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#588149 - 10/02/2014 19:05 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Ozymandias]  
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Wo ihr nicht mehr könnt?

Alle Achtung, ich wollte mich raushalten, aber es wird schwer bei so viel Toleranz.


Atze



Lass es einfach sein. Lass es.


Ist gut, ich werde mich nicht heraushalten! Wenn man so nett gebeten wird.


Mut zahlt sich bei uns immer aus


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#588150 - 10/02/2014 19:08 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Fusel]  
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#588154 - 10/02/2014 19:18 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Wikinger]  
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Jaja, von Deutsche Land lernen heißt.... vergessen wir das.
Warum drÄngt sich mir vor meinem inneren Auge bei dieser Diskussion immer Steve McQueen auf, wie er auf einem Motorrad sitzend am Stacheldraht scheitert. Du kommst hier net rein.


Über 90% der Bundesbürger können nicht richtig schießen!
Gib Dich nicht auf, lern richtig schießen!
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#588175 - 10/02/2014 20:35 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Frank]  
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Erstens: eine Mehrheit ist eine Mehrheit, auch wenn sie dünn ist. So ist das in der Demokratie. Adenauer ist z.B. nur mit einer einzigen Stimme zum Bundeskanzler gewÄhlt worden – seiner eigenen. Jeder, der das anders sieht, setzt sich dem Vorwurf aus, ein schlechter Verlierer zu sein.

Zweitens: Nimmt eigentlich niemand zur Kenntnis, daß bei der Abstimmung in der Schweiz eine Mehrheit dafür zustande gekommen ist, die Zuwanderung zu reglementiern und einzugrenzen? Es geht gar nicht um einen kompletten Zuwanderungsstop! Es sind jetzt drei Jahre Zeit, eine praktikable und sinnvolle Lösung zu entwickeln – im Interesse der Schweiz.
Solche Lösungen gibt es schon seit langem z.B. in Canada oder in den USA, ohne daß die EU-Politiker auf die Idee kommen, die Nazi-Keule gegen diese ‚Rechtspopulisten‘ und ‚Nationalisten‘ zu schwingen. Sind ja Verbündete...

Ich glaube, es wird zuwenig differenziert. Beispiel: In Deutschland sind bisher keine Probleme mit den HilfskrÄften in Düsseldorf bekanntgeworden, welche den fernöstlichen Konzernvertretungen in Europa zuarbeiten. Wenige Kilometer entfernt hingegen haben viele Einwohner der Stadt Duisburg sehr wohl große Probleme, diejenigen hochqualifizierten FachkrÄfte als willkommene Mitbürger zu akzeptieren, welche in bestimmten freiberuflichen TÄtigkeiten zur Höchstform auflaufen - an Geldautomaten und im Wohnungswesen.

Im übrigen ist es das souverÄne Recht jedes Staates, zu bestimmen, wer in welchem Umfang in den Genuß der von der Gemeinschaft der Steuerzahler erwirtschafteten Sozialleistungen kommen soll. Das ist übrigens im EU-Vertrag auch genau so vorgesehen. Eigentlich... Wie so vieles in der EU, was auf einmal nicht mehr gelten soll.

Drittens: Kann es sein, daß das, was im Interesse der Wirtschaft ist, nicht mit dem, was im Interesse der Bürger ist, übereinstimmt? Eine Verbilligung des Produktionsfaktors Arbeit aufgrund dessen vermehrten Angebotes kann nicht im Interesse der einheimischen Arbeitnehmer sein, zumal wenn der Druck auf die Löhne mit einer erhöhten Abgaben- und Steuernlast (bei gekürzten Staats-Leistungen) verbunden ist, um die Zuwanderung zu alimentieren und die sozialen Folgekosten z.B. im Bildungssektor tragen zu können.

Nichts weiter als das alte Spiel: die Gewinne werden privatisiert und die implizit entstehenden sozialen Kosten werden der Bevölkerung auferlegt. Ein Europa für die Reichen...

mfG
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Vor der Hacke ist es dunkel. (Bergmanns-Spruch)
#588179 - 10/02/2014 20:52 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: RainerD]  

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Original geschrieben von: RainerD
Erstens: eine Mehrheit ist eine Mehrheit, auch wenn sie dünn ist. So ist das in der Demokratie. Adenauer ist z.B. nur mit einer einzigen Stimme zum Bundeskanzler gewÄhlt worden – seiner eigenen. Jeder, der das anders sieht, setzt sich dem Vorwurf aus, ein schlechter Verlierer zu sein.


mfG
Rainer



Ich sehe nicht, dass das Ergebnis der Abstimmung als solches angefochten wird. Nur über seine Tragweite wird - völlig zu Recht - lebhaft getritten. Und nimms mir nicht übel, aber Dein Vergleich ist sinnlos. Der Bundeskanzler wird nicht vom Volk gewÄhlt, sondern von einer kleinen, klar umrissenen Zahl von Abgeordneten. Und dort zÄhlt eben die Mehrheit einer Stimme. Ein Referendum, welches durch die Mehrheit einer Stimme entschieden würde, ist wohl kaum vorstellbar und würde deshalb mit Sicherheit nicht unangefochten bleiben, eben weil Demokratie keine hohle Formel ist.
Aber gut, die "Diskussion" lÄuft inzwischen ohnehin ins Leere.

