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Zuverlässigkeit von Verbindungen
brownie #689242 11/01/2021 13:31
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Hallo zusammen,

nachdem weiter oben über Fehlermeldungen geschrieben wurde: koennten das sonstige Kontaktprobleme sein? Wir hatten z.B. bereits im 16 Jahre alten Vorgänger-Fahrzeug alle Crimp-Verbindungen an der Crimp-Stelle zusätzlich verlötet. Damit bleibt die Steckbarkeit erhalten, aber die Gefahr von Korrosion z.B. durch eingedrungenes Wasser wird deutlich reduziert. Bis heute in beiden Fahrzeugen problemlos...

Viele Grüße, Brownie (Birgit)

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Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
brownie #689243 11/01/2021 14:06
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Originally Posted by brownie
Hallo zusammen,

nachdem weiter oben über Fehlermeldungen geschrieben wurde: koennten das sonstige Kontaktprobleme sein? Wir hatten z.B. bereits im 16 Jahre alten Vorgänger-Fahrzeug alle Crimp-Verbindungen an der Crimp-Stelle zusätzlich verlötet. Damit bleibt die Steckbarkeit erhalten, aber die Gefahr von Korrosion z.B. durch eingedrungenes Wasser wird deutlich reduziert. Bis heute in beiden Fahrzeugen problemlos...

Viele Grüße, Brownie (Birgit)

Wenn Trennbarkeit gewünscht sollte man Super-Seal Stecker verwenden, für dauerhafte Verbindungen Löt/Schrumpf Verbindet.
Normale Quetschverbinder verwende ich ausschließlich im Innenraum, wo es Trocken ist.

Masseverbindung Aufbau/Chassis ist kritisch zu betrachten betreffs Verbindung Fahrzeugbatterie zu Chassis. An modernen Fahrzeugen ist an der Stelle nur noch ein dünnes Erdungskabel vorhanden da Fahrzeugseitig alle Masseverbindungen separat zu den Verbrauchern geführt werden.
Am besten ist es das Aufbaumassekabel ebenfalls bis zur Fahrzeugbatterie zu führen.

Gruss Ozy


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
brownie #689245 11/01/2021 14:11
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Ich habe auch einen VictronEnergy MPPT verbaut und bin bisher sehr zufrieden. Der holt auch aus den bald 30 Jahre alten Polykristalinen Zellen noch regelmäßig die Nennleistung raus.

da mir die Glas-Solarzellen im Alu Rahmen zu schwer sind habe ich mir jetzt welche von Eco Worthy in Schindel-Technologie gekauft (noch nicht verbaut), die extrem leicht sind. Die wiegen 2kg für ein 100W Modul. Auf der Wiese liegend haben sie die Datenblatt Werte erreicht bzw. übertroffen (übertroffen in puncto Leerlaufspannung). Die Verarbeitung ist augenscheinlich gut, ob sie aber die Haltbarkeit von "namhaften" Herstellern erreichen sei jetzt mal dahingestellt. Aber bei ~70€ pro Modul bei aliexpress nehme ich diese Unsicherheit in Kauf (werde aufgrund von Gewicht und Preis eh auf Redundanz setzen).

Viele Grüße und frohes Basteln!

Max

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Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
brownie #689246 11/01/2021 15:13
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Original geschrieben von brownie
alle Crimp-Verbindungen an der Crimp-Stelle zusätzlich verlötet.
DAS würde ich nicht tun (ICH hab das auch nicht).
Verlöten führt dazu, daß Lötzinn weit hinter dem Stecker das Kabel (Litze!) versteift, was zu Vibrationsbrüchen führen kann (deshalb ist in Fahrzeugen m. W. auch Litze Pflicht).

Wenn vorschriftsmäßig gecrimpt (also nicht irgendwie zusammengedrückt) wird, dann sickert da auch kein Wasser ein.

Original geschrieben von "https://www.elektronikpraxis.vogel.de/crimpen-aber-richtig-tipps-fuer-zuverlaessige-verbindungen-a-656973/"
Hierbei werden die zu verbindenden Komponenten soweit plastisch verformt, dass sie eine mechanisch haltbare, gasdichte Verbindung mit möglichst geringem elektrischen Durchgangswiderstand eingehen.

