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#654030 - 27/08/2017 18:55 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: SeppR]  
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Original geschrieben von SeppR
Das neue, eben erst auf den Markt gebrachte BMV-702, das Ozy empfiehlt hat den Bluetooth-Sender schon eingebaut. Man spart Platz und Fummelei aber kein Geld. Es kostet nämlich soviel wie das BMV-700 und ein Bluetoothdongle zusammen, nämlich etwa 250 Euro.
Das BMV-712 {siehe Korrektur von Ozy) ist ein cooles Gerät. Aber oben ging es mir nicht um die Bluetooth-Fähigkeit des BMV sondern um die des Solarreglers. Der braucht das Dongle noch, aber es ist eine Frage der Zeit, bis Bluetooth auch da eingebaut daherkommt. Bluetooth-Chips kosten ja heute praktisch nichts mehr.
Auf der anderen Seite, gerade beim BMV-712 ist Bluetooth natürlich ein permanenter kleiner Stromverbraucher. Ich lege meinen LiFePO4-Akku nicht still, wenn mein Auto im Container 2 Monate nach Australien tuckert oder in der Halle steht (mit laufendem BMV-700). Aber das wäre dann wieder zu prüfen, wenn ständig Bluetooth läuft.

Original geschrieben von SeppR
Dann hat es noch einen Schaltausgang für ?? Etwa zum Abschalten der LiFePO über das Batteriemanagement?
Für Bleibatterien kann das BMV das Batterie-Management übernehmen und könnte über diesen Ausgang die Verbraucher abwerfen resp. das Laden stoppen, wenn die Batterie-Gesamtspannung zu tief resp. zu hoch wird. Bei LiFePO4-Akkus muss man jede Zelle einzeln überwachen und Verbrauch resp. Laden unterbrechen, sobald eine Zelle aus dem Ruder läuft. Da können die BMV-7xx nicht, weil sie nur die Gesamtspannung des Akkus überwachen.

Liebe Grüsse
--
oliver

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#654510 - 08/09/2017 18:23 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: Dámedos]  
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Benötige ich bei Umrüstung auf LiFePO4-Akku auch unbedingt einen Laderegler mit entsprechender Ladekennlinie?
Z.B. bei Victron Energy LiFePo4 mit Batteriemanagement BMS 12-200 ?
Wenn ja , warum?


servus H.
quamvissuntsubaquasubaquamalediceretemptant
#654513 - 08/09/2017 22:37 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: harvey]  
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Nein, benötigst Du nicht. LiFePO-Zellen kennen so etwas wie Desulfatisierung oder Erhaltungsspannung nicht. Zudem können Sie beim Laden wie beim Entladen hohe Ströme vertragen. Du musst einzig sichergestellt haben, dass der Laderegler keine Überspannung erreichen kann. Oder genauer: das beim Laden keine der (vier) Zellen Überspannung erreicht. Das geschieht zum Einen über die Balancer, welche beim Laden Spannungsunterschiede zwischen den Zellen auf 0 bringen. Zum Anderen durch einen Batteriemanager, der die Spannung der einzelnen Zellen überwacht und bei drohender Überspannung einer Zelle den Laderegler von der Batterie trennt.

Typischerweise kann man am Laderegler die Maximalspannung an der Batterie konfigurieren, z.B. auf 14.4 Volt. Sind die Zellen einigermassen balanciert (d.h. haben gleiche Spannung), dann wird der Laderegler aufhören mit Laden, bevor die oben beschriebene Überwachung den Regler von der Batterie trennt. Denn die Regler mögen das teilweise nicht und verlieren Ladestatistiken oder dergleichen.

#654514 - 09/09/2017 06:50 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: Dámedos]  
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Danke für die schnelle Antwort!
Man ist ja doch erstaunt,dass neue MPPT Regler eine eigene Einstellung mit eigener Ladekennlinie für LiFePo Akkus haben.

Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei den älteren Geräten die Einstellung für Säure-Nass-Batterien verwenden sollte.
(Da hat man wohl die 14,4 V)

Stimmt das?

Zuletzt bearbeitet von harvey; 09/09/2017 15:06.

servus H.
quamvissuntsubaquasubaquamalediceretemptant
#654516 - 09/09/2017 07:55 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: harvey]  
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Hallo Hans

Das ist vielleicht gar nicht so erstaunlich, weil der Laderegler ja irgendeine Ladekennlinie abfahren *muss*. Und um es dem Benutzer möglichst einfach zu machen (Wiederekennungseffekt), führt der Hersteller eine Option ins Menü ein, die "LiFePO" heisst. Aber diese LiFePO-Kennlinie ist wohl einfach eine klassische IU-Kennlinie. D.h. so lange mit der max. Stromstärke laden, die das Ladegerät hergibt, bis eine bestimmte Spannung erreicht ist, dann denn Ladevorgang beenden. Mehr zu Ladekennlinien.

