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Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Elektrosmog #689317 13/01/2021 23:31
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Hallo Tobi,
alle Ladegeräte haben einen maximalen Stromwert, den sie aus der Lichtmaschine aufnehmen und an die Batterie weitergeben können.
Diese Ampere sind aber der Strom und nicht Spannung.
Einige Hersteller behaupten, zur Schonung der Lichtmaschine soll der Ladestrom begrenzt werden und bei ihrem Gerät kann man das sogar einstellen.
Eine Lichtmaschine kann aber gar nicht mehr Strom liefern, als den, für den sie konstruktiv ausgelegt wurde. Und dadurch geht sie auch nicht kaputt. (es ist bei den üblichen LIMAs gar keine Übererregung möglich). Ausserdem wird sie den Maximalstrom nur selten liefern müssen. Dunkel erinnere ich mich an eine heftige Diskussion, wer an so ein Feature glauben will, soll es ruhig. Meiner Meinung nach ist das eine überflüssige Einstellung.

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 13/01/2021 23:31.
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Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Dbrick #689321 14/01/2021 07:06
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Original geschrieben von Dbrick
Eine Lichtmaschine kann aber gar nicht mehr Strom liefern, als den, für den sie konstruktiv ausgelegt wurde.
Aber wo geht dieser Strom hin?
In die Scheinwerfer, den Absteller, das Heizungsgebläse etc. - oder in den B2B?

Die 55A-Lima ist für den Betrieb des Fahrzeugs (in allen Lastzuständen) ausgelegt - nicht für die Lieferung von beliebigem "Nebenstrom". Dafür gibt's die 85A-Option (die - Achtung - auch nur über 6qmm angeschlossen ist).

Das Problem ist ja ein anderes: Wenn der B2B mehr Strom zieht als die LiMa liefert, kommt der Rest aus der Starterbatterie - gar nicht gut.

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
BAlb #689325 14/01/2021 09:08
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Original geschrieben von BAlb
Das Problem ist ja ein anderes: Wenn der B2B mehr Strom zieht als die LiMa liefert, kommt der Rest aus der Starterbatterie - gar nicht gut.

Auf die Gefahr mich in's Fettnäpchen zu setzen: auf jeden Fall mein Victron Orion Smart sagt dazu:
"Eingangsspannungssperre:
Abschalten, wenn die Eingangsspannung unter den Sperrwert fällt und Wiederanfahren, wenn die Eingangsspannung über den Wiederanfahrwert steigt. Konfigurierbar mit VictronConnect."

Bei richtige Konfiguration(!) sollte grade das also nicht möglich sein. Wer wissen will was da so geht: Victron App runterladen, alle lieferbare Geräte sind da im demo Bereich hinterlegt. Dann lässt sich schnell feststellen was alles eingestellt werden kann.

Weiss natürlich nicht wie das bei andere Geräte ist.

Was ich mich aber schon Frage: warum ein 50A Booster einbauen wenn mann von vornerein weiss das der LiMa die Leistung nicht hat/bringt? Sehe davon den Sinn nicht.

Adriaan

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Adriaan #689332 14/01/2021 14:16
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Original geschrieben von Adriaan
Bei richtige Konfiguration(!) sollte grade das also nicht möglich sein. Wer wissen will was da so geht: Victron App runterladen, alle lieferbare Geräte sind da im demo Bereich hinterlegt. Dann lässt sich schnell feststellen was alles eingestellt werden kann.

Dann erhebt sich sofort die Frage: was ist denn die richtige Konfiguration?
14,4V?
Nur dann wird die (Starter)Batterie überhaupt vollgeladen. Dann wird der B2B aber wenig Gelegenheit haben, überhaupt was beizutragen.

Grüße von einem, der in einem 22 Jahre alten Fahrzeug mit der 2. Starterbatterie unterwegs ist ...

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
BAlb #689334 14/01/2021 14:57
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Hallo Bernhard,

Der B2B Lader trägt gar nichts zum Laden der Starterbatterie bei, den das macht ja der Generator direkt, der auch bei Einbau eines üblichen B2B-Gerätes weiterhin direkt mit der Starterbatterie verbunden bleibt.

B2B funktioniert im Fahrbetrieb nur in Richtung Bordbatterie. Um eben die Starterbatterie nicht zu entladen wird die Eingangsspannung überwacht: nur wenn da z.B. 14,4V erreicht und damit eindeutig klar ist das a) der Generator läuft (D+ aktiv) und b) die Starterbatterie ungefähr voll ist, wird Ladestrom an die Bordbatterie geleitet. Das Beschreiben die Hersteller auch als Vorrang der Starterbatterie.

Es kann also bei richtiger Einstellung dieser Spannungschwelle die Starterbatterie nicht überlastet werden.

und zur Strombegrenzung hab ich hier was aus der Votronic - Anleitung rausgesucht :
"Mit den 2 Schaltern kann der maximale Stromverbrauch des Lade-Wandler aus der STARTER-Batterie begrenzt
werden, z.B. bei leistungsschwächeren Lichtmaschinen, Steckverbindungen oder anderen weniger belastbaren
Zwischengliedern im Versorgungskreis wie nicht entfernbare Trennrelais, Sicherungen, schwache Leitungen o.ä.
Der Einfluss der Schalter macht sich bemerkbar, wenn der Lade-Wandler die meiste Arbeit zu verrichten hat,
also bei hohem Ladestrom und hoher Ladespannung am Ausgang (d.h. die Bord-Batterie nähert sich schon der
Vollladung) und bei gleichzeitig niedriger Spannung am Eingang im START-Kreis."

