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Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
#554347 02/04/2013 23:55
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Hallo zusammen,

auf unserer ersten Tour Richtung Sahara sind wir leider nur bis Südfrankreich gekommen.
Bei meinem Fahrzeug handelt es sich um einen G 290 mit 212 Sprintermotor(OM 602984 DELA). Dieser lief schon zu Beginn der Fahrt nicht sauber, da der Turbo nicht korrekt angesprochen wurde. Wir sind trotzdem losgefahren, da der Motor im Prinzip lief und das Zeitfenster gerade optimal war. Der Boschdienst hatte ein fehlerhaftes Steuergerät diagnostizieren können. Nun hat auf der Tour auch noch der Turbolader aufgegeben und auf 4 von 5 Zylindern ist die Kompression zu niedrig. Auto steht noch in der Camargue bei einer Offroad Werkstatt.


Gesucht sind nun Tips von Technikfreaks, die mir einen Rat zum weiteren Vorgehen können. Für mich gibt es folgende Optionen:

1. 212 Sprinter Motor und ECU kaufen und nach Frankreich
schicken wird nach meinen Recherchen um die 3500€ kosten
2. E290TD (W210)Motor kaufen und herunterschicken ~2500€ und
besseres Drehzahlband als Sprintermotor und k.A.
ob das vom Kabelbaum alles passt.
3. Motor vor Ort Instandsetzen lassen. Wird vermutlich auch
mindestens 3000 der sauer verdienten Euronen
verschlingen, wobei noch nicht einwandfrei geklärt ist wo
genau das Problem des nicht richtig angesteuerten
Turbos lag
4. Originalmotor (2,9l Saugdiesel)organisieren und einsetzten
~2300€ aber zu wenig Drehmoment
ein 300D ist etwas größer aber hat auch nicht wirklich viel
mehr Power.
5. moderneren CDI Motor einbauen >4000€ LEistung und Verbrauch
etwas besser, aber für Touren nach Afrika eher
ungeeignet.

Wer kennt sich mit G`s bzw. Mercedes Motoren gut aus und kann uns helfen.

Wir würden sehr gerne diesen Sommer nochmal versuchen und hoffentlich dann auch in der Sahara ankommen

Beste Grüße

Laura und Daniel

::::: Werbung ::::: DC
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554359 03/04/2013 06:09
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Guten Morgen Laura und Daniel,

Respekt für Eure Entscheidung, mit einem defekten Fahrzeug loszufahren. Und Glückwünsche dafür, daß Euch der Motorenausfall noch auf europäischem Festland und nicht in der Sahara ereilt hat. Darüber hinaus ist es natürlich schade, daß die Reise vorerst vobei ist.

"Tips von Technikfreaks" werden ohne genaue Diagnose des Motorschadens im qualitativen Bereich von Kaffeesatzlesen zu erwarten sein, fürchte ich. Die von Euch aufgezeigten Optionen sind sicher alle irgendwie begründbar und auch schon hinsichtlich "pro" und "contra" abgewogen.

Ich persönlich würde mir in Frankreich keinen Motor einbauen lassen, egal welchen. Ich würde mich nach ein paar Tagen in der Camargue dank Auslandsschutzbrief nach Hause schaffen lassen und dann dort die Optionen prüfen und diskutieren. Und zum Schluß würde ich mit einem technisch einwandfreien Fahrzeug wieder losfahren. Das ist im übrigen eine marken- und technikunabhängige Grundregel ;-)

Beste G-rüße und bon voyage!


Ecken und Kanten serienmässig.
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
461.334 #554360 03/04/2013 06:18
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Ungenudelter Sous-Chef de Chaosine
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Jaaaaaaaahhhhhneinnnnn. Mir ist jeder der losfährt und nicht sicher ist als jeder der nicht losfährt weil nicht sicher und nie loskommt. Versucht für euch die beste lösung zu finden. Leider kann ich euch bei Sternenmotoren so leider gar nicht helfen.
Ich finde es trotzdem klasse das Ihr unterwegs seit. Weiterberichten ist ganz wichtig...


