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#680211 - 03/12/2019 18:21 Frage zu Bodenplatte Wohnkabine.  
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Hallo zusammen, wir sind so langsam an der Planung unserer Kabine und berechnen den Zuschnitt der Platten. Welchen Fussbodenaufbau wähle ich am besten dafür? Benötige ich eine Gfk Platte mit Siebdruckplatte oder reicht auch die Gfk Sandwichplatte? Schon alleine im bezug auf die Befestigung der Kabine mit dem Rahmen und auch der Möbel im Kofferaufbau. Ich bin mir mit der ganzen Sache unschlüssig. Wichtig ist mir möglichst Leicht zu bauen da wir ja auf 3,5t unterwegs sind. Würde mich über Antworten freuen. Beste Grüße Tobias

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#680212 - 03/12/2019 18:37 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: Elektrosmog]  
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im warmen Oberrhein-Graben
m. E. muß die Bodenplatte druckstabil sein, zumindest im Bereich der Befestigungsschrauben. Dort wirst Du um Holz oder Purenit-Leisten in der Schaumdicke nicht herumkommen. Ansonsten unten Gfk (stabil) und oben 'ne vernünftige Holzplatte, um die Möbel draufzustellen.

#680216 - 03/12/2019 20:04 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: BAlb]  
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Danke Dir für deine Antwort, sprich eine Sandwichplatte mit eingearbeitetem Holz (Holzeinlage). Wie sind die erfahrungen mit aufkleben auf den Rahmen? Ich glaube die von Normad Camper machen das doch so... Muss man Innen eine Siebdruckplatte verbauen oder kann ich die Möbel nicht wie an der Wand an aufgeklebtes Blech bzw. Alu echt a und

#680218 - 03/12/2019 20:38 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: Elektrosmog]  
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Verstehe ich das richtig, Aufkleben der Bodenplatte unten auf den Fahrzeugrahmen? Ohne zusätzliche Schrauben?

Kann ich mir kaum vorstellen. Die modernen Kleber halten ja enorm, aber die Haltekraft ist linear von der Größe der Klebefläche abhängig. Wenn man die im Datenblatt angegebene Zugscherfestigkeit von 2N/Quadratmillimeter annimmt, also unwissenschaftlich 20 kg pro qcm, braucht man minimal 100 qcm um 2 Tonnen zu halten. Bei einer Bremsung mit 5 g sind es schon 500 Qadratzentimeter, also 10x50 cm Auflagefläche. Wohlgemerkt bei perfekter und optimaler Klebetechnik und den geforderten 3mm als Kleberdicke. Ob man diese Klebeperfektion tatsächlich erreicht? Und ob dieser Wert dauerhaft so bleibt, auch nach der einen oder anderen Frostperiode oder Rüttelpiste. Und findet man am Rahmen überhaupt diese 500 qcm ebene Auflagefläche.

Von Rahmenverwindungen will ich überhaupt nicht sprechen. Die reissen die Klebeverbindung sowieso ab oder erzeugen Risse in der verklebten Bodenplatte.

Will sagen: Entweder verstehe ich hier etwas falsch oder die Physik respektive Mechanik hat sich in den letzten Jahren geändert. Warum nicht? Die Kunst ändert sich ja auch mit jeder Dekade grundlegend.

Sepp

#680223 - 04/12/2019 08:42 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: SeppR]  
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Guten Morgen Sepp, also wenn ich das richtig verstanden habe in dem Video von Nomad Campers und Mr. Pink, kleben diese die Bodenplatte auf den geprimerten Rahmen auf. Jetzt weiß ich nicht ob man das Video hier verlinken darf. Aber wenn du nach (Herr Lehmanns Weltreise Kabine) suchst ist das meiner Meinung nach dort so zu sehen.

Beste Grüße Tobias

#680224 - 04/12/2019 08:46 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: Elektrosmog]  
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Hallo,
als Bodenplatten werden gerne 10 mm Mulitplex genommen und nicht Siebdruckplatten.
Ein Grund könnte sein dass diese den Bodendruck besser verteilen als wenn Du innen eine Glasfasermatte/Platte verbaust.
Du wirst auch wohl um einen Zwischenrahmen nicht herumkommen, ausser Du machst es wie BiMobil und laminierst einen Alu-Gitterrahmen in den Boden ein.

Gruß,
Horst


www.horst-pritz.de
35. Pritz-Globetrottertreffen 18. bis 20. Sept.2020
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#680232 - 04/12/2019 11:07 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: HorstPritz]  
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im warmen Oberrhein-Graben
Grundsätzlich halte ich es aus Erfahrung für angeraten, als Ausgangsbasis nicht irgendwelche "Basteleien" (ja, auch von "etablierten" Aufbauern), sondern die Aufbaurichtlinien des Herstellers zu verwenden.
http://www.viermalvier.de/ubbthread...bl-tter-repleitf-den-etc.html#Post371112

Zuletzt bearbeitet von BAlb; 04/12/2019 11:09.
#680239 - 04/12/2019 13:54 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: Elektrosmog]  
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So sieht der Aufbau unseres Koffers aus:

Quer zur Fahrtrichtung - Ausschnitt Radkasten

[Linked Image]

Längs.

[Linked Image]

Aufbau bei 1906x3086x70 Bodenplatte:

Verbundplatte:

6mm Sperrholz AW 100
6mm Sperrholz AW 100
400mm Schaum
5,5mm Sperrholz
2mm GFK

Einlagen:

Quer 3 St. Alu Flach 150x10 ( an den Befestigungsstellen z. Rahmen)
Quer über das Alu Flach 3 St. Sperrholz 40x150
Quer 5 St. Sperrholz 50x30

In Längsrichtung 2 St. Sperrholz 50x30

Alles mit Körapur flächig verklebt

Grüße
Bernd

#680246 - 04/12/2019 18:05 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: atze]  
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Mein Kofferboden wurde nur aus GFK innen und aussen, Schaum dazwischen, also ohne Holz im Boden realisiert. Die GFK-Schichten sollten 2.5mm sein, in der Realität ist an einigen Stellen wesentlich mehr. Für die Anbindung am Fahrzeug wurden 3 Stahlplatten mit einlaminiert. Mit dem Boden hatte ich bisher keine Probleme. Aber irgendwoher kommt das Gewicht meines Koffers...daher nur von mir den Input dass es grundsätzlich auch ohne Holz realisierbar ist, aber (wenn schlecht umgesetzt) das nicht unbedingt die bessere Lösung sein muss.

Gruss
Urs

#680252 - 05/12/2019 06:35 Re: Frage zu Bodenplatte Wohnkabine. [Re: Pinkpanther]  
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Guten Morgen zusammen, also ich werde jetzt meine Kabine durch Holzeinlage in einer 60er Bodenplatte verschrauben. Natürlich auf Federgelagertem Rahmen. Jetzt hat sich schon die nächste Sache aufgetan, wozu ich Euch gleich noch einmal um Rat fragen wollte. Ich habe ja den kurzen Radstand somit soll ich bei einer Kabine mit 3,15 meinen Rahmen um 40 cm verlängern??? bzw. den Unterfahrschutz weiter nach Hinten verlegen. Auf vielen Bildern im Netz sehe ich diesen Unterfahrschutz aber garnicht mehr am Auto, oder abgeändert. Die Regelung besagt wohl 60 des Radstandes ist Überhang des Rahmens, das sagt auf jeden fall mein Fahrzeugbauer. Kann mir da vielleicht jemand etwas dazu sagen?

Beste Grüße Tobias

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