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Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
otto1 #640949 01/09/2016 09:13
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Naja, bin mit einem Diesel Pinzi 2,5l 5 Zylinder Audi Motor (Automatik) mitgefahren und hätte ihn am liebsten mitgenommen. Schon was feines.

Bin eher zufällig auf Chip Factory gestossen, dass der ein Einspritzsystem fr den Benziner hat. Wahrscheinlich ein Tipfehler. Msste man sowieso mit denen vorher besprechen, wie, was, wann.

Was mir an der Lsung des Steyr Umbau's nicht gefällt ist das Faktum, dass es sich um einen Monoblock handelt. Auf die Frage, was wenn ich später an den Ventilen etc. eine Revision machen mchte, gab's nur Achselzucken. Detto keinerlei Erfahrungswerte etc. Und ein 4 Zylinder mit 150 PS und wenn ich richtig deute, die Nockenwelle wird ber einen Riemen angetrieben. Und zu guter Letzt wird es eine Preisfrage sein. Denke nicht, dass da was unter 20k geht.

Gru
Willi


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Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #640950 01/09/2016 09:48
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Einige von Chip Factory umgebauten Pinzgauer laufen aber auch nicht einwandfrei.

Die Dieselpinzgauer gab es mit 5 und 6 Zylinder Motor, soweit ich wei sind beide vom VW LT-Bus (Vom 6 Zylinder wei ichs sicher)

Monoblock hat Vor und Nachteile. Zylinderkopfdichtung gibt es quasi nicht und kann nicht kaputt gehen. Der Motor ist ja keine Neuentwicklung, dieser wird/wurde schon in einige Militärfahrzeugen verbaut - Erfahrungswerte vom Motor gibt es.

Nockenwellen ber den Zahnriemen ist heute quasi Standart.
Der orignale 6 Zylindermotor vom Dieselpinz hat sogar 2 Zahnriemen. Vorne und hinten. Einen fr Nockenwelle, der andere war soweit ich wei fr die Einspritzanlage
Zielpreis wurde auf unter 20k gesetzt.

Umbausatz fr Schaltgetriebe ist keines geplant.


Puch 300 GD
Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #640962 01/09/2016 14:44
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Gibt einen netten Thread in einem parallel Forum, wenn es jemanden interessiert:

http://pinzforum.kiruna.de/viewtopic.php?f=26&t=5749&start=60


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Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #640970 01/09/2016 18:37
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Bitte langsam mit den jungen (alten?) Pferden - da läuft sehr viel durcheinander (und die Sachkenntnis der angeblichen Kenner in oben verlinktem Thread ist unterirdisch).

Benzin-Pinzis hatten den luftgekhlten Steyr-Motor, fr den gab es die Weiterentwicklung im Prototypenstadium mit einer K-Jetronic, mit irgendwelchen Saab-Teilen soll der Umbau nachgemacht werden knnen. Was es bringt..? Ein paar Pferdchen, schnere Gemsichaufbereitung, theretisch msste mit einer KE auch eine Lambdaregelung machbar sein, aber ich hätte Angst um den Motor, wenn die Innenkhlung durch den fetten Betrieb wegfällt.

Die Diesel hatten zunächst den VW-Sechsender mit allen bekannten Problemen, die der Motor als Vierzylinder im Golf auch hatte, nur war er da weniger gefordert. Der 5-Zylinder-TDI ist die logische Weiterentwicklung, an sich problemlos, ob des Drehmoments nur mit der Automatik sinnvoll (das 5S-18 wrde er zerlegen). Im Crafter ging der Motor bis Euro V. Mit dem richtigen Teileträger in der Umrstung durchaus kostengnstig.

Es gab einen Schweizer Umbauer, der die 4-Zylinder-VM's sehr professionell reingebastelt hat, und bitte keine Schauergeschichten ob des ganz alten Einzelzylinderkopf-Motors, die jngeren sind ok. Den Grundmotor gibt es heute noch, also bis Euro VI alles darstellbar, und billiger als ein Steyr-Kleinserienmonobloc ist der allemal.

