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Die Laube

Geschrieben von: Alfonso

Die Laube - 14/01/2019 22:02

Ein herzliches "Hallo" in die nette Runde,

ich bin hier schon eine Weile inkognito unterwegs und den vielen Mitstreitern, welche ihre Schätze an Erfahrungswerten so umfangreich und selbstlos teilen, sehr dankbar für alle Informationen. Vor allem im Hinblick auf die alten Dailys ist das Forum eine einzigartige Schatzkiste und war zugegebenermaßen wegweisend bei der Entscheidung zum Erwerb der "Laube". daumenhoch

Die spontan intuitive Namensgebung sollte sich beim Betrachten der Bilder erschließen:

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Das Fahrzeug steht noch beim Händler aber wir sind uns einig geworden. Die defekte vordere Antriebswelle wird instandgesetzt, er bekommt noch einen neuen TÜV und dann geht`s ab zu mir.

Ich habe ihn vor einigen Wochen begutachtet, der Zustand ist besser als die Optik suggeriert. Auf den ersten Blick war untenrum fast kein Rost, zumindest war im Dunkeln mit Taschenlampe nichts grobes erkennbar. Er hatte aber auch eine ordentliche Offroad-Patina, da mache ich mir keine Illusionen, daß hier nicht noch etwas zum Vorschein kommt. Wie der Vorbesitzer es geschafft hat den Daily ringsrum so zu verbeulen bleibt leider ein Rätsel. Naja, mich stört es nicht, es zählen ja innere Werte wie z.B. der km-Stand von nur reichlich 50t. Eigentlich sollte es ein Hochdach werden, aber dafür bezahlt man ja gefühlt schon 10t€ extra, ganz zu schweigen davon, daß das Angebot mehr als überschaubar ist und man mit km-Ständen über 200t konfrontiert wird...

Fakt ist, es muss ein Hochdach drauf, Klappdach kommt nicht in Frage. Bin in der Beziehung leider zu verwöhnt, da mein letzter Laster ein MB608 mit einem auf die Pritsche gebauten geräumigen Holzkoffer war. Fakt ist aber auch, wie hier viele Leidtragende wissen, daß eine Suche so gut wie erfolglos ist, man wird ja nicht mal bei den normalen Dailys mit längerem Dach fündig, vor allem wenn die Spriegel dabei sein sollen. Aber komme was wolle, da bleibe ich ein zäher Hund und versuche Alternativen zu eruieren.

Erster Stolperstein scheint hier (wie in einem anderen Faden erwähnt) die für eine Abnahme benötigte Vorlage einer Aufbaurichtlinie von Iveco zu sein, welche wohl nicht aufzutreiben ist. Ist diese zwingend, oder liegt das im Ermessensspielraum des Prüfers? Mit welchen Unterlagen erscheinen denn die zahlreichen Aufbauer vor den Genehmigern?

Mein erster naiver Gedanke war, das Dach auszuflexen, aus Vierkantstahl einen Überbau zu schweißen und diesen zu verblechen. Gesetzt dem Fall, ein geneigter TÜV`er würde da ohne Aufbaurichtlinie mitspielen, würde so ein Aufbau der nicht unerheblichen Verwindung standhalten?

Ansonsten würde ich die Laube gerne auf größere Räder stellen, am besten mit den 14444 Felgen. Wichtig wären vor allem ein nicht zu starkes Laufgeräusch auf Asphalt, eine gute Geländegängigkeit (vor allem Griffigkeit bei Schlamm/Matsch, Sand ist eher sekundär) und eine Winterfreigabe (wenn auch nur auf dem Papier). Der BFGoodrich KM2 255/85-16 kommt da nah dran, passt der auf die Felge? Bitte steinigt mich nicht, die zahllosen Räder-Threads haben mich eher überfordert als gelehrt...

Zu gu­ter Letzt, die obligatorische Nachfrage zu einem Werkstatthandbuch. Ist der Reparaturleitfaden schon das Ende der Fahnenstange oder liegen noch tiefschürfendere Dokumente in ominösen Schubladen? whistle2

Achso, wo soll es in ferner Zukunft hingehen? Hmm, die spärlich verfügbare Lektüre vom tiefen Osten (Kaukasus, Sibirien, Kamtschatka, etc.) wird derzeit gierig aufgesaugt, aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Keine Bange, bis dahin versuche ich Euch damit zu verschonen zum Xten Mal Fotos vom Verkleben von Armaflex bestaunen zu müssen. zumse

Mit vielen Grüßen und Dank
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 14/01/2019 22:35

Ich würde einfach mal ne gut erhaltene 4x2 Hütte mit Serienhochdach suchen und komplett wechseln.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 14/01/2019 22:52

Original geschrieben von Ozymandias
Ich würde einfach mal ne gut erhaltene 4x2 Hütte mit Serienhochdach suchen und komplett wechseln.


Was soll eine Hütte auf einer Laube? zumse

Spass beiseite, es gibt nichts. Vor allem in der Länge sind auch die normalen Dailys rar gesät. Leider. Und die Fühler reichen schon bis in den Ostblock.
Ich würde vorerst gerne meine oben erwähnten naiven Gedanken weiter spinnen.
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 15/01/2019 07:54

Servus Alfonso und willkommen hier!

Bist Du Dir schon drüber im Klaren, ob die Jalousien bleiben oder wieder verblecht/vertürt werden sollen . Das Verblechen hat gerade ein Freund mit einem Renault B 90 4x4 hinter sicher. Es war super-nervig.

Die Reifen-/Felgendiskussionen hier werden nicht zum Spaß und zum Zeittotschlagen geführt. Du wirst also schon mal ein wenig drin lesen müssen. Die 255/85 R 16 passen. Es gibt genau zwei Anbieter hier. Ich hab die Toyos auf verbreiterten Schlauchlosfelgen. Plastikhochdächer gab's auch von anderen Herstellern. Auch das wurde hier schon besprochen.

Cheers und viel Glück
Matti
Geschrieben von: SeppR

Re: Die Laube - 15/01/2019 08:59

Das würde mich auch interessieren. Wie bekommt man die staubundichten Rollos weg. Vor allen Dingen hinten im Heck.

Der Renaultbesitzer, den Matti kennt hat das halt sehr professionell gemacht, man sieht am Endprodukt nichts mehr von der Prozedur, jedenfalls auf Bildern. Natürlich ist eine solche perfekte Arbeit mühsam und nervig.

Aber bei diesem Iveco hier lohnt sich das nicht. Er hat schon so viele Beulen, da kommt es auf ein paar Stoßstellen an den aufgelegten Blechen nicht mehr an. Interessanter ist, was ein TÜV-Prüfer verlangen kann. Ich würde nach Methode brutal verkleben und zusätzlich vernieten, danach spachteln. Darf man das?

Gerne und sehr interessiert verfolgen wir Dein Projekt weiter, wenn Du uns beizeiten Infos oder Bilder zukommen läßt.

Sepp
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 15/01/2019 09:07

Nachtrag:

Hier gibt's ein Hochdach. Ist für den langen Radstand, musst Du also einen Streifen rauschneiden und wieder zusammenlaminieren.
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...-bj-1998-mit-hochdach/452750713-223-1454

Grüße
Matti
Geschrieben von: Karl Heinz

Re: Die Laube - 15/01/2019 10:19

https://www.expedoverland.com/the-van/

Servus Alfonso,

vielleicht kann dir Dave weiter helfen, bei einigen Fragen zu den Rollanden, der hatte den gleichen Aufbau. Siehe oben HP.

Ist allerdings derzeit noch in Afrika unterwegs, jedoch nach Plan im April zurück, samt Fahrzeug!

gruß Karl Heinz
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 15/01/2019 11:00

Hallo,
erst mal viel Spaß mit Laube,
anstelle der Hecklamellen würde ich einfach ein GFK-Laminat einkleben. Es ist dann Dicht und Isoliert. Seitlich ist das gleiche zu überlegen wenn es nicht auf Schönheit ankommt.

Grüße, Horst
Geschrieben von: Voisin4x4

Re: Die Laube - 15/01/2019 16:05

Hallo Alfonso,

du hast ne PN
Geschrieben von: SeppR

Re: Die Laube - 15/01/2019 17:25

Dieser Schrott-Iveco, den Matti da verlinkt hat bietet doch Einiges:

Neben dem Hochdach hat er auch die dazugehörigen Spriegel, seitliche Bleche zum Einsetzen und eine Anhängerkupplung. (Okay, braucht er nicht, hat er schon).

Und das letzte Bild: Ist das nicht eine Hecktür? Kann man an so einem Fahrzeug für die Hecktür den Türrahmen rausflexen und beim Empfänger einschweissen. Beim menschlichen Herzen geht das schon lange.

Für einen Karosseriebauer wäre das vermutlich ein super Teilespender.


Man müsste nur einen TÜV-Prüfer für dieses Projekt interessieren und gewinnen. Das kann einfach bis unmöglich sein.

Sepp
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 15/01/2019 18:33

Sepp,

das ist die Schiebetür. Aber wie Du schreibst: da wäre einiges verwertbar an Blechteilen. Ich hoffte, dass Alonso das auch so sieht.

