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Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554561 04/04/2013 17:26
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Schau mal in die Suchfunktion. Da wurde viel zu dem Sprintermotor geschrieben, auch mit den beiden Laderversionen und welches Spenderfahrzeug die geeignetere Elektronik hat. Damit müssten Deine Fragen beantwortet sein.

Wahrscheinlich liegt die mangelnde Teilnahme hier daran, dass es noch nicht so lange her ist mit dem Thema.

Viel Erfolg!


Gruß

Kongo-Otto
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Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Kongo-Otto #554570 04/04/2013 18:50
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Hallo

na ja eigentlich wollte ich mich nicht melden.
Denn wenn einer einen Ladedruckschlauch zu hält um einen Turbo zu testen, dann kann er auch gleich einen Sach Knochen werfen.

Mal im Ernst, der Boschdienst wird mit der Diagnose MSG defekt wohl auch nicht richtig liegen.

Ich würde hier in zwei Richtungen suchen.
Erstens klassische mechanische Motordiagnose, also Steuerzeiten, Verdichtung, Druckverlusttest.
Dann die Einspritzanlage, elektrische Diagnose und den Spritzbeginn.

Und bei der Bastelei würde ich mir die Verkabelung anschauen ist die denn richtig, kan das MSG überhaupt die Sensorsignale empfangen und die AKtoren ansteuern?

Gruß
Thomas


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Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Oelmotor #554593 04/04/2013 19:54
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ich lese ja die Diesel G'schichten wirklich gerne. Das wird nie langweilig, da gibt's immer irgendwas. Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit mit dem G zu verschmelzen (Mensch-Maschine) als bei einem Selbstzünder vom Daimler. Stell dir mal vor, wenn das irgendwo weitab der Zivilisation passiert wäre.
Man sollte den 5km Umkreis einer bewohnten Oase eigentlich nicht überschreiten....
Glück auf und finde jemanden, der eine echte Peile hat. Am besten eine MB Werkstatt.

Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
#554621 04/04/2013 21:34
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Der Wagen war wie gesagt über 10 Stunden in Meisterhand und der hat alles durchgecheckt, gemessen und getan und kam zu dem Schluss, dass das MSG defekt ist.
Verdichtung und Druckverlusttest hat dann der Franzose gemacht. Ergebnis 4Zylinder mangelhafte Kompression.
Der Test mit dem Laderdruckschlauch war durch mich zwischendurch, weil kaum noch Leistung anlag und es sich anfühlte als fahren wir ohne Turbo. Ich wollte wissen, ob die Ladedruckanzeige spinnt und ob überhaupt Druck aufgebaut wird. Dafür erschien mir das ein probates Mittel, aber wie gesagt: Ich bin Leihe.
Kabelage kann ich nicht viel zu sagen, habe das ein oder andere Kabel nachvollziehen können und der Bosch Meister hatte auch keine Anmerkungen zur Kabelage. Das scheint wohl in Ordnung zu sein.

Weitere Tests sind aus meiner Bewertung hinfällig, da der Turbo definitv defekt ist und durch die fehlende Kompression macht eine Instandsetzung des Motors keinen Sinn. Gerade, weil da eh irgendwo der Wurm drin war...


Wie ist denn Eure Meinung zu den Ein-/Umbaupreisen? 1500€ plus Flüssigkeiten, is das nich n bißchen viel?


Beste Grüße und vielen Dank!

Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554628 04/04/2013 22:04
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Hallo Namenloser,

wenn der Meister nichts zum Leitungssatz gesagt hat, kann das zweierlei bedeuten.
Auf welcher Basis hast Du denn die Kabel des Motorleitingssatzes nachvollzogen?

Wie wenig Kompression ist denn für unseren westlichen Nachbarn wenig? Oder aber wer hat definiert, was hier wenig ist?

Wenn denn gemessen wurde, welche Messergenisse wurden ermittelt und wo sind diese?
Messen ist das Vergleichen eines Sollwertes mit einem Istwert!!!!!

Und wenn der mechanische Schaden am Motor besser beschreiben werden würde, dann könnte man auch eher auf andere Ursachen tippen.

Aber ich denke mal wer mit einem teilweise defekten Motor auf Reisen geht, der wird sich um die Wartungsintervalle der Filter keine Gedanken machen.

Wozu braucht ein Motor auch Luft und Kraftstoff.

