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#660735 - 22/02/2018 10:39 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: dfbalu]  
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Original geschrieben von dfbalu
Hallo Jürgen,

Habe jetzt 90 tkm drauf und den vierten Satz Beläge und beim nächsten Wechsel sind auch die Scheiben (sehr aufwendige Arbeit) fällig.

Hinten wird’s dann richtig wie von Gestern, Trommelbremse. Die ersten Beläge waren nach einem Schlammbad auf Island bereits nach 5 tkm bis auf 50 % runter. Zum Glück wurde bei 11 tkm die Hinterachse getauscht, mit Trommeln und Belägen, auf Kosten von Iveco. Die jetzigen sind jetzt bei 90 tkm blank


Hallo Dirk, das ist schon der Horror wie schnell sich die Beläge bei Deinem Fahrzeug abnutzen.

Das scheint beim 40.10er (Reisegewicht unter 4 to) glücklicherweise kein Problem zu sein.
Ich habe die Bremsklötze vorne bei ca. 130.000 vorsorglich vor einer Reise gewechselt sie wären wohl noch gut 20.000 km gelaufen. Hinten ist kein Ende abzusehen.
Ich bin aber auch ein eher gemächlicher Fahrer.

Grüße,
Horst


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#660741 - 22/02/2018 11:36 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: juergenr]  
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Hej Jürgen

Eine Verschlechterung als Weiterentwicklung? Seltsam...

#660746 - 22/02/2018 12:45 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: Wildwux]  
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die Bremsen kann man sicher nicht nur auf Grund der obigen Daten vergleichen, dazu kommen ja min. noch die mech./hydr. Übersetzungen, BKV Unterstützung...

eine nette techn. Info von Textar zu Thema Bremsen textar-professional.com/wp-content/uploads/Textar_Technical_Information_DEU.pdf


Gruß Juergen

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#660752 - 22/02/2018 15:02 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: Ozymandias]  
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Hallo Ozy,

ja, man kann alle Untersetzungen auch ohne Sperren fahren. Zum Glück nicht noch mehr "Regelelektronik", sondern gesunder Menschenverstand beim Einsatz.

Alle,
ja, es ist tatsächlich ein Rückschritt, vorne das man die Scheiben nicht einfach so tauschen kann (State of the art) sondern den Achsträger ausbauen muss und dann auch noch eine Presse braucht. Hinten waren sie bei meinem T1 Bj 66 auch nicht viel kleiner. Wie gesagt, andere Hersteller verbauen das nur bis 3,5 to.

Iveco ist im übrigen sehr resistent gegen Reklamationen, so lange sie nicht durch die Presse gehen.... kontra

Kennt jemand die Weabco Teilenummer für die hinteren, genieteten Backen, oder hat sogar Beziehungen dahin. Sitzen wohl unter anderem in Mannheim.

Gruß
Dirk

#660753 - 22/02/2018 15:34 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: dfbalu]  
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Original geschrieben von dfbalu
Hallo Jürgen,

...

Hinten wird’s dann richtig wie von Gestern, Trommelbremse. Die ersten Beläge waren nach einem Schlammbad auf Island bereits nach 5 tkm bis auf 50 % runter. Zum Glück wurde bei 11 tkm die Hinterachse getauscht, mit Trommeln und Belägen, auf Kosten von Iveco. Die jetzigen sind jetzt bei 90 tkm blank und nach halbjähriger erfolglosen Suche auf dem freien Markt, werde ich sie jetzt wohl günstig für 800 € von Iveco bestellen. Ein Sonderangebot, wenn man bedenkt, dass Iveco 2015 noch 1700 € dafür aufgerufen hat.


Hallo Dirk

zur hinteren Bremse hätte ich zwei Vorschläge / Ideen.

1. du baust die Backen aus und schickst die zur Firma NB PARTS GmbH und lässt dir für < 150,-€/Seite neue Beläge aufkleben Faden dazu

2. oder fragst mal hier trucksystems.de/Wabco-Reparatureinheit-6102709202 für 577,00 € inkl. 19% MwSt -
das müssten die Backen in neu sein. Die sind von WABCO der wohl der Bremsausrüster vom Daily 55SxxW bzgl der Trommelbremse ist. Laut WABCO Service ist das deren Produkt Nr für die IVECO ET Nr 2996480 (Backensatz)


Gruß Juergen

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#660758 - 22/02/2018 16:56 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: juergenr]  
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Hallo Jürgen,

Danke für die Info, habe jedoch soeben meine Backen im Original mit genieteten Belägen bekommen.

Ein Grund für die Bestellung war auch die Hoffnung für die Zukunft eventuell auf den Belägen eine Nummer und Hersteller zu finden.
Aber Iveco schottet seine Ersatzteile wohl perfekt ab. Nummer habe ich tatsächlich gefunden "Ferodo 3614/2 44E26483" genietet, aber konnte die Nummer im Netz nicht umschlüsseln. Hat einer eine Idee?

Mehr als 50-100€ sollten die Beläge ja wohl nicht kosten.

