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Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
AndreasHannover #675872 29/05/2019 05:00
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Moin,

Das hättest auch mit einer passiven Kollektor-Anlage hinbekommen - da sind die Betriebs/Wartungskosten geringer.

Ich bin kein Freund von PV:

Betriebsrisiko trägt der Hausbesitzer
Gewinner sind die Verkäufer und die Bank
Wechselrichter alle 10J fällig
Effizienz lässt nach, Entsorgung fraglich
Und wehe ich muss an mein Dach um etwas zu reparieren...

Ja, ich kenne Versicherungen für sowas: ich habe hier meine persönlichen Erfahrungen und einige in meinem Umfeld: ich will von dieser „Bande“ niemanden sehen.



Jungdynamiker: „Stoßdämpfer für den G dreimal besser als Serie“
Ich: „Was ist dreimal besser? Zugstufe, Druckstufe oder die Oberfläche?“
Der Jungdynamiker schluckt und wendet sich dem nächsten Interessenten zu. Dessen Frage, ob noch andere Farben lieferbar seien konnte er erklären.
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Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
GSM #675874 29/05/2019 08:12
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Hallo,

als ich das Haus plante, sah ich alles für eine Solarthermie Anlage vor, also Brauchwassererwärmung durch Vacuumröhren. Also Platz, großer Wasserbehälter mit zweiten Wärmetauscher, Deckenverstärkungen um das Gewicht zu tragen. Als es nach einigen Jahren an die Realisierung ging, habe ich nachgerechnet und den Unsinn sehr schnell wieder fallengelassen.

Sowas ist völlig unwitrschaftlich. Der Energieanteil für die Warmwassererzeugung beträgt nur etwa 10% an der Gesamtrechnung, und davon spart man dann die plakativ beworbenen Fabelprozente. Reine Augenwischerei. Die Stromkosten der zusätzlichen Umwälzpumpe frisst die Ersparniss quasi auf, wird aber nie berücksichtigt.

Um die Hausheizung damit unterstützen zu können braucht man Dachflächen von grossen Scheunen, das kann man mit normalen Häusern vergessen. Nebenbei wird das dann so teuer, das mag niemand bezahlen. Im Sommer wird man die Wärme nicht mehr los und muss die Anlage entleeren.

Das Risiko trägt man immer selber, dafür kassiert man ja auch den Ertrag selber. In der Tat ist so eine Anlage versichert, man kann sich auch etwas Gutes tun und nicht jede Komponente so billig wie möglich einkaufen.

Unsere Anlage ist mittlerweile 9 Jahre alt.

Sie hat sich abbezahlt.
Sie funktioniert wie am ersten Tag.
Es sind keine billigen Dünnschichtmodule, mit denen die Entsorgung Probleme machen könnte.
Die Sonne scheint nicht mehr direkt aufs 30 Jahre alte Dach, der Temperaturstress ist geringer.
Es fallen keine Wartungsarbeiten an.
Ein neuer Wechselrichter wäre bezahlbar und würde nicht das bislang Erwitrschaftete auffressen.

Gut, im Winter schiebe ich manchmal Schnee weg, dass ist aber eher Sport. Erträge ergeben sich da sowieso quasi nicht. Bei den geringen Einspeiseerlösen aktuell wird das mit der Refinanzierung schwieriger, keine Frage. Deshalb ja auch teilweise exozische Projekte wie Wasserstoff. Es muss eine Lösung her, den Kram zu speichern. Sinnvoll zu speichern. Oder halt nur eine kleine Anlage irgendwo hin, so 3 bis 5 kwp, keine Ahnung, ob das wirtschaftlicher ist.

Grüße

Andreas

Zuletzt bearbeitet von AndreasHannover; 29/05/2019 08:14.
Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
AndreasHannover #679982 23/11/2019 14:25
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Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
Caruso #680205 03/12/2019 14:11
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Zurück zum Themenbegin:

Ich hab was dazu gefunden: es gibt andere Meinungen zu dieser "Studie":
https://www.electrive.net/2019/04/2...n-als-unwissenschaftliche-meinungsmache/

Hans-Werner Sinn ist für mich kein Wissenschaftler sonder war schon immer ein massiver Lobbyvertreter ganz bestimmter Richtung.
Wenn er sich jetzt auch noch einen völlig anderen Sachgebiet als mit seinem Namen als Experte darstellt, passt das gut dazu.

