Irgendwann kommt Urs und meint: Das Barometer fällt wie blöd, es wird wohl länger regnen, s' ist besser, wenn wir hier verduften". Wir haben keine Lust, uns weitere 200 Km (oder mehr) durch zu Wühlen! Wir fahren etwa 30 Km zurück, die Piste von der Herfahrt können wir nicht mehr nutzen, sie ist bereits unter Wasser. Wir fahren entlang von Hügeln zurück, queren Schwemmtonebenen an der kürzesten Stelle.

Wir planen ein mal mehr um, (Plan X) wollen zurück zur Strasse und über Zag nach Esmara. Es regnet die ganze Nacht und am nächsten Morgen "schaufeln" wir uns die restlichen 16 Km zur Strasse zurück.

Allerdings kommen wir nur bis zum Ortseingang von Zag, dort meint ein freundlicher Offizier: Continuer à conduire pas possible, Mines! Pour votre sécurité (Dt: Verschwindet ihr Spinner, wir haben schon genug Theater mit den Idioten von der Frente-Polisario, mögen nicht auch noch auf euch aufpassen)

Na gut, dann halt Plan... bei welchem Buchstaben sind wir eigentlich? Wir fahren durch das Nördliche Paralleltal und den angrenzenden Antiatlas, (Taidalt-El Borj-Amane Aït Oussa-Tiglit-unterster Teil des Draatal-N1) da ist ein drittel Asphalt, der Rest schien Hamad (Kiesebenen) zu sein. Open Topomap verspricht Hügel, das ist gut, keine- oder nur kleine Schwemmtonebenen. Sollte gehen, obwohl es ständig regnet.

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Dann raus zum Plage Blanche. Die Steilküste mag ja bei Sonnenschein nett sein. Bei Regen, starkem Wind und 13° hingegen...

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Den eigentlichen Strand "Plage Blanche" erreichen wir nicht, Oued Aoreora ist unpassierbar... eigentlich klar bei dem Regen. Zudem iste es kaum "Witzig" bei Sturm und Regen dem Strand entlang zu fahren. Also Plan... äh... wir schlafen beim Ksar Aoreora, es regnet die ganze Nacht.

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Wir brauchen am nächsten Tag drei Stunden für die 16 Km bis zur Hauptstrasse, suchen lange nach einer Passage durch den oberen Teil des Oued Aoreora. Unpassierbar, wir folgen einer Spur und finden nach einigen "Schwimmkursen" trotz allem zur N1

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Auch der Rest der Reise (einschliesslich Heimfahrt durch Spanien und Frankreich) war sehr nass und Kühl, bei Marakech war der Atlas schon weit hinunter verschneit.

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Einziger Vorteil, die Fahrzeuge waren wieder Entschlammt! wink

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