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#659659 - 30/01/2018 08:17 Erfahrung Väth 230 GE  
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Hallo zusammen

Ich bemühe wieder einmal die kollektive Intelligenz smile Danke!

Ausgangslage: Ich habe einen W460 230 GE von 1989 mit einem Binz-Aufbau. Läuft sehr gut, der 230 GE reicht durchaus für das Leergewicht von 2250kg. Ich denke darüber nach, den G zum Schlafmobil umzubauen, sprich Schlafdach und im Fahrzeug Stauraum mit Schlafmöglichkeit für 2. Das wird auch ein wenig mehr Gewicht bringen.

Deshalb meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit der Väth Optimierung/Hubraumerweiterung auf 2.5L? Ich habe von Väth ein Angebot bekommen, das sich für mich in der Schweiz etwa auf CHF 6'500.- belaufen würde. Falls Optimierung, reizt mich, dass der Motor stehen bleibt und "einfach" nur aufgebohrt wird. Der jetzige Motor hat läppische 37'000km auf der Uhr und läuft gut, trotzdem geht er Richtung 30. Altersjahr. Bei der Väth Optimierung wäre natürlich eine komplette Überholung des Motors inbegriffen...ebenfalls ein Investment in die nächsten 30 Jahre. Auch die Strassenverkehrsabgabe wäre neutral, ich hätte hier keine Mehrkosten.

Ich weiss, dass viele Motoren tauschen. Ich kann hier aber selber gar nichts schrauben und habe auch überhaupt keine Ahnung, wie teuer ein solcher Motorentausch auf eine stärkere Variante kommen würde. Wobei ich weiss, dass ein Wechsel auf 3.0L jährliche Mehrkosten von CHF 200.- und auf 5L von CHF 1'000.- ausmachen würden für die Strassenverkehrsabgabe.

Was schmeisst Ihr so in die Runde an Erfahrungen oder Tipps?

Danke!
Gruess
Patrick

Zuletzt bearbeitet von Kollbrunn; 30/01/2018 12:57.
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#659672 - 30/01/2018 10:18 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: Kollbrunn]  
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Nur Hubraumerweiterung oder wird auch der Kopf angepasst? (Ventile, Nockenwelle, Krümmer)


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#659673 - 30/01/2018 11:35 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: G wie Graz]  
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Hallo
Der Kopf wird auch angepasst. Ziel sind moderate 150-160 PS.
Gruess
Patrick

#659676 - 30/01/2018 12:27 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: Kollbrunn]  
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Hi,

gibt es eine Übersicht über die Drehmomentkurve? Wie steigert sich dies hier? auch um ~25%

#659678 - 30/01/2018 12:35 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: GSM]  
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Ich habe keine detaillierten Information dazu. Drehmoment soll aber auch gesteigert werden. Durch die Hubraumvergrösserung denke ich, dass die Charakteristik des Motors ganz ähnlich zum jetzigen 230er ist, einfach mit ein wenig mehr Fleisch am Knochen.

#659680 - 30/01/2018 12:39 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: Kollbrunn]  
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Ein Bekannter hat dies gemacht und ist mit diesem Motor auch längere Zeit Rennen gefahren.
Besser und wichtiger sei das fast doppelt so hohe Drehmoment gewesen.
Die Umbaukosten waren aber sehr hoch.

Der 230GE vulgo M102 ist ein sehr leichter Motor, hat keine Feinstaubproblematik und auch keine Probleme mit der Spritqualität auf Fernreisen (Achtung bei Anpassung der Verdichtung)

Ob man zu dem Preis einen Fremdmotor in der selben Qualität zum Laufen bringt?


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#659681 - 30/01/2018 12:44 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: G wie Graz]  
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In einer uralten "Offroad" Ausgabe gibt es einen Vergleichstest zwischen 230GE, 260GE (Väth) und einem 280GE.
Der Väth hatte wesentlich mehr Drehmoment als der 280GE, gleiche Fahrleistungen, etwas weniger Verbrauch. (Ist schon ewig her)


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#659683 - 30/01/2018 12:55 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: G wie Graz]  
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Das finde ich eben auch. Bevor ich was Neues implantiere und der Mehrwert des Neuen gegenüber eines Upgrades nicht massiv besser ist, tendiere ich eher zur alten Hardware, die verbessert wird. Ob es notwendig ist...sei dahingestellt. Und der Preis mit EUR 5'700 ist definitiv sehr hoch. Aber wenn es was für die nächsten 30 Jahre bringt smile
Hat eventuell jemand diese Offroad Ausgabe noch? Oder wo findet man so etwas?

#659695 - 30/01/2018 17:04 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: Kollbrunn]  
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Original geschrieben von Kollbrunn
... der Preis mit EUR 5'700 ist definitiv sehr hoch.


Also bei 5000 landest du beim professionellen Motorenstreichler auch ohne tuning.
Zumindest bei so manchem 6 oder 8 Zylinder.

Also ich finde das, natürlich mit verhandlungsspielraum nach unten fast angemessen. Allerdings
stellst du dir zu Recht die Frage ob das für nen 230er lohnt - aber wenn er denn dann
an den 280er ranreicht wär es mir das wert wenn ich eh mit dem Gedanken spiele laugh


Gruß Christopher

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#659696 - 30/01/2018 17:04 Re: Erfahrung Väth 230 GE [Re: Kollbrunn]  
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Hi,

kenne jemanden der den 230er auf 2,5l Umbau bei Väth in einem langen G mit großzügiger Ausstattung hat machen lassen.
Das Fährzeug fährt sich gut. Hat spürbar mehr Drehmoment und Leistung.

Ein Problem vorallem für Fernreisende: Super Plus = 98 Oktan ist bei o.g. Umbau Pflicht. Der 230er hat keine Klopfsensoren und reagiert alergisch auf zu wenig Oktan.
Diesen Punkt würde ich genau für Dein Umbaupaket mit Väth klären.

Größerer Motor: Ich hatte den 300er 6Zyl. M103. Klar hat er mehr Leistung etc. braucht aber immer mehr Benzin. Drehmomentmäßig ist der 300er keine Erleuchtung. Aus meiner Sicht nur mit Automatikgetriebe empfehlendswert - der Wandler erhöht im unteren Drehzahlbereich das zur Verfügung stehende Drehmoment. Als Handschalter ein echter Kupplungsquäler an Steigungen/ Gelände.
Der M117 500er hat gut Drehmoment für den schweren G, Braucht etwa soviel Sprit wie ein 300er (Solange mann es nicht übertreibt)
Der Umbau auf den M103 ist Arbeit, der auf den M117 ist richtig Arbeit: Neuer Auspuff, Es ist sehr Eng Zwischen Krümmer und Lenkspindel: Handgefertigter Krümmer und idealerweise ein anderes leicht nach aussen versetztes Druckgußteill für Deinen Hauptbremszylinder. Die Übersetzung in den Achsen passt nicht mehr da zu kurz... Ach ja ... viele 230er sind Handschaltgetriebe... der 500er nicht. Da kommt nochmal ein Paket.
Großes Problem: Die Verfügbarkeit guter Gebrauchtmotoren/ Getriebe bei denen sich der Umbau rentiert. (Die werden ja so seit 25 Jahren niocht mehr gebaut) Oder Du machst ne Komplettüberholung.

Gruß
Marcus


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