Braucht halt ordentliches Werkzeug.
Aber seit meinem ersten VW-Bus vor 32 Jahren hab ich in meinen Fahrzeugen jede Verbindung, die ICH hergestellt hatte, genau nur einmal angefaßt (beim Einbau) - außer ich mußte mal was ändern. Der Iveco läuft jetzt seit 22 Jahren ...

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Ozymandias #689247 11/01/2021 15:28
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Original geschrieben von Ozymandias
Wenn Trennbarkeit gewünscht sollte man Super-Seal Stecker verwenden, für dauerhafte Verbindungen Löt/Schrumpf Verbindet.
Normale Quetschverbinder verwende ich ausschließlich im Innenraum, wo es Trocken ist.

Die Super-Seal sind eine gute Sache für draußen (max. Strombelastbarkeit beachten) - aber auch die Crimpung jedes einzelnen Kontakts ist bei uns gelötet. Es ist erstaunlich, wie weit Wasser innerhalb von Litzen kriecht - Defender-Fahrer kennen das in Form von Motoröl in den Steckern des Motor-Steuergerätes. Wichtig bei der Lötung: nur wenig Zinn an der richtigen Stelle, damit dieses nicht in die Litze einläuft und diese zu weit versteift.

Einige Ausbauer verwenden mittlerweile fertige Press-/Löt-/Schrumpfverbindungen. Wo es das nicht vorkonfektioniert gibt (wir verwenden z.B. Rundösen und 6,3mm-Faston-Verteiler), ist in der Tat ein separates Crimpen mit Löten und Schrumpfschlauch das Mittel der Wahl - das haben wir sogar im Innenraum durchgehend gemacht.

Original geschrieben von Ozymandias
Masseverbindung Aufbau/Chassis ist kritisch zu betrachten betreffs Verbindung Fahrzeugbatterie zu Chassis. An modernen Fahrzeugen ist an der Stelle nur noch ein dünnes Erdungskabel vorhanden da Fahrzeugseitig alle Masseverbindungen separat zu den Verbrauchern geführt werden.
Am besten ist es das Aufbaumassekabel ebenfalls bis zur Fahrzeugbatterie zu führen.

Interessanter Aspekt - wie bekommen die dann eine ausreichend dimensionierte Masse z.B. an den typisch mit dem Chassis verbundenen Starter?

Viele Grüße, Brownie (Birgit)

Zuletzt bearbeitet von brownie; 11/01/2021 15:34.
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
brownie #689249 11/01/2021 16:24
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Originally Posted by Ozymandias
Masseverbindung Aufbau/Chassis ist kritisch zu betrachten betreffs Verbindung Fahrzeugbatterie zu Chassis. An modernen Fahrzeugen ist an der Stelle nur noch ein dünnes Erdungskabel vorhanden da Fahrzeugseitig alle Masseverbindungen separat zu den Verbrauchern geführt werden.
Am besten ist es das Aufbaumassekabel ebenfalls bis zur Fahrzeugbatterie zu führen.

Interessanter Aspekt - wie bekommen die dann eine ausreichend dimensionierte Masse z.B. an den typisch mit dem Chassis verbundenen Starter?

Viele Grüße, Brownie (Birgit)

Der Anlasser holt seine Masse vom Block, der hat nur ein dickes Pluskabel dran.
Masse kommt durch eine direkte Masseverbindung zwischen Motorblock und Batterie, der Alternator will seine Leistung ja auch abführen.

Es ist einfach ein Punkt den man beachten sollte.
Man nennt es ja nicht umsonst Stromkreis.
Die Masse muss identisch bemessen sein wie die Plus Seite. Ich hab da schon viel seltsames gesehen aus dem Hobbybereich.

Gruss Ozy

PS: Es gibt mehrere Versionen Super-Seal, auch für hohe Ströme.

Zuletzt bearbeitet von Ozymandias; 11/01/2021 16:27.

Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Ozymandias #689251 11/01/2021 18:11
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Viele gute Informationen, ich geb zu immer wieder wenn ich denk ich hab etwas einen Plan von der Sache lern ich etwas neues.

Ich fasse Mal zusammen:

Bei einer 150Ah Lithium Batterie
Würde ich einen Wechselrichter mit 2000 Watt verwenden um möglichst noch Luft nach oben zu haben.

Dann bräuchte ich einen Solarregler mit 40 oder 50a dann habe ich noch gut Luft nach oben. Kennt jemand die Modelle von Toyo MPPT Solar Laderegler SR-ML2440 - 40A 12/24V interessanter Preis.
Gibt es gute Alternative zu den großen 50a Geräten der Marktführer oder sollte man dabei bleiben.

