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#679057 - 06/10/2019 19:49 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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Hallo Hannok,
ich hab noch keine Bordbatterie und somit auch keinen Batteriemonitor. Den solltest du auf die oberste wirklich erreichbare Ladespannung eichen - aber das ist ja noch nicht gegeben.
Die 28V hab ich auch gesehen. Wenn du die Kapazität wirklich ausschöpfen willst, wäre ein 28,8V Regler sowie sinnvoll.

Leitungsverluste sind schon möglich, aber gerade so einen konstanten Abfall von etwa 1V halte ich bei normaler Verkabelung mit dicken Batteriekabeln für wenig wahrscheinlich. Da müsste der Kabelquerschnitt irgendwo auf 1- 2 mm² eingeschnürt sein. Lockere Schrauben ergäben einen Wackelkontakt.

Daher nun meine neue Diagnose: Die Starterbatterien sind ja ständig am Generator angeschlossen. Sollten die also schon etwas lädiert sein, könnten sie dauerhaft (auch im Vollzustand) einen großen Ladestrom verursachen, der die Spannung auf 27,4 V einbrechen lässt, obwohl der Generator auf 28V regeln will. Der Generator liefert ja nur max. 55A. Dieses Problem würde im Normalbetrieb gar nicht auffallen.
Also mal den Stromfluss Generator - Startbatterie messen. Am besten mit einem Zangenmultimeter, Motor bitte nicht ohne Startbatterie laufen lassen. Nach dem Motorstart müsste der Batteriestrom ständig abnehmen, nach einigen Minuten weniger als 1 A max.
Oder ein paar neuwertige Vergleichsbatterien einbauen und dann die Spannung damit messen.

Zum Rest unten:
Eine Temperatursteuerung hat dein Regler nicht, der versucht nur die 28V zu halten.
Metalle leiten bei höheren Temperaturen besser, ist also Quatsch.

Gruß
Erich


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#679065 - 06/10/2019 21:17 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: BAlb]  
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Original geschrieben von BAlb
Original geschrieben von hannok
Wenn ich den Wechselrichter mit 1000W belaste, konnte ich bei laufendem Motor knapp 600W aus der Lichtmaschine ziehen (Spannung lag dann bei etwa 23V).
Wirklich aus der Lichtmaschine?
Oder aus dem Fahrzeug-Bordnetz - will sagen: Lichtmaschine UND Starterbatterie?
=> die Spannung würde auf letzteres hindeuten - dann würdest Du nämlich aus der Starterbatterie den Strom ziehen, der nicht aus der Lichtmaschine kommt ...


Das hatte ich auch vermutet und daher mal mit laufendem Motor und ohne gemessen, d.h. einmal rein aus den Starterbatterien + Lithium und einmal aus Starterbatterien + Lithium + Lichtmaschine. Solarregler war augeschaltet und der Batteriemonitor misst an der Lithiumbatterie die gezogene Leistung. Die Kaffeemaschine braucht ziemlich genau 1200W (gemessen nur mit Lithium). Wenn ich manuell die Starterbatterien anschließe (d.h. Lithium + Starterbatterien) gehen noch 1000W aus den Lithiumbatterien (d.h. 200W aus den Starterbatterien). Bei Lithium + Starterbatterie und Lichtmaschine sind es 600W aus der Lithiumbatterie und 600W aus Starterbatterie + Lichtmaschine. Also eher 400W im Leerlauf.

Original geschrieben von BAlb
hier hast Du eine beispielhafte Kurve einer N1 28V Lima:
https://www.fahrzeug-elektrik.de/Edee.htm#A2
Bei Leerlauf ist da nicht viel - jedenfalls keine paar hundert Watt.

Die Lima hat eine Nennleistung bei 6000/min, darf max. 11000/min drehen nach dem Datenblatt von Jürgen.
Der Daily hat irgendwas um 4200/min. Abregeldrehzahl.

Das gibt ein Übersetzungsverhältnis von rd. 1,5 bis 2,5, d. h. bei Leerlaufdrehzahl von 750/min. läuft die LiMa mit 1125 bis 1875/min.
Mit 1500/min geschätzt 10A macht etwas über 200W.
Jedenfalls niemals die 600W von oben ...

600W waren wohl in der Tat etwas zu sehr über den Daumen gepeilt, grob 400W sollten es aber sein. Das würde ja auch einigermaßen zu den Diagrammen passen.
Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, ob unser Leerlauf richtig eingestellt ist, habe keinen Drehlzahlmesser verbaut.

