Ein herzliches "Hallo" in die nette Runde,

ich bin hier schon eine Weile inkognito unterwegs und den vielen Mitstreitern, welche ihre Schätze an Erfahrungswerten so umfangreich und selbstlos teilen, sehr dankbar für alle Informationen. Vor allem im Hinblick auf die alten Dailys ist das Forum eine einzigartige Schatzkiste und war zugegebenermaßen wegweisend bei der Entscheidung zum Erwerb der "Laube". daumenhoch

Die spontan intuitive Namensgebung sollte sich beim Betrachten der Bilder erschließen:

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Das Fahrzeug steht noch beim Händler aber wir sind uns einig geworden. Die defekte vordere Antriebswelle wird instandgesetzt, er bekommt noch einen neuen TÜV und dann geht`s ab zu mir.

Ich habe ihn vor einigen Wochen begutachtet, der Zustand ist besser als die Optik suggeriert. Auf den ersten Blick war untenrum fast kein Rost, zumindest war im Dunkeln mit Taschenlampe nichts grobes erkennbar. Er hatte aber auch eine ordentliche Offroad-Patina, da mache ich mir keine Illusionen, daß hier nicht noch etwas zum Vorschein kommt. Wie der Vorbesitzer es geschafft hat den Daily ringsrum so zu verbeulen bleibt leider ein Rätsel. Naja, mich stört es nicht, es zählen ja innere Werte wie z.B. der km-Stand von nur reichlich 50t. Eigentlich sollte es ein Hochdach werden, aber dafür bezahlt man ja gefühlt schon 10t€ extra, ganz zu schweigen davon, daß das Angebot mehr als überschaubar ist und man mit km-Ständen über 200t konfrontiert wird...

Fakt ist, es muss ein Hochdach drauf, Klappdach kommt nicht in Frage. Bin in der Beziehung leider zu verwöhnt, da mein letzter Laster ein MB608 mit einem auf die Pritsche gebauten geräumigen Holzkoffer war. Fakt ist aber auch, wie hier viele Leidtragende wissen, daß eine Suche so gut wie erfolglos ist, man wird ja nicht mal bei den normalen Dailys mit längerem Dach fündig, vor allem wenn die Spriegel dabei sein sollen. Aber komme was wolle, da bleibe ich ein zäher Hund und versuche Alternativen zu eruieren.

Erster Stolperstein scheint hier (wie in einem anderen Faden erwähnt) die für eine Abnahme benötigte Vorlage einer Aufbaurichtlinie von Iveco zu sein, welche wohl nicht aufzutreiben ist. Ist diese zwingend, oder liegt das im Ermessensspielraum des Prüfers? Mit welchen Unterlagen erscheinen denn die zahlreichen Aufbauer vor den Genehmigern?

Mein erster naiver Gedanke war, das Dach auszuflexen, aus Vierkantstahl einen Überbau zu schweißen und diesen zu verblechen. Gesetzt dem Fall, ein geneigter TÜV`er würde da ohne Aufbaurichtlinie mitspielen, würde so ein Aufbau der nicht unerheblichen Verwindung standhalten?

Ansonsten würde ich die Laube gerne auf größere Räder stellen, am besten mit den 14444 Felgen. Wichtig wären vor allem ein nicht zu starkes Laufgeräusch auf Asphalt, eine gute Geländegängigkeit (vor allem Griffigkeit bei Schlamm/Matsch, Sand ist eher sekundär) und eine Winterfreigabe (wenn auch nur auf dem Papier). Der BFGoodrich KM2 255/85-16 kommt da nah dran, passt der auf die Felge? Bitte steinigt mich nicht, die zahllosen Räder-Threads haben mich eher überfordert als gelehrt...

Zu gu­ter Letzt, die obligatorische Nachfrage zu einem Werkstatthandbuch. Ist der Reparaturleitfaden schon das Ende der Fahnenstange oder liegen noch tiefschürfendere Dokumente in ominösen Schubladen? whistle2

Achso, wo soll es in ferner Zukunft hingehen? Hmm, die spärlich verfügbare Lektüre vom tiefen Osten (Kaukasus, Sibirien, Kamtschatka, etc.) wird derzeit gierig aufgesaugt, aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Keine Bange, bis dahin versuche ich Euch damit zu verschonen zum Xten Mal Fotos vom Verkleben von Armaflex bestaunen zu müssen. zumse

Mit vielen Grüßen und Dank

Zuletzt bearbeitet von Alfonso; 14/01/2019 22:31.

Viele Grüße


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Für Europa reicht's