Viermalvier.de, das Geländewagenportal

Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr

Geschrieben von: RolandThalia

Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/12/2015 19:54

Wie bereits mehrfach in anderen Faden erwÄhnt ist unser Trex mit Hubdach, 4 - 5 SchlafpÄtzen (5 ist dann sehr kuschelig - eher Notlager wie auf berfllter AV-Htte) und 5 eingetragenen SitzplÄtzen fr EU Reisen schon tauglich. Leider sind noch viele Arbeiten offen oder noch nicht abgeschlossen.

Anfrage 1 - Rostschutz Fahrgestell und Kabine (Hohlraeume):

Gibt es Erfahrungen / Empfehlungen wie man den Leiterrahmen ("Innenleben") des TRex gegen Rost schtzen kann? Leider wurden in unseren TRex Rahmen vom Vorbesitzer (MilitÄraurster) einige Lcher fr die Anbauten gebohrt die wir nachtrÄglich wieder fachgerecht verschweisst haben. Natrlich wurde durch das Schweissen der Rostschutz an diesen Stellen zerstrt falls es diesen beim Trex 1 (Fahrzeug 21) schon gab? Verzinkt war / ist der Leiterrahmen nicht.

Peter hat seinen TRex mit Fluid Film (vermutlich A) und spÄter mit Mike Sanders Wachs konserviert.
Ich wrde diese Vorgehensweise bernehmen (allerdings mit Fluid Film NSA). Unklar ist mir allerdings ob man hierzu weitere Lcher bohren muss oder ob die Trex Standardbohrungen ausreichen. In das Rundrohr kÄme man von hinten ran. Allerdings kommt man wohl von hier max. 1,5m nach vorne. Fr mehr als 1,5m reicht wohl nicht der Druck der Standardsonden aus? Stimmt das so?

Ach ja - von aussen wurde mein Rahmen mit Brontax 3 in 1 "versorgt". Die Blattfedern werde ich wohl mit Fluidfilm A und spÄter mit Seilfett bearbeiten. Alle anderen kritschen Stellen werde ich mit Fluid Film A einsprhen. Schadet ja nicht. Max. der Film kann spÄter bei Hitze auf den Boden tropfen (worst case).

Offen: Was empfiehlt sich als Hohlraumversiegelung fr den Frame vom Fahrerhaus. Fluid Film und Mike Sanders wohl eher nicht? Bei hohen Temps kann sonst das l inkl.Wachs auf den Kopf trpfeln?

Die Felgen wrde ich wohl mit "Owatol" - schreibt man das so - behandeln. Fahre leider auch im Winter im Salz. Die 1. leichten Roststellen bilden sich schon in den Fuigen und Innenseite.

Gru, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/12/2015 20:05

Alles soweit gut.
Nur Mime Sanders ist ein Fett, kein Wachs.
Und FluidFilm A dient als Grundierung fr weitere AuftrÄge, es ist dnn wie Wasser, sein Zweck ist in Rostporen einzudringen und den Luftsauerstoff zu verdrÄngen.
An einem Rostfreien Fahrzeug bringt es sehr wenig, lÄuft einfach runter.
FluidFilm A verwende ich jeweils im Herbst mit der Sprhpistole groflÄchig unter dem Fahrzeug um es Winterfest zu machen, bis zum Frhling ist es dann abgewaschen/verdunstet.

Ich arbeite seit Jahren mit all diesen Produkten und denke es gibt in Kombination kaum etwas besseres.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/12/2015 20:15

Danke fr den Hinweis. Klaro es ist Fett und kein Wachs. Somit liege ich hier nicht ganz falsch! War auch meine Idee mit Fluid Film A den Wagen von aussen / unten Winterfest gegen Salz zumachen. Mit Sprhpistole ist das ja schnell erledigt.
Gru, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/12/2015 20:35

Ja das hast in 30 Minuten erledigt, ich verwende eine 1.8er Dse dafr.
Den Filter im Becher der Spritzpistole entfernen, der hindert den Fluss.

Und mach es Draussen, du hast den Nebel sonst berall in der Bude.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/12/2015 08:02

Ich hab fr die Rahmenrohre und das Spaceframe einen Schlauch mit Sprhsonde (verteilt den Sprhnebel rund herum) genutzt. Lcher musst keine bohren, es sind berall die ntigen ZugÄnge ab Werk vorhanden. (sofern nicht spÄter durch Auf- und Anbauten zu gebaut)

Wichtig ist, dass man von anfang an was macht und das Thema nicht ignoriert bis der Rost erblht!
Geschrieben von: Reini aus Vlbg

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/12/2015 17:23

Hallo,
da du auch das Thema Blattfedern angesprochen hast. Meine quitschen z.T ganz ordentlich.
Hier http://www.bremach-reisemobile.org/techn...TOC-Blattfedern ist schon was beschrieben, aber wenn zum Thema Blattfedern konservieren - dauerhaft entquitschen noch infos kommen - bitte gerne.

Gru
Reinhard
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/12/2015 02:12

Hallo Reinhard

Zum Entqueitschen kann ich den heissen Tipp des Brech-Teams weitergeben: Motorrad-Kettenspray. Der ist ab der Sprhdose so dnn, dass er weit zwischen die FederblÄtter hineinfliesst, wird dann aber innert Minuten zÄh, sodass er auch dort bleibt. Ich hatte in Australien mit einem teflonbasierten Spray fr Anwendung in trockener Umgebung sehr guten Erfolg. Nach lÄngerer Wasserdurchfahrt muss man dann aber neu auftragen. Als nÄchstes werde ich einen Spray fr Moto-Cross-Maschinen kaufen, der der NÄsse widersteht.

Falls jemand letzteren bereits verwendet hat, bin ich an den Erfahrungen interessiert.

Viel Erfolg
--
oliver
Geschrieben von: oldie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/12/2015 11:01

Hallo Quietscher

Man kann die Federlagen auch mit einem Montiereisen etwas auseinanderdrcken, um die notwendige "KriechfÄhigkeit" etwas zu untersttzen oder um Fett mit weniger Lsemittelanteilen zu verwenden. Bei unseren VorvÄtern in der automobilen Antike wurden auch Ledermanschetten um die Blattfederpakete angebracht, um sie zu schtzen, was bei unseren Parabelfedern unsinnig ist.

Sisiphos lÄt gren, oldie
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/12/2015 21:27

Da hab ich lieber Teflon Glider an den Blattenden, klebt nix und hÄlt viiiiiiiiel lÄnger als Schmier&Salb.
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/12/2015 19:21

Original geschrieben von: Ozymandias
Da hab ich lieber Teflon Glider an den Blattenden, klebt nix und hÄlt viiiiiiiiel lÄnger als Schmier&Salb.
O.k. ich opfere mich: whistle2
Fr alle, die das auch nicht kannten: man findet sie in Google unter

teflon liners leaf springs

Danke Ozy
--
oliver
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/12/2015 14:50

Hallo Oliver,

vermutlich lÄsst sich der "Teflon liner leaf spring" nur einziehen wenn man das Federpaket zerlegt?
Sehe ich das richtig?

Da nehme ich wohl dann lieber das Moto-Cross Kettenspray. So oft fahre ich jetzt auch nicht durch Flsse. Klaro, bei uns gibt es etwas mehr Regen und Schnee als in Australien.

Mir ging es ursprnglich weniger um das Quietschen sondern um Rostschutz. Ich hasse verrostete Teile!

Gru, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 20:13

Hallo Gemeinde,

jetzt geht es in das Detail von verbauten Iveco Teilen im Bremach.

Wie bereits vor lÄngerer Zeit schon mal geschrieben funktioniert mein GeblÄse (Heizung und Klima) nicht 100% stabil. Wie wenn ein Wackler am Werk wÄre. Zwischenzeitlich wurde schon mal das SteuergerÄt gewechselt. Keine gefhlte Verbesserung.

Jetzt wurde der GeblÄse Schalter ausgebaut. Siehe da. Wenn man diesen drckt / bewegt ... schaltet GeblÄse unkontrolliert ein uns aus. Somit knnte knnte mand das GeblÄse Problem evt. auf den Drehschalter eingrenzen?

Mit viel Freude habe ich beim Iveco HÄndler einen neuen Drehschalter vor Ort sofort erhalten. Leider war dieser nicht kompatible mit dem eingebauten. Nach Rcksprache mit Bremach erhielt ich eine Zeichnung plus Stckliste des betroffenen Bauteils.
Sofort wurde erneut bestellt. Leider stellte sich bei Abholung heraus, dass es ganau das selbe Teil war, dass ich schon vor Tagen dort gekauft habe (mein Fehler - hÄtte die Nr. vorher verleichen sollen - allerdings lag die Verpackung im zerlegten Auto).

Der IVECO Teilecomputer gibt fr den GeblÄse-Drehschalter der laut Teilecomputer in der Drehreglerabdeckung 3802529 verbaut ist die Nummer 42560968 an. 42560968 passt aber def. nicht.
Laut Bremach gab es bis dto. noch keine Ersatzteilanfrage fr mein Teil.

Auf dem defekten Drehschalter steht:
Denso
A.53000900
B837 5 Volt
04-00440189

Auf dem Ersatzteil 42560968 steht Denso A.41001100 mit 12V. Neben vielen anderen Dingen passt nicht mal der Stecker.

Hat vielleicht jemand die Iveco Ersatzteil Nr. vom Denso A.53000900 B837 5 Volt oder hat einen Hinweis wie man die Denso Nr. auf Iveco umschlsseln kann. Mein Iveco HÄndler vor Ort ist mal wieder berfordert. Im Netz konnte ich bis dto nichts mit den Denso Nr. finden. Nur mit der Nr. B837 kommt man auf einige Treffer. Leider aber auch nicht auf das was ich suche.

Die gesamte Heizungseinheit kann man wohl gebraucht fr 216 EUR kaufen (neu fast 900 EUR).
Bei der gebrauchten sieht es aber so aus, dass evt. mein gesuchter Drehschalter verbaut ist. Die Teile Nr. von Denso kann man aber auch nicht lesen.

Hier wurde als Detail genannt (war wohl hier eingebaut):
Herstellercode: Denso 837
Bermerkung: AC
Baujahr: 2009
Fahrgestell Nr. ZCFC65A0105789526
Motor: 3,0HPI.16V.65C14.100

Kommt man evt. ber diese Details an die Iveco Teile Nr. vom Denso A.53000900 B837 5 Volt.

Das sieht man mal wieder was ein Schalter fr unter 20 EUR an Problemen bereiten kann. Ohne GeblÄse kann man bei Regen / Winter eingentlich nicht fahren. Da laufen immer die Scheiben an.

Mal sehen - vielleicht habe ich ja jetzt noch etwas Glck und mir wird geholfen.

Gru, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 20:29

Einige Bilder als ErgÄnzung:

Dieses Teil passt nicht:




Dieses Teil war verbaut und wird gesucht:



Gru, Roland

Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 20:38

wenn ich bei der angegebenen VIN schaue gibts folgendes Bild zur Klima. 42560968 ist unbekannt...

Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 20:57

Danke Jrgen (Du bist ja extrem schnell!),
evt. passt dann vielleiht das Teil 32 mit der Iveco Nr. 42550617?
Gibt es evt. fr dieses Teil noch ein besseres Bild?
Ist schon mal wieder ein Lichtblick dass ich doch noch in Urlaub fahren kann nach x-Mas.
Besten Dank, Roland



=================
Laut Info Bremach wird im T-REX die Heizungs/Lftungseinheit (also das Riesenteil hinterm Armaturenbrett) mit IVECO Teilenummer 3802163 verbaut. Diese wird dann inkl. der Drehreglereinheit (inkl. GeblÄseschalter) (auf Seite1, Nummer 10) geliefert, die mit dem Seilzug fr die Klappenverstellung mit der Heizungs/Lstungseinheit verbunden ist.

Laut E-Programm hat diese Drehreglereinheit die Teilenummer: 500337411
Bis dto. hat niemand die Drehreglereinheit als E-Teil bestellt. Bremach verbaut fr die T-REX Kabine immer nur die kompl. Lftungseinheit --> keiner wei ob diese ET-Nummern stimmen.
Anmerkung: Drehschalter oder Knopf 42560968 passt aber def. nicht. Siehe die oben eingefgten Bilder

=================
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 21:11

Hallo Jrgen,
nach Suche im Netz mit Iveco Nr. 42550617 habe ich Bider mit exakt der Denso Beschriftung

A.53000900
B837 5 Volt
04-00440189

gefunden. Das sollte jetzt wohl das gesuchte Teil sein. Werde morgen sofort mit Iveco sprechen.


Noch mal besten Dank, Roland

PS Wie hast du das Teil jetzt eigentlich gefunden? Mit der Fahrgestell Nr. und Baujahr ...?
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/12/2015 21:19

Hallo Roland,

prima wenn du fndig geworden bist.
Ich habe die VIN benutzt, Baujahr gibt`s leider nicht im IVECO ET-Wesen

Wie du siehst ist die Heizungseinheit die auch die 3802163

Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/12/2015 19:25

Hallo Juergen,
der Drehknopf ist jetzt verbaut und es sieht danach aus, dass das Problem erst mal behoben ist. Von finaler Behebung moechte ich erst nach laengerem Testbetrieb auf der Reise ans Mittelmmer sprechen.

Wenn es der Drehknopf jetzt wirkluch war werde ich mir mal einen 3er Pack ins ET Lager legen. Naechstes Jahr ist wohl die garantierte 10 jaehrige ET Versorgung aus. Kleines Teil mit grosser Wirkung.

Gibt es eigentlich fuer die Bremach Trex Verschleissteile eine Liste mit den Iveco Teile Nr.?
Bremsscheiben, Bremsbelaege, Luft- und Dieselfilter, ...
Den Drehschalter haette der Ivevo Haendler nie gefunden. Dass die Heizanlage aus dem Iveco von 1999 bis 2006 stammt haette er nie in Erwaegung gezogen!

Noch mal vielen Dank Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/12/2015 20:04

Original geschrieben von: RolandThalia
Hallo Juergen,
der Drehknopf ist jetzt verbaut und es sieht danach aus, dass das Problem erst mal behoben ist. Von finaler Behebung moechte ich erst nach laengerem Testbetrieb auf der Reise ans Mittelmmer sprechen.

wÄre ja schn wenn der Fehler damit behoben ist

Antwort auf:
Wenn es der Drehknopf jetzt wirkluch war werde ich mir mal einen 3er Pack ins ET Lager legen. Naechstes Jahr ist wohl die garantierte 10 jaehrige ET Versorgung aus. Kleines Teil mit grosser Wirkung.

du weit ja, dann wirst du den nie wieder brauchen ;-)

Antwort auf:
Gibt es eigentlich fuer die Bremach Trex Verschleissteile eine Liste mit den Iveco Teile Nr.?
...

klar die muss es ja geben, aber eben nicht ffentlich ...
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/02/2016 17:34

Liebe Gemeinde,

heute hat mit Ozy freundlich daran erinnert meine Kabine zu malern.

Der Maler meines Vertrauens hat leider nur eine PKW / Sprinter Kabine. 285cm Hhe geht leider nicht mehr. Somit msste ich Angebote von LKW Malern einholen. Erschwerend ist es, dass die Kabine nicht mir Roh dasteht. WÄre im Rohbau ohne Stoffdach und eingebauten Fenster einfacher gewesen.

Mgliche Alternativen:
Professionelle Malerei ... (vermutlich teuer und jeder Kratzer schmerzt..., Gewicht...?)
Rollern ... (vermutlich einfacher und def. billiger - weniger Gewicht da man nicht spachtelt...?)
Folieren ... (soll rund 1000 EUR fr die Bremach Kabine kosten... )

Das Folieren wurde mir von einem Kletter Spezi aus Linz empfohlen (Matin das msste auch ein Bekannter von Dir sein. Liefertermin fr seinen EUr05 TRex war QIV-2015 ex Raab).

Wer kann zu Thema "Folieren" was beitragen? Hier gibt es wohl unterschiedliche Meinungen. Maler und Kabinenbauer sind hiervon noch nicht berzeugt?

Gru, Roland

PS Das Thema hatte bei uns bis dto. nicht die Prio da wir uns ber die Farbgebung unklar sind. Y-Farben in Sand oder grn sind nicht unser Ding. Tarnen gut, kann aber auch missverstanden werden.
Meine Traumfarbe wÄre ein extrem helles Grau oder Braun um den Dreck nicht so leicht zu sehen. Oliver's Design hat uns sehr angesprochen. Da muss man aber wieder einen Maler oder Folier beauftragen. Vermutlich werden wir jetzt die Grundfarbe Wei wÄhlen und dann alle Eckleisten in Bremach Grau ausfhren. In den Feldern knnte man dann entsprechende neutrale Motive (das bendende Wei etwas zu entschÄrfen...) aufbringen. Kompassrose, Weltkarte, Steinbock, ...

Ach ja. Vielleicht kann von der Schweiz wer mit einem Steinbock Foto aushelfen. Wrde gerne auf die Reserveradhlle einen Steinbock abbilden. Die Fotos im Inernet hatten eine zu schlechte Auflsung oder hatten die falsche Pose des Tiers. Ich suche Ihn fast frontal auf einem Fels(vorsprung)...
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/02/2016 18:15

Meiner ist in 9002 Grauweiss lackiert, nicht so knallig wie Reinweiss und doch nicht Dunkel.
Finden wir nen schnen Kompromi.

Wird recht selten gewÄhlt dieser Farbton, wir brauchten auch eine Farbe die zum Fahrerhaus passt.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/02/2016 18:20

Betreffs Bilder, die Auflsung ist erstmal wurscht.
Suche ein schnes Bild und lass es vektorisieren (Vektorgrafik), danach kannst es so gross machen wie du es brauchst ohne QualitÄtsverlust.
Die Aufkleber Hersteller wollen ja eh sowas als Basisdaten.

Ich mache es immer damit http://vectormagic.com/home
Sauber und einfach.

Gre Ozy
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/02/2016 18:26

Hallo Roland

Bei der Farbgebung hat man zwei Positionen zur Wahl: Auffallen oder mglichst wenig auffallen.

Auffallen werden wir mit der Form und Gre unserer Fahrzeuge auf jeden Fall. Jedenfalls aus der NÄhe ist ein Trex schon unbersehbar.

Ein ferner Beobachter sieht nur den Farbklecks und hier gilt: Je heller, desto deutlicher sichtbar. Aus diesem Grund will ich kein weisses Wohnmobil. Auf dem Campingplatz ist das egal aber irgendwo in der Landschaft stehend mchte ich nicht so leuchten.

In der Sonnenhitze sind weisse Autos natrlich etwas khler. Das wirkt sich auf die Innentemperatur wegen der Haupteinstrahlung durch die Fenster aber nur mÄig aus. Es ist jedenfalls kein hartes Argument fr Wei.

Sepp
Geschrieben von: bulldog1965

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/02/2016 19:22

Hallo Roland,
Das mit dem Folieren schein mir Preislich ein echtes SchnÄppchen zu sein. Trotzdem hÄlt die Folie nicht, wenn der Koffer an afrikanischen Dornbschen vorbeikratzt. Lack hat dann Krazer, Folie wird man Stellenweise abziehen. Das sieht dann nicht mehr so gut aus.
Wir haben uns fr 2 Komponentenlack entschieden. 1 x Anschliefen und dann 2 x mit der Rolle drber.
Das Finisch ist ok, und nach den afrikanischen Dornbschen sind wir froh, da wir nicht fr teuer Geld vom Profi. Haben lackieren lassen.
Der Lack hat ca. 500 gekostet.

Birgit und Matthias
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 08:15

Folie reisst es schnell mal ein, wie ich an den Verzierungen am Bremach und den Beschriftungen unserer GeschÄftsfahrzeuge deutlich sehen kann. Die Folie kann sich bei starker Sonne auch mal selber lsen, vorwiegend bei den Kanten um Tre, Kofferklappe und Eck-VerstÄrkungen. Zwar wird behauptet, Fahrzeugfolie lasse sich rckstandslos entfernen, das glaub ich aber nicht, nach Jahren mit UV blieben bisher immer lÄstige Kleberreste die man mhsam von Hand wegdoktern muss.

Lakieren beim LKW-Lackierer ist dauerhaft und u.U. gnstiger als beim PKW Mensch und vertrÄgt auch Äste von Streuchern.

Selber Rollen ist bestimmt am gnstigsten und bei richtiger Vorbehandlung und passender Farbe hÄllt das gut. Ich hab die Kofferklappe gerollt, weil mir ORMO fr das lakieren 300 Euronen abnehmen wollte. HÄlt tiptop.
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 12:28

Original geschrieben von: RolandThalia

Das Folieren wurde mir von einem Kletter Spezi aus Linz empfohlen (Matin das msste auch ein Bekannter von Dir sein. Liefertermin fr seinen EUr05 TRex war QIV-2015 ex Raab).


Klar kenn ich den - haben uns erst krzlich ber das Thema unterhalten.

Original geschrieben von: RolandThalia

... ber die Farbgebung unklar sind. Y-Farben in Sand oder grn sind nicht unser Ding. Tarnen gut, kann aber auch missverstanden werden.


wir haben auch lange an unserer Farbwahl herumberlegt und sind jetzt aber sehr zufrieden damit. Uns ist und bleibt es wichtig, nicht sofort aufzufallen und die Praxis und die Fotos zeigen, wie gut sich unserer Cappuccino in die Landschaft einfg (zumindest in die wir gerne bereisen).
Sommerhitze haben wir noch nicht erprobt, aber da denke ich wird unser "SahnehÄubchen" seinen Beitrag leisten.

Martin
Geschrieben von: Ar Gwenn

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 14:37

Bezglich Hitze: Nach meiner Erfahrung kommt die grte Aufheizung durch die Windschutzscheibe, danach das Dach. Da liegt es dann an der QualitÄt der Isolierung, wobei die Dachluke sicher den grten Anteil an einer ErwÄrmung hat.

Marcus
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 15:07

ich hatte das schon mal geschrieben, wenn das Fahrzeug in der Sonne steht (z.B. wegen der Solaranlage), empfiehlt sich gerade fr die Dachluke ein weier "berzieher".
Dann kann die Luke geffnet sein und lften, trotzdem kein direkter Sonneneinfall. Funktioniert bei unserem groen HEKI 1 sehr gut und ist dank Gummizug in Sekunden montiert. Ich kann aus vielfacher Anwendung sagen, dass das wirklich hilft.
Man msste Ähnliches fr die Aufbaufenster haben, denn es ist ja wesentlich besser, als wenn man nur die Sonnenschutzrollos benutzt. Denn zwischen der Scheibe und dem Rollo staut sich die Hitze und und das Rollo arbeitet als FlÄchenheizung.
Die Frontscheibe decken wir auch von auen ab, allerdings drckt die WÄrme aus dem Fahrerhaus nicht in den Koffer, wenn die Verbindungstr Koffer/Fahrerhaus geschlossen ist.


z.B. reimo.com/dachhaube_heki_belueftung_airvent
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 16:20

Das stimmt schon, aber die wesentliche Aussage ist:

Investiert nicht zu viel in die Kabinenwand (Farbe, Dicke), wenn die grte Hitze wo anders her kommt.

Und dann kommt Jrgens Vorschlag zur Geltung.

Sepp
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2016 17:45

Ich finde eine Klima idealer um eine angenehme Temperatur im Wohnraum zu halten. wink
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 09:49

Original geschrieben von: Ozymandias
Ich finde eine Klima idealer um eine angenehme Temperatur im Wohnraum zu halten. wink


Kostet halt viel Energie
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 11:18

Einerseits ja, andererseits im VerhÄltnis zum Motor ist es wieder wenig.
In den (Sub)Tropen ist man unendlich froh drum weil man sonst die Feuchtigkeit nicht mehr aus der Wohnung kriegt. Haben wir in den Sdstaaten schmerzlich gelernt. Macht einfach keinen Spa sich in ein feuchtes Bett zu legen und am Morgen wiederum feuchte Kleider anzuziehen.
Ich sehe das nicht als Luxus, eher als ReisequalitÄt.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 11:25

Hallo Martin und Sepp,

im Suedamerika Fred hat uns Brownie die Vorlage fuer professionelle Schalldaemmung gegeben.

Jetzt die Frage an alle TRex Besitzer mit Baujahr 2009 und 2010. Habt auch ihr Feuchtigkeit bzw Wasser unter der Daemmmatte mit Schwerpunkt auf der Beifahrerseite? Ist das jetzt Schwitzwasser oder kann es wo einregnen?
Alle bekannten Optimierungen xurchgefuhrt. Bei mir steht das Auto noch im Freien. Schwitzwasser sollte sich ja nur bilden wenn aussen und innen unterschiedliche Temps herrschen? Fahrzeug widd einige Wochen nicht bewegt. Beim Abstellen alles trocken. Nach 1 Woche feucht.

Kann das wirklich Schitzwasser sein.

In der Dachablage sehe ich auch offt Feuchtigkeit. Kennt ahch ihr das Thema. Hilft da isoliern mit extrem Isolator?
Fuer den Radio ist das kein super Klima. Ach ja, das Schwitzwasser kommf nicht vom Nudelwasser oder unser Nachtwaerme. Das passiert auch beim Parken zwischen 2 Urlauben. Auto wird vor dem Abstellen noh kraeftig im abgekuehlten Zustand gelueftet.

Jetzt bin ich mal gespannt auf eure Analysen und Vorschlaege. Klar Garage wurde bei den laengeren Standzeiten helfen.Auf Reisen nicht wirklich.

Gruss, Roland

PS Im Uebernachtungsmodus ist die Durchstiegstuere geschlossen und Klappfenster geoeffnet
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 12:44

Ich muss gestehen, ich habe noch nie konsequent unter die Bodenmatte geschaut, obwohl ich da schon lÄngst eine SchalldÄmmung einkleben wollte.

Aber nun habe ich in dem Faden gelesen, dass man die Bodenmatte einfach mit einem Cutter halbieren sollte, um den vorderen Teil leichter ausbauen zu knnen. Das werde ich in den nÄchsten Wochen, wenn wieder einmal wÄrmere Temperaturen herrschen durchziehen.

Aber Rolands Fragen zielen auf den Wassereintritt im Fahrerhaus. Das Problem kenne ich auch, es tritt aber nicht erkennbar regelmÄig auf. Ich wei auch noch nicht, woher das Wasser kommt. Vermutlich aus Undichtigkeiten im Trgummi, weil meine Beifahreien bei bestimmten (durchaus nicht allen) Regenpassagen ber Tropfen auf ihre Beine klagt.

In der Dachablage ist es bei mit trocken. Ich fummle da oft rum, etwa um Kabel zu verlegen, Radio oder FunkgerÄt an- oder abzuschlieen etc. Noch nie war es da feucht.

Schwitzwasser in der Wohnkabine kenne ich auch nicht. Ich habe aber einen Luftdurchzug ber eine Eintrittsffnung in die Wohnkabine vorne zwischen den beiden Kabinen und einem Luftauslass ber drei kleine Computerventilatoren im Heck. Diese beiden ffnungen sind mehr als handflÄchengro und fast immer geffnet. Dies bewirkt auch ohne laufende Ventilatoren einen ausreichenden Luftaustausch, der Schwitzwasser und Schimmelgefahr unterbindet.

Sepp
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 14:04

Hallo Roland,

ja, Ähnliche Symptome sind auch bei mir feststellbar.
die Ursache habe ich noch nicht herausgefunden.
Echt Ärgerlich kotz

LG Martin
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 14:15

Hallo Martin,
Feuchtigkeit unter Bodenmatte oder (und) Ablagefach unter Dachhimmel?

Nachdem Sepp, Martin und ich (Trex1) Ähnliche Feuchtigkeitsthemen kennen msste es vielleicht jemanden geben der der Sache auf den Grund gegangen / gekommen ist?

Hallo Harry und Oliver,
kennt ihr das Thema auch und konntet ihr es beseitigen?

Gru, Roland
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 15:12

Hallo Roland

Schaue mal hier ganz unten auf der Seite. Nach Regen hebe ich die so zerteilten Fussmatten an um zu sehen, ob es darunter feucht ist und lasse gegebenenfalls abtrocknen. Die Feuchtigkeit ist zum Teil Kondenswasser (kalte Blechteile), zum Teil Tropfwasser von nassen Schuhen, zum Teil Regenwasser wÄhrend man die Tre ffnet.

Zum Dachfach kann ich nichts sagen.

Grsse von der Carretera Austral
--
oliver
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 15:21

Original geschrieben von: RolandThalia
Hallo Martin,
Feuchtigkeit unter Bodenmatte oder (und) Ablagefach unter Dachhimmel?


Unter der Bodenmatte
beim Dachhimmel ist mir noch nichts aufgefallen.
Muss ich nochmal nachschauen.

LG
Martin
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 17:16

So, jetzt habe ich mir die Arbeit gemacht und die Bodenabdeckplatte geteilt. Wegen eines Kabelbaums, den ich nicht entfernen wollte musste ich die vordere HÄlfte der Bodenmatte nocheinmal durchschneiden und habe nun 3 Teile, die sich aber leicht ausbauen lassen.

Unter der Matte fand ich Staub und Dreck, obwohl niemand von uns den dort versteckt hat. Aber keine Feuchtigkeit. Nur in der Randsicke zur Trdichtung unten war es auf beiden Seiten leicht feucht.

Wegen eines Schaltproblems, welches nach meinen bisherigen Erkenntnissen an einem schwer gÄngigen Bowdenzug liegt habe ich das geknickte Abdeckblech oberhalb des Getriebekrpers abgenommen und bin 20 km ohne das Teil gefahren, um einen Blick auf das SchaltgestÄnge zu haben. Man sieht auf dem Bild das Loch vor dem Furaum des Mittelsitzes.




Natrlich wird es ohne diese einfache Blechabdeckung recht laut in der Fahrerkabine. Aber bemerkenswert ist, dass der ganze Abdeckkasten aus Blech ohne jede Isolierung besteht. Da will ich Bitumenplatten draufkleben und bin berzeugt, dass damit die MotorgerÄusche im Innenraum deutlich reduziert werden.

Ein wenig auf ein anderes Thema abgeglitten, aber wenigstens ein Thema, das die Leser dieses Fadens auch interessiert.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 20:25

Hallo Sepp,

bei mir reicht es wenn ich am Rand die Gummimatte hebe. Das sehe ich in der Sicke oft "Wasser" und in Richtung Kabinenmitte Feuchtigkeit.
Somit gehe ich davon aus, dass es bei mir kein Schwitzwasser sein kann. Ansonsten hÄttest du auch was bemerkt.

Frage: Interessant wÄre es jetzt zu sehen wie sich die Feuchtigkeit / NÄsse entwickelt wenn der Boden demontiert ist und es wie jetzt extrem durch Wind und Regen auf das Auto einregnet. Falls was undicht ist msste man das morgen ja schon sehen?

Gru, Roland

PS Man hÄtte vermutlich auch die Sitze ausbauen knnen um zu vermeiden, den Boden zu zerschneiden?
Ist das so richtig? Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Brownie den Gummiboden durch DÄmmmaterial und Bus Teppichboden ersetzt? Auf das DÄmmmaterial wird doch der Gummiboden nicht mehr gepasst haben. Da kann man wohl die Tren nicht mehr schlieen. Ich habe mir die Lautsprecher schon mal verbogen, da ich vergessen habe den Gummiboden wieder plan auf das Blech zu "beugen".
Geschrieben von: oldie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2016 20:28

Schon mal die Verklebung der Dachhaut kontrolliert? Hatte da ein paar kleine Ablsungen und Regenwasser ist gemein entspannt.

oldie
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/02/2016 06:28

Hallo Peter,
danke fuer den Hinweis. Grundsaetzlich wurde das Dach neu eingeklebt. Vielleicht sind noch immer Hohlraeume vorhanden. Alternativ koennten sich noch weitere Risse unter der dicken Farbe verbergen. Fensterdichtung ist auch noch unter Verdacht.
Nach den bisherigen Antworten kann man das Thema Schwitzwasser am Boden vernachlaessigen. Da hat sich auch bei den heutigen Trex nichts geaendert. Selbes Blech und Bodenmatte.Somit hab ich wohl einen Wassereinbruch der dann in der Kabine kondensiert?

Interessant waere jetzt noch zu wissen ob auch andere Trex Besitzer Feuchtigkeit auf der weissen Innenseite des Dachs in den Ablagefaechern identifizieren konnten?

Gruss Roland
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/02/2016 20:40

Hallo zusammen,

zum Thema "Wasser bei Regen" hÄtte ich auch noch zwei Dinge beizusteuern:

Nach starkem Regen bei geparktem T-Rex hatte ich immer mal wieder kleine Pftzen auf der Gummimatte im Furaum des Fahrers, die sich schnell unter die Fumatte verdnnisierten. Irgendwann habe ich festgestellt, dass das Wasser durch den unteren, dicken und mit Gewebe ummantelten Kabelbaum eindringt. Das war bei ganz sauberer Fumatte an den abgetrockneten Fliespuren sowie noch am Kabelbaum hÄngenden Tropfen erkennbar. Erich hat nachgedichtet. Nun ist es besser, aber leider nicht weg. Knnte also systemimmanent sein, da ein aus einzelnen Leitungen zusammengewickelter Kabelbaum nun einmal schmale HohlrÄume hat.

Nach der Montage unseres Schnorchels hatten wir auf der Beifahrerseite ziemlich starken Luftzug innen im Bereich der Tr. Das liegt daran, dass unser Schnorchel die B-SÄule abdeckt und somit bis auf wenige mm an die Tr heranragt. Damit haben wir den Winddruck im Bereich der Trdichtung. Es hat sich herausgestellt, dass die Trdichtung im Bereich des Schlosses nicht wirklich dicht ist. Mit einem eingeklebten ca. 15cm langen und 1cm breiten Stck Extremisolator ist der Windzug weg, und wir haben auch kein bei Regenfahrten eindringendes Wasser mehr.

Viele Gre, Brownie
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/02/2016 07:23

danke Brownie
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/02/2016 20:20

Liebe Gemeinde,

Ostern soll es nach Griechenland gehen. Jetzt muss ich mir Gedanken machen wie ich ohne ADAC das Ersatzrad sicher von der Hinterwand auf den Boden bringe und das defekte Rad wieder befestigen kann.
Was wird hier als einfacher Seilzug empfohlen fr 255/100 R16er? Das Ding sollte leicht, klein und einfach zu bedienen sein.

Ich vermute Jrgen hat hier sofort wieder eine Antwort. Mal sehen ober wer schneller ist.

Vielen Dank schon im Voraus.

Gru, Roland

PS Am Sonntag habe ich mein Auto vermessen. Ich kam mit Reserverad auf 6,015m. Somit 1,5cm mehr als die FÄhren vertragen. Ab 6m wird es teuer. Somit wird nÄchste Woche das Fahrzeug vorne und hinter gekrzt. Wie? Abstand Ersatzrad Kabine um 1cm nÄher ran. Vorne die Eisenbahn Buffer demontieren. Dann solls passen? Hat jemand Erfahrungen mit FÄhren nach Griechenland. Messen die mit Laser?
Wie lÄuft denn das nach Island ab? Hat da jemand Erfahrung was die Hin- und Rckfahrt Ende Juli / Mitte August kosten mit mindestens 2 Erwachsenen evt.1 Kind. Mir wurde grob ein Wert von 4000 EUr genannt. Im Internet steht weniger. Ab es gibt keinen Online Kalkulator.
Geschrieben von: meier.h

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/02/2016 20:44

Hai Roland,

bisher hat noch nie jemand auf einer AutofÄhre die LÄnge meines Fahrzeugs gemessen. Weder die zusÄtzliche LÄnge durch Reserverad noch die Hhe durch DachtrÄger/Dachzelt hat jemals interessiert

SeppM
Geschrieben von: beckdava

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/02/2016 21:18

LÄnge von Fahrzeug wurde noch nie gemessen. Letzten Sommer abert AnhÄngerhhe wegen 5cm mehr bemÄngelt.
Habe dann vor Ort GestÄnge von Plane ausgehÄngt und somit den HÄnger bis aufs Schiff tiefer gelegt. An Bord wieder zusammengebaut und gut wars.
Ich wrde das E-Rad nur bei Bedarf vor Ort abschrauben...

Gru,
Stephan
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/02/2016 21:46

da kann ich Sepp und Stefan nur Recht geben, dein Fahrzeug wird nicht vermessen. Wenn das in etwa stimmt, gibts kein Problem - auch nicht bei 10cm.

Zum Ab-/Anbauen des R-Rad habe ich schon mal geschrieben Faden
Antwort auf:
ich habe eine Airline-Schiene oberhalb vom R-Rad an der Kofferrckwand. Da kann eine se eingehangen werde, wo dann so ein einfacher Seilzug wie oben auf dem Bild dran kommt. Damit kann man das 255/100er Rad alleine auf- und ablassen - musste ich aber noch nie..


Seilzug Bild vom Kurt

Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/02/2016 22:05

Wenn dann wird die Hhe gemessen, LÄnge bei mir auch noch nie und wir sind schon viele FÄhren gefahren.
Nach Island wurde auch nicht kontrolliert, wir haben 2013 mit Zweitbester Kabinenkategorie 3500 bezahlt. Mein Mops ist halt nur 250cm hoch.