Original geschrieben von Dbrick
Hallo Hannok,

Leitungsverluste sind schon möglich, aber gerade so einen konstanten Abfall von etwa 1V halte ich bei normaler Verkabelung mit dicken Batteriekabeln für wenig wahrscheinlich. Da müsste der Kabelquerschnitt irgendwo auf 1- 2 mm² eingeschnürt sein. Lockere Schrauben ergäben einen Wackelkontakt.

Der Spannungsabfall ist sehr konstant, daher wundere ich mich auch darüber. Vorne im Motorraum ist eine Diode verbaut, die auch irgendwo im 40.10WM Schaltplan auftaucht. Ob die einen konstanten Spannungsabfall hat? Dem muss ich auch mal nachgehen, weiß nicht, ob der Strom überhaupt darüber läuft.

Original geschrieben von Dbrick

Daher nun meine neue Diagnose: Die Starterbatterien sind ja ständig am Generator angeschlossen. Sollten die also schon etwas lädiert sein, könnten sie dauerhaft (auch im Vollzustand) einen großen Ladestrom verursachen, der die Spannung auf 27,4 V einbrechen lässt, obwohl der Generator auf 28V regeln will. Der Generator liefert ja nur max. 55A. Dieses Problem würde im Normalbetrieb gar nicht auffallen.
Also mal den Stromfluss Generator - Startbatterie messen. Am besten mit einem Zangenmultimeter, Motor bitte nicht ohne Startbatterie laufen lassen. Nach dem Motorstart müsste der Batteriestrom ständig abnehmen, nach einigen Minuten weniger als 1 A max.
Oder ein paar neuwertige Vergleichsbatterien einbauen und dann die Spannung damit messen.

Ein Zangenmultimeter habe ich leider keins mit und in den Baumärkten hier habe ich nur welche für AC-Strommessung gefunden, nichts für DC. Das würde es aber sicherlich einfacher machen... Die Batterien könnten es tatsächlich sein, dass Alter ist unbekannt. Ich könnte mal versuchen, die Bleibatterien rauszunehmen und nur Lima + Lithium laufen zu lassen. Muss mir nur was überlegen, dass das sicher klappt und mir das Setup nicht um die Ohren fliegt...
Original geschrieben von Dbrick

Zum Rest unten:
Eine Temperatursteuerung hat dein Regler nicht, der versucht nur die 28V zu halten.
Metalle leiten bei höheren Temperaturen besser, ist also Quatsch.

Ich werde nochmal bei kaltem und warmen Motor direkt an der Lichtmaschine messen um das eindeutig auszuschließen. Ich würde allerdings sagen, dass Metalle bei höheren Temperaturen schlechter leiten, oder interpretiere ich diese Formel falsch? https://www.frustfrei-lernen.de/elektrotechnik/temperatur-widerstand-temperaturabhaengig.html. Unabhängig davon würde es aber höchstens 0,2V Differerenz bei 6mm2 und 15A erklären, so dass ich das auch ausschließen würde.

Bei kaltem Motor konnte ich heute morgen übrigens direkt an der Lichtmaschine messen, da kommen 28,3V laut Multimeter raus. Insofern kann die LiMa denke ich ausgeschlossen werden, 0,9V muss irgendwo danach flöten gehen (unabhängig von dem komischen temperaturabhängigen Verhalten). Ich suche mal weiter ;-)

#679066 - 06/10/2019 21:33 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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Der Spannungsabfall ist sehr konstant, daher wundere ich mich auch darüber. Vorne im Motorraum ist eine Diode verbaut, die auch irgendwo im 40.10WM Schaltplan auftaucht. Ob die einen konstanten Spannungsabfall hat? Dem muss ich auch mal nachgehen, weiß nicht, ob der Strom überhaupt darüber läuft.


Diese Frage kann ich wahrscheinlich selber beantworten, zumindest die Diode im Schaltplan (6162) schützt nur die Kontrolleuchte.
[Linked Image]

Es gab allerdings noch eine zweite "Sper-Diode" für das hintere Batteriepaket "Gendameriekreis" (Seite 44 unten rechts im oben verlinkten PDF), das werde ich mir nochmal angucken. Evtl habe ich die Kabel vertauscht, als ich die Batterien ins Fahrerhaus umgezogen habe? Oder fließt der Ladestrom immer über die Sperrdiode?

