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#657546 - 01/12/2017 10:02 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: herbertc]  
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Hallo Herbert,

Richtig, du brauchst bei Batterie-Parallelschaltung 2 Celllog-junsi zur Überwachung (oder andere Geräte).
Die Kabellänge sollte kein Problem sein, wenn du das mal mit und ohne ausprobierst. Vielleicht hast du dann 100 oder 300mV Unterschied aber der bleibt ja dauerhaft konstant.
Also kannst du das beim Ablesen dazudenken.
Die wesentliche Information der Spannungdifferenzen zwischen den Zellen wird ja durch die Kabellänge nicht beeinflusst, weil die ja auf alle gleich wirkt.

Das Celllog ist ein Mini-Gerät mit sehr kleinem Display und der Alarmausgang mit Minipfostenstecker und erfordert daher eine eigene Bastelumsetzung auf eine richtige Anzeigelampe oder eine Schaltfunktion.

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 01/12/2017 14:14.
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#657651 - 04/12/2017 19:30 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: Dbrick]  
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Hallo Herbert

Mit einem vierfach-Umschalter (zB als Drehtegler mit 3x4 Positionen, dann hast Du auch noch eine Position „aus“) kannst Du die zwei Blöcke bei gemeinsamer Masse (=9 Kabel) mit nur einem CellLog überwachen. Habe ich so realisiert, weil ich mal auch die Starterbatterie durch vier 40 Ah Zellen von Winston ersetzen wollte (habe ich, wie hier auch schon diskutiert, dann sein lassen, weil diese kleinen Zellen bereits bei 4°C den Iveco-Motor nicht mehr starten konnten).

Da das CellLog als hochohmiges Messgerät funktioniert, fliesst durch die Kabel so gut wie kein Strom. Das bedeutet aber auch: so gut wie kein Spannungsabfall gemäss U = R*I, also misst das CellLog dann die effektiven Zellspannungen sehr genau.

Grüsse aus Oman
--
oliver

#657685 - 05/12/2017 09:30 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: Dámedos]  
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Ich auch noch einmal ein Gedanke zum CellLog.

Das ganze Gerät und somit auch die Anzeigeeinheit ist ja ziemlich klein und nur aus nächster Nähe ablesbar. Ein Verbauen des CellLog an einen Ort, wo man schlecht hin kommt zum Ablesen macht also keinen Sinn, zumal es die Technik des Bluetooth-Dongle (noch) nicht gibt.

Ein USB-Ausgang zum PC ist wenig hilfreich, da man dazu erst einen PC einschalten und das Programm dazu laden müsste. Das Bluetooth-Smartphone wäre im Gegensatz dazu ständig bereit.
Wenn man die Zellspannungen nur ablesen will und auf Verlaufsstatistiken verzichten kann könnte man auch einen CellLog der Firma KISS verwenden: Einfach die 5 Pole der 4 EinzelZellen an eine geschützte Stelle am Batteriekasten legen und mit einem Digitalvoltmeter von Zeit zu Zeit einmal abgreifen und messen.

Oder bringt eine manuelle Dauerüberwachung mit dem Junsi CellLog wirklich etwas? Diese Aufgabe sollte doch der Balancer machen.

Sepp

#657688 - 05/12/2017 10:13 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: SeppR]  
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Hallo Sepp,
man kann ja die Leitungen verlängern und so das CellLog an einen Platz bauen wo es gut ablesbar ist.
Über die Steuerleitung lässt sich ein Relais anschliessen das die Zellen vor Unterspannung schützt.
Es ist wohl kaum möglich eine Anzeige persönlich dauernhaft zu überwachen.
Es geht mir nur darum die Möglichkeit zu haben den Zustand der Batterie/Zellen zu prüfen und mich dabei über die hohe Kapazität derLiFeYPo4 zu freuen smile
Die eigentliche Arbeit übernehmen die Balancer.
Ich musste in den 2 Jahren die die 160 Ah Batterie bei mir im Einsatz ist nie eingreifen, auch eine Abschaltung durch das Relais war nie erforderlich.
Gruß,
Horst


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#657705 - 05/12/2017 17:27 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: HorstPritz]  
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Ja, Horst
Genau so stelle ich mir das vor. Mit dem CellLog kann man bei Bedarf zuschauen, wie die Balancer sauber arbeiten. Beruhigend.

Aber dafür will ich eben nicht ungesicherte Plus-Leitungen quer durch mein Führerhaus legen. Wenn man die Batterieen in der Wohnkabine hat ist das natürlich einfacher.

Sepp

#657707 - 05/12/2017 18:02 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: SeppR]  
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Hallo Erich und Oliver

Mir ging es da nicht primär um den Spannungsabfall
Ich dachte da eher an Leitungskapazitäten, einstreuen von Hochfrequenz aus Ladegeräten,
Prozessorstörungen ect. ect.
(bei meinem Boot z.B. funktioniert das Echolot nicht, wenn ich den Elektromotor (elektronische Drehzahlregelung)
oder das Ladegerät einschalte -
was ich da schon alles abzuschirmen probiert habe, ich krieg das einfach nicht hin)

ich will übrigens dieses verwenden:
http://www.faktor.de/batterie-ueberwachung-zubehoer/bm16lf-software-3-1.html
und ich weiß, daß eine SOC-Anzeige ohne Strommessung nur eine Schätzung sein kann, aber ich bin neugierig
wie genau das funktioniert.

ich kann ja ein abgeschirmtes Kabel verwenden und wenn es nicht funktioniert ist es auch kein riesen Schaden :-)
und ich verwende ja ein anderes Meßgerät, so gesehen kann bei mir wieder alles anders sein.




