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#676815 - 08/07/2019 05:43 Noch was zum Thema Reifendruck  
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Guttaring
Die Reifen sind ja der einzige Kontakt zum Boden, den jedes Auto im Normalfall hat.

Auf die Notwendigkeit der regelmäßige Überwachung des Reifendruckes wurde schon hingewiesen. Mit dem Manometer geht das sehr gut, ist aber doch ein bißchen aufwendig....und schmutzige Finger sind meist die Folge. Ganz Pingelige könnten auch einwenden, dass bei jedem Manometergebrauch etwas Luft verlorengeht.......

Es geht viel einfacher: Es wurde nachgewiesen, dass durch "Hand auflegen" Druckunterschiede von 0,2 bar zwischen zwei Reifen zuverlässig erkannt werden können! Wenn ein Reifen wärmer ist, als die anderen - Luft nachfüllen, ist er kälter - Luft ablassen.

Also: nach einer halben Stunde Fahrt, z.B. bei einer Tank- oder Pinkelpause einmal ums Auto gehen und mit dem Handrücken einer Hand alle Reifen an der Flanke (da ist weniger Schmutz !) leicht berühren. Wenn die gefühlte Temperatur als "schön warm" empfunden wird, ist der Reifendruck im "guten" Bereich! So einfach ist das. Das ganze verschiebt sich natürlich in Abhängigkeit von der Außentemperatur!

Ausgehend von 3,5 bar - wie in einem Trööt vor Kurzem vorgeschlagen - kann man auf diese Weise sogar die Anpassung an unterschiedliche Achslasten vornehmen: wenn alle Reifen die selbe Temperatur haben, ist sichergestellt, dass sie auch die gleiche Verformung während der Fahrt durchmachen. Das kann durchaus damit enden, dass die Reifen der HA deutlich mehr Druck "brauchen" um gleich warm zu werden wie die vorderen - oder umgekehrt.

Vorschlag für die Praxis:
1) Erst mal alle Reifen mit 3,5 bar befüllen.
2) Eine halbe Stunde oder mehr fahren.
3) Reifen "befühlen"
4) Wenn jetzt die beiden hinteren Reifen (z.B. wegen des jüngst angebauten Mopedhalters o.Ä.) deutlich wärmer sind, als die vorderen, dann hinten ein paar Zehntel bar Luft nachfüllen.
5) zurück zu 2)

Und in Zukunft die Zeit, in der der Tank vollrinnt, einfach zu einem kurzen Rundgang ums Auto mit "Reifenstreicheln" nutzen. So können auch schleichende Plattfüße vielleicht noch abgefangen werden.

Ist "Low tech" aber es wirkt! Und kostet weder Zeit noch Geld! Es dauert eh, bis die 300 Liter Diesel moin im Tank sind.

Aus der gelebten Praxis:
Wolfgang
Landgurker

P.S.: Es sollte klar sein, dass die beiden Reifen EINER Achse die selbe Temperatur haben sollen. Nur zu Sicherheit!

W

Zuletzt bearbeitet von W&E; 08/07/2019 05:47.

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#676816 - 08/07/2019 05:55 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: W&E]  
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Mache ich ähnlich aber mit Druckprüfung:

4PSI Rule

--> Gibt es einige Artikel darüber.


Funktioniert sehr gut und berücksichtigt die aktuelle Gewichtslage an den Achsen.
(Ich nehme aber 0.4 Bar als Reverenz da größere Reifen)


Grüße



40.10W Bj90 8140.27 2,5l ; 9.5R17.5 XZY auf 6x17.5ET70
#676818 - 08/07/2019 06:15 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: Pesca]  
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Ok, 4 PSI sind 0,275 bar, das kann man mit der "Hand auflegen" Methode schon schön spüren!

W hallo


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#676823 - 08/07/2019 10:03 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: W&E]  
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respekt Es gibt bestimmt Personen die das mit der Hand können. (alternativ gäbe es auch diese kontaktlosen Thermometer)

Ich persönlich benutze aber ein Manometer zum ablesen, sogar ein zentrales und integriertes System auch bekannt als: Reifendruckanzeige.
Hat mir auch schon einmal einen Reifen gespart. Die Kosten rechnen sich schnell bei unseren Reifenpreisen.

Im Prinzip sind beide Methoden, also Druckänderung oder Temperaturentwicklung, geeignet den Reifendruck an die reale Belastung anzupassen und das macht immer Sinn.

knuddel

Zuletzt bearbeitet von Pesca; 08/07/2019 10:33.


40.10W Bj90 8140.27 2,5l ; 9.5R17.5 XZY auf 6x17.5ET70
#676844 - 09/07/2019 05:19 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: Pesca]  
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Hast Du da Druck und / oder Temperatursensoren innen in den Reifen?

Wenn ja:
Wie gefährdet sind die beim Reifenwechseln?
Wie zuverlässig sind die ?
Und wie schwer (wegen der Unwucht)?

Wenn nein:
wo sitzen die Sensoren, z.B. am Ventil?

Und wie sieht die Auswerteeinheit aus?
Und: wieviel kostet so eine Anlage?

Und wie ist das, wenn ich unterschiedliche Drücke fahren will oder muss: wird da das System immer neu angelernt oder zeigt es sowieso echt-Werte an?

Neugieriger
Wolfgang


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#676855 - 09/07/2019 12:26 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: W&E]  
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Anzeige ist für Druck und Temperatur (wobei ich der Temperatur nicht glaube da zuweit weg)

Gewicht ? Wenig, erzeugt keine Unwucht bei unseren Reifen ;-)

Montiert auf den Ventilen
Hier hatte ich arge bedenken aber funktioniert seit 3 Jahren ohne Mängel, sowohl auf den Sprengring als auch auf den einteiligen 17.5 Zoll Felgen, wird aber immer von der Lage und Länge des Ventils abhängen
Im tiefen Sand/Schlamm könnte ich mir schon vorstellen das es Probleme gibt.

Ich hab diese hier:
Tiremoni 150

Ich hab 79.- € bezahlt.

Es zeigt immer die Echtzeitwerte an,
man kann Über- und Unterdruck Warnschwellen einstellen.

Grüße



40.10W Bj90 8140.27 2,5l ; 9.5R17.5 XZY auf 6x17.5ET70
#676973 - 15/07/2019 12:46 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: Pesca]  
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Danke für die Info!

Vor nicht allzulanger Zeit war der Preis noch um eine Zehnerpotenz höher!

Ich glaube, ich werde da auch zuschlagen - ist eine nette Spielerei und die Sicherheit leidet zumindest nicht damit!

Aus Ö
W


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#676977 - 15/07/2019 15:11 Re: Noch was zum Thema Reifendruck [Re: W&E]  
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Habe auch so einen TireMoni, aber bei den Sprengringfelgen mit den langen Ventilen hat´s Probleme verursacht. Die Ventilrohre haben an der Lötstelle Haarrisse bekommen.
Verwende die jetzt nur mehr "in Europa" mit den 315/75/16.
LG
Martin


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