#588184 - 10/02/2014 21:09 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Fusel]  
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rainer, denk bitte daran...


In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist als viel gefÄhrlicher, als derjenige der den Schmutz macht. (Kurt Tucholsky)


manche menschen dürfen mir nichts verbieten - einige aber dürfen mir nicht einmal etwas erlauben.


#588214 - 11/02/2014 09:11 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Ozymandias]  
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Original geschrieben von: Ozymandias

Lass es einfach sein. Lass es.


Eine Frage möchte ich aber noch in die Berge rufen


Unter den den Einwanderern in Deutschland kommen 12,8% mit der Absicht hier arbeiten zu wollen. Wer dann eine Arbeit findet verbleibt zu gut 1/3 im Niedriglohnsector (Einkommen unter Harz4).
oder anders;
87% "unserer AuslÄnder" stehen nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Wie sieht das in der Schweiz aus?

Zuletzt bearbeitet von Troll; 11/02/2014 09:12.

"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
#588215 - 11/02/2014 09:21 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Fusel]  
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das sich die EuropÄische Gemeinschaft über diese Abstimmung echauffiert liegt nicht daran das die Schweiz jetzt die Zuwanderung beschrÄnken will, sondern das die Schweiz im Gegenzug für die unbegrenzte Zuwanderung der EG-Bürger den Zugang zum EuropÄischen Binnenmarkt bekommen hat, das war ein TauschgeschÄft und jetzt möchte die Schweiz Ihren Teil des GeschÄfts nicht mehr erfüllen.


Chevy Blazer -Fuel to Noise Converter-

das Leben ist eher breit wie lang und wir steh´n alle mittenmang.
#588219 - 11/02/2014 09:48 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: ]  

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Original geschrieben von: Maschtuff
Original geschrieben von: Ozymandias
@Maschtuff
Gib mir EIN EINZIGES stichhaltiges Argument weshalb die Schweiz als souverÄner Staat nicht sselber bestimmen soll wieviel Einwanderer wir zahlenmÄßig wollen und verkraften können?
Wir sind NICHT Mitglied der allmÄchtigen EU.

Jeder souverÄner Staat bestimmt selber über solche Sachen.





Hier z.B. stellst Du "Souveraenitaet" Deines Landes - wie auch der populistische Herr Blocher - gegen die "allmaechtige" EU. Du unterschlÄgst dabei allerdings, dass der freie Warenverkehr EU-Schweiz-EU Teil eines umfangreichen Vertragsbündels ist, welches der Schweiz besonders vorteilhafte wirtschaftliche PrÄferenzen einrÄumt (und trotzdem von den gÄngigen Verpflichtungen anderer EU-Staaten befreit bleibt), obwohl sie eben nicht EU-Mitglied ist. Ein zentraler Vertragspunkt ist dabei nun aber gerade der freie Personenverkehr (Arbeit - und gegebenenfalls Wohnsitz). Die Schweiz hat diese VertrÄge 1999 in freier SouverÄnitÄt verhandelt und ab 2002 angewendet. Wenn man jetzt - mit recht dümmlichen Argumenten (Verkehrsstauungen usw. smirk ) - einen Punkt herausstochert und darüber das "Volk entscheiden" lassen will, ist diese Methode mehr als fragwürdig. Eine echte Befragung hÄtte politische AufklÄrung über den GESAMTEN Kontext vorausgesetzt. War wohl nicht griffig genug für die üblichen politischen Simplifikateure.



Zur ErgÄnzung dessen, was ich oben schon schrieb: Das zwischen EU und der Schweiz verhandelte Vertragswerk umfasst 120 Themen! Wenn jetzt - unter populistischer Anleitung - eine Abstimmung über einen herausgelösten Bereich angeleiert wurde, widerspricht das internationaler Vertragspraxis. Wo bleibt also die Glaubwürdigkeit der Schweiz? Sollte das Ergebnis der Befragung in der Schweiz tatsÄchlich umgesetzt werden, wird dies nur über GesetzesÄnderungen auch in der Schweiz möglich sein. Nicht ohne Grund spricht man von einer jahrelangen Frist bis zur Anwendung.
Tatsache ist aber auch, dass die EU das Desaster mitverschuldet hat! Sie ist selbst nicht in der Lage, Schengen zuverlÄssig zu organisieren - von einer umfassenden gemeinschaftlichen Immigrantenpolitik gar nicht zu sprechen!

#588220 - 11/02/2014 10:00 Re: Masseneinwanderungs-Initiative Schweiz [Re: Troll]  
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Original geschrieben von: Troll
Original geschrieben von: Ozymandias

Lass es einfach sein. Lass es.


Eine Frage möchte ich aber noch in die Berge rufen


Unter den den Einwanderern in Deutschland kommen 12,8% mit der Absicht hier arbeiten zu wollen. Wer dann eine Arbeit findet verbleibt zu gut 1/3 im Niedriglohnsector (Einkommen unter Harz4).
oder anders;
87% "unserer AuslÄnder" stehen nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Wie sieht das in der Schweiz aus?


du bist ein schamloser lügner. wink
der grösste teil der einwanderer in deutschland ist hochqualifiziert und wird dringend auf dem arbeitsmarkt benötigt.
das will uns zumindest die presse und die politiker pest einreden kotz


manche menschen dürfen mir nichts verbieten - einige aber dürfen mir nicht einmal etwas erlauben.


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