Island ist eh berteuert, leg 500 drauf und du schipperst nach Kanada rber....
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 07:39

Original geschrieben von: Ozymandias
Wenn dann wird die Hhe gemessen, LÄnge bei mir auch noch nie und wir sind schon viele FÄhren gefahren.
Nach Island wurde auch nicht kontrolliert, wir haben 2013 mit Zweitbester Kabinenkategorie 3500 bezahlt. Mein Mops ist halt nur 250cm hoch.
Island ist eh berteuert, leg 500 drauf und du schipperst nach Kanada rber....


Hhe wurde bei uns schon fter gemessen, nach Island mit dem Laser.
LÄnge auch manchmal, allerdings nur mit dem "Zollstock", auch die Hhe schon gelegentlich mit einem selbstgebastelten Winkel, aber nicht so genau.
Bei manchen FÄhren kann es aber - unabhÄngig vom Messen- knapp werden. Island 2013 hatte ich - wie immer - FÄhrplatz bis Hhe 2.6 gebucht- unsere bisheriges Fahrzeug ist mit der Dachluke 265cm hoch.
Ich hatte die Dachluke vorsichtshalber abmontiert und mit flachem Brett ersetzt. Und es war tatsÄchlich verdammt knapp beim Reinfahren. Bin mehrfach ausgestiegen um zu schauen, ob ich eh nicht anstoe. (siehe Anhang)

Wir haben brigens 2013 fr Island hin (Juli) & retour (August=Zwischensaison) mit Auenkabine ca 2.600,- bezahlt.
Ist verdammt viel Geld aber Island ist und bleibt etwas Besonderes- zumindest fr uns.

Martin

Attached File
Island 2013 020.JPG  (34 Downloads)
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 07:56

Original geschrieben von: RolandThalia
L
Wie lÄuft denn das nach Island ab? Hat da jemand Erfahrung was die Hin- und Rckfahrt Ende Juli / Mitte August kosten mit mindestens 2 Erwachsenen evt.1 Kind. Mir wurde grob ein Wert von 4000 EUr genannt. Im Internet steht weniger. Ab es gibt keinen Online Kalkulator.


Hallo Roland,

FÄhre nach Island lÄsst sich bei Symirl hier leicht kalkulieren und buchen.
Allerdings knnte es schon schwierig sein, noch KabinenplÄtze zu bekommen, zumindest wenn Du diesen Sommer meinst. Wir hatten schon im November des Vorjahres gebucht.

Martin
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 09:03

Hallo Roland

Mein Reisefreund Martin ist 2015 mit seinem Unimog mit der Smyril nach Island geschippert, ich bin aus Zeitmangel nachgeflogen. Die Entscheidung fr diese Reise ist sehr kurzfristig gefallen.Mein kleiner Reisebericht darber: http://www.explorermagazin.de/island/isl15.htm

Er hat zu meiner groen berraschung Anfang Juli angefragt und noch einen Platz bekommen, Mitte Juli ist er dann rber auf die Insel. Meinen Flug buchen war dann das kleinste Problem. Und gekostet hat ihn das knappe 3000 Euro. Ich wei die Zahl, weil ich mich mit 50% daran beteiligt habe.

Wenn man also zeitlich flexibel ist, nicht auf einen bestimmten Tag fixiert ist und etwas Glck hat kann das auch ziemlich einfach sein.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 20:23

Hallo Jrgen,
vielen Dank fr das Bild vom Flaschenzug.
Hat jemand eine Idee wo man den kÄuflich erwerben kann? WÄre genau was ich suche. In Martin's Faden stand da nichts. Neben mir liegt der Reimo Katalog. Das gibt es keinen.

Hallo "Sepp's", Stephan, Ozy und Martin,...
Danke fr Feedback zum Verhalten der FÄhrlinien bezglich LÄngenermittlung.

Bezglich Island sind die Preise sehr volatile? Unimog mit 11t 3.000 EUR und kleiner Pick-up 2.600EUR... Interessant. Ich werde mir die Preise mal im Juli ansehen. Wenn gnstig dann entscheide ich kurzfristig. CAN fr 4.000 ist ja auch interessant (hin und zurck ex Hamburg) Hier kommt dann wohl noch der Flug fr 3 Erwachsene und Kind hinzu. Im Sommer wird das nicht ganz billig. Da kann dann Island wieder eine Alternative werden. Da brauch nur ich einen Flug. Frau und Anhang werden verschifft. Somit knnen wir uns ca. 3 Wochen in Island vergngen wenn der Preis stimmt.

Gru, Roland
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 20:44

Hallo Roland,

Deine ReiseplÄne klingen gut :-) Was Island angeht, hat Smyril einen guten online Kalkulator. Wir hatten vor zwei Jahren auch die Mahlzeiten gleich fr uns und die Kids online bestellt, da z.B. manche Vergnstigungen an Bord nicht mehr gebucht werden konnten!

Zum Reserverad: den 255/100er schaffen wir ganz gut zu zweit. Beim weiteren Lesen ist mir aber folgendes aufgefallen:

Original geschrieben von: RolandThalia
Abstand Ersatzrad Kabine um 1cm nÄher ran.


Hast Du Dein Reserverad nicht an der Hinterwand anliegen? Das ist m.E. dringend empfohlen und steht ganz aktuell auch so im aktuellen Explorer-Heft. Sonst lÄufst Du Gefahr, dass das Resererad z.B. bei starken Bodenwellen ins Schwingen kommt und Dir dabei sogar den Aufbau beschÄdigen kann. Irgendwo im Netz gab es dazu mal einen Post von einem Leidgeprften. Bei mir liegt das Rad auf zwei Airlineschienen. Die Auflagepunkte sind mit reichlich Silikonfett bestrichen, damit nichts scheuert. Hat u.a. Island super berstanden. Falls Dein Rad mit Gummi bereits anliegt, ignorier meinen Vorschlag einfach.

Viel Spa bei den weiteren Vorbereitungen,

Brownie
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/02/2016 20:51

Hallo Roland,

so einen einfachen Seilzug bekommst du in einem halbwegs sortierten Baumarkt, der muss ja nix besonderes knnen, bei den < 70 Kg des R-Rad`s
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2016 06:44

@Roland
Im Sommer Direktflug mit Condor nach Halifax, spottbillig.
Geschrieben von: GFN

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2016 06:53

bzgl. Flaschenzug:

Ich hab einen bei Amazon gekauft, empfehle aber dringend das Seil durch etwas sinnvolleres zu ersetzen.
Paracord oder so.
Das mitgelieferte Plastikschnrdl war eher nur dazu da um die Funktionsweise darzustellen.
Unter Last soll sich das Seil auch greifen lassen, und nicht mit sich selbst verknoten und verdrehen.
Die Rollen dagegen sind (fr die angefallenen Kosten) in Ordnung.
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2016 07:29

Original geschrieben von: GFN
bzgl. Flaschenzug:

I...
Das mitgelieferte Plastikschnrdl war eher nur dazu da um die Funktionsweise darzustellen...


muha
Geschrieben von: herbertc

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2016 09:24

wer bei diesem Teil QualitÄt sucht findet es bei jedem Bootszubehr
allerdings auch zu den entsprechenden Preisen.
gru
herbert
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2016 18:51

Danke fuer die vielen Infos. Werde mal einen Baumarkt aufsuchen. Alte 8mm Bergseile werden wohl nicht in die Rollen passen. Alternativ suche ich mal unter Zubehoehr Segelboote.

Gruss, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/02/2016 17:36

Hallo Gemeinde,
bezglich Flaschenzug muss ich noch mal einen Kletterladen aufsuchen. BrÄuchte eigentlich auch Equipment um jemanden sicher und schnell aus der Spalte bzw. aus der Wand zu bergen. Einen einfachen Seilzug knnte ich schon mit alten Karabinern, Prusikschlinge und ausgemusterten Bergseilen bauen. Ob sich das aber auch auf der Rckseite des Autos bewÄhrt muss ich erst noch testen. Werde erst mal die AufhÄngung fr den Flaschenzug montieren. Dann sehen wir weiter. Die Teile aus dem Baumarkt sind schon sehr "windig". Das Seil msste auf jeden Fall getauscht werden. Da trennt man sich ja die HÄnde beim Ziehen durch...! Bevorzugen wrde ich aber einen Flaschenzug aus der Kletterausrstung. Somit sparte ich eine Gr. Gewicht. Mal sehen was Arco so zu bieten hat.


Heute habe ich neue Trlautsprecher gekauft. Der freundliche Berater legte mir Eton Komponenten- Lautsprecher ans Herz (13cm). Die seien auch mit normalen Autoradios gut zu "befeuern". Nachdem mein JVC nur 4*13W RMS hat leistete ich mir auch noch einen kleinen Audio CO-35.4 ZusatzverstÄrker mit 4*32W RMS. Die Teile werden auch immer kleiner und leichter. Mal sehen ob dann der Sound bei 100h/km besser wird. Wie gesagt, LÄrmdÄmmen erst mglich wenn der "Wasserschaden" geklÄrt ist. Die Fahrzeugtren muss ich heuer auch noch mit Rostschutz-L oder -Wachs unten in den Falzen versiegeln. Da sieht man jetzt die ersten RostansÄtze.

Welche Rckfahrkameras haben sich bei unseren Fahrzeugen bewÄhrt? Ich kann allerdings nur einfache Kameras an meinen JVC KA-77? 1 DIN via Video "IN" anschlieen. Vermutlich hat der im Men keine Sonderfunktionen wie Bildspiegelung... Bin mir nicht sicher ob eine Shutterkamera oder Doppelkamera mit Shutter in dieser Kombination funktionieren wrde.

Wie oft putzt ihr die Linse der Kamera?

Gru, Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/02/2016 20:35

Hallo Roland

Ich habe mir bei Conrad eine Shutterkamera fr etwa 100 Euro gekauft. berzeugt hat mich das Ding nie. Das Bild ist einfach nicht richtig gut. Wenn ich da die Rckfahrsysteme in den RettungswÄgen vergleiche habe ich offenbar an falscher Stelle gespart.
Nun ist das System sogar ausgefallen und ich hatte im Winter mangels Halle noch keine Lust, der Sache auf den Grund zu gehen.

Ich wrde beim nÄchsten Mal ein Markenprodukt, vielleicht Axion nehmen.

Sepp
Geschrieben von: bulldog1965

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2016 10:51

Hallo Roland,

wir haben uns fr die einfachste und gnstigste Kamera ohne Mechanik entschieden. Die Mechanik ist bei Pistenfahrten anfÄllig. Wir haben die Kamera bisher nie zwischendurch gereinigt sondern nur dann, wenn das Auto ohnehin vom Schmutz der Piste befreit wurde.

Beim Einparken oder Ankuppeln eines AnhÄngers ist so eine Kamera sehr praktisch.

Weniger ist evt. mehr.

Hier das Modell:

WAECO PerfectView RVS 718
Geschrieben von: W&E

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2016 10:59

Antwort auf:

wer bei diesem Teil QualitÄt sucht findet es bei jedem Bootszubehr



Und das ist dann aber - im Gegensatz zu den biligen Baumarktsachen - rostfrei und salzwasserfest!

Bleibt der Flaschnzug auen? Dann wrde ich mir das noch berlegen!

Nur so

W
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2016 11:21

Hallo Roland,
da du offensichtlich auch Bergsteigen als Hobby hast ist Dir ja das Flaschenzuprinzip bekannt.
Mach doch mal den Versuch mit 2 Blcken (Rollen) und mach den Flaschenzug selber.
Du msstest Doch den Reifen damit hochziehen knnen.

[/b]Ansonsten finde ich am besten eine kleine Seilwinde[b] aus dem Baumarkt oder Bootszubehr (die BootsanhÄnger haben sowas zum Boot hochziehen) mit einem dnnen Stahlseil dran mit dem Du den Reifen zentimetergenau hochbringst.

Zur Kamera.
Ich habe eine preisgnstige Funkkamera (Tao Tronics) mit Monitor bei ebay neu fr unter 100 Euro erworben. Sie wurde aus England geliefert. Leider weiss ich den Lieferanten nicht mehr. auf jeden Fall funktioniert sie problemlos. Besonders die eingeblendeten Abstandslinien schÄtze ich sehr.

Gru Horst
Geschrieben von: drurs

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 08:25

Hi Roland,
als Flaschenzug kann man natrlich auch den von Relleum nehmen: http://www.relleumdesign.de/html/flaschenzug.html
find ich pers. etwas berteuert...

Als Kamera hatten wir ursprnglich auch ne gnstige von ebay (Vega solution glaub ich), war aber nix, jetzt hab ich ne doppelkamera inkl extra monitor von luis montiert (an der koffer oberkante)
http://shop.luis.de/rueckfahrsysteme/luis-rv-plus-rueckfahrsystem-mit-doppelaugenkamera-schwarz.html
das hat sich definitv gelohnt...
Viele Gre,
Uli
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 13:24

Hallo Uli

Wie funktioniert diese Kamera?

Es sieht ja so aus, als wÄren es zwei Kameras. Aber in den technischen Daten steht beim Kabelsatz nur ein einziger Videoausgang. Werden hier die Bilder der zwei Kameras bereinander oder nebeneinander dargestellt, und alles ber eine Videoleitung nach vorne geschickt?

Sepp
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 14:52

soweit ich das verstanden habe funktioniert das im Ergebnis so wie meine bisherigen "Installationen" mit 2 Kamereas.

hier nachzulesen

LUIS RV-Plus Rckfahrsystem mit Doppelaugenkamera in schwarz

LUIS RV-Plus Das Video-Rckfahrsystem mit Doppelaugenkamera Durch die hochwertige Doppelaugenkamera erhÄlt der Fahrer einen Blick direkt hinter sein Fahrzeug, sowie einen weitreichenden auf den flieenden Verkehr. Die Rckfahrkamera und die Rcksichtkamera sind unabhÄngig voneinander einstellbar. Die Rckfahrkamera des LUIS RV-Plus besitzt eine Steinschlagschutzscheibe mit Lotosbeschichtung sowie eine korrosionsfreie Steckverbindung fr den Einsatz unter extremen Bedingungen und ist somit wartungsfrei.
Auf den Einsatz einer automatischen Blende (Shutter) wurde bei dem LUIS RV-Plus absichtlich verzichtet, da das System durch die zweite Kamera auch bei der Fahrt genutzt werden kann. Die temperaturgesteuerte Automatikheizung bietet seinem Nutzer ein stets freien Blick direkt hinter das Fahrzeug, sowie auf den folgenden Verkehr.


technische Daten

Monitor
Ultraflacher Farb-TFT-Monitor mit LUIS-Technologie
Aktiv-Matrix
Displaygre: 7 Bildschirmdiagonale (ca. 17 cm)
Helligkeit von 300 cd/m2
Auflsung 800 x 480 Pixel
Geeignet fr alle Videoquellen (Rckfahrkamera, TV, DVD, etc.)
AufwÄndig entspiegelte BildflÄche
Spiegelfunktion horizontal und vertikal mglich
2 KameraeingÄnge
Interner Lautsprecher
Bei Anschluss einer Rckfahrkamera automatisches Einschalten des Displays
Inklusive Standfu, Anschlusskabel und 12 V und 24 V Bordnetzkabel
Gre des Monitors: (B x H x T) 171 x 114 x 24 mm

Rckfahrkamera
1/3 Sony CCD-Farbsensor
Blickwinkel von 135 und 60
Auflsung 628(H)582(V) Pixel
365.496 Pixel, 420 TV Linien
Lichtempfindlichkeit 0 Lux
automatischer Weiabgleich
Automatische Gegenlichtkompensation
2 x 11 IR-Hochleistungs-LEDs fr TOP-NachtsichtfÄhigkeit
Stromaufnahme 250 mA
Einsetzbar von ca. -40C bis +80C
Aluminium-DruckgussgehÄuse
Inkl. Spezialbeschichtung gegen Korrosion
Inkl. Sonnendach
Video Ausgang 1.0 Vp-p / 75 Ω
Stromverbrauch 2 W max.
Mae mit Halter B 98 / H 77 / T 52 mm
Mae ohne Halter: B 98 / H 52/ T 52 mm
Farbe: schwarz

Zuleitung
universeller salzfester Kabelsatz
2x 20 Meter Zuleitung
1x Eingang fr Stromversorgung
1x Eingang / Schaltimpuls Rckfahrleuchte
1x Videoausgang
1x Audioausgang
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 16:20

Zu kaufen wo?
Klingt nÄmlich nach nem brauchbarem System.
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 16:28

Original geschrieben von: Ozymandias
Zu kaufen wo?


zb hier
Geschrieben von: drurs

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 18:08

Abend zusammen,
das sind im prinzip zwei kameras nebeneinander an einer halterung, beide kameras knnen einzeln eingestellt werden, soda z.B. Kamera1 nach unten zeigt und Kamera2 nach hinten. Jede Kamera hat ein eigenes Videokabel vor zum monitor. Das kann man dann z.B. so konfigurieren, da normalerweise Kamera2 lÄuft und beim RckwÄrtsgang einlegen auf Kamera1 umgeschaltet wird. Oder wenn der Monitor aus ist und es kommt ein signal ber die "RckwÄrtsgangleitung" geht der monitor automatisch an (mit Kamera1)
(Ich schalt momentan noch hÄndisch zwischen Kam1 und 2 hin und her, faulheitsbedingt....)
Bild ist wie gesagt auch gut, bei nacht sieht man durch die IR LEDs auch noch was, von mir auf jeden Fall ne Kaufempfehlung..;-)
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 22/02/2016 18:47

Hallo Uli,
der Flaschenzug hat QualitÄt. Aus meiner Sicht overdone fuer den gelegentlichen Einsatz. Wie gesagt. Ich bau jetzt die Aufhaengung und dann sehen wir mal weiter.

Bezueglich Kamera soll es eine ohne Mechanik werden. 2 Kameras kann mein Bildschirm nicht verwalten. Somit dachte ich ane 150 Linse. Auf jenden Fall mit Sony Technik. Verwenden wohl viele Hersteller wie von Matin und Sepp genannt. Hab schon was gefunden, bring aber den Link nicht in diesen Faden. Bin wohl immer noch basic user im Forum.

Gruss, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/03/2016 05:48

Guten Morgen,

am Samstag ist jetzt die Rueckfahrkamera, Sony Mini mit 10m Kabel vom Technikshop24 angekommen. Auf den 1. Blick macht die Kamera einen guten Eindruck. Die technischen Daten sind nicht schlecht z.B. 150, -30℃ bis 75℃... Laut Verkaeufer haben sich die Kameras im landwirtschaftlichen Bereich bereits bewaehrt. Nach Einbau werde ich wieder berichten.

Hat jemand Erfahrung mit Wasserentkeimungsanlagen? Im Allradler wurde ja kuerzlich ein Befuellsystem von famous water vorgestellt? Anscheinend kommen die Filterkerzen von 1 Hersteller. Nur die Halterung bzw. Aufhaengung ist spezifisch.

Warum Befuellfilter? Ich habe bereits einen Vorfilter im Wasserkreislauf. Dieser reduziert bereits den Druck erheblich am Wasserhahn. Eine zusaetzliche Filterkerze wird den Wasserfluss weiter bremsen.

Zwischenzeitlich wurde der Druckminderer direkt vor dem Elgena verbaut wie im Installationsbeispiel vorgeschlagen. Dies hat den Druck am Wasserhahn schon mal erhoeht. Wie sich das beim W-Duschen auswirkt konnte ich noch nicht testen.

Gruss, Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/03/2016 19:43

Willst Du etwa Warmduschen ???

Sepp
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/03/2016 15:36

Hallo Roland

Kannst Du mal ein Schema Deiner Wasserversorgungsanlage posten? Ich verstehe z.B. Nicht, warum Du Wasserentkeimung in einem Satz mit Elgena (= duschen?) erwÄhnst Du entkeimst doch nicht das Duschwasser?

Im brigen kann ich verstehen, dass es auf den ersten Blick attraktiv erscheint, einen zentralen Wassertank zu haben und nur einen Tank fllen zu mssen. Aber fr mich die wirkliche Lsung sind zwei Tanks*: einen frs Trinkwasser, der direkt beim Fllen gefiltert und entkeimt wird (so wÄchst darin auch nichts, und man spart sich in der Zukunft allerlei Hygiene- und Reinigungsprobleme); und einen Tank fr das Brauchwasser, der mit einem z.B. 5-Mikrometer-Papierfilter beim Befllen gefiltert wird (nimmt mal das Grbste raus und schtzt die Pumpen).

* oder mehr als zwei, wie auf bremach-reisemobile.org ausgefhrt

Beste Grsse
--
oliver
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 06:30

Hallo Oliver,

bei uns ist ein 100l Wassertank fest verbaut. Die Befuellung erfolgt via Einfuellstutzen eingebaut im Kuechenblock der sich neben der Eingangstuer befindet. Unter dem Waschbecken befindet sich der Elgena 10l Boiler, die Druckpumpe und der Seagull Vorfilter mit 13l Durchfluss. Zusaetzlich ist noch ein 13l Abwassertank eingebaut als Zwischenpuffer auf dem Schiff.
Der Wassertank ist direkt neben dem Spuehlschrank installiert. Somit extem kurze Wasserwege. Installation stammt aus Haushaltsbereich.

Derzeitiges Konept:
Wassertank wird mit CH Wasersack oder 22l Kanister manuell gefuellt. Gutes Training da Fuellstutzen wohl in 1,6m Hoehe liegt. Das Wasser laeuft via 60cm PVC Schlauch in den Tank.

Gezapft wird wie folgt. Tank, Pumpen Vorfilter, Druckpumpe,
Seagull Vorfilter, Verweigung KW Zapfhahn und Verzweigung Elgena. Vor Elgena Druckminderer der auf 2,3 bar einestellt ist. Von Elgena geht WW Leitung mit Rueckschlagventil zum Mischer.

Ja, wir leisten uns gesiebtes Duschwasser. Ob das eine schoenere Haut macht moechte ich nicht beurteilen

Gruss, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 06:37

Bin auch der Meinung dass man das System so einfach wie mglich haben sollte, auch im Hinblick aufs Gewicht.

Bei mir ist auch nur; Pumpe, Seagull, Zapfstellen - mehr nicht. Nichtmal ein Vorfilter, ich tanke nicht aus der Elefantensuhle, dafr ist der Tank gross genug dass man immer irgendwo "klares" Wasser bekommt.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 07:46

Kommt halt aufs Reiseland und die Reisedauer drauf an. S' gibt Regionen, da ist gutes Wasser nur sehr schwer zu kriegen oder teuer. Edles Trinkwasser zu "verduschen" ist dort nicht klug. Klar, Skandinavien oder der Alpenraum z.B. zÄhlen nicht dazu.

Aber wer sich wochenlang in Wsten rum treibt, weiss wovon ich klage. wink Da muss man sich mit irgend einer Form von "Wassermanagement" befassen. Wir nutzen neben dem 60 Liter Wassertank drei bis fnf 20 Liter Kanister um flexibel zu sein.
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 08:03

Hallo Roland,
wir verwenden folgendes System:
2 x 50 Liter Wassertank mit Umschalthahn und Grobfilter vor der Pumpe. Neben dem Splbecken ist ein zweiter Hahn installiert dessen Wasser ber eine Katadyn Keramik-Filterkerze gefiltert wird so dass wir immer gereinigtes Trinkwasser zur Verfgung haben.
Dieses System hat sich seit Jahren bewÄhrt. Warum 2 Tanks anstelle einem? Dies hat sich einfach aus Platzgrnden so ergeben und ausserdem schwappt dann das Wasser nicht in einem grossen Tank hin und her. Zudem hat es den Vorteil wenn mal nicht so gutes Wasser verfgbar ist werden nicht beide Tanks verschmutzt.

Gre,
Horst
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 10:05

Also bis dato hab ich immer klares Wasser bekommen, auch in Marokko oder Tunesien.
Noch nie die geringste Not gehabt.
Die Einheimischen schpfen ihr Wasser ja auch nicht aus der Suhle - und wenn dann muss ich ja nicht genau da meinen Tank fllen. Ich schaue eben dass ich immer nachflle wenn ich unter 50% bin - wenn ich in einem Land unterwegs bin wo es eventuell schwierig sein kann an brauchbares Wasser zu kommen.

Aber eben, es gibt da verschiedene Herangehensweisen.

Gru Ozy
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 10:06

Nebenbei bemerkt, der SeaGull war in Amerika sehr von Vorteil weil er auch das Chlor entfernt.
Jeder der schonmal da war weiss wie bel die bisweilen ihr Wasser chloren.
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 10:17

das Ami Wasser ist halt auf die Chlor-Hhnchen abgestimmt/abgeschmeckt ....
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 11:30

Tja, besser als 2000 Tote jÄhrlich durch Salmonellen in Europa, oder?

Jede Medaille hat 2 Seiten.

Aber lassen wir das, wir wollen ja nicht den Thread zerzausen.

Gre Ozy
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 17:58

Hallo Ozy,
meist bekommt man brauchbares Wasser da hast Du recht. Aber in Khartoum z.B. kam das einzig brauchbare Wasser aus der stÄdtischen Wasserleitung und damit direkt aus dem Nil. Die Filter hatten wohl vor Jahren ihren Geist aufgeben. Den Schlamm hatten wir lange im Tank.
Gruss Horst
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 18:01

Wei jemand, wie der SeaGull Filter das macht, Chlor rausholen ?

Ich dachte immer, das sei ein Keramikfilter mit Mikroporen, der Partikel bis fast zur Gre von Viren mechanisch herausfiltert. Wohlgemerkt Viren leider nicht mehr.

Ein Aktivkohlefilter ist im SeaGull doch nicht integriert, oder tÄusche ich mich da ?

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 18:43

Hallo Sepp,

gib im Netz Seagull ein. Mein kleiner blaue Vorfilter ist wohl eine Kombination aus Keramik und Kohlefilter. Zu meiner Ueberraschung muss man den Filter jaehrlich tauschen. Bei reinen Keramikfiltern kann man die angebene Literzahl voll nutzen. Evt gelegentlich mit Schwamm reinigen und Wandstaerke messen.

Leider kann der Keramikfilter nicht den Geschmack des Wassers verbessern. Chlor und Hormone wird der micht auffangen.

Leider konnte ich noch nicht ermitteln welche Filterleistung mein Seagull blau jetzt wirklich hat? Der Hauptfilter in Edelstahl soll ja das Beste am Markt sein?

Leider habe ich mich beim Kauf mit dieser Thematik nicht beschaeftigt. Das war ein Schnellkauf fuer die Zukunft. In meinen derzeitigen Reisegebieten gibt es Trinkwasser in 1A Qualitaet im Ueberfluss.

Grusd, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 19:03

Original geschrieben von: SeppR
Wei jemand, wie der SeaGull Filter das macht, Chlor rausholen ?

Ich dachte immer, das sei ein Keramikfilter mit Mikroporen, der Partikel bis fast zur Gre von Viren mechanisch herausfiltert. Wohlgemerkt Viren leider nicht mehr.

Ein Aktivkohlefilter ist im SeaGull doch nicht integriert, oder tÄusche ich mich da ?

Sepp


Informative Seite dazu.

http://www.seagull-wasserfilter.de/faq/index.html#matrix

Meine Kartusche war jetzt rund 7 Jahre im Einsatz, jetzt nach USA hab ich sie ersetzt, das Wasser entwickelte langsam Geruch.
Muss man also nicht unbedingt jedes Jahr die 200 Kartusche wechseln.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 19:08

Oh, und Sepp, Viren filtert er auch raus.

Ja das Ding ist sacketeuer, richtig teuer - aber es gibt absolut nichts vergleichbares auf dem Markt zu kaufen. General Ecology lÄsst sich dieses Topprodukt halt auch Top bezahlen.
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 19:15

das Datenblatt zu den Filtern - Performance Data Sheet - http://www.seagull-wasserfilter.de/downloads/testbericht-x-serie.pdf
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 20:17

Ergaenzung:
Verwendete Vorfilter Seagill AP5 aquapolish5. Es werden Teile bis 0,5μm bzw absolut 1,0μm. Kann jemand den absolut Wert erklaeren?
Anscheinend gibt es keine Viren die kleiner sind als 0,2μm? Somit waere der Seagull x1b overdone?
Die Katadyn Keramikkerze filtert 0,2μm. Bei einer Lebensdauer von 50k l waere das ja billig?
Den Wassergeschmack bessert diese nicht raus. Pestizide und Hormone natuerlich auch nicht. Da braeuchte es als Nachbrenner wohl noch eine Kohlekerze mit beschraenkter Shelf Life?

Ich waere jetzt geneigt das Wasser durch eine Katadyn Kerze in den Haupttank zu pressen und mittels Seagull das Chlor und Teile von Pestiziden und Hormonen zu filtern. Vermutlich ausserhalb von extremen Reisegebieten overdone? Trotzdem erzeugt es ein gutes Gefuehl. Der x1b wuerde mir am Mischer nur noch 1 bis 2 Liter pro Minute erlauben bei 2,2 bis 2,4 bar Pumpendruck.

Was sagen die Experten. Was ist die eierlegende Wollmilchsau mit guten Preis Leistungsverhaeltniss? Famous Water ist wohl auch nur eine gute Verpackung fuer Katadyn Filterkerzen.

Gibt es sonst noch Produkte die in dieser Liga spielen und nicht erwaehnt wurden?

Gruss, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2016 20:37

Ich hab den X2B drin, Durchfluss perfekt, man merkt nichtmal dass ein Filter verbaut ist.

Der X1 wÄre mir zu knapp.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/03/2016 07:31

Original geschrieben von: RolandThalia
Vermutlich ausserhalb von extremen Reisegebieten overdone?


Nicht unbedingt. Im Sden hat man eher mit Keimbelastung zu tun, im Osten mit allzu sorglosem Umgang mit Chemie. (in Moldawien wurden wir beim Campen, neben einer Wasserfassung fr's nÄchste Dorf, mit Fungizid aus dem Hubschrauber beregnet) Fr ein Reisefahrzeug mit dem man in alle Richtungen fÄhrt, wÄre also eine "Wollmilchgebende" nicht verkehrt.
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/03/2016 17:50

Hallo Roland
Vielen Dank fr die ErlÄuterung ich habe mir also das Schema aufgrund Deiner Beschreibung im Kopf gezeichnet zumse Das hilft mir frs VerstÄndnis.
Original geschrieben von: RolandThalia
Die Katadyn Keramikkerze filtert 0,2Mikro. Bei einer Lebensdauer von 50kL waere das ja billig?
Den Wassergeschmack bessert diese nicht raus. Pestizide und Hormone natuerlich auch nicht. Da braeuchte es als Nachbrenner wohl noch eine Kohlekerze mit beschraenkter Shelf Life?
Ich verwende nunmehr seit 16 Monaten zwei Katadyn-Keramikfilter mit Aktivkohlekern (im Wechselbetrieb gemÄss Katadyn), genannt Superdyn. Die Filterkerze kann ich sehr empfehlen, weil man sie auch reinigen kann, wenn sie langsam zusetzt und das tut sie meist nach 4-6 Wochen. Irgendwo muss das Zeug ja bleiben, dass die Keramikporen nicht durchlassen. Mich wrde interessieren, wie das bei den hier so hoch gepriesenen Seagull-Filtern ist.

Das FiltergehÄuse von Katadyn hat MÄngel und scheint nicht lÄnger im Vertrieb zu sein.

Beste Grsse aus Chile
--
oliver
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/03/2016 16:20

Ich werde das Gefhl nicht los, dass diese aufwendige Filtertechnik ein wenig overkill ist.

Bei Trinkwasser sehe ich die grt mgliche Sorgfalt ein. Und wenn man in riskanten Regionen ist und auch keine Trinkwasserflaschen kaufen kann erst recht. Also tagelange Wstenfahrten mit hohem Trinkwasserbedarf und blen KameltrÄnken als einzige Quelle - ja, eindeutig.

Wo sind denn heute noch solche Touren? Ich frage, damit ich sie meiden kann. Da werde ich mir nicht viele Regionen merken mssen.

Dann kommt bei dieser Filtertechnik noch eins dazu: Die Druckwasseranlage. Ich bin ein fleiiger Reiseberichtleser, also Internetsurfer, und habe schon sehr oft von "kleinen" ZwischenfÄllen mit Wasserlecks gelesen, bei denen die Druckpumpe den ganzen Wassertankinhalt auf den Boden der Wohnkabine entleert hat. Deshalb verwenden weitsichtige Konstrukteure keine Holzbden mehr.

Ich selber habe noch Holzfuboden, aber Wasserkanister mit Tauchpumpe. Wenn ich dann "zum wiederholten Mal" an einer KameltrÄnke tanken muss nehme ich halt einen Katadyn Taschenfilter fr mein Zahnputzwasser.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/03/2016 17:32

Hallo Sepp,

Du liegst sicherlich nicht ganz falsch mit deinen Schlussfolgerungen. Fuer reines Trinkwasser lohnt sich der Aufwand. Da tuts dann auch ein kleineres Geraet. Der Seagull x1b ist sebst hier wohl overdone? Fuer meine 1 Tank Loesung ist er wohl zu klein. Der grosse Bruder schlaegt mit ca. 900Eur zu Buche und in regelmaessigen Abstaenden mit bis zu 250 Eur fuer Filterwechsel.

Vermutlich werde ich mit Katadyn Befuellfilter arbeiten der ueber Tauchpumpe aus einem 22l Kanister den Hauptspeicher versorgt. Guenstige Loesung. Zusaetzlich kann der Kanister auch zum W Duschen verwendet werden wenn die Motorlaufzeiten fuer den 12VElgena zu kurz waren um das Wasser auf Temp zu bringen. Auch das Befuellen des Haupttanks wird erleichtert. Derzeit sehr anstrengend da sich der Fuellstutzen in ca 170cm Hoehe im Eingangsbereich, innen befindet.

Vielleicht gibt es von Seagull noch einen besseren Kohlefilter Einsatz fuer meinen blauen Vorfilter fuer kritische Laender. Wenn nicht baue ich diesen aus und kaufe wie von Sepp angeregt das Bergsteiger Modell. Fuer Trinkwasser ausreichend. Auf Reisen trinke ich aber lieber Wein und Bier oder Sprudelwasser aus der Flasche.

Fuer meine Kueche zuhause ueberlege ich aber wirklich die Anschaffung eines Wasserfilters um Pestizide, Hormone, ... zu eliminieren. Unsere Familie ist fuer gesunde Ernaehrung aufgeschlossen.
Hier wuerde sich der Aufwand rechtfertigen. Leider koennen wir derzeit im Jahr noch nicht mehr als 70 Tage im Wohnmobil verbringen.

Der Saegull ist sicherlich das Spitzen Teil.

Gruss, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/03/2016 23:03

Wer eine Wasserpumpe, egal ob Tauch- oder Extern, ohne einen manuellen Schalter betreibt ist wahrlich selber schuld wenn es ihm die Htte flutet. Das ist nun wirklich ein Basic ihm Reisemobilbau.
SSKM
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 13/03/2016 09:49

Moin zusammen,

beim Wasser haben wir eine mehrstufige Strategie, die uns bisher auch bei "seifigem" und "salzigen" Wasser aus verschiedensten Quellen nicht im Stich gelassen hat:
  • Feinfilter vor der Pumpe
  • Micropur ist immer im Wasser (i.a. ohne Chlor)
  • Der Bremach hat im Gegensatz zu den VorgÄngerfahrzeugen den kleinen Seagull mit Vorfilter. Die speisen einen separaten Wasserhahn nur fr Trinkwasser. (Erhht die Filterstandzeit.)
  • Den Aktivkohle-Vorfilter des Seagull haben wir mit der gnstigen Reimo-Variante bestckt. Der ist immer drin und verbessert Geschmack und Geruch fr kleines Geld. Den wollen wir nicht mehr missen.
  • Den Seagull-Hauptfilter haben wir fr eher europÄische VerhÄltnisse mit einem L-Schlauchverbinder berbrckt - man knnte auch das GehÄuse ohne Filterkartusche betreiben.

Und wie Ozy schreibt: Hauptschalter ist auch drin in der Druckwasseranlage. Irgendwo gab es auch mal jemanden, der eine Sensorschaltung entworfen hatte, um die Pumpe bei Lecks abzuschalten.

Ach ja, sowohl der Boden der Kabine als auch die Mbel sind aus wasserfestem Bootsbauholz.

SonntÄgliche Grsse, Eure Brownie
Geschrieben von: Reini aus Vlbg

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 13/03/2016 15:44

Hallo,

in meinem alten Bus hatte ich ein separater 20L Kanister mit einer Tauchpumpe und einem seperaten Wasserhahn. Die QualitÄt des Wassers aus dem Haupttank ist dann auch nicht mehr so kritisch.

Gru
Reinhard
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 13/03/2016 20:11

Irgendwie entgeht mir hier je lÄnger je mehr der Sinn, ihr fahrt ein 100'000 Wohnmobil und knausert dann an der Wasseranlage die man jeden Tag braucht??

Seltsam...
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 00:17

Hallo Ozy

Ich bin auch Deiner Auffassung. Niemand ist resistent gegen die lokalen Krankheitserreger, und Reisemediziner sagen schon lange, dass ber 90% der Reisekrankheiten von verunreinigtem Trinkwasser herrhren. Natrlich haben wir in Europa an praktisch allen Orten das Privileg, dass das Trinkwasser sicher ist. Aber das ist erstens auch nicht berall so, und wer Europa verlÄsst war hier offenbar die wenigsten zu tun oder zu tun gedenken scheinen dann muss man sich mit der lokalen WasserqualitÄt auseinandersetzen.

