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Hallo,

da bin ich wieder mit meinem OM 603 Turbo (350 GD)

Zur Erinnerung.

Motor schüttelt sich und qualmt, wenn kalt. Der Spass geht ungefähr nach so 7-10 Sekunden los.
Motor läuft dann derart unrund, dass er auch aus geht.

Was ich bisher gemacht habe:
- Kompressionsdruck gemessen - alle Zylinder rund 26 bar
- neue Düsen und diese vorher geprüft auf Öffnungsdruck und Spritzbild
- neue Glühkerzen
- neue Zylinderkopfdichtung samt neuen Gebraucht-Zylinderkopf+ neue Stößel + neue große WaPu
- zuvor Rissprüfung am neuen (Gebraucht ZK) gemacht
- neue Krafstoffleitungen
- ESP zu Testzwecken ab Dieselvorfilter direkt ausm Kanister gespeist
- Motor Ansaugluft ohne Turbo probiert - genau daselbe Fehlerverhalten
- Einstellung Vorfördererung ESP geprüft - ist in Ordnung
- natürlich Krafstofffilter und Vorfilter neu

Ich werde langsam Gagga bei dem Fahrzeug bzw bei dem Motor.

Was kann es noch sein? Defekt ESP? Defekt im Unterdrucksystem?

Wenn der Motor warm ist, läuft er rund, aber bis dahin ist es eine Qual...

Hat wer noch nen Tip? Kennt jemand einen Reihen ESP Freak bei mir in der Nähe (Nähe Nürburgring) ? Bei einer
BOSCH Werkstatt in Bonn hab ich schon angeklopft, allerdings keine Rückmeldung erhalten, dto in Koblenz. Unsere Autowerkstatt nebenan im Dorf traut sich nicht ran.

Ich bin ja bereit, eins oder zwei Tausend zu bezahlen, je nach Aufwand, nur dass der Motor wieder einwandfrei läuft.

Wenn das so weitergeht, werd ich selbst noch OM603 Experte - momentan ist die ESP für mich Neuland, wo ich mich nicht selbst randraue.Und wenn es gar nicht die ESP ist - ach herrjeeee - seufz

Gruss,

Frank

Zuletzt bearbeitet von FrankausFFM; 24/10/2022 18:47.
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Temperaturfühler und ÃœSR okay?


Einfach G.
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Am Zylinderkopf sitzen zwei Temperaturfühler - diese habe ich vorsichtshalber auch erneuert.
ÃœSR - nein, das habe ich noch nicht geprüft.

Danke für den Tip.

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weisst Du noch zufällig , wo das ÃœSR sitzt? Ist das unter dem Handschuhfach irgendwo oder im Motorraum?

Bei dem ELR hatte ich auch schon mal die Funktion geprüft, indem ich den Stecker an der ESP abgezogen hatte - dies hatte nur etwas die Leerlaufdrehzahl verschoben, hat aber am unruhigen Laufverhalten nix geändert.

Hat den das ÃœSR direkt Einfluss auf die ESP ? Oder arbeitet dies nur zusammen mit dem ELR? Falls letzteres, dann kann ich es auch ausschließen.

Zuletzt bearbeitet von FrankausFFM; 24/10/2022 19:53.
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Bosch in Neuwied. Das sollte in der Eifel eigentlich jeder Bauer wissen.
Viele Grüße Marcus

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Oh Je,

also wenn bei dem allen vorher nicht irgendwas übersehen wurde, kommt m.E. eigentlich nur noch ein Problem im Bereich Einspritzpumpe in Frage...

Du könntest mal beim Bosch Service in Gummersbach anrufen (Schmidt Car Service Inh. Ralf Heinrich).

Kann ich zwar mangels konkreter Erfahrung mit komplizierterem nicht direkt empfehlen, war dort aber vor ein paar Jahren mal und hab meine Einspritzdüsen machen lassen. War damals mit in der Werkstatt.

Der Meister der vor meinen Augen die Düsen gebastelt hat machte den Eindruck eines alten Meisters "alter Schule". Und die haben jedenfalls noch einen Prüfstand für die Reihen-ESP einsatzbereit in der Werkstatt stehen. Daher vermute ich, dass dort das nötige Know-How noch vorhanden ist.

Ist jetzt allerdings nicht direkt um die Ecke von der Eifel.

