Rotationslaser...alles klar, funktioniert gut und die Genauigkeit ist eine Preisfrage - wie so oft.

Aaber:

Wer kennt einen EXPLOSIONSLASER?

Keiner? Dann muß ich Euch erleuchten:

Vor (sehr) vielen Jahren beschloß meine Herzallerliebste, sich und mich mit einem Hirschgulasch zu verwöhnen. Zu diesem Zweck benutzte Sie einen Druckkochtopf der bekannten (?) Marke Kelomat*, befüllte diesen mit den vorbereiteten Zutaten und schaltete auf kleine Hitze. Darauf verließ sie die Küche, wahrscheinlich um zu garteln oder ähnliches.

Es kam wie es kommen mußte: der Topf war randvoll gefüllt. Also verstopften alsbald Fleischfasern das Sicherheitsventil und...

...der Topf explodierte nicht, wie vielleicht die Überschrift suggeriert hat, aber...

...GOTTSEIDANK hat der Kelomat eine zweite Überdrucksicherheitseinrichtung, es kann sich nämlich die gesamte Dichtung zwischen Topf und Deckel hinausstülpen...und hat das auch richtig gemacht.
Jetzt hatten wir einen "Meterriß" ** an der Wand in der ganzen Küche, aber halt aus Gulaschsaft. Die Genauigkeit war allerdings abhängig vom Abstand der Wand zur Topfmitte, weil ja die Saftspritzer der Schwerkraft unterliegen und je weiter weg vom Topf desto tiefer auftrafen.

Ich hoffe daß ich den Begriff Explosionslaser hiermit ausreichend erklärt habe. Falls nicht, bin ich natürlich gerne bereit, weitere Auskünfte zu geben grin

Es grüßt -
mit etwas nachträglichem Schaudern ob der Aufräumarbeiten danach -
Euer Landgurker
Wolfgang

*Kelomat ist (war?) ein früher österreichischer (?) Hersteller von Aluminium-Druckkochtöpfen, die zum Teil bis heute noch verwendet werden.

** Das, was man (u.A.) mit dem Rotations-Laser auch machen will: eine Linie gleicher Höhe rundum in einen Raum