Auch wenn die Einheimischen sagen, das Trinkwasser sei sauber und sie wrden es unbehandelt trinken, dann gilt das fr alle Nicht-Einheimischen noch lange nicht. Zudem, und das wird oft verschwiegen, leiden die Einheimischen auch oft an Darmerkrankungen, die auf schlechtes Wasser zurckzufhren sind. Ich bin seit vier Monaten in Chile und Argentinien unterwegs beides meist recht hoch entwickelte LÄnder (nach Sdamerika-Standard), aber die Leute hier warnen stÄndig vor Wasser aus der Leitung und geben oft, wenn sie es sich leisten knnen, Geld aus fr Flaschenwasser. Warum sie das Geld nicht in einen Filter investieren die es hier zu kaufen gibt! erschliesst sich mir nicht, denn der Filter wrde sich innert Monaten amortisieren. Auf jeden Fall filtern wir hier alles Wasser, das wir trinken, mit dem wir Tee kochen (wir lassen das Wasser nÄmlich nicht 3 Minuten sieden, um Treibstoff zu sparen), mit dem wir Frchte waschen, etc. Und hatten ber die Jahre in insgesamt 12 Monaten Sdamerika erst einmal Darmprobleme (die wir uns in einem Restaurant eingefangen hatten).

Wenn Sepp mit einem Taschenfilter sein ZÄhneputzwasser behandelt, dann ist damit nicht viel gewonnen, denn ich nehme an, auch Sepp spuckt es wieder aus

Ein Problem des Nicht-Behandelns des Trinkwassers ist, dass es Keime enthalten kann, die uns flachlegen. Ein anderes Problem ist, dass sich im unbehandelten Trinkwasser die Keime mit steigender Temperatur immer schneller vermehren. Letztlich ist es ein Zahlenkrieg: mit wie vielen Bakterien kann mein Immunsystem fertigwerden und wann kippt es. In warmen LÄndern ist es nicht ungewhnlich, dass das Wasser im Wassertank 30C erreicht: ein wunderbares Biotop fr Bakterien! Aus diesem Grund filtern wir, wie vorerwÄhnt, das Trinkwasser beim Fllen des Tanks. Wir verbrauchen den Tankinhalt in 5-8 Tagen. Vorzugsweise fllen wir, wenn er ziemlich leer ist und kippen das noch vorhandene Wasser aus, um allfÄllige Keime doch noch loszuwerden, bevor sie sich weiter vermehren. Das hat sich bisher bewÄhrt.

Natrlich reicht es aus, das Wasser bei der Entnahme zu filtern. Aber dann setzt ein feinporiger Filter, wie er fr die Entfernung der Bakterien notwendig ist, schneller zu, weil sich innerhalb von Tagen an den WÄnden von Tanks und Leitungen ein Schleim bildet, der sich auch im Filter absetzt. Ich will hier nicht einen auf Panik machen, aber wenn sowohl der Trinkwassertank wie alle Leitungen transparent wÄren, dann kÄmen manch einem Zweifel, ob er das Trinkwasser nicht doch besser behandelt lagern sollte. Aus diesem Grund plÄdiere ich auch fr getrennte Trinkwasser- und Brauchwassertanks.

Hat man sich fr einen einzigen Tank entschieden, dann ist Brownies Lsung mit zwei separaten WasserhÄhnen fr gefiltertes und ungefiltertes Wasser (die viele andere auch umgesetzt haben) gut, weil sie, wie von ihr erwÄhnt, die Standzeit des Filters verlÄngert. Aber unbehandeltes Wasser trinken, finde ich, ist ein zu grosses Risiko (Risiko = Eintretenswahrscheinlichkeit x Umfang des Schadens). Ich, fr meinen Teil, verbringe meine Reisezeit lieber draussen als auf der Toilette oder im Bett.

Liebe Grsse
--
oliver
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 08:05

Fr die nÄchsten Reisen werden wir unser Trinkwasser wie hier beschrieben vor dem Bunkern filtern.

Es schaute nÄmlich nicht nett aus, was ich bei meinen jÄhrlichen Reinigungsarbeiten (trotz Micropur!) so aus dem Tank und den Leitungen bis zum Filter raus wusch. Und dies obwohl ich keineswegs "aus der nÄchsten Elefantensuhle" Wasser tankte.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 08:35

Schleim hab ich auch immer drin das ist klar, aber nur VOR dem Seagull.
Die nachfolgende Leitung ist nach all den Jahren noch blitzeblank.

Und ich hab den Tank in 5 Jahren nicht ein einziges mal gereinigt oder desinfiziert, nichts, ich bin in dem Punkt eine richtige Schlampe. Ausser Deckel auf und einfllen nix getan.

Funktioniert - weshalb also soll ich ein auch nur um ein Element erweitertes System einbauen?
Ok, einen Sieb-Grobfilter baue ich jetzt ein weil der nur 10.-Fr. kostet und mir Haare und anderes vom Seagull fernhÄlt die ich jetzt nach 5 Jahren in der Bowle gefunden habe.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 11:55

Nicht alle sind gleich robust. Ich hatte bei der letzten Marokkoreise die "Ehre und Freude" am A. der W. mehrere Tage flach zu liegen. BÄh... Zum Glck kann meine Frau auch auf miesen Pisten mit dem Bremach fahren, denn ich konnts nimmer.

S' ist ja auch nicht so, das Wasser an bekannten Orten immer die gleiche QualitÄt hat. 2014 war das Wasser an der Tankstelle in Foum Zguidan sauber und klar, 2015 war's eine gelbliche, stark nach Chlor riechende Glle, die die Wasserkanister verfÄrbte. Bld, wenn man sich darauf verlÄsst und vor der nÄchsten, tagelangen Wstenetappe, mit halbleeren Tanks dort eintrudelt. Klar, wir hÄtten zurck nach Zagora fahren knnnen (sinds 120 Km???) aber dazu bin ich zu EuropÄisch, das machen nur die Marokkis. Die Fahren oder latschen zig Kilometer um an ordentliches Wasser zu kommen.

Also ich fr meinen Teil hab, wenns um Wasseraufbereitung geht, lieber zu viel als zu wenig dabei. Ich muss ja nicht alles nutzen, wenn s' Wasser gut ist.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 12:03

Moment - unser Wasser das aus dem Hahn kommt ist absolute TopqualitÄt, was anderes kÄme uns nie ins Essen oder den Kaffee.
Oder auch nicht zum ZÄhneputzen, ich erwarte Wasser in der QualitÄt wie wir es hier in der Schweiz aus dem Wasserhahn haben - ber jeden Zweifel erhaben. EinzelfÄlle ausgenommen.

Gre Ozy
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 21:07

Danke fr die rege Diskussion zum Thema "Wasser".

Man liest ja immer das Wasser das wichtigste Lebensmittel ist. Darum wird es bei uns in der EU so streng berwacht. Wenn man ins Detail einsteigt lernt man schnell, dass derzeit bei Trinkwasser nur 50 Werte und Mineralwasser nur 10 Werte sind die berwacht werden. Die Grenzwerte sind wohl auch angehoben worden. Mglichkeiten zur Verunreinigung gibt es wohl einige hunderte ...

Jetzt Fragen an die Experten unter uns:

Bei Reimo gibt es ja 2 Einsatzfilter die wohl beide in den Seagull AP5 Vorfilter passen. Ein Sediment Filter fr 12,90 EUR und ein Aktivkohlefilter fr 19,99 EUR. Beide haben eine Nominelle Filterleistung von 5 Micron. Wenn ich den Seagull Prospekt noch richtig im Kopf habe wÄre dann die Filterleistung vergleichbar. Allerdings um mehr als die HÄlfte billiger. Somit wrde ich wohl meine Seagull Filter mit dem Aktivkohlefilter ersetzen. Einen besseren (< 5 Micron) wird es wohl nicht geben. Gefunden habe ich nichts bisher.

Hallo Oliver,

du verwendest seit 16 Monaten 2 Superdyn Filter im Wechsel. Allerdings wird hier von Katadyn eine max. Lebenserwartung von 4.000l bzw. 1 Jahr Verwendung angegeben. Wie kontrollierst du, dass die Filter noch eine volle Leistung erbringen und wirklich alles bis nominell 0,2 Micron abhalten?

Ich hÄtte jetzt eher auf die Ceradyn Kerze getippt. Die kann man immer wieder reinigen und die Abnutzung kann man messen. Allerdings fehlt dann der Aktivkohlfilter fr Pestizide, Chlor, Geruch, ... Ob da der Reimo Vorfilter ausreicht kann ich leider nicht beurteilen.

Bei Mischkerzen (Keramik + Aktivkohle) wird immer darauf hingewiesen nach Erstbenutzung nach 6 bzw. 1 Jahr unabhÄngig der Nutzung die Filter aufgrund von Verkeimung zu wechseln. Bei starken Erschuetterungen wird doch Katadyn die Edelstahlausfhrung empfohlen. Wie sind die Erfahrungen mit Plastik bei der Superdyn Kerze. Die gibt es wohl gar nicht in Edelstahl?

Wie lange meinst du kannst du die beiden Superdyn Kerzen verwenden bis sie verkeimt sind. Kann man Aktivkohlefilter (mit Chemie) wieder reinigen und somit die Verkeimung vermeiden? 4.000l pro Kerze wÄre ja fr voll im Arbeitsleben steckende "Warmduscher" wie uns ja eine 2 Jahres Portion. Bei 2 dann 4 Jahre.


Hallo Ozy,

habe ich das richtig verstanden, dass du seit 5 Jahren den gleichen Filter im Seagull X2B verwendest und bis dto. keine Probleme hattest? Dann wÄre der Filter EK2 fr 175 EUR fr mich wieder im GesprÄch. Jedes Jahr 175 EUR fr 2.000l Wasser wÄre Vergeudung von Ressourcen. Allerdings wÄre es auch nicht angebracht wenn man aufgrund des verkeimten Filters dann Darmstrungen bekommt. Dann vielleicht besser gar keinen Filter.

Ich tendiere immer noch eher zum Katadyn als Befllfilter und den Seagull als 2 Stufe fr Geschmack und evt. Chlor ... Mehr wird der 5 Micron Filter nicht leisten knnen.
Bei hohen Temps knnte ich ja das Wasser aus dem Haupttank in einen Kanister fllen und dann fr das Trinkwasser noch mal durch die Kerze drcken. Etwas aufwendiger aber wohl sicher.

Nach Griechenland geht es jetzt erst mal nur mit den AP5 Vorfilter.

Gru, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 14/03/2016 22:08

Ja das ist richtig, der X2B war jetzt viele Jahre bei uns im Einsatz.
Unter anderem; 2x Kroatien, 1x Korsika, 1x Island, 2x Nordkap, 1x Schottland, 3 Monate Nordamerika und viele Kurzurlaube.
Mein System wird nur im Winter entleert, den Sommer ber steht das Wasser einfach im Tank und wird nachgefllt nach Bedarf.

Und du kannst sicher sein - ich schmeiss den Filter raus sobald der geringste Geruch auftaucht.
Die paar Euro sind mir sowas von Wurscht an dem spare ich zuletzt, 3 Tage den Scheisser ruiniert den Urlaub weit mehr. wink

Es ist einfach so dass es bis jetzt am Ende der 3 monats Tour keine BeeintrÄchtigung gab.

Du musst das so sehen wie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Lebensmittel.
1 Jahr garantiert Genral Ecology die 100% Funktion und Sicherheit ihres Filters unter allen UmstÄnden.
Alles darber hinaus kannst als Bonus betrachten.
Ist ja nicht so dass irgendeiner dieser Filter nach 365 Tagen implodiert oder? LOL

Viele Gre Ozymandias
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/03/2016 13:17

Salut Roland
Original geschrieben von: RolandThalia
du verwendest seit 16 Monaten 2 Superdyn Filter im Wechsel. Allerdings wird hier von Katadyn eine max. Lebenserwartung von 4.000l bzw. 1 Jahr Verwendung angegeben. Wie kontrollierst du, dass die Filter noch eine volle Leistung erbringen und wirklich alles bis nominell 0,2 Micron abhalten?
Das Filter hat einen Keramikmantel und der nutzt sich nur beim Reinigen etwas ab. Solang der Mantel keinen Schaden hat, werden seine Poren auch nicht pltzlich grsser und er tut seinen Dienst wie spezifiziert. Man kann zudem den Durchmesser des Zylinders mit der Schiebelehre messen, nur weiss ich nicht, wann Ende ist. Frage doch mal bei Katadyn nach.

Original geschrieben von: RolandThalia
Ich hÄtte jetzt eher auf die Ceradyn Kerze getippt. Die kann man immer wieder reinigen und die Abnutzung kann man messen. Allerdings fehlt dann der Aktivkohlfilter fr Pestizide, Chlor, Geruch, ... Ob da der Reimo Vorfilter ausreicht kann ich leider nicht beurteilen.
Die Superdyn-Kerze kannst Du aussen auch reinigen, es ist exakt das selbe Keramikteil.

Original geschrieben von: RolandThalia
Bei Mischkerzen (Keramik + Aktivkohle) wird immer darauf hingewiesen nach Erstbenutzung nach 6 bzw. 1 Jahr unabhÄngig der Nutzung die Filter aufgrund von Verkeimung zu wechseln. Bei starken Erschuetterungen wird doch Katadyn die Edelstahlausfhrung empfohlen. Wie sind die Erfahrungen mit Plastik bei der Superdyn Kerze. Die gibt es wohl gar nicht in Edelstahl?

Wie lange meinst du kannst du die beiden Superdyn Kerzen verwenden bis sie verkeimt sind. Kann man Aktivkohlefilter (mit Chemie) wieder reinigen und somit die Verkeimung vermeiden? 4.000l pro Kerze wÄre ja fr voll im Arbeitsleben steckende "Warmduscher" wie uns ja eine 2 Jahres Portion. Bei 2 dann 4 Jahre.
Hier kann ich wieder nur Ozy beipflichten: die angegebene Lebenserwartung ist wie das "Zu verkaufen bis" (nicht zu verwechseln mit "Zu verwenden bis"!): bis dahin garantiert der Hersteller volle QualitÄt. Da ich zwei Filter abwechselnd verwende und das eine immer vollstÄndig austrockne und trocken lagere, sollte sich die Lebensdauer verdoppeln. Ob etwas verkeimt ist oder nicht, kann letztlich nur ein mikrobiologischer Test in einem Labor zeigen. So weit gehe ich jetzt mal nicht und berlasse den Test der feinen Nase meiner Frau.

Erschtterungen mussten beide Kerzen in den letzten 16 Monaten extrem viele wegstecken, und im Prinzip steckten die das ohne Probleme weg. Wie dokumentiert hat das FiltergehÄuse einen Konstruktionsmangel, was Konsequenzen fr die Filterkerze hatte, deren Gewindekopf abgebrochen ist. Aber ich betrachte das Problem fr mich als gelst, und ich betrachte die Kerzen als sehr geeignet fr meinen Einsatz. Ob Du nun die Edelstahlversion wÄhlst (das Produkt ist mir nicht bekannt), liegt bei Dir.

Liebe Grsse
--
oliver
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 16:12

Hallo,
ich she keinen Grund warum man den Filter/FiltergehÄuse liegend einbauen soll. Ich habe es jedenfalls stehend verbaut und kenne auch viele die dies ebenso gemacht haben.
Dadurch ist die Belastung auf die Filterpatrone wesentlich geringer und es drfte keine Probleme geben.

Gre,
Horst
Geschrieben von: Franzose1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 18:06

Salut,

kann bitte jemand folgende Fragen beantworten:

Annahme: klares Wasser entnommen aus einem Brunnen im sdlichen Marokko

1. wenn ich diesem Wasser Chlor zugebe, was wird abgettet?
2. wenn ich das gechlorte Wasser durch einen aktivkohlefilter reinige (zB. Den Filter der Firma Berger oder reimo), was wird rausgefiltert?
3. wenn ich dann noch den seagull Filter benutze, was wird dann noch rausgefiltert?

Gru
Franzose
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 18:33

hier gibt es ein paar Antworten http://www.katadyn.com/de/de/wissen/filterarten
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 18:41

Chlor ttet je nach Dosierung Leben im Wasser, also Keime, Pilze, Algen und was wei ich noch alles.

Aber der Seagull-Filter soll alle diese Teichen ohnehin aus dem Trinkwasser filtern. Mit diesem Filter wÄre Chlor eigentlich nicht ntig.

Aber wenn man einen groen Wassertank hat, den man nie bis auf den letzten Tropfen entleeren kann sorgt Chlor fr eine keimarme Brhe in diesem Tank, und das ber sehr lange Zeit.

Der Chlorgeschmack, der bei den antibakteriell wiksamen Dosierungen auftritt kann mit Aktivkohlefilter beseitigt werden. Es wird dabei Aktivkohle verbraucht und irgendwann ist der Filter erschpft.

Ich stelle mir den Einsatz etwa so vor: Dreckbrhe wird zuerst mechanisch gefiltert, so gut es geht und dann im Tank mit Chlor behandelt. Bei Entnahme beseitigt der Kohlefilter den Chlorgeschmack und der Seagull alle kleinen Teilchen, die das Chlorbad berlebt haben.
Zum Duschen, Geschirr oder WÄschewaschen nimmt man das gechlorte Tankwasser ohne Filterung. Dann ist die Standzeit der Filter lÄnger.

Sepp
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 18:42

Jrgen ist einfach schneller.

Und prÄziser.
Geschrieben von: Franzose1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 18:50

Salut,

danke fr die Infos. Dh. wenn ich klares Wasser tanke und mit Chlor desinfiziere und dann durch den Aktivkohlefilter Presse, habe ich Trinkwasser.

Mal abgesehen von Chemikalien, die ich dadurch nicht los bekomme.

Habe ich das richtig verstanden?

Gru
Franzose
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 19:21

Ja
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/03/2016 19:58

Richtig und wenn du van anfang an den Seagull verwendest brauchst weder das Chlor in Tank kippen noch dir um andere Chemikalien Sorgen machen.

Dein System scheint mir das Pferd am Schwanz aufgezÄumt.

Egal, ich hab alles gesagt, zu dem Thema kommt nix mehr von meiner Seite.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/04/2016 15:26

Hallo Gemeinde,

2 Wochen sndlichstes Griechenland sind hinter uns. Die Verschiffung mit Minoan Lines funktionierte perfekt. Niemand hat gemessen obwohl mein Fahrzeug jetzt nun nur noch ehrliche 6,00m misst.
Reserverad-AufhÄngung wurde ergÄnzt damit man einen kleinen aber leichten "L-Ausleger" aufstecken kann. In den "L-Ausleger" wird dann eine Seilwinde eingehÄngt. Hiermit lÄsst sich der Reifen leicht und sicher ablassen und hochziehen. Welch ein Komfort wenn kein Gabelstapler zur Verfgung steht.
ZusÄtzlich wurde der orginal Wagenheber noch modifiziert. Jetzt kann man diesen direkt in das Loch an den Blattfedern stecken (Achtung: Ich habe noch das Baustellen Federpaket). Allerding nur 1,5cm dann kommt der aufgeschweite Abstandsring am Wagenheber zu tragen. Jetzt werde ich mir noch aufsteckbare Auflagen fr andere "Hebe-Situationen" basteln.

In den nÄchsten 3 Wochen wird jetzt Elektronik installiert und in diesem Zuge das Fahrerhaus hoffentlich abgedichtet, "Flugrost" entfernt, Blech konserviert und die DÄmmung verbessert.
AktivitÄten:
- Rckfahrkamera einbauen
- Radio von der Dachablage an die MittelsÄule verlegen. Der Radio dient als Monitor fr die Kamera.
- Stromanschluss fr Kompressor in die Fahrzeugkabine verlegen (Anschluss via Versorgungsbatterie)
- Lautsprecherkabel in die Wohnkabine verlegen.

Da hierzu die org. BodendÄmmung raus muss, werden wir hoffenlich in einigen Versuchen die undichte Stelle in der Kabine bei Sprhversuchen mit Gartenschlauch identifizieren.

Jetzt kommt die Frage an die (DÄmm) Experten:

A) Wer hat Erfahrungen mit der Furaumisolierung/Krperschall-AkustikdÄmmung von www.isoproq.de
(Artikel Nr. 251702 oder 251703 (hitzebestÄndig). Beide sind 2mm dick und bitumenfrei.
Werden Alternativen empfohlen? Hab mir auf der Allrad mal Muster und eine Preisliste gegriffen.
B) Was lohnt sich jetzt zu dÄmmen? Die gesamte Bodengruppe oder nur die Bereiche die nicht durch
die org. BodendÄmmung abgedeckt sind. Das wÄre dann nur noch der "Getriebetunnel" und die
beiden FurÄume zum Motor.
C) Bin mir gar nicht sicher ob man bei DÄmmung mit der 2mm Akustikplattten die org. BodendÄmmung
noch einfach rein bekommt. Knnte Schwierigkeiten beim Schliessen der Tren geben.
Die 2mm AkustikdÄmmung + 6mm Auto Unterbaufilz (Synthetik / unverrottbar)+ Org. BodendÄmmung +
Busteppich geht wohl gar nicht?
Vermutlich haben ein(ige) Kollegen die org. BodendÄmmung dann entsorgt?

Aufgrund der vielen Feiertage im Mai (Pfingstferien) muss ich hier schnell zu einer "optimalen"
Lsung kommen. Es doch ein erheblicher Aufwand die Sitze plus org. BodendÄmmung auszubauen ...

Besten Dank fr eure Hilfe, Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/04/2016 15:46

schau dir mal die gleichen Produkte hier an, da kann man wenigstens schauen und im shop bestellen und es kostet teilweise deutlich weniger.
Ich denke dass die die 2mm nicht viel bzgl Passung ausmachen ich habe die auch verbaut.
Wichtig ist dieses Material mit einem Fhn gut war zu machen, bei Raumtemperatur ist das Material brchig.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 18/04/2016 16:40

Danke Juergen,

kannst du evt auch noch eine Empfehlung zur Plattenstaerke abgeben. Lohnt es sich die 2mm Platte doppelt zu verkleben? Bringt das wesentliche Verbesserungen oder ird das Auto nur schwerer?
Wuerde jemand die 2mm Daemmplatten auch unter die org. Daemmatte vm Trex verlegen. Lohnt der Aufwand?

Ich habe zwischenzeitlich auch schon mal nach dem hier empfohlenen Bus Teppich gesucht. Ergebnis war aber nicht befieigend. Abnahmemenge 185cm mal 15 oder 30lfm. Das wird mir zu teuer. Interesdant waere natuerlich eine Firma wo ich eine Schablone bereitstelle und einen geradelten Teppich als 1 Stueck zum losen Verlegen erhalte.

Ist das ein Taum oder gibt es so was zu vernuenftigen Preis der den Aufwand des Lieferanten gerecht entlohnt.

Grus, Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 18/04/2016 17:02

nee - ich finde 2mm reicht.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2016 10:03

Hallo,

anbei mal ein Detail Bild fr den L-Ausleger zum EinhÄngen der Seilwinde zum Ablassen bzw. hochziehen des Reserverads.



Gru,Roland
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2016 13:46

Hallo Roland,

ich frage mich ob es sinnvoll wÄre am oberen Ende der Auslegerbefestigung innen an der Aufbauwand eine Gegenplatte zu verkleben und durchzuschrauben.
Das gibt dann zwar KÄltebrcken aber es kommt doch ein krÄftiges Zugmoment auf die Auslegerbefestigung.

Gre,
Horst
Geschrieben von: BAlb

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2016 16:26

ich hab das bei mir ohne Ausleger ganz primitiv gelst:
Flaschenzug fr Ersatzrad
Geschrieben von: W&E

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2016 20:09

Und jetzt - bitte! - noch ein Bildchen vom Schwerlasthebekran!

Ich bin ein Fan von genial einfachen / einfach genialen Lsungen.

Und baue gerne nach, was andere schon fertig entwickelt haben.
Auf Wunsch auch gerne mit Urheber-Huldigung!!

Landgurker
W
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/04/2016 08:38

Keine Angst, Bild kommt noch von L Arm einzeln und aufgesteckt. Kann aber noch etwas dauern.

Zur Konstruktion. Die sichtbare Platte ist nicht nur verklebt. Sie ist zusaetzlich mit den 3 Schrauben der Reifenaufnshme verschraubt und ist somit mit der inneren L Platte verbunden. Da koennte man auch 2 Reifen hochziehen ohne Verbiegung. Klaro die Ormocar Reifenbefestigung wiegt auch etwas und ist somit nicht fuer jeden 3,5T Experten 1. Wahl? Bei uns kommt es nicht auf jedes kg an Unser Ziel ist unter 4,5T mit 4 bis 5Personen voll gepackt mit Sportausruedtung fue 2 Wochen autarkes Stehen in der Wildnis.

Gruss, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/04/2016 19:20

Anbei die versprochenen Bilder vom "Reifen Galgen". Viel Spa, Roland







PS Der Galgen ist nur gesteckt und wird im Fahrerhaus mit der Seilwinde verstaut. Letztere ist bis dto. nur geborgt und muss noch beschafft werden.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/06/2016 04:47

Hallo,

meine Kabine wird in nÄchster Zeit gespritzt?

Welche Farbe / Lack verwendet man bzw hat sich bewÄhrt?
Industriefarbe?
LKW Farbe / Lack
PKW Farbe / Lack

Bei der Farbe denke ich an Weiss - "Dreckweiss". Der Farbton ist hier allerdings nicht das Thema.

Die Farbe soll das GFK Material schtzen und einfach zu pflegen sein. Hochglanzlsckierung fr x EURO mchte ich nicht. Mchte nicht bei jeder Astberuehrung weinen.

Gru, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/06/2016 04:53

Doch du brauchst Glanzlack, nur der kann bei Bedarf ausgebessert werden.

Farbe; schau mal RAL 9002 an, hab ich an Meiner drauf.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/06/2016 17:54

Danke Ozy,

hast du evt Bilder deiner Kabine nach Lackierung eingestellt?

Ich kann mich noch grob erinnern, dass hier das Thema welcher Farbtyp zum Rollern oder Lackieren von unseren Kabinen am Besten geeignet ist. Es gibt wohl auch preisliche wie qualitative Unterschiede beim gewÄhlten Farbsystem?

Hat hierzu noch jemand einen Link oder kann das fr mich in wenigen Worten zusammenfassen? Morgen steht der Lackierer vor der Tuer und ich hÄtte mich fr die Diskussion vorab schon mal schlau gemacht.

Danke, Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/06/2016 18:02

Original geschrieben von: RolandThalia
Danke Ozy,

hast du evt Bilder deiner Kabine nach Lackierung eingestellt?

...


viermalvier.de/...Projekt_Polarfuchs
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/06/2016 19:47

Mach 2K Acryl Autolack zum lackieren, Rolle sieht grausig aus und dauert viel lÄnger.
Lackieren ist weniger schwer als man zuerst denkt, Spraydose ist viel schwieriger als Lackierpistole. Vorbereitung ist die Gleiche, schleifen, grundieren, lackieren, ev. fllern wenn mans s perfekt will, ntig ist es nicht.

Gre Ozy
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/06/2016 19:40

Nach heutigen Gespraech mit Lackierer wrde der Aufbau so aussehen.

GFK mit 320/400er Papier anschleifen
Nass in Nass Fueller von Spiess & Heck
Like 2 Komponenten Lack

Fragen:
Nass in Nass Fueller mit Elastifizierer
Low Lack ebenfalls Mir Elastifizierer?

Was haelt besser auf GFK? Was emptiest das Ormocar Netzwerk?

Ist das der richtige Farbaufbau fuer Ormocar?

Br Roland

PS Ozy, werde wohl auch deinen Farbton wÄhlen.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 10/06/2016 20:00

Ich denke der Lackierer weiss was er tut, GFK ist ja nun nicht neu fr ihn, gibt ja auch Autos die daraus bestehen. Ist ja schliesslich sein Beruf.

9002 mag ich, ein angenehmer Farbton. Eleganter als Reinweiss, weniger auffÄllig als Bunt und passt zu jedem Fahrzeugfarbton.
War ja bei unserem nicht ganz so easy mit Light Almond Pearl am Fahrerhaus, da machst die Schraube beim aussuchen der passenden Farbe.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 13/06/2016 04:28

Danke Ozy,
interessant wÄre jetzt nur ob der Elastifizierer fr unsere GFK Kabinen Sinn macht? Ob der Nachteile mit sich bringt? Wir halt alles "elastischer" und kann dann besser die Haarrisse vom GFK ab.
Gru, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 13/06/2016 06:13

Das weiss ich nicht leider, ich habe unsere Kabine direkt von Ormo lackiert geliefert bekommen.
Frag ihn doch mal dazu, hast ja auch genug Geld dagelassen. wink
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/08/2016 10:27

Hallo Ozy,

jetzt ist auch unsere Kabine und das Dach des Trex mit RAL 9002 lackiert. Vielleicht konnten wir ohne Ausbesserung der Randabdichtung (dann bereits das 2. mal) den Wassereinbruch durch den Frame beseitigen. Beim Schleifen sind einige Risse zu Tage getreten. Drckt die Daumen, dass diese Baustelle jetzt beseitigt ist.





Ach ja fr "Neulinge". Bitte sicherstellen, dass niemand das Trex Dach betritt oder direkt auf das Dach schwere Lasten ablegt.Hierdurch kann das Dach Haarrisse bekommen (die dann unter die Abdichtung der Verklebung fhren)die dann unter UmstÄnden zu Wassereinbrchen am Frame fhren knnen.Das Dach wir auf eine Art von "Dachrinne verklebt". Darunter lÄuft dann das Wasser (fall es rein kommt)zu den Frames vorne links und rechts. Es kommt dann aber auf die Ausrichtung des Fahrzeuges an. Vermutlich sind an unserem Ausstellungsfahrzeug die MilitÄrexperten auf dem Dach gestanden?

Gru, Roland





Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/08/2016 16:10

Wow, sieht sehr gut aus.
Hast du jetzt selber gemacht oder Lackierer?

Gruss Ozy
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/08/2016 18:13

Hallo Ozy,
da war ein Lackierer mit Kollegen kurzfristig dieses Wochenende am Werk.
NachtrÄglich ist das gar nicht mehr so einfach ohne FarbschÄden an anderen
Einbauten. Denke ist gut gelungen in der kleinen Kabine. Die hatten nur
40cm Luft zur Decke. Allerdings erst nachdem die Luft der Reifen abgelassen
wurde.

Jetzt geht es mit den anderen Baustellen im Innenraum weiter.

Gru, Roland
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 29/08/2016 06:07

Hallo Roland,

naja, das sieht ja schon sehr vielversprechend aus. GRATULATION

Und alles Gute bei der "Innengbaustelle"

Meine muss noch ein wenig warten

Gre
Martin
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 29/08/2016 18:52

Hallo Roland

Und natrlich Ihr anderen Bremachler.

Ich erinnere hier einmal absolut off topic an das Bremachtreffen am 1.und 2. Oktober auf dem DÄrr Treffen sdlich von Mnchen.
http://klaus-daerr-treffen.globetrottertreffen.de/klaus-daerr-treffen/vortraege/

Unser Kollege und Reisefreund Manfred alias Bremach 11 hÄlt dort einen Vortrag ber seine Afrikadurchquerung in 5 oder 7 Etappen, habe nicht genau mitgezÄhlt. Viele Jahresurlaube wurden dazu von seinem Mitreisenden verwendet.

Kommst Du da auch mit Deinem inzwischen weit gediehenen Indi ? Die Bremachs reservieren dort ein eigenes kleines Feld.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/11/2016 19:26

DIN 14690 Feuerwehrsteckverbinder

Liebe Gemeinde,

kann man den im Link genannten Steckverbinder fr einen Kompressor mit 28A Leistung empfehlen. Gibt es bessere Alternativen. Die Steckverbindung hÄngt an einer 8qmm oder 10qmm 2-poligen Leitung die 3m lang ist.

Danke, Roland

PS Batterieverbindung via Zangenklemmen nicht gewnscht und der Kompressor wird im Zweitwagen auch noch genutzt.
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/11/2016 20:50

wird gehen, kannst aber z.B. auch solche nehmen Anderson-Stecker
Geschrieben von: raphtor

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/11/2016 21:03

Hi,

Ich finde die THW-Stecker besser. Ist ne saubere Lsung fr Festeinbau der Dose, die Andersons sind zwar auch interessant aber eher "fliegend".

Gru
Raphael
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/11/2016 21:49

Ich wrde auch Anderson nehmen nachdem mir eine Nato-Schweineschnauze komplett vergammelt ist unterm Auto. Von wegen Wasserdicht und weiss nicht was.....

Ein Anderson wird nass aber genau so schnell auch wieder trocken und nix gammelt.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/11/2016 07:35

Anderson PowerPole ist perfekt, hab mehere FunkgerÄte und Zubehr damit angeschlossen (SekundÄrteil von 230 Volt auf 13.8 Volt Netzteile) Die ziehen alle deutlich ber 20 A und sind fast tÄglich in Betrieb. So viele Betriebsstunden kriegst nie mit einem Kompressor, sie halten also eeeewig. Anderson Powerpole
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/12/2016 14:07

Vielen Dank an ALLE,

die Anderson SB50 mit 50amp bis 42V und 4-6qmm sind jetzt fr Mittwoch bestellt.

berraschung: Das Viair Stromkabel mit Zangen hat wohl auch mehr Isolierung als qmm? Ich wrde 2qmm schÄtzen. Bei 30amp und max. 45Minuten Dauerbetrieb msste das Kabel doch "hei" werden?

Ich lege jetzt von der Versorgungsbatterie ein 6qmm Solarkabel in die Kabine fr den Anschluss. Das Kabel erhÄlt bei Bedarf ber einen Schalter Strom. Ideal wÄre es, wenn ich das Kabel an meinen Philippi BatteriewÄchter (eingebaut fr Elgena Boiler) mit anschlieen knnte. Da muss ich aber jetzt erst das Datenblatt und Beschreibung wieder lesen. Der Vorteil wÄre, dass man bei Vergesslichkeit (Motor ausgeschalten)die Batterien nicht "leer zapft".

Der Kompressor soll bei Betrieb im Furaum (Fahrer- / Beifahrer) mobil aufgestellt werden damit man einfach an beiden Seiten befllen kann. Somit werde ich das derzeitige Viair Kabel erheblich krzen.

Nach Installation gibt es einen Update.

Gru, Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/12/2016 14:17

bei 2mm hÄtte die Litze nur 1,59mm Durchmesser ...?

Bei 2,5mm Durchmesser hÄtte sie 4,9mm.
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/12/2016 18:55

Original geschrieben von: RolandThalia
das Kabel an meinen Philippi BatteriewÄchter (eingebaut fr Elgena Boiler) mit anschlieen knnte. Da muss ich aber jetzt erst das Datenblatt und Beschreibung wieder lesen. Der Vorteil wÄre, dass man bei Vergesslichkeit (Motor ausgeschalten)die Batterien nicht "leer zapft".
Ein Kompressor braucht eigentlich nur Strom, wenn er gerade Druckluft erzeugt. Und da haben Kompressoren so die Eigenschaft, dass sie mehr LÄrm erzeugen, als einem lieb ist. Den wirst Du also nicht so einfach "vergessen". Und wenn die Druckluftleitung nicht in Gebrauch ist, und das System nicht ungewollt Luft verliert, dann wird dort kaum "Strom" verloren gehen, falls Du ihn nach Gebrauch mal nicht abschaltest (ist mir schon mehrfach passiert).
Ein StromwÄchter erbrigt sich hier meines Erachtens, resp. ist eine KomplexitÄt, die es nicht braucht.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/12/2016 05:41

Hallo Oliver,

der Waechter ist ja schon vorhanden und koennte genutzt werden um sicherzustellen dass die Versorgungsbatterie nicht vollstaendig beim Befuellen entleert wird falls man vergessen hat den Motor laufen zu lassen. Komplexitaet kann ich nur zustimmen.
Grundsaetzlich kann bei etwas Konzentration nichts anbrennen. Kompressor wird nach Einsatz abgesteckt und verstaut.

Gruss, Roland
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/12/2016 13:34

Keine Angsst, Roland, eine Batterie leert sich dann doch nicht so ohne Weiteres!

Mein Kompressor saugt knapp 20 A und ist direkt an die Starterbatterie angeschlossen (natrlich entsprechend abgesichert). Um 4 Reifen von 1.5 auf 3.0 bar zu heben bentigt er maximal 15 Minuten. Das sind gerade einmal 5 Ah, und die Batterie hat 100 davon (die man aber nicht zu mehr als 50% nutzen sollte). Ich lasse deshalb den Motor auch nie laufen, wenn ich den Kompressor benutze und spare so wieder ein paar Deziliter Diesel.

Und wie gesagt, der Kompressor braucht nur Strom, wenn er auch arbeitet und dann produziert er so einen LÄrm, dass Du ihn unmglich vergisst.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/12/2016 19:14

Da hat er recht, der Oliver. Die meisten von denen, die den Motor laufen lassen beim Aufpumpen, machen das nicht aus Angst vor dem Stromverbrauch, sondern weil der Kompressor mit 14 Volt schneller lÄuft als mit 12 Volt. (also mehr Luft frdert)

Eilige halt hexchen
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/12/2016 09:09

Guten Morgen,
6mm Solarleitung direkt von der Versorgungsbatterie ins Fahrerhaus verlegf und Andersen 50Amp Steckverbinder montiert. Absicherung wie Viair Anschlusskabel mit 40Amp Sicherung. Jetzt hab ich auf dem Kabel Dauerstrom. Ueber den Philippi Tiefentladeschutz TSD 00Amp angeschlossen an den Sicherheitsverbraucher koennte ich den Strom abschalten. Allerdings haengt am Luxusverbraucher bereits der 12v Elgena Boiler. Somit wuerde das Kabel auch Strom bekommen wenn ich automatisch den Boiler betreibe und der TDS40 eingeschaltet ist via Schalttafel.
Was solls, funktionieren muss es. Der Viair laeuft.

