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Bremsprobleme in Rwanda

Geschrieben von: Dave#2

Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 11:55

Hallo allerseits, vor zwei tagen in Uganda, musste ich ein LKW ausweichen und feste bremsen. Danach musste ich die Bremspedal durchtreten um zu bremsen. Sofort angehalten und festgestellt das kein Bremsflüssigkeit im Behälter war. Aufgefüllt und es lief aus am vordere rechten Rad. Im nächsten Stadt beim Mechaniker lies ich aus dem Reparatur Satz für den Bremssattel den ich dabei hatte (Dank den Kellers) die zwei Kolben einschließlich Dichtringe austauschen. Es wurde entlüftet und die fahrt ging weiter. Gestern (inzwischen sind wir in Rwanda) hatte ich plötzlich wieder kein Bremsen. Nach mehrmaligen pumpen mit dem Fuß kam wieder Druck. Es war aber Flüssigkeit vorhanden und unten alles trocken.Wir sind gaaanz vorsichtig weitergefahren zum Campsite und auf den letzten Kilometern war alles wieder gut. Die Bremsen wirkten wie normal. Jetzt bin ich verunsichert und gehe davon aus das das wieder passiert und wir wieder zum Mechaniker müssen. Was meint Ihr? woran könnte das liegen.
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Geschrieben von: Matti

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 12:17

Hi Dave,

vielleicht nochmal entlüften (lassen). Der Bremskraftverstärker ist in Ordnung?

Cheers and all the best
Matti
Geschrieben von: Erpel

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 12:57

Hallo,
Die Bremse ist ein geschlossenes System.
Ich vermute das du Luft im System hattest, mach dir mal ne Markierung am Bremsflüssikkeitsbehälter-

Gruß Erpel
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 12:59

jep, erst nochmal Entlüften.
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 14:59

Hallo Dave,
falls es nicht zu Hause geschehen ist solltest Du am besten mit dem Entlüften gleich die Bremsflüssigkeit komplett tauschen.
In den restlichen Bremsezylindern ist ja noch die alte Bremsflüssigkeit.
Das geht dann in einem.

Gruß und weiter eine schöne Reise,
Horst
Geschrieben von: Dave#2

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 18:48

Wow, gleich so viele Antworten, gentlemen thankyou, thankyou, thankyou and thankyou again. Ihr seid einfach spitze und das beste.....alle die gleiche Meinung. Also erst mal entlüften (lassen). Wir sind am lake Kivu und machen Morgen ein Bootsfahrt nach Bat Island. Am Nachmittag könnten wir entlüften. Ich habe gesehen wie die jungs hier das gemacht haben. Eine (die Sigrid) sitzt beim laufende Motor und steht auf die Pedale während der Andere (Ich) am Schraube dreht bis zur Bremsflüssigkeit Dusche. Wir stehen ein wenig abseits vom nächsten Stadt und das notwendige an Werkzeug hätte ich dabei.........oder wir riskieren es bis zum nächsten Mechaniker, mal sehen, ist sehr günstig, der Austausch in Uganda hat uns umgerechnet €35 gekostet einschließlich Bremsflüssigkeit plus €5 Trinkgeld und €5 für den Tankwart der uns den Weg zur Mechaniker zeigte und anschließend bei dem wir tankten, die Reifen auffüllten ließen, und die Luftfilter ausblasen ließen. Recht günstig. Ich weis aber nicht was wir getan hätten, hätten wir die Ersatzteile nicht dabei gehabt. Danke nochmals Carsten.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 19:32

Denk daran dass Du die Entlüftungschraube wieder schliessen musste BEVOR das Bremspedal am unteren Anschlag ankommt, also langsam öffnen und Sigrid muss rufen bevor Sie unten angekommen ist. Sonst zieht ihr Luft ins System. Dann pumpt sie Nach und du öffnest wieder für den nächsten Pedalhub.
Das machst du an allen VIER Bremssätteln, nicht nur an dem den sie revidiert haben denn die Luft kann überall im System sein.

Ach ja, der Motor muss dafür absolut nicht laufen, macht gar keinen Sinn ausser die Verständigung zu verunmöglichen.