Gruß
Benjamin


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Ich schlage KFZ Werkstatt Ertmann (Meister ist Eduard Ertmann) vor, Bonn, Windgassenstraße. B56 Richtung St. Augustin, Hat selber bei Bosch gelernt. Er repariert i.d. Regel alles was die großen Vertragswerkstätten im Raum Bonn nicht hinbekommen. Dort stehen auch G-Klassen, Oldtimer, auch meine. ....am besten direkt an Ihn selber wenden bei Anruf. Grüsse Maxi

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Hallo Frank,

ich tippe auf Förderbeginn oder Fliehkraftregler der Pumpe oder beides. Ich konnte bis dato niemanden finden der sich mit dem Fliehkraftregler befassen konnte oder wollte. Ich weiß nur dass die Federn in dem Ding irgendwann nicht mehr so spuren wie sie sollen. Habe dann bei mir der Einfachheit halber eine gebrauchte Pumpe aus Ebay eingebaut - die tut. WEnn ich mal Zeit hab befasse ich mich mit meiner "Schüttelpumpe".

Falschluft kannst du ausschließen? Nockenwelle ist nicht versetzt? Steuerkette nicht gelängt? Kettenspanner und Gleitschienen ok?


Gruß Christopher

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das ÃœSR war es leider auch nicht, denn ich hab ein neues eingebaut (sitzt übrigens im Kasten unter dem Handschuhfach).

Zur den Fragen:

- Falschluft kannst du ausschließen?
A: ich denke, dass bezieht sich auf den Dieselkreislauf? Also, die Schläuche Zufuhr zum Filter und Zufur zur ESP sind neu und da transparen, sehe ich da keine Blasen. Auch macht es keinen Sinn dann, dass er , wenn er warmgefahren ist, einigermaßen ruhig läuft - wobei hier die Unruhe mitlerweile auch zugenommen hat, da scheint irgendein Verschleiss/Defekt zuzunehmen


Nockenwelle ist nicht versetzt?
A: nö! ZK samt Nockenwelle und Stößel ist neu, aber exakt gleiches unruhiges Startverhalten. Die Kerbe im ESP Kontrollfenster habe ich mit Vorförderbeginn Dingsbums nach OT gegengeprüft. Kette ist stramm, Spanner und Schiene habe ich erneuert, acuh wenns nicht nötig war, da keine Verschleiss zu sehen.

Ich werd wohl dann mal demnächst zu BOSCH fahren - werde erst Neuwied und dann Bonn falls nicht klappt versuchen.

Für mich ist es nun auch als Diagnose entweder die ESP oder aber ein Kolbendefekt - obwohl zwei Zylinder sogar noch ein 1a Kreuzschliff zu sehen war. Bei den anderen konnt ich nix sehen, da die Zylinder ja auf OT standen. Bei der alten ZKD war auch nix durch und irgenwie sahen alle Oberflächen für mich normal aus. Wird wohl doch die ESP sein...

Ist das viel Aufwand ESP Ein- und Ausbau? Muss ich da genau eine vom w463 350GD nerhmen oder passen da auch andere, wenn ich die Anbauteile wie ELR Steuerung und Unterdruck Gedöns austausche?

Was für ein Aufwand das alles... :-(

Nächste Woche melde ich meinen Feroza wieder an, da war schon zweimal die ZKD durch, aber da hab ich die Technik im Griff :-)

Danke an Alle!

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Hallo Frank,

bevor Du die Einspritzpumpe tauscht, prüfe auch noch mal die restlichen Kraftstoffleitungen, also die am Motor.
Die Leckölleitungen wirst Du ja bei einen bisherigen Reparaturen ersetzt haben?


Grüße
DaPo


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Die Leckölleitungen hatte ich auch erneuert, wobei ich mit dem Material nicht zufrieden bin. Das ist viel zu steif und ich bezweifle die Dichtheit. Aber kann über die Leckölleitung denn wirklich Luft ins System kommen? Ich dachte das sind Druckleitungen,welche nur Diesel zurück befördern.Sicherhfitshalber werde ich die nochmal ernruern und diesmal mit nem Gummimaterial.

Kann evtl die ESP selbst am Gehäuse Luft ziehen? Aber dann müsste sie auch Diesel raussiffen oder sehe ich das falsch! Ich glaub ich werd mal die Mengen an Diesel an den Injektoren-Eingängen messen, wie weiss ich noch nicht..aber dann hab ich Gewissheit.

Danke und Gruss,

Frank

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Hallo Frank,

das dürfte beim OM603 Nicht anders sein als bei anderen Motoren. Und da kommt es öfter vor, daß Luft über die Rücklaufleitungen rein kommt.