Naechste Baustelle:
Gibt es zum Katadyn Gehause Alternativen? Passt die Superdyn auch in andere Filtergehaese?

Als Vorfilter nutze ich derzeit den Aqua Polish AP#5. Passen da auch andere Filter rein. Wenn ich Martins Vorfilter ansehe hat der eine gewisse Aehnlichkeit. Der ist auch blau und hat gleiche Groesse. Bei den Filtereinsatzen sieht es wohl etwas anders aus.

Der Vorfilter soll zukuenftig die Chemie der Wasseraufbereitungstabletten entschaerfen. Zum Trinken soll das Wasser nicht verwendet werden. Hierfuer wuerde ich bei Mangel an Flaschenwasser das Wasser noch mal durch die Superdyn pressen. Klingt vielleicht strange? Wird wohl selten notwendig werden in unserem derzeitigen Reisegebiet.

Danke, Roland
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/12/2016 11:30

Hallo Roland,

wir haben auch den AquaPolish AP5 verbaut und betreiben den mit einem Aktivkohlefilter von Reimo fr ca. 12,90 Euronen. Der wird jÄhrlich getauscht und hÄngt permanent in einem speziellen Wasserhahn fr Trinkwasser. Der zusÄtzliche SeaGull IV Hauptfilter wird nur in "schwierigen Regionen" bestckt.

Das erspart uns in Kombination mit Micropur die Verwendung von Flaschenwasser.

Viele Gre,

Brownie
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/12/2016 13:26

Flaschenwasser halte ich auf lÄngeren Reisen fr die schlechteste aller Trinkwasserstrategien (kologie, teuer, Lagerung/Umfllen).
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/12/2016 14:05

Mein Seagull war 5 Jahre lang mit der gleichen Kartusche im Dauerbetrieb und Hautptstrom genutzt.
Ich sehe KEINERLEI Sinn darin da Umgehungsstrategien zu entwickeln mit Chemikalien oder weiteren parallelen Wassersystemen.

Zuletzt 3 Monate in Amerika und da hat er uns zuverlÄssig alles Chlor aus dem Wassser geholt.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/12/2016 18:57

Frage:

Passt denn der Aqua bon bzw. Aqua Clean bzw. Yachticon Aktivkohle-Ersatzfilter in das Aqua Polish AP-5 GehÄuse? Mir fehlt die Nase am Filter.

Aqua Bon Vorfilter

Die Filterleistung liegt ja wie beim AP-5 bei 5 Micron. Bei Neuanschaffung liegt das GehÄuse mit Filter bei 42,60 EUR vs. 1xx EUR.

Reicht ein 5 Micron Aktivkohle-Filter schon aus um das Micropur aus dem Wasser raus zu bekommen?

Oliver, du hattest ja anfÄnglich Probleme mit dem Katadyn GehÄuse. Gibt es hierzu alternative GehÄuse mit denen man die Superdyn sicher betreiben kann? Die Superdyn soll als Befllfilter eingesetzt werden. Wasser wird aus Haupttank bzw. Wasserkanister mittels Tauchpumpe in Trinkwasserkanister gefiltert. Wenn nicht bentigt liegt sie nach Trocknung in einer gut mit Schaumstoff gepolsterten Kiste.

Gru, Roland
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 12/12/2016 17:58

Hallo Roland
Original geschrieben von: RolandThalia
Reicht ein 5 Micron Aktivkohle-Filter schon aus um das Micropur aus dem Wasser raus zu bekommen?
Aktivkohlefilter funktionieren nicht nach dem Prinzip der Porengrsse, durch welche Partikel nicht hindurchgehen und dann eben hÄngenbleiben, sondern Aktivkohle "zieht" freie chemische Stoffe an wie ein Magnet. Und weil Aktivkohle aus extrem vielen extrem feinen Partikeln besteht, kann dieser "Magnet" extrem viele freie Molekle an sich binden bevor er voll ist.

Original geschrieben von: RolandThalia
Oliver, du hattest ja anfÄnglich Probleme mit dem Katadyn GehÄuse. Gibt es hierzu alternative GehÄuse mit denen man die Superdyn sicher betreiben kann? Die Superdyn soll als Befllfilter eingesetzt werden. Wasser wird aus Haupttank bzw. Wasserkanister mittels Tauchpumpe in Trinkwasserkanister gefiltert. Wenn nicht bentigt liegt sie nach Trocknung in einer gut mit Schaumstoff gepolsterten Kiste.
Richtig: Katadyn hatte in einer Einbauanleitung liegenden Einbau gezeigt, was fr meine PlatzverhÄltnisse der optimale Einbau war, doch weil die horizontale "schwebende" Filterkerze dabei ohne weitere Absttzung nur am Gewindezapfen hÄngt, brach dieser durch die Vibrationen im GelÄnde ab. Katadyn ersetzte mir ein Filter einmalig auf Kulanz, doch seither finde ich auf deren Website weder die Einbauanleitung noch FiltergehÄuse. Ich habe mir selbst eine Absttzung fr das freie Ende der Filterkerze gebastelt (aus einem PE-Schneidbrett), doch seither brach eine weitere Kerze, die ich aber bereits vor meiner Bastelabsttzung benutzte. Bevor das FiltergehÄuse nicht berarbeitet wird, kann ich das so nicht mehr unbedingt empfehlen. Die Superdyn-Filterkerze finde ich allerdings top: wir hatten jetzt zwei Jahre lang absolut geruchs- und geschmackfreies Wasser, egal wo wir Wasser tankten. Und krank wurden wir nie, so lange wir selbst kochten

((Randnotiz: Es ist ein Dilemma: was hier in Sdamerika (und in den meisten anderen LÄndern) alles zusammengebrutzelt wird, riecht oft verfhrerisch gut, aber weil wir meist selbst kochen, haben wir absolut keine Resistenz gegen die manchmal etwas prekÄren hygienischen VerhÄltnisse, auch wenn's von aussen gut aussieht. Aber immer will man sich ja den Verfhrungen nicht verschliessen und so passiert's halt dann trotzdem, dass der Magen danach etwas rumort.))

Ein Problem, das wir teilweise hatten, ist, dass die feinen Poren des Keramikfilters rasch zusetzen, wenn das Wasser feine Schwebestoffe enthÄlt. Ich habe mit einem 5-Micron-Papiervorfilter experimentiert, aber das ist wohl auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, weil das Keramikfilter in Kolumbien gerade vor einer Woche wieder extrem schnell zu war, trotz Vorfilter. Ich fand in einem Baumarkt in Brasilien ein richtiges Sedimentfilter (sieht aus wie eine gewickelte Rolle / Rhre aus plastifiziertem Filterpapier mit ca. 1 cm WandstÄrke), aber ich habe (noch) kein FiltergehÄuse dafr. Aber das ist etwas, was ich in der Zukunft noch einbauen will.

Hoffe, das hilft.

Beste Grsse
--
oliver
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 12/12/2016 20:19

Danke Oliver,

dann nehmen wir nach langer berlegung die Superdyn mit suboptimalen GehÄuse. Bei uns ist die ja mobil und somit sollte es keine Probleme geben. Wir als mobiler Befllfilter verwendet.

Wenn ich es richtig verstanden habe ist der 5Miron Kohlefilter ausreichend um Micropur aus dem Wasser grtenteils wieder zu entsorgen. So oft werden wir Micropur aber nicht einsetzen.

Jetzt bleibt nur noch die Frage offen ob der Yachticon Kohlefilter mit dem Aqua Polish GehÄuse harmoniert.


Brownie, hast du jetzt ein AP-5 GehÄuse in dem du den Yachticon Kohlefilter rein steckst? Worst case kauf ich halt einen Yachticon mit GehÄuse und Filter fr 42,60 EUR. Ist halt etwas mehr Arbeit.

Danke an Alle, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2018 17:55

Guten Abend,

am Wochenende entwickelte sich ein Gedanke meine bisherige Stromversorgung mittelfristig zu verbessern. Derzeit ist eine 120 Amp Bleibatterie mit Sterling Ladebooster installiert. Solarunterstuetzung ist nicht vorhanden. Im Winter und Hochsommer kann ich hiermit 2-3 Tage ohne Motorunterstuetzung stehen.

Nachdem ich bis dato die Kabel von der Rueckfahrkamera noch nicht sauber verlegt habe spiele ich mit dem Gedanken jetzt schon Solar zu installieren. Ich haette Platz fuer leichte flexible Solarmodule fuer 190cm x ca 59cm. Vermutlich koennte man 1x 150W oder 2x 80W (die zusaetlichen 10W waeren aber sehr teuer) dort installieren? Hat hier noch jemand eine Idee wie man aif dem vorhandenen Platz noch mehr Solarleistung installieren koennte? Sind denn 150W nur eine Spielerei oder ein nuetzliches Extra? E Kochplatte oder Elektrogeraete ueber Wechselrichter sind nicht geplant.


Interessant fand ich das Modul Offgrid ETFE SPR-140 150W Marine Solarzelle flexibel. Die zusätzlichen 3kg auf dem Dach waeren ja noch ok. Mittelfristig plane ich eine 160 oder 200 Amp LiFiPO4 Batterie die dann bei unserem Stromverbrauch mindestens 1 Woche Standzeit ohne sich Gedanken machen zu muessen reichen sollte. Zusätzlich wuerde das Solarmodul noch unterstützen bei Sonnenschein.

Gruß, Roland
Geschrieben von: Pesca

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2018 19:06

Denke das die 150W mit einem mppt Regler bis zu ca. 10A Ladestrom bringen müssten, ca. 50-60Ah/d
damit solltest du im Sommer locker über die Runden kommen (ohne deinen genauen Verbrauch zukennen) .
Zusammengefasst ich würde es immer machen.
Grüße
Geschrieben von: W&E

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/04/2018 19:16

Unsere Landgurke hat 270 Wp am Dach und 160Ah LiFePo unterm Beifahrersitz. Die zugehörige Elektronik ist von Victron (das ist - angeblich - der Weltmarktführer für Bordelektronik in Rettungsfahrzeugen).
3 Tage in Istrien mit viiiieeeel Bierverbrauch bei abgeschalteter Solaranlage als Test: 36% Restladung - finde ich ok!

Wolfgang
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/04/2018 05:45

Original geschrieben von RolandThalia
Mittelfristig plane ich eine 160 oder 200 Amp LiFiPO4 Batterie die dann bei unserem Stromverbrauch mindestens 1 Woche Standzeit...


Wobei ich mich grad frag, wesshalb bei so langer "autonomer Stehzeit" noch Solar installiert werden soll? Kostet nur unnötig Geld, Zeit, Aufwand und ob du das wirklich jemals brauchst? Wäre es nicht einfacher, den Bau/Einbau der LiFePO vorziehen?
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 04:59

Schon mal vielen Dank fuer euren Input. Auf den mir zur Verfügung stehenden Platz von max. 189 x 60 cm wird wohl nur 1 flexibles Modul moeglich sein. Koennte man evt ein flexibles Solarmodul auf das Fahrerhaus kleben? Was spricht aus eurer Sicht dagegen?

Der oben beschriebene Platz erfordert bis zum Victron eine Kabellaenge von 7 bis 8m. Bei 150 bis 200W Leistung wuerde sich welcher Kabelschwerschnitt empfehlen. Das vorhandene 2,5 Kabel wir wohl zu schwach sein?

Harry, ich bin voll mit dir. Ein Solarmodulbausatz (flexibel / leicht) wird wohl um die 500 EUR kosten. Ein Batteriebausatz je nach Bezugsquelle fuer 200amp ca 1500 bis 2000 EUR. Eigentlich stehen wir selten laenger als 3 Tage am selben Platz (zu auffällig). Bei 1 Woche Standzeit war es in der Vergangenheit ein Campingplatz mit Stromanschluss. Vermutlich wuerde ich eine 160 Amp Batterie bevorzugen. Die haette ein aehnliches Gewicht wie meine 120 Amp Bleibatterie. 200 Amp sind aufgrund des geringen Preisunterschieds verlockend. Die ca. 42 kg schreken mich derzeit noch.

Wie gesagt, das sind alles noch Ueberlegungen fuer die Zukunft. Bis jetzt sind wir mit etwas Kontrolle und Planung mit der Bleibatterie nicht erfrohren oder mussten im Sommer warmes Bier trinken. Es liegt aber auch an unserem derzeitigen Reiseverhalten. Viel Bewegung in max. 14 Tagen Urlaub. Im Ruhestand moechte ich dann auch mal laenger stehen. Da hat man hoffentlich Zeit und muss nicht alles in die 14 Tage pressen.

Wir sind Pfingsten in Mazedonien, Albanien und Montenegro bzw Kroatien unterwegs. Falls jemand von euch in der Gegend sein sollte, koennte man sich zu einem Bier am Lagerfeuer spontan treffen.

Gruß, Roland
Geschrieben von: Reini aus Vlbg

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 07:26

Hallo Roland,

ich hab mal kurz gerechnet.
Widerstand (bei 25 Grad) ist 17,8mOhm pro Meter und mm2.
d.h. bei 2x7m und 2,5mm2 = 17,8x14/2,5 = 0,1Ohm.
d.h. bei 150W - ich sag mal 15V -> 150/15 = 10A hast du 1V Spannungsabfall und I(Quadrat) x R = 10x10x0,1 = 10W auf dem Kabel, die man halt verliert (bei höherer Temperatur dann etwas mehr).
Von der Erwärmung durch den Strom sind 10A bei 2,5mm2 kein Problem.

kleben auf dem Dach ( das hat ja eine Wölbung) sehe ich eher als problematisch.

Gruß
Reinhard
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 09:23

Du bist willens 500€ für 150Wp Solar zu bezahlen? Krass.
Dafür hab ich 500Wp gekriegt bei AliExpress direkt ab Fabrik Shenzen.

Kleben ist überhaupt kein Thema mehr, auch auf gewölbten Flächen.
Würde nix anderes mehr machen als Kleben, Perfekt.

Und wenn mal ein Paneel kaputt geht entfernt man die Kontaktbox und klebt die nächste 3mm Solarplatte einfach auf die Erste, wiegt ja nix das Zeug und weshalb dann riskieren die Fahrzeughaut zu beschädigen beim Entfernen der alten Platte.
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 11:22

Achtung mit dem Verkleben flexibler Panele:

Ich hatte 2 mit Sikaflex verklebt: 1x Totalausfall (Billigmodul) und später 1x nur noch 25% Leistung (Dt. Lieferant: Wattstunde)
Beide mühsam abgebaut (je 1 Tag). Bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich denke liegt an der Montage:
Die Empfehlung ist die Panele rundum am Rand zu verkleben damit kein Wasser eintritt ( was im Winter zu Frostblasen führen würde)

[Linked Image]
Meine Vermutung: Die verbleibende Luft führt in der Sonne zu solchen Luftblasen die dann die einzellnen Zellen brechen lassen - zuerst ist das an diesem Panel nicht passiert, weil
es nicht dicht aufgeklebt war. Weil ich ein Anschlußkabel platzsparend durch ein Loch in dem Panel führte, gab es aber ab und zu Wassertropfen durchs Dach.
Deshalb hab ich den Rand rundum abgedichtet - worauf es zu obigen Bild kam - und wahrscheinlich dadurch zur Zerstörung von 75%. der Zellen.
Bei diesen Modulgrößen ist es wohl kaum möglich, die Panele ganz ohne Lufteinschluß aufzukleben - selbst bei vollflächiger Verklebung. Gerade kleine Blasen würden
dann zu einer großen lokalen zerstörenden Verformungung führen.
Ich wollte das erstmal mit dem Hersteller diskutieren, aber vieleicht hilft mein Hinweis gerade jetzt einen möglichen Montagefehler zu vermeiden.

Vieleicht wäre es besser die Panele nur an zwei Längsseiten zu verkleben oder eine Seite offen zu lassen

Gruß
Erich
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 11:48

Ich habe Punktklebing gemacht immer an den Schnittkanten der einzelnen Einheiten.
Geschrieben von: oldie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 11:49

Gibt's weitere Erfahrungen mit Dünnschichtmodulen (Haltbarkeit, Verarbeitung)???
Grüße oldie
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 17:15

Danke fuer den interessanten Input bezueglich Verklebung und Leistungsverluste durch Kabelquerschnitt.

Welcher Kabeldurchmesser / Kabelspezifikstion wäre bei 150 bzw 200w empfohlen. Ich kenne nur die starren mm6 Solarkabel. Auf die moechte ich im Auto fuer Max 200w Solarmodul verzichten.

Gruß, Roland
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 17:18

Original geschrieben von RolandThalia
Eigentlich stehen wir selten laenger als 3 Tage am selben Platz (zu auffällig). Bei 1 Woche Standzeit war es in der Vergangenheit ein Campingplatz mit Stromanschluss. // Im Ruhestand moechte ich dann auch mal laenger stehen.


Ich wage zu orakeln, dass sich daran nichts ändern wird. Herumtreiber bleibt Herumtreiber. wink Wir stehen auch selten länger als zwei Tage am selben Platz (ausser Camping oder Ähnlich) auch wenn wir 6 Wochen unterwegs sind. Bei >eine Woche am selben Platz stellt sich auch die Frage nach Versorgung mit Frischprodukten, Entsorgung usw.
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/04/2018 18:49

Ich war mit genau diesen Argumenten früher auch ein Gegner von Solarmodulen.

Nun habe ich doch 2x50 W draufgeklebt und stelle eine Entspannung an der Stromfront fest. Mehrere Tage stehen, kein Problem. Aber zwischen den Urlauben den Bremach wochen- und monatelang auf dem Parkplatz stehen lassen ohne Landstrom geht nun auch. Irgendeinen elektronischen Kleinstverbraucher oder irgendein Standby hat man ja meistens vergessen auszuschalten. Auch ein kleiner Minilüfter ist bei mir fast immer eingeschaltet zur Vermeidung von Feuchtigkeit in der Kabine. Das juckt mich nun nicht mehr.

Und derzeit bin ich dabei, eine 200AH Lithiumbatterie unter den Beifahrersitz zu montieren. Das geht, aber sehr knapp. Eine kleinere Batterie wäre klüger gewesen zumal ich die große Kapazität derzeit noch nicht brauche. Aber ich denke schon an später wenn wir zwei e-Bikes täglich laden wollen. Dann brauche ich die große Batterie.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/04/2018 14:32

Hallo Ozy,
grundsätzlich wuerde ich lieber weniger ausgeben. Leider steht mir auf dem Dach nur eine Flaeche von 198x59cm zur Verfügung. Bis dto. bekomme ich nur mit diesem Modul 150W. Wenn jemand billigere Module kennt die hier passen und >=150W liefern bitte durchgeben. Der Victron Mppt Regler kostet ja auch schon 90 EUR. Die Smart Version 160Eur aufwärts.

Somit werde ich wohl doch nur eine 160 oder 200amp Batterie installieren wie Harry bereits empfohlen hat. Wenn die nicht reicht kann ich immer noch aufrüsten?

Gruß, Roland
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 27/04/2018 21:03

Hallo Roland

Bei LiFePO4-Akkus aufrüsten ist machbar, aber vielleicht nicht ganz so einfach oder flexibel, wie Du denkst. Du wirst ja sicher Balancers / Zellenmonitoren (BMS) installieren. Bei letzteren ist die Schwierigkeit, weil man da nicht einfach mehr Zellen zuschalten kann. Die Optionen sind:
  • einen kompletten zweiten Akku (beliebige Ah) parallel zu Plus- und Minuspol des ersten Akkus beistellen. Der zweite Akku hat sein eigenes BMS, die Zellen der beiden Akkus werden nicht 1:1 miteinander verbunden, nur die beiden Pluspole resp. die beiden Minuspole der Akkus als Ganzes. Es muss dafür gesorgt werden, dass, wenn eine der 8 Zellen aus dem "grünen" Spannungsbereich läuft, das Laden resp. die Entnahme als Ganzes unterbrochen wird;
  • wie erste Lösung, aber Du trennst die beiden Akkus komplett, d.h. mit je eigener Ladeinfrastruktur und eigenen Verbrauchern; Du hast also zwei Inselsysteme;
  • zu jeder Zelle des ersten Akkus eine baugleiche zweite Zelle mit gleicher Spezifikation parallel anschliessen; im Beispielfall also 4 identische Zellen zu 160 Ah; das BMS muss dann darauf ausgelegt sein, 4 "virtuelle" Zellen zu 320 Ah managen zu können (das Kriterium ist hier der max. möglich Ausgleichsstrom beim "balancieren" von (virtuellen) Zellen mit ungleicher Spannung).

Natürlich sind Varianten denkbar, die Option 1 und 2 kombinieren, aber dann muss man Akkus zeitweise parallel zusammenschalten und wieder trennen, was dem Einfachheitsprinzip abträglich ist. Was Du nicht tun solltest, ist, den Zellen zu 160 Ah 1:1 z.B. noch Zellen zu 100 Ah parallel zu schalten. Hier ist eben die Flexibilität eingeschränkt.

Betr. lange Standzeit: Ich habe es hier schon mehrfach geschrieben: Deine Hauptverbraucher werden wohl die Kühlbox und der Laptop sein, letzterer speziell wenn Du RAW-Bilder oder Video bearbeitest. LED-Licht, Wasserpumpe, etc. sind vernachlässigbar. Auf Standheizungen schlagen ungleich weniger zu Buche als man das erwarten könnte.
Wenn Du länger stehen willst, musst Du zuerst also den Verbrauch minimieren, sprich: die Kühlbox besser isolieren und Dir einen Laptop zulegen, der Verbrauchseffizient ist. Tablets verbrauchen in der Regel viel weniger Strom als Laptops.
Mit diesen Massnahmen stehen wir mit einem 100 Ah-Akku bei 35° Tageshöchsttemperatur und 20°C Nachttemperatur 5-7 Tage — ohne Solarpanel (ich habe keines, also Aufladen nur über Alternator beim Fahren).

Wenn Du nicht Platz hat für viel Solarpanelfläche, musst Du beim Solarpanel den Ertrag optimieren, indem Du es mehr oder weniger auf die Sonne ausrichten kannst. Zudem, vor allem in heissen Ländern, stellt man sich wann immer möglich in den Schatten. Dort ist der Ertrag des Panels dann sehr klein (zB 5-20% des Nennwerts, also vielleicht 15W bei einem 150W-Panel). Konsequenz: Panel mit 4 Schrauben befestigen, damit Du es bei Bedarf — wenn Dir der Strom bald ausgeht — in die Sonne stellen kannst. Angemessen dickes Verbindungskabel verwenden.

Hoffe, das hilft
--
oliver
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 04:21

Hallo Roland,
darf ich Dir meine Erfahrungen kurz darlegen:

Auf/in unserem Cappuccino verwenden wir folgendes System, das sich auf unseren bisherigen Reisen (Marokko Weihnachten 2015/16, Ost- und Südtirol Sommer 2016, Sizilen Ostern 2017 und nun unserer 8 Monate im Süden Afrikas - Winter und Sommer) sehr gut bewährt hat.

Am Dach haben wir 2 semi-flexible Solarmodule mit Backcontact Hochleistungszellen von der Firma Wattstunde mit 120 und 90W, wobei das kleinere auf unserer "Sternenguckerklappe" über dem Bett montiert und somit aufstellbar ist, das größere nur gemeinsam mit dem Dach.
Weiters ist der Votronic LCD-Solar-Regler MPP 350 Duo Dig 50 (350Wp, 19A in Verwendung)

Das "Kernstück" unsere Stromversorgung ist die ""KomplettUnit LPS 1510 der Firma LEAB mit einer 100Ah Lithium-Ionen-Batterie.

In dieser kompakten Einheit (bei mir hinter dem Beifahrersitz) sind Batterie, Ladegerät, Ladebooster und Wandler fertig verbaut und braucht nur mehr angeschlossen werden.

LPS 1500W - 100Ah (ersetzt ein herkömmliches 200Ah-Batteriesystem)
Modellnr.: 014-01001GF
230V/50Hz-Ausgang
Spitzenlast: 3000W / 15 Min.: 1500W / Dauerlast: 1300W
12VDC-Ausgang 70A
Lithium-Ionen-Batterie: Kapazität: 100Ah Nutzbare Energie: 1056Wh
Ladegerät: 230V-Ladegerät - (Stromnetz): 50A/12V
12V-Booster (Lichtmaschine): 50A/12V
Abmessungen von nur 390 x 244 x 250 mm

Das Teil ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, hat mir als Laien aber eine vollkommen problemlose und rasche Elektroinstallation ermöglicht. Und wenn man alle verbauten Komponenten zusammenrechnet, relativiert sich der Preis schon wieder. Ich hatte die interessanten Beiträge u.a. hier im Forum zu diesem Thema verfolgt und bin zum Schluss gekommen, dass für mich ein fertiges Paket sinnvoller erschien.

Mit dieser Kombi sind wir jetzt die 8 Monate sehr gut ausgekommen und konnte auch bei weniger guter Solarladung (Regenwetter) 4-5 Tage stehen. Da sich die Lithium-Ionen-Batterie aber sehr rasch auflädt, hilft notfalls der Fahrzeugmotor, in 30min sind wieder rund 80% aufgeladen. Und während der Fahrt ohnehin.

Unsere wesentlichen Verbraucher auf unserer langen Reise:
Kompressorkühlbox WAECO 50L
Warmwasserboiler Elgena 6L (12V/200W; 220V/660W) - fallweise auch im Stand betrieben, sonst während der Fahrt.
Laden bzw Versorgung von Laptop, Tablet, Akkus für 2 Kameras, Drohne, usw, wobei wir den Laptop sicher im Schnitt 1-2h pro Tag verwendet haben.
LED-Beleuchtung in der Wohnkabine
Standheizung nur gelegentlich

Für heiße Gegenden, wo man sich gerne in den Schatten stellt, werde ich mir noch ein faltbares Modul mit rund 100W besorgen; der Solarregler ist schon dafür ausgelegt.

Weil in Olivers Beitrag auch von der Aufstellmöglichkeit die Rede war:
in unserem vorigen Fahrzeug hatten wir ein starres Solarmodul mit den SolarMount Halterungen von RelliumDesign montiert. Das ermöglicht ein einfaches, allseitiges Aufstellen und auch Abnehmen des Solarpannels (für Austellung außerhalb des Schattens).

Sonst sehen wir uns hoffentlich mal auf einem der zahlreichen Offroader-Treffen - bist Du beim "kleinen Bremach-Treffen" dabei? oder auf der Allrad in Bad Kissingen bzw bei den Kamelen?
Alles Gute
Martin





Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 05:55

Original geschrieben von RolandThalia
eine 160 oder 200amp Batterie installieren wie Harry bereits empfohlen hat. Wenn die nicht reicht kann ich immer noch aufrüsten?


Ich denke mit "Aufrüsten" meinst du zur LiFePo noch zusätzlich Solar zubauen? Das finde ich die richtige Einstellung! Nur verwirklichen, was man wirklich braucht und dann mal ausprobieren ob die Überlegungen auf gehen. Wenn nicht, weiter sehen. Fernreisefahrzeuge sind ja sowieso nie richtig fertig...

Diese Vorgehensweise finde ich deutlich sinnvoller, als von Anfang an auf "Maximum" bauen!



Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 15:54

Hallo Oliver,
vielen Dank fuer die ausfuehrliche Beschreibung fue die Koppelung von 2 LiFi Batterien. Im Reisemobil Org hast du einen polnischen Anbieter gelistet der jetzt aus der CZ verkauft. Gibt es hier im Forum Erfahrung mit dem angebotenen BMS und den restlichen Teilen. Da wuerde ein Bausatz mit 200Amp um die 1300Eur mit DE Maerchensteuer kosten. Ist die Firma vertauensvoll oder sollte man das Material direkt vor Ort abholen um keine boesen Ueberraschungen zu erleben?

Harry,
du hast natuerlich Recht. Mit Erweiterung meinte ich zur LiFi noch ein Solarmodul falls es doch notwendig waere. Jetzt fahre ich aber erst noch mit meiner Bleibatterie weiter. Die 120amp reichen noch auch wenn wir uns einschraenken muessen. In Europa gehen wir ja fast jeden 2. Tag zum Einkaufen... Aber trotzdem werde ich das Batterie Projekt von Sepp aufmerksam verfolgen. Ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich auf 160 oder gleich auf 200Amp gehe. Stimmt das wirklich, dass die 200 Amp Batterie 42kg und die 160amp nur 32kg wiegt. Das Gewicht sollte doch liniar zur Leistung steigen? 10kg mehr fuer 40Amp ist def nicht linear.

Martin,
Allrad faellt wegen Griechenland, Mazedonien, Albanien, Montenegro und Kroatien aus. Allerdings waere ich nach Bad Kissingen mit (Dach)zelt gefahren. Da bin ich schneller dort und wieder zurueck. Da braucht es keinen Allrad. Man kommt auch mit einem Octavia ans Ziel. Und man faellt noch auf. Mit kurzen Ausfluegen belaste ich den Bremach nicht. Kamele sind mit Bremach eingeplant. Evt auch Donau. Wird aber spontan entschieden.

Jetzt muss ich den Bremach beladen um morgen puenktlich in Raab zu sein. Den Di Termin hat ja Martin schon belegt.

Bitte das Thema Solarzellen [die leichten flexiblen] noch weiter eroertern. Peter hat wohl auch eine Erweiterung seiner Elektroanlage in Planung?

Danke, Roland
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 16:20

Hallo Roland,

Zitat
Stimmt das wirklich, dass die 200 Amp Batterie 42kg und die 160amp nur 32kg wiegt. Das Gewicht sollte doch liniar zur Leistung steigen? 10kg mehr fuer 40Amp ist def nicht linear.


hier bei litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/Thundersky-Winston-LiFeYPo4/ ist ein 3,2V 200Ah Block mit 7,3Kg angegeben > 29,2Kg bei 4St. und ein Block mit 160AH 5,6Kg/St > 22,4Kg bei 4St.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 17:34

Original geschrieben von RolandThalia
Ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich auf 160 oder gleich auf 200Amp gehe. Stimmt das wirklich, dass die 200 Amp Batterie 42kg und die 160amp nur 32kg wiegt. Das Gewicht sollte doch liniar zur Leistung steigen? 10kg mehr fuer 40Amp ist def nicht linear.

Danke, Roland



Nich vergessen dass 50Ah LiPo = 100Ah Bleibatterie.

Wenn ich wechsle dann max. auf 100Ah LiPo sonst ist die Gewichtsersparnis dahin und die Mehrkapazität brauche zumindest ich nicht.
Habe jetzt 225Ah Blei drin und das ist eigentlich schon zuviel und wurde nur wegen extremem Winterbetrieb verbaut.
Bei 100Ah LiPo werde ich in Zukunft dann auch ein Induktionskochfeld verbauen, das spart nochmal massiv Gewicht ein.

Habe meine Kabine leider 3 Jahre zu früh geplant und gebaut, Stand jetzt 2018 würde ich das nicht mehr so machen.
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 28/04/2018 18:26

Original geschrieben von RolandThalia

Jetzt muss ich den Bremach beladen um morgen puenktlich in Raab zu sein. Den Di Termin hat ja Martin schon belegt.


Dann seh ich ja am Dienstag Deinen Bremach daumenhoch

Fahrst Di morgen gleich wieder zurück?

Treffen bei den Kamelen und/oder an der Donau wäre nett
LG
Martin
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 29/04/2018 15:55

Hallo Martin,
das wird leider nichts am Di. Auto und Fahrer sind seit So 16:00h wieder in der Heimat. Naechste Moeglichkeit Donau? oder dann Kamel Treffen. 1 Treffen sollte auch bei uns funktionieren.

Gruß, Roland
Geschrieben von: oldie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 29/04/2018 16:21

Hallo Roland, an Erweiterung dachte ich nicht, da mir die 100Wp auf dem Dach in Verbindung m. 100Wp faltbar(Einsatz bei Bedarf, Schattenparker) reichen. Es würde allenfalls der Gewichtsoptimierung dienen.

Grüße Peter
Geschrieben von: RolandThalia

Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 30/04/2018 17:23

Hallo Oliver,
ich bereite mich gerade für den Kauf von 200Amp Zellen im Bausatz vor. Wie schon geschrieben ist mir dieser Bausatz (Firma wurde von euch auf Bremach Reisemobile verlinkt) aufgefallen:
EV Power 200amp LiFi Bausatz
Frage: Gibt es hier technisch was zu bemängeln bei den elektronischen Komponenten? Die Zellen sind ja Standard.
Wie ist der Bausatz von den Komponenten im Vergleich zum Nothnagel Bausatz zu bewerten?
Nothnagel 200amp LiFi Bausatz

Besten Dank, Roland

PS Warum 200amp. Es fahren noch 2 Kinder mit und evt. muss ich mir in einigen Jahren ein Elektrorad kaufen.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 30/04/2018 17:42

Danke für die Links, dass es "fertige" Bausätze gibt ist neu für mich, Super.
Bei mir in Zukunft 15Kg statt 90Kg - Grossartig, 75Kg eingespart ohne Nachteile.

Gruss Ozy
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 30/04/2018 20:58

Ciao Roland
Original geschrieben von RolandThalia

ich bereite mich gerade für den Kauf von 200Amp Zellen im Bausatz vor. Wie schon geschrieben ist mir dieser Bausatz (Firma wurde von euch auf Bremach Reisemobile verlinkt) aufgefallen:
EV Power 200amp LiFi Bausatz
Frage: Gibt es hier technisch was zu bemängeln bei den elektronischen Komponenten? Die Zellen sind ja Standard.
Wie ist der Bausatz von den Komponenten im Vergleich zum Nothnagel Bausatz zu bewerten?
Nothnagel 200amp LiFi Bausatz

Das Kit von EV-Power ist kein Komplettsystem wie das von Nothnagel. Inbegriffen ist ein BMS mit vielen Komfortfunktionen (inkl. Messung der Ströme sowie eine Smartphone App, die über Bluetooth alle Arten von Informationen über den Akku, den Verbrauch, etc. anzeigt). Was fehlt, ist die Unterbrechung des Entnahmestroms, wenn der Akku zu stark entladen wird, resp. die Unterbrechung des Ladestroms, wenn der Akku zu stark aufgeladen wird. Das «SmartBMS» kann diese beiden Zustände erkennen und auseinanderhalten. Letzteres ist ein zusätzlicher Komfort, weil sich ein zu stark entladenes System dann selbstständig erholt, sobald es aufgeladen wird, ohne dass man eingreifen muss. Und natürlich funktioniert dies auch umgekehrt: ein überladener Akku (= Ladestrom unterbrochen) erholt sich, sobald genügend Strom entnommen wurde (= Entladestrom nicht unterbrochen), und bald wird der Ladestrom (z.B. vom Solarpanel) automatisch wieder eingeschaltet.

Die Nothnagel-Konfiguration kann den Lade- resp. Entladestrom bis 250 A unterbrechen und ist in diesem Sinn ein komplettes System. Der Stromverbrauch für das Relais von 1.5 mA ist ein sehr guter Wert. Was diese Konfiguration nicht kann, ist, den Lade- resp. den Entladestrom getrennt schalten. D.h. das BMS unterbricht einfach die (einzige) Stromleitung zum Akku, falls Zellspannungen zu tief oder zu hoch sind. Wie man aus diesem Zustand wieder rauskommt, ist nicht beschrieben — muss man über eine zweite, nicht unterbrochene Stromleitung laden resp. entladen? Und muss nun man laden oder entladen? Wenn man dann das falsche tut, nimmt die Batterie Schaden. Und das verwendete BMS kann auch keine Messwerte liefern (auch nicht über eine Bluetooth App).

Insofern ist die EV-Power-Konfiguration die funktionell überlegene, aber Du musst selbst eine Lösung finden, die Ströme im Grenzfall zu schalten. Ich habe auf bremach-reisemobile.org eine Lösung mit MOSFET-Leistungstransistoren vorgeschlagen, die noch viel weniger als 1.5mA verbrauchen. Aber da muss man halt eine Platine löten. Ich schalte damit bis 40 A. Doch um 250 A schalten zu können, müssen mehrere Transistoren parallel und massivere Kühlbleche verwendet werden. Zudem reicht dann eine mit Lötzinn "verstärkte" Leiterbahn auf der Platine nicht mehr aus, um 250 A zu leiten. Dafür habe ich im Moment keine fertige Lösung, ist aber machbar und billig (1 MOSFET-Transistor ist um die 5 Euro und man wird z.B. 6 oder 8 davon benötigen).