Wenn ihr korrekt Entlüftet habt und das System auch sonst dicht ist muss das Bremspedal steinhart werden beim drauftreten, da darf weder ein Pumpen sein noch ein langsames Absinken.
Geschrieben von: Dave#2

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 08/09/2018 19:49

Ahaa !! gut zu wissen, danke Ozzy, Die Jungs hier haben nur an dem eine Sattel entlüftet !!
Geschrieben von: Erpel

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 09/09/2018 00:22

Hallo,
ich würde vor der Werkstatt entlüften, und auf der Fahrt dorthin den Pegel beobachten ob dein System nicht doch eine Undichtigkeit hat.
Gruß und gutes Nächtle
Erpel
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 09/09/2018 07:14

Hallo Dave,
sollte es nicht so gemacht worden sein, dann hier der Hinweis wie es meiner Meinung nach am besten ist:

Stecke einen durchsichtigen Schlauch auf den Entlüftungsnippel der in einem Glas endet.
Auf die Bremse treten.
Dann Nippel öffnen und zusehen wie Bremsflüssigkeit und Luft austritt.
Das untere Schlauchende ist dann in der Bremsflüssigkeit.
Lüftungsnippel schliessen.
Bremspedal langsam loslassen.

Dann das so lange wiederholen bis keine Luftblasen mehr durch den Schlauch kommen.
Wichtig darauf achten dass immer genügend frische Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter ist.

Das ist im Grunde ganz einfach und Du kannst es sicherlich.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: DerReisende

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 09/09/2018 07:24

Original geschrieben von HorstPritz
Hallo Dave,
sollte es nicht so gemacht worden sein, dann hier der Hinweis wie es meiner Meinung nach am besten ist:

Stecke einen durchsichtigen Schlauch auf den Entlüftungsnippel der in einem Glas endet.
Auf die Bremse treten.
Dann Nippel öffnen und zusehen wie Bremsflüssigkeit und Luft austritt.
Das untere Schlauchende ist dann in der Bremsflüssigkeit.
Lüftungsnippel schliessen.
Bremspedal langsam loslassen.

Dann das so lange wiederholen bis keine Luftblasen mehr durch den Schlauch kommen.
Wichtig darauf achten dass immer genügend frische Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter ist.

Das ist im Grunde ganz einfach und Du kannst es sicherlich.

Gruß,
Horst


Genau so und den schlauch leicht nach oben und dann erst runter in ein Glas o.ä. führen. Dann hast Du immer eine Bremsflüssigkeitssäule über dem Entlüftungsnippel. So kann keine Luft zurück fließen und Du siehst was so an Luftbläschen rauskommt.

Grüße

V
Geschrieben von: W&E

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 09/09/2018 09:08

Mit Verlaub: Es gibt ein Wekzeug namens "Mighty Vac" *, bei dem man ganz alleine, (fast) ohne Kleckerei und (fast) ohne die Möglichkeit des ungewollten Lufteintrages Bremsflüssigleit wechseln kann.
Dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=oIiMWTV9wYQ zeigt die Handhabung (man verzeihe den fürchterlichen amerikanischen Akzent und die wiederholten Füllwörter). Ist mir klar, das es für den gegenständlichen Fall zu spät ist, aber für die Zukunft...
Ich nutze dieses Werkzeug hpts um die Brems- und Kupplungsflüssigkeiten meiner Fahrzeuge nach ein-zwei Jahren zu tauschen, wenn der Siedepunkt zu sinken beginnt. Das Wasser in den Flüssigkeit führt zu Korrosion...

Ich bin an diesem Wkz in keinster Weise beteiligt!

Saugende Grüße aus Ö
Wolfgang

*Das ist die Bezeichnung beim Motorrad- & Zubehörhändler Detlev Louis. Möglicherweise gibt es Ähnliches auch von anderen Anbietern.
W
Geschrieben von: SeppR

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 09/09/2018 19:43

Hallo Wolfgang

Könntest Du dieses Werkzeug mitnehmen zum Pritztreffen und uns zumindest theoretisch demonstrieren?

Ich habe gemeint ich könnte noch etwas Schulenglisch, aber diesen Kauderwelsch habe ich nicht verstanden und auch schnell das Interesse verloren.