Grüße
DaPo


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Original geschrieben von FrankausFFM
Muss ich da genau eine vom w463 350GD nerhmen oder passen da auch andere, wenn ich die Anbauteile wie ELR Steuerung und Unterdruck Gedöns austausche?

Laut der Einführungsschrift 350 GD wurde gegenüber dem 300 GD folgendes an der ESP geändert:

- geänderte Nockenform

- geändertes Pumpenelement (wegen höherer Vollastmenge)

- Regler: ALDA statt ADA zur Ladedruckabhängigen Vollastmengenbegrenzung.
Niedrigere Abregeldrehzahl.

Jedenfalls die geänderte Nockenwelle wird man nicht so ohne weiteres umbasteln können. Ob es trotzdem funktioniert: Keine Ahnung.

Gruß
Benjamin


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Danke für die Rückmeldungen. Hoffnung ist wieder da, dass ich es evtl. doch noch selbst geregelt bekomme. Habe neue Rücklaufschläuche bestellt.
Danke für die ESP 350 Version Aufklärung. Die vom S350 könnte eventuell passen?

Mir ist nun noch folgende Idee gekommen, bevor ich die ESP ausbaue oder bevor ich zur ner Werkstatt fahre - vielleicht kann ich die ESP selbst prüfen im eingebauten Zustand.
Und zwar habe ich vor, mir 6 Anschlussleitungen für die ESD anzufertigen (Bördelgerät habe ich bereits vorhanden) und diese an die ausgebauten ESDs anzuschließen und mit der eingebauten ESP zu verbinden und dann ähnlich wie beim Kompressionstest, den Motor 10 mal oder so drehen lassen. Die ESD würde ich in Einwegspritzen - als Messbecher - reinhängen und könnte dann die Menge jeweils messen. Würde dann auch ein Video von dem Vorgang aufnehmen, um Auffälligkeiten in den Einspritzsequenzen und der Spritz-Kegelform zu filmen. Um falsch eingestellte ESDs auszuschließen, würde ich dann noch nen Lauf ohne angeschlossene ESDs machen und auch wieder die Volumina messen.

Hört sich sehr aufwendig an, aber ich glaub das wäre gar nicht so wild, bis auf die Bördelarbeit. Und hier hätte ich wieder Fragen:
Weiss jemand die Gewindegröße und Bördelform an der ESP und selbiges an den ESDs ? Form F mit M12 Gewinde? Ich werds bestimmt auch selbst rausfinden, aber evtl. weiss es jemand ja auswendig...wäre toll.
Spricht etwas gegen diese Idee bzw habe ich etwas übersehen?

Ist bei mir auch ein wenig der Ehrgeiz, dass ich den Mist doch noch selbst hinbekomme und ausserdem lerne ich ungemein viel dabei hinzu...


Gruss,

Frank

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Auch eine ESP ist ein Verschleißteil zu einem gewissen Punkt. Selber daran basteln würde aber selbst ich nicht.
Eine Diesel ESP ist präzise wie eine Schweizer Uhr, da braucht es deutlich mehr an Knowhow und Equipment als wir Hobbyschrauber haben, selbst Fachwerkstätten scheitern ja daran.
Wenn du den Fehler soweit eingegrenzt hast dass nur die ESP übrig bleibt als Fehler - tausch sie aus.

Gruss Ozy


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Sehe ich ähnlich wie Ozy...

Würde mir aber überlegen, statt bei E-Bay die Katze im Sack zu kaufen, lieber die du hast überholen zu lassen.

Zu deinem Problem ist mir noch folgendes Video wieder eingefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=5iGKDm5Q48M

Allerdings bastelt der Typ Pumpen um den OM 606 auf 500+ PS zu bringen. Weis nicht ob das übertragbar ist.

Wenn du die Pumpe überholen lassen willst und den Versand nach UK nicht scheust, vielleicht macht der ja auch einfache Instandsetzungen... Wenn man sich mal durch den Kanal klickt scheint er jedenfalls nicht ahnungslos.

Gruß
Benjamin


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Original geschrieben von Benny
Sehe ich ähnlich wie Ozy...

Würde mir aber überlegen, statt bei E-Bay die Katze im Sack zu kaufen, lieber die du hast überholen zu lassen.

Zu deinem Problem ist mir noch folgendes Video wieder eingefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=5iGKDm5Q48M

Allerdings bastelt der Typ Pumpen um den OM 606 auf 500+ PS zu bringen. Weis nicht ob das übertragbar ist.