Gruß
Erich

Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
Dbrick #680217 03/12/2019 20:27
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"Gib mir Bier oder gib mir den Tod! ...oder beides!" [Al Bundy]

Endlich kein Berliner mehr!
Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
MacBundy #680219 03/12/2019 20:50
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Ich denke das mit der Rationalisierung ist einfach eine Schlagzeile und wird ganz anders laufen. In Zukunft wird der der um 5 nach Hause kommt und das Gefühl hat sein Auto müsse mit 200kW geladen werden (wenn alle Nachbarn zusätzlich noch am Kochen sind) damit es 2 Stunden Später bis am Morgen um sechs vollgeladen in der Garage stehen kann wird (massiv) tiefer in die Tasche greifen müssen. Derjenige der das Lademanagement dem EW (stichwort Smartmetering und Smartgrid) und/oder dem Auto überlässt und nur vorgibt dass es am Morgen um 6 Vollgeladen sein muss wird entsprechend günstiger fahren.

Gruss
Urs

Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
Pinkpanther #680220 03/12/2019 21:10
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Ach da schau her, was die Praxis schon seit JAHREN sagt ist endlich in der Chefetage angekommen...


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
Ozymandias #680222 03/12/2019 23:03
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was machen eigentlich die pappnasen die in mietskasernen wohnen und ihre karre mit 50m kabeltrommel laden müssen ? ? ?
kommst morgens raus---------------------> kabeltrommel weg,karre leer.
wie erklärt man das seinem arbeitgeber.................

stromer sind für kurzstrecken vertretbarer wenn es lademöglichkeiten beim arbeitgeber gibt.
sonst ist das nix (mist) .
in norwegen klappt das so gut weil bei arbeitgebern gratis aufladen normal ist
und der grossteil der leute die e-fahren in städten oder stadtnah arbeiten.
füt langstrecke ist das nix.


gruss siggi109

wenn der klügere immer nachgibt....ist er irgendwann der dumme!


mein teiledealer....FWD
Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
SIGGI109 #680245 04/12/2019 17:53
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Original geschrieben von SIGGI109
was machen eigentlich die pappnasen die in mietskasernen wohnen und ihre karre mit 50m kabeltrommel laden müssen ? ? ?
.

Müsssten!
Denn die haben noch nichteinmal einen Parkplatz vor der Haustür
unf können froh sein,wenn sie überhaupt einen auf der Straße finden.
Ja,für die Unterbemittelten gibts halt die Öfis.

Re: Neue Studie zu E-Fahrzeugen
Caruso #680249 04/12/2019 23:26
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Es ist so einfach:
Wenn man keine Elektroautos will, muss man ja nur ein Batterie-Problem erzeugen, wo es eigentlich gar keines gibt.

Ich möchte da an die gescheiterte Firma Better-Place erinnern: Die hatten die unsinnige Idee das man standardisierte Batterien einfach an Elektro-Tankstellen austauschen kann.
Die leeren Batterien würden einfach in 30sec. über eine Mechanik im Fahrzeugboden ausgetauscht und mit einer aufgeladenen Batterie könnte man weiterfahren.
So wie man die Mono/Baby/Mignon- Batterien in Taschenlampen wechseln kann. Oder Gasflaschen im Wohnwagen. Einfach einen mechanischen und elektrischen Batteriestandard für alle Elektrofahrzeuge definieren. Ein Tausch / Pfandsystem wie wir es in vielen Bereichen kennen.
Dann bräuchte man ja gar keinen Ladeanschluß zu Hause mehr. Dann würde auch eine kleine 10-15kw Batterie reichen, ohne das die Reichweite dadurch begrenzt wäre.
Und damit könnte man die Elektroautos 4000-10000 Euro billiger machen. Und die Tankstellenbetreiber würden die Batterien nach Stromnetzbelastung gesteuert wieder aufladen.

Aber Halt: Seit den Smartphones wissen wir ja das sowas schlecht ist fürs eigene Geschäft. Also nur propritäre Batterieformen für jeden Fahrzeugtyp und keinesfalls tauschbar.
Und Autohersteller sind ja auch nicht dümmer als Apple und Samsung.

Gruß
Erich

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