Das lese ich so : Diese Strombegrenzung soll die vorhandene Verkabelung im Fahrzeug vor den zusätzliche und damit vieleicht zu hohen Strömen schützen. Weil nicht auf den Zusatzstrom zur Bordbatterie ausgelegt.
Also wenn im Zustand voller Starterbatterie und voll aktiver Aufladung der Bordbatterie auch noch Hochstromgeräte im Fahrzeug laufen:
Scheinwerfer, Klimaanlage, Heckscheibenheizung, ......

Gruß
Erich

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Dbrick #689335 14/01/2021 15:22
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Original geschrieben von Dbrick
Also wenn im Zustand voller Starterbatterie und voll aktiver Aufladung der Bordbatterie auch noch Hochstromgeräte im Fahrzeug laufen:
Scheinwerfer, Klimaanlage, Heckscheibenheizung, ......

Gruß
Erich


und noch langsam mit niedriger Drehzahl gefahren wird.....dann passiert eventuell das hier? : https://www.youtube.com/watch?v=jgoIocPgOug

Oder wird's da aus Marketinggründe(Verkauf neue LiMa's) doch etwas übertrieben dargestellt?

Adriaan

Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Adriaan #689336 14/01/2021 15:41
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Man könnte natürlich auch über einen adäquaten Alternator nachdenken. 55A ist schon unter dem Minimum, wirklich gerade ausreichend für das Fahrzeug so wie es vom Band lief ohne Zusatzverbraucher.

Gruss Ozy


Erfahrung ist nur der Name den wir unseren Irrtümern geben
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Ozymandias #689337 14/01/2021 16:50
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Im Daily 2 ist offenbar noch weniger verbaut (?), im Elektrohandbuch jedenfalls sind diese Kurven dargestellt:

[Linked Image]

[Linked Image]

Wie das Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelwelle und Generator ist - keine Angaben.

@Erich: ist mir klar, der B2B wirkt auf die Wohnbatterie.
Was ich meinte waren meine Bedenken, daß die Starterbatterie eben entladen wird, wenn der B2B zuviel zieht - oder die Abschaltschwelle des B2B auf deren Ladeendspannung gesetzt werden muß.
Dann wird er im Winter jedenfalls nicht viel zu laden haben beim Stromverbrauch des Fahrzeugs alleine (Licht, Heizung (Gebläse), ...) - und wenn, dann würde ich genau um diese Jahreszeit den am Meisten brauchen.

Außerdem: ich hab ja schon darauf hingewiesen: die LiMa ist mit 6qmm angeschlossen - lt. CUNA - Commissione Tecnica di Unificazione nell’Autoveicolo für 37A Dauerlast gut (s. Hinweise und technische Codes)

Ergo: für'n alten Daily ... ich würd's lassen (entnahm aber der Angabe weiter oben, daß es wohl einer ist)

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Zuletzt bearbeitet von BAlb; 14/01/2021 17:08.
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
Adriaan #689338 14/01/2021 17:12
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Zum Victron --Video :
Marketing ist da auf jeden Fall dabei:

a) eine Standard Blei Starterbatterie hat etwa 110Ah - eine 300Ah LiFePo Batterie ist eine völlig andere Belastungsgröße (niedriger Innenwiderstand) - und die Standard Lichtmaschine nicht dafür ausgelegt, grob ist das hier geschätzt mindestens um den Faktor 5 fehldimensioniert. Aber auch dadurch wird der Generator elektrisch nicht zerstört, er gibt brav nur seine Nennleistung (welche wird hier nicht erwähnt) ab, und das ist schon richtig, das kann bei niedriger Drehzahl das eigentliche - thermische - Problem werden.

Aber:
b) im Fahrzeug gibt es nicht nur die Kühlung vom Lüfter in der Lichtmaschine sondern auch die im gesamten Motorraum, hauptsächlich durch Fahrtwind und und den Motorkühlerlüfter. Diese Zusatzkühlung wird von den Generatorherstellern bei der Dimensionierung der Lüftung in ihren Generatoren mit einbezogen, fehlt aber in diesem Versuchsaufbau völlig.

c) Völlig unerwähnt wird hier natürlich das die elektronischen Regler im Generator selbst heutzutage mit allerlei Zusatzfunktionen ausgestattet sind, die einfachste davon ist die Temperaturüberwachung, die lange vor dem Durchbrennen die Leistungsabgabe verringern würde. z.B. Bosch Multifunktionsregler
https://www.kfztech.de/kfztechnik/elo/generator/generator_mfr.htm



Die üblichen B2B-Lader gehen von üblichen Standardgeneratoren (100A) aus und liefern vielleicht schon deswegen nur bis 50A Ladestrom und damit liegt man wohl ausreichend auf der sicheren Seite.
Und bei bei den LIMAs so aus den 90ern mit 55Ah würde ich den Ladestrom dann auf 30A begrenzen.

Gruß
Erich

Zuletzt bearbeitet von Dbrick; 14/01/2021 17:27.
Re: Zuverlässigkeit von Verbindungen
BAlb #689339 14/01/2021 17:21
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Hallo Bernhard,

@Erich: ist mir klar, der B2B wirkt auf die Wohnbatterie.
Was ich meinte waren meine Bedenken, daß die Starterbatterie eben entladen wird, wenn der B2B zuviel zieht - oder die Abschaltschwelle des B2B auf deren Ladeendspannung gesetzt werden muß.

Ich glaub du verstehst mich da einfach immer noch nicht richtig:
Der B2B regler darf und wird immer nur bei ab der Ladendspannung und laufenden Motor aktiv werden - sonst hättest du ja recht.

Und ganz richtig, der B2B regler kann nur überflüssige Ladestromkapazität nutzen, wenn da nichts ist wird er keinen Strom herzaubern.
Im Winter sicher weniger, aber so ein Teil ist halt kein Perpetuum Mobile. Dann musst du halt noch ein paar Meter fahren.

Gruß
Erich

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