Wenn du die Pumpe überholen lassen willst und den Versand nach UK nicht scheust, vielleicht macht der ja auch einfache Instandsetzungen... Wenn man sich mal durch den Kanal klickt scheint er jedenfalls nicht ahnungslos.

Gruß
Benjamin

Alternative kannst du die auch nach Schweden zu Dieselmeken schicken.....

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Wow! Genau das könnte es sein. Mein "Motor" hört sich genauso an, ist genauso am Stolpern.
Eventuell bei meinem ja auch das innere Regler-Gestänge ein wenig Spiel.

Danke für den Link!

Ich werde das ausprobieren.

DieselPumpUK als auch DieselMelken sind bereitsin meinen Bookmarks. Dieses Video hatte ich allerdings noch nicht gesehen.

Fast wie ein DejaVu was ich da sehe und höre...

Ach wäre das schön, wenn es nur diese SW10 Mutter ist.

Ich werde berichten.

Gruss,

Frank

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Eigentlich muss es doch auch in Deutschland diverse Fachbetriebe geben die Einspritzpumpen aufarbeiten/reparieren/revidieren,. Im Gewerblichen Bereich LKW, Baumaschinen, Landwirtschaft braucht es das da jene Produkte eine lange Lebensdauer haben und dadurch auch repariert werden.
Anders als PKW die in der Regel schon vorher nach Afrika verschwunden/entsorgt sind.

Vielleicht mal in einem ortsansässigen Betrieb obiger Branchen nachfragen was sie machen wenn ein Fahrzeug eine ESP braucht.

Zumindest in der Schweiz kenn ich da eine Firma persönlich die das macht.
Und nein das sind keine Tuner oder sonstiges, einfach nur ein Fachbetrieb für Einspritzpumpen.


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Hi Ozy,
LARAG müsste das doch auch (noch) können, meinst Du die?
Christoph

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Originally Posted by Himank4744
Hi Ozy,
LARAG müsste das doch auch (noch) können, meinst Du die?
Christoph

Die wahrscheinlich auch, wir haben mit www.cooltrans.ch in Rothenburg LU gearbeitet. Die machen alles in-house.
Kollege von mir im Landwirtschaftsbusiness sendet denen sicher 2 ESPs pro Monat zur Ãœberholung, dauert so 2-3 Tage wenn die Teile an Lager sind und 5-7 wenn er sie bestellen muss.
Für die gängigen Modelle haben sie die Teile immer am Lager, hoffe das ist Trotz der massiven Mangelwirtschaft immer noch so.

Gruss Ozy


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Hallo,

das Problem ist, dass es keine Ersatzteile mehr für die Pumpen vom OM603 gibt. Manchmal hat natürlich noch jemand was im Regal liegen, aber wie gesagt mir wollte/konnte auch Hermanns, Bosch oder Mercedes nicht weiterhelfen.

Es gibt Leute die an den Pumpen was machen können, die haben aber seltenst Platz für ein ganzes Auto oder überhaupt Zeit. Dieselpump, Dieselmeken und Co. bauen ihre eigenen Teile und können daher auch reparieren. Die haben aber auch ihre eigenen Vorstellungen von "überholen" - wie an anderer Stelle schon geschrieben haben sie bspw. meinen ziemlich sicher defekten Fliehkraftregler nicht angefasst, dafür aber eine recht giftige Pumpe geschaffen. Die biegen auch gerne mal am Reglergestänge rum um auf Ihre Vollastmengen auf dem Prüfstand zu kommen - ist jetzt nicht so tragisch muss man aber wissen.

Ende vom Lied war wie gesagt, dass ich mir eine gute gebrauchte eingebaut habe. Was ich mir noch eingehen lassen würde ist, eine aus dem W140 zu verbauen - das sollte nicht ganz so problematisch sein.


Gruß Christopher

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Hallo,

Also ich würde mal der Reihe nach folgendes probieren:

- Einspritzdüsen mit einem Düsenprüfgerät prüfen. Werte gemäß Werkstatthandbuch - glaub 135 bar Druck - Spritzbild + Schnarren der Düsen prüfen.
Wenn man da selbst nicht das nötige Know-How oder das Düsenprüfgerät dafür hat würde ich zu einer Landmaschinenwerkstatt gehen, die auch noch ältere Schlepper repariert.
Die müssten sowas können.

