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#674115 - 17/03/2019 21:50 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: RolandThalia]  
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Hallo Roland,
erst die guten Neuigkeiten smile Den Temperatursensor kannst Du Dir schenken, LiFePO´s werden nicht warm, wenn man sie über- bzw. zu sehr entlädt.
Der Tempfühler macht evtl. Sinn für den Sterling, da dieser nicht weis was er tun soll wenn der Sensoreingang "offen" ist.

Problem sehe ich in der zu niedrigen Ladespannung des Sterling.
14Volt (oder auch 14,3...14,6V aus der Lima) sind für eine 4 -Zellen LiFePO4 zu wenig - nur 3,5Volt/Zelle.
Ausgegangen von einer Ladeschlussspannung von 3,8V pro Zelle sollten die Ladegeräte (Lima, PV-Regler, Batteriecharger) 15,2Volt stabil liefern können.
Wenn man bedenkt, dass noch Leitungslängen (Leitungswiderstände sind Spannungswiderstände) hinzu kommen (eigentlich senken diese die effektiv an den Zellen ankommende Spannung) und man lieber auf der sicheren Seite sein möchte, kann man sich ganz gut auf 15V einigen.
Das entspräche einer Ladeschlusspannung von 3,75Volt.

Das 123SmartBMS-Relais dürfte eigentlich gar nicht auslösen weil der Sterling nur 3,5V pro Zelle liefert?
Gruß
Benedikt

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#674116 - 17/03/2019 22:01 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: Benedikt1]  
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Hallo Benedikt,

Dem Roland gehts darum seine Batterie überhaupt erstmal in Betrieb zu nehmen.
Bitte verwirr ihn jetzt nicht noch zusätzlich mit deiner "Hochvolt" - Diskussion, die hat ja schon ihren eigenen Platz.

Gruß
Erich

#674270 - 24/03/2019 11:33 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: Dbrick]  
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Danke Benedikt,
Danke Erich damit die Diskussion auf "Laien" Level bleibt. Mir geht es erst mal darum dass die Einstellungen vom BSM123Smart vernünftig bzw. einen reibungslosen Betrieb (landen und entladen) ermöglichen.

Was ist passiert seit letzter Woche:
Einstellungen wurden wie in der Zusammenfassung oben beschrieben umgeändert. Am In-Board wurde der VBypass wurde auf 3,7V erhöht. Der Temp-Fühler vom Sterling wurde auf - Pol geklemmt. Ob jetzt
die Lüfter nach Erreichung der Vollladung vom Sterling abschalten konnte ich nicht testen da ich im Schwerpunkt mit dem CTek mit AMG Kurve (14,7V geladen habe.

Bei Ladung mit Ctek 10AH und Ladekurve AMG mit 14,7V:
#1 = 3,70 V
#2 = 3,51 V
#3 = 3,70 V
#4 = 3,71 V
BMS123Smart zeigt ca. 48% Beladung und ca. 0,8Kwh an. Das kann man wohl vernachlässigen da errechneter Wert und womöglich ist noch was an den Settings falsch. Richtig?
Das war gestern Abend. Mehr Laden konnte ich nicht mehr. Das Relay schaltet immer wieder die Ladung ab und ein. Balancing war bei 3 Zellen rot und bei Erreichen von 3,70V wieder grün. Der höchste Wert
war 3,71V an einer Zelle. Leider konnte das Balancing die Zelle #2 nicht nach "oben bringen" da wohl das Relay immer wieder abschaltete wenn 1 Zelle über 3,70V kam.

Heute hatte ich auf der App dann nur noch 13,3V bzw. gemessene 13,2V via Multimeter. Alle Zellen waren laut BMS123Smart auf gleichen V-Wert. Läuft da ohne Ladung auch noch ein Balancing?
Nur als Anmerkung: Es waren keine Stromverbraucher aktiv!