Schöne Grüße
Matti
Geschrieben von: Markus E

Re: Die Laube - 15/01/2019 18:37

Hallo Alfonso,

willkommen. Bin in deiner Situation. Hab den gleichen mit Rolltoren etc.... Du hast ja meinen Thread eh schon verlinkt.
Das von Matti gepostete Schlachtfahrzeug ist nicht mehr existent. So hab ich das zumindest vom Verkäufer gehört.

Deinen Heckrollo müsstest du zurück auf die originalen Türen rüsten können. Das geht bei meinem leider nicht, aber dein Umbau (vermutlich Rosenbauer) hat netterweise die Karosserie unter den seitlichen Schienen für den Rollo im Originalzustand gelassen. So war das auch bei Dave.

Hochdach.... Es kostet mich noch immer sehr viel Nerven eins zu finden. Hab also auch noch keins. Wo wohnst du Alfonso?

Nun noch interessehalber: Was hat er dich gekostet?

Grüße
Markus
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 15/01/2019 19:29

Vielen Dank für die Resonanz und Eure zahlreichen Anregungen.

Original geschrieben von Matti

Bist Du Dir schon drüber im Klaren, ob die Jalousien bleiben oder wieder verblecht/vertürt werden sollen.


Noch nicht abschließend, zumindest was die Frage Hecktür ja/nein betrifft. Die Aufnahmen für die Scharniere sollten sich ja wieder freilegen lassen. Aber eine Heckverlängerung nur mit Stauklappe wäre auch eine Überlegung wert. Die Jalousien sollen komplett raus u.a. wegen der erwähnten Undichtigkeit, dem Dämmwert von null und weil sie innen nur unnötig Platz fressen.

Original geschrieben von Matti

Die Reifen-/Felgendiskussionen hier werden nicht zum Spaß und zum Zeittotschlagen geführt. Du wirst also schon mal ein wenig drin lesen müssen.


Die Watschn war ja abzusehen, ich gelobe Besserung. wink

Original geschrieben von Matti

Hier gibt's ein Hochdach


Den Verkäufer der erwähnten Anzeige habe ich schon im letzten Jahr kontaktiert. Er hatte die Karosserie ewig rumstehen und irgendwann in die Presse geschafft. Jetzt wird ihm angeblich die Türe eingerannt. motz
Aber ein netter Forenmember hat mich kontaktiert, vielleicht ergibt sich was.

Original geschrieben von Karl Heinz

vielleicht kann dir Dave weiter helfen


Auf seiner HP (und der von Besitzern anderer Ex-Feuerwehren) habe ich schon gelunscht, trotzdem danke. Das Meppel ist richtig schick geworden!

Original geschrieben von SeppR

Der Renaultbesitzer, den Matti kennt hat das halt sehr professionell gemacht, man sieht am Endprodukt nichts mehr von der Prozedur, jedenfalls auf Bildern.


Gibt es einen Link zur Inspiration?

Original geschrieben von HorstPritz

anstelle der Hecklamellen würde ich einfach ein GFK-Laminat einkleben. Es ist dann Dicht und Isoliert. Seitlich ist das gleiche zu überlegen wenn es nicht auf Schönheit ankommt.


Gute Idee, das könnte man gleich in der richtigen angedachten Wandstärke besorgen und auf Presspass zuschneiden. Die Frage ist nur wie man die Stöße ringsrum dauerhaft wasserdicht bekommt. Vielleicht mit Sika oder Fixall Streifen (aus was?) aufkleben, dazu bei einem Übergang von GFK-Fläche zu Blechkontur... confused Das Aussehen ist zweitrangig.

Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 15/01/2019 19:41

Original geschrieben von Matti
Sepp,
Aber wie Du schreibst: da wäre einiges verwertbar an Blechteilen.
Matti


Auch wenn er nicht mehr da ist, Originalblechteile für die Seiten wären natürlich auch eine naheliegende Option! Haha, garnicht dran gedacht...


Original geschrieben von Markus E
Hallo Alfonso,
willkommen. Bin in deiner Situation. Hab den gleichen mit Rolltoren etc.... Du hast ja meinen Thread eh schon verlinkt.


Hallo Leidgenosse,

ja mit den Türen hinten sollte ich Glück haben, aber wie erwähnt ist da noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Wünsche dir alles Gute, ist ja prima daß wir uns hier austauschen können. schnullieh
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 15/01/2019 21:14

Hi Alfonso,

den Link zum Renault B (110, nicht 90, wie ich irrtümlich schrieb) gibt's, aber Du musst Dich dazu in einem weiteren Forum anmelden: www.4x4travel.org
http://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=5&t=15417&sid=19a4a535d5438f34189acf196790005e
Ist ne ziemlich lange Geschichte, aber für Jalousiegeschädigte eigentlich schon interessant.

Make it good
Matti
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 16/01/2019 08:09

@Matti

Danke.

Oha, der hat sich statt Reparaturblechen auch gleich eine komplette Karosse gegönnt, die Arbeit aber wohlwissend einem Karosseriebauer überlassen. wink

Der Renault ist auf alle Fälle auch eine selten gute Alternative zum Daily. Gefällt, auch mit Klasse Verwindung...
Geschrieben von: derkleinethomas

Re: Die Laube - 16/01/2019 10:38

Hallo Alfonso,
ich hab ja einen WM und den als Querschläfer ausgestattet. Ich bin 1,77m groß, das reicht auch (zum Querschlafen :)), aber ich überlege mir auf Liegehöhe eine Verbreiterung anzubauen, die auch für die Anbringung von sonstigem Gerödel außen vorbereitet ist, zumal die WM-Fenster auch nicht alle dicht sind. Will sagen: Je nach Konzept des Innenausbaues wäre das vielleicht auch eine Variate. Beim WM siehts wegen der eckigen Form vielleicht passender aus, hab das aber auch schon mal an einem Sprinter gesehen und sah echt gut aus. Wahrscheinlich für manche ein No-Go....für andere....Geschmacksache.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 16/01/2019 11:13

Hallo Thomas,

da stand bis vor kurzem ein grauer Daily bei mobile.de (ich glaube in Polen), der hatte im Schlafbereich sowas in ausziehbar. Sah aber wahrlich etwas gewöhnungsbedürftig aus. Ja bin auch 1,80m groß, das wird knapp mit Dämmung...
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 16/01/2019 12:24

Ich hatte die ''Querschlaf-Ausschub-oder Ausstülpungsvariante" auch schon einmal ins Auge gefaßt. Ich bin aber 1,87 und schlafe noch dazu gerne auf dem Bauch, mit nach unten gestreckten Füßen, brauche also netto fast zwei Meter.
Fazit?
Wir schlafen längs, Köpfe hinten, auf ca 1,4 m Breite* (so viel, wie der Kastenwagen oben** eben zuläßt) und meine Füße könn(t)en bis zur Frontscheibe reichen. Reichen, nicht riechen!!
Bei kubischer Kabine könnte man das Bett natürlich breiter bauen!
Unter dem Bett befindet sich der Tisch, dort brauche ich die Stehhöhe sowieso nicht. Die habe ich von der Schiebetür quer durchs Fzg bis in die Naßzelle und ist ausreichend. Walzer tanzen oder ähnliches habe ich IM Auto eh nicht vor!

Wolfgang, Landgurker


*zärtlich liebend Paar...

**Elektrisch betriebens Hubbett verschwindet tagsüber (mitsamt der Bettwäsche ausgenommen Kissen, die brauche wir untertags auf der Sitzgarnitur) unter dem Dachhimmel
Geschrieben von: derkleinethomas

Re: Die Laube - 16/01/2019 12:46

Ohne dass nun zum Querschläf(g)er/Längsschläfer-Thread ausbauen zu wollen: ich hab auf Fensterhöhe 1,83m und liege seitlich...also kein Problem. Ich finde aber auch die Möglichkeit durch die Ausstülpung mir ein nettes Fenstermaß zu generieren und/oder vielleicht eine schöne Aussichtsklappe zu intergrieren (öfters schon gesehen). Nur so als Ideenpool.
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 16/01/2019 13:03

Original geschrieben von derkleinethomas
Ohne dass nun zum Querschläf(g)er/Längsschläfer-Thread ausbauen zu wollen: ich hab auf Fensterhöhe 1,83m und liege seitlich...also kein Problem. Ich finde aber auch die Möglichkeit durch die Ausstülpung mir ein nettes Fenstermaß zu generieren und/oder vielleicht eine schöne Aussichtsklappe zu intergrieren (öfters schon gesehen). Nur so als Ideenpool.


Wo bewahrst Du das Bettzeug incl Matratze untertags auf? Das war für unseren Aufbau ein ziemlicher Knackpunkt: wir wollten da nicht Matratzenteile verstauen, Decken "Irgendwo" unterbringen usw.

