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#5947 - 01/11/2004 21:55 tdi Erfahrungen mit PöL ****  
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Ingo_M Offline
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Hallo, wer von euch hat Erfahrungen mit Pflanzenöl? Bei den derzeitigen Dieselpreisen und der Geldgier unserer Regierung teste ich gerade PÖL als Alternative.

Ingo


Die drei schlimmsten bel sind: Dummheit, Faulheit und Feigheit.
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#5948 - 02/11/2004 06:43 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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WALDECKDEFENDER Offline
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servus,

ein kumpel von mir fÄhrt es in seinem 300tdi. im sommer hat er glaube ich 50 / 50 und in der kalten jahreszeit 75d / 25p. er wird sich aber bestimmt noch mal melden wenn er das hier liest. umbauen muss man bei unseren karren nichts (glaube ich).

micha


An einem Defender ist, wie an einer Frau, ständig etwas zu Optimieren!!!
#5949 - 02/11/2004 08:01 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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Grosstadtjunglefahrer Offline
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HH
Hallo,
es gibt einige, die plen auch LR im Langzeittest.

a)du fÄhrst keinen alten Golf2, da deine ESP mehr kostet als der ganze Golf: also keine Mische fahren

b) deine Alternative: Zweitanklsung, WÄrmetauscher, 100% PL

c)fahre selbst seit 5tkm mit 100%, gute Erfahrung <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

d) Mach dich schlau unter <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/dooya003.gif" alt="" /> www.fmso.de

mit Frittengeruch grssend aus HH

#5950 - 02/11/2004 08:20 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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Hallo,

ich fahre nen 200er tdi seit 30000 km mit mehr oder weniger "fettem" gemisch. Im Sommer bis 100% PL, im Winter ca. 30% PL.

Umbauten: ein grerer Dieselfilter.


Erfahrungen bisher: lÄuft einwandfrei, macht der ohne Probleme mit.

Allerdings: ich fahre fast nur Langstrecken, d.h. wenn er lÄuft wird er mind. 50 km gefahren. Wenn ich Urlaub habe. kriegt er wesentlich mehr Diesel, den Dsen zuliebe.



Kini

#5951 - 02/11/2004 17:54 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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BAB A1 "Hansalinie" AS Greven
Ich teste auch und bin an allen Infos interessiert (300TDi). Habe am Wochenende Diesel und PL in verschiedenen VerhÄltnissen zusammengekippt um die Mischung zu beobachten.
Fazit gilt fr alle MischungsverhÄltnisse 1:9/2:8/3,5:6,5/5:5/6,5:3,5/8:2/9:1: ohne aktives Mischen bleiben Diesel und PL geschichtet im Reagenzglas stehen (Diesel ber PL). Nach aktivem Mischen haben sie sich nach 24 h nicht wieder entmischt. Mischungslagerung bei +6 zeigt nach weiteren 24 h ebenfalls keine Entmischungstendenzen.

#5952 - 02/11/2004 18:09 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Betontom]  
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grundsÄtzlich geht das mit dem PL um dem 300er

ich will meiner



aber so zÄhes zeug nicht zumuten,
obwohl ich es schon gemacht habe.


sind wir wirklich schon so arm ???



Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5953 - 02/11/2004 20:51 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Ingo_M Offline
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Hat wohl nichts mit arm zu tun, wenn einem der Staat mehr aus der Tasche ziehen will macht man sich halt Gedanken wie man sich das irgendwie wiederholen kann und wenn man die Brder dann noch mit den eigenen Waffen schlÄgt ist das doch nicht schlecht....

Ich fahr einen 200 tdi und mische derzeit 1:1 Diesel und PL, natrlich im Tank auerhalb des Fahrzeugs wÄre es ja Steuerhinterziehung (die deutsche Brokratie lebt!)

Hat jemand Erfahrung damit:

http://www.diesel-therm.de/

Ingo


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#5954 - 02/11/2004 21:09 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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MrSpuck Offline
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ausserhalb
hab mir jetzt mal bei meinem td5 50%bio reingefllt.
mach jetzt den ultimativen test und poste dann was dabei rauskommt.
mal sehen...


na dann, aufgehts! IIa MY 1963

#5955 - 02/11/2004 21:24 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MrSpuck]  
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qSpuckie:
was haste reingefllt? Pflanzenl oder Biodiesel?


Ingo


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#5956 - 02/11/2004 21:34 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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MrSpuck Offline
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ausserhalb
nun, bio.
fr pl hab ich die freigabe von meiner regierung noch nicht :-)


na dann, aufgehts! IIa MY 1963

#5957 - 02/11/2004 21:40 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MrSpuck]  
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Naja, das Zeugs, wenn jemand mit Vornamen Methyl-Ester heit, dann kann der andere Name wohl kaum Bio sein <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/conf44.gif" alt="" />

Denke Pl ist die bessere Lsung.

Ingo


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#5958 - 02/11/2004 21:53 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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der ratschkattl macht auf bio.

die dieselheizung ist voll phÄtt.

arm oder aus prinzip,ich diesel wieder.

so brontal heavy ist die ersparnis nicht als das ich mir fr scheiengedreckt teuer geld n neues pmpken kaufen mcht.

risiko ist ja voll o.k.,
aber ein gut gewissen ist ein gut ruhekissen.




bei der machte ich mir kein gedanken nicht,

aber vielleicht meldet sich ja MichaelZ noch


abschlieend,
die brennraumgestaltung und auch das verbrennungsverfahren ist schon recht nahe am ideal,aber fr PL und andere medien gibt es speziell gestaltete motoren.
inclusive speziellem umfeld des motors.



Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5959 - 03/11/2004 12:44 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MrSpuck]  
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Am Rande der Berge
Antwort auf:
nun, bio.
fr pl hab ich die freigabe von meiner regierung noch nicht :-)


Wir hatten mal Mitte der 90er bei LR Deutschland angefragt (ja, da gabs da noch Leute, die sich mitm Defender auskannten), ob man die auf Biodiesel fahren bzw. umrsten knnte (3ooer teddi).
Kommentar: "Es wurden Versuche gemacht, die dann aber abgebrochen wurden". Grnde nannte der Herr nicht; hinter der Hand hat man von MotorschÄden oder SchÄden an der ESP gehrt bzw. hat uns ein HÄndler erzÄhlt.
Lieber nochmal nachfragen!
Gre,
Dieter


dieses Posting ist aus 100% biologischen und garantiert gentechnikfreien Elektronen hergestellt!
#5960 - 03/11/2004 14:20 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: dadida]  
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Mitte
Habe jetzt den ersten Tank mit einer 1:1 Mischung im 200er verfahren. Werde aber wenn es kÄlter wird das VerhÄltnis erhhen bzw. das PL im Winter ganz weglassen.

Was nervt, ist ab und zu der Pommes-Buden-Geruch und die Flaschenbetankung auf dem Aldi-Parkplatz.

#5961 - 03/11/2004 14:46 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: bueffel]  
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Bei der BÖZEN TANTE
Hi,
gehrt wegen 300er TDI nicht gaaaaanz hierher, deshalb nur infohalber: Ein paar Jungs vom hiesigen Stammtisch fahren Ihre uralt Diesel Light Weights z.T. seit Jahren locker mit ALDI-Salatl-Mischungen von 50:50 bzw. darber und behaupten sogar, die Wagen wrden seitdem 'ruhiger' laufen.
. . . aber Frittenbude kann ich bestÄtigen <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/kotz.gif" alt="" />

Gru, Till

#5962 - 03/11/2004 14:47 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: bueffel]  
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Halchen !

Hier gibt es das Buch zum Thema, ist sogar am Beispiel eines Landrover geschrieben :

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833402687/ref=pd_bxgy_img_2/028-1780637-4433350

brigens rstet British Cars die Teile auch um ! Guckst Du Adresse von denen auf www.rr-british-cars.de

Gru John


Das Erreichen eines Ziels ist nur der Beginn eines neuen Abenteuers
#5963 - 03/11/2004 14:57 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: John]  
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Pfalz
SCHLEiCHWERBUNG....<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/doof2.gif" alt="" />

Das mit dem tollen Buch hatten wir schon...<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/kotz.gif" alt="" />

ausserdem beschreibt das das ganze anhand eines Saugers, nicht anhand eines weitaus komplexeren 300Tdis.

Die einfachere Methode ist die Pl KoriphÄe des Forums MichaelZ zu fragen, die Antwort kenn ich aber schon.
"Finger weg von Pl fr den 300Tdi..." (ausser du baust tausendundeine Sache um...)

Gru, Henrik



--
Oh Gott - Sie haben Kenny gettet....
#5964 - 03/11/2004 20:27 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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Fahre seid einem Jahr mit 50% Pflanzenl. Habe nur gute Erfahrungen gemacht. Der Motor lÄuft wesentlich ruhiger,der Verbrauch ist um einen Liter zurckgegangen und der Tank und der Motor sehen innen aus wie neu. Die Ablagerungen sind alle verschwunden. Du mut fr die ersten 2000 Kilometer nur ein paar Dieselfilter einpacken weil sich die Ablagerungen dort absetzen. Wenn du einen Leistungsverlust bemerkst mut du ihn wechseln. Wenn Du mehr wissen willst schau mal bei ebay unter Suchbegriff Land Rover oder Landrover nach. Dort findest du von Zeit zu Zeit ein Angebot ber ein Buch zu diesem Thema.
Viel Spa beim Geld sparen.

Poacher

#5965 - 04/11/2004 00:58 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Poacher]  
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Hallo,

mu mich doch noch melden......meld...meld

John, seltsam, Du wirfst immer irgendwelche Pl-Dinge ein (besonders im Zusammenhang mit Deinem Buch aus irgendeinem Ad-Hoc-Verlag), antwortest aber nie auf meine Fragen. Hat das einen besonderen Grund? Das hab ich Dich brigens schon etwas fter gefragt, aber nie eine Antwort erhalten <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/conf44.gif" alt="" />.

Momentan droht meiner Plkiste (Saugdiesel) ja der fnfte Plwinter mit inzwischen ca. 110.000 km. SchÄden bislang durch Pl (auer verdreckte Filter, einmal defekte Spritfrderpumpe) nichts an Motor oder Einspritzanlage.
Umgebaut ist so einiges, aber das tut nichts zur Sache.

Beim Direkteinspritzer sieht es GANZ anders aus. Ich habs zwar bestimmt schon tausendmal geschrieben, aber die Physik steht beim DI fr Plbetrieb etwas im Weg. Natrlich gibt es fleiige Umbauer, die nur zu gerne ihre Umbauten an den Mann bringen. Je teurer der Dieselsprit wird, umso hÄufiger findet man Werbung dafr. Das Angebot reiht sich recht nahtlos in die Reihe der Antifaltencremes und Haarwuchsmittel ein.