Die klassische Methode ohne Helfer zum Treten des Pedals wird hier in diesem Video schön gezeigt, scheint auf Reisen besser zu organisieren sein.
https://www.youtube.com/watch?v=ioHjV4d6BWk

Bis nächstes Wochenende
Sepp
Geschrieben von: Dave#2

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 10/09/2018 14:23

Servus wieder. In der Werkstatt wurde bei laufende Motor diesmal alle vier Sattel entlüftet. Ich habe gefragt warum bei laufender Motor? Die Antwort lautete jades mal "yes yes"

Es wurde auch nicht hinten, also am weitesten vom BKV angefangen,sondern von vorne.

Ich musste drei mal auf's Pedal drucken und halten.Der Kollege unten hat dann wohl das Ventil aufgemacht und das Pedal wurde durchgedrückt. Das wurde drei mal wiederholt. Dannach das gleiche bei den restlichen Sattel.

Die Verständigung ging sehr schlecht. Aber immerhin konnte er mehr Franzözisch als ich Kinyarwanda. Wir sind jetzt righting Tanzania unterwegs und Heute hat's gehoben

Falls ich wieder probleme bekomme an PET Flaschen komme ich ran 👍👍
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 10/09/2018 16:59

Diese Buschmechaniker mögen vieles sein, aber es sind keine Gelernten Mechaniker.
Da fehlt einfach total das Basiswissen, woher sollen sie es auch Wissen.
Geschrieben von: Matti

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 10/09/2018 18:20

Hi Dave,

hast Du denn hinten auch Scheibenbremsen? Du schreibst von vier Sätteln …

Cheerio
Matti
Geschrieben von: W&E

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 06:34

Original geschrieben von SeppR


Könntest Du dieses Werkzeug mitnehmen zum Pritztreffen und uns zumindest theoretisch demonstrieren?



Klar, mache ich!

Ist schon eingepackt!

schnullieh Wolfgang

P.S.: Für die Gewichtsbewußten: soeben gewogen auf der Küchenwaage: 202 Gramm!

W
Geschrieben von: rev

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 07:31

hall
mir wurde gesagt das man am besten bei dem am kolben oder sattel mit dem entüften beginnt welcher die längeste leitung hat. also beifahrerseite hinten, dann fahrerseite hinten, beifahrerseite vorne, fahrerseite vorne.
wenn mann zu oft dasw pedal durchdrückt kann dies den hauptbremszylinder schädigen, da der kolben wege einschlägt die er sonst nicht benutzt. darum gut aufpassen. wenn du bei stillstehenden motor entlüftest ist die gefahr das pedal durchzudrücken nicht so groß da man mehr wiederstand hat.

wow der mighty vac ist echt ne geile sache. der preisunterschied von us zu europa ist ein wenig wild... das teil werde ich mir besorgem.

alles gute euch und beneidenswerte grüße dazu wo ihr gerade seit
oliver

ps.: shift taste kaputt...
Geschrieben von: Dave#2

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 15:42

Sorry Matti, hinten sind's Trommeln😊. Du fragst ob der Bremskraftverstärker OK ist. Kann ich das selber feststellen? Heute wieder das gleiche Problem. Kein druck, erst beim pumpen und nach eine halben Stunde geht alles wieder wie Normal. Ist Sehr beunrühigend.
Geschrieben von: juergenr

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 16:10

Hallo Dave,

du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall, somit bleibt für mich nur der Hauptbremszylinder (HBZ) übrig. Da könnte es ggf schon sein, dass die Dichtmanschetten im HBZ mal besser (zZ noch) und mal schlecht abdichten...und entsprechen Druck aufbauen oder eben nicht.

Der Bremskraftverstärker (BKV) ist an dem hydraulischen Teil der Bremse nicht beteiligt, da wird nur mittels Unterdruck und einer großen Membrane in der gr. "Blechdose" am HBZ die Fußkraft unterstützt/verstärkt. Wenn der BKV ausfällt, ist das Bremspedal sehr hart, da die Unterstützung fehlt.

Bei Luft im System hat man einen Gegendruck, der aber eben "weich" ist, eben so wie wenn man Luft komprimiert - und das immer, nicht nur manchmal. Die Bremsflüssigkeit alleine ist, wie alle Flüssigkeiten, inkompressibel und somit ist der Gegendruck fest/hart.
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 17:19

Hallo,

das hört sich doch eher nach einem Leck in der Unterdruckversorgung an.