Wolfgang
Geschrieben von: derkleinethomas

Re: Die Laube - 16/01/2019 15:30

Hallo Wolfgang,
ich habe das Bett in 2 Teile getrennt und der Rost läßt sich ineinander verschieben und die Matrazen übereinanderklappen oder schieben, Bettzeug oben drauf. Ich wollte auch nie das gleiche zum Sitzen und Schlafen benutzen. Braucht dann halt auf Küchenhöhe den halben Liegeplatz als Stauraum, sprich ca 80cm (Liegefläche 183 x 160cm). Wir wolltens auch eher breiter, da wir dann besser schlafen können. Lieb haben können wir uns ja trotzdem wink. Zum Schlafen ist das Bett dann über unserem Küchenblock. Der Fahrersitz gehört dann mit zur Sitzecke. Leider bin ich noch nicht soweit mit der Sitzecke und hab wenig Zeit, sonst würd ichs mal skizzieren.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 19/01/2019 20:32

Original geschrieben von derkleinethomas
Ohne dass nun zum Querschläf(g)er/Längsschläfer-Thread ausbauen zu wollen...


Das geht völlig in Ordnung, ihr habt mir mit den Denkanstössen nun einen Floh in`s Ohr gesetzt bzw. zu der Einsicht verholfen, daß auch in diese Thematik besser vor dem Ausbau Hirnschmalz reinfließen sollte.

Für Sprinter und Konsorten gibt es schon Anbieter für sogenannte "Querbettverbreiterungen" in Kleinserien. Allerdings werden dort über tausend Tacken für zwei simple GFK-Formteile aufgerufen, ohne Lackierung und Einbau, versteht sich. Mein lieber Herr Ingeniööör, so etwas findet auch nur in Schland Abnehmer. Oder in Dubai. auslach
Geschrieben von: derkleinethomas

Re: Die Laube - 21/01/2019 13:59

Ich weiß nicht wie es mit der TÜV Abnahme ist, wenn Du das Fahrzeug dort verbreiterst, aber die Formteile kann man doch relativ einfach auch kanten oder biegen lassen und selbst isolieren. Wenn mans etwas breiter wie den Ausschitt macht, kann man dort auch Kältebrücken ganz gut vermeiden.
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 21/01/2019 15:05

Hallo,

die TÜV-Abnahme ist bei einer derartigen Verbreiterung kein Problem. Es dürfen nur keine scharfen Kanten sein. Der TÜV trägt dann die geänderten Fahrzeugmasse ein.
Eventuell sind dann längere Arme für die Aussenspiegeln notwendig.

Eine kurze Absprache vorher, mit dem TÜV-Prüfer der das ganze abnehmen soll, ist hilfreich.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 22/01/2019 14:56

Hallo Gemeinde,

ein Gespräch mit einem Prüfer wird demnächst anberaumt, es gibt sowieso einigen Klärungsbedarf. Priorität hat vorerst die Montage dieses eben aus 600km Entfernung herangekarrten guten Stückes:

[Linked Image]

Es ist das Originaldach in passender Länge, das ist schonmal gut.

Der Karosseriebauer des Vertrauens empfahl als erste Vorgehensweise:

- die vorsichtige Entfernung des Klebers mittels Heißluft und die komplette Demontage des GFK-Laminats vom Metall (da sonst nicht geschweißt werden kann)
- Entfernung des nicht benötigten Teils des umlaufenden Rahmens nur mittels Schweißpunktbohrer (um die noch vorhandenen Anschlussflansche zu erhalten)
- Entrostung, Ausbesserung
- Demontage des vorhandenen Flachdaches mittels Schweißpunktbohrer (wird lustig, die Punkte sind ca. aller 3cm gesetzt)
usw...

Problematisch sieht er die abgeflexten Enden des Heckteils. Ein stumpfes Dranschweißen ist wegen der Verschränkung indiskutabel. Für eine professionelle Ausführung käme nur das Einsetzen eines neuen Heckspriegels infrage. Nur das Formteil reicht augenscheinlich beidseitig runter bis zum Fahrzeugboden und ob es das noch gibt? Eine passende Explosionszeichnung des Hochdachhecks, geschweige denn die entsprechenden Karosserieteilenr. konnte ich bisher nicht finden. Kann jemand behilflich sein?

Ich muss zugeben den Umbauaufwand stark unterschätzt zu haben. Wie würden die Profis hier vorgehen?

Grübelnd, Alfonso
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 22/01/2019 16:08

Hallo,
was sagt die Werkstatt dazu wenn Du den original Hecktürrahmen im Fahrzeug läßt, das Hochdach mit dem Rahmenteil wie er jetzt darin ist aufsetzt und die Öffnung im Hochdach mit GFK-Platten zulaminierst.
Dadurch würde sich meiner Meinung nach die Statik des Hecks nicht verändern und Du willst wohl kaum eine Hohe Tür einsetzen.
Gruß,
Horst
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 22/01/2019 16:55

Hi Alfonso,

genau so wie von Horst vorgeschlagen würde ich es auch machen. Hier ist ein Bild, mal sehen ob's klappt.

Außerdem würde ich das Originaldach gar nicht ganz raustrennen, sondern zumindest vorn und hinten was als Ablage stehen lassen. Überleg mal.

Grüße
Matti

[Linked Image<br><img src=
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 22/01/2019 17:11

Hi,

Du kannst auch den ganzen Ausschnitt als Fenster gestalten:
http://www.lkw-infos.eu/archiv/imag...-10-4x4-weiss-Vorechovsky-091010-02.html

Grüße
Matti
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 22/01/2019 19:11

Danke Horst und Matti,

die Idee mit den niedrigen Türen hatte ich schon wieder verworfen, einfach weil es die hohen Türen mit dazu gab. Aber Ihr habt Recht, es spricht viel für diese Lösung. Zumal die hohen Türen nicht wirklich praktisch erscheinen. Bisher kann ich die ganze Machbarkeit leider nur im Kopf anstatt am Patient durchexerzieren, weil die Laube noch nicht vor Ort ist. apollo
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 23/01/2019 09:44

Hallo Alfonso,
mein Gedanke wäre eher hinten gar keine Tür einzubauen, sondern die Öffnung mit einer GFK-Platte verschliessen und nur eine Stauluke und ev. ein Fenster einzubauen.
Hecktüren sind selten wirklich Dicht und die hohen schon gar nicht. Das bedeutet auf Erdstrassen jede Menge Staub im Fahrzeug.
Gruß,
Horst
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 23/01/2019 09:54

Original geschrieben von HorstPritz
Hecktüren sind selten wirklich Dicht und die hohen schon gar nicht.
Das bedeutet auf Erdstrassen jede Menge Staub im Fahrzeug.


Das kann man nicht genug Betonen!
Bei mir ist deshalb, am Dritten Fahrzeug jetzt, sogar das Heckfenster eingeklebt und alles versiegelt, da hinten ist ein Höllendreck in der Luft.
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 23/01/2019 10:22

Hi,

auch das ist schon mehrmals gemacht worden. Bilder dazu habe ich. Erklärt sich aber eigentlich von selbst. Oder Du baust anstelle der Türen eine kleine Innenraumverlängerung.

Grüße
Matti
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/01/2019 12:42

Hallo,

Eure Erfahrungswerte mit dem Dreckeintrag sind natürlich ein schlagendes Argument. Für die von Matti vorgeschlagene Heckverlängerung könnte ich mich begeistern, bis zu 40cm darf man ja glaub ich ohne Zusatzleuchten. Dies würde auch wieder die Längsschlafoption ins Spiel bringen. Nur mit dem Verbau von GFK habe ich bisher null Erfahrung. So etwas wie den Verschluss der Lamellentoröffnungen traue ich mir zu, aber die wie hier beim WM vorgestellte Lösung spielt schon in einer anderen Liga. Allein die Herstellung eines haltbaren Anschlusses an die Karosse erschließt sich mir nicht. Hat hier jemand schonmal den Transporter mit GFK verlängert?

kurz hingeschmiert:

[Linked Image]

optisch durchaus vorstellbar...
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 23/01/2019 13:02

Hi,

geht auch in Blech:

[Linked Image]

Grüße
Matti
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/01/2019 13:15

Hi Matti,

hehe, praktischer Punkrock-Style. Wo gräbst Du nur immer die Bilder aus... daumenhoch
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 23/01/2019 13:29

Hi,

in meinem Archiv.

Matti
Geschrieben von: SeppR

Re: Die Laube - 23/01/2019 18:03

Hallo Alfonso

An einer eckigen Kabine wie dem im Link abgebildeten WM geht das Ansetzen der Verlängerung natürlich einfacher und vor allen Dingen unauffälliger..
Bei Dir ist nach Entfernen der Lamellen aber dieser eingesetzte Türrahmen aus Alu, wie ich vermute. Daran könnte man auch eine Verlängerung ansetzen.

Die Kleber heute halten sehr gut, aber man braucht ein Profil, eventuell nur Winkelprofile aus stabilem Material. Eine offene Sandwichplatte, also die offene Styrodurfläche kann man ohne Überdeckung mit einem Profil natürlich nicht tragfähig stumpf zusammenkleben.