Gruß Mathias

Irgendwie ist das blöd so ohne Landy :-(

Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Hasi #554392 03/04/2013 07:45
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Das Thema mit den Motoren Sprinter vs. W210 hatten wir gerade:
http://www.viermalvier.de/ubb_portal/ubbthreads.php/topics/553138/Prufgerat_fur_MSG#Post553138

Für ein problemlose weiterfahrt ist wohl eher ein eher "mechanischer"

OM 602 D 29 besser, falls ihr den OM 602 DE 29 LA (Turbo) verbaut, schaut gleich nacj ausreichender Kühlung...
Grundsätzlich findet man hier in D die Teile meist etwas billiger als in F, mit Schutzbrief zurück ist also gar keine schlechte Idee...

Viel Glück und Erfolg

Zuletzt bearbeitet von fmt58744; 03/04/2013 07:45.

Grüße
fmt58744



Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Hasi #554393 03/04/2013 07:47
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Zitat:
"Ich persönlich würde mir in Frankreich keinen Motor einbauen lassen, egal welchen. Ich würde mich nach ein paar Tagen in der Camargue dank Auslandsschutzbrief nach Hause schaffen lassen und dann dort die Optionen prüfen und diskutieren. Und zum Schluß würde ich mit einem technisch einwandfreien Fahrzeug wieder losfahren. Das ist im übrigen eine marken- und technikunabhängige Grundregel ;-)

"
Hier möchte ich voll zustimmen ! Nach hause mit dem Auto, nur dann kann man richtig entscheiden und hat alle möglichkeiten, mit "Motor runterschicken nach Frankreich" sind die Probleme definitiv vorprogrammiert !!! Das kann gar nix werden !!!

Trotzdem noch viel Glück
und Gruß aus Wien
vom Hannes



99% der Oberfläche dieses Plaenten sind NICHT asphaltiert. Daher BRAUCHT man einen Geländewagen !
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
110hannes #554433 03/04/2013 13:01
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Hmm. Vielen Dank für Eure Antworten, insbesondere für den Link. Da werd ich mich erstmal einlesen.
Zu dem Franzmann-Schrauber wäre noch zu erwähnen, dass dieser ein guter Freund von unseren Bekannten ist und über viel Erfahrung in der Rally Marokko verfügt und schon häufig mit G`s unterwegs war.
Dazu kommt das ein Rücktransport nicht von meinem Schutzbrief übernommen wird, sondern lediglich der Leihwagen für die Hinfahrt zur Abholung. Und der G ist momentan natürlich icht fahrfähig. Mir wärs auch lieber das Auto hier zu haben, aber unterm Strich wirds deutlich teurer durch den Transport.
Der Plan war mit dem reparierten Auto aus Südfrankreich gleich weiter Richtung Marokko zu fahren. Obgleich ich da ein enormes Maß an Vertrauen mitbringen muss...

Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554445 03/04/2013 16:25
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Hallo Ihr zwei,

es ist ja recht unwahrscheinlich, daß die Fehler unabhängig voneinander gekommen sind.

So, wie es beschrieben ist, ist der Wagen auf den OM 602 DE 29 LA umgebaut worden. Lief er jemals einwandfrei?

Könnt Ihr präzisieren, was am Steuergerät defekt gewesen sein soll, warum der Lader kaputt ist und die Kompression fehlt? Vielleicht kann man eine Kausalkette herstellen, damit nach einer Reparatur nicht genau dasselbe Problem wiederkommt.

Andere hier im Forum helfen sicher fundierter als ich mit meinen Fragen. Ich habe nur einen 290 GD T ab Werk, den ich auber auch lange nicht mehr gefahren habe.

Viel Glück bei der Fehlersuche


Gruß

Kongo-Otto
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Kongo-Otto #554535 04/04/2013 13:56
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Laut Vorbesitzer lief der Wagen einwandfrei. Bei der Probefahrt hat er auch sauber Druck aufgebaut und subjektiv gut beschleunigt, war allerdings nur in der Stadt.