So jetzt zu meinem Liebligsthema dem Ladebooster mit oder ohne galvanischer Trennung? Und wie schaut es mit der Lima des 35.10 aus bei einem Gerät mit 45a oder 50a, sollte dies auf 30a Eingangsspannung begrenzt werden?

Bei galvanischer Trennung des Ladebossters müsste ja das Ladegerät Blue Smart 30a mit einem anstatt 3 Ausgängen reichen. Da ja die Ladung der Startbatterie eh noch vom gleichen Ladegerät statt findet. Hab ich das richtig verstanden?

Bin froh um jede Hilfe diese vielen Informationen zu verarbeiten und bedanke mich schon Mal für Eure Geduld grin

Re: Elektro Check vom Elektrosmog
Adriaan #689252 11/01/2021 19:00
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Original geschrieben von Adriaan
...

Was ich aber aus leidvolle Erfahrung weiss, ist das Erdfehlern in Fahrzeuge zu "lustige" und langwierige Fehlersuchen führen können, wenn dann der Aufbauelektrik auch noch durchforstet werden muss, wird's noch schwieriger.
...
Adriaan

Das ist auch genau der Grund warum die Hersteller in den Aufbaurichtlinien zulässige Massepunkte, sowie Schnittstellen zu kundenseitigen Stromkreisen definieren.

Gruß
Chris


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Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Elektrosmog #689253 11/01/2021 20:06
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Original geschrieben von Elektrosmog
So jetzt zu meinem Liebligsthema dem Ladebooster mit oder ohne galvanischer Trennung?

Wozu braucht man im Wohnmobil bereich galvanischer Trennung? Das ist doch für Boots bereich damit man da kein Stromkreis macht (Boot -> Wasser -> Kai -> Erdpfahl -> Erdungskabel -> Boot) wenn man ein Boot an Landstrom anschliest.


Iveco 40-10WM1
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Iveco Rob #689255 11/01/2021 20:24
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Hallo zu später Stunde,

ich habe in unseren beiden Reisefahrzeugen einen Ladebooster mit galvanischer Trennung eingebaut:

Das kann man sich so vorstellen, dass die Eingangsseite und die Ausgangsseite beide an Masse / Chassis angeschlossen werden und damit auch elektrisch verbunden sind. Bei "plus" gibt es jedoch keine elektrisch leitende Verbindung - somit können z.B. bei einem defekten Gerät auch keine Ströme zwischen dem Fahrzeugstromkreis und dem Aufbaustromkreis fließen.

Bei dieser Trennung fließt erst dann Strom, wenn (ganz wichtig) die Kl.15 (oder D+) dem Booster mitteilen, dass der Motor und damit die Lichtmaschine laufen (ist bei Kl.15 nicht zwangsläufig der Fall). Dann wird mit Hilfe von elektrischen Schaltkreisen die eingangsseitige Gleichspannung in eine hochfrequente Wechselspannung gewandelt, dann per 1:1-Transformator (also ohne leitende Verbindung) zur Ausgangsseite übertragen und dort wieder in Gleichspannung umgewandelt.

Noch ein Hinweis zum Blue Smart Charger: ein schneller Blick ins Datenblatt hat mir nicht offenbart, ob bei 3 Batteriebänken auch 3 getrennte Ausgänge zur Verfügung stehen. Wenn das so gebaut ist wie beim meinem ProCharge, dann ist da nur eine Verteilerleiste mit 3 Schraubkontakten, die die 3 Bänke "hart" elektrisch parallelschaltet.

Wenn Du aber eh nur eine einzelne 150Ah LiFePo verbauen willst, sollte das unerheblich sein.

Nachtrag: wenn schon Solar UND B2B geplant werden, wird das Landstromladegerät voraussichtlich eher selten zum Einsatz kommen. Wenn es aber dennoch rein soll, dann sollte es zum Einsatzzweck passen. Genau deswegen haben wir ein Sterling ProCharge, der nicht "nur" mit 180-265V und 45-65 Hz Wechselspannung arbeitet, sondern trotz seines Alters mit 90-270V und 40-70 Hz arbeitet. Damit ist der auch tauglich für 110V-Länder und Einsatz im Busch.

Weiter "happy planning and schraubing".

Brownie

Zuletzt bearbeitet von brownie; 11/01/2021 20:36.
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