Der DI-Hinderungsgrund ist recht einfach.
(Habs zwar schon diverse Male beschrieben, aber womglich hats das Forum wieder verloren).
Ein DI (auch ein Niederdruck-Verteilerpumpen-DI der ersten Serien wie etwa beim 200er oder 300er, oder auch die VW-TDIs der ersten Serie vorm PD) hat Lochdsen. Diese haben fnf bis sieben kleine seitlich angeordnete Spritzlcher, die direkt in den Brennraum spritzen. Man kann es ein wenig mit einer Blumenspritze vergleichen, wenn man auf den Hebel drckt, spritzt vorne zumeist Wasser raus. Die Spritzlcher sind vom Durchmesser und Anzahl, abhÄngig vom ffnungsdruck der Dsennadel, von der HochdruckrohrlÄnge und von der Nockenform der Verteilerpumpe genau auf den Motor und Brennstoff appliziert. Jetzt nehme mal der Interessent mit der Blumenspritze anstatt Wasser eine zÄhere Flssigkeit wie etwa Splmittel oder Wandfarbe. Was wird passieren?
Entweder wird die gleiche Menge wesentlich lÄnger brauchen, bis sie aus der Spritze austritt und/oder die aufzuwendende Kraft ist wesentlich grer. Das Gleiche gilt sinngemÄ fr die Einspritzanlage, es wird sich eine Mischung aus weniger Menge/lÄngerer Einspritzvorgang und hherem Maximaldruck einstellen. Bitte dabei nicht vergessen, da der Kraftstoff in den Hochdruckrohren gut Schallgeschwindigkeit erreicht und bei max-Drehzahl etwa 2000 mal pro Minute Druckaufbau/Abbau macht.
Aber das nur so am Rande.
Der einfache Geist sagt jetzt, aber wenn ich die Plrre vorwÄrme, wird es Ähnlich dnnflssig wie Dieselkraftstoff.
Prinzipiell richtig, aber nur in der Theorie. Man sollte nicht vergessen, da der Dieselkraftstoff nach EN590 auch ganz krÄftig durch mechanische Arbeit in der Pumpe vorgewÄrmt wird (Der Rcklauf erreicht locker 60 bis 70 Grad, auch ganz ohne VorwÄrmung). Dabei wird der Dieselkraftstoff auch etwas dnnflssiger. Ebensowenig hilft eine Pl-VorwÄrmung kaum zur besseren Verbrennung, das Hochdruckrohr mit seinen guten 400mm LÄnge gibt eine wunderbare KhlflÄche ab, die die geringe Menge transportierten Sprit so gut wie immer auf Umgebungstemperatur abkhlen lÄt. Die Beheizung der Dsen bernimmt immer der Zylinderkopf bzw. die VerbrennungswÄrme ber das Dsenende. Aber das geschieht auch mit Dieselkraftstoff und sichert einen geringen Zndverzug.
Aber jetzt zum eigentlichen DI-Problem:
Die Spritzlcher der Einspritzdse sind seitlich angeordnet, um einen mglichst langen Weg der Einspritzstrahlen zu ermglichen. Der mglichst lange Weg ist notwendig, um den Einspritzstrahl auch bei nachlassender ZerstÄubung komplett zu entznden, bevor er auf die Zylinderwand treffen kann. Denn diese ist relativ kalt und was mal auf ihr gelandet ist, brennt nicht mehr ab, sondern fllt das Motorenl auf oder landet als ldampf im Auspuff.
Jetzt nehme man einen Kraftstoff, der eine deutlich niedrigere Cetanzahl aufweist. Das heit, der Zndverzug wird grer und es besteht die Gefahr, da der Strahl noch die Zylinderwand trifft (mal abgesehen von falschen Einspritztiming durch andere SpritviskositÄt).
Pl hat jetzt die negative Eigenschaft, da es erst so ab ber 200 Grad C abdampfen kann, Diesel dagegen ab 55C.
Die Zylinderwand im Fahrbetrieb erreicht etwa 100C, bei Alumotoren sogar darunter. Man erkennt leicht, da die Temperatur nicht ausreicht, um Pl abdampfen lassen zu knnen. Wenn man etwas weiter denkt, kommt man darauf, da die RckstÄnde die Zylinderhonung zumachen und damit die Schmiermittelversorgung der Kolbenringe verringern. Auch gelangt unverbranntes Pflanzenl in das Motorl, die beiden vertragen sich nicht so besonders und knnen polymerisieren, abhÄngig von den Additiven des Motorls und der Temperatur. Es kann innerhalb von Stunden geschehen, da aus dem Motorl eine teerartige Masse geworden ist, die man nur durch Demontage der lwanne entfernen kann, wenn der Motor eh noch nicht Schrott geworden ist.
Umgehen knnte man die Problematik, wenn man einfach das Khlwasser ablÄt und den lkhler einspart. Obs der Motor aber thermisch berleben kann, wei ich nicht.

Praktisch gesehen kann der Motor Plbetrieb aber schon einge Zeit berleben, aber der Verschlei drfte zweifellos hher sein. Ich wrde es nur bei einem Derivat versuchen, das eh bald ausgetauscht werden sollte und nur max 500m von zuhause weg.

Ganz Findige haben die Zweitanklsung ersonnen. Mit Diesel starten und wenn die Mhre warm ist, auf Pflanzenl umschalten. Das klingt schlssig......Nicht ganz.
Ein Fahrzeugmotor lÄuft selten unter optimalen Bedingungen, am ehesten ist das auf der Autobahn mit 3/4 Max-Drehzahl und gleichmÄigem Betrieb, da wrde das schon passen.
Leider gibt es noch 3Millionensiebzehn Zwischenstufen, wie etwa Bergabschiebebetrieb, Leerlauf, Stadtverkehr, Beschleunigung, niedrige Drehzahl - viel Last und hohe Drehzahl - wenig Last, wo eben die Brennraumtemperatur stark absinkt (nicht verwechseln mit der Khlwassertemperatur). Da wird nun die Pl-Verbrennung deutlich schlechter und man sollte bei solchen Bedingungen wieder mit Diesel fahren. Damit drfte der Reiz am Plfahren aber wahrscheinlich ziemlich verlorengehen, da man je nach Fahrtstrecke wohl zumeist mit Dieselbetrieb unterwegs ist.

Von diversen Mischungen halte ich persnlich nicht sehr viel, da man nie wei, wie es sich im Tank vermischt.
Da kann es auch passieren, da man mit 100% Pflanzenl startet und losfÄhrt und wenig spÄter eine gefressene Pumpe oder ein Loch im Kolbenboden hat.

Prinzipiell wÄrs ganz leicht, einen DI auf Pl umzubauen, einfach den Elsbett-Dreizylinder als Muster benutzen, Gelenkkolben mit Stahloberteil, duothermische Einspitzung, auf Wasserkhlung verzichten und so einges mehr. Alles andere ist fr mich nicht betriebssicher oder eher eine HobbybeschÄftigung.
Oder aber auf Kammermotoren setzen, die tun sich etwas leichter.

Falls es doch wer testet, hÄufig nach dem Motorl sehen und vor allem Riechen. Wenn das Motorl einen leichten Pommesduft haben sollte, sofort wechseln. Falls das Motorl mehr werden sollte, ebenso.
Desweiteren auf verÄnderte Blow-By-Menge usw. achten.

Ansonsten: Ich tanke gerne fr 67 Cent/Liter und wnsche mir nicht zuviele Kollegen, diese lassen nur die Preise steigen. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Viele Gre

Michael

#5966 - 04/11/2004 13:06 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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John Offline
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Hallo Michael !

Nun, schon richtig, Du hattest schon fter gefragt, das ist richtig, aber warscheinlich sind bei mir nicht alle Elemente Deiner Nachricht angekommen. Es ist wohl eine Eigenart von Foren, dass nur die Sachebene vorrang hat, die Beziehungsebene wird verfÄlscht ! Schade dass Du immer bei Deinen Fragen diesen Eindruck erweckst und zuerst negativ kommunizierst ! So wie in diesem Beispiel. Ad-Hock Verlag ? Mir ist es persnlich egal wie Du ber den BOD Verlag denkst nur gestatte mir, dass ich bei dieser Art keine groe Lust habe eine Unterhaltung mir Dir zu fhren.

Gru John


Das Erreichen eines Ziels ist nur der Beginn eines neuen Abenteuers
#5967 - 04/11/2004 17:29 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: John]  
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azeh Offline
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kloppen knnt ihr euch drauen.

baut diese rr-british bude denn expliziet auch tdi motore um?
hier 300tdi von LandRover?

und,
geben die garantie?

ich finde auf der seite von denen nix zum thema PL.



Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5968 - 04/11/2004 23:02 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Zebrateam Offline
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bei Hamburg
Michael,

ist schon klar, hab auch alle deine BeitrÄge gelesen, was aber immer bleibt, ist die Frage: Geht's nich irgendwie doch?

Was hÄlst du vom Umbausatz von Elsbett selber? Der muss doch nun wirklich wissen wie's geht (o.k. mit Restrisiko). Da werden andere/anders abgestimmte ESD eingebaut usw.

2 Tank erscheint mir auch ziemlich sinnlos (obwohl Elsbett das so macht), angesichts der wenigen geeigneten und hÄufigen gefÄhrlichen BetriebszustÄnde. Was kann man machen? Motortemperatur erhhen / anderes Thermostat / Leitungen isolieren/heizen?

Was geht mit 1 Tank Lsung und bestimmter Mischung? Wie kriegt man das Zeug immer wieder zuverlÄssig gemischt? 70 v.H. Dino und Rest Pl im Jahresmittel wÄrn doch schon ne Ansage.

Sag nich mimmer geht nich, sag was geht!

Und besides: Ist logo, kann mich auch durch alle Foren zu fattyfuel durchwhlen und lernen was alle VW und DB Leute machen, aber du kannst doch mal ne postive Zusammenfassung fr uns machen?

Dabei la mal Standheizungen und den anneren Kram wech.

Herzlichen Dank schon mal, Werner

#5969 - 05/11/2004 10:17 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Zebrateam]  
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John Offline
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Kloppen nicht...haben sicher nur falsch angefangen

GrundsÄtzlich ist das Plen von Standartmotoren mit ein wenig Arbeit und mit einen Risikoanteil verbunden. Wer nur des Sparens wegen ein teures Auto mit Pflanzenl fÄhrt knnte bei einer Reparatur schnell seinen wirtschaftlichen Vorteil, den er durch das Plen gewonnen hat, einben. Die ESP fr nen alten Golf gibt es bei Ebay schon fr ein paar Euros, die fr den 300ter TDI wohl kaum. Weiterhin macht das selbstbeplen des Autos schon ein wenig Arbeit und sei es nur, dass man auf der Strae den verstopften Dieselfilter wechseln muss (dafr kann man sich aber einen 2ten in einen Bypass legen).

Die Ausfhrungen von Michael sind gut, ergÄnzen kann man vielleicht noch, dass die Mehrlochdsen eines 300 TDI ( gilt auch fr andere Mehrlochdsen) die er angesprochen hat bei Pflanzenlbetrieb eher zur Verkokung neigen, Zapfendsen (diese sind zum Beispiel beim Sauger verbaut) reinigen sicht aufgrund ihrer Konstruktion selbst.

Beachten muss man bei der ganzen Sache auch, dass das Beplen von Serienmotoren immer noch in der Entwicklung ist, immer noch werden Erkenntnisse gesammelt und bereits bestehende Umrstungen verÄndert. Gutes Beispiel ist zum Beispiel die immer verteufelte Einspritzpumpe von Lukas (z.B. im Sauger). Bei Michael lÄuft sie ja und bei mir auch ! Wenn ich das richtig mitbekommen habe, tankt Michael frisches Pl, ich tanke in meinen Sauger zur Zeit altes Frittierfett (halbfest). Wir haben mit Sicherheit nicht die gleiche Umrstung vorgenommen, trotzdem funktioniert es bei beiden, sowie bei vielen anderen auch, trotzdem gilt diese Pumpe als unbeplbar

Warum man plt ist doch eher die Freude am Basteln und konstruieren (das ist bei mir der Fall) oder man tut es aus Umwelt-Gesichtspunkten. Pflanzenl ist ein regenerativer Stoff, er wÄchst nach! Verbrauchtes Erdl ist fr immer verloren! Pflanzenl verbrennt CO2 neutral, denn bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 in die AtmosphÄre abgegeben, wie vorher von der Pflanze aufgenommen wurde! Die Verbrennung von Erdl frdert durch zusÄtzlichen Eintrag von CO2 in die Luft den Treibhauseffekt. Pflanzenl verbrennt sauberer als Diesel. Pflanzenl ist biologisch abbaubar! Erdl verursacht bei UnfÄllen (Tankerkatastrophen) UmweltschÄden von gigantischem Ausma! Die Herstellung von Pflanzenl ist einfach und verbraucht wenig Energie! Die Herstellung von Dieselkraftstoff ist ein aufwendiger, energieintensiver Prozess! Die Transportwege von Pflanzenl sind klein, die von Erdl riesig! Der neue Markt fr Pflanzenl stÄrkt heimische Landwirte! Um das Erdl wird jetzt schon in der Welt gestritten, wie wir alle wissen!
Auf Dieselkraftstoff ist Minerallsteuer fÄllig, auf Pflanzenl als Lebensmittel nur 7% Mehrwertsteuer.

Was geht nun beim TDI ? Auch da werden die Meinungen wieder auseinander gehen, der eine macht es so, der andere so. Ich bin ein Fan von Mischungen und der Zweitanklsung. Die meisten Probleme stellen sich ab 80% Pflanzenlanteil ein, ab hier beginnt auch das hchste Risiko. Auch wenn man dann keiner der Hardcorepler ist und die Ersparnis sich um den Dieselanteil verringert ist man so auf der sichereren Seite.