Gruß
Thomas


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Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
#554630 04/04/2013 22:05
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Original geschrieben von Ludo
ich lese ja die Diesel G'schichten wirklich gerne. Das wird nie langweilig, da gibt's immer irgendwas. Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit mit dem G zu verschmelzen (Mensch-Maschine) als bei einem Selbstzünder vom Daimler. Stell dir mal vor, wenn das irgendwo weitab der Zivilisation passiert wäre.
Man sollte den 5km Umkreis einer bewohnten Oase eigentlich nicht überschreiten....
Glück auf und finde jemanden, der eine echte Peile hat. Am besten eine MB Werkstatt.

Naja, von defekten Benzinern auf reisen hört man ja nichts weil die aus der heimischen Garage nie wirklich rauskommen...höchstens mal ans Boulevard oder in die Werkstatt...


Grüße
fmt58744



Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Oelmotor #554708 05/04/2013 12:19
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Thomas, was los? Mit dem falschen Fuß aufgestanden, oder hat Dich wer geärgert?
Ich bin wirklich sehr dankbar und merke auch, dass Du einer der Versierteren bist.
Aber, ich bin kein Blödi.
Namenlos übrigens auch nicht, wie sich aus dem ersten Beitrag entnehmen lässt.

Mit meinen Mitteln habe ich das Fahrzeug bestmöglichst vorbereitet und alle Flüssigkeiten und Filter vorher getauscht, sowie die Kreuzgelenke abgeschmiert, Bremsen und Lager geprüft. Außerdem umfangreiche Ersatzteile organisiert und nebenbei bemerkt auch schon vor dem Motorproblem nutzen müssen, als ich auf halber Strecke ein Radlager wechseln mußte.

Der Boschmeister konnte es nicht genauer differenzieren und durch den Kabelwirrwarr steige ich als Leihe bestimmt nicht durch. Der Meister hatte einen Pneumatikplan und Schaltplan vom Sprinter vorliegen. Die Aussage war, das Steuergerät hat Aussetzer und müßte getauscht werden, der Wagen ist aber grundsätzlich fahrbereit.
Da ich neben meiner einnehmenden Arbeit nur wenig Freizeit habe und zu diesem Zeitpunkt Urlaub hatte, sind wir trotzdem losgefahren. Das gewisse Risiko wurde hierbei bewusst in Kauf genommen. Das alles so kam wie es kam, war in dieser Komplexität vorab jedoch nicht abzusehen und irgendwo ist ein gewisses Risiko ja auch Teil des Abenteuers.
Hinterher is man immer schlauer wink

Das die gesamte Kommunikation mit einem Franzosen mit Akzent verläuft, der kein Englisch spricht und mein französisch sich auch auf 12 Jahre altes Schulenglisch stützt, macht die Sache nicht leichter.
Die gemessene Kompression betrug 20, 18, 16, 14, 25 bei einem Sollwert von 25.

Erwähnenswert wäre evtl noch, dass der Motor etwas Seewasser bekommen hat. Vermutlich über den Ölpeilmessstab, was dem Turbo vermutlich den Rest gegeben hat. Das Öl wurde am Folgetag samt Filter getauscht. Der Motor lief noch, ist jedoch beim Gangwechsel von 1 auf 2 abgestorben.

Ich versuche möglichst viele Informationen zusammenzutragen, um dann entscheiden zu können welches Vorgehen am sinnvollsten ist.

Für mich is der Motor fertig, bzw. unrentabel instandzusetzen. Wenn jemand schon jetzt Interesse hat, bitte PN mit Preisvorstellung.
Ein weiterer Umbau auf einen vermeintlich erschwinglicheren E290TD, schließe ich, dank der Infos aus dem Forum nun aus.
Bin also nach momentanem Sachstand auf der Suche nach einem OM602.980 DELA, SchlüsselNr des SpenderFzg(212): 0710 und 008
und einem neuen MSG BoschTleNr: 0281001496
Getriebe ist übrigens ein 4612600700439872 verbaut, vielleciht lässt das dem ein oder anderen Experten noch Rückschlüsse zu!?!?

Die Firma die den Motorumbau und das "Tuning" fabriziert hat, erreicht man nicht...

Würde mich also weiter über konstruktive Beiträge freuen und bin allen bis dahin sehr dankbar und schon einige Schritte weiter.