Dem LiFePO-Akku ist die Kennlinie egal, so lange die Maximalspannung der Zellen nicht überschritten wird. Das kann der Laderegler aber nicht garantieren (wie weiter oben ausgeführt), weil er nur die Spannung des Akkupakets misst resp regelt. Und bei gut ausbalancierten Zellen ist die max. Paketspannung bei 14.4 V. Diese lässt sich bei besseren Geräten einstellen, und bei älteren oder billigen muss man das Datenblatt konsultieren. Ist ein solches nicht (mehr) vorhanden, dann wird die Einstellung "Blei-Säure" (o.ä.) etwa hinkommen, aber das könnten dann auch 14.8 V sein, wenn der Regler noch Desufatisieren will oder so. Aber z.B. die gelben LiFePO-Zellen von Winston halten auch 3.8 V aus, ohne dass sie Schäden nehmen. Das macht dann 15.2 V für 4 Stk.

Aber wenn man schon das Geld für eine LiFePO-Anlage ausgibt, dann sollte man auch den alten Laderegler (ich ging bisher davon aus, dass wir von Solarladereglern sprechen) durch einen neuen MPPT-Regler z.B. von Victron ersetzen, weil damit der Solarertrag um 20% oder mehr gesteigert wird. Und weil mit diesen modernen Geräten beim Abschalten keine Spannungsspitzen mehr entstehen, die andere Geräte rasch und zuverlässig— oder schleichend — beschädigen können.

Beste Grüsse
--
oliver

Zuletzt bearbeitet von Dámedos; 09/09/2017 08:13. Grund: Ergänzungen
#654517 - 09/09/2017 09:16 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: Dámedos]  
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Danke Oliver

Habe gerade entdeckt dass mein verbauter Solarregler MT MPP-260 bereits 4 Ladeprogramme für LiFePos integriert hat.
14,2 V
14,4 V
14,6 V
14,7 V

Da bleibt die Qual der Wahl!
Man nimmt dann wohl die Empfehlung des Batterieherstellers.


servus H.
quamvissuntsubaquasubaquamalediceretemptant
#654518 - 09/09/2017 09:34 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: harvey]  
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Hast Du Winston-Zellen? Und welches Battery-Managementsystem? Die Ladeschlussspannung hängt nämlich davon ab, wie und bei welcher Zellenspannung das Balancing beginnt. Mit 14.4 V liegst Du wohl nicht falsch. Und die zusätzliche Ladung, die bei 0.2 V mehr noch absorbiert wird, ist ohnehin vernachlässigbar.

#654519 - 09/09/2017 09:53 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: Dámedos]  
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Habe ich noch nicht.

Überlege aber Victron Energy LiFePo4 90 Ah mit Batteriemanagement BMS 12-200 .
Die Batterie hat laut Beschreibung Winston Zellen.
Es werden < 14,5 V Ladespannung empfohlen.

In der Beschreibung meines Solarladereglers steht allerdings auch:

"Niedrigere Ladespannungen fördern allgemein die Lebensdauer der LiFePo Batterie."

Insofern sind wohl auch 14,2 V zu überlegen.


servus H.
quamvissuntsubaquasubaquamalediceretemptant
#661262 - 04/03/2018 19:56 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: BAlb]  
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Original geschrieben von BAlb 22.10.2016
meine Batterien (doppelte Kapazität) investiert (die letzte hab ich jetzt seit 8 Jahren drin und �berlege mir gerade, wie ich sinnvoll zu einer aussagefähigen Kapazitätsmessung kommen kann).

Der Vollständigkeit halber: deren Lebensdauer scheint sich dem Ende zu nähern (knapp 10 Jahre), ich hab jetzt mal 'ne Neue bestellt (unter 300 EUR). Bei der ungewissen Restlaufzeit des Fahrzeugs verzichte ich auf große Umbauten und lasse die Technik so weiterlaufen, wie sie sich bewährt hat.

#665553 - 06/07/2018 18:42 Re: O-M-M-P: Bitte um Prüfung Energie-Konzept [Re: BAlb]  
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im warmen Oberrhein-Graben
... da ist mir grad ein schöner Vergleich über den Weg gelaufen:
https://www.youtube.com/watch?v=1uxELrRvD-E

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