Für die Verwendung von GfK-Sandwichplatten gibt es GfK-Profile. Damit werden dann die thermischen Ausdehnungen der Schnittstellen verringert. Das scheint mir das am einfachsten zu verarbeitende Material, sehr stabil, wasserdicht und wärmeisolierend. Ein Metaller würde natürlich Aluprofile verwenden, Alubleche darüber kleben oder nieten und innen isolieren. Aber schwierig ist das nicht, wenn man sich an die Verarbeitungsweise der Kleber hält.
Bei Sikaflex muss man eine Kleberfugendicke einhalten, damit er hält und temperaturabhängige Dehnungsunterschiede ausgleicht. Und je nach Material, am besten aber immer einen Primer verwenden. Alles keine Zauberei. Das kann jeder einigermaßen manuell tätige Mensch.

Und es macht Spaß, wenn das Werk dann fertig ist.

Diesen Spaß wünsche ich Dir

Sepp
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/01/2019 21:59

Hallo Sepp,

besten Dank für Deine Ausführungen und die Motivation! zumpo Jetzt wird konstruktionstechnisch einiges klarer. Intuitiv bzw. mangels besseren Wissens hätte ich eher eine Metallvariante gewählt. Aber wenn man etwas auf den Ausbauerseiten stöbert, schwinden die Vorbehalte zur Belastbarkeit von GfK (zumindest bei sachgemäßer Verarbeitung) langsam, auch wenn ich immer noch skeptisch bin, ob "so ein Plattenkonstrukt" die angebrachte Last auf Dauer unbeschadet bewältigt:

[Linked Image]

Leider sind in meiner Gegend keine Bezugsquellen für geeignete Platten und Profile auszumachen, hätte mir das Material gerne mal vor Ort angeschaut. Anscheinend läuft alles nur über den Online-Versand von Ausbauern?

Bleibt an der Peripherie noch der nervige rechtliche Aspekt. Laut StVZO §53 Punkt 5 blabla, dürfen Anbauten ja sogar einen Meter hinausragen ohne gesonderte Beleuchtung. Somit wären z.B. 60cm Anbau plus montierten Ersatzrad kein Problem, ist die Interpretation richtig?

Weiterhin im vorläufig nur theoretischen Ausbaumarathon
Alfonso
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 24/01/2019 09:53

Hallo Sepp,
mir wurde mal von einem Fachmann erklärt dass die Ausdehnung von Alu und GFK gleich ist, somit steht der Verbindung doch wohl nichts im Wege.
Wenn man dazu noch mit Sikaflex arbeitet sehe ich hier kein Problem.
Man denke nur an die vielen aufgeklebten Zurrschienen etc. bzw. an die Türrahmen aus Alu die in die GFK-Aufbauten eingeklebt werden.

Gruß,
Horst
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 24/01/2019 10:53

Was habt ihr nur immer mit diesem Sikaflex, das ist so ein Mühsam zu verarbeitendes Produkt, da gibt es mittlerweile wesentlich besser und einfacher zu verarbeitende Produkte auf dem Markt.
Es muss einfach ein PUR Kleber sein, thats it.

Und ja, ich hab früher auch mit Sikaflex gearbeitet aber diese Phase irgendwann überwunden.

Lg Ozy

https://www.titgemeyer.de/de/deutsc...cht-und-klebstoffe/p/simson-isr-70-05-ap
Geschrieben von: SeppR

Re: Die Laube - 24/01/2019 11:52

Sikaflex ist ja nur eine Produktlinie, da gibt es auch verschiedene Kleber. Und ich nutze den Namen nur als Synonym für hochwertige wasserhärtende PU-Einkomponentenkleber.

Körapur ist da ganz etwas anderes. Zweikomponentig, also großflächig anwendbar, da kein Feuchtigkeitszutritt nötig, sehr einfach zu verarbeiten, kein Primer erforderlich, sehr dünne Kleberfugen möglich, aber um Welten geringere Elastizität und auch geringer Bruchlast. Zur Herstellung der Sandwichplatten nimmt man diesen Kleber, auch dann, wenn die punktuelle Haftfähigkeit nicht maximal sein muss oder wenn man keine Unebenheiten überbrücken muss.

Für die hier nötige Verklebung ist Sikaflex 252 oder "ein ähnliches Produkt einer chinesischen Noname-Firma" schon besser.

Richtig: Ganz beschissen zu verarbeiten. Garantiert bringt man etwas an die Kleidung und nie nie mehr ab. Haare oder Augenbrauen sind sehr gefährdet und wenn man das übersieht unrettbar verloren. Also Schutzkleidung !!

Professionelle Kabinenbauer machen das auch so, wie von mir beschrieben: Die Stoßfugen der Plattenränder werden mit Sikaflex 252 oder Gleichwertigem geklebt, für die darüber geklebten Randwinkel bzw. Profile nehmen die lieber den 2-Komponentenkleber.

Sepp
Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 24/01/2019 12:15

Hallo Ozy,
da geht es mir wie Sepp, ich arbeite auch schon lange mit Carloflex 410 und bin sehr zufrieden damit. Ausserdem ist es viel billiger und wird auch von der Karosseriewerkstatt meines Vertrauens verwendet.
Gruß,
Horst
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 24/01/2019 12:53

Sali Horst & Sepp

Dann sind wir uns ja Einig in dem Punkt, gut dass es Alfonso als Neuling auf dem Gebiet jetzt auch weiss.
Ich sah ihn schon schwarz verschmiert vor dem geistigen Auge, darum hab ich's erwähnt.

LG Ozy
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 24/01/2019 13:30

Alles gut Ozy,

die Tücken von Sika sind mir schon anderweitig bekannt und die Woche schwarze Zwangshandschuhe noch gut bzw. schlecht in Erinnerung. Und der Primer gehört schon fast als Chemiewaffe deklariert. Die von Euch aufgezählten Alternativen nehme ich daher gerne dankend an.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 31/03/2019 17:04

Hallo,

leider ist es dem Händler, mit welchem ich mich damals auf eine Übergabe des Ivecos mit instandgesetzter Antriebswelle geeinigt habe, bisher nicht gelungen Ersatz zu finden. Den Neupreis will er verständlicherweise nicht zahlen und mehrere Instandsetzungsversuche schlugen fehl. Nun steht ein Vergleich zur Diskussion...
Iveco-Rob hatte hier vor geraumer Zeit Wellen angeboten, eine Anfrage zur Aktualität ist noch unbeantwortet. Deshalb meine Frage, hat hier jemand eine zu veräussern (Daily II, Bj.90, Vorderachse), in neu oder gebraucht?

Besten Dank.
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 31/03/2019 17:29

frag doch mal bei den Keller`s nach. Die schrauben ja täglich an den 40.10_4x4
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 22/04/2019 23:58

Vielen Dank juergenr, der Kontakt ist hergestellt, schaut positiv aus. daumenhoch

Bevor alle Foristen hier im Sommerloch untertauchen, noch etwas Input.

Nach ewigem Hickhack (die Story soll Euch erspart bleiben) steht der Iveco nun seit Gründonnerstag endlich auf dem Hof. boing

Und je mehr man drunter rumkriecht, kommt die Einsicht: was für ein Fahrzeug! Solideste Offroad-LKW-Technik im Miniaturformat, das begeistert (nicht nur mich)!

Die Feiertage wurden dazu genutzt, um den Innenraum von den Feuerwehreinbauten zu entkernen. Die Prozedur war grundsätzlich wie bei Markus E. Ohne Ende Nieten ausbohren, dem Kleber wurde man des Öfteren nur mittels Brechstange, Fäustel und Meissel habhaft.

Die History des Iveco scheint jetzt relativ klar. Bis 2010 Feuerwehr, ab dann als Plantagenfahrzeug zur Ernte eingesetzt. Daher die fulminante bis 5cm dicke Erd-Patina am Unterboden und auch innen Dreck in jeder Ritze:

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bis in den Sicherungskasten:

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Trotzdem ist bei näherer Inspektion vorerst fast kein Rost auszumachen, er hatte wohl ein Winterquartier. Aber keine voreilige Freude, der Kärcher wird es die Tage offenbaren...


So schaut es im Endeffekt aus, wenn der Zustand der Achsmanschetten nicht kontrolliert wird:

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Dreck dringt ein und zermöllert stetig die Welle, zum Glück hat sie beim Abschied anscheinend nicht um sich geschlagen. Leider war das Dilemma für den Vorbesitzer keine Lehre, die Manschette auf der anderen Seite drückt auch Fett raus. Hoffentlich wartet hier nicht das nächste Armageddon...

Der armseelige Rest der kaputten Welle steckt noch fest, so daß sich zur Teilebeschaffung noch nicht ausmachen lässt, ob es sich um die 19 oder 21 zahnige handelt.

Hier noch 2 weitere Bilder:

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Ansonsten gibt es einiges zu tun:

- Freilaufnaben beidseitig fest (auch mit Knippex nicht zu überzeugen)
- Schiebetür lässt sich nicht öffnen
- Reifen vorne innen beidseitig stark abgefahren
- Motor Simmerring ölt
- Gebläse dauerhaft an und quietscht
- Tacho hängt öfters
- usw.