Somit habe ich sofort wieder das Cetek eingeschalten. Nach wenigen Minuten waren schon wieder die 3,7V bei 3 Zellen erreicht. Die Zelle #2 hängte wieder hinterher. So um die 3,51V. Das Relay hat natürlich
wieder den Ladevorgang abgeschalten. Interesssant war für mich auch, dass das Relay nicht nur die Beladung sondern auch die Entladung immer mal wieder blockiert hat. Nach einer gewissen Zeit gab es dann aber
die Entladung auch wieder frei. Vermutlich dann, wenn die Beladung auch wieder möglich war. Zelle#3 verharrte auf 3,77V. Zelle #1 bei 3,71 und Zelle#4 bei 3,71V. Bei Zelle #1/#4 stieg die Temp schnell über 40°C und bei
Zelle #3 langsam auf über 20°C. Die ist wohl beim Balancing "konservativer". Das geschieht noch alles mit angesteckten Ctek aber getrennter Relay Ladeverbindung. Wenn ich das Ctek abstecke geht in wenigen Sekunden
die V Zahl von 14,7V runter. Die einzelnen Zellen sind mit Ausnahme von Zelle#3 dann auch wieder unter 3,70V. Vielleicht ist das auch normal. Ich dachte die Batterie ist voll geladen wenn alle Zellen genau 3,70V (da
VBypass auf 3,7V eingestellt ist) erreicht haben. Ist das wirklich so? Balancing soll ja alle Zellen auf den identischen V Level beim Laden bringen (auch beim entladen / bzw. Ruhestrom?)

Vielleicht ist doch was bei der Verkabelung / Belegung der Boards nicht richtig gelaufen Das werde ich gemeinsam mit meinen Bekannten vielleicht nächste Woche prüfen.

Bsp. Ruhestrom ca. nach 20m Minuten nachdem ich das Ladegerät ausgeschalten habe (14,1V)
#1 = 3.56V
#2 = 3.42V
#3 = 3,59V
#4 = 3,54V

Das mit der Zelle#2 gefällt mir derzeit nicht. Die hängt auch jetzt noch hinterher. Ich werde mal sehen welche Werte heute Abend die App auswirft bzw. was ich messe. Messungen von Einzelzellen kann ich leider
derzeit noch nicht mit dem Multimeter durchführen.

Kann man aus meinen "laienhaften" Schilderungen was essentielles ableiten? Muss ich mir Sorgen machen? Gibt es "short fixes" / Lösungs- bzw. Prüfungsansätze die ich schon mal ohne "Elektroniker Unterstützung"
angehen könnte? Das Ctek weiter laden zu lassen wir wohl nicht viel helfen da das Relay die Stromverbindung abschaltet.

Der nervige "Elektroniklaie", Roland

#674278 - 24/03/2019 16:57 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: RolandThalia]  
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Das einzige was hier etwas abweicht ist die Zelle Nr.2. Sonst ist, so wie du das beschreibst, alles in Ordnung.

Da du mit 14.7 V lädst, entspricht das im Durchschnitt je Zelle 3,67V, liegt also unter der Schwelle von 3,7 V ab der der Balancer das gezielte Entladen einzelner Zellen startet.
Da aber die Zelle 2 sich weniger aufgeladen hat, liegen die anderen Zellen über 3,7V und werden deshalb von Balancer entladen.

Kontolliere mal die Verbindung von Zelle 2 ob die nicht ordenlich verschraubt ist (oder Kontakte oxidiert sind), andernfalls einfach beobachten ob sich das im normalen Ladebetrieb über die LIMA später langsam anpasst. Aber daß es Unterschiede gibt ist normal. Üblich sind Abweichungen von 0,1-0,2V zwischen den Zellen, also kein Grund zur Beunruhigung.

Den Gesamtladezustand kann das BMS nach einmaligen Aufladen noch nicht richtig anzeigen, du hast also zu der Grundaufladung in der Fabrik noch 0,8kWh dazugeladen. Das könnte also jetzt gut eine Vollladung sein.

3,7V = voll geladen: Nein ! Dein Ladegerät und die Entladefunktion vom Balancing arbeiten unabhängig voneinander, und wenn beides aktiv ist, vermischen sich die Funktionen und deshalb kannst du da keinen sinnvollen Schlüße daraus ziehen.
Das Balancieren ist eine Funktion über die Zeit und deshalb kann eine Zelle auch erstmal 3,77V erreichen und es kann ein auch eine Stunde oder mehr dauern, bis die auf 3,7V entladen wird. Dabei steigt dann die angezeigte Temperatur ziemlich an, was du ja auch beobachtet hast.
Wenn aber das Laden noch aktiv ist, kann das auch noch viel länger dauern.