- Dann den Förderbeginn prüfen, und zwar den richtigen, nicht den blöden Reglerimpuls Wert mit 15° nach OT. Dieser Wert wird im Werkstatthandbuch zwar als "Förderbeginn" angegeben, das ist aber nur ein theoretischer Einstellwert, nicht der tatsächliche Förderbeginn. Dieser liegt bei 24° vor OT. Messen kann man den wenn man an der Einspritzpumpe den Druckventileinsatz für Zylinder 1 ausbaut, also nur den Tauchkolben - die Feder muss wieder rein.
Dann ein Ãœberlaufrohr an dem Stutzen anbauen, Vollgas geben, Sprit über Gefälle zur Pumpe laufen lassen.
Dann den Motor in Drehrichtung drehen ( von vorne gesehen rechts rum ) und auf die Grad Skala und die Nockenwellenposition schauen. Ãœber die Nockenwellenposition sieht man, wann der Motor im Zünd-OT steht, bzw. im Arbeitstakt vor Zünd OT steht. Dann sieht man auf der Grad Skala auf der Riemenscheibe vorne auf wieviel Grad vor OT man steht. Wenn der Förderbeginn stimmt, läuft der Diesel vom Ventil-Ãœberschneidungs OT an zum Ãœberlaufrohr raus ( kontinuierliches Tropfen) und hört in dem Moment auf zu tropfen wenn der Motor auf 24 +- 1 Grad vor OT steht.

Wenn einer den Förderbeginn total verstellt hat , läuft der Motor vor allem im kalten Zustand extrem schlecht. War zwar auch nicht so wie er könnte oder sollte aber deutlich besser als in kaltem Zustand. Da gibts immer wieder Probleme wegen der 15° Nach OT Angabe im WHB.


Um das selbst prüfen / einstellen zu können, muss man sich allerdings mit der Materie Reiheneinspritzpumpe ( Aufbau / Funktion ) + Dieselmotor intensiver auseinandersetzen.
Eine Kfz Werkstatt wo sich noch mit alten Autos auskennt müsste das allerdings können. Zumindest eine LKW / Landmaschinen Werkstatt müsste das können.

- Nächste Möglichkeit: Der Stellmagnet für die Leerlaufdrehzahl Regelung , oder das Steuergerät dafür funktionieren nicht mehr richtig, und die Leerlaufdrehzahl ( die mechanisch eingestellte ) ist zu niedrig.
Das kann man prüfen durch abziehen des Steckers bei laufendem Motor. Ändert sich nix - Stellmagnet oder Steuergerät kaputt. Die Leerlaufdrehzahl kann man auch mechanisch einstellen, an der Einstellschraube oberhalb vom Stellmagnet.

- Ein defekter Fliehkraftregler ist zwar möglich, aber ehr selten. Den Regler kann man auch abbauen, um zu sehen, ob Federn gebrochen sind.

Viele Erfolg mit dem G350
Gruß Bernd

Zuletzt bearbeitet von BerndBoesinger; 20/11/2022 17:48.
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kleines Update:

motiviert durch diverse Vids von Dieselpump UK habe ich mal den Vorfilter rausgeschmissen und auch den Durchlauferhitzer abmontiert.
Dieselvorförderpumpe habe ich mit neuen Ventilen und Dichtungen revidiert und wird nun direkt vom Tank versorgt (heute habe ich das alles wieder zurückgebaut/Vorfilter).
Leitung zum Tank auch ok (hatte noch so einen 'Verdacht wegen Tanksieb, aber das ist auch alles ok.

Motor bockte immer noch gleich.

Mittlerweile hab ich ne alte Pumpe von nem 300TD rumliegen, um mir ein wenig die Berührungsängste zu nehmen - aber das ist ein anderes Thema.

ESDs habe ich die alten wieder eingebaut, aber vorher nochmal auf genauen Druck geprüft, haben alle so ziemlich genau 130bar, die ausgebauten haben 140bar.
Kompression vom Motor habe ich auch nochmal gemessen, habe aber das Anschlussgewinde des Chinatesters mit Teflon umwickelt. 4 Zylinder bringen 28bar und zwei bringen 26 bar,
also alles im grünen Bereich.

Motor läuft mit alten ESDs ruhiger, rumpelt aber nach 15-20 Sekunden wieder los.

