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Ölverlust M113
#657877 09/12/2017 11:25
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Hallo zusammen,

mein dicker markiert immer noch sein Revier,
dass möchte ich auf Dauer nicht so lassen.

Zur Vorgeschichte, was bisher schon gemacht wurde bzw. ich getauscht habe:

- Servoschlauch zur Kühlschleife neu
- Dichtring Servobehälter an Pumpe
- Dichtung Ölfiltergehäuse an Motor
- Dichtungen Ölfiltergehäuse an Ölkühler

Nun steht an dieser Stelle hier Öl, unterhalb der Lenkhelfpumpe:

[Linked Image von abload.de]

[Linked Image von abload.de]


Welches Medium läuft durch diese Schläuche?

Dort sitzt ja auch jeweils ein Dichtring, aber ob das Öl auch von da kommt?


Ich Kopf habe ich nun noch, den Ventildeckel?

Aber ist das die Stelle an der sich das siffen, dann auch bemerkbar macht?

Später mal nochmal alles bestmöglich abwaschen und beobachten.

Danke und Gruß

Pascal




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Re: Ölverlust M113
hansele #657879 09/12/2017 12:10
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Hallo Pascal,

das hat meiner auch. Ich verliere ca. 4-5 Tropfen in der Nacht.

Ich dachte auch zuerst, dass es vom Lenkgetriebe irgendwo her kommt, weil es dort naß ist. Wenn ich aber bei mir von oben auf den Riemen schaue (also hinterm Lüfterrad) sehe ich, dass der Riemen ölig ist und durch die Zentrifugalkraft das Öl sowohl auf die Steuerbordseite auf die Lichtmaschine, also auch backbordseitig Richtung Servo/Lenkgetriebe geschleudert wird. Ich denke das Leck liegt irgendwo vorne am Gehäuse wo die Steuerkette drin läuft.

Ich hoffe nur, dass bei längerer Strecke durch den Riemenschlupf nicht noch irgendein Aggregat, was durch den Riemen angetrieben wird, dann nicht mehr mitdreht.

Kann sein, dass es der Deckel stirnseitig ist, der hier schon mehrmals beschrieben wurde, dessen Dichtung hinüber ist.

Da kommt man aber so nicht ran. Kühler muß ab, so wie ich es sehe. Man kommt auch schlecht ran zum Trockenwischen.

VG
Alex

Zuletzt bearbeitet von magnum; 09/12/2017 12:19.

Was klappert ist dran!
Re: Ölverlust M113
magnum #657881 09/12/2017 12:27
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Hier nochje ein Bild von jeder Seite. Hat jemand noch eine Idee?

Bleiben kann das so nicht.

Limaseite:
[Linked Image von up.picr.de]

Lenkungsseite. Sieht man auf dem Bild nicht so gut, ist aber auch da, wo Pascal markiert hatte.:
[Linked Image von up.picr.de]

VG
Alex

Zuletzt bearbeitet von magnum; 09/12/2017 12:30.

Was klappert ist dran!
Re: Ölverlust M113
magnum #657883 09/12/2017 14:21
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Hi,

sieht aus wie der HD-Abgang Klimakompressor. Jedenfalls der Anschluss mit der Inbus-Schraube im Flansch. IdR ist aber auch Tracer mit im KA-Kühlmittel, sieht dann etwas "neon" aus, kann man eindeutig mit einer Schwarzlichtlampe sehen. So sieht es bei Dir aber nicht aus. Ansonsten ist das Öl schon etwas "klarer", ähnlich wie das Kompressor-Öl, was bei KA-Wartung zT ersetzt wird (bzw. KA-Kompressortausch). Andererseits unwahrscheinlich, dass dort Öl entgegen der Schwerkraft wandert und mehr als 30ml sollten da auch nicht drin sein :-)

Häufigerer Grund sind beim M113 die aufgeklebten Deckelteile der Zylinderkopfdeckel an sich, die Dichtung der/des Deckels allgemein - auf der Seite aber auch der Öl-Einfüllstutzen.