Die Liste impliziert natürlich einige Fragen, aber ich wühle mich vorerst gerne durchs Forum um alles tippeltappeltour anzugehen. Wenn jemandem etwas ein- oder auffälllt, bin ich natürlich nicht sauer. wink Der Fokus liegt erstmal nur auf dem Wechsel der Antriebswelle und dem Mechanismus der Schiebetür um Arbeitsfreiheit zu schaffen. Und auf einem neuen TÜV. Deshalb kurz runtergebrochen:

juergenr hatte hier netterweise damals eine Explosionszeichnung von der Freilaufnabe/Vorderachse gepostet, trotzdem ist mir der Aufbau noch etwas unklar. Wie wird die Welle radseitig gehalten, durch eine Madenschraube? Kurz gefragt, wie bekomme ich den verbliebenen Stummel lose?

Gibt es Langzeiterfahrungen zur Haltbarkeit der alternativen Universal-Achsmanschetten von Foerch, etc.?

Herzlichen Dank
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 23/04/2019 05:58

Hi Alfonso,

Glückwunsch zum Daily und viel Ausdauer beim Wiederaufbau. Dass die Vorderreifen innen abgefahren sind, liegt evtl. an einem völlig verstellten Sturz, ob wohl man da eigentlich nix verstellen kann. Also, wenn Du die VA wieder komplett hast, Sturz und Spur kontrollieren lassen. Normalerweise fahren sie sich außen ab, denn vom Werk her hat der Daily 2° positiven Sturz.

Ach ja: Du musst Dein Scheibenwaschwasser auffüllen ...

Schöne Grüße
Matti
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 23/04/2019 07:17

Original geschrieben von Alfonso
...
juergenr hatte hier netterweise damals eine Explosionszeichnung von der Freilaufnabe/Vorderachse gepostet, trotzdem ist mir der Aufbau noch etwas unklar. Wie wird die Welle radseitig gehalten, durch eine Madenschraube? Kurz gefragt, wie bekomme ich den verbliebenen Stummel lose?
.....


schau mal in den Leitfaden Kapitel 08-Vorderachsen http://www.viermalvier.de/ubbthread...hreibung-daily-40-10-4x4.html#Post613228
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/04/2019 14:32

Richtig juergenr, ein Blick in den Leitfaden hätte gereicht... read wink
Der Wellenstumpen ist raus, schön, war ein Kinderspiel.

@matti: Dank Dir für die Motivation! Ja, die Spureinstellung überlasse ich der Werkstatt, dösismirzugomplizierd.

Im Leitfaden gibt es leider keine Explosionszeichnung vom Mechanismus der Schiebetür, nur Einstellhinweise. In welcher Stellung muss der innenseitige Nippel zum Entriegeln sein, oben oder unten? Es scheint als wär die Mechanik komplett verbogen...
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/04/2019 21:11

Guten Abend,

zur Versinnbildlichung der Türschloss-Problematik hier ein Foto von den Innereien. Mit bloßem Auge sieht man nur maximal die Hälfte. Nr. 2 führt zum inneren Türöffner (ist demontiert aber gängig), Nr. 4 führte anscheinend mal zum äusseren Öffner. 1, 2 und 4 lassen sich mit dem Schraubendreher nach links rechts bzw. je nach Perspektive nach oben unten vor zurück bewegen. Trotzdem tut sich nichts. Nr 3 ist der innere Sperrnippel. Der bewegt sich nur sehr schwergängig wenige Millimeter, ohne spürbare Rastung.
Boah, das kann doch nicht so schwer sein die Türe aufzubekommen. Rohe Gewalt ohne Sachverstand ist hier wohl fehl am Platz... gg

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Geschrieben von: thom

Re: Die Laube - 24/04/2019 10:34

zur freilaufnabe:
der äußere o-ring hat 80x2,62mm.
ich hatte erst den überall verfügbaren 3mm-ring drin, die naben waren daraufhin nur noch mit einer verlängerung umzulegen.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 24/04/2019 21:53

Danke für den Hinweis thom. Eine gute Quelle für EPDM etc. O-Ringe scheint HUG-Technik zu sein. Die bieten auch Einzelversand. Aber Obacht, bei fast allen Händlern wird der Innen- statt der Aussendurchmesser angegeben.
Habe den "Präzisions O-Ring 74,30 x 2,62 mm EPDM70" geordert, das sollte trotz minimaler Abweichung passen.
Geschrieben von: thom

Re: Die Laube - 25/04/2019 16:25

ebenfalls von HUG bezogen, allerdings war meine wahl der Präzisions O-Ring 79,05 x 2,62 NBR70

außendurchmesser:

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Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 25/04/2019 20:07

Hallo,

das nächste Mal dann doch selber nachmessen und nicht blind vertrauen lachen

edit: die Schiebetür ist jetzt endlich auf. Das Schloss hatte den Geist aufgegeben und die Führungsschienen waren komplett verkottert.

Heute beim kurz Anlassen tourte der Motor hoch und nicht mehr runter - Gasbowdenzug gerissen. Irgendwas ist immer...
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 25/04/2019 20:33

Original geschrieben von Alfonso
Irgendwas ist immer...


Muß so sein, sonst wirds ja langweilig, oder?

Bei unserer Gurke ist heute, nachdem ich ......................................................................................................................................
das endlich im Griff hatte,
die (Brauch-)wasserpumpe in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Ursache (vermutlich): das (Kunstoff) (billig) Sieb, das ganz unten im Tank die Pumpe vor Fremdkörpern schützen soll, hat sich in seine Einzelteile zerlegt - und damit die Pumpe blockiert.

Garrrrggggglllll

Wir fahren trotzdem irgendwohin, abhängig von der morgigen Wettervorhersage.

Daheim Geburtstag gefeiert habe ich ja schon oft genug!

Wolfgang

Mußte mal gesagt werden (hihi)

P.S.: Von unserer Schiebetür könnte ich Dir auch EINIGES erzählen...
W
Geschrieben von: thom

Re: Die Laube - 25/04/2019 21:12

servus alfonso,

war vielleicht etwas missverständlich geschrieben, aber gemeint war mit "äußerer" die lage an der nabe, nicht aber der außendurchmusser des o-rings.
Geschrieben von: Matti

Re: Die Laube - 26/04/2019 05:55

Heppi Bürste, Mr. Cucumber!

Matti
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 26/04/2019 05:57

Das ist zwar ein wenig o.t., aber trotzdem herzlichen Dank! Mit etwas Mühe konnte ich Deine Geheimbotschaft entschlüsseln!

Und wenn nicht meine Hauswasserpumpe in der Gurke.....siehe neuen Trööt!

W schnullieh
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 26/04/2019 21:18

Original geschrieben von W&E
Original geschrieben von Alfonso
Irgendwas ist immer...

Muß so sein, sonst wirds ja langweilig, oder?
...
Mußte mal gesagt werden (hihi)
Humor ist wenn man trotzdem lacht. milo

Original geschrieben von W&E

P.S.: Von unserer Schiebetür könnte ich Dir auch EINIGES erzählen...
W


Bei den gelesenen Querelen hier wird es vielleicht Zeit für einen eigenen "Trööt" zum Thema? Vorschlag: "Schiebst du noch oder fährt sie scho(e)n"?

Ansonsten auch
Zitat
Heppi Bürste
von mir!

@thom: alles gut, passt schon cool

Bzgl. Gas-Bowdenzug hatte ich voreilige Schlüsse, bzw. am Vortag den Drosselklappenzug zum Testen gezogen. Der war der Übeltäter weil verklemmt (Stichwort Dreck in jeder Ritze), dann lappert natürlich auch das Gaspedal. Fluidfilm richtet es als Übergangslösung vor der Erneuerung der Züge.

Eine Kärcherschlammschlacht hat den Unterboden jetzt von den Plantagenablagerungen befreit. Jetzt ist es amtlich, kein aufgequollener Rahmen, fast rostfrei, bis auf ein bisschen in den Radkästen.
Hossa, das motiviert daumenhoch
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 01/05/2019 18:23

Vielen Dank für die Bürste!

Und: die Landgurke hat uns pannen- und beschwerdefrei nach Italien* und auch wieder nach Hause gebracht. Einzig der Starter hat drei mal nicht eingerückt - das ist aber von selbst wieder gut geworden. Anschauen werde ich ihn natürlich trotzdem. Weil...siehe oben

*Udine - Ravenna - San Marino - Mantua - Cormons - Cividale. Auf den letzten 660 km Verbrauch 10,00 Liter auf 100 km....es geht! Tempomat hilft dabei.

Grüße wieder zurück in Ö:
erholsame Bürstenfahrt gehabt habender
Wolfgang

P.S.: Alfonso: - rostfrei ist immer gut!!
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 01/05/2019 22:10

Original geschrieben von W&E

P.S.: Alfonso: - rostfrei ist immer gut!!