GrundsÄtzlich sind die Unterschiede der beiden Kraftstoffsorten in der ViskositÄt, der Cetanzahl, dem Entflammpunkt und den Stockpunkt zu suchen.

Eine verringerte ViskositÄt erreicht man durch den Einbau eines WÄrmetauschers , der mit Hilfe des Khlwassers den Kraftstoff vorheizt. Leitungen werden selbstverstÄndlich isoliert um die Strahlungsverluste zu minimieren.
Eine weitere Mglichkeit (oder auch eine zusÄtzliche) ist die Zugabe von 30% Dieselkraftstoff. Am besten ist es vorher im Kanister zu mischen, dann erhÄlt man eine homogene Mischung, die sich nicht mehr entmischt. (Ist im brigen keine Steuerhinterziehung mehr, wie weiter vorne angesprochen. Seit dem mischen Shell & Co. ja auch dazu). Hier sieht man schon, etwas Arbeit und Unbequemlichkeit ist dabei.

Eine bessere Cetanzahl erreicht man ebenfalls durch die Zugabe von Dieselkraftstoff, schon bei einer Zugabe von 5% nÄhert sich die Cetanzahl des Gemisches der des reinen Diesels an, der Entflammpunkt wird ebenfalls positiv beeinflusst, da die Dieselanteile zuerst abbrennen und das Pflanzenl mit entznden.
Weiterhin ist die Verlegung des Einspritzzeitpunktes auf frh eine hilfreiche Manahme um dem Gemisch mehr Zeit fr die Verbrennung zu geben. Eine Erhhung des Dseneinspritzdrucks verbessert die ZerstÄubung des Kraftstoffs. Nachteil natrlich ist, dass man dann fr reinen Dieselbetrieb falsche Einstellungen besitzt.

Der Stockpunkt, also die Temperatur bei der das Pflanzenl fest wird, wird ebenfalls verbessert bei Zugabe von Dieselkraftstoff, sonst herrscht bei 5C bei Rapsl die Versulzung. Besser ist hier dennoch das Zweitanksystem um Kaltstart und kalte Tage mit Diesel zu berbrcken, aber auch da muss man vor Ende der Fahrt wieder umschalten um das System fr den nÄchsten Start wieder mit Diesel zu splen, wieder etwas Unbequemlichkeit.

Auch reinigende Additive im Dieselkraftstoff wirken sich positiv aus.

Die Standheizung ist nicht schlecht, heizt aber leider die ESP nicht vor, so wÄre Sie beim Kaltstart mit 100% Pl im Winter stark belastet.

Soll man nun oder nicht ? Das bleibt jedem selbst berlassen ob er es wagen mchte, ein Restrisiko bleibt bestehen.

Gru John




Das Erreichen eines Ziels ist nur der Beginn eines neuen Abenteuers
#5970 - 05/11/2004 11:14 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Zebrateam]  
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Hallo Werner,

>ist schon klar, hab auch alle deine BeitrÄge gelesen, was aber immer bleibt, ist die Frage: Geht's nich irgendwie doch?

Ok, irgendwie geht immer und jeder Dieselmotor kann l verbrennen. Die Probleme sind immer a) wie betriebssicher und b) wie dauerhaft ist die Geschichte.
Ich nehme einfach mal an, Du erwartest, die Mhre springt frhmorgens an, ohne angeschleppt werden zu mssen und der Motor ist nicht nach sechs Monaten reif zum Austausch.

>Was hÄlst du vom Umbausatz von Elsbett selber? Der muss doch nun wirklich wissen wie's geht (o.k. mit Restrisiko). Da werden andere/anders abgestimmte ESD eingebaut usw.

Ich kenne von Elsbett (den Shnen) nur den Kammermotorenumbausatz (grn lackierte Dsenhalter mit Dsen, bei denen die Typnummer entfernt wurde) sowie einen zweiten umschaltbaren Dieselfilter und ein wenig Kleinzeugs zur VorwÄrmung.
Fr einen DI kenne ich keinen (brauchbaren) DIY-Umbausatz.

Und vergi niemals, da es sich bei den Umrstern um Wirtschaftsbetriebe handelt, die Geld verdienen wollen.

>2 Tank erscheint mir auch ziemlich sinnlos (obwohl Elsbett das so macht), angesichts der wenigen geeigneten und hÄufigen gefÄhrlichen BetriebszustÄnde. Was kann man machen? Motortemperatur erhhen / anderes Thermostat / Leitungen isolieren/heizen?

Zweittank ist ein gnstiges Mittel, um einen DI einigermaen vermeintlich plfÄhig zu kriegen.
Sinnlos ist es nicht ganz, weil man zumindest mit Diesel starten kann und damit eine Reihe von Initialproblemen umgeht. Auch bietet der Zweittank die Mglichkeit, eine Standheizung betreiben zu knnen. Motortemperatur erhhen ist sehr gefÄhrlich, schlielich endet die MotorlschmierfÄhigkeit rapide schnell ab ca. 120 bis 150C (ja nach l), mal abgesehen von Lchern im Kolbenboden, der Zylinderkopfdichtung usw. Als Negativbeispiel die Luftpumpen von Magirus, die als alles andere als zuverlÄssig galten. Leitungen knnte man beheizen, aber der Aufwand steht in keiner Relation zum Ertrag.

>Was geht mit 1 Tank Lsung und bestimmter Mischung? Wie kriegt man das Zeug immer wieder zuverlÄssig gemischt? 70 v.H. Dino und Rest Pl im Jahresmittel wÄrn doch schon ne Ansage.

Ich wei jemanden, der seinen T4-Bus mit TDI Motor (Bauform mit Verteilerpumpe) recht gut mit 50/50 betreibt. Ob es man davon eine Regel ableiten kann, wei ich nicht. Mir persnlich wÄre es zu "hei" und habe bewut einen Kammermotor eingesetzt. Wenn Pl und Diesel komplett vermischt sind, entmischen sich diese dauerhaft nicht mehr. Ich hab einen Versuch mit kalt gepretem Rapsl und Heizl (wegen der Farbe) gemacht, selbst nach drei Jahren zeigte sich keine Entmischung, Ausflockung oder Niederschlag im Glas.
Da ich im Winter Diesel oder mittlerweile testweise Biodiesel zumische (unter -8 Grad wird das Zeugs nicht mehr pumpfÄhig), lÄuft bei mir bei "Zndung an" eine zusÄtzliche Spritfrderpumpe, die den Tankinhalt im Kreis pumpt, dafr habe ich eine zusÄtzliche Rcklaufleitung montiert. Beim Tanken lasse ich einfach die "Zndung" an.


>Sag nich mimmer geht nich, sag was geht!

Wenn ich heute sage, was geht, wirfst Du mir bermorgen vor "jetzt ist das und das kaputt, aber Du hast doch gesagt...." N, so kanns nicht laufen. Vergi nicht, alle aktuellen Dieselmotoren sind auf Kraftstoff nach DIN EN590 ausgelegt. Frher war das etwas anders, Dieselmotoren waren fr ein breiteres Spektrum ausgelegt, weil Dieselkraftstoff grtenteils nicht genormt war und je nach Herkunft sehr unterschiedliche Eigenschaften aufwies. Ich nehme an, Du kennst zB. DI-Probleme mit stark schwefelhaltigem Sprit.

Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang teilweise Ältere Bedienungsanleitungen, zB. von Mercedes-Marinemotoren, Betrieb mit pflanzlichen len bis zu 30% Anteil, darber Leistungsverlust mglich (allerdings die guten alten MB-Vorkammermotoren), desweiteren Bedienungsanleitung fr alte Menck-Bagger, Betrieb mit allen mglichen Pflanzenlen erwÄhnt. Allerdings waren das auch Kammermotoren. Technologisch gelten solche Motoren allerdings als prÄhistorisch, vor allem leistungs- und wirkungsgradtechnisch gesehen.

Aber jetzt zurck in die Neuzeit, ein kleinvolumiger Direkteinspritzer kann nur funktionieren bei entsprechend hoher Cetanzahl, da die Wege im Verbrennungsraum recht kurz sind. Je grer der Zylinderhubraum und niedriger das Drehzahlniveau, desto unproblematischer wird die Geschichte. Es gab mal eine Grundregel bei DIs, der kleinste Zylinderhubraum 1/2 Liter. Bis heute wird diese Regel recht gut eingehalten, wenn es auch mittlerweile Ausnahmen gibt.
Fr die Motorenentwickler drfte es ein Graus sein, auer Schadstoff-, Leistungs- und Verbrauchswerten auch noch auf verÄnderliche Kraftstoffe bei der Entwicklung Rcksicht zu nehmen. Es wrde sich auch nicht rechnen, das siehst Du auch am Marktanteil von Biodiesel. Alternativ betrachte mal den Marktanteil von V-Power und anderem Super-Sprit.
Wobei der Trend insgesamt mehr zu Synfuel und anderen Derivaten gehen wird. Rohstoff egal und synthetisch zu einer HC-Verbindung mit passenden Eigenschaften verarbeitet.
Irgendein Porsche-Mann hat mal gesagt, Kraftstoff ist ein Teil des Motors, so unrecht hat er nicht damit.

Was ich nicht ganz verstehe, Du willst einerseits einen leistungsstarken, relativ "modernen" Dieselmotor mit geringem Verbrauch, andererseits mchtest Du auf den angedachten Sprit verzichten und ganz was anderes verfahren.
Das ist etwa, wie wenn Du Dir einen Haushaltsstaubsauger zum Wasserpumpen anschaffst.

Nimm einfach einen lahmeren Kammermotor, der fr ein wesentlich breiteres Spektrum an mglichen Kraftstoffen recht gut geeignet ist. Das geht, das garanier ich Dir sogar, wenngleich ich nicht von Problemlosigkeit sprechen mchte.

>Und besides: Ist logo, kann mich auch durch alle Foren zu fattyfuel durchwhlen und lernen was alle VW und DB Leute machen, aber du kannst doch mal ne postive Zusammenfassung fr uns machen?

Klar, ich lese sehr viel in den Foren, es gibt auch ein paar sehr interessante Englischsprachige. Aber was soll ich Dir fr eine positive Zusammenfassung geben? Jedes Auto, jede Anforderung, jedes Benutzerprofil ist anders, also was willst Du hren?

Wie gesagt, Wenn Du technisch fit bist, u.a. MotorgerÄusche deuten kannst, einfach ein wenig begabt und entsprechend risikobereit bist, probiere es aus, taste Dich vom MischungsverhÄltnis wenig Pl/viel Diesel auf mehr Planteil heran und berichte.
Natrlich mut Du Dir bewut werden, da Du ein Versuchskaninchen bist.
Alternativ kannst Du Dich an einen professionellen Umrster wenden, aber lies Dir vorab gut die GewÄhrleistungsbestimmungen durch. Im Schadensfall hast Du im Zweifel halt zu spÄt/zu frh/gar nicht auf Dieselbetrieb umgeschaltet, das falsche Pl nach Nicht-Weihenstephan-Norm getankt oder auftretende Fehler nicht bemerkt, das heit Du trÄgst so und so alleine das Risiko. Mercedes-Benz sagt ja auch sehr pauschal, da bei kaputten CDIs (CP1 gefressen oder Injektor gestorben) vom Besitzer fÄlschlicherweise Benzin getankt wurde.

>Dabei la mal Standheizungen und den anneren Kram wech.

Klar, das wÄr ja praktisch ein separates Studium.

Aber jetzt, wie man einen DI pltauglich kriegt in kurzen SÄtzen:
Nimm den Original Elsbett-Dreizylindermotor (nicht das Umbaugepfriemel von den Shnen, sondern von Ludwig Elsbett, dem Papa) und Du wirst zufrieden viele 100.000 km mit Pflanzenl fahren knnen. Alternativ kanns Du Deinen DI-Motor nehmen und entsprechend anpassen, andere Kolben, anderer Zylinderkopf, andere Einspritzausrstung, andere Khlung und viel Kleinzeugs. Aber ob es sich rentiert?