Gruß
Benedikt
Geschrieben von: rev

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 19:13

was ist mit wasser in den leitungen?
Geschrieben von: BAlb

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 11/09/2018 19:22

Original geschrieben von Dave#2
Du fragst ob der Bremskraftverstärker OK ist. Kann ich das selber feststellen?
http://handbuch.sayen.ch/esicont/de/srvc/html/BHE041143800W01.html

Zitat
Funktionsprüfung
1. Bei ausgeschaltetem Motor das Bremspedal einige Mal betätigen.
2. Mit getretenem Pedal den Motor anlassen.
3. Wenn sich das Pedal sofort nach dem Anlassen des Motors leicht absenkt, arbeitet der Bremskraftverstärker einwandfrei.

Unterdruckfunktion prüfen
1. Motor anlassen.
2. Fahrzeug für 1-2 Min. fahren, danach den Motor abstellen.
3. Bremspedal mit normaler Kraft betätigen.
4. Wenn der erste Pedalhub lang ist und die folgenden kürzer sind, arbeitet der Bremskraftverstärker ordnungsgemäß.
• Falls Mängel festgestellt werden, das Rückschlagventil und den Unterdruckschlauch auf Defekte bzw. falschen Einbau untersuchen. Nach der Reparatur nochmals prüfen.

Unterdruckverlustfunktion prüfen
1. Motor anlassen.
2. Bremspedal mit normaler Kraft betätigen.
3. Mit getretenem Pedal den Motor abstellen.
4. Pedal für ca. 30 Sek. gedrückt halten.
5. Wenn sich während dieser Zeit die Pedalhöhe nicht ändert, arbeitet der Bremskraftverstärker einwandfrei.
Geschrieben von: DaPo

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 12/09/2018 06:28

Hallo Jürgen,

Original geschrieben von juergenr
du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall,
nicht ganz, es gäbe noch weitere mögliche Ursachen:
Ich kenne die Konstruktion an diesen Fahrzeugen nicht, würde aber mal das Radlagerspiel kontrollieren. Bei den meisten Fahrzeugen eiert die Bremsscheibe, wenn Spiel in der Radlagerung ist. Die Bremsscheibe drückt dann die Bremsklötze auseinander und die Kolben zurück.
Tritt man nun auf die Bremse, tritt man ins Leere. So lange, bis die Kolben wieder so weit ausgefahren sind, daß sie die Beläge gegen die Scheibe drücken können.

Ähnlich ist es bei Trommelbremsen, wenn die Grundeinstellung nicht paßt. Die Feder zieht die Bremsbacken so weit zusammen, daß erst mal der Leerweg überwunden werden muß, bis die Bremse wieder packen kann.

In beiden Fällen dürfte sich das am Füllstand im Vorratsbehälter bemerkbar machen.


Zitat
somit bleibt für mich nur der Hauptbremszylinder (HBZ) übrig. Da könnte es ggf schon sein, dass die Dichtmanschetten im HBZ mal besser (zZ noch) und mal schlecht abdichten...und entsprechen Druck aufbauen oder eben nicht.
Auch gut möglich. Oder das Bodenventil arbeitet nicht zuverlässig, ohne Vordruck gehen die kolben der Scheibenbemse ebenfalls zu weit zurück.

Zitat
Der Bremskraftverstärker (BKV) ist an dem hydraulischen Teil der Bremse nicht beteiligt, da wird nur mittels Unterdruck und einer großen Membrane in der gr. "Blechdose" am HBZ die Fußkraft unterstützt/verstärkt. Wenn der BKV ausfällt, ist das Bremspedal sehr hart, da die Unterstützung fehlt.
Den würde ich als Ursache bei dieser Symptomatik auch ausschließen.
Geschrieben von: Karl Heinz

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 12/09/2018 07:58

Original geschrieben von Dave#2
Sorry Matti, hinten sind's Trommeln😊. Du fragst ob der Bremskraftverstärker OK ist. Kann ich das selber feststellen? Heute wieder das gleiche Problem. Kein druck, erst beim pumpen und nach eine halben Stunde geht alles wieder wie Normal. Ist Sehr beunrühigend.