Ja!! Hilft nur nix, wenn er voraussichtlich noch eine Weile stehen muss... apollo

Wegen diverser Stromprobleme habe ich heute nochmal den Sicherungskasten inspiziert. Die meisten "Icons" der Verbraucher sind ja selbsterklärend, aber leider nicht alle. Z.B. welches für das (nicht funktionierende) Bremslicht zuständig ist, konnte noch nicht zweifelsfrei geklärt (bzw. muss noch ausgemessen) werden. Im Leitfaden wird man bzgl. Sicherungsbelegung auch nicht fündig (wieviel Ampere wo rein). Strom war, ist und bleibt wohl leider mein Feind.
Geschrieben von: W&E

Re: Die Laube - 02/05/2019 05:18

Dabei ist es mit dem Strom ganz einfach:

1) Achte darauf, dass der Strom überall dort durchgeht, wo er durchgehen soll und
2) Achte weiters darauf, dass der Strom dort NICHT durchgeht, wo er nicht durchgehen soll!

Wenn man diese zwei Regeln konsequent anwendet, wird alles gut!

Alles wird gut, manchmal dauert es halt ein bißchen länger...

Wolfgang,
Anhänger der Zwei-Stromregeln-Ideologie
Geschrieben von: thom

Re: Die Laube - 02/05/2019 19:29

sicherungskasterl...

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Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 02/05/2019 22:27

Original geschrieben von W&E
Dabei ist es mit dem Strom ganz einfach:
1) Achte darauf, dass der Strom überall dort durchgeht, wo er durchgehen soll und
2) Achte weiters darauf, dass der Strom dort NICHT durchgeht, wo er nicht durchgehen soll!

Philosophisch betrachtet ist die These inspirierend! Physikalisch habe ich noch etwas "auszubürsten". wink

@thom: klein aber fein, danke! Das Bremslicht funzt wieder. Die Sicherung war mit 20A statt 7,5A bestückt und trotzdem durchgebrannt. Ein Rücklichtkasten war verdächtig feucht (marode Dichtung). Klar, dann nimmt man eben die Holzhammermethode anstatt sich um die Ursache zu kümmern. Hab jetzt mit 30A bestückt und daneben jemanden in Vollzeit mit Feuerlöscher für Eventualitäten angelernt. Vorsicht, Scherz!

edit: S15 regt zum Einbau einer Pseudowegfahrsperre an...

Auf der Suche nach einem simplen Betriebshandbuch (nicht dem Werkstattleitfaden) für den Ottonormalverbraucher bzgl. Dingen wie Sicherungsbelegung, Reifenluftdruck, Scheibenwischwasser wink , etc. (gab es sowas für den Daily 40/10?), bin ich über diese Seite gestolpert:
https://lkw-reparaturhandbuecher.jimdo.com/iveco/
Vielleicht ist für den ein oder anderen was dabei.
Geschrieben von: herbertc

Re: Die Laube - 03/05/2019 09:03

Hallo Alfonso
Betriebs und Wartungsanleitung für den Turbo Daily 4x4 hab ich - allerdings nur auf (kopiertem) Papier.
wenn das nicht digital zu finden ist scanne ich die 107 Seiten DIN A5 ein coffee
gruß
herbert
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 03/05/2019 22:59

Herzlichen Dank für die Offerte Herbert! Du brauchst Dir keine Mühe machen, die Kellers packen für Umme eine Anleitung in die Sammelbestellung. daumenhoch
Als kleines Dankeschön ans Forum kann ich die Digitalisierung gerne übernehmen und an die Mods zur Veröffentlichung in der Datenblätter-Rubrik weiterleiten, wenn es keine ©-Bedenken gibt.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 10/05/2019 21:25

Hallo Gemeinde,

wie bei Vadim auch, ist bei der Laube ein Wechsel der Drehstablager nötig. Die Stäbe sitzen offensichtlich nicht mehr mittig, dies erklärt wohl die innenseitig stark abgefahrenen Vorderreifen. Die Teile sind bestellt und den Wechsel gehe ich die Tage an (Danke für die Anleitung Bernhard!), dann sollen Spur und Sturz in einer Werkstatt eingestellt werden. Werkseitig wird ein 2% positiver Sturz empfohlen, mir erschliesst sich nur der Sinn dahinter nicht richtig. Warum nicht auf null?
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 12/05/2019 21:08

Hallo,
habe nochmal tiefer im Forum und im Handbuch recherchiert. Erkenntnis: der Sturz lässt sich sowieso nicht einstellen und verändert sich nur durch abgenutzte Lager oder verbogene Teile. Jetzt bin ich am Überlegen, die unteren Lager gleich mit zu wechseln...
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 20/05/2019 20:45

Hallo,

im Zuge der Drehstabgeschichte ist noch einiges zutage getreten zum Beispiel diese Riefen im Tank:

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Die Iveco-Ingenieure haben den Tank fast auf Presspass konstruiert, aber nicht damit gerechnet, dass Umbauer die Halterungen mit Unterlegscheiben versehen um hinten einen ominösen Haken (für Putzlappen?) anbringen zu können:

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Dadurch schliff der Tank an einem Karosserieträger, der zum Glück mehr Verschleiss vorzuweisen hatte. Ansonsten hätte sich der Dieselpreis wohl verdoppelt. Deshalb mein Anraten an alle die sich angesprochen fühlen, schaut mal ob es bei Euch einen ähnlichen Verhau gibt.

Da sich mein Schrauberleben derzeit fast nur im vorderen Radkasten abspielt, musste der analytische Blick irgendwann grübelnd daran kleben:

[Linked Image]

Die vordere Quertraverse ist fahrerseitig fast komplett gerissen. Tauschen, schweissen, halb so wild, was meint Ihr?

Ach was wäre das Forum ohne Fragen... hinterm Tank im Leiterrahmen lunschte eine unbenutzte Steckverbindung hervor. Leider verschwindet sie kommentarlos im Kabelbaum. Wofür könnte die sein?

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Geschrieben von: HorstPritz

Re: Die Laube - 21/05/2019 08:10

Hallo,
könnte der Haken ein Auspuffhalter für den Seitenauspuff sein?

Gruß,
Horst
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 21/05/2019 12:29

Original geschrieben von Alfonso
Hallo,
...
Die vordere Quertraverse ist fahrerseitig fast komplett gerissen. Tauschen, schweissen, halb so wild, was meint Ihr?


kannst ausbauen und ordentlich schweißen oder ersetzen, kostet neu ca 120,-€ (ET 8584877). Oder gebr. besorgen, ist ein 4x4 Teil. Aber warum ist das gerissen ...?


Zitat
Ach was wäre das Forum ohne Fragen... hinterm Tank im Leiterrahmen lunschte eine unbenutzte Steckverbindung hervor. Leider verschwindet sie kommentarlos im Kabelbaum. Wofür könnte die sein?

[Linked Image]


versuche mal die Zahlen auf den beiden Kabeln die an den Stecker gehen zu lesen, dann kann man das zuordnen.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 21/05/2019 16:08

Hallo Horst,
peinlich, Du hast recht! idiot Man sollte schon den Überblick behalten beim Zerlegen... Also ist "der Verhau" original und wohl die Karosserie etwas verzogen. Ein Grund mehr für alle Kastenwagenfahrer mit der Taschenlampe zur Sicherheit mal zwischen Blech und Tank zu leuchten.

Original geschrieben von juergenr
Aber warum ist das gerissen ...?

Eine Erklärung könnte sein, dass durch die defekten Drehstablager und der damit verbundenen Erhöhung des positiven Sturzes die unteren (lt.Handbuch) "Gegendruckzugstangen" zuviel Last auf die Traverse brachten.

Nach dem Stecker wird am WE geschaut, danke.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 23/05/2019 20:52

Servus,

war heute die Bleche zum Verkleiden der seitlichen Rolltore beim Schlosser/Feinmechaniker des Vertrauens abholen. Der Spass hat zusammen 50€ gekostet, in 1mm Stärke! Das ist wesentlich billiger als sich eine alte Komplettkarosse auf den Hof zu stellen. klugscheisser Die Form lässt sich mit etwas Feingefühl wunderbar an der offenen Schiebtür auf einem langen Holzbrett anzeichnen. Die Kantung erfolgte so, dass die Bleche von aussen aufgeklebt werden können. Wozu aufwendig Schweissen und Spachteln... fuck2

[Linked Image]
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 29/05/2019 19:26

Zitat
Ach was wäre das Forum ohne Fragen... hinterm Tank im Leiterrahmen lunschte eine unbenutzte Steckverbindung hervor. Leider verschwindet sie kommentarlos im Kabelbaum. Wofür könnte die sein?

[Linked Image]


Zitat
versuche mal die Zahlen auf den beiden Kabeln die an den Stecker gehen zu lesen, dann kann man das zuordnen.


Hallo Jürgen,
auf den Kabeln (lila und braun) sind keine Zahlen zu entdecken. Auf dem Stecker steht 1 926 173 aber das hilft wohl nicht weiter...
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 29/05/2019 20:12

es gibt ca. 150 Seiten mit Kabel Codes (Nummern) da werden auch auf diesen Kabeln welche sein ... ~ alle 5 bis 10 cm in der Regel 4-stellig

Die Codes findest du übrigens hier www.viermalvier.de/techn-daten-beschreibung-daily-40-10-4x4
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 05/06/2019 20:32

Danke Jürgen. Auf den sichtbaren reichlichen 10cm ist nichts zu entdecken. Ich werde bei Gelegenheit mal weiterforschen, aber das fällt zur Zeit in die Kategorie Firlefanz.