Hallo Sepp

vom Handling her ist Dein Vorschlag bestimmt nicht kiss
wenn Du umständlich an den Drähten herummessen mit einem Blick aufs Display vergleichst.
und in der Herstellung sehe ich da auch nicht großartig mehr Aufwand
ob Du da ein Meßgerät fix anschaltest oder eine Schnittstelle bastelst auf der Du messen kannst.
noch weniger Montageaufwand wäre es wenn Du gleich direkt an den Batteriepolen mit Deinem Vielfachmeßgerät mißt
dann brauchst Du auch kein Loch in den Kabinenboden bohren whistle2
der finanzielle Mehraufwand für so ein kleines Meßgerät im Verhältnis zum Akkublock hält sich auch in Grenzen.
und wenn das eine Vielfach-Mantelleitung ist dann ist die Wahrscheinlichkeit einen Kurzschluß zu erzeugen schon sehr gering,
wenn das ordentlich gemacht ist.

aber ich gebe Dir recht, wenn die Balancer auf den Batteriepolen so arbeiten wie sie sollten
und vielleicht sogar noch Über- und Unterspannungsabschaltung haben, ist eine zusätzliche
Visualisierung des Batteriezustandes nicht notwendig.
und wie Horst schon schrieb, bei ihm läuft die Anlage seit 2 Jahren ohne Störung.

Aber wenn ich so nachdenke, was wir so alles an Anzeigen im Auto haben, die nicht unbedingt notwendig sind.

Wie oft hast Du z.B. schon auf das Wasserthermometer oder die Öldruckkontrolle geschaut
und festgestellt, daß eh alles in Ordnung ist - manchmal kann halt was sein...........

und mich entspannt das sehr wenn ich so dahinrolle und über die Instrumente schaue - alles im grünen Bereich. klugscheisser


viele Grüße
und danke für die vielen Anregungen
herbert

Zuletzt bearbeitet von herbertc; 05/12/2017 20:12.
#657722 - 05/12/2017 20:41 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: herbertc]  
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Hallo Herbert,

ohne mich da besonders auszukennen, aber ein Echolot ist was Radar- Ähnliches - mit Aussendung und Empfang und Verstärkung kleinster Signale wohl im mikro-Volt -Bereich und das mit hoher Frequenz.
Das ist sicher sehr empfindlich auf Störspannungen im Bordnetzbereich.
Aber hier geht es nur um ein statisches Voltmeter das nur höchstens auf Zehntelvolt genau anzeigen soll - da brauchst du dir keine Gedanken über solche Störungseinflüsse zu machen.

Das von dir genannte Gerät kenne ich nicht, es hat mehr Funktionalität (schon eher ein BMS) als das einfache Junsi - Cellog.

Gruß
Erich

#657794 - 07/12/2017 11:00 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: SeppR]  
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Hallo,
ich frage mich ob es wirklich die Messung verfälscht wenn die Leitungen für CellLog oder ähnlich über Sicherungen geführt werden.
Ausserdem denke ich dass es wohl kaum zu einem Defekt kommt wenn die Leitungen durch Poschierrohr etc. entsprechend geschützt werden, könnte man ja in gefährdeten Bereichen doppelt machen.
Frage an die Experten: Falls doch, was würde bei den dünnen Kabeln passieren?

Gruß,
Horst


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#657800 - 07/12/2017 12:14 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: HorstPritz]  
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Hallo Horst
ich bin jetzt nicht der Experte, daher hier meine unqualifizierte Meinung

wenn Du nahe am Akku (bei Minus Masse) in die Plus Leitung(en) eine kleine Sicherung (im mA Bereich) setzt
bist Du auf der sicheren Seite. Das sind dann aber (besonders wenn der Akkusatz außerhalb am Fahrgestell ist)
wieder Stellen wo Korrosion auftreten kann.
(es gibt aber auch Leitungssicherungen die mit einem Gummigehäuse sehr gut gekapselt sind)
und wenn es keine großen Übergangswiderstände gibt, wird so eine Sicherung die Messung auch nicht beeinflussen.

Was kann passieren: Je geringer der Kabelquerschnitt, desto eher brennt das Kabel anstatt einer Sicherung durch.
wenn sich jedoch bei größerem Kabelquerschnitt der Draht stark erwärmen kann, kann (theoretisch) schon was passieren.

auf der anderen Seite kenne ich eigentlich kein Fahrzeug, bei dem die Leitung vom Startakku zum Starter eine
Sicherung hat, wenn diese Leitung über Masse kurzgeschlossen wird dann spielt sich wirklich was ab?

gruß
herbert

Zuletzt bearbeitet von herbertc; 07/12/2017 12:16.
#657802 - 07/12/2017 12:28 Re: LiFeYPo4 Lade-/Entladeregelung [Re: herbertc]  
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Original geschrieben von herbertc
...

auf der anderen Seite kenne ich eigentlich kein Fahrzeug, bei dem die Leitung vom Startakku zum Starter eine
Sicherung hat, wenn diese Leitung über Masse kurzgeschlossen wird dann spielt sich wirklich was ab?

gruß
herbert


in der Regel hast du recht Herbert, aber geben tut es das schon. Zum Beispiel hat der Daily 4x4 ab 2007 am Pluspol der Batterie das CBA (Batteriesteuergerät) und die 35mm² Leitung von der Batterie ist über eine Sicherung (500A) geführt.


Gruß Juergen

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