Beste Grüße

Laura und Daniel


Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554714 05/04/2013 12:51
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Hallo Daniel

Berichte doch mal gemäss Thomas Anregung

> Und wenn der mechanische Schaden am Motor besser beschreiben werden würde...

z. B. vom Resultat des Druckverlusttestes, u. a. wo es herauspfeift.

> dass der Motor etwas Seewasser bekommen hat

Seid Ihr im Salzwasser gefahren, bis es zum Ölpeilstab reichte, so dass auch ein Wasserschlag möglich sein kann bzw. der Turbo Salzwasser angesaugt hat?
Wenn Du an das Kabelgewirr nicht herangehen möchtest, woher willst Du wissen, dass nicht die Fehlerursache weiterhin besteht?
Habt Ihr Stromlaufpläne zum Prüfen?
Ehrlich gesagt befremdet mich als Nicht-Experte die ganze Geschichte auch etwas.


Gruß

Kongo-Otto
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
Kongo-Otto #554723 05/04/2013 14:40
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Hallo Otto,

vielleicht macht hier die ganze Story Sinn:

Ursprünglich hatten wir große Ziele und wollten in die Sahara, haben uns aber in Südfrankreich, dagegen entschieden und haben uns mit der Camargue begnügt.

Wir sind in Beauduc (Camargue) durch mehrere Priele gefahren und eines führte Treibsand/Schlick. Dort sind wir steckengeblieben und eingesunken bis der Unterboden auflag.

Der Ventildeckel lag noch über der Wasserlinie. Der Motor lief und sprang nach längerem Stillstand (Bergeorganisation) auch wieder an.

[img:center]http://imageshack.us/photo/my-images/59/cimg2377az.jpg/[/img]
Habe mal das Bild mit dem höchsten Wasserstand herausgesucht. Wehe, wenn einer lacht, dann gibts noch Fotos von nem festgefahrenem Bergefahrzeug... wink

Bis dahin lief der Motor 1200km zuverlässig, aber manchmal etwas schwach auf der Brust. Die einflussnehmenden Faktoren für die Leistungseinbußen konnte ich nicht ergründen. Leerlauf alles ok, Ladedruckaufbau ließ sich mit dem Unterdruckschlauch im Innenraum so provozieren, dass dieser auch mehr oder minder konstant bei 0,9bar lag. Wenn längere Zeit zugehalten stieg er bis auf 1,3 einmal sogar bis auf 1,5bar.

Nach der Bergung konnte ich nur im ersten Gang aus eigener Kraft fahren, da beim Gangwechsel der Motor erstarb. Daher haben wir ihn zu Mercedes Benz in Arles geschleppt. Die wollten uns aber nicht helfen, da der Motor nicht original ist und haben sich den Wagen noch nicht einmal angesehen.

Dann wurde der Wagen zum Boschdienst in Arles geschleppt und dort das Öl&Filter gewechselt und der Turbo ausgebaut und überprüft.-> defekt

Die waren der Ansicht das der Wagen mit neuem Turbo für 1400€ wieder einwandfrei laufen würde. Das habe ich angezweifelt. Bekannte aus der Camargue haben mich dann an einen freund mit einer Offroad Werkstatt vermittelt, dessen Meister Rally fährt u.a. auch mit G's und bei dem steht der Wagen jetzt.
Dessen Diagnose: neuer/gebrauchter Motor mit Turbo ist die günstigste Lösung. MSG wollte
er dann nochmal checken und bei Bedarf evtl. gegen ein frei programmierbares tauschen.

212 Motoren sind in Frankreich scheinbar rarer als hier. Doch auch hier ist unter 180tkm kaum was zu finden.

Beim Kauf eines teuren generalüberholten Motors wäre es mir wohler, den hier in Deutschland und deutscher Garantie einbauen zu lassen, würde um diese Mammutinvestition aber gerne herumkommen.


Angehängte Dateien
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Zuletzt bearbeitet von DSE; 05/04/2013 15:43.
Re: Probleme auf Tour mit G Fernreisemobil
DSE #554728 05/04/2013 15:12
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Hallo Daniel,

am besten schaust Du nochmal den Beitrag von Thomas an, was er an weiteren Schilderungen über den Defekt vermisst.
Wo es beim Druckverlusttest gezischt hat sollte ja auch das Kompressionsverlustproblem eingrenzen helfen.


Gruß

Kongo-Otto
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