Der Drehstab konnte weiterhin nicht zur Aufgabe bewegt werden und das trotz im Wechsel durchexerzierten aller hier beschrieben Vorgehensweisen (Brenner, Schläge, Keile, Feuertanz ...) Es gab schon die Überlegung das Getriebe abzustützen und die komplette Halterung zu demontieren um sich der Sache auf der Werkbank anzunehmen. Nur leider ist die vordere im Rahmen liegende Gegenmutter unerreichbar... Langsam bedarf es eines Motivationstrainers. cry
Die Wagenheberpalette welche zur Druck-Unterstützung dienen soll, führt auch ein Eigenleben. Der "Kleene" 3,5er kann waagerecht in allen Positionen, ist der Angelegenheit aber nicht gewachsen. Von den beiden 5t-Hebern verweigert einer in allen waagerechten Positionen komplett die Arbeit, der andere möchte zumindest in einer Position, quittiert aber bei erhöhten Druck mit einem "pfffffff" den Dienst. Sakrament!

In der Hoffnung, dass der Stab einfach nur noch etwas Bedenkzeit benötigt, wird sich eben um andere Dinge gekümmert. Wie vormals erwähnt, muss die vordere Quertraverse raus. Leider liegen zwei der vier Muttern etwas kniffelig hinter dem Unterfahrschutz. Gibt es eine Möglichkeit sie ohne Demontage ebenjenes zu erreichen?

Danke
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 05/06/2019 20:46

der UFS ist mit 6 Schrauben doch schnell ausgebaut, habe ich gerade erst gemacht um die Quertraverse auf einer Seite zu lösen ...
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 05/06/2019 20:53

Alleine? Meine Bedenken liegen eher beim Gewicht als beim Aufwand, vor allem beim folgenden Einbau...
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 05/06/2019 21:03

Ja alleine, allerdings mit einem fahrbaren Wagenheber. Unterbauen mit irgendwas hilft aber auch ...
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 05/06/2019 21:19

Danke, das motiviert. Dann wird wohl mit einem Hubwagen improvisiert.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 29/06/2019 20:51

sekt

es ist vollbracht! Nach einer kleinen Ewigkeit hat der linke Drehstab zerstörungsfrei aufgegeben:

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Wat bin ick froh...

Die Verzahnung sieht noch gut aus, auch beim Oberlenker. Trotzdem überlege ich, letzteren gegen ein Neuteil zu tauschen. Der jetzige hat im Laufe der OP einige Bunsenbrenner-Attacken hinnehmen müssen, vor allem oberhalb des Auges (das ist ja schonmal jemandem gerissen im Gelände). Es gibt zwar keine kritischen Anlaufspuren, aber ob dies dem Material gut getan hat? In Polen gibt es OE-Neuteile, aber ob die Stahlqualität mit der damaligen zu vergleichen ist, wage ich zu bezweifeln. Was meint ihr?

Schönes Wochenende!
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 04/07/2019 20:48

Bezüglich der gerissenen vorderen Quertraverse habe ich damals etwas Quatsch geschrieben. Nur der Vollständigkeit halber:
Original geschrieben von Alfonso
Original geschrieben von juergenr
Aber warum ist das gerissen ...?

Eine Erklärung könnte sein, dass durch die defekten Drehstablager und der damit verbundenen Erhöhung des positiven Sturzes die unteren (lt.Handbuch) "Gegendruckzugstangen" zuviel Last auf die Traverse brachten.

Die Drehstablager alleine können dafür nicht verantwortlich sein. Nur durch zusätzlich verschlissene untere Querlenkerlager kann von den Zugstangen zuviel Last auf die Traverse drücken.
Es hat sich ausserdem herausgestellt, daß sie beidseitig gerissen ist, also nur noch eine dekorative Funktion innehatte.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 13/08/2019 14:49

Hallo Gemeinde,
hat jemand eine Bezugsquelle für den Abzieher der Gelenkzapfen (Iveco Aufziehvorrichtung 99347074) oder gibt es ein alternatives Werkzeug zum lösen? Jegliche Improvisation war bisher nicht zielführend.
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 13/08/2019 15:57

den gibt es wohl nur von IVECO, kostet 94,50€ + MwSt, wie auch den für die innen angeschlagenen Kugelköpfe 99347060 92,40€ + MwSt.

Allerdings passt der 99347074 auch nicht 100% da wohl für die 4x2 gedacht. Für die 4x4 ist`s wohl der 99347071 für ca 208,-€
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Die Laube - 13/08/2019 20:03

Moin,

und warum sollte nicht einer von diesen Zigtausenden nicht auch funzen?

Kugelgelenkabzieher

Gruß
Benedikt
Geschrieben von: BAlb

Re: Die Laube - 13/08/2019 20:27

Ich hab jetzt nicht das alles hier nachvollzogen, aber wenn's um solche Teile geht, die der Benedikt hier verlinkt hat:
Ich hab Kukko 129-2 und 129-3 hier liegen, und mit letzterem war ich an der Vorderachse zugange und hab dort die Gelenke rausgedrückt. Geht.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 13/08/2019 21:34

Danke @ Jürgen (stolze Preise!) und Bernhard.

Der Kukko 129-3 sollte morgen eintrudeln, aber bisher ging es auch so (der Abzieher hat geradeso reingepasst):

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Original geschrieben von Benedikt1
und warum sollte nicht einer von diesen Zigtausenden nicht auch funzen?


Weil es in oben erwähnten Fall auf Millimeter ankommt und "Universal" deshalb nicht funzt. wink

Z.B. wäre der BGS-Abdrücker mit Maulweite 34mm in der Theorie ideal für den Anwendungsfall im Bild. In der Praxis nicht, weil die Flanken des Mauls zu hoch sind und er trotz rauspepeln der Gummis nicht mittig greifen kann. Ging zum Teil aber versetzt, wenn man die Mutter vom Gelenk drauf lässt, welche dann eh in den Schrott wandert. Im Nachgang wäre eine Reduzierung der Flankenhöhe mittels Flex auch eine Option gewesen...

Ansonsten... wieder was gelernt. Vertraue keinen 30 Jahre alten Gelenkköpfen mit unauffälligen Manschetten. Es gibt Kandidaten, bei denen sich das Fett (wie auch immer) komplett amortisiert hat. zumse
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 27/08/2019 22:43

Hallo Ihr glücklich Reisenden,

zu später Stunde ein kleines Update aus der Kategorie Fettnäpfchen bzw. unbedeutender Wehwehchen. Da die vorhandene Ölwanne aufgrund von offensichtlicher Rostgnomerie und vermeintlich nachträglich rudimentär aufgebrachter Schweissnähte als austauschwürdig einzustufen war, wurde heute beim Iveco-Händler u.a. diese als Neuteil abgeholt. In der Annahme, dass ein Erwerb der Wanne preistechnisch überschaubar sein sollte, wurde blind bestellt. Denkste... aber neenee, wegen der Achsgeometrie ein 4x4-Teil, 212€ netto (aus den Latschenkipp). Bei der Übermittlung der Kosten wurde auch der Händler verlegen.
Beim Auspacken der "Ware", ungläubige Stille im Raum:

[Linked Image]

Die Nähte sind genau wie bei der alten mehr gepappt als gerührt, das erkennt sogar ein Schweisserlaie wie ich. Und an den Rändern überall Rost. confused Dazu der dezente Hinweis vom Angestellten, dass Iveco empfiehlt die Wanne ohne längere Lagerung schnell einzubauen... lachen
Fazit: mit etwas Schweisskunst hätte die alte Wanne die Neue wohl überlebt...

Genug gemotzt, nur noch ein kleines Frägelein. Der Anschlussstutzen vom Ölmessstab (links oben im Bild) hat kein Gewinde, ist innen nur plan. Wie ist er befestigt?

edit: Die Dichtung für die Ölwanne wurde genauso blauäugig bestellt. 53 Ocken netto. cry
Dichtpappe, ein Skalpell und Dirko-Paste hätten die Angelegenheit erfahrungsgemäß auch dauerhaft gerichtet.
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 28/08/2019 07:04

Hallo Alfonso,

habe das Rohr noch nicht ausgebaut, aber da sind wohl 2 O-Ringe drin ET 17277981.

Die ET Preise sollte man IMMER vorher abfragen, sonst gibt es solche Überraschungen blush...

edit: die O-Ringe gibt es von IVECO nur als Packung mit 20St. für ca 14,-€
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 28/08/2019 19:17

Danke Jürgen, nach der Überraschung wird Dein Rat auch bei vermeintlichen Kleinteilen gerne beherzigt.

