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#667830 - 11/09/2018 17:19 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: juergenr]  
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Hallo,

das hört sich doch eher nach einem Leck in der Unterdruckversorgung an.

Gruß
Benedikt

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#667831 - 11/09/2018 19:13 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: Benedikt1]  
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was ist mit wasser in den leitungen?


Jedem sein Laster!
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#667832 - 11/09/2018 19:22 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: Dave#2]  
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im warmen Oberrhein-Graben
Original geschrieben von Dave#2
Du fragst ob der Bremskraftverstärker OK ist. Kann ich das selber feststellen?
http://handbuch.sayen.ch/esicont/de/srvc/html/BHE041143800W01.html

Zitat
Funktionsprüfung
1. Bei ausgeschaltetem Motor das Bremspedal einige Mal betätigen.
2. Mit getretenem Pedal den Motor anlassen.
3. Wenn sich das Pedal sofort nach dem Anlassen des Motors leicht absenkt, arbeitet der Bremskraftverstärker einwandfrei.

Unterdruckfunktion prüfen
1. Motor anlassen.
2. Fahrzeug für 1-2 Min. fahren, danach den Motor abstellen.
3. Bremspedal mit normaler Kraft betätigen.
4. Wenn der erste Pedalhub lang ist und die folgenden kürzer sind, arbeitet der Bremskraftverstärker ordnungsgemäß.
• Falls Mängel festgestellt werden, das Rückschlagventil und den Unterdruckschlauch auf Defekte bzw. falschen Einbau untersuchen. Nach der Reparatur nochmals prüfen.

Unterdruckverlustfunktion prüfen
1. Motor anlassen.
2. Bremspedal mit normaler Kraft betätigen.
3. Mit getretenem Pedal den Motor abstellen.
4. Pedal für ca. 30 Sek. gedrückt halten.
5. Wenn sich während dieser Zeit die Pedalhöhe nicht ändert, arbeitet der Bremskraftverstärker einwandfrei.

Zuletzt bearbeitet von BAlb; 11/09/2018 19:36.
#667836 - 12/09/2018 06:28 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: juergenr]  
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Hallo Jürgen,

Original geschrieben von juergenr
du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall,
nicht ganz, es gäbe noch weitere mögliche Ursachen:
Ich kenne die Konstruktion an diesen Fahrzeugen nicht, würde aber mal das Radlagerspiel kontrollieren. Bei den meisten Fahrzeugen eiert die Bremsscheibe, wenn Spiel in der Radlagerung ist. Die Bremsscheibe drückt dann die Bremsklötze auseinander und die Kolben zurück.
Tritt man nun auf die Bremse, tritt man ins Leere. So lange, bis die Kolben wieder so weit ausgefahren sind, daß sie die Beläge gegen die Scheibe drücken können.

Ähnlich ist es bei Trommelbremsen, wenn die Grundeinstellung nicht paßt. Die Feder zieht die Bremsbacken so weit zusammen, daß erst mal der Leerweg überwunden werden muß, bis die Bremse wieder packen kann.

In beiden Fällen dürfte sich das am Füllstand im Vorratsbehälter bemerkbar machen.


Zitat
somit bleibt für mich nur der Hauptbremszylinder (HBZ) übrig. Da könnte es ggf schon sein, dass die Dichtmanschetten im HBZ mal besser (zZ noch) und mal schlecht abdichten...und entsprechen Druck aufbauen oder eben nicht.
Auch gut möglich. Oder das Bodenventil arbeitet nicht zuverlässig, ohne Vordruck gehen die kolben der Scheibenbemse ebenfalls zu weit zurück.

Zitat
Der Bremskraftverstärker (BKV) ist an dem hydraulischen Teil der Bremse nicht beteiligt, da wird nur mittels Unterdruck und einer großen Membrane in der gr. "Blechdose" am HBZ die Fußkraft unterstützt/verstärkt. Wenn der BKV ausfällt, ist das Bremspedal sehr hart, da die Unterstützung fehlt.
Den würde ich als Ursache bei dieser Symptomatik auch ausschließen.


Grüße
DaPo


Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
#667840 - 12/09/2018 07:58 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: Dave#2]  
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heute hier morgen dort...
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Original geschrieben von Dave#2
Sorry Matti, hinten sind's Trommeln😊. Du fragst ob der Bremskraftverstärker OK ist. Kann ich das selber feststellen? Heute wieder das gleiche Problem. Kein druck, erst beim pumpen und nach eine halben Stunde geht alles wieder wie Normal. Ist Sehr beunrühigend.