Nun kam besagte SW10 Mutter an der Pumpe (siehe DieselPumpUK Video) - hab diese ein wenig strammer gezogen,

Motor läuft erst ab so ca, 30 Sekunden unrund und bockt auch nicht mehr so wild wie vorher (ich dachte manchmal, mir reisst es die Krümmerschrauben ab). Da heute Sonntag ist/war,
wollte ich mein Verhältnis zu den Nachbran nicht überstrapazieren. Ich hoffe, dass es morgen regnet, dann lass ich den Motor mal warmlaufen und dann schau ich mal, wie daqnn nach
neuerlichem Erkalten das Startverhalten ist und ob der Qualm am Anfang im erträglichen Bereich bleibt.

Den Vorförderbeginn auf etwas früher zu stellen, weiss ich zwar jetzt wie´s geht, aber ich glaub, ich fahr dann doch mal zu nem Bosch vorbei, der mir das alles mit Profigeräten einstellen kann.
Also für mich ist nun die Ursache des ganzen Ãœbels definit die ESP - seis drum, der Motor hat nun dafür nen besseren Zylinderkopf und ne optimierte WaPu.

Ich werde nochmal berichten, wenn ich die Bosch Aktion hinte rmich gebracht habe. Ersatzpumpe halte ich schon Ausschau (ich denke, die jetzige bringt nicht mehr ausreichen Druck auf allen Zylindern
und spritzt daher zeitwiese unterschiedliche Mengen ein, wenn die Pumpe dann warm ist, gelangt das dünnflüssigere Öl besser nach oben und dichtet wieder besser ab - soweit die Theorie...Aber auch diese
Menge kann man ja nachjustieren an den einzelnen Elementen (Bosch Dienst).

Danke nochmal an Alle und Gruss,

Frank

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Hallo zusammen!

Ich hatte ja versprochen, dass ich über die Auflösung meines Leerlaufproblems noch abschlieend berichten werde. Kurzum: es war die ESP und danebst noch eine verschlissene Steuerkette was einen um 6° verschobenen Förderbeginn zur Folge hatte.Hauptgrund war aber die ESP.

ESP hatte ich mir zuvor Ersatz besorgt, da dies auch mein Verdacht war (Gruss an Cäsar A.!).

Den Mechaniker hatte mir ein Freund empfohlen, von dem ich mal ein Traktor erworben hatte. Er meinte zu mir, der schraubt schon seit über 50 Jahren an Mercedes rum. Und so war es dann auch, eine Hobbywerkstatt und ein 79J. alter sehr netter Herr. Die Werkstatt voll mit Autos, alles dabei: Heckflosse, 190er, W124er uvm.

Hatte meinen Wagen letzten Samstag vorbeigebracht und heute dann wieder abgeholt. Wenn mal jemand was sucht im Raum Eifel / Euskirchen - gerne PN an mich.

Gruss,

Frank

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Hallo Frank,

wie viel Km hat dein Motor denn drauf? 6 Grad halte ich persönlich beim OM603 für recht viel.


Gruß Christopher

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Der Motor hat noch keine 130tkm drauf (die Historie ist belegt) , allerdings wurde er die letzten 30tkm nur Kurzstrecke im Stadtverkehr bewegt. Der Mercedes Mensch hat mir noch erklärt - genau kann ich es nicht wiedergeben - dass gerade beim Anlassen es richtige Schläge auf die Kette tut wegen dem hohen Anfabgsdrehmoment und dass daher die Kurzstrecke die Ursache für die Längung sei. Allerdings meinte er auch, dass das auf die ESP keinen Einfluss hätte und der Defekt selbiger bestimmt einen anderen Grund hätte.

Nun, die ESP werde ich demnächst mal auseinandernehmen und versuchen zu identifizieren, was da verschlissen, geklemmt oder kaputt ist.

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Original geschrieben von FrankausFFM
Der Motor hat noch keine 130tkm drauf (die Historie ist belegt) , allerdings wurde er die letzten 30tkm nur Kurzstrecke im Stadtverkehr bewegt. Der Mercedes Mensch hat mir noch erklärt - genau kann ich es nicht wiedergeben - dass gerade beim Anlassen es richtige Schläge auf die Kette tut wegen dem hohen Anfabgsdrehmoment und dass daher die Kurzstrecke die Ursache für die Längung sei. Allerdings meinte er auch, dass das auf die ESP keinen Einfluss hätte und der Defekt selbiger bestimmt einen anderen Grund hätte.

Nun, die ESP werde ich demnächst mal auseinandernehmen und versuchen zu identifizieren, was da verschlissen, geklemmt oder kaputt ist.

Hallo,

die Kettenlängung hat auch EInfluß auf den Förderbeginn?