Der langen Rede kurzer Sinn: das Nothnagelsystem kannst Du anschliessen und gut ist. Es lohnt sich aber sicher, in Erfahrung zu bringen, wie man das System wieder aus dem "Strom unterbrochen"-Zustand herauskriegt.
Das «SmartBMS»-basierte System ist technologisch überlegen, aber man muss noch eine Lösung zum Schalten des Stroms einbauen. Einfach zwei 12-Volt-Relais, die je z.B. 100 A schalten können, einzubauen, ist nicht zielführend, weil solche Relais meist einen Strombedarf von mehreren 100 mA haben. Kann auch mal ein halbes Ampère sein: zwei davon ziehen dann 1 A — und ein 100-Ah-Akku ist in ca. 4 Tagen aufgrund des Eigenverbrauchs des Systems leer … Am besten verwendet man dazu zwei der von Nothnagel verwendeten, relativ teuren Relais. Diese Relais sind im Handel erhältlich. Diese Lösung scheint mir auf den ersten Blick viel billiger als die Nothnagel-Lösung, den man vergesse nicht: das EV-Power-Angebot basiert auf Zellen zu 200 Ah nicht nur 100 Ah.

Beste Grüsse
--
oliver
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 05:47

Original geschrieben von Dámedos
12-Volt-Relais, die je z.B. 100 A schalten können, einzubauen, ist nicht zielführend, weil solche Relais meist einen Strombedarf von mehreren 100 mA haben.


Das wäre wirklich völlig unsinnig! Man nimmt für solche Anwendungen bistabile Relais, die gibt es auch mit wirklich hohen Strömen! KLICK Bistabile Relais brauchen nur für das Schalten Strom danach sind sie verbrauchsfrei!!!
Geschrieben von: Camel133

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 12:36

Hallo zusammen!

Nachdem ich mir auch überlege, unseren T-Rex mit LiFePo Akkus auszustatten und hier schon länger mitlese würde ich gerne
meine Gedanken beisteuern:

Bisherige Ausstattung:

2 x 100 Ah AGM Akkus ca. 6 J. alt.
Campingplatz: Aufladung mit Landstrom 25A
Fahrt: Lima
freistehend: Solar 300 W/p mit MPPT Regler

relevanter Verbraucher:
Kissmann Kühlschrank (läuft nur mit Strom) gemittelt 12W/h - lt. Hersteller-
ansonsten Wasserpumpe/Tablet/Handys/WiFi Hotspot/LED Licht/ gelegentlich Truma Gasheizung
- das übliche eben-

geschätzter Verbrauch aller Verbraucher durchschnittlich pro Stunde 1,5 - 2,5 A/h.

Deshalb rechne ich ohne Ladung durch Solaranlage (und die Verluste lass ich mal weg):
LiFePo mit 12V/160 AH vollgeladen bei 70% DOD:
ca. 45 Stunden/knapp 2 Tage Laufzeit bis Kapazitätsende bei 2,5 A/h Verbrauch und
ca. 75 Stunden/gut 3 Tage Laufzeit bei 1,5 A/h

LiFePo mit 12V/200 AH vollgeladen bei 70% DOD:
ca. 56 Stunden/gut 2 Tage Laufzeit bis Kapazitätsende bei 2,5 A/h Verbrauch und
ca. 93 Stunden/knapp 4 Tage Laufzeit bei 1,5 A/h

Der Unterschied zwischen 160 A/h und 200 A/h in Tagen/Stunden ist für mich nicht erheblich,
der Unterschied im Preis allerdings schon:
4 x Winston 3,2 V/160 A/h = 4 x 199,96 € = 799,84 € + MwSt
4 x Winston 3,2 V/200 A/h = 4 x 275,-- € = 1100,-- € + MwSt
- also 300,- € + MwSt mehr für 200 A/h-

siehe http://www.litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/Thundersky-Winston-LiFeYPo4/2/

deshalb werde ich wohl -sofern wieder lieferbar- die 160 Ah Zellen nehmen.

Meine Materialliste sieht incl. Über- und Unterspannungsrelais bistabil momentan so aus:

4 x Thunder-Sky/Winston 160Ah TS-LYP160AHA(A) WIDE 209 x 65 x 278 mm à 199,96 € = 799,84 € (http://www.litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/Thundersky-Winston-LiFeYPo4/2/)
3 x Polverbinder inkl. Schrauben Winston 160Ah TYP A(WIDE) à 5,50 € = 16,50 € (http://www.litrade.de/shop/Akkus-Zu...-Schrauben-Winston-160Ah-TYP-A-65mm.html)
1 x Balancer/Equalizer Protect V3.2 4-8 Zellen, 12V-24V 3,5A! 199,95 € (http://www.litrade.de/shop/BMS-Bala...cer-Equalizer-Protect-V3-1-12V-3-5A.html)
2 x Relais, bistabiles Relais / Stromstoßrelais 120A AC à 19,94 € = 39,88 € (http://www.litrade.de/shop/Schuetze...Solid-State-Relais-Stromstossrelais.html)


Summe netto 1056,17 €
19% MwSt 200,67 €

Summe brutto 1256,84 €

mit diversen Kabelschuhen und weiterem Kleinmaterial wären das dann ca. 1300,--€ für mein System LiFePo 160 A/h mit Lade- und Enladesteuerung.

Für mein dafürhalten ist der Preis i.O.

Oder habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn etwas vergessen?

Geschrieben von: Camel133

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 13:18

Hallo Roland, hallo Reini,

das mit dem Kabeldurchmesser ist schon richtig.


Wenn mehr als ein Solarmodul installiert ist könnte man aber, wie ich, auch andere Wege gehen.

Ich habe bei mir drei Offgridtech 12 Volt/100W Solarmodule mit Modulspannung 17,8 Volt in Reihe geschaltet -das ergibt dann 53,4 Volt- und an einen MPPT Regler mit max. zulässiger Spannung von 70 Volt angeschlossen.
Dies hat gleich mehrere Vorteile:

Der Strom bleibt niedrig, ca. 5,5 A in der Spitze und damit können die Zuleitungen zum Regler viel dünner sein. 2,5 mm Kupfer reicht völlig.
Der MPPT Regler kann viel länger seinen Arbeitspunkt beibehalten, da die Spannung von 53V max. mit abnehmender Beleuchtungsstärke erst sehr spät die untere Regelbereichsgrenze von ca. 14 Volt unterschreitet.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 15:19

Hallo Oliver, Harry and Andi,
vielen Dank für eure Ausführungen.

Zwischenzeitlich habe ich mal grob gemessen. Für die Batterien hätte ich ohne wesentlichen Umbau einen Platz von T180 H310 B600mm. Die Tiefe könnte ich max auf 200mm optimieren. Bei der Höhe ging noch was. Breite ist ja ok. Wenn ich das richtige sehe passen da 4* 200amp Module gar nicht rein. Da bräuchte ich wohl eine T250mm. Der Rest ginge.
Best case bekomme ich wohl 4*160amp Module rein.
Ansonsten bliebe wohl nur noch die Möglichkeit 2* 100amp zu installieren wie von Oliver aufgezeigt. Das erhöht dann wohl den Aufwand (Preis) und ist für die Mehrleistung von 40Amp nicht mehr wirtschaftlich. Worst case dann halt noch Solar.

Vielleicht habe ich aber auch was übersehen und meine Bedenken sind hinfällig?

Besten Dank, Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 15:35

Ich bin gerade dabei, eine 200 AH Lithiumbatterie von Nothnagel bzw. Lisunenergy zusammenzustellen. Lisunenergy als Zwischenhändler? oder Techniksubunternehmer? von Nothnagl hat den Vorteil, dass man Lars alles fragen kann, was man wissen will und er sehr unkompliziert alle nötigen Einzelteile wie etwa vorgefertigte Stromkabel oder Einzelteile, natürlich auch die gesamte Ladeelektronik dazu liefert. Preise exakt wie Nothnagl.

Eine Antwort als Erstes: Wie resetet man eine Notabschaltung? Ganz einfach: das 250 A Relais hat zwei mechanische Drucktaster, die eine gewisse Druckkraft erfordern. Ein Taster schaltet Aus, der andere Ein, letzterer ist der Resetschalter. Man muss aber dann an den Schalter mit der Hand herankommen, was mich vor besondere Anforderungen stellt, will ich die Batterie doch in einen wasserdichten Kasten unter dem Fahrerhaus links montieren. Ich muss also einen wiederverschließbaren Eingriff haben.
Es ist übrigens ein Bistabilrelais, das nur beim Schaltvorgang einige Millisekunden lang hohen Strom braucht, die Steuerelektronik zieht weinige Milliamper, allerdings dauerhaft. Wieder ein Argument für eine Solarzelle auf dem Dach um diesen Standby auszugleichen.

Nach nun 8 Jahren im Einsatz sind meine Optima Yellow zwar noch nicht ganz am Ende aber ich habe gerade etwas Geld übrig und nutze diese Gelegenheit, um diesen finanziellen Brocken nicht als Rentner stemmen zu müssen. Ist ja auch nicht wenig: 2000.- für die 200AH mit sämtlichem Zubehör wie Anschlüssen, BMS-Platinen und Abschaltrelais, weitere fast 1000.- für eine komplette lithiumoptimierte Ladetechnik (Boster, Solarregler, Netzlader und Batteriemonitor). Es gibt sicher einige etwas billigere Einkaufsquellen. Aber das bewährte Konzept und die Anbindung an einen erfahrenen Verkäufer sind mir die vielleicht 10-15% Mehrpreis leicht wert.

Sepp
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 15:43

Original geschrieben von Camel133
Hallo Roland, hallo Reini,

das mit dem Kabeldurchmesser ist schon richtig.


Wenn mehr als ein Solarmodul installiert ist könnte man aber, wie ich, auch andere Wege gehen.

Ich habe bei mir drei Offgridtech 12 Volt/100W Solarmodule mit Modulspannung 17,8 Volt in Reihe geschaltet -das ergibt dann 53,4 Volt- und an einen MPPT Regler mit max. zulässiger Spannung von 70 Volt angeschlossen.
Dies hat gleich mehrere Vorteile:

Der Strom bleibt niedrig, ca. 5,5 A in der Spitze und damit können die Zuleitungen zum Regler viel dünner sein. 2,5 mm Kupfer reicht völlig.
Der MPPT Regler kann viel länger seinen Arbeitspunkt beibehalten, da die Spannung von 53V max. mit abnehmender Beleuchtungsstärke erst sehr spät die untere Regelbereichsgrenze von ca. 14 Volt unterschreitet.




Was glaubst wie lange ich DAS schon predige hier, kann man genausogut der Wand erzählen oder ner Parkbank..

Sorry ist gerade nicht mein Tag.
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/05/2018 20:42

Hallo Sepp

Danke für die Erläuterung der "Deblockierung", falls das BMS die ganze Anlage abschaltet. Ist ein grosser Vorteil dieses Relaismodells — und sonnentau3 hat natürlich nicht zufällig diesen Typ gewählt.

Was ich noch nicht verstanden habe, ist, warum immer alle einen Ladebooster einsetzen wollen. Das ist beim T-Rex nicht nötig. Alle BMS-Modelle, die ich kenne, begrenzen die Ladespannung auf 3.6 V pro Zelle. Bei 4 Zellen sind das 14.4 V. Im kalten Zustand bringt der Alternator des IVECO F1C Daily Motors genau so viel, und sonst meist 14 V, bei heissem Wetter oder heissem Motor im Schritttempo 13.8 V. Geradezu ideal für die Winston-Akkus! Wichtig ist natürlich, dass man 35mm2-Kabel verwendet und an den Kontaktstellen tiefe Übergangswiderstände hat. Und selbst bei einer Ladespannung von "nur" 13.8 V (= 3.45 V pro Zelle) ist der Akku bereits zu ca. 95% geladen — zur Erinnerung, die Ladekurve ist nicht linear (Diagramm unten links):

[Linked Image](Quelle).

Die horizontale Achse ist dabei der Ladegrad in %. Dieser ist bei mehr als 100%, weil Winston garantieren, dass die Batterien mindestens die Kapazität haben, die drauf steht. Das "CA" steht hier für "Capacity" und und wird pro Stunde ausgedrückt. 1CA bedeutet für eine 100-Ah-Zelle, dass die Zelle in einer Stunde von leer auf voll (=100 Ah) geladen wird. In unseren Autos laden wir aber eher mit 10..30 A, also 10..30Ah pro Stunde, also für einen 100-Ah-Akku entsprechend mit 0.1CA oder 0.3CA, für einen 200-Ah-Akku mit 0.05CA bis 0.15CA. Deshalb muss man die blaue Kurve ganz rechts betrachten (0.5CA). Diese steigt für die letzten 5% Ladung (von 110% bis 115%) von 3.5 V auf 4.0V. Bei nur 0.1C wäre die Kurve dort noch steiler, d.h. zwischen 3.5 V und 4.0 V liegen vielleicht noch 3% Ladungszuwachs. Es braucht also definitiv mit dem F1C-Motor keinen Ladebooster für diese Zellen.

Allerdings beginnt das Balancing zwischen den Zellen erst bei ca. 3.6 V pro Zelle oder ca. 14.4 V für den ganzen Akku. Doch ausser die Zellen sind sehr unterschiedlich geladen, ist das Balancing für den Ladegrad reine Kosmetik und dient v.a. zum Schutz der Zellen. Ich habe über nun fast 4 Jahre festgestellt, dass die Winston-Zellen sich tatsächlich über die Monate etwas ungleich laden, aber das sieht man vor allem beim Ladevorgang selber, wenn die eine bereits bei 3.53 V ist während die anderen noch bei 3.41 V "dümpelt". Sobald man den Ladevorgang beendet und die Zellen z.B. eine halbe Stunde ruhen lässt, stellen sich alle wieder auf 3.33V ± 0.002 V ein. Man braucht also nicht jeden Ladevorgang mit einem Booster in den Bereich von 14.4 V oder mehr zu heben — erstens passiert das z.B. dann, wenn der Alternator bei tiefen Aussentemperaturen betrieben wird. Oder, zweitens, stellt man den Solar-Ladekontroller oder das Landstromladegerät so ein, dass sie bis 14.5V laden.

Beste Grüsse
--
oliver
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/05/2018 12:03

Hallo Oliver

Deine Argumentation ist aus Sicht der Lithiumzellen völlig richtig und auch ich habe lange gezögert, meine bewährte Technik mit dem 300 Ampere MOSFET zu entfernen und weitere 450 Euro für den Booster auszugeben.

Der Booster ist nur für die Lichtmaschine gut. Er begrenzt den Strom aus dem Generator auf eine einstellbare Höhe, bei mir sind 63 Ampere eingestellt, die Hälfte dessen, was der Booster könnte, womit auch dieser von seiner Belastungsgrenze weit weg ist. Ohne Booster würde eine geleerte Lithiumbatterie soviel Strom ziehen, wie die Lichtmaschine hergibt. Diese würde dann ständig am Abregel-Maximum von 150 Ampere arbeiten. Sind ja 63 A schon viel.
Eine ausgefallene Lichtmaschine würde eine Reise empfindlich lange verzögern. Deshalb lieber den Booster, der auch noch einen kleinen Zusatznutzen hat: Er kann bei entsprechender Einstellung auch die Starterbatterie frisch halten und ihr bis zu 5 Ampere von Solar oder Landstrom abgeben. Zugegeben, das könnte man auch mit einem 30 Euro teuren Zusatzgerät, aber verzichten würde ich nicht darauf.

Wer im Wohnmobilforum.de das Unterforum LiFeYPO4 manchmal besucht wird über die Gimmiks der Victron-Ladegeräte schon gelesen haben. Speziell mit dem Solarregler ab Größe 100/30 kann man per Smartphonesteuerung einige hübsche Einstellungen programmieren. Bisher nur theoretisch gut finde ich die Möglichkeit, in einstellbaren Zeitintervallen, vielleicht alle 14 Tage einmal eine Stunde lang mit einer höheren Spannung zu laden, damit die Balancer zu aktivieren und somit in regelmäßigen Abständen Ungleichheiten auszugleichen, Hört sich gut an, ich werde es testen, sobald die Lithim drin ist.

Sepp
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/05/2018 12:12

Original geschrieben von SeppR
....

Der Booster ist nur für die Lichtmaschine gut. Er begrenzt den Strom aus dem Generator auf eine einstellbare Höhe, bei mir sind 63 Ampere eingestellt, die Hälfte dessen, was der Booster könnte, womit auch dieser von seiner Belastungsgrenze weit weg ist. Ohne Booster würde eine geleerte Lithiumbatterie soviel Strom ziehen, wie die Lichtmaschine hergibt. Diese würde dann ständig am Abregel-Maximum von 150 Ampere arbeiten. Sind ja 63 A schon viel.
...Sepp


Hast du mal den Ladestrom der Lima gemessen (mit nem Zangenamperemeter ganz einfach) wenn die Aufbaubatterie stark nachgeladen wird. Ich glaube nicht, dass da so hohe Ströme fließen, also 100A - 150A.
Es sei denn, du hast sehr kurze Wege und ≧ 50mm² Kabel.
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/05/2018 12:32

Hallo Roland

Ich denke das passt! Wir haben etwa das selbe Reiseverhalten wie ihr, sind eher "Herumtreiber denn Sesshaft" nicht weil wir nicht können, sondern weil wir nicht wollen!

Selten sind wir länger als zwei- drei Tage am selben Platz, auch Campings nutzen wir eher selten. Die für den Wohnaufbau z.Z. verwendete 110Ah Blei-Säurebatterie reicht gut für 3 Tage. Hauptverbraucher ist die Kühlbox (bloss CDF-18, wir nutzen zusätzlich eine Thermoelektrische, die läuft nur wenn der Motor läuft) Wasserpumpe und Licht sind zu vernachlässigen, den Laptop brauch ich nicht "täglich während 2 Stunden" da ich mich durchaus anders zu beschäftigen weiss.

Wir werden auch "irgendwann" auf LiFePo aufrüsten, weil es Sinn macht. Ihre Leistung-pro-Kilo ist gegenüber einer Blei-Säurebatterie um den Faktor 4 besser. Wobei ich denke, dass für uns etwa 100Ah reichen, das gibt dann fast eine Woche autonom Stehen...

Auf Solar werden wir Verzichten. Dem Sepp sein Argument "Batterieladung während der Winterruhe" ist für uns nicht sinnvoll, weil unser Rex unter Dach steht, ich Batterietrennschalter nutze und den Rex auch im Winter regelmässig fahr um Standschäden vorzubeugen.

Im Gegenzug haben wir eine einfache, simple und überschaubare Technik, die auch unterwegs völlig easy zu kontrollieren und/oder reparieren ist. Auf Reisen will ich mich nicht mit "Technik" herumschlagen. Das mag für den Büromenschen ein anregender Ausgleich sein, ich machs im Job schon genug!

Beste Grüsse

Harry
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/05/2018 19:53

Batterie laden nicht nur im Winter sondern die Wochen über. Von Mo bis Fr musste ich bisher immer arbeiten und wochenends kam ich auch nicht regelmäßig weg. 3 Wochen Standzeit vor dem Haus und zumindest einige Stunden in der Sonne war oder ist bei mir normal.

Und einen kleinen Ventilator zum Querlüften bei ansonsten geschlossenem Aufbau kann ich nur wärmstens empfehlen. Um das Ventilarorgeräusch zu minimieren und trotzdem noch einen spürbaren Flow zu bekommen habe ich 4 Stück 90mm Computerlüfter so geschaltet, dass sie in Stufe high alle parallel an den 12 Volt liegen und in Stufe low je zwei in Serie und damit sehr leise aber gerade noch Luft bewegen. Diese Stufe low läuft dann auch mal 3-4 Wochen Tag und Nacht. Ich habe damit immer angenehme Luft in der Hütte, auch bei Hitze und im Winter ausreichend trockene Luft gegen Schimmelbefall.
Jeder der 4 Lüfter hat etwa 3 Watt, alle 4 also 12 Watt, also 1 Ampere bei Stellung high, bei Stellung low 1/4 davon, immer noch 250mA, 6Ah pro Tag, fast die ganze Batteriekapazität pro Monat. Nach dieser Rechnung sieht man: Entweder Landstrom oder Solar.

Sepp
Geschrieben von: DARTIE

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/05/2018 17:23

Hallo Jürgen und Sepp,

da kann ich einen Messwert beisteuern.
Kurz zu unserer Batteriekonfiguraton: 400 Ah Winston Zellen mit dem BMS von ECS (LiPro1-3 mit GreenController -GC-)
Lademöglichkeiten:
1. Mittels Solarzellen, überwacht und vollautomatisch geregelt durch den GC.
2. Mittels 230V Ladegerät (während der Fahrt durch Inverterbetrieb), überwacht durch den GC und mit OVP-Abregelung durch ein 230V / 12V Relais, mit 7 A oder 30 A max. Ladestrom.
3. Durch Parallelschalten während der Fahrt von Starterbatterie und Li-Batterie (mit einem 250-A Kissling Hochstromschalter und 2x2m 50 mm2 Kabelverbindung) und Überwachung durch den GC.
In der letzten Konfiguration fließt (bei etwa 50% entladener Li-Batterie) anfangs für ~ 10 Minuten ein Strom von ~ 80 - 90 A der sich dann so bei gut 60 - 70 A einpendelt.
Vor Fahrtbeginn wird jeweils entschieden, wie die Li-Batterie nachgeladen werden soll.
Unser Strommanagement hat sich bisher gut bewährt!

Grüße
Arno
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 14:03

Hallo Arno

Wie sieht das denn bei Dir aus, wenn Du einmal ein paar Tage gestanden bist und mit teilweise leerer Lithiumbatterie losfährst?
Wieviel Strom geht da von der Lichtmaschine zu den Ladegeräten? Kannst Du das messen?
Oder kommt es bei Dir auf Grund der großen Solaranlage und der Sonne in Marokko nie dazu, dass die LiFe Energie verliert.


An Jürgen:
Unsere Lichtmaschinen geben doch 150 A als angegebenen Maximalstrom ab. Nur für die neueren T-Rexe gibt es die 180 A Lichtmaschinen.Davon braucht aber schon das Fahrzeug ca. 60-70 Ampere. Es bleiben also maximal 80 Ampere für sonstige Aufgaben wie Laden der Aufbaubatterie. Mehr geht sowieso nicht. Ich begrenze nun auf 63 A und bilde mir ein, dass das der LiMa gut tut. Wissen tue ich das nicht. Aber jedenfalls muss sie nicht ständig selber abregeln sondern hat einige Ah Spielraum. Darin sehe ich etwas laienhaft den Nutzen des Boosters.
Natürlich könnte man das auch mit einem genau ausgemessenen Stück Ladekabel, dünn und lang genug, um den Ladestrom zur Lithium im optimalen Umfang zu begrenzen. Die Maße dieses Kabels zu ermitteln ist aber nicht ganz trivial mit meinen Mitteln.

Sepp
Geschrieben von: DARTIE

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 15:23

Hallo Sepp,
auch wenn wir mehrere Tage Fahrpause eingelegt haben haben bis jetzt nur gut 200 Ah in der Bordbatterie "gefehlt".
Das Laden durch Parallelschalten nutzen wir vor allen Dingen wenn absehbar ist, dass wir nur 1/2 Std. oder so fahren, die komplett leere Batterie über Stunden mit voller Lichtmaschienenleistung zu laden ist nicht der Plan.
Nachdem ich bei fast voller Li-Batterie in etwa ähnliche Werte gemessen habe - wie schon beschrieben bei halbvollen Batterie - glaube ich, dass sich das Stromaufnahmeverhalten auch bei fast leerer Batterie nicht wesentlich verändert.

Reisegrüße aus dem Hohen Atlas
Arno
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 15:33

Moin,

"Davon braucht aber schon das Fahrzeug ca. 60-70 Ampere."

Mit Verlaub, das ist Blödsinn!

Bei 14,3Volt Ladespannung und 70 Ampere ist man bei einem kW elektrischer Abgabeleistung der Lima! - wo bitteschön soll diese Energie verbraten werden; beim Bremsen mit 42Watt (3,5A) in den Bremsleuchten?

Eine gute Bleisäurebatterie (100Ah) nimmt maximal 10Ampere Ladestrom meinethalben 12A.

Meine Jungs sind tagsüber mit dem 18,75m Gliederzug (2 mal 175Ah Bakterien, BOSCH Hubschieberpumpen) ab und an 300, 400 und mehr km - mit defekter Lima (Kohlen runter) bis hier auf dem Platz in die Werkstatt gefahren. 450km mit dem LKW da reden wir von 5h Fahrzeit multipliziert mit den o.genannten 70A kommen 350Amperestunden zusammen???

Mit roter Ladekontrolleuchte fährt man doch locker noch 5 h weiter (ganz sicher tagsüber!), auch mit nem modernen CR Moder!

Grüße
Benedikt
Geschrieben von: stein1101

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 17:04

Also ich bin immer wieder fasziniert, welch (Elektro/Elektronik)Spezialisten hier im Forum dabei sind, vor allem auch unter den Bremachianern.
Dafür reichen leider meine Heimwerkerkenntnisse nicht aus und so bin ich mehr als froh, dass ich mich für das "Komplettpaket" von LEAB entschieden habe.
Mittlerweile verbauen diese LPS, die ursprünglich als mobile Komplettlösung zB für Einsatzfahrzeuge etc gedacht war, offenbar auch professionelle WoMo-Ausbauer, nicht zuletzt weil die Installation einfach ist. Und das Service von LEAB ist wirklich großartig.
Das alles hat natürlich auch seinen Preis, aber ich denke, für Kfz-Elektrik-Laien wie mich hat das schon seine Vorteile.
Bin - wie gesagt- sehr zufrieden damit.

Nun aber doch etwas zum Technischen.
Bei nahezu vollständiger Entleerung des Akkus (genau: bei der bei mir auf 20% eingestellten Abschaltung) ist bei laufendem Motor unseres Bremach in rund 50min wieder Volladung erreicht.
Ich kann also auch mal für 15min den Motor am Stand laufen lassen und bin wieder gut versorgt, sollte ausnahmsweise mal die Solarladung nicht ausreichen. (War auf unserer Reise 1x notwendig, da ich den 12V-Boiler über Nacht auszuschalten vergessen hatte doh)

Gegen Reiseende gab es etwas Probleme mit dem Wandler - doch LEAB hat nach 2 Jahren anstandslos eine neue LPS übermittelt - noch bevor die "alte" abgeholt wird. Das nenne ich kundenfreundlich ! dafuer)

Werde aber Eure technischen Ergüsse mit großem Interesse weiter verfolgen und mir bei nächster Gelegenheit Eure Wunderwerke mal in natura ansehen - hoffentlich.

Martin
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 18:18

mal ein paar Daten aus einer Doktor Arbeit von 2008 an der Technischen Universität Dresden

nimmt man mal 450W bei 13V an, ergeben sich ca 35A

[Linked Image]



Attached File
Verbraucher.jpg  (64 Downloads)
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 18:54

Vorwiegend an Benedikt:

Zugegeben, mir kommen die 60 Ampere auch viel vor. Aber vor vielleicht einem Jahr kamen wir hier im Forum schon einmal auf das Thema des Stromverbrauchs von Steuergeräten und andern Verbrauchern am Fahrzeug und ich hatte mir die Zahl 60-70 Ampere gemerkt.

Aber wir haben ja Jürgen. Und die von ihm gezeigte Tabelle macht schon deutlich, wo die Ampere alle hingehen. Danach sind es nur 35 und nicht 60 Ampere - um so besser.

Und Benedikt, Deine Aussage, eine 100 AH Batterie nehme kaum mehr als 10 Ampere Ladestrom auf bezieht sich auf Bleiakkus, wie Du richtig erwähnst. Ein wenig mehr werden es die ersten Minuten beim Ladestart schon sein, bei meinen 165 AH Optima Yellow waren es 45 Ampere. Aber im Prinzip stimmt das schon für Bleiakkus.
Ich rede aber hier von einer 200 AH LiFeYPO4. Und wer sich damit schon beschäftigt hat, wird auch gelesen haben, dass diese Batterien einen erheblich niedrigeren Innenwiderstand und damit viel höhere Ladeströme annehmen, soweit die Ladetechnik diese Ströme überhaupt hergibt.

Ich habe die Batterie heute erst eingebaut und werde sie die nächste Woche testen. Vielleicht komme ich dazu, auch ein paar Ströme zu messen, muss ja mein neues Zangenamperemeter schließlich auch testen. Aber ein kleines Aha-Erlebnis darf ich noch anbringen: Ich verwende ja 22 bzw 35 Quadratmillimeter-Kabel für die ganze Ladeseite. Da staunte ich nicht schlecht, als ich das dünne Kabel von der Lichtmaschine zur Starterbatterie sah. 10 qmm sind das allerhöchstens, vielleicht noch weniger.

Vielleicht dient dieses Kabel schon als Überlastungsschutz für die LiMa.

Sepp
Geschrieben von: juergenr

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 19:17

wenn man über die Grundlast (Motorsteuerung...) hinaus, Beleuchtung, Scheibenwischer, Heizungsgebläse, Radio, Navi etc dazu nimmt, kommt auch das Doppelte der 30 - 35 A Generatorstrom zusammen, ohne dass eine 1te/2te Batterie geladen wird.
Geschrieben von: BAlb

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/05/2018 19:21

Original geschrieben von SeppR
Da staunte ich nicht schlecht, als ich das dünne Kabel von der Lichtmaschine zur Starterbatterie sah. 10 qmm sind das allerhöchstens, vielleicht noch weniger.

Vielleicht dient dieses Kabel schon als Überlastungsschutz für die LiMa.

Hat sich in zwanzig Jahren nicht wirklich was geändert bei den Italienern:
https://privat.albicker.org/blog/2012-08-10-kabelquerschnitte-italienische-elektrik.html
Geschrieben von: DARTIE

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 13:29

Hallo Sepp,

die Italiener sind doch lernfähig !
Ich habe letztes Jahr bei E. Christ ein ausrangierte Lima-Batteriekabel zum Messen bekommen, nach Entfernen der Ummantelung konnte ich dann messen ... 50 mm2 !!
Der Grund war genau der Bericht von Bernhard ... Mit Ummantelung den Kupferkerndurchmesser zu bestimmen ist schwierig, ich habe vom Inverter zur Li-Batterie 70 mm2 verlegt, diese Kabel mit Ummantelung sind fast dünner als das 50mm2 Kabel zwischen den beiden Batterien.

Grüße
Arno
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 13:39

Original geschrieben von DARTIE
Hallo Sepp,

die Italiener sind doch lernfähig !
Ich habe letztes Jahr bei E. Christ ein ausrangierte Lima-Batteriekabel zum Messen bekommen, nach Entfernen der Ummantelung konnte ich dann messen ... 50 mm2 !!

Grüße
Arno


Ich bin mir ziemlich sicher dass du das Anlasser-Batterie Kabel in der Hand hattest.
50er Kabel hat nichtmal ein RAM mit 440-Ampere Dual-Alternator.
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 14:47

Hallo zusammen,

bin über diesen Elektro-Tröt gestolpert und erstaunt, welche Lösungen "noch immer" im Feld anzutreffen sind. Insbesondere hält sich hartnäckig das Parallelschalten von Batterien mit
  • unterschiedlichem Typ (z.B. Blei mit Gel oder Blei mit LiPo)
  • unterschiedlichen Ladekennlinien und damit verbunden unterschiedlichen Ladeschlussspannungen


Das führt zu folgenden Effekten:
  • die nicht-Starter-Batterie wird wahrscheinlich nicht mit der optimalen Kennlinie mit optimaler Ladeschlussspannung geladen. (Gel geht oft bis 14,7V statt nur 14,4V)
  • die Batterien werden unterschiedlich entladen, z.B. die Aufbaubatterie bei mehrtägiger Standzeit. Als Folge fließen beim Parallelschalten z.T. (gefährlich) hohe Ausgleichströme.


Siehe dazu auch folgenden Post:

Original geschrieben von DARTIE

3. Durch Parallelschalten während der Fahrt von Starterbatterie und Li-Batterie (mit einem 250-A Kissling Hochstromschalter und 2x2m 50 mm2 Kabelverbindung) und Überwachung durch den GC.
In der letzten Konfiguration fließt (bei etwa 50% entladener Li-Batterie) anfangs für ~ 10 Minuten ein Strom von ~ 80 - 90 A der sich dann so bei gut 60 - 70 A einpendelt.
Vor Fahrtbeginn wird jeweils entschieden, wie die Li-Batterie nachgeladen werden soll.


Ich persönlich würde folgendes eher als "hat zum Glück gehalten" bewerten:

Original geschrieben von DARTIE

Unser Strommanagement hat sich bisher gut bewährt!


Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Mir wäre vor vielen Jahren beinahe unser L300 4x4 abgefackelt, weil beim serienmäßigen Parallelschalten der beiden kleinen und identischen Starterbleibatterien aufgrund eines sehr unterschiedlichen Ladestands (eine Batterie kurz "vor dem Ende" und deshalb stark entladen) ein extrem hoher Ausgleichsstrom einstellte, so dass das Kabel anfing zu glühen und sich kaum mehr trennen ließ.

In der heutigen Zeit gibt es tolle Lösungen in Form von B2B-Ladern:
  • begrenzt den Ladestrom (z.B. auf 25A oder 40A) - das schont auch die LiMa
  • keine unkontrollierten Ausgleichsströme beim Parallelschalten von unterschiedlich entladenen Batterien nach Standzeiten
  • lädt die Aufbaubatterie mit der optimalen Kennlinie und Ladeschlussspannung


Just my 2c.

Liebe Grüße,

Eure Brownie
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 15:18

Moin,

noch so ein Ammenmärchen!

"Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Mir wäre vor vielen Jahren beinahe unser L300 4x4 abgefackelt, weil beim serienmäßigen Parallelschalten der beiden kleinen und identischen Starterbleibatterien aufgrund eines sehr unterschiedlichen Ladestands (eine Batterie kurz "vor dem Ende" und deshalb stark entladen) ein extrem hoher Ausgleichsstrom einstellte, so dass das Kabel anfing zu glühen und sich kaum mehr trennen ließ."

Das ist niemals so gewesen und wird auch niemals so passiert sein - das war ein selbstgefriemelter satter Kurzschluß!

Wie erwähnt, eine entladenen 100Ah Bleisäure-Batterie nimmt maximal 12Ampere Ladestrom - mehr nicht!

Gruß
Benedikt
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 16:30

Hi Benedikt,
Original geschrieben von Benedikt1

Das ist niemals so gewesen und wird auch niemals so passiert sein - das war ein selbstgefriemelter satter Kurzschluß!

Details: die 2. Batterie hatte wie später bemerkt nur noch ca. 10V - offenbar ein selektiver Zellentod. Somit hast Du einen partiellen Kurzschluss im Inneren dieser Batterie. Das war ein zugegeben krasses Beispiel für plötzliches Parallelschalten zweier Batterien unterschiedlicher Spannungen / Ladezustände.

Wenn eine Batterie für den Startvorgang (je nach Typ und Hersteller) zwischen 300A und 1000A liefern kann (Optima schafft bis 1125A), dann können die theoretisch auch bei nur 2V Spannungsdifferenz fließen, wenn der Innenwiderstand des angeschlossenen Verbrauchers (also der plötzlich parallel geschalteten entladenen Zweitbatterie), der Innenwiderstand der Spannungsquelle (also der voll geladenen Erstbatterie) und der Innenwiderstand der elektrischen Verbindung zwischen diesen beiden das ermöglichen.

Zitat

Wie erwähnt, eine entladenen 100Ah Bleisäure-Batterie nimmt maximal 12Ampere Ladestrom - mehr nicht!


Ich schrob über Ausgleichsstrom wg. unterschiedlicher Spannungsstände zwischen zwei plötzlich parallel geschalteten Batterien unterschiedlicher Spannungen. Das ist nah am Kurzschluss, weil eben eine Batterie mit höherer Spannung und niedrigem Innenwiderstand eine andere mit niedrigerer Spannung und ebenfalls niedrigem Innenwiderstand "mit Gewalt in kurzer Zeit" auf ihren Spannungslevel ziehen will. Einen dumm gelaufenen Extremfall habe ich oben beschrieben.

Ladeströme sind ein separates Thema. Generell stellen Relais (egal ob mechanisch) eine direkte elektrische Verbindung und damit eine Parallelschaltung her, was das Risiko von unkontrollierten Ausgleichsströmen birgt. Lediglich darauf bezog sich mein nicht optimaler "hat zum Glück gehalten"-Kommentar.

Deshalb bevorzugen wir einen B2B-Regler mit den beschriebenen Vorteilen. Der lädt unsere Gelbatterie im Aufbau mit max. 40A und das auch erst dann, wenn die Fahrbatterie ausreichend voll ist.

Nichts für ungut und viele Grüße,

Brownie
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 17:29

Guten Abend,

jetzt wird es aber wissenschaftlich in Kombination mit Mythen. Ganz ehrlich - I am lost

Meine Interpretation:
Stromkabel Lima Starterbatterie beim TRex unterdimensoniert?
Anbindung Starterbatterie Blei zur LiFi empfiehlt sich B2B?
Was ich nicht verstehe. Es wurden doch schon einige LiFiPO4 Batterien fuer die Wohnkabiene in Kombination mit Blei Starterbatterien installiert? Vom Austausch von Kabeln von der Lima zur Starterbatterie und gluehenden Kabeln bzw Braenden habe ich noch nichts gelesen?

Das klingt jetzt wohl provokativ?

