiss nicht, hab noch nie darüber nachgedacht. Hab einfach nach guten 12 Std Spanischer Autobahn das Bedürfnis nach Dusche und Bett.
Zoll an Bord mag ich nun gar nicht. Sitz da lieber an der Bar, trink ein Bier und mach’s mir später in der Kabine dann gemütlich.
(Bei der Nachtfähre beginnt das „Zollspektakel“ so gegen 23’00 Uhr und je nach dem wie viele Leute an Bord sind... wartest du länger... oder noch länger... oder noch noch länger bis du dran kommst

Gruss
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#72146 - 07.02.2006 15:25 Re: 3 Wochen Afrika, - wo hin? [Re: livingstone]
rovervirus Offline
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Beiträge: 9391
Ort: Hinter der Sonne
wenn du dir eine kabine leistest, dann solltest du ein
wenig inwestieren. die billigen kabinen sind unter dem
autodeck. nicht nur scheisslaut, weil ständig die schotten
mit lautem gebimmel auf und zu gehen, sondern auch im falle
einer havarie ein echter sarg.
da würde ich pullmansitze bevorzugen, wenns ums geldsparen
geht.

marokko ist ein wirklich sehr schönes land und hat
unheimlich viel zu bieten. die menschen sind freundlich
und nett (die meisten, so wie überall auch)

melilla ist überbevölkert von menschen (meist schwarzafrikaner),
die unbedingt nach europa kommen wollen. die haben kaum zu
essen und vor allem nichts zu verlieren.
drogenhandel ist dort nur die spitze des eisberges.

ich persönlich halte jedenfalls nichts davon, mogrens mit
durchschnittener kehle aufzuwachen, nur weil jemand meine
karre oder meine kohle oder meine hose klauen wollte.

also, was gibt es für einen grund, unbedingt dort lang zu
fahren und irgendwo im feld zu übernachten?
das kann man noch den ganzen urlaub machen. wieso
ausgerechnet da?

ich gönne jedem, sich dort unbescholten aufzuhalten.
raten tu ichs jedoch keinem.

edit: auf der hauptstrasse durchfahren sollte (bis auf den
verkehr) jedoch kein problem sein. auch nen snack am
strassenrand und nen tee gönne ich mir immer.

wie schon gesagt, ist ein wunderbares löand für einen urlaub.
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