Grüße
Thomas


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scheinbar Ja - also vorausgesetzt es gibt Strecke, wo die Kette keinen Formschluss durch einen Zahnkranz hat. Mal extrem betrachtet ums nachzuvollziehen: wenn z.B. 10 Glieder jeweils 1mm Länge durch ausgeleierte Bolzen nachgeben, so sind das 10mm zusätzliche Länge zwischen zwei Zahnkränzen auf der freien Strecke, dann wird klar, das die Winkelstellung des nachlaufenden Kranzes nacheilen wird. So erkläre ich es mir...

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es hört nicht auf....die Austausch ESP hat das Problem mit dem Qualmen behoben und der Motor lief 1-2 Tage auch super gut, bis zu dem Tag, als ich den Wagen kurz in die Waschanlage gefahren hatte, dann über Nacht in die Garage gestellt und am nächsten Morgen dann imense Probleme mit der Gasannahme bzw. Leistungsentfaltung des Motors. Was nun folgte ist eine Odysee, Verschwendung von Geld, Zeit und Nerven.

Ich hatte mit einer Werkstatt im Schwäbischen telefoniert, welche auf alte Gs speazialisiert ist und de meinten, das sind ganz klar irgendwelche Bremsringe im Automatikgetriebe, die defekt sind --> Getriebe muss überholt werden und fahrzeug muss gebracht werden. Nun denn - Getriebe wurde überholt und hat jetzt ein Jahr Garantie, Anruf von selbiger Werkstatt: das Problem war nicht das Getriebe, wir vermuten, es ist der Turbolader, können es aber nicht garantieren.

Ich hab das Fahrzeug dann wieder anliefern lassern, da mir das alles zu teuer wurde. Turbolader habe ich in einer Fachwerkstatt überholen lassen, diesen einegabut und siehe da: der Motor beschleunigt immer noch grottenschlecht, bei größeren Steigungen muss ich in dieUntersetzung schalten, damit ich nicht mit Traktorentempo schleiche.

Ich bin ratlos, möchte aber auch nicht aufgeben.

Mein Plan nun wäre:entweder alte ESP zum Fachmann schicken und überholen lassen oder kann es eventuell ein Fehler im Unterdrucksystem sein, sprich falsche Einstellung oder Ansteuerung der ALDA Dose? Habe wo gelesen, dass das Schutzrelais Y30 ein Störenfried sein könnte. Kann ich das rausschmeissen oder besser erneuern, soll ich miuch an die Stellschraube der ALDA wagen?

Es fühlt sich alles irgendwie nach Spritmangel an, Vorförderpumpe kann es aber nicht sein, da der Vorfilte sich immer recht schnell mit Diesel füllt, wenn ich den Wagen anlasse und im Lerrlauf läuft er auch stabil.

Zum Verzweifeln dieser Motor bzw diese ESP oder was auch immer...

Zuletzt bearbeitet von FrankausFFM; 27/10/2023 19:26.
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Moin,

warst Du mit Deinem Problem schon einmal bei Arslan?

Grüße
Thomas


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Der Name sagt mir leider nichts. Wo hat derjenige seine Werkstatt?

Update: Habe mich mit dem Thema ALDA beschäftigt und hier ist mir direkt etwas aufgefallen bzw. habe ich auch Fragen:

Laut WIS ist vor der ALDA ein Schutzrelais verbaut, was defekt sein könnte. Hat meiner aber nicht verbaut. Die Druckleitung von der Ansaugbrücke geht direkt in die Alda.
Wenn ich die Alda mit Druck beufschlage, so hält diese den Druck nicht - 0,8bar sind nach ca.5 Sekunden wieder runter auf Null -

ist das normal oder müsste sie den Druck halten?
Aufgefallen ist mir auch beim Abziehen des Schlauchs von der Alda dass alles ziemlich verölt ist - eventuell hat ja der verschlissene TL hier in die Supe gespuckt und den Membranen der Alda
übel zugespielt.

Passt das zusammen, dass eine defekte Alda auch bereits bei sehr niedrigen Drehzahlen (1000rpm) für Chaos sorgt?

Solte die Alda der Verursacher der schlechten Gasannahme sein, dann ergäe sich für mich folgende Zusatzfrage:
Kann ich die Dose ausbauen, ohne die Ansaugbrücke zu demontieren?
Kann ich die Dose im montierten Zustand einstellen oder nur im ausgebauten - es sieht alles ziemlich eng aus und ich weiss nicht, wie ich an den gekonterten Einstellstiff mit nem Schraubenzieher kommen soll...