Servus Dave,

wo bist du genau und wo willst du hin! Ich kenne die Ecke sehr gut. Es gibt zwei Möglichkeiten für eine sehr gute (afrikanische) Werkstatt, Mwanza, Fortes Garage, ca. ein Kilometer vor Yacht Club Campsite links. Arusha, Manfred TFS hat einen guten LKW Mech. findest du gegenüber vom Cultural Heritage Centre genau dort wo sich die beiden Stoßzähne kreuzen.
Beide kennen den Typ IVECO 40.10 u.a. auch Bremsen gemacht!

Gruß Karl Heinz
Geschrieben von: juergenr

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 12/09/2018 12:08

Original geschrieben von DaPo
Hallo Jürgen,

Original geschrieben von juergenr
du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall,
nicht ganz, es gäbe noch weitere mögliche Ursachen:
Ich kenne die Konstruktion an diesen Fahrzeugen nicht, würde aber mal das Radlagerspiel kontrollieren. Bei den meisten Fahrzeugen eiert die Bremsscheibe, wenn Spiel in der Radlagerung ist. Die Bremsscheibe drückt dann die Bremsklötze auseinander und die Kolben zurück.
Tritt man nun auf die Bremse, tritt man ins Leere. So lange, bis die Kolben wieder so weit ausgefahren sind, daß sie die Beläge gegen die Scheibe drücken können.

Ähnlich ist es bei Trommelbremsen, wenn die Grundeinstellung nicht paßt. Die Feder zieht die Bremsbacken so weit zusammen, daß erst mal der Leerweg überwunden werden muß, bis die Bremse wieder packen kann.

In beiden Fällen dürfte sich das am Füllstand im Vorratsbehälter bemerkbar machen.

Hallo Daniel

da hast du natürlich Recht, aber die Bremse sollte dann nach ~ 2-4 mal treten wieder Druck aufbauen und die Ursachen (riesiges Radlagerspiel / Grundeinstellung der HA Bremse...) werden sich auch nicht von selbst wieder beheben

Original geschrieben von Dave
Heute wieder das gleiche Problem. Kein druck, erst beim pumpen und nach eine halben Stunde geht alles wieder wie Normal.


Dave sollte mal schreiben, wie oft er im Schnitt das Bremspedal treten muss, bis sich da wieder Druck aufbaut oder auch nicht aufbaut.

Original geschrieben von rev
was ist mit wasser in den leitungen?

solange das Wasser nicht siedet (Dampfblasen) wird es bei normaler Temperatur erstmal unauffällig sein, selbst wenn du die Anlage kpl. mit Wasser befüllst (bitte nicht machen - Korrosion, Dampfblasen, Vereisung..)
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 12/09/2018 12:53

Wenn ihr freies Wasser habt ihm Bremssystem dann ist wirklich 5 vor 12 - das gibts eigentlich bei nur schon durchschnittlicher Wartung Nie.
Geschrieben von: Dave#2

Re: Bremsprobleme in Rwanda - 03/10/2018 02:21

[quote]
Original geschrieben von juergenr
Hallo Dave,

du schreibst KEIN DRUCK, also das Pedal lässt sich ohne Gegendruck bis Anschlag durch treten (?). Das passiert nur wenn es im Leitungssystem oder an den Bremsen eine Öffnung/Loch hätte. Das ist aber nicht der Fall, somit bleibt für mich nur der Hauptbremszylinder (HBZ) übrig. Da könnte es ggf schon sein, dass die Dichtmanschetten im HBZ mal besser (zZ noch) und mal schlecht abdichten...und entsprechen Druck aufbauen oder eben nicht.


Hallo zusammen. Es ist inzwischen ein paar wochen her mit die Bremsen. Mit dem erneute entlüften scheint alles wieder in ordnung zu sein. Dennoch war es wie du schreibst jürgen. Einmal konnte ich ohne druck das Pedal bis auf den Boden runterdrücken. Nach loslassen und wieder drücken kamm wiederstand nach circa die hälfte und beim dritte mal drücken war drück da. Die HBZ idee merke ich mir. Erst mal bin ich froh das es weiter ging. Falls HBZ hoffe ich das das hebt bis wir daheim sind. Danke nochmals für euer hilfreiche Beiträge. Sind jetzt bei Nacala, Mozambik...
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