Zwischenzeitlich ist mir klar, dass bei mir eine 160 Amp Winston mit 181mm Seitenbreite rein passt. Mehr geht nicht ohne massive Umbauten. Die Leistung wird auch noch den 10l WW Boiler bedienen und bei Bedarf vielleicht auch noch ein E Rad laden. Worst case fahre ich zum Baecker oder ... um die Batterien zu laden. Teranfelder sind fuer uns nicht sexy. Wir lieben den Benzinkocher und das Fluchen ueber den Wind und Russ...

Kann mir jemand helfen die notwendigen Bauteile fuer eine sichere und unkomplizierte 160 Amp LiFi zu beschaffen. Ein Sterling BB1250 mit 45amp ist schon vorhanden. Das Zeug soll funktionieren fuer die naechsten 15 Jahre. Ich brauche keine Spielereien. Auf Reisen will ich mich erholen und mit Menschen sprechen. Allerdings nicht ueber defekte Teile der Elektronik oder ...

Ich liebe KISS... da ich 2 linke Haende habe und leider immer schlechter sehe.

Gruß ins Netz, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 18:03

Original geschrieben von Benedikt1
Moin,

noch so ein Ammenmärchen!

Wie erwähnt, eine entladenen 100Ah Bleisäure-Batterie nimmt maximal 12Ampere Ladestrom - mehr nicht!

Gruß
Benedikt





Das ist schlicht und einfach FALSCH und wird nicht wahrer je öfter du es wiederholst.
Ich weiss aus eigener Erfahrung und Messung dass mein 225Ah Batteriepaket im Bestfall 88A Ladestrom angenommen hat wenn sie auf 50% Ladung war.
Der Batteriemonitor zeigt mir die Werte stets in Echtzeit.
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 18:11

Hallo Roland,

es ging zuletzt darum, dass das direkte Parallelschalten von Batterien unterschiedlichen Typs per Relais Risiken aufgrund von potenziell sehr hohen Ausgleichströmen birgt.
Zitat

Anbindung Starterbatterie Blei zur LiFi empfiehlt sich B2B?

Bei Blei auf Gel unbedingt, zumal Du Gel dann mit der richtigen Kennlinie lädst und die Relais-bedingten Ausgleichströme vermeidest.

Zitat
Was ich nicht verstehe. Es wurden doch schon einige LiFiPO4 Batterien fuer die Wohnkabiene in Kombination mit Blei Starterbatterien installiert? Vom Austausch von Kabeln von der Lima zur Starterbatterie und gluehenden Kabeln bzw Braenden habe ich noch nichts gelesen?


Bei LiFePo4-Technologie sollte es vergleichbares geben - ich würde es zumindest von der Ladeelektronik (incl. Balancer) erwarten. Mich irritieren Ströme von nahe 100A beim Zusammenschalten per Relais. Das muss doch auch "sanfter" bzw. "kontrollierter" gehen. Vielleicht gibt es dazu ein paar Experten.

Zitat

Ich liebe KISS...

Da hat wohl jede(r) seine eigene Ansicht, wie KISS aussieht.

Schönen Abend,

Brownie

Geschrieben von: harvey

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/05/2018 18:45

Ich hab mir die

MT Li 110 12 V 110 Ah 15 kg 330 x 172 x 212 mm von Büttner

einfach reingesetzt, da passend vom Platz.
Allerdings sitzt die Batterie bei mir im Innenraum, dies bezüglich der Ladung unter 0 Grad!
Bisher einfach gut.

Ich denke auch bei Dir langen 110 Ah.
Ich habe allerdings Solar (ca 200Wp).
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/05/2018 06:14

Hallo Birgit

Die etwas sanftere Methode, Starter und Aufbaubatterie nur über ein Relais oder MOSFET zusammenzuschalten wäre der eingebaute Widerstand, also ein Kupferkabel geeigneter Länge und Dünne (zu dick soll es ja bewußt nicht sein). Wenn das richtig dimensioniert ist sollte es bei Lithium als Aufbaubatterie funktionieren, da diese Zellen auch bei relativ leerem Zustand kaum einen Spannungsabfall aufweisen.

Allerdings hat meine volle Lithium etwa 13.2 Volt und mein voller Bleiakku etwa 12.8 Volt Leerlaufspannung (Das sind die gemessenen Werte bei mir). Ohne Einschalten des Motors und der Lichtmaschine wird da nichts fließen. Also von hartem Einschalten ist hier nicht die Rede.

Mein 200 AH Lithiumblock ist nun seit 2 Tagen eingebaut und funktionstüchtig. Die erste Beobachtung: Mein Kompressor, der um die 60 A zieht, läuft nun deutlich hochtouriger. Er bekommt also mehr Saft.

Hans, ich gratuliere zu Deiner Umrüstung!

Sepp
Geschrieben von: DARTIE

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/05/2018 10:12

Hallo Birgit,

zum Thema Ausgleichsströme zwischen Batterien gibt es unter
https://www.microcharge.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=493
einen lesenswerten Erfahrungsbericht.
Im übrigen ist das Kabel zwischen den Batterien selbstverständlich mit zwei Schmelzsicherungen abgesichert.

Grüße
Arno
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/05/2018 19:05

Hallo Arno

Dein Link betrifft zwei Bleiakkus gleicher Größe. Da hat der volle Akku schon eine deutlich höhere Spannung als der Leere. Aber durch den größeren Innenwiderstand hält sich der Ausgleichsstrom in Grenzen.

Wenn man einen halbvollen Lithiumblock, der immer noch um die 13 Volt Spannung hat an eine volle Starterbatterie aus Blei mit sagen wir 12,5 Volt hängt, fließt von der Vollen zur Leeren nichts.

Mit meinen oben angegebenen Befürchtungen meinte ich ja auch den Strom von der sich drehenden Lichtmaschine zum halbleeren Lithiumblock. Der wird, hatte ich befürchtet, die Lichtmaschine auf längere Zeit an die absolute Belastungsgrenze bringen.

Aber auch hier wird man mit Überlegungen alleine und ohne Messungen nicht ganz hinkommen.

Sepp
Geschrieben von: harvey

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/05/2018 19:15

Original geschrieben von SeppR


Mit meinen oben angegebenen Befürchtungen meinte ich ja auch den Strom von der sich drehenden Lichtmaschine zum halbleeren Lithiumblock. Der wird, hatte ich befürchtet, die Lichtmaschine auf längere Zeit an die absolute Belastungsgrenze bringen.


Sepp


Ist das so oder nicht?
Geschrieben von: Wildwux

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/05/2018 06:57

Original geschrieben von SeppR
Aber wir haben ja Jürgen. Und die von ihm gezeigte Tabelle macht schon deutlich, wo die Ampere alle hingehen. Danach sind es nur 35 und nicht 60 Ampere - um so besser.


Servus Sepp

So ganz ab von der Realtät sind deine 60A nicht. Neben den Dauerverbrauchern am Motor (Vorförderpumpe und ECU) gibt es noch viele Verbraucher, deren Verbrauch Drehzahl- bzw. Fahrprofilabhängig ist. Die Injektoren brauchen 10A (kurzzeitig und drehzahlabhängig) dazu kommen Stellmotoren für AGR und Turbo/s (Fahrprofilabhängig) und die Lüfterkupplung. Ein aktiviertes ABS zieht um 30A. Beim Fahrzeug die Beleuchtung, Bremslichter, Blinker, Lüftung, ev. Klimakompressorkupplung und Scheibenwischer, Scheibenheber, Radio usw.

Ein Stom von um die 60A/Betr.H ist nicht unrealistisch!
Geschrieben von: Reini aus Vlbg

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/05/2018 17:56

Hallo,

... Roland tut mir ja fast schon leid vor lauter Meinungen und ich will auch nicht sagen, dass funktioniert und das nicht.
Ich persönlich habe mich auch zu definierten Verhältinissen (siehe Blog von Brownie) entschieden.
Das Ladegerät zwischen Fahrer und Wohnbatterie kann ich am Armaturenbrett ein und ausschalten. Abhängig davon ob Solar auf dem Dach ist muss es halt entsprechend dimensioniert sein. Ich kann nur mit 20A laden, aber mir reicht das (auf dem Dach ist 180Wp, Akku LiFePo 120Ah).
Im Sommer muss ich es meist gar nicht einschalten und Frühjahr / Herbst wo weniger Sonne ist fähre ich e mehr.
Der Strom aus der Lichtmaschine ist begrenzt - bis 60A habe ich gelernt kann das Fahrzeug selbst benötigen.
Der Strom in die Fahrzeugbatterie bzw Wohnbatterie - wenn paralell geschalten ist hängt vom Ladezustand, Alter der Batterien, Type, Verkabelung ab - also mir wär das zu unsicher....

gruß
Reinhard
Geschrieben von: brownie

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/05/2018 18:02

Hallo zusammen,

habe gerade in das verlinkte Forum eines Herstellers (!) von Trenn-MOS-FETs etc. reingeschaut und dabei folgendes bemerkt:

Wie von Sepp geschrieben, betrifft es zwei Bleiakkus gleicher Größe und Art. Konkret wurde für (Mini-) Batterien von 18Ah festgestellt: "Zwar fließt kurz ein Strom von etwa der doppelten Höhe der Akku-Kapazität". Und die Grafik zeigt temporär ca. 41A bei genannten 18Ah Kapazität.

Wenden wir den experimentellen Faktor 41/18 auf eine 120Ah-Batterie an, kommen da bei gleichen Batterietypen (also 2x 120Ah zusammenschalten) mit der Regel des "Myth-Busters" temporär Ströme von 120A * 41 / 18 = 273A zusammen, was salopp beschrieben wird als "dass man keine Probleme zu befürchten braucht". Hmmm.

Weiterhin fehlt ein vergleichbarer Versuchsaufbau für unterschiedliche Batterietypen mit unterschiedlichen Kennlinien und Lade-Schlussspannungen. Hmmm.

Wie wirkt sich eigentlich das ständige Abweichen von der vom Hersteller empfohlenen Ladekennlinie durch häufiges "Initialladen per extremem Stromimpuls" auf die Lebenszeit der Batterien aus?

Von daher finde ich Dartie's Ansatz mit Schmelzsicherungen schon mal gut, auch wenn aus meiner Sicht ein Risiko verbleibt und ich es "kontrollierter" bevorzuge.

Original geschrieben von SeppR

Aber durch den größeren Innenwiderstand hält sich der Ausgleichsstrom in Grenzen.

Wenn man einen halbvollen Lithiumblock, der immer noch um die 13 Volt Spannung hat an eine volle Starterbatterie aus Blei mit sagen wir 12,5 Volt hängt, fließt von der Vollen zur Leeren nichts.


@Sepp: würdest Du den 13,x-Volt-Block "hart" mit einem Schalter und Blick auf dessen Kontakte an die 12,x-Volt-Starterbatterie klemmen, würdest Du abhängig vom Ladezustand der Batterien sicher einen kleinen oder sogar einen richtig dicken Funken sehen.

Viele Grüße,

Brownie
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/05/2018 18:18

Ich habe Jahrelang die Version mit Trennmosfet gefahren, es funktioniert, es brennt nix durch und es fliessen auch keine 300A wenn die Batterien verbunden werden.

Nichts desto Trotz bin ich im letzten Sommer auf einen B2B Lader mit 90A Kapazität umgestiegen, es macht einfach mehr Sinn, gerade im Hinblick auf einen LiPo einbau.
LiPo würde ich nie über den Alternator direkt laden wollen, quasi ungeregelt die sackteuren Akkus zu malträtieren wäre nicht mein Ding.
Darum B2B nach Jahren der Kiss Lösung, Resultat - sowohl Bord- wie Fahrzeugbatterie werden zuverlässig auf 100% aufgeladen egal mit welchem Level sie Starten.

Just my 2 Cent.
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 07/05/2018 19:06

Wenn der Alternator und der Regler funktionieren sollten nicht mehr als 14,4 Volt Ladespannung herauskommen und die verkraftet der Lithiumblock spielend.

Ich hatte aber vor einigen Jahren einen defekten Regler in meinem VW-Bus. Zuerst wunderte ich mich über das unpräsise Voltmeter, das immer 16,7 Volt Batteriespannung anzeigte. Nach Ersatz des Reglers musste ich für ca. 150 Euro eine neue Starterbatterie kaufen und das Voltmeter zeigte wieder richtig an.

Nur kriegt man für 150 Euro kleinen Lithiumblock.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/08/2018 17:34

Liebe LifeYPO4 Experten,

nachdem der Sommer fast vorbei ist würde ich mich langsam auf den Winter vorbereiten. Wie bereits hier geschrieben ist meine Batterie für Standzeiten mit mehr als 2 Tagen im Winter nicht ausreichend (12V 115AH Blei Akku). Ursprünglich wollte ich 200Ah Lifepo4 Zellen einbauen. Nachdem diese nicht passten und auch der 160AH selbst nach größeren Umbauten im Schrank nicht passen bin ich auf die Idee gestoßen 8*100ah Zellen zu verbauen (12V System). Vom Preis her wären die 8*100ah Zellen identisch mit 4*200ah (Import aus CZ)
Kann es sein, dass die 8*100AH nur 26,4kg und die 4*200ah um die 30kg wiegen? Die elektronischen Daten wären identisch. Sind da die Plastik Wandstärken dünner ausgelegt da die Zellen an sich leichter sind? Kann es sein, dass die 8*100ah trotz gleichen elektronischen Daten trotzdem schwächer auf der "Brust" sind? Da gab es mal im Wohnmobilforum einen Fred um Tall und Wide Zellen.

Wenn die 8*100ah identisch mit den 4*200Ah wären würde man sich ja fast 3,6kg Gewicht sparen (+ mehr Verkabelungsmaterial und Klemmen)?


Danke, Roland

PS Mein Platz zum Einbau ist T190mm * B630mm * H240mm.
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 15/08/2018 19:59

Hallo Roland, bei 8St. hast du mehr Verkabelungsaufwand, also komm noch mehr Gewicht dazu
Das die 200Ah schwerer ist als 2 x 100Ah kann schon sein - wegen dem höheren Eigengewicht
kann der Hersteller beim Gehäuse eine Klasse zugegelegt haben.
Er hat ja auch bei den Stromanschlüßen zugelegt: M12er Schrauben statt M8 !

Aber trotzdem rate ich dir dringend ab: du willst je 2 Zellen parallel schalten - das ist beim Schadensfall einer dieser
Zellen der schnelle Tod der anderen - gerade bei den geringen Innenwiderständen dieser Batterietypen.
Bei den hohen Strömen dieser Batterien sehe ich eine erheblich gesteigerte Brandgefahr im Vergleich zu den Bleibatterien.
Es gibt die Möglichkeit die Zellen mit eigener Überwachung gegeneinander absichern - ist aber zusätzlicher Elektronikaufwand (x8).
Das BMS und die normale Spannungüberwachungsfunktion hilft da nicht.

Es gibt viele Diskussionen über die Parallelschaltung von Bleibatterien - gemacht wird es in Notstromversorgungen wo eine regelmäßige
Wartung und Kontrolle stattfindet - das ist im Wohnmobil so nicht möglich.

Gruß
Erich
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 04:48

Hallo Erich

Ich hätte Roland geantwortet, „no worries“. Kannst Du die konkreten Risiken mal etwas ausführen, wenn die Zellen paarweise parallel zusammengeschlossen werden und dann pro Paar ein Balancer/Überwachungsmodul (z.B. LiPro1-3 oder 1-1von ECS) verwendet wird? (Achtung: Dicke der Anschlüsse und Lochgrösse der Module vergleichen).

Das Argument, dass die zweite Zelle eines Paares stirbt, wenn die erste „plötzlich“ den Geist aufgibt ist valide, aber letztlich: so what? Statt einer toten 200-Ah-Zelle hast Du dann halt zwei tote 100-Ah-Zellen. Und so plötzlich sterben LiFePO4-Zellen nicht wie Blei-Säure-Zellen! Die sind ja vom Aufbau und der Chemie her grundverschieden. Ich habe noch nirgends gelesen oder gehört, dass eine Winston-Zelle gestorben ist, ausser sie wurde tiefentladen. Aber dagegen haben wir ja ein Monitoring pro Zelle mit Lastabwurf und Ladungsausgleich — ist so bei keinem bleibasierten WoMo-Batteriesystem implementiert, das ich kenne. Ich habe mein Winston-basiertes System jetzt seit 4 Jahren im Einsatz, davon 27 Monate intensiv, und das Ding hat noch nicht einmal gemuckt; die Ladungskapazität ist wie im Neuzustand (laut Victron BMV-600).

Deshalb rate ich Roland, sein Konzept mit 4x2 Zellen weiter zu vertiefen.

Beste Grüsse
--
oliver
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 06:43

Die Kapazität der Blocks ist unterschiedlich auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht - die 200Ah Blocks erreichen Regelmäßig Entladetiefen von 240-250Ah ohne Probleme.
Lisunenergy hat das selber schon mehrfach Nachgewiesen.

Darum gilt auch bei LiFeYPo was schon immer galt, mehr Gewicht = mehr Power.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 10:35

Schon mal vielen Dank für die 3 Rückmeldungen,

werde nach dem Sommerurlaub den Einschub der Kühlbox ausbauen und noch mal genau messen. Wie schon vor einigen Wochen besprochen. 160AH würden uns aufgrund unseres Verbrauchsverhaltens reichen. Wenn die jetzt wirklich nicht rein passen oder ein bedeutender Umbau notwendig wäre, gehe wir mit den 4*2 100AH Zellen weiter. Selbst wenn die jetzt nicht die Leistung der 4*200AH Zellen haben. Bei meinen T190mm*B630mm*240mm Einbauraum muss ich das nehmen was passt. Trotzdem will ich hier nichts neues ausprobieren. Angeregt wurde ich durch die Notnagel Konfiguration 8*100AH. Die wird dort auch als Bausatz verkauft und sollte eigentlich funktionieren. Trotzdem ist es immer gut noch alternative Meinungen zu hören.

Pro's:
- Passt in meinen zur Verfügung stehenden Raum
- In Summe evt. etwas leichter? und auch nicht viel teuer (Zellen identisch aber Zusatzmaterial)


Con''s
- Leistung evt. nicht ganz so wie bei den 4*200ah Zellen da leichter
- 8 Zellen die mal einen Schaden haben könnten (Risiko ist höher bei 8 höher- aber das ist wohl nur für Statistiker ein Argument)
- Mehr Material und Arbeit notwendig (8* ansonsten 4*)
-

Mal sehen ob evt. jemand im Forum schon Erfahrung in der Schaltung von 4*2 Zellen (12v ) mit uns teilen kann? Wir wohl auch bei 4*2 Zellen 200AH funktionieren …

Bis in 2,5 Wochen, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 12:30

Bestell einfach Früh genug damit nicht wie Ich ins Messer läufst.
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 13:16

Hallo Oliver,

Ausfall ist mir keiner bekannt.
Hier übertrage ich die Erfahrungen mit der Parallelschaltung bei Bleibatterien - die grundsätzliche Problematik der Parallelschaltung bleibt unabhängig von der Batteriechemie erhalten.
Klar ist die Zuverlässigkeit und Ausfallwahrscheinlichkeit bei LiFePoY um Klassen besser, doch wenn es kein Auseinanderdriften der Spannungen gäbe, bräuchte man ja auch keine Balancerschaltungen.
Die wird ja für die Zellen in der Parallelschaltung aber sinnlos. Es werden also ständig unbemerkte Ausgleichsströme fliessen, die die Lebensdauer etwas einschränken, in den meisten Fällen sicher ohne weitere Folgen, aber mit dem Effekt das sich die schwächere Zelle ständig an der "normalen" Zelle auflädt.
Durch die gemeinsam Spannungsüberwachung lange nicht wahrnehmbar, kann es dann zu einem plötzlichen Ende mit hohen Strömen kommen, genauso wie es häufig bei Bleiakkus
in Parallelschaltung vorkommt.

Ich mag einfach keinen überraschenden Totalausfall, sondern kann in der Reihenschaltung bei erkennbar sinkender Kapazität in aller Ruhe die alternde Zelle ausmessen und entscheiden.
Die beschriebenen Überwachungselektroniken können eben diesen Schadensfall nicht erkennen, die Lastabschaltung erfolgt erst in der Elektronik nach der Batterie nicht zwischen den Zellen.

Jetzt hab ich noch mal in das Manual von Winston geschaut:
Dort werden die Zellen explizt für Serien- und Parallelschaltung empfohlen. Es wird aber auf die Notwendigkeit eines Batteriemanagementsystems zur Zellüberwachung hingewiesen - das Bild dazu zeigt eine Serienschaltung mit einem Schaltblock "BMS" parallel zu jeder Zelle. Was ja bei der Parallelschaltung nicht möglich ist, insofern keine konsequente Angabe.

Was könnte man tun? jede Zelle mit einer eigenen Temperaturüberwachung (Thermoschalter) versehen (dann müssten die Zellen aber thermisch voneinander isoliert sein), jeden Zellstrom in der Parallelschaltung mit dem anderen vergleichen (8x Shunt + Elektronik)? Alles etwas aufwändig.
Ich bin ja nicht ängstlich, aber ich empfehle keine prinzipiell unsichere Beschaltung.

Gruß
Erich
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 16/08/2018 15:11

Also mir ist die Karre letzten Monat um Haaresbreite abgebrannt "Dank" parallelschaltung dreier Bleiblöcke. Nie Wieder.
Parallelschaltung bei Batterien kommt mir nicht mehr ins Auto.
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/08/2018 17:15

Hallo Roland

Kann ja sein, dass Deine Kühlboxschublade im Innenraum ideal ist für eine Lithiumbatterie. Dann mach es so.

Aber beim alten Trex Euro 4 ist doch unter dem Beifahrersitz kein Luftfilter verbaut, der Platz ist eigentlich frei. Und er ist fast ideal für einen 200-AH-Lithiumblock. Einzige Einschränkung ist die Kälte im Winter. Wenn wirklich viele Winterfahrten oder gar das Nordkap im Winter geplant sind wäre das eher ungünstig.

Ansonsten: Zwei Winkel für die Befestigung des 70-Liter-Tanks bei Erich bestellen, ein PVC-Gehäuse für den Lithiumblock basteln und dieses Gehäuse an die beiden Winkel rüttelfest anbringen. So habe ich das gemacht und es passt super. Dann müsstest Du aber die 4x200 Zellen nehmen, nicht die 8x100 AH.

Sollte das Dein Plan werden bin ich Dir gerne mit Rat und Tat behilflich.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/09/2018 10:59

Hallo Sepp,

meine rechte Seite ist schon gut verbaut aufgrund der Alubox. Der 70l Tank ist fast bei der Einstiegsstufe. Trotzdem koennte eine Batteriebox fuer 4x200ah rein passen. Allerdings wuerde das wohl mal wieder einen Umbau von der Standard Trex Einstiegstreppe erfordern? Grundsätzlich waere der Platz nicht schlecht. Muss denn die Kiste 100% wasserdicht sein damit man „furten“ kann. Die notwendige Elektronik wird wohl Feuchtigkeit und kurzfristigen Wassereintritt nicht vertragen?

Werde mal mit meinem Metallbauer sprechen was eine Kiste mit Umbau der Treppe kosten wuerde. Vermutlich fast so viel wie die 8*100ah Zellen. Ob die Brandgefahr nur ein theoretischer „GAU“ ist waere zu klären. Es gibt ja 8*100ah (200ah 12v) Bausaetze zu kaufen. Dann sollte eine gewisse Standsicherheit gewährleistet sein? Wie gesagt die 8*100ah würden ohne großen Umbau in den bestehenden Platz im Aufbau passen.

Jetzt muss ich die Nachteile beider Einbausituationen bzw. Bausaetze bewerten. Vielleicht hat noch jemand Input der bis dto. noch nicht erörtert wurde.

Danke Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/09/2018 17:17

Hallo Roland

Also wasserdicht muss die Batteriebox schon sein. Allzuviel Feuchtigkeit wird die Elektronik nicht vertragen.

Ich habe das so gelöst: Der Batteriekasten besteht aus verklebten und verschraubten PVC-Platten. Da können schon ein paar Haarrisse oder sonstige winzige Löcher drin sein, gerade am verschraubten und damit nicht ganz dichten Deckel. Um eindringendes Wasser zu entfernen hat der Kasten am Boder 3 oder 4 Löcher mit etwa 5mm. In diese Löcher werden etwa 2 cm kurze Schläuche eingeklebt, das sind Isolierhüllen von 5mm dicken Elektrokabel, der Drahtkern wurde entfernt.
Im oberen Teil der Kiste wird nur während laufendem Motor trockene Luft aus dem Führerhaus mit leichtem Überdruck eingeblasen. Dieser Überdruck verhindert Wassereintritt beim Furten, presst Wasserreste aus der Kiste raus und bringt trockene Luft rein. Ob das Verfahren dimensionsmäßig ausreicht, um trockene Innenluft sicherzustellen wird die Zeit zeigen.

Einige Bilder vom Aufbau und Einbau:

[Linked Image]
fertig verdrahtet, die Vorderwand wird neben schrauben auch geklebt, dadurch fester und dicht. Der Deckel wird nur geschraubt, das reicht für einen späteren Ausbau der Zellen.



[Linked Image]
In diesem Vorfach ist das bistabile Relais 250 A zum Abschalten bei Über/Unterspannung, der Shunt für den Batteriecomputer, ein Temperaturrelais für die Batterieheizung (Spielerei), diverse Hochstromkabel, ganz hinten eine ausladende 450 A Schmelzsicherung. Dadurch alles sehr eng.



[Linked Image]
Bis hierher sind alle Wände irreversibel verklebt und verschraubt.



[Linked Image]
Eine Besonderheit: ein 70 qmm Kabel über die 450 A Schmelzsicherung geht vor der 250 A Abschaltelektronik vorbei zu diesem Schweisskabelstecker. Soll der 500-A-Winde Strom liefern und wird möglicherweise nie gebraucht. Deshalb keine feste Verdrahtung. Die dicke Sicherung wird nur eingelegt, wenn die Winde montiert ist (selten)



[Linked Image]
Eine Serviceöffnung vorne kann über viele Schrauben geöffnet werden, wenn das bistabile Relais abschaltet. Man muss dann mit der Hand hineinfassen und des Relais wieder scharf machen.
Aussenanschlüsse: rechts plus, links minus direkt an den Fahrzeugrahmen.




[Linked Image]
Das hier ist die Einbausituation unter dem Beifahrersitz. Von der oberen Trittstufe musste das Eck links hinten abgeflext werden, damit die Batterie hineingeschoben werden kann. Die untere Trittstufe wurde neu angebracht. Höhe identisch mit dem Batteriehaltewinkel. Daduch kann der 40 kg schwere Kasten ohne Kraftanstrengung hineingeschoben werden.
Die Druckluftversorgung ist nicht zu erkennen.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 14:55

Guten Morgen,

ich wünsche allen Bremach und Daily Enthusiasten (sehr spät) ein GESUNDES 2019 und viele aufregende aber sichere Ausflüge ins Gelände.

Auf unserem 12 tägigen Ligurien Trip über Neujahr hat sich die 110 AH Blei-Batterie jetzt vollständig verabschiedet. Allerdings hatte es die Batterie bei uns nicht ganz einfach. Gepflegt wurde dieses 4-jährige Provisorium nicht (Wasser nachfüllen). Das ist der Nachteil wenn man auch schwer zugängliche Räume nutzen will / muss. Zum Glück hatte ich vorsorglich eine Kabeltrommel eingepackt. Somit konnte der Urlaub auf einem Campingplatz fortgesetzt werden. Wir hatten zwar jeden Tag Sonnenschein bei bis zu 18°C. Am Abend möchte man dann aber doch mal die Standheizung für einige „Minuten“ laufen lassen. Den Ausfall von Kühlschrank + Wasserpumpe + Licht kann man zu dieser Jahreszeit noch ohne großen Komfortverlust überbrücken.

Gestern wurde ein Winston Lifepo4 160AH Set inkl. Dual Relay und Transport für 1400 EUR bestellt. Details siehe 200AH Yacht Set Details
Derzeit gäbe es im Netz auch eine fertige 160AH Victron Batterie für unter 1500 EUR. Leider passt diese nicht auf den dafür vorgesehen Platz von 200x600mm. Details

Damit zukünftig bei längeren Standzeiten der Bremach Motor nicht laufen muss, werde ich jetzt doch einen fest installierten Solargenerator am hinteren Ende der Kabine verbauen. Leider gibt es auch hier schon wieder Restriktionen bezüglich Platz. Es steht ein Platz von 580x1800mm zur Verfügung. Derzeit habe ich nur 3 flexible Generatoren gefunden die bei >= 150Wp passen würden.
SunPower SPR-E-Flex-170Wp, 4x12 bei 2,9kg Details
Wattstunde WS150Wp bei 3,3kg Details
Wattsunde WS180EFX Marine 180Wp bei 6kg Details

Alle 3 Module liegen (weit) über 300EUR. Für SunPower 4x12 habe ich bis dto. leider noch kein Angebot in Europa gefunden.
Mein Generator soll auf eine schwenkbare (1 Seite bis 30°) Konstruktion (Alu Dibond Platte) verklebt werden. Somit kann man im Winter mehr Leistung erzielen. Zusätzlich wäre der Generator dann von Verwindungen (wenn vorhanden) entkoppelt. Bei den 2018er Bremach Treffen haben 2 Kollegen von zerstörten flexiblen Generatoren berichtet die vollflächig auf der Kabine verklebt sind. Sie vermuteten, dass die Generatoren nicht 100% vollflächig verklebt wurden und sich evt. darunter Wasser eindrang, sich Kondenswasser unter der Verklebung bildete, dass dann im Winter gefroren ist. Evt. hat auch eine Verwindung der Kabine hierzu beigetragen …? Vielleicht können / wollen die Kollegen hierzu zwischenzeitlich noch was ergänzen.

In der Bucht habe ich auch sehr interessante Angebote mit bis zu 180Wp (flexible Module) bei Abmessungen von 540x1.1100mm mit einem Gewicht unter 2kg Gewicht und 129EUR gefunden. Zoll + MWSt könnten worst case noch dazu kommen. Abgesehen vom unsicheren kaufmännischen Punkt erscheinen mir selbst die 160Wp bei der angegebenen Abmessungen als „Märchen“. Vermutlich kommt dann 100Wp Module aus Asien. Es wurde ja auch noch vermerkt, dass die Leistung bis 12% unter der angegeben liegen kann. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren… Hat hier jemand Erfahrungen mit Direktimport von Solar Generatoren aus „Asien“ via Bucht oder Amazon.

Evt. kennt ja hier noch wer alternative Generatoren die mit 580x1800mm „zufrieden“ sind und über 150Wp Leistung bei attraktiven Preis und einem Gewicht unter 6kg bzw. um 3kg liegen. Träumen darf man ja. Es gibt auch einen Hersteller in AT Anbieter der individuelle Module nach Maß herstellt. Da liegt man dann derzeit bei meiner Größe weit über 1500EUR. Tragbare Module wären sicherlich eine Alternative. Allerdings passt das nicht zu unserem Reise Set-up (Anmerkung: sind auch schon mal einige Std. bis xTage nicht am Auto. Worst Case hat dann bei Rückkehr das Modul einen neuen Besitzer). Ich sehe gerade man könnte 1* 100Wp und 1*60Wp kombinieren. Da läge man ohne Transport bei 275 EUR mit ca. 2,8kg (540x1800mm). Freue mich schon auf eure Rückmeldungen.

Gruß, Roland
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 16:04

Hallo Roland,
mit der Lipo wirst Du sicher zufrieden sein.
Bei den Solarpanelen frage ich mich allerdings warum Du nicht starre Module nimmst wenn Du sie doch auf eine Dipondplatte aufkleben willst. Ist es wegen der Höhe oder wegen dem Gewicht?
Gruß,
Horst
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 18:12

Hallo Horst,

jetzt müssen die Bauteile erst mal kommen. Bis dto. habe ich aber nur positives Feedback erhalten.

Bezüglich deiner Frage. Ein starres Modul wiegt zwischen 11-13kg. Ich habe mich aber hierfür bis dto. nicht interessiert ob das evt. für meine Breite und >150Wp passen würde. Zusätzlich hätte ich gerne die "Kippung" auf 30° oder was so empfohlen wird. Auch hier muss ich mich noch erkundigen. Somit werden die starren Module noch schwerer. Wären allerdings def. billiger. Aber man lebt nur 1*. Derzeit irritieren mich nur die Erfahrungen von unseren Bremach Kollegen bei den flexiblen Modulen. Du warst ja auch im letzten Jahr mit dabei an der Donau. Hier haben ich von diesem Problem zum 1. mal von unseren E-Experten gehört.

Gruß Roland
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 21:26

Hallo Roland,
erst mal nur kurz geantwortet:
Das Problem bei der volldichten Verklebung - zumindest bei mir - war der Lufteinschluß: Die Hitze erzeugt aus der eingeschlossenen Luft dickere Blasen als es die Flexibilität zulässt: Folge: Crack der Zellen.
Ein vollflächiges Verkleben von den Panelen von rund 1mx0,5 m ist ohne aufwendige Technik (Vakuumpumpe etc.) nicht möglich.
Verwindung des Aufbaus, Wassereintritt hatte ich nicht angesprochen und dürften auch kein Problem sein.
Bin gerade im Keller mit der neuen Lagerungstechnik für meinen Koffer beschäftigt.

Ergänzung: nach deinen Bauraum Maßen wäre das 180W-Modul zu groß für dich.
Aber es geht ja um die Frage teure Module von Deutschen Vertriebsfirmen oder billiger Asienimport. Schwer zu beantworten. Bei ersteren hast du Unterstützung bei Fragen und Problemen und ich sehe
da eine Art Qualitätssicherung auf dem selbstdefinierten Standard des Importeurs, der ja wohl längerfristig im Markt bleiben will.
Hergestellt werden alle Zellen in China, ob die Modul -Lamienierung, wenn versprochen, in der EU erfolgt ? und ist das noch qualitätsrelevant ?
Meine durch falsche Montage defekten Module waren von Wattstunde und einem britischen Vertrieb, so betrachtet hohes bzw. mittleres Preisniveau.
Die Lebensdauer dürfte grundsätzlich nicht die der Glas-Alurahmenmodule erreichen, da die Oberfläche nur aus einer auflaminierten Kunststofffolie besteht: weicher, verletzlicher, kratzempfindlicher.
Daher tendiere ich momentan dazu diese Module als einen Artikel mit beschränkter Lebensdauer anzusehen.
Damit wäre jetzt mal ein Test mit günstigen Modulen meine Wahl. (Und eine Montageart, die reversibel ist).

Bei den technischen Daten wirst du keine reellen Unterschiede finden, ja vieleicht zu optimistische Angaben bei günstigen Angebot, was sich dann ja wieder aussgleicht.
Wesentlicher ist gute Verarbeitung sowohl für Stromertrag als auch für die Lebensdauer.
Etwas besser im Wirkungsgrad sind die Module mit rückseitiger Verdrahtung (wenn keine Leiterbahnen auf den Zellen zu sehen sind): Back-contact.



Gruß
Erich

Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 22:59

Hallo Roland,

Wenn die Module kippen willst dann wäre doch wirklich einfacher ein starres Modul mit einem Scharnier zu versehen als ein flexibles erstmal starr zu machen um es dann mit einer Kippmechanik zu
versehen. Vom technischen Aufwand gesehen, gewichtsmässig wären die flexiblen trotzdem leichter.
Ich halte das Kippen für nicht ziehlführend, aber das wäre eine längere Diskussion.
Nur angedeutet: 30° sind im Winter hier sinnlos, das ist schon der normale Winkel für ortsfeste PV-Anlagen für einen optimierten Jahresdurchschnitt.
Du müsstest du von 80° ausgehen, und wenn ich dich richtig verstehe (mit dem begrenzten Platz) hättest du damit auch eine Verschattung.

Gruß
Erich
Geschrieben von: BAlb

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 19/01/2019 23:28

Ich werf mal als Hausnummern in den Raum:
um diese Jahreszeit 1/3 Ertrag wegen Sonnenstand und 1/3 wegen kürzerer Sonnenscheindauer macht: 1/3 * 1/3 = 1/9.
Nur den ersten Faktor kannst Du durch Kippen optimieren, der zweite bleibt.
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/01/2019 19:25

Hallo Roland

Ich halte von dem Kippen auch nichts. Der mechanische Aufwand scheint mir enorm. Mit den starren Elementen natürlich etwas geringer. Der Gewinn fraglich.
Ich könnte meine Paneele ja etwa 30 Grad kippen mit geringem Aufwand - ich habe es noch nie getan. Unter anderem, weil ich dazu den Bremach mit dem Heck zur Sonne stellen müsste, ich habe ja nur eine Kippachse genau quer zur Fahrrichtung. Das alleine entspricht in vielen Fällen schon nicht der Realität. Und bei längerer Ladedauer läuft auch noch die Sonne aus der optimalen Richtung. Was für ein unrealistischer Aufwand, hier immer nachzuregeln, also Bremach drehen.

Wie gesagt, im Winter ist es sowieso schwierig, im Sommer hat man auch bei waagrechter Lage guten Gewinn, da kommt es auf die 40 - 50 % bis zum absoluten Optimum nicht an. (Bei mir 14A real oder 20 A optimal). Ein besserer Weg zur Optimierung ist es, das ganze Dach voll zu kleben mit Solarzellen und fertig.