Gruß
Dirk

#660759 - 22/02/2018 17:10 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: dfbalu]  
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da warst du (zu) schnell ,-)

mach doch bitte mal ein paar GUTE Fotos von den Backen, so das man die Form und die Beschriftung gut erkennt. Trommelbremsen mit 270mm x 80mm wurden bei IVECO schon oft verwendet.

Ferodo 3614/2 ist wohl eine neuerer Belag, die hatten mal 3653F und der ist bei Ferodo auch gelistet ferodo.co.uk/support/commercial-vehicles/cv-friction-material-data-sheets

[Linked Image]
Bild ist von goingbush.com/iveco5.html

Angehängte Dateien
web_brakeshoe.jpg (191 Downloads)

Gruß Juergen

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#660760 - 22/02/2018 17:36 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: juergenr]  
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...sehen ziemlich identisch aus, stelle morgen mal Fotos ein


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(Albert Schweitzer)
#660770 - 22/02/2018 19:20 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: dfbalu]  
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Mach doch mal ein Treffen mit Peter (alias oldie) in Miesbach aus und ladet mich auch ein. Ich wohne nur 8 km von ihm entfernt.
Erstens höre ich mir gerne die Geschichten von Peter und Anja an und zweitens wäre es gut, wenn ich Dich und Deine Begleitung mal kennenlernen würde.

Ich plane ja schon seit Jahren eine Reise nach Asien und war bisher immer beruflich verhindert. Aber zum 1.4. habe ich meine Praxis verkauft und hätte jetzt ein schmales Zeitfenster, bis ich zu alt für derlei Abenteuer bin. Vielleicht kann ich mich ja dranhängen.

Sepp

#660809 - 23/02/2018 17:12 Re: Mit dem 55S18 in die Mongolei - was beachten?? [Re: SeppR]  
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Original geschrieben von SeppR
Zurück zu Volker und seiner Asienreise in 1 Jahr.

Mach doch mal ein Treffen mit Peter (alias oldie) in Miesbach aus und ladet mich auch ein. Ich wohne nur 8 km von ihm entfernt.
Erstens höre ich mir gerne die Geschichten von Peter und Anja an und zweitens wäre es gut, wenn ich Dich und Deine Begleitung mal kennenlernen würde.

Ich plane ja schon seit Jahren eine Reise nach Asien und war bisher immer beruflich verhindert. Aber zum 1.4. habe ich meine Praxis verkauft und hätte jetzt ein schmales Zeitfenster, bis ich zu alt für derlei Abenteuer bin. Vielleicht kann ich mich ja dranhängen.

Sepp


Hallo Sepp,

gute Idee, Miesbach sind rd. 50 km von mir also kein Problem. Ich habe Oldie auch schon ange-PNed.

Ich halte Dich auf den Laufenden bin aber gerade sehr im Stress (Arbeit, 2-ter Job in Frankfurt, IVECO ausbauen usw, ...).


An alle Anderen:

Vielen Dank für euer reges Interesse und die guten Tipps!

Einiges / das Meiste findet sich ja bereits in anderen Freds hier im Forum. Klar das ich mindestens ein Paar neue Beläge und wohl auch einen Satz "Reibmaterial" für hinten mitnehmen werde. Dazu noch Bremsflüssigkeit hoher Qualität bzw. Nasssiedepunkt.

Bei der Beschäftigung mit der Materie fällt auf, dass die Beläge an der hinteren Trommel oftmals "ewig" zu halten scheinen. Ursächlich hierfür schein zu sein, dass diese wenig Anteil an der Bremsarbeit haben. Ein Hauptproblem mangelnder Bremsleistung scheint also zu sein, dass die hintere Bremse "ihren Job nicht tut". Würdet ihr zustimmen?

Hier scheint eine falsche Einstellung vorzuliegen, d.h. der Abstand der Beläge zur Trommel ist zu groß, und / oder der aut. Bremseneinsteller funktioniert nicht richtig. Die Prozedur zur Einstellung nach Werkstatthandbuch ist echt Käse, da ich nicht alle paar tausend m die Trommel abbauen will etc.
Damit ich also die Position der Bremsbacken manuell mit Hilfe der beiden "Einstellzahnräder" nachstellen kann, habe ich ein zweites Einstellloch in die rückwärtige "Abdeckplatte" der Bremse gebohrt (13mm oder so). Meine praktischen Erfahrungen hierzu sind noch beschränkt - hat jemand Tipps hierzu? - Das Einstellen nach Gefühl ist mir etwas vage. Oder generell wie man die hintere, bauartbedinkt nicht sonderlich gute Bremse, optimal - auch unterwegs - einstellt?

Thema DPF:
Marcus Tuck ist seit ca. 3 Jahren in Afrika und S-Amerika mit seinem 55S17 unterwegs. Seine Erfahrungen, Einschätzungen und auch Modifikationen an seinem Fzg. (incl.DPF) halte ich für sehr fundiert!

Thrill: Hm, der Ausbau des DPF und dazugehörige Umprogramierung des Mortorsteuergerätes ist auch ein gewisser Thrill. Die Schäden können erheblich sein. Es gibt schließlich noch andere Methoden dem DPF auf die Sprünge zu helfen: Öfter mal reinigen (Spray oder so; isolieren, ... vielleicht ist j jemand bewanderter als ich.
So Long

Volker

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