Zur weiteren Information rate ich Dir auch zu einem Besuch im Elsbett-Museum in Salz bei Neustadt. Dort kannst Du seine sÄmtlichen Entwicklungen anschauen. Leider ist Elsbett sen. inzwischen verstorben. Als ich im Rahmen eines Pltreffens mal dort war (noch zu seinen Lebzeiten), war es schon sehr interessant, wie er was erklÄrte und warum dieses und jenes so und nicht anders ist.
Ob es zur Zeit noch einen derart fÄhigen Menschen als Museumsfhrer gibt, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Wenn Du Dich noch weiter einarbeiten willst, kann ich Dir Fotos von ausgebauten oder testzerlegten Teilen von meinem Motor und Einspritzpumpe nach etwa 100.000 Pl-Kilometern schicken. Anhand von Verschleimustern und weiteren Spuren lÄt sich sehr gut auf die Verwendung von Rapsl schlieen. Allerdings ist meine Kiste ein Wirbelkammermotor mit Zapfendsen und nicht so ohne weiteres auf DIs bertragbar.

>Herzlichen Dank schon mal, Werner

Bitte, bitte, mach ich gerne.

Viele Gre

Michael

#5971 - 05/11/2004 12:04 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: John]  
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Hallo John,

finde ich sehr positiv, da Du dich zu einem lÄngeren Text hinreien lÄt.

Die angesprochene Verkokungsneigung von Lochdsen tritt auch mit Dieselkraftstoff auf (besonders bei Kurzstreckenfahrern und Leuten, die Ihren Motor schonen wollen).
Das sind die sogenannten "TannenbÄumchen". Es existieren bestimmt einige Fotos im Web. Besonders gefÄhrdet sind die Niederdruck-DIs, bei denen der Einspritzdruck recht moderat bei ca. 200 bis 300 bar liegt. Bei Hochdruckdsen (bei PDs oder CRs) tritt es deutlich weniger auf, dafr wesentlich mehr KavitationsschÄden an den Dsenlchern.

Du erwÄhnst die Pinteaux-Zapfendsen vom Saugdiesel. Nunja, Zapfendsen reinigen sich prinzipbedingt selbst (der Dsennadelzapfen stt immer durch das Spritzloch).
Wenn Du Dir die Dsen vom Sauger mal ansehen wrdest, mtest Du erkennen, da der vordere Teil der Bohrung nicht komplett "durchstoen" wird. Dementsprechend bildet sich vorne um das Spritzloch ein kleiner Koksrand, der den Einspritzvorgang etwas verlÄngert. Merken tut mans nur an einer vielleicht weicheren Verbrennung und wÄrmeren Abgas, womglich an etwas Leistungsverlust.

Zu Lucas/CAV-Pumpen habe ich schon recht viel geschrieben.
Du hattest mal eine Pumpe frn Sauger hier im Forum gesucht. Weshalb?

Die Vorverlegung des Frderbeginns finde ich immer sehr interessant. Bei der DPS-Pumpe bekommst Du das geschenkt, wenn Du Dir den Spritzversteller mal genauer ansiehst.
Wenn es bei den Lucas/CAV-Pumpen ntig ist, den Frderbeginn vorzuverlegen, solltest Du Deine Pumpe reparieren.
Wie es bei den Bosch-VEs ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Versulzen macht Rapsl nicht, es wird einfach zÄhflssiger und irgendwann mal fest wie Butter.
Versulzen macht nur Minerall, wenn die Parafine festwerden, ausflocken und final den Filter verstopfen. Glcklicherweise ist der Fehler gut reversibel.

Die Einspritzpumpe ist im Winter auch nicht stÄrker belastet als der Motor beim Kaltstart. Wenn Du Dich nicht zu Drehzahlorgien hinreien lÄt, bleibt bei beiden der Verschlei in Grenzen.
Dein Motorl wÄrmst Du mit der Standheizung brigens auch nicht auf.
Und die Mangelschmierung beim Kaltstart liegt eher auf der Unterdruckseite der Motorlpumpe als irgendwo anders.
Vielleicht kommst Du jetzt drauf, warum die CAV-Pumpen beim Saugdiesel-LR blicherweise nicht sterben, sehr wohl (und auch viele Bosch-Pumpen) bei anderen KFZ.
Mal schauen, wie fit Du bist.....;-)

Viele Gre

Michael

#5972 - 08/11/2004 21:09 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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Hallo Michael.

Danke fr deine Antwort.

- Warum ich keine Sauger fahre? Weil ich den TDI hab, den liebe, und beim Kauf (ist schon ein paar Jahre her) nicht an PL gedacht habe, anders als bei dir, du hast dir das Auto wg PL ausgesucht.
- Warum ich keinen ELBETT Motor kaufen will: Weil die Adaption und die Homologisierung und der ganz Kram (auch der Preis?) wohl echt mehr als nen Hobby wÄre. Dann schon eher nen Sauger rein.
- Warum sich Bio Diesel nicht durchsetzt? Weil die Preisdifferenz zum Dino nicht deutlich genug ist, und das Gewerbe mit doppelten Wartungsintervallen rechnen mu (Herstellervorschrift), und das ist bei 30-40 ltr. Motorl in Lastern, natrlich heute vollsynthetisch, zzgl Filter und Arbeit ziemlich heftig. Da bleiben nach genauer Rechnung unter Bercksichtigung von Leistungsverlust und Mehrverbrauch Ersparnisse von vielleicht 2-4% und das reicht nicht fr das Risiko, eine neue Pumpe kaufen zu mssen. Sie reichen noch nicht mal fr das Risiko, irgendwo mit nem Laster liegen zu bleiben und den Auftrag nicht durchfhren zu knnen. Und die Dino-Industrie hat auch so eigene Gedanken.
- Warum ich PL versuchen will? Weil ich 1.) auch der ganzen Verka c keierei mit den Kraftstoffpreisen (auch Bio-Dieselpreisen) ein, wenn auch kleines, Schnippchen schlagen will und 2) schon mehr beknackte Basteleien hinter mir hab. Ich knnt jedes Mal in die Luft springen, wenn was geklappt hat, wo jeder den Kopf geschttelt hat. Vor lauter Freude kann ich dann gar nicht mehr schlafen..... :-)) Schade ist hier nur, da ich erst ein paar 10k km spÄter merke, ob ich Erfolg gehabt habe.
- Umwelt ist fr mich kein Thema, die AnbauflÄche wrde niemals ausreichen, um signifikanten Anteil PL als Treibstoff zu gewÄhrleisten. Auerdem kommen da die Monokulturen, Nitrate usw. Allerdings im kleinen Rahmen .....
- Und, ich wollte nur was zum LR TDI 300 hren, das zur Antwort auf: Zitat Aber was soll ich Dir fr eine positive Zusammenfassung geben? Jedes Auto, jede Anforderung, jedes Benutzerprofil ist anders, also was willst Du hren? Zitat Ende. Darum sind wir hier im LR Forum.
- Zu Ultimate und V-Power sag ich hier nix. Zum Wasserstoff (ganz anderes Thema) und dessen Herstellung mit SekundÄrenergie schweig ich mich auch mal besser aus.


Ich halt also mal fest:
- Keiner wird dir oder anderen hier oder in anderen Foren vorwerfen, du hÄttest/sie hÄtten schuld, wenn was schief geht. Ich mchte lediglich Erfahrung anzapfen. Ich spiel auch gerne Versuchskaninchen, aber ich mu ja nicht ganz von vorne anfangen (mssen)?
- Gemischtes entmischt sich definitiv nicht
- du mischt, in dem du den Kram laufend umpumpst
- 2 Tank beim TDI: Dino und Gemisch Dino/pl so von 20/70 im Sommer bis 50/50 im Winter (ca.)
- VorwÄrmen per WT vor der ESP wg der VTESP
- In der Druckleitung khlt das Ganze wieder ab (warum geht hier nix mit Isolierung oder (E-)Heizung, Du schreibst doch, da die Fliessgeschwindigkeit enorm ist, eigentlich kann dann doch die Abkhlung nicht so schnell vor sich gehen?, Klar, die ESP selbst khlt auch schon runter)
- verwirrend, da du das Ganze nicht mal 501 km von zu Hause versuchen wrdest und einige hier sagen, sie hÄtten schon einige mehr km hinter sich (auch im FMSO). Klar, bertreibung veranschaulicht. Aber wo liegt die Wahrheit? Gibt es DEFINITIV EinschrÄnkungen der Lebenserwartung von DI Motoren (bei gut gemachtem Umbau und vernnftigem Umgang, inkl. Tanken von PL Frischl nach W-Stephan? Ich rede hier NICHT ber Frittenfett mit Salzen und tierischen Fetten drin, egal wie lang ich das ganze gefiltert habe.
- Wann lwechsel? Mache z.Zt. alle 5000 km. Wrde das reichen? Ja, ja, ich wei, hÄngt vom Zustand des Motors und den Betriebsbedingungen ab. Trotzdem die Frage.
- Was fr l? Mineralisch, halb-/vollsynthetisch?
- Was fr Sprit/lfilter? Serie oder special?
- Änderung Einspritzdruck an den ESD ntig/empfehlenswert? Keine anderen Dsen notwendig (Elsbett-Shne, die mit der entfernten Nummer??)?
- Man kann Motorle in Bio-Diesel Motoren an Labore schicken zur Untersuchung. Das geht im privaten Bereich zu weit. Gibt es nen plug-n-play Schnelltest auer dem NÄschen?
- die Fotos von deinem Motor mit den ErklÄrungen, woran man den PL Betrieb erkennen kann, hÄtt ich wirklich gern. Vor allen die Fotos, bei denen ggf. ein erhhtes Verschleibild erkennbar ist.
- RegelmÄssige Demontage/checken des Kopfes/Zylinderlaufbahnen notwendig? Wie oft?
- RegelmÄssiges checken ESD ntig? Wie oft?
- Was sonst?

Sorry fr den langen Beitrag.

Neugierig, Werner


#5973 - 08/11/2004 21:47 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Zebrateam]  
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nur ganz kurz mal dazwischengequasselt.......

was dieser John da sagt,trifft berhaupt nicht die fragestellung.

die frage war wohl TDi und PL,

und da sage ich mal ganz kackfrech das sich das a) nicht lohnt (verteilereinspritzpumpen mgen kein PL) und b)die brennraumgestaltung des TDi ist Ähnlich dem M-Verfahren brennraum,aber eben nur Ähnlich.

es ist grundsÄtzlich durchaus mglich mit dem 300TDi zu plen,
aber auch hier;eben nur grundsÄtzlich.

zum sparen taugt das plen beim tdi also nicht,das drfte Ingo's frage beantworten,

und um richtig (!) zu plen,nimmt mann kurzerhand einen richtigen PL-motor.

einen schwerlmotor

einen glhkopfmotor



ein motor fr einen bauern kann garnicht einzylindrig genug sein;wie weiland Fritz Huber schon sagte.







Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5974 - 08/11/2004 23:05 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Hallo,

Armin, M-Verfahren? Da wrd man doch das Ding deutlich riechen knnen, oder? <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Naja, ne Mulde hat auch der 200er und 300er. Aber fr Pl ist die recht ungnstig.
Ich hÄtte gsagt, die Mulde tiefer, aus Eisen und eine Zapfendse mit variablen ffnungsquerschnitt drauf. Dann wrd ein Schuh draus weden.

Werner, ich schreib morgen mehr, vielleicht hilfts Dir.

Viele Gre

Michael

#5975 - 09/11/2004 11:49 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Zebrateam]  
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Hallo Werner,

Antwort auf:

- Warum ich keine Sauger fahre? Weil ich den TDI hab, den liebe, und beim Kauf (ist schon ein paar Jahre her) nicht an PL gedacht habe, anders als bei dir, du hast dir das Auto wg PL ausgesucht.


Ja, das ist richtig, man bekommt halt bei einem IDI wesentlich mehr "geschenkt". Einen TDI hÄtte ich auch gerne, aber eben nur wenn er den richtigen Sprit vertrÄgt.

Antwort auf:

- Warum ich keinen ELBETT Motor kaufen will: Weil die Adaption und die Homologisierung und der ganz Kram (auch der Preis?) wohl echt mehr als nen Hobby wÄre. Dann schon eher nen Sauger rein.


Naja, der Vorschlag war eher rhetorisch gemeint, die 1,5 Liter Hubraum sind vielleicht etwas wenig fr ein GelÄndeauto. Auerdem sind die Dinger kaum mehr zu bekommen, von E-Teilen ganz zu schweigen.