Ich habe seit 6 Jahren zwei identische biegsame Zellen, die auf ein dünnes V2A-Blech montiert sind. Diese zwei Bleche habe ich fast vollflächig auf ein 2mm Alublech geklebt, welches meine Dachgepäckwanne verschließt. Ob es diese Art der Verarbeitung auf V2A noch zu vernünftigen Preisen gibt weiß ich nicht. Aber durch das V2A-Blech entfällt die Gefahr weitgehend, dass kleine eingeschlossene Luftblasen die Zelle sprengen.

Ein Problem, das ich seit ca 2-3 Jahren zunehmend sehe: die transparente Deckschicht auf den Solarzellen wird zunehmend milchig. Wieviel an Leistung das kostet kann ich derzeit nicht abschätzen. Der Solarzelle ist es allerdings egal, ob Licht direkt oder vorher gestreut auftrifft. Eine Streuung hat aber auch einen bestimmten Absorptionsgrad, der bedeutet Leistungsverlust. Ich will damit unterstreichen, was oben schon angedeutet wurde: Die Teile haben eine begrenzte sinnvolle Lebensdauer, bestimmt keine 20 Jahre. Eine Montage, die das Austauschen der Zelle ohne Zerstörung der Aussenhaut zulässt ist also nötig.

Schöne Grüße

Sepp
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 20/01/2019 19:41

Noch ein Wort zur Aufteilung der Zellen:

Wenn es vom Platz her möglich ist wäre die Verwendung von zwei identischen Zellen, die man dann in Serie schaltet und an einen modernen MPPT-Solarregler gibt ideal.
Der Regler bekommt dann zwar über 30 Volt Eingangsspannung, regelt diese aber fast ohne Verluste auf 12 Volt runter. Wenn aber der Sonnenertrag geringer wird und jede Zelle nur noch sagen wir 11 Volt liefert wäre bei einer Parallelschaltung kaum noch eine Ladung der Batterie möglich.
Auch wenn die moderne Elektronik hier noch ein Quäntchen rausholen könnte tut sie sich doch viel leichter, wenn die Zellen in Serie sind und 22 Volt Leerlaufspannung vorhanden ist.

Das geht aber nur bei leistungsgleichen Zellen. Du hast aber schon angedeutet, dass Du stückeln musst, also Zellen verschiedener Leistung verwenden musst, die man dann nur parallel betreiben kann.

Zum Solarregler: Tue hier bitte nicht sparen. Mir wurde von Lisunenergy dieser hier dringend empfohlen: http://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MPPT-Solarladeregler/BlueSolar-MPPT-100-30-Solarladeregler-12-24V-30A::613.html?MODsid=qqkpq40hftt5lrg4jtp8joda23

Ab diesem Typen soll eine volle Unterstützung der Lithiumakkus ohne Klimmzüge möglich sein. 200 Euro ist natürlich eine Ansage, aber unter 100 bekommst Du ohnehin nichts Gescheites. Also nur 100 Euro Aufpreis für das Beste.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/01/2019 18:32

Hallo Erich und Sepp,

vielen Dank fuer eure Anregungen. Derzeit muss ich erst mal die 160AH Batterie flott machen. Dann schauen wir mal ob unser Energiebedarf steigt. Wenn ja wird das Thema PV Modul wieder aufgegriffen. Derzeit gibt es interessante Frame Module mit 160w fuer 150 EUR. Gewicht so um die 14kg incl. Montage. Ich vermute die PV Entwicklung geht in den nächsten 12 bis 24m weiter und es kommen leichtere und noch leistungsfähigere Module auf den Markt. Derzeit kann ich noch warten.

Mit viel Glück kann ich auch starre bzw. flexible Module mit 670mm Breite verbauen. Dann wird die Auswahl groesser.

Danke Roland

PS Schwnkbar hätte ich nur die hoch flexiblen Zellen mit 2,8kg auf Hilfsrahmen ausgelegt. Somit kann man das Modul leichter ersetzen. Der Aufwand und das Zusatzgewicht haelt sich in Grenzen.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/01/2019 19:45

Guten Abend,

heute hat TNT meinen 160AH Lifepo4 Bausatz ausgeliefert. An der äußeren Verpackung vom Paket war nichts eingedrückt bzw. Beschädigungen vom Transport zu erkennen.
Beim Auspacken hat es aber dann schon mal sehr absonderlich gerochen.
Nach Überprüfung der einzelnen Zellen entdeckte ich an allen 4 Modulen (nur an einigen Stellen) Kleinstmengen einer zähflüssigen durchsichtigen Flüssigkeit. Es sieht so aus
als wenn Kleinstmengen an Flüssigkeit ausgelaufen wäre?. Bis auf ein abgebrochenes Stück von ca 30+2+2mm (wie ein größerer Span) an einem Block (unterer Teil der Abdeckplatte am Rand - wo die
Poole befestig werden - schwierig ohne Bild zu beschreiben) konnte ich äußerlich nichts entdecken. Keine Risse. Das werde ich morgen noch mal bei besseren Lichtverhältnissen ansehen.

Kann mir jemand sagen ob sich in den Lifepo4 Blöcken durchsichtige Flüssigkeiten befinden die auslaufen können (bei Rissen …)?

Die Sendung ist ja bei Temps unter dem Gefrierpunkt transportiert und sicherlich auch gelagert worden. Von Absendung bis Ankunft bei mir waren das auch 48Std. Bei Ankunft
wurde die Sendung in der Wohnung bei 21°C gelagert. Somit könnte evt. Kondenswasser entstanden sein? Kondenswasser ist aber nicht zähflüssig,leicht klebrig und "stinkt" nicht
nach Chemikalien bzw. Kunststoff …

Vielleicht ist beim Lieferanten im Lager oder Überseecontainer was ausgelaufen und wurde nicht von den Blöcken entfernt vor Versand entfernt?

Vorsorglich habe ich schon mal reklamiert beim Hersteller. Bei TNT noch nicht. Vielleicht hat jemand die Sendung auf den Boden fallen lassen und es gab Risse. Alles
nur Vermutung. Fakt ist, dass auf der Unterseite vom Paket max. 2 Lagen einer dünnen Luftfolie als Transportschutz verwendet wurden. Das kann sicherlich bei einem Eigengewicht von 24 KGs
nicht mal einen kleineren Stürzt des Pakets sichern.
Der Boden der Sendung hatte auch an 2 Stellen Feuchtigkeit bzw. der gesamte Boden erschien mir feucht. Vielleicht stand die Sendung mal kurz im Schnee...?

Vielleicht ist ja meine Besorgnis unbegründet und alles ist gut.

Danke für eure Meinung, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/01/2019 20:03

Die einzige Möglichkeit wo etwas im Normalfall austreten könnte ist das Ventil oben in der Mitte, ansonsten müssten schon die Blöcke gerissen sein.
Auslaufen kann aber Nichts, die Blöcke sind hermetisch Geschlossen, egal in welcher Position sie sind.
Von welchem Lieferanten hast du die Bezogen dass die so miserabel gepackt waren, normal ist ne Kiste.

Die äußere Fertigungsqualität ließ im übrigen auch bei meinen Blöcken zu Wünschen übrig, Schön ist anders.
Geschrieben von: Pinkpanther

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 23/01/2019 23:31

Original geschrieben von RolandThalia

Die Sendung ist ja bei Temps unter dem Gefrierpunkt transportiert und sicherlich auch gelagert worden. Von Absendung bis Ankunft bei mir waren das auch 48Std.

Welche Zellen hast Du Dir gegönnt? Normalerweise sollten auch Minus-Temperaturen kein Problem sein. Die meisten Lifepo sind bis -20 Grad C spezifiziert, die Winston (LifeYpo) glaub sogar bis -45. Das gilt natürlich nicht fürs laden, da dürfen viele nicht unter 0 Grad C geladen werden, aber das ist eine andere Geschichte.
Aber auch wenn die Akkus zu kalt gehabt hätten würde ich keine auslaufende Flüssigkeit sondern "nur" eine verminderte Kapazität und/oder Lebensdauer erwarten.

Original geschrieben von SeppR

Wenn es vom Platz her möglich ist wäre die Verwendung von zwei identischen Zellen, die man dann in Serie schaltet und an einen modernen MPPT-Solarregler gibt ideal.
Der Regler bekommt dann zwar über 30 Volt Eingangsspannung...

Je nach Panel, Zellenzahl und Temperatur kann der Regler bei 2 in Serie geschaltenen Panel bis zu 50V, bei extremen Minustemperaturen sogar leicht darüber abbekommen. Das ist deshalb wichtig weil nicht jeder MPPT-Solarregler mit 50V klar kommt.

Original geschrieben von SeppR

...regelt diese aber fast ohne Verluste auf 12 Volt runter. Wenn aber der Sonnenertrag geringer wird und jede Zelle nur noch sagen wir 11 Volt liefert wäre bei einer Parallelschaltung kaum noch eine Ladung der Batterie möglich.
Auch wenn die moderne Elektronik hier noch ein Quäntchen rausholen könnte tut sie sich doch viel leichter, wenn die Zellen in Serie sind und 22 Volt Leerlaufspannung vorhanden ist.

Grundsätzlich bin ich mit Dir einig dass Serieschaltung mehr Ertrag als Paralellschaltung bringt, hab da aber ein paar kleine Anmerkungen/Ergänzungen warum das so ist.
Wenn Du einen Akku laden willst wird bei 12V am Ausgang keine Ladung mehr stattfinden (ausser der Akku war unter 12V entladen). Bei 11V am Eingang wird da gar nichts mehr am Ausgang passieren. Will man einen Akku voll laden braucht man je nach Technologie als Faustregel 14.2-14.7V am Ausgang. Ein MPPT-Regler ist ein DC/DC Step-Down Wandler, das heisst der braucht am Eingang, also vom Solarpanel immer mehr als er am Ausgang abgibt. Victron gibt 15V als minimale Eingangsspannung an. Aber die Spannung ist in den Meisten Fällen auch nicht das Problem. Bei gleichmässig weniger Licht (z.B. in der Dämmerung oder bei Bewölkung) steigt der Innenwidderstand in allen Solarzellen gleichmässig an, dadurch bleibt die Spannung noch lange recht hoch, aber der Strom bricht relativ schnell ein. In diesem Fall ist der Mehrertrag bei MPPT wohl da, aber eher sehr überschaubar.
Eine Serieschaltung bringt vor allem bei Teilverschattung mehr Ertrag. Die abgeschatteten Zellen bekommen einen hohen Innenwiderstand, die anderen Zellen bringen die volle Power welche in den abgeschatteten Zellen eigentlich verheizt würde (im wahrsten Sinne des Wortes). Damit das nicht passiert gibt es Dioden welche die abgeschatteten Zellen sozusagen überbrückt, je mehr Dioden desto Leistungsfähiger bei Teilverschattung bleibt das Panel. Nehmen wir ein Panel welches nur 3 Dioden drin hat. Wird da nur ein kleiner Teil abgeschattet wird eines von 3 Strings lahm gelegt. Die Spannung sinkt um ein drittel, bei einer Nennspannung von um die 18V bleibt am Regler nur noch 12V was nicht reicht um den Regler noch in Betrieb zu halten (bei nur einem Panel) ist ein zweiter nicht verschatteter Panel paralell dran wird der die volle Leistung bringen und der verschattete praktisch nichts mehr. Wir haben also noch über den Daumen 50% Ausbeute obwohl vielleicht nur 10% der Gesammtfläche abgeschattet ist. Sind die beiden Panele in Serie addieren sich die Spannungen. Der abgeschattete bringt also noch 12V, der andere 18V, der Nennstrom bleibt bei beiden gleich, wir können also mit um 83% Ausbeute rechnen...ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt und wir haben die MPPT-Geschichte noch nicht berücksichtigt. Daher und durch verschiedene weitere Faktoren kann es auch zu grösseren Abweichungen kommen, aber es soll nur im Grundsatz aufzeigen wo die Unterschiede und Schwächen bzw. Stärken von Paralell zu Seriell liegen.

Original geschrieben von SeppR

Das geht aber nur bei leistungsgleichen Zellen. Du hast aber schon angedeutet, dass Du stückeln musst, also Zellen verschiedener Leistung verwenden musst, die man dann nur parallel betreiben kann.

Deffinitiv. Und bei Seriell kommt in der Konstellation eh nur MPPT in Frage. PWM könnte man bei Paralellschaltung einsetzen (läuft bei mir in einer Berghütte seit Jahren einwandfrei) aber MPPT-Regler kosten heutzutage auch nicht mehr die Welt daher und weil PWM andere Nachteile hat würde ich Heute deffinitiv kein PWM-Regler mehr kaufen. Aber Achtung, ein schlecht umgesetzter (billiger) MPPT-Regler kann unter Umständen schlechter als ein guter PWM-Regler sein, darum:

Original geschrieben von SeppR

Zum Solarregler: Tue hier bitte nicht sparen. Mir wurde von Lisunenergy dieser hier dringend empfohlen: http://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MPPT-Solarladeregler/BlueSolar-MPPT-100-30-Solarladeregler-12-24V-30A::613.html?MODsid=qqkpq40hftt5lrg4jtp8joda23

Da bin ich voll bei Dir. Victron Geräte sind Top Geräte und auch der Service ist top (eigene Erfahrung). Ob es nun ein 100-30 sein muss oder ob ein 75-15 oder ein 100-15 schon reichen würde müsste man anschauen. Kommt halt drauf an welche Panele in Frage kommen, ob Serieschaltung möglich ist und ob und um wieviel man allenfalls plant die Anlage später noch auszubauen.
Ich würde bei den Victron Geräten aber schauen dass die Bluetoth haben. Ist soweit ich weiss bei den SmartSolar mit an Bord, bei den BlueSolar kann man zumindest an einige Modelle einen (nicht ganz billigen) Bluetoth-Dongle dran machen. Erleichtert dann das Programmieren erheblich und gibt einem auch viele Informationen über das System ganz einfach auf dem Streicheltelefon.

Original geschrieben von SeppR

Ab diesem Typen soll eine volle Unterstützung der Lithiumakkus ohne Klimmzüge möglich sein.

Diese Aussage verstehe ich nun nicht ganz. Ein 100-15 oder 75-15 wird wohl nicht grundsätzlich weniger Software-Features und Einstellmöglichkeiten haben, oder doch?


PS: Roland, wo ist das auf dem Foto in deinem Avatar? Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Gruss
Urs
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/01/2019 05:57

Hallo Ozy,

die Lieferung kam aus Prag. Details Link auf Seite 14 zum Thema 160AH Yacht Set. Hier kaufe wohl auch einige DE Haendler. Du hast Recht, die Verarbeitung entspricht nicht unseren Erwartungen. Ist halt China Wäre. Da braeuchte es vor Ort eine entsprechende Qualitätssicherung vom EU Importeur. Das kostet aber Geld das keiner zahlen will. Solange es nur Schoenheitsfehler sind kann ich damit leben.

Heute morgen habe ich mir noch mal alle 4 Bloecke angesehen. Es sieht jetzt danach aus, dass alles trocken ist. Vorsorglich habe ich die Bloecke aus dem Karton entnommen und mit etwas Luft zwischen den Zellen auf dem Fußboden aufgereihtt (Bodenheizung). Risse konnte ich keine identifizieren. Vielleicht waren die Zellen oder das Verpackungsmaterial verschmutzt?

Offene Frage: Ist in den Winston Lifepo4 Bloecken eine transparente Fluessigkeit enthalten. Wenn ja ist die geruchsneutal?

Urs, das Bild wurde im Bergland / Hinterland von Bergamo auf ca. 2000m aufgenommen. Es ist eine alte Militärstrasse. Fuer einen Bremach nur bedingt geeignet. Auf halber Strecke kommen laengere Tunnels wo der Bremach nicht mehr rein passt. Sehr beliebt bei Motorrad Fahrern. Ich wollte am Anfang der Straße klettern. Somit haben wir nur die 1. 3km
befahren. Muesste auf der Landkarte nachsehen wie das Skigebiet heißt wo die Straße abzweigt.

Gruß, Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/01/2019 11:07

Hallo Roland

Wie Du weißt habe ich bei Lisunenergy bestellt und fast das Doppelte bezahlt, für 200 AH allerdings und incl. der ganzen Verdrahtung und Equalizerplatinen. Der Mehrpreis enthielt auch das elektrische Ausgleichen der Akkus und eine sehr professionelle Verpackung in gepolsterter Holzkiste. Kam dann auch mit UPS und nicht mit der Post. Lisunenergy hat wohl auch schon die Erfahrung gemacht, dass dünne Luftpolsterfolie nicht reicht. Das wäre auch das Argument für eine Reklamation und Rücksendung Deiner unzureichend verpackten Batterie. Deiner Schilderung nach bin ich überzeugt, dass hier ein irreversibler Transportschaden vorliegt.

Zum Hinweis von Urs bezüglich des Solarreglers 100/30.
Es ist eine Aussagen von meinem Verkäufer Lisunenergy, dass für den Betrieb an Lithiumakkus die Laderegler erst ab 100/30 ohne besondere Einstellungen optimiert wären, kleinere Regler aber durch bestimmte Maßnahmen (welche hat mich nicht interessiert) auch geeignet gemacht werden können.
Ich habe das auch nicht ganz verstanden, war mir aber egal, weil ich aus leidvollen Erfahrungen inzwischen ohnhin lieber das bessere und meist teuerere Werkzeug nehme und ausserdem zur Serienschaltung der 2 Module die maximal 100 Volt Eingangsspannung haben wollte. Die Überdimensionierung meines Reglers hat auch zur Folge, dass das Teil nie warm wird und auch thermisch etwas ungünstig einbebaut werden kann.

Roland wünsche ich, dass die Abwicklung dieses Problems gut läuft

Sepp
Geschrieben von: Pinkpanther

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 24/01/2019 23:53

Original geschrieben von SeppR

Zum Hinweis von Urs bezüglich des Solarreglers 100/30.
Es ist eine Aussagen von meinem Verkäufer Lisunenergy, dass für den Betrieb an Lithiumakkus die Laderegler erst ab 100/30 ohne besondere Einstellungen optimiert wären, kleinere Regler aber durch bestimmte Maßnahmen (welche hat mich nicht interessiert) auch geeignet gemacht werden können.

Danke für die Rückmeldung. Würde ich persönlich bei Bedarf mit Victron direkt abklären, die sind diesbezüglich wirklich Hilfsbereit und haben auch ein Forum (wo auch Mitarbeiter von Victron antworten) wo diese Frage vermutlich schon diskutiert wurde wenn es wirklch ein Thema sein sollte. Aber, ja, hast recht, ein 100-30 wird kühler bleiben als ein am Anschlag laufender 100-15, wobei ich bei einem mit 97% Wirkungsgrad beworbenem Gerät nicht allzu grosse Wärmeprobleme erwarten würde.

Original geschrieben von RolandThalia
Hallo Ozy,
Heute morgen habe ich mir noch mal alle 4 Bloecke angesehen. Es sieht jetzt danach aus, dass alles trocken ist. Vorsorglich habe ich die Bloecke aus dem Karton entnommen und mit etwas Luft zwischen den Zellen auf dem Fußboden aufgereihtt (Bodenheizung). Risse konnte ich keine identifizieren. Vielleicht waren die Zellen oder das Verpackungsmaterial verschmutzt?

Was sagt denn der Lieferant dazu? Wenn die jetzt trocken sind würde ich wohl noch 2 - 3 Tage beobachten, dann unter Aufsicht entladen und wieder laden, dabei schauen wie sich die einzelnen Zellen verhalten und beim geringsten Zweifel dass alles in Ordnung ist zurück an den Lieferanten schicken.

Original geschrieben von RolandThalia

Urs, das Bild wurde im Bergland / Hinterland von Bergamo auf ca. 2000m aufgenommen. Es ist eine alte Militärstrasse. Fuer einen Bremach nur bedingt geeignet. Auf halber Strecke kommen laengere Tunnels wo der Bremach nicht mehr rein passt. Sehr beliebt bei Motorrad Fahrern. Ich wollte am Anfang der Straße klettern. Somit haben wir nur die 1. 3km
befahren. Muesste auf der Landkarte nachsehen wie das Skigebiet heißt wo die Straße abzweigt.

Also doch die Ecke...hab ich fast vermutet. Müsste dann wohl die Dosso-Alto-Höhenstrasse runter nach Anfo sein. Ich war letzten Herbst da, deshalb kam mir die Gallerie so bekannt vor. Vor der Gallerie hat es 2 Beschränkungen, einmal 3.2m Höhe, dann 2.50m breite. Ich dachte mir also, easy...passe ich mit meinen 3.05 Höhe und 2.10 Breite locker durch. Denkste, da hab ich das erste mal geschwitzt. Hinten etwa 3cm zur Wand, vorne vermutlich auch nicht viel mehr als 5cm zur Holz-Leitplanke. Danach gab es noch ein paar Felsvorsprünge , da hatte ich auch nur wenige cm Luft zum Koffer oben und weiter rechts konnte ich nicht da dort massive H-Träger als Absturzsicherung einbetoniert sind.
Wie gross ist denn Dein Bremach? Ich denke die Tunnel hättest Du locker geschafft. Diese waren etwa der einzige Ort wo ich mich, verglichen mit dem Rest der Strecke, wie auf einer Autobahn fühlte.
Bevor jetzt alle dahin fahren: Es ist extremst eng mit extrem wenig Ausweichmöglichkeiten! Ich musste an einem Ort fast 200m zurücksetzen um ein anderes Auto passieren zu lassen (das andere Auto hätte wesentlich weiter zurück müssen). Ich bin so knapp durchgekommen, werde aber definitiv nie mehr da durchfahren, zumindest nicht mit etwas was nicht wesentlich kompakter als mein Auto ist...2.5 Breite und 3.20 Höhe passen da definitiv nicht durch den S in der Gallerie, ausser es ist 3m lang und hat einen Radstand von 2.8m, dann vielleicht...;)
Jetzt aber wieder back to Topic, sorry für das intermezzo.

Gruss
Urs
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 25/01/2019 05:48

Guten Morgen Urs,

interessante Info bezueglich Militaerstrasse. Bezueglich Ausweichmöglichkeiten kann ich nur bestaetigen. Ich musste nur den 1. Teil der Strecke befahren (Richtung See). Unser Auto war zu diesem Zeitpunkt 2,80m hoch, 2,01m breit und 5,80m lang. Radstand 3,45m mit schmaler Achse. Straße ist super ausgebaut allerdings zugewachsen. Bin fast immer auf Randbefedtigung am Hang gefahren. War fuer die Mitfahrer interessant ueber dem Abgrund zu sitzen. Galerie ist def. nicht einfach zu befahren. Die ersten 2-3km zum ersten Wendepunkt bzw. Parkplatz waren ausreichend. Danach ging es in engen Kehren die durch Holzzaun begrenzt waren den Berg zum Tunnel runter. Einige Motorrad Fahrer gaben mir den Rat die Tunnel nicht zu befahren. Es hatte aus der Decke Felsausbrueche gegeben die nicht beseitigt waeren? Wie gesagt wir wollten ins Klettergebiet. Straße hat uns erstmal nicht interessiert. Scheint in der Gegend einige interessante Militaerstrassen zu geben.

Bezueglich Batterie bin ich bereits mit CZ in Kontakt. Wenn das jetzt unkompliziert geregelt wird kann man den Anbieter empfehlen. Es wird aber auf einen Tagesausflug nach Prag erfordern. Ich halte euch informiert.

Gruß, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 01/02/2019 14:50

Kurzer Update bezüglich Complaint Handling CZ:

Die 4*160AH Zellen wurden heute in Prag unkompliziert ausgetauscht. Die Ursache für die Undichtigkeit an mindestens 3 der 4 Zellen ist weiterhin unbekannt. Transportschaden oder Fehler bei der Herstellung? Wurde ja bereits im Fader erwähnt.
In Japan könnte man diese Zellen so nicht verkaufen. Für uns ist aber nur wichtig dass sie funktionieren und lange ohne weitere Probleme "leben".

Da es sich bei den Lifepo4 um ADR (Gefahrgut) handelt ist es als Privatperson abgesehen von den hohen Kosten nicht einfach einen Rücktransport zu organisieren. Bei undichten Zellen wird es selbst als Firma extrem aufwendig und teuer. .
Somit habe ich mich entschlossen selbst nach Prag zu fahren. Interessante Stadt. Wenn jemand Zeit hat und nicht gleich in 1.000km Entfernung wohnt kann ich eine Direktabholung nur empfehlen (68 EUR Versandkosten vs. Diesel + 18 EUR PKW Maut).
Jetzt warte ich noch auf Kleinteile und dann kann der Zusammenbau starten.


Beste Grüße, Roland
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 08:23

Hallo Roland

Glückwunsch, gut ausgegangen.

Was meinst Du mit der Bemerkung über Japan? Damit ist doch sicher nicht der fehlerhafte Zustand der Zellen gemeint. Solche kann man in Europa auch nicht verkaufen.

Viel Spaß beim Zusammenbauen

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 10:09

Guten Morgen Sepp,

mit Japan Qualität meinte ich die Verarbeitung (sauber verklebtes Gehäuse, Spaltmaße, Kratzer, Dellen, Farbe...) nicht die grundsätzliche Funktion. Die setzen wir mal voraus. Wenn alles langlebig funktioniert stört uns das erst mal nicht. Aber als klassischer Verbraucher greifen wir doch auch lieber im Supermarkt zu den glänzenden Einheits-Äpfeln und nicht zu den (vielleicht) geschmacklich besseren bio bzw. alten Sorten. Der japanische Verbraucher legt hohen Wert auf sauberste Verpackung der Ware. Selbst kleinste Farbunterschiede oder fast unsichtbare Kratzer auf der Verpackung würden die Wareneingangsprüfung nicht überstehen.

Zurück um Zusammenbau. Ich überlege gerade wie ich das Gehäuse leicht bauchen kann. Bei Verwendung von Siebdruckplatten (9mm Längsteile 433*305mm und 12mm Sitenteile 130*305mm) wären das schon mal 2,8kg. In welcher Plattenstärke hast du deinen Batteriekasten (PVC) gebaut. Vermutlich ist das PVC Material noch schwerer. Was wäre aus deiner Sicht die minimalste Plattenstärke damit man es noch schrauben und kleben kann (ist ja im Innenraum bei mir und der Kasten hat keine tragende Funktion. Gibt es evt noch Anregungen aus dem Forum wie man den Batterierahmen leicht gestalten kann und welche alternativen (leichten) Materialien sich schon bewährt haben. Ursprünglich wollte ich ein Gehäuse (bis halbe Höhe der Zellen) aus Alu 3mm Lochblech biegen und an einer Stirnseite mit Siebdruckplatte versehen für die Installation von Relay / Sicherung … Ein Deckel war nicht eingeplant. Nach Sichtung der offenen Leiterplatten (Smart BMS) und die notwendige Verkabelung tendiere ich jetzt zu einer Abdeckung um das Risiko von evt. Kurzschlüssen … / Feuchtigkeit … zu reduzieren. Aus welchen Materialien sind denn die fertigen LIFEPO4 Batterieeinfassungen gebaut. Nicht alle Hersteller arbeiten mit vollständig geschlossenen Kunststoffgehäusen. Interessant wäre eure Erfahrung welche lichte Höhe ich für die Installation der Balancer, BMS Leiterplatten einrechnen soll. Das Modul hat eine Höhe von 277mm an den Polen und am Gehäuse 275,5mm. Ich hätte jetzt 3cm zusätzliche Höhe eingeplant. Ist das realistisch?

Zusatzfrage: Wenn ich mit Siebdruckplatten arbeite würde ich die Platten wo möglich aufbohren (Lüftung der Zellen bzw. Gewicht einsparen). Macht das Sinn oder sollte der Batteriekasten 100% verschlossen sein (Installation im Innenbereich).

Die Abmessungen / Anordnung meiner 4 Zellen (H/B/T): 275,5mm / 415mm / 130mm. Somit nicht der klassische Zusammenbau. Wie mehrfach geschrieben stehen mir in der Tiefe max 195mm zur Verfügung. In der Höhe bin ich teilweise eingeschränkt wenn ich die bisherige Installation nicht umbauen kann / will...

Besten Dank, Roland

Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 10:19

Hallo Roland,
meine "Batteriekiste" für die 160 Ah-Zellen habe ich aus 9 mm Siebdruck gebaut und an der kurzen Seite zusätzlich Gewindestangen eingesetzt. Ich habe sie zwar nicht gewogen aber schwer ist das sicher nicht geworden.

[Linked Image]

Oben habe ich zur Sicherheit noch eine Makrolonplatte aufgesetzt.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 11:19

Hallo Horst,

das ist ein sehr guter Vorschlag und gefällt mir gut. Erscheint mir einfach zu realisieren und könnte def. leichter sein.

Vielleicht könntest du mir noch einige Detailfragen beantworten (mindestens 6 in der Zahl - ich habe schon ein schlechtes Gewissen):
a) Wie verhinderst du, dass die 4 Module beim Transport durchrutschen (sollte max 2-3mal im Leben einer Batterie passieren - Ein- und Ausbau). Hast du auch einen Boden eingeschraubt bzw auch mit Gewindestangen gearbeitet.
b) Welche Funktion hat die schmale Siebdruckplatte mit den 3 runden Ausschnitten und welchen Durchmesser hast du für die Gewindestangen verwendet?
c) Welche Stärke hast du bei der Makrolonplatte verwendet? Gibt es ja ab 2mm aufwärts.
d) Wieviel Abstand hast du zwischen Batterie Zellen und Makrolonplatte? Welche Höhte hat deine Batteriekiste?
e) Wo hast du die restliche Elektronik verbaut e.g. Relay, 100AH Sicherung, Stromschienen …?
f) Wie hast du die Batterie in der Kabine befestigt? Mit Winkeln am Boden verschraubt?

Besten Dank Horst, Roland
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 11:34

Hallo Roland,

zufällig baue ich gerade auch so eine Batterie für einen Freund auf, allerdings die 200Ah Variante. Das Gehäuse hat er aus 15mm Sperrholz gebaut:
[Linked Image]

die leichteste Variante (nicht pistenfest) ist kein Gehäuse zu verwenden sondern nur Kabelbinder, da die Zellen für sich stabil genug sind:
[Linked Image]
Da benötigt man natürlich noch ein Zurrband für das Gesamtpaket und dies funktioniert nur für kleine Kapazitäten (hier 60Ah).
Ich habe mir als Abwandlung überlegt statt Kabelbinder stabile Paketumreifungen mit breiten Kunststoff- oder sogar Stahlbändern zu verwenden.
Gut wenn man Zugang zu einer Versandabteilung mit der entsprechenden Ausstattung hat.

Aber nun zur Elektrik des Bausatzes: Haben die 160Ah Zellen auch M12 - Gewinde ? dann hättest du auch dieses Problem:
[Linked Image]
Die Verbindungsbleche sind zu breit und können einen Schluß auf eine Leiterbahn bekommen, da sie ja für guten Kontakt mit M12-Gewinde angepresst werden.
Ich habe deshalb die Bleche an den betreffenden Stellen abgefeilt:
[Linked Image]

Die Klemmen der Datenverbindungsleitungen zwischen den Platinen sind auch nicht sehr wackelsicher, gefällt mir nicht, hab aber noch keine Lösung.
Relais und alles andere muss sich ans Fahrzeug anpassen, aber das ist noch in Russland.

Gruß
Erich
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 12:52

Hallo Roland,
hier meine Antworten:

a) Wie verhinderst du, dass die 4 Module beim Transport durchrutschen (sollte max 2-3mal im Leben einer Batterie passieren - Ein- und Ausbau). Hast du auch einen Boden eingeschraubt bzw auch mit Gewindestangen gearbeitet.

Ich habe einen Boden eingebaut. Wenn man genau auf das Bild schaut erkennt man ihn wenn man es weiss.

b) Welche Funktion hat die schmale Siebdruckplatte mit den 3 runden Ausschnitten und welchen Durchmesser hast du für die Gewindestangen verwendet?
zur Stabilisierung, vermutlich hätten auch die Gewindestangen gereicht. Die Gewindestangen sind 5 mm.

c) Welche Stärke hast du bei der Makrolonplatte verwendet? Gibt es ja ab 2mm aufwärts.
4 mm, hatte ich auf Lager

d) Wieviel Abstand hast du zwischen Batterie Zellen und Makrolonplatte? Welche Höhte hat deine Batteriekiste?
Ich denke es sind 1,5 cm über den Polschrauben.

e) Wo hast du die restliche Elektronik verbaut e.g. Relay, 100AH Sicherung, Stromschienen …?
In dem Staufach, siehe Foto

f) Wie hast du die Batterie in der Kabine befestigt? Mit Winkeln am Boden verschraubt?
Vor und hinter der Batterie ist eine Leiste am Boden, seitlich wird sie durch die Staufachwände fixiert und oben habe ich eine ca. 3 cm breite Leiste darübergesetzt die an den Staufachwänden fixiert ist. Ist auf dem Foto noch nicht montiert.
[Linked Image]

[Linked Image]
Gruß,
Horst
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 13:35

Danke Horst für diese ausführliche Beschreibung.

Die 160AH Zellen haben ein M10 Gewinde. Leider passen selbst die M10 nicht durch die vorgegebenen Löcher der Platinen. Ich vermute mal du hast die Löcher aufgebohrt. Ein Kollege aus dem Forum hat das ohne Bohrung gelöst.
Die Kupfer Verbinder sind in etwa 23mm breit. Somit werde ich diese auch abschleifen bzw. durch Kupfer Stromschienen 20+3mm ersetzen. Für meine Anordnung muss ich mir einen Verbinder selber bauen.
Somit sollten sich zukünftige Käufer des Bausatzes gleich überlegen ob sie sich nicht im Internet für 15,5EUR inkl. Versand eine 50cm lange Kupfer 20*3mm Stromschiene kaufen (in etwas so teuer wie 3* Verbinder aus dem Bausatz). Ich sehe du verwendest bei 1 Batterie M12 Schrauben mit Kopf und bei der anderen Batterie Gewindestangen. Was war hier die Überlegung?

Frage: Du verbaust wohl auch gerade das 123 BMS von EV-Power? Da liegen noch 2 blaue Teile für Input und Output mit dabei. Die sehe ich bei dir noch nicht verbaut. Auch diese sind nur auf 20mm ausgelegt. Somit dürfte die Stromschiene nicht über 19,5mm haben. Oder man verwendet ein Kupferkabel.

Gruß, Roland
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 13:54

Hallo Roland,
die Platinen hab ich auf 12mm aufgebohrt, ist ja kein Problem.
Ja, die Verbinderbleche passen gar nicht zu den Durchführungsöffnungen der blauen Stromwandler. Deshalb werde ich am Pluspol nur Kabelschuhe verwenden und dann die Kabel dann durch die Sensoren führen.
Werde erstmal nur einen Test mit der Software dazu machen, da ich nicht, weiß wo später die Kabel im Fahrzeug verlaufen und wo ich die Sensoren anbringen kann.

Ach ja noch was: ich hab die Wölbungen der Verbindungsbleche nach unten eingebaut, sieht man am Foto nicht, aber sonst würde man ja die Leiterplatten unter erhebliche Spannung setzen.
Die mechanische Ausführung dieses Systems Bleche - BMS ist noch optimierungsfähig.

Gruß
Erich
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 13:58

Hallo Roland,
ich habe einen Minimalaufwand getrieben und diese Balancer verbaut https://www.faktor.de/bms/balancer-und-fix-programmierte-bms/balance-modul-cbm1x.html
Da waren die Platinen etwas zu kurz, daher habe ich sie mit Kupferblechen verlängert.
Zur Überwachung habe ich das Celllog s verbaut und es funktioniert seit 3 Jahren absolut problemlos.
Ich habe immer Gewindestangen verwendet, das täuscht auf dem Foto etwas.
Gruß,
Horst
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 18:16

Hallo Roland

Ich habe das PVC-Material für die Batteriekiste deshalb gewählt, weil meine Batterie unter dem Fahrerhaus und damit voll im Wasserstrahl der vorausfahrenden Autos liegt. PVC ist dauerhaft wasserresistent, Holz eben nicht.

Plattenstärke war 10mm für den Rahmen, in den die Gewinde gebohrt wurden, also Bodenplatte und drei Stirn-Seitenwände. Die Längs-Seitenteile und der Deckel sind 6mm stark. Damit ist diese Kiste kein ausgesprochenes Leichtgewicht mehr. Ca. 7 kg wiegt die leere Kiste, ca 42kg der ganze 200 AH Batterieblock brutto. Kein Leichtgewicht. Vorher hatte ich 3x20kg Optima und ca. 62kg brutto bei 165 AH Blei. Die beiden Stahlträgerwinkel, baugleich mit den Winkeln für den 70 Liter-Tank kommen natürlich noch dazu.

Die Montagehöhe, also die Höhe zwischen Batterie und obere Abdeckung hängt ein wenig von der verwendeten Elektronik ab. 3-4 cm sind das bei mir auch. Ich habe abgesehen von 2 Anschlüssen auch Gewindestangen verwendet, zuerst damit die Hochstromverbindungen zur Nachbarzelle mit dem höchsten empfohlenen Drehmoment angezogen, danach über diese Anzugsschrauben die Elektronikplatinen und Niederstromanschlüsse mit niedrigerem Anzugsmoment darübergeschraubt. Die Elektronikplatinen sind dadurch gut einen cm höher als die Batterieoberseite und deren Bauelemente und Anschlüsse tragen auch noch mehr als 1cm auf. Also 3cm ist wohl das Mindestmaß.