Benziner umbauen? Bitte nicht -ich brauche die andere Schnauze fr den Khler, die Automatik fr drehmomentstarke Motoren. Das sind die Spamobile mit Oldtimercharakter.

Einen Diesel umbauen? Soll sein, wer "nur" den Motor abgestochen hat, von mir aus den 6-Zylinder-Benziner aus dem ersten LT, auch eine lahme Krcke, aber nicht so anfällig, besser ist jeder 5-Zylinder-TDI, fr den VM mssten die Schweizer was wissen. Und an die Automatik von wegen Drehmoment denken.
Monobloc? Bitte nicht: Teuer, selten, schwierig zu berholen. Die ZKD ist heute eben auch bei hochaufgeladenen Motoren kein Problem mehr wie sie es vielleicht vor 25 Jahren war, mit der CommonRail ist die etwas bessere Kraftstofftoleranz der originalen Pumpe-Dse-Entwicklung auch weg. Die mechanisch geregelte Version konnte Euro III, es soll eine elektronisch beeiflusste Euro V-Version gegeben haben.. what for?

Eine Verbesserung des Abgasstandards sollte im Wege der Einzelabnahme eintragungsfähig sein, Euro VI also nicht notwendig, zeitgenssisch frs H-Kennzeichen ist nichts mehr

Grsse
Peter

P.S. Und die kunstvolle Aversion gegen gut ausgelegte Zahnriemen? In den vorgesehenen Intervallen tauschen, fertig. Auch Ketten knnen Ärger machen. Bei CommonRail und fr den reinen Nockenwellenantrieb sind die auch viel weniger belastet als bei einer alten mechanischen Diesel-EP

Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #640972 01/09/2016 18:53
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Und was ist mit den sdafrikanischen Pinzen mit Steyr Diesel? Kann man die hier irgendwo bestellen?

Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
PeterM #640991 02/09/2016 04:28
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Original geschrieben von PeterM
P.S. Und die kunstvolle Aversion gegen gut ausgelegte Zahnriemen? In den vorgesehenen Intervallen tauschen, fertig. Auch Ketten knnen Ärger machen.
unser VW LT2:
Wechsel bei 135.000 vorgesehen, bei 92.000 gerissen.
Bei der vorigen Inspektion war alles OK...


Grüße
DaPo


Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #641027 02/09/2016 21:18
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Auch wenn wir dezent off-topic werden: Mehr als 100.000 schreiben nur Marketingfuzzis in die Anleitung. Wenn der Motor nicht abenteuerlich verbaut ist - zw. 60.000 und 80.000 wechseln, ist ja kein beinbruch. Ach ja, auf zeitangaben hllisch achten, das sind die Kunststofrollen, die sind tot, auch wenn die Laufleistung geringer ist (Opel C16X.. hab' die 60.000 oder 4 Jahre ignoriert, nach 5 Jahren und 48.000 waren dann zwei neue Ventile fällig - buche ich unter Lehrgeld)

Grsse
Peter

Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #641061 04/09/2016 06:55
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Original geschrieben von Handschwei
Ist das jetzt diese Geschichte aus dem Wikipedia oder was ist da jetzt neu?
"2008 wurde die Fertigung und Entwicklung des Pinzgauers der British Aerospace-BAe Land Systems OMC, Benoni, Sdafrika bergeben. BAe OMC fertigt somit den alten Pinzgauer I und entwickelt und baut den neuen Pinzgauer II. Dieser Pinzgauer wurde in der 66-Version mit einem Steyr Motors M16 TCI Sechszylinder-Turbodieselmotor mit 145 kW konzipiert. Es handelt sich um den M1-Monoblockmotor, der schon zu Steyr-Daimler-Puch-Zeiten mit der Fnfzylinder-Version (M15) im Pinzgauer getestet wurde."

