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Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
SeppR #697549 19/04/2022 17:57
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Die wenigsten LKW landen auf einem Schrottplatz, das geht alles in den Export. Auch Unfallfahrzeuge.

Und 300€ für 2 Traversen sind ein Schnäppchen, wenn das schon abschreckend wirkt dann wirst noch viel heftigere Schreckmomente erleben wenn du dann mal Ersatzteile brauchst.


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Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
Ozymandias #697556 19/04/2022 21:03
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Hallo Ernst,
Die Orginal kabine hat ja schon eine Befestigung - ich verstehe nicht warum du die ändern willst ?

Da nicht meine Idee sehe ich erstmal mehr Probleme als Lösungen:
Klar erfordert eine eigene U-Profil Quertraverse Platz über dem Rahmen und daraus erfolgt eine Höherlegung der Kabine. Und das ist doch alles zusätzliches Gewicht. Noch dazu ist die Kabine in sich statisch auf die 6 Befestigungspunkte ausgelegt. Andere Auflagepunkte , bzw hier wohl Flächen wären erst am Kabinenboden aufzubauen. Was ist dann mit der Dämpfung zum Rahmen ? Die Gummisilentlager müssten ja auch entfallen.
Höher als die Rahmenoberseite sind nur die 4 Montageplatten für die Pritsche: das sind nur 1-2cm.
Die beiden direkt aufliegenden "Querstreben" sind nur Träger für die Kipperhydraulik
und leiten die Kräfte deswegen nur in den Zwischenraum des Rahmens - nicht nach den Seiten.
Jedes U-Profil darüber ähnlich meiner Tankkonsolen trägt mindestens 4cm auf, ein Einschnitt darin würde die Stabilität des Trägers doch zunichte machen..
Eine Entkoppelung des Aufbaus darüber würde dann weiteren Bauraum daüber in der Höhe erfordern.
Vergleiche doch mal das Gewicht deiner geplanten Konsolen (es müssten ja wohl mindestens 4 werden) mit der Einsparung an den zu eliminierenden Rahmenbefestigungsblechen.
Da erwarte ich keine positiven Effekte.

Genug meiner Bedenken und diesmal Grüße aus Port de Soller. ungewohnt soviele Menschen zu Ostern !

Wenigstens in den Canyons ist man nur in seiner Gruppe.

Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 19/04/2022 21:36.
Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
Dbrick #697558 20/04/2022 08:50
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Original geschrieben von Ozymandias
Und 300€ für 2 Traversen sind ein Schnäppchen, wenn das schon abschreckend wirkt dann wirst noch viel heftigere Schreckmomente erleben wenn du dann mal Ersatzteile brauchst.

Klar kommt da einiges an Geld zusammen. Preis hat aber auch einen zeitlichen Faktor und wenn ich die nicht jetzt grade ganz schnell kaufen sondern und die Möglichkeit habe, es selber zu machen, können einige Taler gespart werden.

Zitat
Die Orginal kabine hat ja schon eine Befestigung - ich verstehe nicht warum du die ändern willst ?
Befestigung Fahrer-Kabine soll gleich bleien. Meinte hier die Wohn-Kabine, sorry.
Durch die Rahmenverlängerung müssen am Heck noch zusätzliche Befestigungspunkte. Hoch soll das ganze natürlich nicht kommen. Die Original-querträger tragen ja nicht das komplett U-Profil sondern nur die Blechdicke auf, am Rahmen selbst schneide nicht nichts rum.

[Linked Image von i.ibb.co]

1. Genau diese Halterungen möchte ich für die Tanks selber bauen.

2. Querverstrebung für Wohn-Kabine zusätzlich am Heck

Und dafür ist aus meiner Sicht die günstigste Lösung das selber machen aus U-Stangenmaterial.


Ich habe noch die ganz ganz Dumme Idee den Doka noch mehr mit in den Wohnraum zu integrieren. Daher einen Großen Durchbruch, die Fahrer-Kabine mit den Zwischenrahmen starr zu verbinden und als Verbund auf den Rahmen zu lagern. Also so wie es bei einem Kastenwagen mit Rahmen gemacht werden würde. Nur eben den hinteren Teil als Wohnkabine.