[Linked Image]
An zwei Anschlüssen, im Bild vorne links und zwei Anschlüsse weiter hinten hängen noch Temperatursensoren dran, für den Batteriebooster und für den Victron Batteriecomputer. Diese Sensoren konnte ich nicht an M12 Gewindestangen montieren. Hier sind also M12 Gewindebolzen mit zusätzlichem Innengewinde M6 für die Temperatursensoren.

Bisher (halbes Jahr) funktioniert alles.

Sepp
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/02/2019 18:22

Eines habe ich vergessen, Du wirst das aus den vielen Bauanleitungen im Netz aber sicher schon gelesen haben:

Die Hochstromanschlüsse, also der Aluring an der Batterie und die Kupferstromschienen müssen direkt vor Montage mit feinem Sandpapier blank gerieben werden und dann kommt noch diese dunkelgraue Paste gegen Oxidation dazwischen.

Sepp
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/02/2019 10:26

Danke Horst, Erich und Sepp,

ich habe gerade noch mal die Schrauben für die Batteriepole im Netz geprüft. Die Winston Zellen von 100 bis inkl. 160AH haben M8 Gewinde. (nicht M10) Ich gehe davon aus, dass die Löcher in der Platine für M6 Schrauben sind? Bei euren 200AH Modulen sind dann M12 Gewinde verbaut.

Erich, muss man da keine Angst haben wenn ich die Platinen aufbohre? Was muss man da beachten oder was könnte schief laufen? Horst hat die Kupferverbindungen mit Bug nach oben verbaut. Für das EV-Power 123/BMS
empfiehlst du den Bug nach untern zu verbauern? Warum ist denn überhaupt ein Bug drinnen und warum ist der isoliert? Ich vermute die Isolierung soll Möglichkeit eines Kurzschlusses reduzieren. Da ich mir einen Verbinder
selber bauen muss würde ich entweder einen Schrumpfschlauch oder Isolierband verwenden.

Sepp, kann mich noch grob erinnern das man hier eine Paste verwenden soll. Muss ich noch mal lesen wenn ich die Batteriekiste fertig ist. Heute habe ich mal 2m M6 Edelstahl Gewindestangen und die 3mm Abdeckung bestellt.
Somit sollten alle Materialien nächstes Wochenende eingetroffen sein.


Noch mal vielen Dank, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/02/2019 10:45

Der Bug ist darum drin dass weder Zug- noch Druckkräfte auf die Pole ausgeübt werden wenn die Polverbinder arbeiten.
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/02/2019 12:13

wie ozy sagte dient das um mechanische Spannungen zu verringern, da die Batterien sich untereinander durch Temperatur leicht bewegen können.
Wenn du starre Kupferschienen verwendest, kann natürlich kein Ausgleich stattfinden.
Der Schrumpfschlauch ist nur Berührschutz um Kontakt Möglichkeiten zu verringern.
Du darfst beim Bohren nur das Loch treffen und nicht die Elektronik.
Das mit den säubern und einschmieren der Zellpole sehe ich nicht so eng, im "Operators Manual" von Winston finde ich keine Angaben dazu

Gruß
Erich
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/02/2019 12:19

Schälbohrer/Stufenbohrer verwenden.

Einen normalen Bohrer kann es ins Material reissen/beissen und dann ist das Teil zerstört.

Es spielt im übrigen keine Rolle ob die Platine unterhalb oder oberhalb des Vetbinders/Anschlusses montiert wird.
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 03/02/2019 18:18

Hallo Roland,
da die Leiterplatte direkt am Anschlußpol liegt, würde der Bug nach oben verbaut, die direkt darauf liegende Leiterplatte auch nach oben verbiegen oder gar brechen. Deshalb habe ich mit den Orginalschrauben des BMS-Sets die Ausbiegung nach unten gelegt.
Horst und Sepp haben längere Gewindestangen verwendet und direkt an den Polen die Verbinder angeschraubt und erst darüber eine Mutter als Abstandshalter und darauf oberhalb die Schaltungen anschraubt.
Somit ausreichend Abstand zur Erhöhung des Bugs gewährleistet.

Nebenbei: Anschraubmomente und Anschleifempfehlung hab ich jetzt auch als Video auf der GWL-Seite gefunden.

Gruß
Erich
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/02/2019 16:31

Hallo Horst,

bezueglich Batterieghaeuse hatte ich folgende Frage. Wieviel mm sollten die beiden Seitenwangen die Batteriezellen ueber- stehen damit die Lösher fuer die Gewindestangen nicht ausreißen (9mm Siebdruckplatten)

Besten Dank, Roland
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2019 08:54

Hallo Roland,
bei meinem Batteriegehäuse stehen sie jeweils nur die 9 oder 10 mm über die ich für die Seitenwände brauchte. Ich habe 5 mm Gewindestangen verwendet und diese so eingesetzt dass sie sich an die Sicken an den Batterieseiten anschmiegen dadurch reicht das Material der Siebdruckplatte aus.
Man sieht das wenn man auf dem Bild wo nur die Gewindestange seitlich ist genau schaut.
Die obere Gewindestange die auf der Seite der Kabelanschlüsse ist habe ich zur Vorsorge noch mit Kunststoffrohr ummantelt um Kurzschlüssen vorzubeugen.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2019 14:07

Hallo Horst,
vielen Dank für die zusätzlichen Erklärungen. Trotz Bild sind mir nicht sofort alle Details ins Auge gefallen. Heute wurde der Grundrahmen aus Alu L-Profilen geschweißt und die Seitenteile (9mm Siebdruckplatten) zugeschnitten.
Bezüglich der oberen 5mm Gewindestangen hätte ich noch eine Frage. Wo hast du denn das Plastikrohr gekauft (hättest du hierfür eine Bezeichnung?) Im Baumarkt (Elektro Installationszubehör) habe ich nur Rohre für M16 gefunden.
Meine 8mm Gewindestangen (Pole) hätten jetzt eine Länge von 5cm (3,5cm über Batteriepol). Brauche ich die ganzen 3,5cm oder könnte ich hier noch kürzen. Mein Kasten hätte derzeit mit Deckel
eine Höhe von 32cm. Bei mir kommt es auf jeden cm Höhen an.

[Linked Image]

Das ist mal für den 1. Eindruck wie der Rahmen aussieht. Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen.

Danke an alle die mich hier in den letzten Wochen unterstützt haben.

Gruß, Roland
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2019 14:56

Hallo Roland,
als Plastikrohr habe ich eine dünne Kunststoff-Leitung aus dem Kfz-Zubehör genommen wie sie für Luftdruck und Treibstoffleitungen verwendet werden. Die hatte ich in meinem Vorrat.
Du kannst natürlich auch Isolierschlauch https://shops.venditio.com/fahrzeug...PSESSID=3d3a0b9d2b4c4f78e9ba09b5ad52bda4
nehmen.
Die Bolzenhöhe mußt Du einfach abmessen wenn Du alle Anschlüsse auf den Pol geschraubt hast inclusive Muttern, dann reichen 3 mm Überstand aus. Meine Gwindestangen haben etwa 3 cm. Oben habe ich mit der Eisensäge einen Schlitz eingesägt um sie mit dem Schraubendreher eindrehen/halten zu können.

Sieht ja professionell aus was Du baust. Weiter viel Spaß.
Gruß, Horst
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/02/2019 18:47

Ein Stück Schrumpfschlauch wäre auch genügend.
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 17/02/2019 16:07

Guten Abend,

anbei eine kurze Anregung für Nachbauer:

Alu L-Profilstangen ca. 2,2mm Schenkellänge verschweißt
2*8mm Siebdruckplatten (stehen bei mir 42,5mm über obere Kante Batterieblock und seitlich 12mm über)
4*6mm Gewindestangen
Moosgummi auf den Aluschenkeln (nur längs). Moosgummi am Boden musste ich wieder entfernen. Hat leider mit den Löchern nicht mehr harmoniert. (Vermeidung von "Reibung" an den Batterieblöcken)
1* Makrolon® farblos schlagfest 3mm (noch nicht geliefert und somit nicht auf den Bildern).
Silikonschlauch - hätte auch etwas dünner (Wandstärke und Durchmesser) sein können. Dafür hat er nichts gekostet (Reduzierung des Risikos eines Kurzschlusses. Vermeidung von "Reibung oben und seitlich an den Batterieblöcken durch die Gewindestangen)

Der Alu Grundrahmen wird dann vor Einbau (Verschraubung am Kabinenboden entsprechend Einbausituation gekürzt. Dto für die derzeit noch an einer Seite überstehenden Gewindestangen.


[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

Jetzt warte ich nur noch auf den 100AH 12V Sicherungsautomaten der noch im Zoll liegt und vermutlich dort vernichtet wird. Man muss bei Bestellungen leider heute immer davon ausgehen, dass die Ware direkt aus China kommt. Werde jetzt einen neuen bestellen aus Gera. Da ist er dann hoffentlich schon verzollt. Mal sehen ob das Geld von Amazon wieder via Paypal aus China eintrifft? Das ist mein 1. Projekt wo alles daneben geht. Zum Glück gibt es von euch starke Unterstützung.

Bilder von der elektronischen "Baustelle" kommen bald.

Gruß, Roland
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 05:33

Guten Morgen,

jetzt sind die letzten Teile fuer die Elektronik eingetroffen.

Hallo Horst,
in diversen Foren liest man, dass vor Zusammenbau der einzelen Zellen diese noch mal vollständig aufladen soll. Laut eines Kollegen sind die Winston Module (EV Power) bereits geladen und ergaben im 4er Block 14V. Er hat diese nicht vorher einzeln auf 100% aufgeladen.

Gibt es wissenschaftlich bewiesene Gruende warum die einzelnen Zellen vor Montage 100% geladen sein müssen. Falls man das nicht macht, mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen?

Besten Dank, Roland
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 08:41

Hallo Roland,
ich habe mich nicht besonders darum gekümmert. Ich habe die Zellen einzeln gemessen und festestellt dass sie alle die gleiche Spannung hatten. Dann habe ich sie verbaut.
Sollte es wirklich eine Differenz geben würde sich diese ja durch die Balancer in kurzer Zeit ausgleichen.
Möglicherweise stammt die Information mit dem Vorladen aus der Zeit in der noch keine Balancer verbaut wurden.
Da ich aber kein Elektroniker bin kann ich hier auch keine Vebindliche Aussage treffen.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 08:48

Hallo,

wenn die unter 2,5V pro Zelle kommen (also bei üblicherweise 4 Zellen in Reihe - dann 10V) wird das Laden "kritisch".

14V (4er Block) ist kein Akt, wohl immer mit einem - zu den Daten der Zellen passenden - Ladegerät laden - Stichwort Strombegrenzer.

Gruß
Benedikt

p.s. Bin mitten in der Überlegung mir 4 LiFeYPO 200AH - Winston über alibaba anzuschaffen. Mich stören noch die 500€ Versandkosten.

Meinen alten 110Ah Block nutze ich zukünftig als Starterbatterie.

Gute Seite über BMS ist http://www.bestechpower.com

BMS
Geschrieben von: SeppR

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 10:17

alibaba ist doch das chinesische Amazon, oder?

Also Kaufen direkt in China. 500 Euro sind dann wohl Transport und Zoll. Wie geht das mit Reklamationen?
Roland hat mit seiner tschechischen Bezugsquelle doch die Erfahrung gemacht, dass eine Rücksendung wegen Gefahrengut nicht ganz trivial ist.

Sepp
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 12:30

Hallo Roland,

Den Vorgang nennen die Importeuer "Intitialisierung", damit wird als Dienstleistung auch was verdient.
Wenn deine 4 Zellen 14V haben, bedeutet das nicht das sie schon ganz voll sind. Nach dem Hersteller darf jede Zelle bis 4,0V abkriegen, die meisten Importeuere legen die Grenze bei 3,6V fest.
Wenn der Hersteller alle produzierten Zellen auch noch vollaufladen würde, käme die Produktion ins Stocken, zumindest müsste er die Zellen erheblich teuerer verkaufen.
Und als Endkunde weiss man nie ob die Zellen aus der gleichen Charge stammen, daher macht es schon Sinn sie erstmal auf einen gleichen Zustand zu bringen.
Dazu brauchst du ein regelbares Labornetzteil, mit dem du die Ladespannung genau einstellen kannst. Vorschlag von mir: 3,6V bis kaum mehr ladestrom fliesst.
Falls nicht vorhanden, würde ich vor der ersten Stromentnahme für eine gute Vollladung durch die Sonne sorgen.

Es gibt von Winston ein gutes Manual für alle Batterien, mit viel Infomation u.a. zu Gefahrstoffen, Brandverhalten, und da ist ziemlich genau beschrieben wo die Grenzen liegen, und die sind großzügiger als die von GWL und EV-Power beschrieben werden.

Auswirkungen wirst du wahrscheinlich kein erleben, bei 8000 Zyklen wird dir das keine merkliche Veränderung bringen.

Übrigens. wenn du das BMS anschliesst, kannst mich anrufen. Es gibt da doch ein paar Stolperstellen und die Anleitung ist etwas dürftig.

Gruß
Erich
Geschrieben von: Pinkpanther

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 19:14

Original geschrieben von Dbrick

Übrigens. wenn du das BMS anschliesst, kannst mich anrufen. Es gibt da doch ein paar Stolperstellen und die Anleitung ist etwas dürftig.

Hallo Erich,

Noch ist es bei mir nicht so weit, bin aber schon am mich etwas einlesen falls meine AGM mal über den Jordan geht. Darum lese ich auch hier sehr interessiert mit. Kannst du vielleicht ein paar Sätze zu den Stolperstellen schreiben?

Danke und Gruss
Urs
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 21/02/2019 20:14

Hallo Urs,
ich meine nur das spezielle "BMS 123 Smart" von der Firma, EV-Power das auch Roland als Paket mit den Winston - Zellen gekauft hat.

https://www.ev-power.eu/_d4493.html

Ist das auch deines ?
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/03/2019 08:40

Guten Morgen,

heute geht es mit dem elektronischen Zusammenbau der Batterie los. Best case kann ich die Batterie schon am Montag im Fahrzeug testen. Der Umbau wird leider doch mehr Aufwand verursachen als geplant. Nach dem Motto wenig Raum viel Arbeit.

Frage. Ich hatte für meine Bleibatterie ein Sterling B2B BB1250 mit 45 AH im Einsatz. Leider gibt es hier noch keine Life Einstellung.
Folgende Batterietypen sind möglich:
A) Offene Blei Säure --> max. 14,8V20C - Ausgleichsladungszeit beträgt zwischen 1-3 Std und wird autom. berechnet
B) Gel / Exide --> max. 14,4V 20C - Ausgleichsladungszeit beträgt mindestens 12Std und wird autom. berechnet
C) GEL USA spec. --> max. 14,1V - Ausgleichsladungszeit beträgt mindestens 4-10 Std und wird autom. berechnet
D) geschlossene Blei Säure & AMG --> max 14,4V 20C - Ausgleichsladungszeit beträgt mindestens 4-8 Std und wird autom. berechnet

Welcher Batterietyp würde für die Life geeignete sein? Muss ich mir einen neuen B2B Lager kaufen der auch eine Life unterstützt damit die LifiPo4 Zellen keinen Schaden nehmen?

Wie gesagt ich setzte auch das BMS 123 von EV-Power ein.

Ich habe mit einigen Kollegen hier im Forum schon gesprochen. Die würden die Kurve für die geschlossen Blei Säure & AMG einstellen (Varinate D).

Gibt es hier evt. einen oder mehrere Stolpersteine die noch nicht bedacht wurden?

Besten Dank, Roland
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/03/2019 09:15

Antwort D ist korrekt, hab ich bei meinen Recherchen damals mehrfach Bestätigt bekommen.
Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 02/03/2019 22:31

Hallo Roland

LiFePO4 braucht keine spezielle Ladekurve und kann, sofern Ladestrom und -spannung innerhalb der im Datenblatt genannten Bereiche bleiben, mit allen Ladekurven / -profilen umgehen. Wichtig ist nur, dass die Ladeschlussspannung auf das BMS abgestimmt ist. D.h. dass am Ende des Ladevorgangs eine Gesamtspannung am Akku anliegt, bei der das BMS die einzelnen Zellspannungen zum Ausgleich bringen kann („Balancing“, „Bypass“), dass diese Spannung aber auch nicht zu hoch ist, und das BMS mehr „mitkommt“, und die Spannungen einzelner Zellen über den Maximalwert gehen.

Das sind nicht automatisch 14.4V (=4 x 3.6V), denn beim BMS123 kann Vbypass eingestellt werden, aber ich finde im Manual https://files.ev-power.eu/inc/_doc/attach/StoItem/4493/User-Manual-BMS123-Smart.pdf nicht, wie dieser Wert ab Werk eingestellt ist. Ich verwende die LiPro-Balancer, die sind auf 3.6V und nicht einstellbar. Ich empfehle Dir daher, diesen Wert einzustellen.

Dann musst Du sicherstellen, dass Du den Ladevorgang unterbrichst, sobald die Spannung einer Zelle Vmax überschreitet, sonst kann die Zelle Schaden nehmen. Beim LiPro-Balancer ist Vmax=3.8V, beim BMS123 kann ich es nicht sagen. Das kann bereits bei 14.4V Gesamtspannung passieren, wenn die Zellen so stark ungleich geladen sind, dass der Balancer nicht mehr „mitkommt“; sprich, dass der Bypass-Strom einer Zelle höher als 1A (balancing current) sein müsste, was aber BMS123 nicht abkann. Dann fliesst weiterhin ein Strom durch die Zelle und lädt sie weiter, sodass ihre Spannung trotz Balancer weiter ansteigt. Ja, auch über Vmax hinaus, wenn Du den Ladevorgang nicht abbrichst.

Wie hast Du diese Abschaltung des Ladevorgangs bei Dir gelöst? (Stirling, Solar-Controller, 230-V-Ladegerät)

Besten Gruss
--
oliver
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/03/2019 09:40

Hallo Oliver,

vielen Dank für die Info. Es ist hoch ein 123smart Relay verbaut. Die Abschaltung wurde im BMS auf 14V eingestellt.(4*3,5V)

Battterie ist jetzt auf 14.0V geladen. Jetzt habe ich aber das Problem, dass bei laufendem Motor der Sterling BB1250 nicht mehr abschaltet. Der läuft munter weiter. Die Blei Säure Ladekurve mit 14,8V wurde beim Sterlingen belassen. Laut Manual will der Sterling die Batterie 1-4 Std. laden. Nachdem das Relay bei voller Ladung der Lifepo4 abschaltet geht der der Sterling vermutlich von 0 V aus und will weiter laden. Somit läuft der Lüfter einfach weiter.

1. Fix: Haupt Switch ausgeschalten damit der Sterling abschaltet (Lichtmaschine aus). Das ist allerdings keine Dauerlösung da sich dann der BM meldet "Starterbatterie leer". Hat jemand eine Idee was hier das Problem beim Sterling sein kann bzw. wie man das umgehen kann? Wäre jetzt ja schade jetzt nach 2 tägigen Umbau noch mal den B2B wechseln zu müssen. Es würde dann ein Votronic VCC 1212-50 werden.

Bilder folgen noch.

Danke, Roland

PS Der Temp Sensor vom Sterling ist noch nicht auf dem Minuspol auf der Life angeschlossen. Sollte aber bei den derzeitigen Raumtemp. von 16°C kein Problem darstellen (Sterling Gehäuse war nach 15m Arbeit bei Volllast auch noch kalt).
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/03/2019 11:28

14V ist zu tief, 14.4 ist noch einhelliger Meinung passend für LiFeYPo.
Die Oberspannungsabschaltung kannst irgendwo auf 15V setzen, es ist ja nur der Fallschirm genauso wie die US Abschaltung. Im Alltag soll das Ladegerät seinen Job machen.

Du musst ja mit der Ladung so hoch kommen dass die Balancer gerade ansprechen.

Lisun hat das doch in seinem Forum bis ins kleinste Ausgeführt, kennst du das?

Den Sterling hast du jetzt nicht auf Variante D eingestellt wie auf der vorigen Seite besprochen?
Warum?
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 04/03/2019 13:04

Hallo Ozy,

vielen Dank für die Info. Wie bekannt bin ich nicht der "Elektroniker" und war somit nur der "Werkzeugträger". Somit müsste jetzt mein Kollege die Fragen beantworten der den gleichen Set-up hat wie ich (allerdings mit Votronic B2B - aber auch noch nicht mit LIFE Einstellung).

123smart BMS Einstellungen im Set-up
Vmin: 2,90V =11,6V)
Vmax: 3,70V= 14,8V)
Vbypass: 3,50V= 14,0V)

Somit müsste ich den Vbypass auf 3,60V verändern.

Die Zellen zeigen derzeit alle 3,34V = 13,36V bei 10°C an. Das macht mich jetzt aber stutzig. Der Philippi BCM kann doch nicht in 2 Std die Differenz von 14V verbrauchen. Waren die Zellen doch noch nicht auf 3,5V geladen? Das Relay hat aber abgeschalten.

Unabhängig von der Einstellung des 123smart BMS bleibt immer noch die Frage offen warum der Sterling nicht abschaltet und der Victron schon? Der Sterling hat auch nicht beim AMG Programm mit 14,1V abgeschalten.


Gruß, Roland





Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/03/2019 14:28

Anbei die angekündigten Bilder vom Aufbau und Einbau der LIFEPO4 160AH Batterie:

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

[Linked Image]

Zwischenzeitlich habe ich Sterling angeschrieben ob der STBB1250 mit einer LIFE harmoniert.
Vielleicht betreibt ja jemand einen älteren B2B Sterling (noch ohne Life Kurve) erfolgreich mit einer LIFEPO4.
Bei mir läuft der Sterling (Kühler) weiter nachdem das BMS die Ladung mittels Relay unterbricht (Batterie voll).
Reini hat es in einem älteren LIFE B2B Post vermutlich auf den Punkt gebracht. Die Sterling Geräte verarbeiten
sehr viel Parameter und dadurch können sie auch störanfällig sein bzw. wie in meinem Fall ohne "Trick" (den
ich noch nicht kenne) für nicht vorher festgelegte "Anwendungen" eingesetzt werden.

Mit meinem heutigen Wissenstand würde ich wohl jetzt ein Votronic B2B (VCC1212-50) greifen. Preislich sind die
in der selben Liga. Oder kann hier jemand noch ein besseres Geräte um die 300 EUR empfehlen?

Gruß, Roland

PS Deckel ist auf den Bildern noch nicht installiert!
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 05/03/2019 15:09

moin,
... und oben stützen sich die Gewindestangen gegen die 123SmartBMS- Platinen ab?
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/03/2019 19:57

Guten Abend Benidikt,
kannst du bitte deinen „Satz“ spezifizieren. War das jetzt ein Statement oder eine Frage? Klar sind die Platinen mit dem vorgeschlagenen Drehmoment angezogen. Das Loch wurde auf M8 vergroessert. Wie haettest du das gemacht bzw. die Montageanweisung verstanden.

Bezueglich des Sterling B2B Booster Themas hat noch keiner eine Idee oder Lösung. Der Sterling Kollege hat das Problem bzw. Aufgabenstellung noch nicht verstanden. Unabhängig wie man jetzt das BMS einstellen sollte waere es optimal wenn der Booster abschaltet wenn das Relay die Stromzufuhr zur Lifi trennt. Derzeit bei mir bei 14V.

Es gibt hier doch einige Elekto Experten die die alten Sterling Booster auch kennen. Alt = ohne Lifi Kurve.

Besten Dank, Roland
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 06/03/2019 20:51

Hallo Roland,

die oberen Gewindestangen sollten bevorzugt neben den Winston sitzen - auf gleicher Ebene wie die Stangen darunter.
Mit Deiner Anordnung kannst Du nicht ausschließen, dass die BMS-Platinchen seitliche Kräfte auffangen müssen.
Wegen "rausspringen" der Blöcke sind die ok.

Dieser Bereich ist gemeint.

[Linked Image]

Ich lege meine flach auf die Seite, unten einen Kasten mit PVC-Schaumplatten (3,5to ZGG ist das Ziel !) und TANGIT-Kleber gebaut.
Da der Block "saugend" in den schmalen Wäscheschrank passt kommen vor der Verdrahtung noch zwei Spannbänder drum.
Die beiden mittleren Blöcke stehen mittig aufeinander. so dass ein Spalt für den Temperatursensor bleibt (4mm hoch 14,5mm breit).
Die anderen Blöcke sitzen quasi "Nut und Feder" versetzt (exakt 10mm Versatz). Der 8mm PVC-Deckel wird mit festgestrapst. Im Boden sieht man die zwei gesägten Nuten für das Umreifungsband.
Ich denke ich mache noch Doppelklebeband zwischen die Blöcke. Einige der mittigen Schlitze werden mit 4mm PVC-Streifen aufgefüllt um die Scherkräfte aufzufangen.
(links ist Fahrtrichtung.)
Ich habe etwas von den Alu-Muttern der Winston abgefeilt, dass die Kupferschienen mit dem Bogen zum Block hin zeigen. Das gibt plane Auflagefläche für die Platinen und Kabelschuhe.

[Linked Image]


... und das Internet hat immer Recht: flach Legen geht nur mit der Mutter. smile


Gruß
Benedikt
Geschrieben von: Dbrick

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 08/03/2019 23:00

Hallo Benedikt,
hast du das mit der waagrechten Betrieblage der Akkus verifiziert ?

Im Winston-Manual (dem traust du ja nicht) konnte ich dazu nichts finden. Lediglich bei der Lagerung sollten die Zellen nicht länger ("in long time") über Kopf stehen (was vieleicht Rolands Transportschaden erklären könnte).
Allgemein wird in den deutschsprachigen Foren (denen ja auch nicht) nichts negatives allgemein zu liegender Betriebslage geschrieben.
Ich hab nur ein gegenteiliges Bild gefunden:
[Linked Image]
aber ohne Text und Quelle.
Ist aber auch nicht meine Baustelle aber wüsste ich doch gern.

Korrektur: ich hab die Seite gerade gefunden:
http://elmoto.net/showthread.php?t=694
Das ist jetzt in Englisch und kann man das jetzt dann glauben ?

Gruß
Erich

Geschrieben von: Dámedos

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2019 00:51

Ich glaube, das stammt im Original von visforvoltage.org und der Poster des Beitrags, jdh2550_1, hat das damals selbst gezeichnet, um seine Hypothese zu erklären. Ich habe mal selbst länger gesucht, aber Winston schweigt sich über Montagepositionen aus. Es scheint aber tatsächlich einen flüssigen Elektrolyten zu geben (Sicherheitsdatenblatt von Winston), oft ist dieser nämlich in Gel-Form. Aber das PDF spricht spezifisch von einer Elektrolytenlösung ("electrolyte solution").
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2019 08:46

Moin,
ich vertraue da blindlinks dem Internet!
Auf der von Erich verlinkten Bremach Postille zu den Lithium Bakterien ist 3 mal die Rede von LiYFePO4 Batterien.
Da schreiben sicher Leute mit echt Ahnung.
Gut die andere Hälfte der Welt spricht von LiFeYPO4- Zellen, aber die können sich ja irren.
Komm, wir essen Opa!

Das Geheimnis um das in den Zellen rumschwabbernde Elekrolyt hat sich bereits als "freie Energie" herausgestellt!
Wenn die erst ein paar mal gebunden ist, dann wabbert da nix mehr.

Zitat aus "https://visforvoltage.org/forum/9972-thundersky-cell-orientation":
"My past experience was that with brand new Thundersky/Winston cells and GBS cells, some "sloshing" of free electrolyte can be heard when the cell is shaken, but after a couple charge cycles, all free electrolyte disappears."

Im Umkehrschluss weiss man jetzt erst im Nachhinein, warum klassische Blei-Säure Batterien so schwer und - gemessen am Gewicht - so ineffektiv sind. Die ganze "freie Energie" schwappt ständig ungenutzt in den Zellen. Das hat Jahrzehnte gedauert bis jemand kam und die AGM erfand oder besser noch die "Optima" Bakterien.
Da schwappt nix mehr und ich baue die bevorzugt auf der Seite liegend ein - so weis man gleich, von welcher Leuchte man auf die Position angesprochen wird.

Gruß
Benedikt







Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2019 09:02

Guten Morgen,

gestern hatte ich ein Gespräch mit Sterling. Dort wurde mir bestätigt, dass der Kühler vom B2B (auch ohne Lifepo4 Ladeeinstellung) bei laufendem Motor abschalten müsste wenn:
a) Batterie voll gelanden ist
b) B2B nicht warm ist.
Der Zustand b) war def. gegeben. Ob die Batterie jetzt wirklich voll geladen ist kann ich derzeit noch nicht 100%ig bestätigen. Hier scheint am Set-up (evt. Verkabelung / Jumper Einstellung) noch ein "kleines" ungelöstes Problem zu geben.
Ich habe jetzt wie von Ozy geschrieben auf die geschlossene Blei / AMG Kurve mit 14,4V umgestellt.

Bei der "123smartBMS" App für iPhone werden in der Übersicht die 2 Schalter zwischen Solar und Batterie bzw. zwischen Batterie und Abnehmer nicht wie bei der Android App angezeigt. Jetzt muss ich mir von meinen Sohn
erst mal das Handy ausleihen um Sachverhalt mal auf Android zu beobachten.

Gestern habe ich das Auto noch mal gestartet um zu beobachten was passiert. Ich habe sofort festgestellt dass die Batterie die angeschlossenen Verbraucher nicht bedient. Da war alles "tot" bis auf den Philippi Batteriecomputer. Hier gab es noch eine Anzeige. Vielleicht hat der einen internen Strompuffer (Anzeige: Versorgungsbattier 100% geladen).. Somit habe ich an der Batterie den Reset Button gedrückt. Dann wurde anscheinend mit über 500W (39A) geladen und es gab wieder Strom für die Geräte. Die Balancing Funktion war für einige Minuten aktiv und dann schaltete das 123BMS Relay die Batterie von der Lichtmaschine ab. Ab diesen Zeitpunkt gab es dann auch wieder keinen Strom für die Abnehmer.

Nachdem ich "0" Ahnung von Elektronik habe werde ich hier noch mal Unterstützung von meinem Bekannten benötigen. Wie schon früher geschrieben. Bei diesem Projekt geht nichts nach Plan - von der Beschaffung bis zur technischen Abnahme.
Als nicht "Elektroniker" sollte man fertige Lifepo4 kaufen. Der Zusammenbau mit 123smartBMS ist def. nichts für "Anfänger" da auch die Beschreibungen nicht immer 100% richtig dokumentiert sind.
Aufgrund von meinen Platzverhältnissen war der Selbstbau die einzige Alternative um eine Lifepo4 > 100AH zu installieren.

Bis zu den Osterferien müssen die Kinderkrankheiten beseitigt sein. Ohne stabile Stromversorgung macht ein Urlaub in Griechenland keinen Sinn.

Gruß, Roland
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 09/03/2019 10:04

Moin Roland,
In Settings (123SmartBMS) unter "Prevent auto-lock" auf "on" stellen.
Dann zieht das BMS etwas mehr Strom ist dafür aber ständig "online".

[Linked Image]

An der Batterie auf den "Reset-Knopf" drücken, wie Du schreibst, Roland, kann nur der kleine blaue Taster sein, der die Bluetooth Verbindung neu startet.

Am 123 habe ich in den Settings den Wert für "Vmax" von 3,7Volt auf 4,0V gesetzt.
16V schafft eh keine Lima und die Antwort meiner Frage "Wie erreicht man die Ladeschlußspannung der Li-Ion Batterien" rückt in weite Ferne.

[Linked Image]

Gruß
Benedikt
Geschrieben von: RolandThalia

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/03/2019 17:13

Guten Abend Benedikt,

wollte heute meine 123smartBMS Einstellungen aus der App hier einstellen. Jetzt muss ich die App erst mal wieder eine Verbindung zwischen BMS und App herstellen. Weder das Android Mobile noch mein iPhone können
sich verbinden. Beide Mobiles erkennen das BMS aber können sich nicht verbinden. Worst case muß ich die out Platine mal kurz von der Batterie nehmen. Ohne Verbindung kann ich auch nichts mehr einstellen.
Interessant ist auch, dass für Android bereits eine V2.0 und für iPhone erst V1.5 Version verfügbar ist. Somit fehlt mir auf der iPhone Anzeige ob der B2B oder der Solarregler gerade mit der Batterie verbunden oder getrennt bzw.
ob die Batterie gerade Leistung abgibt oder nicht. Theoretisch sollte man das auch aus den Anzeigen ablesen können?

Es wäre doch interessant wenn wir hier mal die Erfahrungen zu den gewählten Einstellung austauschen könnten. Die "Default" Einstellungen passen ja nur bedingt insbesondere die in der Doku (24V Systeme ...).
Mich würden auch die gewählten Einstellungen auf der Leiterplatte des 123smartBMS interessieren. Die stellt man über "Jumper" ein.

Bezüglich deiner Frage zu den Gewindestangen. Ich denke die sind gut angezogen und werden die Leiterplatten sind stressen. Das Problem wird wohl eher bei der Verdrahtung vom BMS mit den Leiterplatten liegen.
Deswegen werde ich oben auch noch eine durchsichtige Platte aufschrauben. Laut Hersteller sollen die Zellen eng verbaut werden (leicht unter Druck zusammengehalten werden) damit sie nicht aufblähen ...? Mein Alurahmen in Kombination mit den beiden Seitenteilen und den Gewindestangen würde das ja in einigen Bereichen unterstützen (war aber unbewusst - Idee hier im Forum übernommen).

Jetzt würde ich mich euren Input über bewährte 123smartBMS Einstellungen freuen.

Beste Grüße, Roland
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Roland's TRex Faden - Ausbau und mehr - 11/03/2019 18:51

hallo Roland,
ich hatte übers Wochenende Kontakt aufgenommen mit dem niederländischen Hersteller Albertronic BV weil die App - ich sag mal vorsichtig - noch "ein bischen schwächelt".

An meinem Caterpillar S60 geht die Spannungsanzeige der einzelnen Zellen nicht - an einem Medion-Tablet aber sehr wohl?!

[Linked Image]

"ik ben sinds kort blije eigenaar vaan een complete paket Winston LiFePO4 cell met 123SmartBMS.
onder "Status" zie ik #001 A AN V +AN°C enz. (zie foto´s)
kan dat?
sorry voor mijn nederlands frown
Alvast bedankt
Benedikt"

heute morgen kam nach einigen hin und her-Mails die abschließende Antwort von dem sehr engagierten Christiaan:

"Hello Benedikt,
Our App developer may have fixed it already, it will be in the next update which will come in several weeks.
In case we cannot find the issue we know who to contact wink
Best regards,
Sebastiaan"

Also Geduld - es wird alles gut.

Zum Thema Verdrahtung der Zellen untereinander und dem Hard-Resetten durch Abschrauben der IN-Platine ist das Manual "etwas dünn".
Hast Du den mitgelieferten einzeladrigen, braunen Draht korrekt zwischen den Platinen eingesteckt?
Dieser kleine Blechschlüssel in der Plastiktüte ist das Entriegelungswerkzeug um den braunen Draht aus der "Art WAGO-Klemme" - besser Klemmchen - wieder rauszuziehen.
Es müssen an allen Platinen die grün/gelben Leuchtdioden im Sekundentakt blinken und zwar die IN (+) Platine gibt den Takt vor und die anderen 3 leuchten fast gleichzeitig danach.

Die IN(+) Platine sitzt auf dem Pluspol der masseseitigen Zelle, die OUT(+) Platine auf dem Pluspol der Gesamtbatterie, das ist eine etwas unglückliche Nomenklatura.
Bei solchem Fummelskram mach ich dann auch etwas vorsichtiger smirk für gewöhnlich tue ich mich schwer mit dem Lesen von Anleitungen (bin zu blöd dafür doh) aber hier sollte man das unbedingt beherzigen.

Hast Du die blauen Spulen - das sind quasi "Miniaturstromzangen" schon angeschlossen und sie mit den richtigen Kontakten verbunden?
Da ist die Fließrichtung des Stromes zu beachten. Aller Ladestrom von Lima, PV-Regler und 230V-Lader geht "durch" die eine Spule und alle Verbraucher hängen an dem "Durchgang" der zweiten Spule.
Soweit bin ich noch nicht - der Block steht noch auf dem Küchentisch whistle2

Ansonsten ist das 123SmartBMS ein Klasse Produkt, nicht ganz billig aber ich habe keinen vergleichbaren Anbieter gefunden, welcher Werte der Einzelzellen ausliest und sichtbar macht.
Gerade dies ist aber lebenswichtig für Li-Ion Batterien - weil sonst brandgefährlich.

Gruß
Benedikt

p.s. Wichtig ist auch zu wissen, dass man das 123SmartBMS nur mit Geräten koppeln kann, welche das Bluetooth-Protokoll nach 4.0 können (auch BLE4.0 genannt).
Ich hatte noch zwei ältere 7" Tabletts hier rumgeistern und dachte "Toll, die nimmste mit auf Reisen für die BMS -Kommunikation und die TPMS-Sensoren und wenn´de mal `ne Unterlage für den Wagenheber brauchst, sind die auch Klasse."
Hat sich herausgestellt, die tauchen nur für Letzteres! lachen

* TPMS von aliexpress für 35,- Ocken, noch nicht ausprobiert (will die Batterien noch schonen).
TPMS RDKS
© 2019 Viermalvier.de, das Geländewagenportal