Antwort auf:

- Warum sich Bio Diesel nicht durchsetzt? Weil die Preisdifferenz zum Dino nicht deutlich genug ist, und das Gewerbe mit doppelten Wartungsintervallen rechnen mu (Herstellervorschrift), und das ist bei 30-40 ltr. Motorl in Lastern, natrlich heute vollsynthetisch, zzgl Filter und Arbeit ziemlich heftig. Da bleiben nach genauer Rechnung unter Bercksichtigung von Leistungsverlust und Mehrverbrauch Ersparnisse von vielleicht 2-4% und das reicht nicht fr das Risiko, eine neue Pumpe kaufen zu mssen. Sie reichen noch nicht mal fr das Risiko, irgendwo mit nem Laster liegen zu bleiben und den Auftrag nicht durchfhren zu knnen. Und die Dino-Industrie hat auch so eigene Gedanken.


Klar, damit hast Du absolut recht. Allerdings gilt Biodiesel trotz einigen Problem als allgemeintauglich, Pl eher nicht.

Antwort auf:

- Warum ich PL versuchen will? Weil ich 1.) auch der ganzen Verka c keierei mit den Kraftstoffpreisen (auch Bio-Dieselpreisen) ein, wenn auch kleines, Schnippchen schlagen will und 2) schon mehr beknackte Basteleien hinter mir hab. Ich knnt jedes Mal in die Luft springen, wenn was geklappt hat, wo jeder den Kopf geschttelt hat. Vor lauter Freude kann ich dann gar nicht mehr schlafen..... :-)) Schade ist hier nur, da ich erst ein paar 10k km spÄter merke, ob ich Erfolg gehabt habe.


Da bist Du mit mir recht sinnesverwandt. Beknackte Basteleien sind auch in Ordnung, nur solltest Du nicht vergessen, da Du an Deinem Motor rumspielst, der darunter leiden kann. Eine Strung hast Du eventuell beim berholmanver, wenn der entgegenkommende LKW schon bedrohlich nahe kommt, oder im Dunkeln auf der Autobahn in einer Kurve. Das heit, Du machst Dich an einem lebenswichtigen Teil zu schaffen.
Mir ist es einmal auf der Autobahn passiert, Leistung ging mÄchtig zurck bis Motor aus, das auf der A8 ohne Pannenstreifen, zum Glck reichte der Restschwung und dann der Anlasser aus, um auf einen Parkplatz zu kommen. Bei der Fehlersuche bemerkte ich irgendwann, da kein Sprit mehr an der Pumpe ankam. Pumpe manuell gefllt, Motor lÄuft wieder, dann ging er wieder aus. Auf jeden Fall nach einer Nach-hause-Abschlepp-Aktion stellte ich nach langer Fehlersuche fest, da das Rckschlagventil am Filtereingang zugesetzt war. Ist zwar nur ein Kokolores-Fehler (aber schwierig zu finden), aber er reicht zum Stillstand. Was ich damit sagen will, es treten Probleme auf, die noch nichtmal Einspritzpumpe oder Motor betreffen mssen. Und davon gibt es mehr als genug Mglichkeiten, es mu bei Dir nicht eintreten, aber es besteht das Risiko. Mir ging auch mal der Motor aus, weil die Soe im Tank wegen KÄlte zu zÄhflssig wurde. Jetzt sagst Du, ja vorm KÄlteeinbruch einfach Diesel dazutanken. Wrdest Du unter UmstÄnden extra zur Tankstelle fahren?

Antwort auf:

- Umwelt ist fr mich kein Thema, die AnbauflÄche wrde niemals ausreichen, um signifikanten Anteil PL als Treibstoff zu gewÄhrleisten. Auerdem kommen da die Monokulturen, Nitrate usw. Allerdings im kleinen Rahmen .....


Vergi das mit der AnbauflÄche. Das ist rein theoretisch. Wieviel Prozent des Minerallbedarfs zum Vergleich wird denn in Deutschland gefrdert? Pflanzliche l knnten aus anderen Regionen aus wesentlich lhaltigeren Pflanzen gut ausreichend produziert werden. Nur mu Pflanzenl produziert werden, Rohl als Basis mu man "nur" frdern. Das heit, Pflanzenle sind (noch) wesentlich teurer als Mineralle. Da es bei uns nicht so aussieht, liegt nur am Steueranteil.

Antwort auf:

- Und, ich wollte nur was zum LR TDI 300 hren, das zur Antwort auf: Zitat Aber was soll ich Dir fr eine positive Zusammenfassung geben? Jedes Auto, jede Anforderung, jedes Benutzerprofil ist anders, also was willst Du hren? Zitat Ende. Darum sind wir hier im LR Forum.
- Zu Ultimate und V-Power sag ich hier nix. Zum Wasserstoff (ganz anderes Thema) und dessen Herstellung mit SekundÄrenergie schweig ich mich auch mal besser aus.


Ja, natrlich. Nur wird das produziert, was der Markt haben will. Auf "Randgruppen" wird zwangslÄufig wenig Rcksicht genommen.
Wenn ich mir so reinziehe, welche Diskussionen und Glaubenskriege schon um das zu verwendende Motorl oder Getriebel entstehen, erbrigt sich eigentlich die Diskussion um Pflanzenl.

Antwort auf:

Ich halt also mal fest:
- Keiner wird dir oder anderen hier oder in anderen Foren vorwerfen, du hÄttest/sie hÄtten schuld, wenn was schief geht. Ich mchte lediglich Erfahrung anzapfen. Ich spiel auch gerne Versuchskaninchen, aber ich mu ja nicht ganz von vorne anfangen (mssen)?


Ich erzÄhle halt nicht gerne irgendwelchen Mist. Es wird oft behauptet, Pl geht problemlos usw., das ist einfach nicht richtig. Wenn man genauer nachfragt, erfÄhrt man mit viel Glck, da die "problemlosen" Pler oft nur ein paar FlÄschchen "Aldi's Finest" in den gut vollen Dieseltank schtten. Oder aber es gibt keine Antworten mehr. Andere Pler kennen gar keine Pltankstelle in ihrer Umgebung (?).
Es liegt halt daran, da man sich mit dem Thema recht wichtig machen kann: "Schaut her, wie toll ich bin und wie billig ich tanken kann" drÄngt sich mir oft auf. Das aktuelle "Geiz ist geil"-Syndrom ist wieder mÄchtig unterwegs.

Antwort auf:

- Gemischtes entmischt sich definitiv nicht


Jepp, absolut

Antwort auf:

- du mischt, in dem du den Kram laufend umpumpst


Das Umpumpen ist nur ein praktisches Abfallprodukt aus der Spritversorgung.

Antwort auf:

- 2 Tank beim TDI: Dino und Gemisch Dino/pl so von 20/70 im Sommer bis 50/50 im Winter (ca.)


Damit wirst Du wahrscheinlich beim TDI nicht glcklich. Eher so 50/50 im Sommer und 30/70 im Winter.
Ob Du einen Zweittank dazu brauchst, wei ich nicht.
Denn dieser macht auch gerne Probleme (Luft, zweite Spritpumpe fr Zweittank, zweiter Filter, mittelfristige Vermischung von Pl und Diesel, weil ja bei der Bosch-Pumpe erst der gesamte Pumpeninhalt getauscht werden mu, um den jeweils anderen Sprit einspritzen zu knnen.
Faktisch weit Du nicht, mit was Du grad rumfÄhrst (auer Du riechst fter am Auspuff oder baust ein Viskosimeter an die Lecklanschlsse).

Antwort auf:

- VorwÄrmen per WT vor der ESP wg der VTESP


Nein, Du brauchst den WÄrmetauscher vor dem Filter, der ist wesentlich stÄrker vom zÄhen l geplagt als die Einspritzpumpe. Aber das macht wiederrum Probleme, der WT mu gut entlftbar sein, also mu er von Posititon und Ausrichtung stimmen, Ein Rckschlagventil Richtung Frderpumpe sollte dran sein, damit er beim Abstellen nicht leerlaufen kann, wenn die Frderpumpenventile nicht ganz dicht schlieen (ist normal). Sonst orgelst Du ewig, bis mal der Motor Saft kriegt.

Antwort auf:

- In der Druckleitung khlt das Ganze wieder ab (warum geht hier nix mit Isolierung oder (E-)Heizung, Du schreibst doch, da die Fliessgeschwindigkeit enorm ist, eigentlich kann dann doch die Abkhlung nicht so schnell vor sich gehen?, Klar, die ESP selbst khlt auch schon runter)


Die Fliegeschwindigkeit absolut ist minimal (sonst wrde Deine Kiste ja unendlich saufen), nur Du hast pro zwei Kurbelwellenumdrehungen einen Einspritzvorgang pro Zylinder, die Pumpe erzeugt einen kurzen Drucksto, dieser pflanzt sich sehr schnell fort und ffnet am anderen Ende des Rohres die Einspritzdse. Die Menge, die im Rohr pro Einspritzvorgang weitergeschoben wird, liegt je nach Motor und Belastung zwischen 1 bis 50 mm. Dein Rohr hat innen etwa 2mm Durchmesser, daran kannst Du es Dir hochrechnen. Oder einfacher, Deine Kiste verbraucht 10 Liter auf 100 km, Du fÄhrst 100 km/h schnell, also gehen 10 Liter Sprit in einer Stunde durch die HD-Rohre (ich verge einfach mal die geringe Lecklmenge), die OberflÄche der Rohre ist etwa 6mm Durchmesser*Pi*LÄnge (ich sag einfach mal 400mm)*4 Zylinder, also etwa 300 cm. Jetzt knnte man noch den WÄrmeleitwert von Eisen mit einflieen lassen und die Luftstrmung und die Lufttemperatur, dann siehst Du, da nichts mehr an WÄrme rauskommt oben am Dseneingang. Isolierung knntest Du versuchen, aber die Soe wird eh am Ende durch die Dsen/Dsenhalter gewÄrmt und ob Du nun Diesel oder Butter durchschiebst, ist von der ntigen Kraft ziemlich egal.
Die ESP khlt brigens nicht, die wird krÄftig warm (durch Reibungsarbeit). Nachteilig bei den Bosch-VEs ist, da der Kraftstoff erst den gesamten Pumpeninnenraum passieren mu, um in die Hochdruckbereitung zu kommen, da kann es durchaus zu einer Abkhlung kommen, die aber nur im relativ uninteressanten Bereich (fr die eigentliche Verbrennung) stattfindet.

Antwort auf:

- verwirrend, da du das Ganze nicht mal 501 km von zu Hause versuchen wrdest und einige hier sagen, sie hÄtten schon einige mehr km hinter sich (auch im FMSO). Klar, bertreibung veranschaulicht. Aber wo liegt die Wahrheit?


Nunja, ich mchte mir jetzt keinen TDI kaufen mssen, um auszuprobieren wie weit man damit gehen kann. Ich wei noch gut, wie damals so gut wie jeder zu mir gesagt hat, ich geb Dir zwei Wochen, dann isser platt. Dann kam nur noch "Die Kiste stinkt" und mittlerweile interessiert es keinen mehr. Man sollte mal erforschen, inwieweit die selbsternannten Pler wirklich mit Pflanzenl fahren und wie problemlos sie realistisch fahren. Ich wei auch von diversen Pltreffen, wie sich RealitÄt und und Forum auseinanderbewegen. "Mein Auto springt mit 100% Pl super an" wurde in echt zu Minimum 30 Sekunden orgeln und eine riesen Qualmwolke und 3 Minuten aufm Gas stehen bleiben, damit er nicht ausgeht.
Auch wei ich, wie schn Motorl in einem TDI nach Pommes rot/wei riechen kann. Oder Lcher im Kolbenboden durch schlechte Einspritzung vom falschen Kraftstoff habe ich auch schon sehen drfen. Da hÄtte ich halt Angst, fr andere ist es womglich ein Normalzustand. Das soll jetzt keine Verallgemeinerung sein, aber es triffts halt immer mal wieder. Papier (oder Webseiten) sind halt sehr geduldig.