Der Lader war wohl einfach verschlissen und die Zylinder auch nehme ich an. Obwohl der Motor laut Vorbesitzer lediglich 136tkm gelaufen haben sollte. Reicht aber vermutlich, wenn der Turbo nicht richtig angesteuert wird, teilweise überdreht und die ganze Bastelei mehr im Notlaufprogramm läuft als regulär, weil ständig irgendwo falsche Werte ankommen.

:(((

Der Franzmann, Brünoo heißt er, schien aber recht versiert, ich hoffe so n bißchen auf den...

Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554539 04/04/2013 14:37
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Hallo,

vielleicht meldet sich hier ja noch Leute, die sich gut auskennen bei Dieseln. Spontan fallen mir da DaPo oder Thomas "Oelmotor" ein.

Auf jeden Fall:
"laut Vorbesitzer" würde ich damit übersetzen, dass Du selbst ihn nie einwandfrei hast laufen sehen, was dann die Angaben des Vorbesitzers fraglich macht.

"einfach verschlissen" passt nicht in Sachen Lader und Motor, denn ein Turbolader in einem einwandfrei laufenden Motor mit nicht zu altem Öl und korrekter Behandlung hat im Grunde keine verschleissbedingte Lebensdauergrenze in dem Sinne (der Lader meines Alltagsautos mit 320.000 km funktioniert z. B. noch einwandfrei).

Darüber hinaus ist der "DELA" als sehr standfest bekannt, der sogar Tuning durchaus verträgt.

Es dürfte ein verschleppter Defekt vorliegen (der natürlich durch Eure Fahrt nicht besser wurde und wieder auftreten könnte, da die "Peripherie" des Motors ja immernoch den auslösenden Defekt hat).
Was genau sagt der Fehlerspeicher?

> da der Turbo nicht korrekt angesprochen wurde

woher weisst Du das?


Gruß

Kongo-Otto
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Kongo-Otto #554552 04/04/2013 16:38
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Der Lader wurde vom Bosch Dienst in Arles(Sautecoer) zerlegt und mir gezeigt. Der hatte Spiel und hatte Schleifspuren.
Ich bin kein Fachmann und kann nur sagen was mir gesagt wurde bzw. was ich selbst wahrgenommen habe. Zwischenzeitlich auf unserer nicht so ruhmreichen ersten Tour auf der Autobahn beispielsweise, wenn man diesen ominösen Unterdruckschlauch zuhielt ist der Ladedruck bis auf 1,5 bar angestiegen.
Leistung war so lala, bei Steigungen ist er auf 65km/h gefallen.

Vorbesitzer=fraglich. Mittlerweile ja. Wie gesagt bei der Probefahrt in der Stadt war es durchaus ok. Den Lader habe ich vor Kauf geprüft, indem ich meine Freundin schnell Gas geben ließ und dabei den Druckschlauch vom Turbo kommend zusammendrückte und dieser wurde erwartungsgemÃ¤ß auseinandergedrückt.
Die ersten Leistungseinbußen, stellte dann meine Freundin bei der Abholung nach Kauf fest.
Der Wagen schwankte zwischen ~100 und ~160km/h Spitzengeschwindigkeit. Verbrauch lag so bei 22l/100km...
Bosch in Deutschland sagte mir dann nach einer 10 stündigen Diagnose durch den Meister, dass das Steuergerät defekt sein müsse. Magnetventil(e) seien in Ordnung, würden aber nicht angesteuert und daher läuft der Motor größtenteils im Notlauf. Das zweite Magnetventil wurde auf die ausgebaute AGR zurückgeführt.

Passt in den G nicht auch ein OM602982 aus dem E290TD? Die werden günstiger gehandelt.

Der Werkstattmeister, wo der Wagen jetzt steht(Brünoo), hat den Motor abgedrückt und gesagt, dass der Motor schon vorher fertig war, da nur noch ein Zylinder von fünf korrekte Kompression vorweist.

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