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#645252 - 09/12/2016 22:28 Ein Neuer mit Fragen zum Dodge  
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bauerM Offline
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Hallo liebe Forumsfreunde,

nach dem ich hier und im Iveco Forumsteil schon einige Zeit im mitlese, möchte ich heute einige Fragen an die Insider dieses Forums richten. ZunÄchst möchte ich mich kurz vorstellen:
Meine Name ist Wolfgang, lebe in in der NÄhe von Hannover in Niedersachen. Auf der Suche nach einem zukünftigen robusten Wohnmobil war ich zunÄchst bei den Iveco/Bremach Fahrzeugen gelandet, habe mich durch dieses Forum aber auch von den größeren US Pick Ups überzeugen lassen.
Als Landwirt kenne ich nur Diesel und wenn der Cummins eines Ram's auch in einigen Landmaschinen verbaut wurde, habe ich die Suche auf einen Ram 2500 bis BJ 2006 beschrÄnkt. Dazu möchte in nur einige Fragen an das Forum richten.
1. Auf den Gebrauchtwagenportalen reichen PS-Angaben zu den Angeboten von 185 bis zu 300 PS. Welche Leistung ist Standart ohne "Tuning" ?
2. Bisher bin ich kein Automatikgetriebe gefahren. Was sind Vor/Nachteile bei US Schaltern ?. Woran erkennt man welches Automatikgetriebe verbaut ist (48RE, 47RE)?
3. Die Laufleistungen der Fahzeuge sind ja z.T. schon recht hoch. Auch wenn 200 tkm für den Motor (angeblich) kein Problem sein sollen, wie sieht die restliche Technik dahinter aus (Getriebe, Antriebstrang ect.)? Gibt's für 10-15 Jahre alte Modelle noch Ersatzteile ?
Ich freue mich Über Eure Antworten.

Gruß
Wolfgang

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#645255 - 10/12/2016 06:15 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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chris88 Offline
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Hallo Wolfgang,

willkommen in der Ami Reiseecke. Auch ich habe ursprünglich nach Bremach/ Iveco gesucht, die Preise waren mir aber zu hoch. Ich habe jetzt für meinen RAM mit Kabine in vernünftigem Zustand deutlich weniger ausgegeben.

Zu deinen Fragen:
Daten immer mit Automatik
Dodge RAM BR/BE, gebaut 94-02
a. Cummins 12V, 94-98 mit 118-130kW/160-185 PS (ca)
b. Cummins 24v, 98-02 mit 181 kW/245 PS
Mit 47RE

Dodge RAM DR/DH.., gebaut (2002-2008)
Cummins ISB CR, ab 03 mit 225-242/ 306-325 PS
Mit 48RE

Nachteil: Automaten mit Gummibandeffekt, für EuropÄer gewöhnungsbedürftig
Mögliche Maßnahmen: anderer Wandler (BD Diesel), Torq Loc, Exhaust brake, Shift kit

Zum Reisen ist für mich nur ein Automat in Frage gekommen, ich bin bei engen Gebirgsstraßen,... Schaltfaul

Km leistungern um 200.000 + hÄtte ich keine Angst, genau anschauen und testen. Der Motor, Achsen,... Halten viel mehr, evtl. Automatikgetriebe, Dieselpumpe,... die nicht so lange halten.

Ersatzteile bekommst du problemlos alles inkl. Tuningteilen, z.b. www.rockauto.com, www.summitracing.com,....

Da ich noch nicht so lange im Ami Reiselager bin, bitte gerne ergÄnzen (korrigieren)

MfG
Chris




Zuletzt bearbeitet von chris88; 10/12/2016 06:16.
#645310 - 11/12/2016 09:54 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Ozymandias Offline
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Sali Wolfgang

Der Chris hat dir ja einiges schon beantwortet.
GrundsÄtzlich ist dass je Neuer der Ram desto besser und zuverlÄssiger wurde die Technik.
Je Älter sie sind desto mehr sollte man selber verbessern.
Schwachpunkt war wie gesagt immer das AT-Getriebe und und die Treibstoffversorgung.
Für beides gibt es aber adÄquate Verbesserungsmöglichkeiten.

Wichtiger als die Kilometer ist der Pflegezustand, so möchte zb. das ATG so rund alle 30000Km spÄtestens neues Öl haben, ein Punkt der sehr oft vernachlÄssigt wird.
Die Schaltgetriebe waren durchaus auch umstritten da sie dem Motor auch nur teilweise gewachsen waren, die Automatik war stets die Bessere Wahl.