[Linked Image von upload.wikimedia.org]
(source = https://de.wikipedia.org/wiki/Bremach)

Ist noch Träumerei, aber grade in Verbindung mit einem Hochdach wäre das für große Menschen ein Traum an Innenraum. grin
Gibt Konstruktiv natürlich noch einiges zu beachten whistle

Gibt es schon einen teilintegrierten Bremach? grin confused

Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
ErnstDasBrot #697561 20/04/2022 08:55
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Es gibt sogar am torsionsweicheren SCAM-Rahmen Teilintegrierte, und die sind auch (noch?) nicht zerrissen - hangt nur an den Karosseriebau-Fähigkeiten. kabine höhersetzen wird irgendwann einen Eingriff in die Lenkung bedeuten

Grüsse
Peter

Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
PeterM #697562 20/04/2022 09:21
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Dann könnte das ja vllt sogar klappen grin

Zwecks der Höherlegung tue ich mir noch ein wenig schwer, da das Reifen Thema auch noch offen ist und davon hängt die Höherlegung letzten Endes ab.
Für 255/100r16 müsste die Kabine wohl 5cm hoch und da wäre auf jeden fall eine Anpassung der Lenkung nötig.
Durch Änderung der ET der Sprengringfelgen könnte das schleifen am inneren des Radhauses vllt noch etwas umgangen werden de ja nach innen niedriger wird....

Höherlegung könnte auch durch einen von vorne nach hinten durchgängigen Zwischenrahmen realisiert werden. Wäre gut gegen zerreißen aber eben wieder einiges an Gewicht...

Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
ErnstDasBrot #697563 20/04/2022 09:25
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Hallo Ernst, dann habe ich dich einfach missverstanden.
Mit Querträger meinst du also den Nachbau der Befestigungsplatten seitlich am Rahmen.
Solange du die nur an den Unterzug schweisst, nicht am Rohrrahmen, kannst du das beliebig machen, so meine Information von Erich Christ.

Die DOKA hat am Ende eine Art Rahmen, der sollte erhalten bleiben. Der Rest der Rückwand kann weg. Schätze so auf 1,5m Breite.
Ich hab bei mir so die Rückwand durch leichteres Alu-Dibond ersetzt.

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 20/04/2022 09:30.
Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
Dbrick #697626 26/04/2022 10:55
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Gut zu Wissen das die Kabine schonen einen Rahmen hat und nicht "selbsttragend" aufgebaut ist. Der Himmel schneit bereits von der Decke daher wollte ich demnächst eh mal alles aufmachen. Langfristig soll der Doka auch von innen isoliert werden. Gibt es Empfehlungen zwecks Dämmmaterial das auch trittfest ist?

Bin grade mega happy, heute gab es TÜV smile laugh jetzt kann ich das Fahrzeug anmelden und Bewegen was zukünftige Umbauten auf jeden Fall leichter macht smile


Gruß Ernst

Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
ErnstDasBrot #697655 29/04/2022 09:58
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herzlichen Glückwunsch zum TÜV. Ich kann da defintiv mitfühlen, war auch mega erleichtert, dass alles geklappt hat bei mir.
Hoffe bei der Zulassungsstelle hat auch alles geklappt ? smile da gabs bei mir nämlich auch etwas Verwirrung bei dem Angestellten, da er in seinem System die Marke "Bremach" nicht mehr finden konnte : D

Wir wollen bei uns auch die Fahrerkabine dämmen. Insbesondere aufgrund der Hitze vom Motorraum und den Geräuschkullise. Ein trittfestes Dämmmaterial gibt es meines Wissens nach nicht. Man kann halt höchstens einen zweiten Boden reinbauen und in den Zwischenraum Armaflex oder Ähnliches tun. So haben wir es bei uns in der Kabine gemacht. Bericht hierüber folgt noch in meinem Post. Aber das ist natürlich in der Fahrerkabine mit den ganzen Verwinklungen weitaus komplizierter. Und die Frage ist ob es so viel bringt. Wir werden wahrscheinlich nur die Vorderseite zum Motor hin dämmen wo man nicht direkt drauf steigen muss. Aber das ist auch alles noch in Planung.

Bin jedenfalls sehr gespannt auf dein Projekt wink


Hey ich bins Splaetz und ich habe "Brembo" den Feuerwehr-Bremach. Der gerne ein Camper-Bremach werden würde.
Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
Splaetz #697663 29/04/2022 18:56
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Hallo Splaetz,

Zitat
Die Marke "Bremach" nicht mehr finden konnte
Die Marke Bremach gab es wohl noch nie in den bundeweiten Datenbanken beim TÜV, höchsten lokal, natürlich in Passau.
Die Eintragung müsste ja auch bei dir als Einzelabnahme abgelaufen sein ?