Antwort auf:

Gibt es DEFINITIV EinschrÄnkungen der Lebenserwartung von DI Motoren (bei gut gemachtem Umbau und vernnftigem Umgang, inkl. Tanken von PL Frischl nach W-Stephan? Ich rede hier NICHT ber Frittenfett mit Salzen und tierischen Fetten drin, egal wie lang ich das ganze gefiltert habe.


Bei gut gemachten Umbau gibt es mit Sicherheit keine EinschrÄnkungen. Gut gemachter Umbau sind, wie schon gesagt, andere Kolben, anderer Kopf und viel Kleinzeugs beim Direkteinspritzer. Die ganzen VorwÄrmgeschichten frn DI sind kein Umbau, hchstens Gefrickel.
Was Du letztendlich verbrennst, ist Nebensache, solange Du anstÄndig filterst, das Zeugs pumpfÄhig kriegst und die Fett-(und andere) SÄuren das Einspritzsystem und den Motor nicht angreifen.

Antwort auf:

- Wann lwechsel? Mache z.Zt. alle 5000 km. Wrde das reichen? Ja, ja, ich wei, hÄngt vom Zustand des Motors und den Betriebsbedingungen ab. Trotzdem die Frage.


Prinzipiell immer, wenn das Zeugs nach Pommes riechen knnte. Das kann je nach aufkommenden Problemem durchaus jede Stunde sein. Ist aber reiner Pessimismus.
Ich habe mal einen netten Hatz-Motor betrachten drfen. Es war ein Direkteinspritzer, der als Industriemotor stÄndig lief (eigentlich im perfekten Leistungsbereich). Er war plbetrieben (soweit ich wei, nach allen Regeln der Kunst), irgendwann lief er nicht mehr. Das Motorl hatte die Eigenschaft wie Bitumen, dh. es war ein dicker schwarzer Kndel, der nichtmal tropfte...so in etwa wie Knetmasse. Ich wei nur nicht mehr, wieviel Betriebsstunden das Ding lief. Jedenfalls waren es sehr wenig. Der Motor tut mir heute noch leid.

Antwort auf:

- Was fr l? Mineralisch, halb-/vollsynthetisch?


Am besten wÄre Fuchs Biolube, habe es aber noch nicht ausprobiert, da ich keine Probleme mit Pleintrag ins Motorl habe (IDI-Vorteil). Ich verwende normales 15W40. Es ist sehr von den Additiven des ls abhÄngig wie diese mit dem Pflanzenl reagieren. Ich bin kein Chemiker, nur haben Motorl Additive, die den ph-Wert (?) des ls durch den Einflu der Verbrennungsgase neutralisieren knnen. Fr Pl mte dieses Additiv genau andersrum arbeiten. Aber da kenne ich mich nicht so wirklich aus.

Antwort auf:

- Was fr Sprit/lfilter? Serie oder special?


Bei mir ist das alles Original. Allerdings hat der 300er eine komplett andere Spritversorgungsmimik.

Antwort auf:

- Änderung Einspritzdruck an den ESD ntig/empfehlenswert?


Ich bemerkte so gut wie keinen Unterschied bei der VerÄnderung von 135 bis testweise 150 bar. Andere berichten von groen Differenzen. Ist wohl sehr von Dsenbauform usw. abhÄngig. Wobei es zu beachten gibt, da hherer Dsenffnungsdruck durch frheren Frderbeginn der Pumpe ausgeglichen werden mu.
Auerdem kann man eigentlich Zapfendsen und Lochdsen nicht vergleichen. Bei der Lochdse macht hherer Druck und kleinerer Durchmesser der Spritzlcher eine bessere ZerstÄubung. Dickflssigeres Pflanzenl wrde grere Lcher erfordern, um in der gleichen Zeit (wichtig!) die selbe Menge wie mit Dieselkraftstoff passieren zu lassen.
Faktisch wird man nur das Optimum mit querschnittgesteuerten Dsen oder schnell getakteten Dsen erreichen knnen. Gibts sowas schon pltauglich?

Antwort auf:

Keine anderen Dsen notwendig (Elsbett-Shne, die mit der entfernten Nummer??)?


Das waren Zapfendsen fr Kammermotoren. Bei DIs knnte man es versuchen mit Dsen, die grere Spritzlcher drinhaben. Allerdings minderst Du dann die SprhqualitÄt bei Dieselbetrieb. Das wÄre mal ein Ansatz zum Experimentieren.
Wobei die Lage der Spritzlcher exakt zum Motor passen mu.


Antwort auf:

- Man kann Motorle in Bio-Diesel Motoren an Labore schicken zur Untersuchung. Das geht im privaten Bereich zu weit. Gibt es nen plug-n-play Schnelltest auer dem NÄschen?


Da mten sich mal ein paar Chemiker beschÄftigen. Inwieweit sich die per Mestreifen ermittelte SÄurezahl, ph-Wert usw. eignen wrden. Ich kenne mich damit nicht aus. Ich kann nur sagen, da mein Motorl noch nie auch nur ansatzweise leicht slich gerochen hat oder andere Fehler aufwies, darum habe ich mich nie damit beschÄftigt.

Antwort auf:

- die Fotos von deinem Motor mit den ErklÄrungen, woran man den PL Betrieb erkennen kann, hÄtt ich wirklich gern. Vor allen die Fotos, bei denen ggf. ein erhhtes Verschleibild erkennbar ist.


Ich mu mal suchen. Ich wrde sie Dir per Mail schicken. Kann aber etwas dauern. Im fatty-fuels-Forum drften noch ein paar rumliegen von der Einspritzpumpe.

Antwort auf:

- RegelmÄssige Demontage/checken des Kopfes/Zylinderlaufbahnen notwendig? Wie oft?


Blow-By-testen reicht normal aus, das geht zerlegungsfrei.
Oder aber Druckverlusttest bei Verdacht. In der Praxis sagt das Motorl aber das meiste aus.

Antwort auf:

- RegelmÄssiges checken ESD ntig? Wie oft?


Fehler hrt man normal am Motorlauf, eventuell merkt man es an der Abgastemperatur und/oder Leistungsentwicklung.
Meine Dsen sind immer ca. nach 50.000 km schon ziemlich fertig, obwohl sie normal (mit Diesel) fast 200.000 km halten knnen.
Ich merke es am Nageln bzw. beim Kaltstart, wenn Sie mal getauscht werden sollten.


Antwort auf:

- Was sonst?


Auf alles Ungewhliche achten. Oder besser, einfach immer gut hren und fhlen. Wenn die Kiste ruckelt, nicht durch "viel Gas geben" ausgleichen, sondern Fehler suchen usw. Du kannst Dir ja mal ein wenig Diesel in ein Glas fllen und in ein anderes ein wenig Pflanzenl. Dann versuchst Du beides durch einen Strohhalm mit dem Mund ein wenig hochzuziehen (nein, nicht trinken). Das machst Du bei verschiedenen Temperaturen und Dir wird recht schnell klar werden, wo es berall "hÄngen" kann. Da natrlich Deine teuren Teile (Motor, Einspritzpumpe) unter UmstÄnden schnell sterben knnen, darfst Du nicht auer acht lassen.
Aber was solls, das ist alles reparabel <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Antwort auf:

Sorry fr den langen Beitrag.


Macht nichts, meiner ist wesentlich lÄnger geworden.

Viele Gre

Michael

#5976 - 09/11/2004 12:10 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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#5977 - 09/11/2004 12:18 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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Dieser Post ist hier an der falschen Stelle, der gehrt in den Downloadbereich abgelegt als groer Erfahrungsbericht <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />.


Ganz toll geschrieben und den habe sogar ich begriffen.

Gru Holger



Ein Hund kommt wenn er gerufen wird. Ein Dackel nimmt es zur Kenntnis und kommt gelegentlich darauf zurck.
#5978 - 09/11/2004 12:34 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Hinter der Sonne
da kann ich mich azeh nur anschliessen.


was die analyse von pl im motorl angeht, wird das
wohl recht aufwÄndig, ein schnelltest la teststÄbchen
drfte aussichtslos sein.

die nase ist jedoch ein sehr empfindliches analytisches
organ! der nasentest wird sehr frh ansprechen.


whipple-scrumtious fudgemallow delight
#5979 - 09/11/2004 19:46 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: rovervirus]  
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bei Hamburg
Fundiertes technisches Wissen, verstÄndlich und sympathisch vorgebracht, ist mindestens so schn wie Poesie.

Ich hab erstmal genug Stoff zum Nachdenken. Super, da wir hier ber das bliche "ich fahr schon seit xxxx km" oder auch "geht nich" hinaus gekommen sind. Und, mach wirklich mal ne Zusmmenfassung fr die Technikseite draus. Wirklich.

tschss, Werner

#5980 - 09/11/2004 20:20 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Zebrateam]  
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Kann mich da den Vorrednern nur anschlieen. Vor allem die technisch fundierten Argumente haben mich zu dem Schlu kommen lassen, da ich erstmal meine PL-Experimente mit dem TDI einstelle.

#5981 - 09/11/2004 21:03 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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Antwort auf:
Naja, ne Mulde hat auch der 200er und 300er. Aber fr Pl ist die recht ungnstig.


eben,
das ist das was ich mit meiner beschreibung von "Ähnlich" meinte

sie ist "Ähnlich" dem M verfahren,
aber fr diesel konstruiert und somit auch nur dieseltauglich.

der di einspritzstrahl (diesel) beginnt ja relativ zgig mit der verbrennung,er jedoch beim M verfahren (vielstoff) auf die kolbenmulde aufgespritz wird um dann beim abdampfen zu verbrennen.

da liegt der hund begraben.

der einspritzzeitpunkt beim tdi passt nun berhaupt nicht zum angestrebten ziel,der PL-verbrennung.


also msste er deutlich richtung frh verschoben werden,was aber wiederum dazu fhrt das PL an die laufflÄchen der zylinder gelangt,was dem l usw. usw.

ich hatte mit absicht nur kammermotore oben hingestellt,
die haben wenigstens den vorteil eines externen brennraums.

und mit 50/50 beimischungen sommertags beim tdi,
grundsÄtzlich geht das,ich habs getestet,
aber auer stÄndiger unruhe beim fahrer hat das nicht wirklich was gebracht.

naja,
mann wird auf langen strecken nicht mde da mann stÄndig in das maschinchen reinhrt,
aber von entspanntem fahren kann keine rede sein......

also diesel ich wieder,

mit ruhigem gewissen und alle 300km ne pause,
die hunde wollen dann raus.





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#5982 - 10/11/2004 09:27 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Hallo,

erstmal dankeschn frs Lob.

Antwort auf:

sie ist "Ähnlich" dem M verfahren,
aber fr diesel konstruiert und somit auch nur dieseltauglich.


Ich wei halt nur, da die Wandanpinkelung beim M-Verfahren beim kalten Motor fr recht unangenehme Gerche gesorgt hat.

Antwort auf:

der di einspritzstrahl (diesel) beginnt ja relativ zgig mit der verbrennung,er jedoch beim M verfahren (vielstoff) auf die kolbenmulde aufgespritz wird um dann beim abdampfen zu verbrennen.


Jepp, genau, aber wenn der Kolben kalt war, wurde viel Kraftstoff unverbrannt durch den Auspuff entsorgt. Das relativ langsame Abdampfen sollte wohl fr einen ruhigeren Lauf sorgen. SpÄter gabs dann das HM-Verfahren, soviel ich grad wei, wurde da die Kolbenmuldenwand nicht mehr angepinkelt.


Antwort auf:

der einspritzzeitpunkt beim tdi passt nun berhaupt nicht zum angestrebten ziel,der PL-verbrennung.


Den Einspritzzeitpunkt knnte man anpassen, ebenso die Einspritzdauer. Nur um das Problem mit dem Zndverzug und der Zylinderwandanpinkelung wird man bei serienmÄiger Mechanik nie herumkommen knnen.