Gleiches bei den Dieselfiltern, bei jedem Motorölwechsel sind diese zu ersetzen, fliesst halt einiges durch.

.....

Ich habe mich damals bewusst für ein Modelljahr 2004.5 (die heissen wirklich so) entschieden weil dieser den ISB600 Motor haben mit 325PS und 840NM und das haltbare 48RE Getriebe. Erkennen kann man diese am Motorlabel und am Aufkleber im Handschuhfach so er denn noch da ist.
Diese Konfiguration wurde dann so gebaut bis zur Ablösung durch den 6.7 in 2007.

Ab 2004.5 war das 48RE Standart, alle davor haben das 47RE.

Zum Motor braucht man nix zu sagen, der tut einfach solange er sauberen Diesel kriegt.

Ersatzteile gibt es überall, sowohl bei deutschen freien Importeuren, bei jedem offiziellen Jeep HÄndler (Lager in Turin, Teile oft innert 24h Geliefert) als auch natürlich übers Internet direkt aus den Staaten. Versorgung ist exzellent da die Amerikaner ihre Autos immer sehr lange Fahren und die Autos Millionfach auf der Strasse sind. Alleine Diesel Ram wurden schon über 2.5Mio. Stück verkauft in den letzten 20 Jahren, die Benziner noch ein Vielfaches.

Haltbar sind sie auch, da die Amerikaner ja keine Gewichtsgrenze kennen wie die EuropÄer werden die Fahrzeuge grundsÄtzlich erstmal stabil gebaut damit es möglichst wenig RücklÄufer gibt.
Das erkennt man am Chassis, den Achsen, der Lenkung, den Bremsen etc.

Ganz wichtig dabei - ein 1500er und alle darüber haben ausser der Karosserie wenig gemein, sind nicht Vergleichbar. Am besten ist es wenn man sich so ein Fahrzeug mal mit eigenen Augen anschaut und sich drunter legt. Die meisten sind dann nicht mehr davon weg zu kriegen.

Fahreigenschaften? Kann man nur mit SouverÄn beschreiben. Federung wie ein fliegender Teppich, bügelt alles platt. Der Motor zieht dich immer im größten Gang bei passender Geschwindigkeit. Da kommen nie Zweifel auf. Verbrauch, rund 15 Liter mit Wohnkabine, wenn man schneller unterwegs ist auch mal 1-2L mehr, darüber eigentlich Nie.

Ach ja, wichtigster Prüfpunkt - Rost.

Wenn du noch Fragen hast - immer her damit wir helfen Gern.

LG Ozymandias


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
#645311 - 11/12/2016 09:58 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Ach ja, zum Selber schrauben sind sie ideal, es braucht so gut wie kein Spezialwerkzeug und der Aufbau ist stets einfach und logisch gehalten. Man merkt dass in Amerika keine Berufsausbildung exisiert wie hierzulande und halt der Durchschnittsmechaniker nur angekernt ist, die Hersteller rechnen das ein.

Klassisch Beispiel - Verteilergetriebe, ist alles nur zusammengesteckt, man braucht absolut nichts einzustellen oder einzumessen, einfach nur alles reinwerfen und zuschrauben, fertig.


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
#645340 - 11/12/2016 18:34 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Hallo Chris, Hallo Ozymandias,

vielen Dank für Eure Antworten.

Die Sache mit der einfachen "schrauberfreundlichen" Technik hört sich gut an. Allerdings sind mir Begriffe wie Wandlerbrücke, TransGo Shift kits ect. fremd. (Beim Fendt-Trecker hieß das früher "Turbokupplung").

Warscheinlich werde ich in nÄchster Zeit einfach mal einige gebrauchte Fahrzeuge anschauen um einen Eindruck von der Technik und Dimension zu bekommen. Das Angebot ist in D allerdings recht klein, ein Import aus den USA wird für mich aber wohl zu kompliziert sein.

Ein ungutes Gefühl habe ich halt bei den hohen Laufleistungen der angebotenen Fahrzeuge, die ja immerhin schon 10-15 Jahre alt sind. Vielleicht deshalb doch einen jüngeren Benziner ?