Hier liegt ein Set EPDM-Gummis rum, vielleicht passen ja welche.
Geschrieben von: DaPo

Re: Die Laube - 29/08/2019 11:18

Hallo,

Original geschrieben von juergenr
aber da sind wohl 2 O-Ringe drin ET 17277981.
das müßte 9,25x1,78mm sein, Material FPM oder VACM
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 02/09/2019 22:55

Danke DaPo. Zu den Materialien EPDM, FPM, VACM, etc. und den Einsatzbereichen hilfreich:

Original geschrieben von HUG-Technik

NBR (-30 bis 100°C)
EPDM (-40 bis 100°C)
MVQ (-55 bis 200°C)
FPM Viton (-20 bis 200°C)
PTFE Teflon (-200 bis 200°C)


Hier eine kleine Material-Auswahlhilfe:

Luft/Wasser/Öl/Benzin/Fett (-30 bis 100 Grd C): NBR
Luft/Wasser/Öl/Benzin/Fett (bis 200 Grd C): FPM
Heisswasser/Dampf ( bis 100 Grd C): EPDM
Bewitterung EPDM oder SILIKON MVQ oder VITON FPM
Chemikalien VITON FPM oder TEFLON PTFE


Quelle: HUG-Technik
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 02/09/2019 23:36

Gedanken zu einem etwas älteren Thema.

Die Laube hat auf dem Papier Euro 0, laut dieser Grafik von Juergen wohl eher Euro 1.

Fragen:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass ein Motorwechsel auf den 2.8er in Verbindung mit dem z.B. hier erwähnten Partikelfilter DPFN+31060 wenigstens Euro 4 ermöglicht?

Ist mit dem 2.5er und entsprechenden PTF auch Euro 4 möglich?

Wenn nicht, welche Anpassungen sind beim Umbau auf den 2.8er Motor nötig?

Wie immer dankbar für Aufklärung...
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 04/09/2019 21:09

Entschuldigt bitte, ich muss nochmal nachlegen.
Auf der Suche nach Stossdämpfern bin ich über dieses Set Monroe gestolpert:
https://www.ebay.de/itm/2x-MONROE-S...1-Kipper-2-5-4x4-30-10-30-8/254335128316
Qualitativ sollen sie relativ gut sein und laut Anbieter beim 4x4 bis Baujahr 01/1996 passen. Kann das jemand bestätigen?
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 07/09/2019 22:04

дружба,

heute wurde die kurze vordere Steckachse gezogen, sie klapperte verdächtig (welche jene an der kaputten Antriebswelle hing...). Resultat? Autsch, Simmering und Lager komplett im Eimer und ordentlich Dreck in der Achse. Beim vorhergehenden Öladerlass wurden nur ca. 2 Liter gemolken. 3,3 stehen im Handbuch. Trotz des desolaten Zustandes des Simmerings war aussen alles trocken (abgewischt und ignoriert?).

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Zudem hat der Simmerring starke Spuren hinterlassen:

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Wie geht man hier vor? Die Welle abdrehen und einen Ring mit anderem Maß einbauen? Oder den neuen Ring nicht bis zum Anschlag einsetzen? Was eine neue Steckachse bei Iveco kostet, wage ich gar nicht anzufragen. frown

Werde die Triebachse die Tage ausbauen/absenken um Licht hinter den vorderen Deckel zu bringen.

до свидания и спасибо
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 08/09/2019 09:34

wenn die Welle so nicht mehr zu gebrauchen ist, kann ggf skf-speedi-sleeve helfen (Wellenschutzhülse).

Ein Beispiel http://ckdboats.blogspot.com/2012/09/the-skf-speedy-sleeve.html.

Die kurze Welle kostet Ende 400,-€ ....
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 08/09/2019 16:33

Das ist ja eine prima Lösung Jürgen! dafuer
Die Welle hat ein Maß von 47,8mm. Dreht man sie auf 47,6mm ab, passt die Hülse 99184 und der originale Wellendichtring kann weiter verwendet werden.
Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 08/09/2019 21:50

Für Speedy Sleeve wird nichts abgedreht.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 08/09/2019 23:48

Original geschrieben von Ozymandias
Für Speedy Sleeve wird nichts abgedreht.


Hallo Ozy,
in diesem Fall sollte abgedreht werden, da für das oben genannte Wellenmaß keine Standardhülse erhältlich ist. yu
Ob den Ring die 10tel Millimeter jucken, steht auf einem anderen Blatt.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 09/09/2019 18:43

Hallo und weiter gehts,

heute wurde die linke Radnabe zerlegt, muss man ja auch mal gemacht haben. nuts Lief flinker als erwartet, nur am Ende hakte es.

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Die Explozeichnung ist nicht ganz stimmig.

Der eingezeichnete Ausgleichsring existiert zweimal (für jedes Lager) und nicht an Position 10 sondern beide zwischen 8 und 9. Wie bekommt man die Ringe ausgezogen, nur mit Spezialwerkzeug? Beim vorsichtigen rückwärtigen Anklopfen wurde keine Regung gezeigt. Und vor allem wieder rein? Nabe in den Backofen, Ring in den Froster und plums? Darum gehts:

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Der Neue wartet schon:

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Am Lenkzapfen ist hinter dem Dichtring 17 ein Deckel verbaut, welcher auf der Explozeichnung fehlt. Den hätte ich auch gerne raus, um an die Nadellager zu gelangen. Nur wie? Ausziehen oder Schlagen scheint aus Platzmangel nicht möglich:

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Sorry für die Fragerei, nur im Handbuch und Forum wurde ich nicht fündig. gebauf Dafür wird hier fleissig dokumentiert. smile

Edit: im Handbuch steht doch was, aber nur etwas unspezifisch
Zitat
... und die äusseren Ringe der Kegelrollenlager herausziehen
sowie
Zitat
die äusseren Ringe mit einer dazu geeigneten Schlagvorrichtung einbauen


Dazu ist eine Grafik angefügt (Abb.28) aus der sich entnehmen lässt, dass eine dicke passgenaue Scheibe zum Einschlagen benötigt wird. Also wieder bissel basteln...

Geschrieben von: Ozymandias

Re: Die Laube - 10/09/2019 03:22

Der alte Lagerring zusammen mit einer passenden Nuss ist gut dafür geeignet.
Geschrieben von: Benedikt1

Re: Die Laube - 10/09/2019 06:08

Moin,
es ist nicht so ganz eindeutig, was Du genau meinst, Alfonso.
Wenn die äußeren, kegeligen Lagerschalen der Schrägrollenlager gemeint sind, dann nimmt man sich ein gutes MIG/MAG - Schweißgerät (CLOOS, ESAB, Miller) und setzt bei 150Ampere einen mittigen Schweißpunkt auf die alte Lagerschale.
Die zieht sich beim Abkühlen zusammen und lässt sich leichter austreiben.

Gruß
Benedikt
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 10/09/2019 16:16

Danke Euch beiden. Die Lagerschalen sind raus. Eine war so zu überzeugen:

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So ähnlich ging übrigends auch der Simmerring der Nabe gut raus.

Bei der anderen Schale hätte wohl der Abzieher schlapp gemacht, deshalb wurde die Scheu überwunden und beherzt mit Dorn und Feustel gleichmässig ausgetrieben. Ging ohne gezielten Schweisspunkt, auf dem Gebiet muss noch etwas geübt werden.

Heute hatte ich mir vorgenommen die VA abzusenken um den Dreckeintrag über den defekten Simmerring und das zermöllerte Lager im Gehäuse zu überprüfen. Dabei stellte sich erfreulicherweise heraus, dass nur die vier Befestigungsschrauben von der Zahnstangenlenkung gelöst werden müssen. Die lässt sich dann genau so viel vordrücken, dass an alle Schrauben vom vorderen Deckel der Achse gelangt werden kann und er geradeso nach unten herausgezogen werden kann.

Aufatmen beim Einblick. Unten hatte sich nur minimal Abrieb und Dreck gesammelt. Das Tellerrad weist keine ersichtlichen Schäden auf:

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Fein. smile

Achso, Iveco vertickt mittlerweile neben diversen Schrauben auch viele Dichtungen nur im Fünferpack. Dabei wird für die VA-Deckeldichtung ein Einzelpreis von über 30€ aufgrufen. respekt Bei der Aussicht wird doch lieber selbst geschnitzt.
Geschrieben von: juergenr

Re: Die Laube - 10/09/2019 17:19

den Deckel kannst du auch mit Dichtmasse abdichten und die Leute vom ET Lager können bei Ihrem Zentrallager bzgl der Liefermenge intervenieren, denn der Kunde will ja nicht 5 oder 20 Stück ... habe das gerade auch bei div Dichtungen, O-Ringen, Schrauben etc so erlebt.
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 10/09/2019 20:39

Da zeige ich mich gerne solidarisch. Der nette Iveco-Partner von nebenan ist sehr entgegenkommend und wird sicher intervenieren. Beim Blick auf die Konditionen wird mittlerweile immer schmunzelnd gefragt, ob nicht eine Teilenr. hilfreicher wäre. wink
Bezüglich raren Altteilen scheint bei Iveco "friss oder stirb" das Kredo zu sein. Zeit dafür, mit "unserer Minilobby" aufzubegehren. darth
Geschrieben von: Alfonso

Re: Die Laube - 11/09/2019 21:24

Nach Intervention:
Zitat
Hallo Herr ...,
ich habe einen Iveco Partner gefunden der das Ersatzteil auf Lager hat und lasse es mir zuschicken.

Geht doch. wink
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