Wenn das Öl auf beiden Seiten des Motors zu sehen ist, dann schau doch mal (von unten) auf den Simmerring der Riemenscheibe. Es gab mal eine Serie von Riemenscheiben/Schwingungsdämpfern, bei denen das mittlere Gummi nur eingepresst und nicht einvulkanisiert war. Hier gab es auch eine KD-Maßnahme, bei der Teile und Kosten zu 100% auf Kulanz getauscht wurden. M55 und M55K-Motoren hatten AFAIK jeher das einvulkanisierte Dämpfergummi. Wenn sich das Gummi herausarbeitet (leicht zu sehen an der Riemenscheibe, vor allem bei laufendem Motor) wird das Teil ungleichmäßig beansprucht. Im Extremfall schleift dann auch der äußere Riementeil am Motorgehäuse/obere Ölwanne und verbrennt dort die (geklebte) Dichtung. Das Fehlerbild müsste dann aber schon zentraler und signifikanter unterhalb des Simmerrings zu sehen sein.

Alles reinigen, trockenlegen und dann mal mit Tracer/Leckagesuchspray (es gibt da eins was eine Art weiße Oberfläche zaubert, so dass man sehen kann woher etwas kommt) der Sache beigehen.

Beispiel für Lecksuchspray/Normfest Spy Dry

LG
Carsten

Zuletzt bearbeitet von cguenther; 09/12/2017 14:34.
Re: Ölverlust M113
magnum #657893 10/12/2017 09:07
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hansele Offline OP
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Hallo zusammen,

gestern Mittag hat es mir noch gereicht, nochmals zu säubern und zu schauen,
ob sich etwas entdecken lässt.

Blickt man hinter die Motorabdeckung sieht man auf der Fahrerseite das hier:

[Linked Image von abload.de]

Also runter mit der Motorabdeckung:

[Linked Image von abload.de]

Beifahrerseite:

[Linked Image von abload.de]

Fahrerseite:

[Linked Image von abload.de]


Habe nun mal auf beiden Seiten den Dreck über die Dichtstelle geschmiert,
um zu sehen ob da gleich wieder "sauber" ist:

[Linked Image von abload.de]


Aber wenn ich mir das so anschaue, läuft das Öl am oberen Ventildeckel am Motor runter
und landet letztlich an der oben fotografierten Stelle, dort wo die Klimaschläuche mit dem Kompressor verbunden sind?

Auf der Beifahrerseite ist es entweder noch nicht so schlimm oder das Öl wird vom Krümmer verbrannt.

Ich denke mit der Aussicht kann ich mir ein Leckspray sparen, da wird es fällig sein die Dichtungen zu tauschen,
dann hoffen wir das es damit wieder trocken ist.


Dichtung rechts: A1130160321
Dichtung links: A1130160221

Für den kleinen Ventildeckel braucht es ja nur das Dichtmittel Loctide SI 5970.

Müssen irgendwelche Schrauben erneuert werden beim Austausch der Dichtungen?
Sollte man (wenn man schon dabei ist) gleich noch ein paar andere kleine Dinge mitmachen?


@Alex:
Hast du die Dichtungen des Ölfiltergehäuses schon getauscht?

https://www.youtube.com/watch?v=LdPgmpYuHt4

Danke und Gruß
Pascal


Re: Ölverlust M113
hansele #657913 11/12/2017 08:24
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Original geschrieben von hansele
Dichtung rechts: A1130160321
Dichtung links: A1130160221

Für den kleinen Ventildeckel braucht es ja nur das Dichtmittel Loctide SI 5970.

Müssen irgendwelche Schrauben erneuert werden beim Austausch der Dichtungen?
Sollte man (wenn man schon dabei ist) gleich noch ein paar andere kleine Dinge mitmachen?

Hallo Pascal,

die Kopfdeckeldichtungen mitzumachen sollte zumindest ausschliessen, dass diese die Übeltätter sind. Gleichwohl häufiger wird tatsächlich die Klebung der Deckelteile undicht. "nur das Dichtmittel" ist richtig, aber erstmal wollen die Alu-Schrauben (!) ohne Abriss gelöst werden und beim "Fest"schrauben auch ans Alu denken. Die halten eigentlich nur den Deckelteil, damit der Kleber trocknen kann.

Ansonsten greifen die Teile durch eine Art "Welle" in den Stosskanten ineinander, das sollte man vor erneuter Kleberapplikation gründlich reinigen bzw. die Kleber/Dichtungsrecste entfernen, evtl. mit Dremel und Messingbürste, sonst macht mans doppelt.

LG
Carsten

Re: Ölverlust M113
cguenther #657954 12/12/2017 18:02
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hansele Offline OP
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Hallo Carsten,

danke für deinen Beitrag.

Ich denke ich werde die 40€ investieren und die Dichtungen gleich mitmachen,
wenn man schon in der Nähe ist, auch wenn diese aktuell noch trocken aussehen.