Zuletzt bearbeitet von hannok; 06/10/2019 21:42.
#679067 - 06/10/2019 21:36 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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Ok, du hast natürlich recht, das war Quatsch von mir.
Metalle leiten bei höheren Temperaturen schlechter.
Ich schreibe heute nichts mehr.

Die LiFePo als Testbatterie zu verwenden ist eine gute Idee, da kennst du ja den Zustand genau. Ich erwarte das da dann 28V rauskommen.

Gute Nacht
Erich

#679085 - 07/10/2019 19:14 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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[quote=hannok]
Der Spannungsabfall ist sehr konstant, daher wundere ich mich auch darüber. Vorne im Motorraum ist eine Diode verbaut, die auch irgendwo im 40.10WM Schaltplan auftaucht. Ob die einen konstanten Spannungsabfall hat?

[...]

Es gab allerdings noch eine zweite "Sper-Diode" für das hintere Batteriepaket "Gendameriekreis" (Seite 44 unten rechts im oben verlinkten PDF), das werde ich mir nochmal angucken. Evtl habe ich die Kabel vertauscht, als ich die Batterien ins Fahrerhaus umgezogen habe? Oder fließt der Ladestrom immer über die Sperrdiode?


Habe heute mal an der Diode gemessen, an einem Bein liegen 28,0V an und an den anderen beiden 27,2V an. Muss jetzt nur noch durchmessen, ob die Kabel auch wirklich zu Lichtmaschine und Batterien laufen, aber ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch :-) Sobald der Schneesturm hier vorbei ist, gehe ich nochmal messen.

Das hier ist der Übeltäter:
[Linked Image]

(Der Kühlkörper mit den 3 M6 Anschlüssen unter dem Kühlwasserbehälter)

Zuletzt bearbeitet von hannok; 07/10/2019 19:16.
#679088 - 07/10/2019 20:17 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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Hallo Hannok,
sind die 24V bei Dir ab Werk, oder hast Du alles umgerüstet?


Viele Grüße

Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.



-------------------------------------------------------------------------------


Fgst. 5924991


#679091 - 07/10/2019 20:42 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: Alfonso]  
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Hallo Hannok,
sind die 24V bei Dir ab Werk, oder hast Du alles umgerüstet?


Bei dem 40.10WM (Militärversion bzw belgische Polizei) ist 24V ab Werk Standard, daher habe ich auch den Wohnraum auf 24V gelassen. Ist allerdings doof um Zubehör wie Kompressoren etc zu bekommen und in Nordamerika sind selbst Trucks oft 12V. Insofern ist das nicht unbedingt ein Vorteil.

#679092 - 07/10/2019 20:42 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: hannok]  
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Original geschrieben von hannok
an einem Bein liegen 28,0V an und an den anderen beiden 27,2V an.
sind recht normale Werte, wenn "etwas" Strom fließt

Original geschrieben von hannok
Muss jetzt nur noch durchmessen, ob die Kabel auch wirklich zu Lichtmaschine und Batterien laufen, aber ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch :-)
dann hättest Du den Übeltäter gefunden.
28V ist zwar immer noch nicht "voll", aber schon recht gut ...

#679095 - 07/10/2019 21:15 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: BAlb]  
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Da ist also ein Diodenverteiler ( "Sper-diode") verbaut, der die Polizeibatterie von der Startbatterie entkoppelt. Ist ja auch in diesem Zusatzschaltbild Seite 44-45 eingezeichnet.
Aber natürlich nicht im Normalschaltplan darüber.
Also der übliche Diodenspannungsverlust von hier 0,8V.

#679096 - 07/10/2019 21:30 Re: Lichtmaschine 40.10WM 24V und LiFePo4 Akkus [Re: Dbrick]  
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Da ist also ein Diodenverteiler ( "Sper-diode") verbaut, der die Polizeibatterie von der Startbatterie entkoppelt. Ist ja auch in diesem Zusatzschaltbild Seite 44-45 eingezeichnet.
Aber natürlich nicht im Normalschaltplan darüber.
Also der übliche Diodenspannungsverlust von hier 0,8V.


Jepp, das macht Sinn. Die Lichtmaschine hat einen Schutz verbaut, das sie ausgeschaltet keinen Strom zieht, oder? Dementsprechend könnte ich die Sperrdiode einfach rausnehmen, oder?

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