Wenn ich mir die Dinge vorstelle, die Elsbett sen. beim sogenannten Duothermischen Verfahren konstruiert hat, da lÄufts gut anders ab.
Ersten besorgt er seinen Kolben ein hheres Temperaturniveau. Die Oberteile waren aus Stahl, mittig eine kugelfrmige Mulde drin.
Die Ansaugrohrform, die Zylinderkopfbauform und die Zylinderzahl (3) sorgten fr einen starken Drall wÄhrend des Verdichtens, da eine Art "Zyklon" entstand. In diese Drehbewegung der Luft spritzt eine im flachen Winkel angeordnete Zapfendse (mit verÄnderlichen Querschnitt) ein. Das Kraftstoff/Luftgemisch, das sich entzndet, wird durch die ErwÄrmung leichter und drÄngt damit nach innen, wÄhrend die schwerere "kalte" Luft nach auen drÄngt (deshalb der Name Duotherm). Somit wurden recht zuverlÄssig die Verbrennungsprodukte vom Kolbenmetall ferngehalten und der Motor wurde relativ wenig aufgeheizt. Darum kam er wohl ohne Wasserkhlung und ohne Luftkhlrippen bei faszinierendem Wirkungsgrad aus. Und das ganz ohne Elektronik oder Ähnlichem Gednse.

Beim TDI-Motor, wie wir ihn kennen, spritzen die Dsen leider nach auen, was die verwendbaren Kraftstoffe eben stark einschrÄnkt. Inwieweit serienmÄig ein Drall entsteht, wei ich leider nicht, ansonsten knnte man relativ einfach einen Pl-DI aufbauen.

Antwort auf:

ich hatte mit absicht nur kammermotore oben hingestellt,
die haben wenigstens den vorteil eines externen brennraums.

Das ganz unten ist doch ein DI, wie ich das so sehe(?).
Die Bilder sind sehr gut, oben ein Vorkammermotor, darunter ein Wirbelkammermotor und unten ein Direkteinspritzer. Das jeweils rot gekennzeichnete ist der Raum, in dem die Gemischbildung entsteht. Man kann recht gut erkennen, da der "Gemischbildungsraum" bei den beiden Kammermotoren recht warm werden wird, die Kammer wird im Fahrbetrieb mitunter rotglhend. Das sorgt fr geringen Zndverzug und recht sichere Verbrennung. Unverbrannte Kraftstoffreste landen auch nicht zwangslÄufig auf der Zylinderwand.
Beim DI unten erkennt man, da die Gemischbildung in der Kolbenmulde stattfindet. Diese kann nicht rotglhend werden, vorher drfte eigentlich der Kolbenboden schon in die lwanne getropft sein. In Summe bedeutet das, was nicht durch Verwirbelung in der Luft abbrennt, wird durch heie Brennraumteile zwangsabgedampft und damit sicher entsorgt.
Beim DI gibts eigentlich keine wirklich heien Brennraumteile. Dazu mu man sich auch vorstellen, da der ganze Verbrennungsvorgang innerhalb sehr kurzer Zeit ablaufen mu. Die Einspritzdauer betrÄgt etwa max. 20 Drehung der Kurbelwelle, danach sollts auch schon vorbei sein mit dem Verbrennungsvorgang, sonst klingelts und klopfts, wenn sich zurckgebliebener Kraftstoff vielleicht doch noch entzndet beim nÄchsten Verdichtungs- oder Arbeitstakt.
Zur Verdeutlichung, 20 Kurbelwelle sind 1/18 einer Umdrehung. Wenn der Motor zB. 3000/min macht, das sind 50/sek., also eine Umdrehung in 20 Millisekunden, davon ein 18tel, sind pro Verbrennungsvorgang etwa eine tausendstel Sekunde! Manchmal wundert es mich schon, da die Mechanik so zuverlÄssig funktioniert.

Antwort auf:

und mit 50/50 beimischungen sommertags beim tdi,
grundsÄtzlich geht das,ich habs getestet,
aber auer stÄndiger unruhe beim fahrer hat das nicht wirklich was gebracht.


Das mchte ich unterschreiben. Ich hab noch einen CDI, aber ich mcht nichtmals testweise einen einzigen Liter Pflanzenl dazukippen. Ich hab mal Biodiesel bei CDI ausprobiert, allerdings Äuerte sich das mit einem blen Nageln bei kaltem Motor, unruhigem Lauf, geringerer Leistung und ber einen Liter Mehrverbauch. Mein Fazit: Niemals was anderes als EN590-Sprit im modernen Direkteinspritzer.
Zwar gilt ein Verteilerpumpen-TDI eigentlich auch schon als prÄhistorisch, aber bis auf die Einspritzung laufen im Brennraum Ähnliche Dinge ab.

Antwort auf:

naja,
mann wird auf langen strecken nicht mde da mann stÄndig in das maschinchen reinhrt,
aber von entspanntem fahren kann keine rede sein......


Naja, bei meinem Ex-Mod-Sauger ists nicht so schlimm, der Motor ist sowieso unberhrbar, da bekommt man alles auch bei entspannter Fahrweise mit <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />. Allerdings fahren sicherheitshalber mein Blaumann, ein Haufen Werkzeug und diverse E-Teile immer mit.


Antwort auf:

also diesel ich wieder,

mit ruhigem gewissen und alle 300km ne pause,
die hunde wollen dann raus.


So gesehen hast Du schon recht. Und sollte das Minerall doch mal ausgehen, stehen die nÄchsten Spritentwicklungen schon an, die jeder Dieselmotor verfeuern kann. Der Rohstoff kann auch altes Pommesfett sein. Das Zeugs hat dann auch nichts mehr mit dem bekannten Biodiesel zu tun.

Viele Gre

Michael

#5983 - 10/11/2004 18:15 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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michael,
ich beneide dich fr deine ausdauer beim tippen und fr die stetz prÄzise zerpflckung der beitrÄge in sehr angenehm zu lesende einzelsequenzen.

ist mir ernst !!!



der hier ist ein M-Motor,
lustig ist das kleine schirmchen am einlassventil,das wird mechanisch (ich kenn es mit handkurbel) verstellt und sorgt dann fr einen satten drall im brennraum,
so eine art HYCLONE fr arme,
mit dem kleinen unterschied,das es den drall da erzeugt wird,wo er gebraucht wird -> im brennraum.

bei moderneren motoren sorgt die einlasskanalgestaltung fr den bei verschiedenen motoren bentigten drall im brennraum,

(achtung! dieser drall ist auf garkeinen fall mit dem hyclone hokus-pokus zu verwechseln !)

so auch bei elsbett



ein tangential verlaufender drall sorgt fr die durchmischung und fr die thermoschichtung.

genau das ist ja beim tdi so nicht gewnscht,
die mehrlochdse sorgt ja fr eine fllige einspritzung,die drallrichtung wird durch die kolbenmulde ja ganz anders vorgegeben,dadurch,das die mulde in der mitte so eine "nase" aufweist

(mal sehen ob das foto klappt)


und dann feuer machen :-)




Antwort auf:
Ich hab noch einen CDI, aber ich mcht nichtmals testweise einen einzigen Liter Pflanzenl dazukippen


feigling


ups,
s bimmelt an der tre,
machen wir nachher weiter

bis denne





Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5984 - 10/11/2004 19:02 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Hallo Armin,

tippen ist nicht so schlimm, hatte ja schon in der Schule Schreibmaschinenkurs <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Woher hast Du eigentlich all die schnen Bilder?
Besonders das vom Elsbett-Motor. Falls Du mal eine Bezeichnung (Typnummer) der Einspritzdse vom Elsbett-Motor fineden solltest, immer her damit. Der Hersteller war L'Orange. Sowas mcht ich mir nicht selber drehen mssen.
Die Klappe am Einlaventil beim M-Verfahren-Motor finde ich interessant, kannte ich noch nicht.
Ich habe mir mal sagen lassen, da ein richtiger Drall der Luft bei aktuellen Motoren gar nicht mehr so gewnscht wird, da er wohl Leistung frit usw. Weit Du da mehr darber?

Viele Gre

Michael

#5985 - 10/11/2004 19:29 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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Original Eslbett 3,2 Liter V6
ebenso wurde ein 12 ? Zylinder gebaut, jedenfalls was richtig groes.



Ich schreib mal nur zum zweitanksystem was, weil ich ansosnten nen Vorkammerdiesel habe.


Rcklauf geht generell in den PL Tank. Umgeschaltet wird nur zwischen Diesel udn PL Tank. So wird beim Starten und Abstellen des Motors auf Diesle geschaltet, die Pumpe frdert ja mehr als verbraucht wird, so wird im PL Tank ein wenig vorgewÄrmt, es wird Diesel zugemsicht, durch die Schttelei und Verwirbelung stellt sich auch eine Vermischung ein. Ich habe die Spritleitung im Motorraum um den Khlerschlauch gewickelt und dann ne Isolierhlse drumgelegt. Direkt vor der ESP is noch ein feiner Vorfilter und dort ist der Diesel / das PL mehr als handwarm. Woran ich noch nicht gedacht habe, sind die leitungen von der ESP zu den Einspritzdsen. Mu ich mir morgen mal in Ruhe ansehen und vor allem anfassen, gucken wie warm die Leitungen berhaupt werden. Ansonsten gibs im Heizungsbau auch enstrpechend verwendbare Isolierungen...



Das mit dem umschalten per Hand, ist eigentlich ne gewhnungssache. Habe shcon fter mal vergessen, umzuschalten... Aber egal, anbekommen habe ich den Motor bisher imemr. Hilfreich dabei is eine von 55 A auf 90 A geÄnderte LiMa. So kann ich ( auf den einen Ladethread fr Bleibatterien im TehcnikForum verweis )in krzerer zeit ( wichtig bei kurzstrecke ) der Batterie wieder genug Saft zufhren.



gut... das wars schon <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

#5986 - 10/11/2004 21:55 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Gorli]  
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Antwort auf:
Der Hersteller war L'Orange


ah ja,
der gute alte Prosper L'Orange.....

der erfinder der sdfrucht gleichen namens



und als abfallprodukt hat er nicht nur die schale,sondern auch das vorkammerverfahren erfunden.

aber ich hab den leisen verdacht das der gute mann schon etwas angegammelt ist.

so dsen drehen,
ja gut,
ist eigentlich kein problem,
das problem ist eher da zu suchen,das mann die daten nicht kennt,also nicht die mae,sondern die daten halt,lochdurchmesser,winkel,hub,kennung und auch kennlinie der feder(n) usw usw

zurck zum tdi,

hier mal als anschauungsbildchen ein dem LR tdi recht nahekommendes



mann erkennt recht gut wie das so funzt,
also direkt rein in den brennraum.
irgendwoher muss der name ja kommen.........

nur ist es leider so,das ich den einspritzzeitpunkt nicht soweit nach vorne holen kann,wie es fr das plen ntwendig wÄre.
dann pisst die dse den treibstoff an die wand,also genau das was nicht gewnscht wird tritt ein.

hier leigt dann der vorteil der "wandverteilenden" einspritzung,
da wird der einspritzstrahl zielgenau in die kolbenmulde gespritzt und zwar genau dem luftdrall folgend,somit ist eine benetzung der zylinderwand nahezu ausgeschlossen.
der luftdrall untersttzt die zielgerichtete einspritzung also.



Antwort auf:
Ich habe mir mal sagen lassen, da ein richtiger Drall der Luft bei aktuellen Motoren gar nicht mehr so gewnscht wird, da er wohl Leistung frit


mmmmmmmmmmmmmmmhhhhhh,
ohne dem mann der das gesagt hat zu nahe treten zu wollen,
aber der liegt kilometerweit daneben.
der zielgerichtete drall im motor,
also im zylinder,
der ist massiv entscheident fr das abgasverhalten einer und die leistung,sprich die kraftstoffausbeute anderseits, verantwortlich.

hier wieder der hinweis:
-> das hat nix mit HYCLONE zu tun !!!

als beispiel hier mal die direkteinspritzung beim benziner
,heutzutage als absolutes novum -in ableitung von >nova >neu gefeiert-aber schon uralt.



ohne zielgerichteten drall im brennraum geht es nicht mehr,weder beim diesel,noch beim benziner...




die foteks hab ich natrlich nicht alle gespeichert,
ich wei aber mit welchen begriffen ich die bei google finde,
ein wenig historienkenntnis ist hier nicht unbedingt von nachteil.

klick mit der rechten taste drauf,dann eigenschaften und du hast es.

und hier noch als schmankerl zum schlu



gute nacht



und irgendwann in meinem leben lerne ich noch mit mehr als 2 fingern zu tippen



nachtrag:
Antwort auf:
SpÄter gabs dann das HM-Verfahren


das ist dann mit fremdzndung,
der verbrennt zur not auch ne BILD-zeitung



schadet also nicht..........