Von der Dichtmasse selbst habe ich akutell nur 50ml da, reicht das für beide Seiten mit etwas Reserve noch aus,
oder lieber je Seite 50ml planen?

€dit:
Was ich zum Loctite SI 5970 nicht rausfinden konnte, ist die minimale Verarbeitungstemperatur,
da stand im Datenblatt leider kein Wert oder ich bin zu doof diesen zu finden.
Wird aber gefühlt eine Arbeit für das Frühjahr sein?


Gibt es denn einen speziellen Rat oder Tipp für das lösen der Aluschrauben?

Gefühlt mit einem Gasbrenner oder Heißluftföhn anheizen und mit einem kleinen Schlagschrauber lösen?


Ich habe mir schon gedacht, dass man da mit Fahrradwerkzeug anziehen muss,
ich hatte mal was von 4NM gelesen bei den kleinen Schrauben im Kopfdeckel.

Sollte man eigentlich auch die größeren Schrauben alle tauschen oder kann man die bedenkenlos nochmals verwenden?

Danke und Gruß
Pascal

Zuletzt bearbeitet von hansele; 12/12/2017 18:06.
Re: Ölverlust M113
hansele #657958 13/12/2017 07:20
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Hi Pascal,

ob die 50ml reichen kann ich Dir aus dem Kopf leider nicht (mehr) sagen. Ich meine, es waren 3 Deckelteile, oder? Man könnte jetzt das Rechnen anfangen: 1,5mm Raupe über Wegstrecke... da würde ich schon aufhören und sicherheitshalber a) eine (zwei?) frische Kartusche holen und b) damit sicherstellen, dass genug da ist :-)

Das 5970 gibts glaube ich noch als Variante 5971 mit wesentlich längerer Offenzeit, brauchts aber eigentlich für die kleinen Stücke nicht. Das Datenbaltt hebt auf eine Temperatur von um die 23°C ab, also eher etwas für den Küchentisch, zumal die Klebeflächen der Deckel, wenn abgetrennt, ja eh noch liebevoll gereinigt werden wollen.

Beim letzten mal wusste ich nicht, dass es sich um Aluschrauben handelte, vielleicht hats geholfen einfach nicht dran zu denken und sie loszuschrauben. Kenne aber auch Fälle, wo nach der kurzen "oh, weich"-Phase direkt das "scheisse, ab" kam. Tips habe ich ansonsten dazu keine, sorry.
4NM als Anzugsdrehmoment hört sich gut an.

Die grösseren Schrauben habe keine besonderen Eigenschaften, halten nur die Haube.

Viel Erfolg!

LG
Carsten

Re: Ölverlust M113
cguenther #657959 13/12/2017 09:39
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Da das Abdichten des kleinen Deckels der Zylinderkopfhaube im WIS nicht vorgesehen sind, hier mal die (Werks-) Werte (auch um den Spekulationen ein Ende zu setzen)

Dichtmittel nach 6093.30; d.h. aktuell Silikonkautschuk Flüssigdichtung N 189 von Wacker
Anzugsmoment der Aluschrauben 3N +/-0,5

Noch ein Trostpflaster für Schraubenabreißer: die Reparaturlösung mittels helicoil ist zulässig!


So, und bevor hier wieder irgendwelche notorischen Meckerköppe, Humorlose, Unsymbadische oder ähnliche Zeitgenossen aus dem Keller steigen: JA MAN KANN AUCH ANDERE DICHTMASSE NEHMEN UND DIE KANN AUCH HALTEN!!!



Gruß
René

-----------------------------------------------
Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen (Goethe)
Re: Ölverlust M113
otto1 #657966 13/12/2017 15:17
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Hallo René,

hmm deine Antwort macht micht stutzig und deckt sich nicht mit meinen Infos,
dort sollte als Dichtmittel A 003 989 98 20 verwendet werden (BR00.45-Z-1013-01A)

Oder verbirgt sich dort das Wacker-Dichtmittel dahinter?


Das Loctide-Zeug habe ich schon da, werde dann ggf. das Wacker N189 noch ordern
und einfach auf jede Seite ein anderes Mittel schmieren und schauen was passiert :-)

Die Sachnummer stammt aus diesem Dokument:

AR01.20-P-0003A

http://ww2.justanswer.com/uploads/m...install_cover_for_engine_ventilation.pdf


Grüßle Pascal





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