Servus Dave,

wo bist du genau und wo willst du hin! Ich kenne die Ecke sehr gut. Es gibt zwei Möglichkeiten für eine sehr gute (afrikanische) Werkstatt, Mwanza, Fortes Garage, ca. ein Kilometer vor Yacht Club Campsite links. Arusha, Manfred TFS hat einen guten LKW Mech. findest du gegenüber vom Cultural Heritage Centre genau dort wo sich die beiden Stoßzähne kreuzen.
Beide kennen den Typ IVECO 40.10 u.a. auch Bremsen gemacht!

Gruß Karl Heinz

#667853 - 12/09/2018 12:08 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: DaPo]  
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Original geschrieben von DaPo
Hallo Jürgen,

Original geschrieben von juergenr
du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall,
nicht ganz, es gäbe noch weitere mögliche Ursachen:
Ich kenne die Konstruktion an diesen Fahrzeugen nicht, würde aber mal das Radlagerspiel kontrollieren. Bei den meisten Fahrzeugen eiert die Bremsscheibe, wenn Spiel in der Radlagerung ist. Die Bremsscheibe drückt dann die Bremsklötze auseinander und die Kolben zurück.
Tritt man nun auf die Bremse, tritt man ins Leere. So lange, bis die Kolben wieder so weit ausgefahren sind, daß sie die Beläge gegen die Scheibe drücken können.

Ähnlich ist es bei Trommelbremsen, wenn die Grundeinstellung nicht paßt. Die Feder zieht die Bremsbacken so weit zusammen, daß erst mal der Leerweg überwunden werden muß, bis die Bremse wieder packen kann.

In beiden Fällen dürfte sich das am Füllstand im Vorratsbehälter bemerkbar machen.

Hallo Daniel

da hast du natürlich Recht, aber die Bremse sollte dann nach ~ 2-4 mal treten wieder Druck aufbauen und die Ursachen (riesiges Radlagerspiel / Grundeinstellung der HA Bremse...) werden sich auch nicht von selbst wieder beheben

Original geschrieben von Dave
Heute wieder das gleiche Problem. Kein druck, erst beim pumpen und nach eine halben Stunde geht alles wieder wie Normal.


Dave sollte mal schreiben, wie oft er im Schnitt das Bremspedal treten muss, bis sich da wieder Druck aufbaut oder auch nicht aufbaut.

Original geschrieben von rev
was ist mit wasser in den leitungen?

solange das Wasser nicht siedet (Dampfblasen) wird es bei normaler Temperatur erstmal unauffällig sein, selbst wenn du die Anlage kpl. mit Wasser befüllst (bitte nicht machen - Korrosion, Dampfblasen, Vereisung..)

Zuletzt bearbeitet von juergenr; 12/09/2018 12:36.

Gruß Juergen

---------------------------------
Die unheimliche Macht der Berater - die vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt
#667854 - 12/09/2018 12:53 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: juergenr]  
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Wenn ihr freies Wasser habt ihm Bremssystem dann ist wirklich 5 vor 12 - das gibts eigentlich bei nur schon durchschnittlicher Wartung Nie.


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
#668522 - 03/10/2018 02:21 Re: Bremsprobleme in Rwanda [Re: juergenr]  
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[quote]
Original geschrieben von juergenr
Hallo Dave,

du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall, somit bleibt für mich nur der Hauptbremszylinder (HBZ) übrig. Da könnte es ggf schon sein, dass die Dichtmanschetten im HBZ mal besser (zZ noch) und mal schlecht abdichten...und entsprechen Druck aufbauen oder eben nicht.


Hallo zusammen. Es ist inzwischen ein paar wochen her mit die Bremsen. Mit dem erneute entlüften scheint alles wieder in ordnung zu sein. Dennoch war es wie du schreibst jürgen. Einmal konnte ich ohne druck das Pedal bis auf den Boden runterdrücken. Nach loslassen und wieder drücken kamm wiederstand nach circa die hälfte und beim dritte mal drücken war drück da. Die HBZ idee merke ich mir. Erst mal bin ich froh das es weiter ging. Falls HBZ hoffe ich das das hebt bis wir daheim sind. Danke nochmals für euer hilfreiche Beiträge. Sind jetzt bei Nacala, Mozambik...


Gruß Dave

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