Das schöne an der ganzen Sahce ist: ich hab bald alles durch am OM603.972 :-) Lernenpopernen

Gruss,

Frank

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Original geschrieben von FrankausFFM
Laut WIS ist vor der ALDA ein Schutzrelais verbaut, was defekt sein könnte. Hat meiner aber nicht verbaut. Die Druckleitung von der Ansaugbrücke geht direkt in die Alda.
Wenn ich die Alda mit Druck beufschlage, so hält diese den Druck nicht - 0,8bar sind nach ca.5 Sekunden wieder runter auf Null -

ist das normal oder müsste sie den Druck halten?
Aufgefallen ist mir auch beim Abziehen des Schlauchs von der Alda dass alles ziemlich verölt ist - eventuell hat ja der verschlissene TL hier in die Supe gespuckt und den Membranen der Alda
übel zugespielt.

Das das Overboost-Schutzrelais fehlt ist normal. Das gab es in den ersten Jahren und viel dann Sparmaßnahmen zum Opfer. Ich hab mir deshalb eine Ladedruckanzeige eingebaut, dann sehe ich falls das Wastegate klemmt und nicht mehr öffnet.

Das klemmte bei mir übrigens mal in geöffneter Position und das Leistungsverhalten war dann wie von dir beschrieben. Hast du mal den Ladedruck gemessen? Tritt spontan auf und ein vorher überholter Turbo schützt davor auch nicht. Wenn die Buchse des Lagers für den Hebel etwas verrutscht, klemmt die Wastegate-Klappe am Gehäuse. Waschstraße, plötzlicher Temperaturschock durch Wasser wäre zumindest denkbar.

Das die ALDA den Druck nicht hält ist m.E. normal. Macht meine jedenfalls auch nicht und das Auto fährt normal. Öl im Schlauch von der ALDA ist auch normal. Das kommt da einfach von der Kurbelgehäuseentlüftung hin.

Falls noch nicht geschehen, miss mal ob er Ladedruck aufbaut. Vielleicht klemmt nur das Wastegate in offener Position.

Gruß
Benjamin


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Hab noch ein paar alte Bilder von dem Wastegate-Problem gefunden. Die Lösung war, einfach mit dem Dremel ein bisschen vom Gehäuse abschleifen.


[Linked Image von up.picr.de]

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Problem ist gelöst! Es war die ALDA Dose.

Habe die alte Dose ausgebaut - diese hat getrifft vor lauter Öl und eine gebrauchte Ersatz ALDA von meiner alten ESP eingebaut. Ein Gedicht...ich bin im siebten Himmel - endlich läuft wieder alles normal.

Folgendes kann ich festhalten: die defekte ALDA hat wie gesagt den Druck nicht gehalten und war ölversifft, die Ersatz ALDA ist trocken und hält den Druck, aber hakelt auch ein wenig, d.h. keine lineare
Verstellung mit steigendem Druck, eher ruckartig.

Die ALDA kann man recht einfach ausbauen mit nem 27er Schlüssel, es empfiehlt sich aber, den Luftfilterkasten auszubauen und die Klemmen der "Gardena" Leitungen der ESP zu lockern. Gaszug habe ich auch ausgehängt.

Danke an alle nochmal für die Mühe und Tips, ich bin da echt immer dankbar, weil es die Gedanken anregt und man so weiter kommt und auch dazu lernt. Ich wohne übrigens in der Eifel und nicht in Frankfurt... (der Werkastatt-Tip war Frankfurt Nähe, aber ich behalte den Tip im Hinterkopf). Wastegate ist alles ganz neu eingestellt und auch mit Messprotokoll. TL wurde wie gesagt überholt. Ich denke , das Öl kam von zu viel Spiel der TL Welle und war mehr, als durch die Krubelgehäuse entlüftung evtl. angesaugt wird (eigentlich soll da ja Unterdruck sein) und kein Öl angesaugt werden. Waschstrasse - die Reinigungsflüssigkeiten riechen ja manchal enorm, d.h. nehme ich an evtl. gasförmige Tenside, welche dann auch den Luftfillter pasieren können und dann nochmal im Turbotrakt inklusive ALDA für bessere Löslichkeit gesorgt haben könnten. So reime ich mir jetzt das zusammen.

Nungut - Problem gelöst. Ich mach mich jetzt auf die Suche nach ner Ersatz-ALDA als Reserve.

Gruß,

Frank

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Ich hab mal die defekte ALDA Dose zerlegt: ALDA Dose OM603

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