Zuletzt bearbeitet von azeh; 10/11/2004 22:05.

Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5987 - 10/11/2004 22:46 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Hi Azeh,

guter Text! <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />

Ich schau mal, ob ich eine Schnittzeichnung von Elsbetts Dsen finde, die sind recht interessant.

N, das HM-Verfahren ist das hhere Mittelkugelverfahren, aber frag mich jetzt nicht, inwieweit sich die unterscheiden. Du meinst wahrscheinlich das FM-Verfahren mit der Bildzeitung und dem Funkengenerator.

Die Drallgeschichte hÄtte mich jetzt beim 3- oder 4-Ventiler interessiert, da mte es ja mÄchtig ans Eingemachte gehen.

Naja, die alten Dinge leben immer wieder auf. VW hat doch das (obere) trapezfrmige Pleuelauge als die Innovation zur besser mglichen Kolbenbauart gefeiert, obwohl genau passend dazu gerade das Patent abgelaufen ist. Ebenso beim PD-Element, das eigentlich nur eine logische Weiterentwicklung von PF-Pumpen ist (ok, ist vielleicht etwas bertrieben, aber triffts irgendwie).

Du und Dein Herforder..... <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Guts NÄchtle

Michael

#5988 - 11/11/2004 08:07 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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sunilus Offline
es kommt darauf an, was man daraus macht
sunilus  Offline
es kommt darauf an, was man daraus macht

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Nrnbersch-Maddischhofn
@azeh:
@michaelZ:

also eins muss ich euch lassen... eure beitrÄge <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> ...besser als sendung mit der maus gucken <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> ...sehr kurzweilig und informativ <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />... das gibt doch glatt die forumsehrennadel fr besondere technische aufklÄrungsarbeit <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/klugscheiss.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

...mal gespannt was noch alles kommt.....muss ich doch direkt mal meine alten skipten wieder rausholen..*gruschtel*

servela
suni







#5989 - 11/11/2004 08:48 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: sunilus]  
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...mal gespannt was noch alles kommt.....muss ich doch direkt mal meine alten skipten wieder rausholen..*gruschtel*



Moin, moin,

hmmm, da wrde mir schon noch so einiges einfallen, aber es driftet immer mehr in Richtung Off-Topic ab.

Mehlstaub-, Kohlenstaub- oder SÄgemehleinblasung, Turbocompound,
Dieselwankel, Plturbine, Zweitaktdiesel, Stirlingmotor und viele andere interessante Basteleien. Holzgas hat auch noch was, aber da hÄtte ich immer Angst um mein Haupthaar.
Alkohol im Benziner (nicht im Fahrer) kÄme auch noch gut.

Aber das Problem ist halt immer noch, da man mehr als die HÄlfte der zugefhrten Energie zumeist sinnlos (zumindest, solange mein Hintern warm ist) in WÄrme umwandelt.
Die AbwÄrme zusÄtzlich als ProzewÄrme nutzen zu knnen oder ganz vermeiden wÄre mal eine Geschichte.
Oder aber das WÄrmekraftmaschinenprinzip umzukehren, aber das wrde gegen die Thermodynamikregeln verstoen.

An die Chemiker: Kennt eigentlich jemand ein Gas, das beim Entznden implodiert?

Viele Gre

Michael

PS:

Ausm wahren Leben: Polizeikontrolle mit Plgeruch ausm Auspuff oder wenn Reifengren und Fahrzeugpapiere Nebensache werden. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

#5990 - 11/11/2004 12:31 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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azeh Offline
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jepp,
ich hatte,bedingt durch die urzeit, meine gadanken schon wo anders....





und jetzt hab ich ganz frech schnell was bei fatty fuel geklaut :-)

>>>1959 kam Elsbett zu MAN. Das bis dahin angewande "M" (Mittenkugelbrennverfahren) (3-Strahldse, in den Brennraum des Kolbens, 2Strahlen an die Wand, Nr.3 als Zndstrahl)
Wurde von Ludwig Elsbett zum HM Verfahren umkonstruiert. ( Kraftstoff wird im Drall der Luft im Kolbenbrennraum verwirbelt und verdampft. (HM = Hochleistungsmittenkugelbrennverfahren.)<<<

F steht natrlich fr Fremdzndung







ich hab auf die schnelle nix anderes gefunden,
mann achte auf die klappe nr.6.....





Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5991 - 11/11/2004 16:05 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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MichaelZ Offline
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Hi Azeh,

versteh schon. Aber Deine Bilder sind von einem ungewhnlichen Dieselmotor.....Saugrohreinspritzung...grins.
Ok, Spa beiseite, ich wei, worauf Du rauswillst.

Viele Gre

Michael

#5992 - 11/11/2004 20:23 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: azeh]  
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Ingo_M Offline
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Danke an alle hier fr die tollen BeitrÄge <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />

Echt super die allgemeinverstÄndlichen ErklÄrungen und Erfahrungsberichte, vorallem von MichaelZ und azeh.

Will mal zusammenfassen wie ich das sehe:
Der tdi fÄhrt mit Pl-Dieselgemisch, ob und wann SchÄden auftreten lÄt sich nicht genau sagen, die Gefahr besteht allerdings, da er dafr nicht konstruiert ist. Reines Pl zu fahren ist nicht empfehlenswert.
Ich glaube jeder mu wohl fr sich entscheiden wie weit er da gehen will...

Also nochmals Danke
<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" />

Ingo


Die drei schlimmsten bel sind: Dummheit, Faulheit und Feigheit.
Tecumseh, ehem. Häuptling der Shawnee-Indianer
#5993 - 11/11/2004 21:43 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: Ingo_M]  
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Eure BeitrÄge zu den Eigenschaften von PL fand ich sehr informativ - aber hat jemand lÄngere Erfahrung beim Einsatz von Biodiesel (RME) im Tdi ??
Dem Motor selbst kann da Zeug ja wohl kaum schaden, aber wie sieht es mit der Resistenz der Gummiteile (vor allem in der ESP) aus? Welche Lanzeiterfahrungen bestehen hier im Forum ? Hat jemand schon SchÄden diesebezglich festgestellt ?
Ich fahre seit ca. 50tkm mit einer 50/50 Mischung Diesel/RME. (nicht nur im Landy, sondern in allen meinen Firmenfahrzeugen - bislang ohne Probleme, Volvo und VW sogar 100tkm mit reinem RME)


am l kanns nicht gelegen haben - es war keins drin !
#5994 - 11/11/2004 22:33 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: landycollector]  
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Ich fahre seit ca. 50tkm mit einer 50/50 Mischung Diesel/RME. (nicht nur im Landy, sondern in allen meinen Firmenfahrzeugen - bislang ohne Probleme, Volvo und VW sogar 100tkm mit reinem RME)




auch auf die gefahr hin das mir sarkasmus vorgeworfen wird...


deine fragen hast du aber gelesen ????



Solange Gerste drauen wächst ist Bier mein Gemse.





#5995 - 12/11/2004 06:19 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: landycollector]  
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wamm Offline
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marchfeld (na, wo ist das?)
Antwort auf:
Eure BeitrÄge zu den Eigenschaften von PL fand ich sehr informativ - aber hat jemand lÄngere Erfahrung beim Einsatz von Biodiesel (RME) im Tdi ??
Dem Motor selbst kann da Zeug ja wohl kaum schaden, aber wie sieht es mit der Resistenz der Gummiteile (vor allem in der ESP) aus? Welche Lanzeiterfahrungen bestehen hier im Forum ? Hat jemand schon SchÄden diesebezglich festgestellt ?
Ich fahre seit ca. 50tkm mit einer 50/50 Mischung Diesel/RME. (nicht nur im Landy, sondern in allen meinen Firmenfahrzeugen - bislang ohne Probleme, Volvo und VW sogar 100tkm mit reinem RME)

ich kenn da jemand, der schon seit 50tkm mit einer 50/50-mischung diesel-RME im TDI fÄhrt. der hat bis jetzt noch nix bemerkt.

#5996 - 12/11/2004 06:51 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: wamm]  
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Gotha/Thringen
ja ja, schon gut... vielleicht habe ich mich wirlich etwas unklar ausgedrckt!

Was ich wissen wollte: Gibt es hier A N D E R E , die Erfahrungen mit RME im Landy haben; bzw. jemanden, der schon am Landy TDI tatsÄchlich Defekte durch Biodiesel hatte.
Das das Zeug aggressiv ist und bei manchen Fahrzeugtypen (aber eben nicht bei allen) recht schnell zu SchÄden fhrt ist mir bekannt. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/schild11.gif" alt="" />



am l kanns nicht gelegen haben - es war keins drin !
#5997 - 12/11/2004 08:28 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: landycollector]  
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Biodiesel ist eigentlich gar nicht so verkehrt. Mich strt nur die Methanolverwendung bei der Herstellung.
Prinzipiell kann mans selber in der Kche herstellen (gibt einige Links zum Thema). Eleganter wÄre natrlich eine OBU (schne aktuelle Wortschpfung), eine On-Bord-Unit, die die Plrre wÄhrend des Fahrbetriebs herstellt, die MotorabwÄrme knnte kostenlos dazu genutzt werden und das abfallende Glycerin taugt gut zum Trdichtungen eincremen.
Mittlerweile solls ja eine richtige Norm fr Biodiesel geben. Ich meine, wenn die Norm eingehalten wird und die Freigabe vom FZ-Hersteller erteilt ist, spricht nichts dagegen. Das Problem ist nur, inwieweit die Norm eingehalten wird, zu groe Methanolreste, die nicht sauber entfernt wurden beschÄdigen Aluminium, Gummi und bestimmt noch viel mehr. Eine Motorlverdnnungseigenschaft kommt auch noch dazu. Da man beim Tanken schlecht berprfen kann, inwieweit der Stoff einer Norm entspricht wrde ich folgenden Test durchfhren: Den Biodiesel der Tanke des Vertrauens in einen Topf, einen oder mehrere O-Ringe (vielleicht aus verschiedenen Materialien) exakt vermessen und mit ein wenig Aluteilen und einem Stck Sprit/Lecklleitung, evtl. noch einem Dieselfilter mit in den Topf und ein paar Wochen abwarten. Danach O-Ring(e) erneut genau vermessen und die Aluteile begutachten. Wenn der Gummi gequollen oder verhÄrtet, das Alu beschÄdigt wird, Finger weg von dem Zeugs. Die Mereihe vielleicht noch mit ErwÄrmung des Biodiesels erweitern, da ja der Sprit im Einspritzsystem auch 100C erreichen kann. Eventuell werden manche Eigenschaften anders beim ErwÄrmen.
Letztendlich: Was nutzt mich irgendeine Norm, wenn meine Fahrzeugteile angegriffen werden?
Der Robin hat, soviel ich wei auch schon >100TKm in seinem 300TDI mit Biodiesel ohne Probleme zurckgelegt. Wahrscheinlich taugt sein Biodieselhersteller was.

Ansonsten: Versuch macht kluch

Viele Gre

Michael

#5998 - 12/11/2004 10:01 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: MichaelZ]  
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Hinter der Sonne
"eine On-Bord-Unit, die die Plrre wÄhrend des Fahrbetriebs herstellt, die MotorabwÄrme knnte kostenlos dazu genutzt werden und das abfallende Glycerin taugt gut zum Trdichtungen eincremen."

<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
die sauer katalysierte veresterung von rapsl mit methanol
als "OBU" nicht schlecht, die idee.
ist aber leider etwas komplizierter als es den anschein hat.

eine grossanlage mit kontinuierlichem verfahren und
anhÄngender produktreinigung / qualitÄtskontrolle drfte
wohl das problem der methanolreste, bzw. der bermethylierung
in den griff bekommen.

ich habe aber mehr so den eindruck, als ob das alles nur so
kleine klitschen sind, die rme herstellen.

haste mal ein paar links?


whipple-scrumtious fudgemallow delight
#5999 - 12/11/2004 10:35 Re: tdi Erfahrungen mit PL [Re: rovervirus]  
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[Zitat....
ich habe aber mehr so den eindruck, als ob das alles nur so
kleine klitschen sind, die rme herstellen.

haste mal ein paar links? [/quote]

An den kleinen Klitschen ist bestimmt was dran.

Ein paar Links hab ich mir ergoogelt
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