In den ganzen Zuberhörkatalogen der Teilehändler wirst du keinen Hersteller Bremach finden - auch nicht unter LKW und Baumaschinen (evt. in Italien)

Die Fahrerhaus Dämmung ist so eine Sache: ich hab das immer auch unter dem Gewichtsaspekt gesehen und bin deshalb nur zögerlich vorgegangen:

a) ich hab erstmal die Alu-Riffelplatten rausgeworfen (Das ist das Gegenteil von Dämmung!) darunter gammelt Kondensfeuchtigkeit mit Dreck. Dann gesäubert und den Fahrerhausboden neu lackiert. Dann alles mit (zu dünner) selbstklebenden Schwerschichtmatte (2mm Stärke) belegt.
Weil vorhanden hatte ich Ausgleichsmatten (vom Fliesenverlegen ) zugeschnitten und eingelegt. Darüber dann wieder die orginalen Gumminoppenplatten drauf.
--> fühlbare Wirkung: keine
b) Richtige Dämmung hab ich von aussen gemacht: nach der Unterbodenschutzversiegelung hab genau zugeschnitten Styrodurplatten mit Sikaflex in die Falze der Bodenplatte eingepasst. Nach Erich Christ hat sowas aber noch nie dauerhaft gehalten.
An ein paar Stellen hab ich (weil noch vorhanden) nur starren Montagekleber benutzt. Das ist auch logischerweise locker geworden.
Gesamtidee war, die komplette Unterbodenseide als ebene Fläche komplett mit Aludibondplatten so zu verkleiden, das gar kein Wasser eindringen kann und
auch keine Hohlräume für Kondensfeuchtigkeit übrigbleiben. Auf die Vollendung meines Wunders werde ich wohl ewig warten.
Das ist als starre Ausführung natürlich nur eine Wärmedämmung. Schalldämmwirkung: keine.

c) Im Fussraum sind schwere schwarze Gumminoppenmatten dick wohl mit Silikon eingeklebt. Ob das bei euch auch so ist ?
Das dämmt vieleicht ein bischen durch die Trägheitsmasse, sonst aber gar nicht. Mir graust bisher davor diese Silikonmasse rauszupoppeln und den Fußraum danach neu zu lackieren.

d) Was ist überhaupt zu Dämmen ? Den Boden selber habe ich als Lärmübertrager nicht erkennen können:

1) Lärm: (bei mir ist noch der 2,8L Sofim Motor verbaut)
a) Ich hatte kaum Motorbrummen von vorne gehört , sondern ein viel störenderes hochfrequentes Heulen direkt im Fahrerhaus: Der Antriebsstrang aus Getriebe und Verteilergetriebe. Die wirkungsvollste Massnahme war der Umbau des Verteilergetriebes von Hebelbedienung auf Seilzugbedienung (hab ich mal im Forum beschrieben)
b) Auskleidung der Motorhaube mit dickerer Dämmmatte: keine wahrnehmbare Wirkung

2) Hitze:
a) Der Getriebetunnel selbst erwärmt sich im Sommer so auf 42-45°C. Deshalb hab ich den unten etwas mit selbstklebenden Dämmplatten ausgekleidet: Aber nicht gut weil dann dadurch die Luftzirkulation um das Getriebe vermindert wird. Deshalb ist jetzt ein Gebläse geplant um diesen Raum aktiv zu kühlen / belüften.

3) Hitze und Lärm:
a) Spritzwand zum Motor: die Orginaldämmmatten im Motorraum hab ich verdoppelt - direkt aber auch nicht wahrnehmbar. Der geringe Abstand zum Motor lässt in der Mitte auch keine dickere Dämmung zu
b) Kabeldurchlässe zum Armaturenbrett: die Löcher hab ich mit Dämmmaterial ausgefüllt. Man könnte das ganze Armaturenbrett ausfüllen - ich will mir aber den Zugang nicht erschweren.


Soweit mal meine Erfahrungen mit dem Dämmen bisher

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 29/04/2022 19:00.
Re: Bremach Vorstellung und Aufbaudokumenation
Dbrick #697664 29/04/2022 19:54
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Ich bin mit dem Gehörschutz nach Spanien gefahren damals vor bald 20 Jahren.


Erich, vergiss das mit dem Lüfter, da unten zieht es genug. Ich gehe davon aus dass du allfällige Unterbodenverkleidungen (Schweizer Fahrzeuge) nicht hast, denn die wären tatsächlich ein Problem.


Gruss Ozy


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