Eine Zelle muß ja eine höhere Spannung beim Laden bekommen, weil die Zelle 2 ja weniger abbekommt, weil das Ladergerät ja 14,7V erreichen will.
Das kann auch daher kommen, weil die vieleicht schon in der Fabrik weniger vorgeladen wurde und deshalb mehrere Lade/Entladzyklen braucht, bis sie sich an das Niveau der anderen 3 Zellen angeglichen hat.
Also erstmal beobachten.

Das Balancing (jetz auf auf 3,7V eingestellt) begrenzt nur die Spannungen je Zelle auf 3,7V, aber nicht sofort und nicht über alle 4 Zellen gleichzeitig, sondern nur langsam. Der Strom beim Balancing beträgt nur 1A aber du lädst ja über das CTEK mit 10A und über später über die Lichtmaschine sogar mit z.B. 50- 80A, also dauert das Ausgleichen 10 -50 mal solange wie das Laden. (Aber es ist kein "Ausgleichen", sonder nur ein Begrenzen einzelner Zellen)

Achtung Missverständnis: wenn eine Zelle schwächer aufgeladen wurde als auf 3,7V, wird sie auch durch das Balancieren nicht mehr geladen. Das bleibt erstmal so und ist kein Fehler.

Nebenbei: die letzte angezeigte Stelle in der App (hundertstel Volt) solltest du gar nicht beachten: das ist nur Messfehler und Abweichung, aber genauer Wert.

Ich hoffe das alles hilft dir etwas bei der Bewertung der Abläufe.

Jetzt würde ich mal den Kompressor mal 10-20min. laufen lassen und schauen wie sich die Spannungen verändern, und dann nochmal mit dem Laderät laden.
Und das ganze einen halben Tag später wieder anschauen.
Wahrscheinlich wird sich dann schon eine leichte Annäherung von Zelle 2 an die anderen ergeben.

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 24/03/2019 17:39.
#674279 - 24/03/2019 17:52 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: Dbrick]  
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Danke Erich für deine Erklärungen. Dann kann ich heute beruhigt ins Bett gehen.

Letzte Stand der BMS123Smart Anzeige (keine Stromentnahme) -->ca. 8 Std nach Ladung.
#1 = 3.40V
#2 = 3.35V
#3 = 3,41V
#4 = 3,40V
Das wären dann ja 13,6V.

Sollte eine voll geladene Batterie nicht höhere V Werte --> Richtung 14,0V bis 14,4V bei Ruhespannung haben? Vielleicht habe ich was falsch verstanden.

Besten Dank, Roland

#674281 - 24/03/2019 18:39 Re: Lifepo4 - BMS123 Smart Einstellungen [Re: RolandThalia]  
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Hallo Roland,
Zelle#2 kommt ja auch so mit und mit - das wird schon.


Mein Jüngster hatte sich im Rahmen seines Selbstbauprojektes "E-Longboard" mit 9S Li-Ion (34Volt 9x3,7V - keine LiFePO4) und einem 3kW (!) Antriebsmotor einen preiswerten Alibaba Charger gekauft.

20 Dollar Li-Ion, LiFePO, NiMH Battery Charger mit Balance-Funktion

Den habe ich genutzt um die einzelnen Winston Zellen auf ungefähr gleichen Ladezustand zu bringen. Für um die 20 Dollar ist der Charger voll ok.
Irgendwo in einem YT-Video wurde der Lader gelobt ob seines guten Preis/Leistungverhältnisses.

Was ich noch suche sind 6,3mm Flachzungen (wo die normalen KFZ-Stecker draufpassen) direkt mit 12mm Öse um diese mit unter die einzelnen Winston-Pole drunterzuschrauben.
Habe im Netz noch nichts passendes gefunden.
Ich verspreche mir davon die Zellen einzeln laden zu können da die Krokodilklemmen an den Sechskantschraubenköpfen nicht halten.

Gruß
Benedikt

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