Gruß
Wolfgang

#645349 - 11/12/2016 20:43 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Hallo Wolfgang,

die Frage ist, welche Ansprüche du stellst: einsteigen, fahren und wenig bis nichts tun müssen? Oder schraubst du selbst?
Meiner hat auch über 200.000 km, Ozy's glaube ich über 260.000 km.
Ich hÄtte auch bei 300.000 keine Angst. (Mache alles selber) - wie geschrieben die Schwachstellen prüfen.

MFG
Chris

#645350 - 11/12/2016 20:45 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Erst mal Herzlich willkommen im Forum. Ich kenne mich mit den Amis nicht aus, aber hier bist du schon richtig beer


Gruß Mathias

Irgendwie ist das blöd so ohne Landy :-(

#645352 - 11/12/2016 20:51 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Schwierige Entscheidung, Benziner mindestens den 5.7er HEMI.
GrundsÄtzlich brauchst du einen 2500er und die sind alle rar, egal welcher Motor.

Kilometer sind Wurst,wie gesagt der Pflegezustand ist entscheidend.

Wandlerkupplung hat heute jedes Automatikgetriebe, sie dient dazu den ölhydraulischen Wandler mechanisch durchzukuppeln und damit den verlustfreien Durchtrieb zu den Achsen sicherzustellen, analog zu einem Schaltgetriebe.
Shiftkit baut man in den mechanischen Computer des ATGs ein, man verÄndert damit Schaltcharakteristik und Systemdrücke.
Das Zeug erklÄren wir dir dann wenns soweit ist, ist keine grosse Hexerei, kostet wenig und bringt viel.
Ab 2005 braucht es kein Shiftkit mehr da ab dem Baujahr die Getriebesteuerung vollelektronisch ist und man es einfach Extern mit einem kleinen Zauberkasten anpassen kann.

Schau mal in meinen Ausbauthread rein, die ersten 8 Seiten oder so sind zum Basisfahrzeug, da siehst du die Dinge von denen wir hier reden.

LG Ozy

PS: Immer her mit den Fragen. wink

Zuletzt bearbeitet von Ozymandias; 11/12/2016 20:54.

Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
#645359 - 11/12/2016 22:21 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: Ozymandias]  
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Wolfgang, von mir noch ein kleiner Tipp.
Halte an der Entscheidung selber NICHT zu importieren fest! Zumindest beim Diesel.
Ist ein abendfüllendes Thema, ich habe da selber viel Geld verbrannt und hÄtte ein nicht zulassungsfÄhiges Auto hier gehabt weil das Fahrzeug in Kombination zum Motor kein Abgasgutachten hatte.
Ich hatte wohlgemerkt bei allen wichtigen Stellen angefragt und bekam überall positive Meldungen.
Für das Abgasgutachten muß der Motor ausgebaut und auf dem Prüfstand " getestet " werden.
Kosten für das Prüfverfahren 20-25000€ !
Früher war das einfacher.
Solltest du eine schwere Wohnkabine montieren wollen vergiß die Benziner.
Natürlich reicht deren Leistung auch völlig aus, aber die Fahrcharakteristik ist meilenweit weg vom Diesel.
Mit den Dodge kann ich dir leider nicht helfen da ich eher der SuperDuty-Typ bin, aber Profis hats hier für die Karren!
Ich würde auf alle FÄlle zu Allradantrieb raten, wenn du nicht ausschließlich auf CampingplÄtzen stehen möchtest.


wir schaffen das?
#645371 - 12/12/2016 08:22 Re: Ein Neuer mit Fragen zum Dodge [Re: bauerM]  
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Sali Hartwig

Das kann man so generell nicht sagen, auch der Benziner hat seine 500Nm Drehmoment bei tiefen Drehzahlen und vor allem hat er ab Standgas schon Zug drauf.
Ich hÄtte da keine Bedenken den auch einzusetzen.

Vorteil Benziner, keine Optimierungen nötig, auch ein Neuwagen ist absolut Weltreisetauglich und sie kosten etliche Tausende weniger. Das sind gewichtige Punkte auf der Habenseite.

Wolfgang könnte sich also ganz elegant sogar einen Neuwagen kaufen wie Jürgen (Explorer2) es gtan hat für schlanke 40000€. Ladenneu.
Ein Diesel Ram kostet nach 10 Jahren und 200000Km meistens auch noch so 25000€ rum, da muss man gut rechnen ob einem das Wert ist.

LG Ozy


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