Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass das Öl in meinem NP 242 VtG so heiß wurde, dass der (schon lange ausgehärtete!) Lack abblätterte. Befüllt war das Getriebe bis Unterkante Einfüllöffnung.

Gestern, beim "Spielen" an der Bremse ist mir - spät aber doch - aufgefallen, dass mein VtG deutlich flacher eingebaut ist, als in den Hummers, Jeeps usw. Also: von hinten gesehen ist das Getriebe um (Hausnummer) 20° im Uhrzeigersinn verdreht eingebaut. Das Getriebe liegt also flacher, das Öl steht ein wenig höher...Plantschverluste erhöhen die Temperatur.

Ich habe mir die Freiheit genommen, die Ölmenge "nach Gefühl" ein wenig zu reduzieren und habe danach öfters Pause gemacht, um per Hand-auflegen die Temperatur zu "messen" (zum Beispiel auf der Passhöhe des Klippitztörls - 1645m, mit angehängten 3,1 Tonnen, 4Hi Ft.....schön handwarm)

30.000 km später ist noch immer alles in Ordnung, ich werde beim nächsten Ölwechsel die eingefüllte Menge messen und wieder gleich viel ATF ( blush) einfüllen.

Fazit: Getriebe befüllen bis Unterkant Einfüllöffnung ist (fast) immer richtig!

Grüße aus Ö
W

P.S.: Unter Vorwegnahme der Antwort von PeterM ("sein Auto sollte man schon kennen...") muss ich gestehen, dass ich das Getriebe "ganz einfach" wieder so eingebaut habe, wie ich es herausgenommen habe ohne mir über die Einbaulage Gedanken zu machen....bis gestern.

Man lernt eben jeden Tag dazu...wenn man will!
W


I = W + E = Co: Ich bin W(olfgang) und E(va) ist meine Copilotin.
So einfach kann die Entschlüsselung von Firmennamen sein!


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