Nein, das sind zwei paar verschieden Schuhe.
Die jetzige Entwicklung kommt vom ehemaligen Puch-Werkskundendienst, der sich nach wie vor um die bestehende Pingzauer-Flotte kmmert.

Der Pinzgauer II war ein Entwicklungsprojekt der Nachfolgefirma. Die Marke Pinzgauer wurde ja verkauft.

Der Wikipedia Beitrag gehrt upgedatet.
In RSA wurde zwar noch einiges rumgebastelt, aber in Produktion und Verkauf ging da nichts.

https://www.youtube.com/watch?v=-orz3tt4RaA




Money, Money,
a G-class must be funny,
in a rich man`s world!
(Abba)
Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
Handschweiß #641337 12/09/2016 09:02
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Schade eigentlich - warum wurde daraus Nix?

Re: Frage an die Historiker: G mit Steyr-Diesel?
hendrickson360 #645015 05/12/2016 21:53
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Der jetzige M14 kommt ab nächstes Jahr auch in die zu berholenden Duros der Schweizer Armee.

So langsam schwenkt Steyr Motors bei allen neuen Motoren auf Common Rail wegen den Abgasen um. Multifuelfähigkeit ist noch nicht so weit wie bei Pumpe-Dse.

Die VM Motoren die von einer schweizer Firma (dahinter steckte auch ein ehemaliger sterreichischer SDPler) in den 80igern eingebaut wurden, die PeterM oben beschreibt, waren auch ehemalige Benzin Pinzgauer. Die Anzahl war zu dem sehr berschaubar.

Peter hat brigens Recht, es ist zu schade einen originalen Benzin Oldie Pinzi der luftgekhlt ist auf einen Wasser Diesel umzubauen. Das wäre wie in einen frhen Porsche 911 einen Diesel aus dem Polo einzubauen und vorne einen Wasserkhler drauf zu schrauben. Fr einen Oldiefan oder/ und einmal pro Jahr nach Rumänien auf eine fahrmäig gemäigte Trophy wie ONE oder Superkarpata ist der Serien Benziner ideal. ( ONE Trophy 2016 Der Motor hat dafr nur einen Nachteil, er ist laut. Geil wäre nur ein luftgekhlter Diesel, der knapp 5000 U/min schafft und 100KW leistet, als Umrstung. Die Deutze mit 4,4 Liter sind da leider zu gro und niederdrehend.

Der Vergleich vom Komfort zwischen Benzin Pinzi zum U404S stimmt so nicht. Die Sitzposition im Pinzgauer ist ergonomisch normal, beim U404S, besonders als Co. berhaupt nicht. Die Bedienelemete im Pinzgauer sind auch alle sehr gut angeordnet. ...


Auch in England wurde nach dem 5 Zylinder ein Proto M14 718 (Diesel 6x6) gebaut, dann aber nicht weiter verfolgt, weil der grere Pinzgauer2 bzw. der Tod der Pinzis bevorstand. Das Konzept wäre so nicht vernnftig zu panzern gewesen und BAE, der damals neue Eigentmer, hatte schon mehrere Baureihen in der Gewichtsklasse.

Der jetzige Power Pack von Steyr Motors mit dem M14 und Mercedes 5 Gang Automat (NAG) wird im 3. Quartal 2017 bestellbar sein. Die Entwicklung kommt von Steyr Motors. Preis ohne Einbau ca. 25.000.- netto. Einbauen kann es nicht nur S-Tec, sondern jede Werkstatt weltweit. Ersatzteile gibt es bei ber 320 YSteyr Motors Marine Händler weltweit oder zur Not direkt aus Steyr.

Generell hat ein TD Pinzgauer einen längeren Radstand, breitere Spur, Servolenkung, Scheibenbremsen und die Kardanwelle auf der anderen Seite des Zentralrohres als der Benziner. Er wird noch bei einigen Flottenkunden gefahren, der letzte ist Neuseeland.




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