Der XZT hat definitiv gute Wintereigenschaften, er ist hierzulande immernoch erste Wahl bei schwerem Einsatz im LKW Bereich. BANDAG hat dieses Profil auch schamlos kopiert und bietet es für Runderneuerung an.
Ich fahre zZt auf meinem Benz Michelin XDE1 215/75/17,5 die sich langsam dem Minimum nähern und suche eine Alternative die keine 280Euro kostet. Du schreibst das du den Bridgestone M729 verwendest den ich auch schon in die engere Wahl genommen hätte und zwar als Rundumbereifung. Das Problem bei meinem Museumsstück sind die hohen Achslasten (gut 3Tonnen hinten und das bei Einzelbereifung). Die Michelin stecken das sauber weg, der Wagen läuft wie auf Schienen, er schwimmt kein bisschen. Ist die Karkasse des M729 auch so stark oder soll ich doch in den sauren (teuren) Apfel beissen und wieder Michelin aufziehen. Sparen würde ich gerne aber nicht um jeden Preis, was ich auf keinen Fall will ist, gerade bei den kurvenreichen Strassen in Österreich, das der Wagen instabil wird.
Also wenn Du mir schreiben wolltest dann Danke für den guten Willen ;-)
Ich habe inzwischen das Problem so gelöst dass ich wieder Michelin geordert habe (ade Weihnachtsgeld) da ich kein Risiko eingehen wollte - ich habe schon mal bei einem VW-Bus eine komplette Garnitur Reifen wegen Unfahrbarkeit nach 500km entsorgt.
Hi Christian, Du hast die Reifen nach 500 km entsorgt? Oder hat sich da eher bei E B A Y einer über das Schnäppchen gefreut??? <img src="/forum_php/images/graemlins/div40.gif" alt="" /> Nee, zu Deinem Prob kann ich nix sagen, da der LJ80 der einzige Allradler ist, den ich besitze, daher wäre eine Aussage in der Hinsicht echt fehl am Platz. Der Kern des Textes war in etwa: Der Hancock Winterreifen auf der Vorderachse ist in Kurven ekelig laut... Hab jetzt diese Woche mit dem Luftdruck gespielt, ohne Erfolg... Haftung ist gut, aber Kurvengeräusch ist pervers, so laut das ich sobald der Renault wieder zusammen ist, vorsichtshalber die Radlager mal auseinandernehme, Spiel is jedenfalls aufgebockt keins da, bin von Lagern erstmal sensibelisiert(auseinanderfallende Zahnriemenspannrolle beim lösen)...Schreibe auf jeden Fall ob die Ursache davon kommt. Wintererfahrung bis jetzt : Nein Verschleiß: deutlich höher als beim Matador. An Peter: Mir ist nicht ganz klar was Du damit meinst, das die Qualitätskontrolle in der Fertigung im Ausland auf der Strecke bleibt... Wie sieht denn wohl die Kontrolle eines Reifen im Inland aus? Jeden Reifen erstmal 100.000 km auf den Prüfstand? Oder jeden Reifen zersägen? Jeden Reifen röntgen? Die ersten beiden Versionen würde wohl keiner mehr haben wollen und einen Prüfstandreifen kann man wohl eh nicht mehr als angefahren bezeichnen... Das Röntgen und auswerten ist teuer und langwierig... Also bleibt die Stippvisite, ist das Zufallsprodukt (Mix zwischen Gummi, Temperatur des selben (Im Tiegel herrscht an jeder Stelle eine andere Temp) Zudem ist die Temperatur des Werkzeugs auch jedes mal anders. Theoretisch mag das alles gehen, aber praktisch herrschen an jedem Arbeitstag andere Lufttemperaturen. Nach jeder Frühstückspause hat das Werkzeug eine andere Temperatur als vor der Pause. Nehmen wir an das Stahlgewebe wird knapp und man wartet auf eine Neulieferung, die ersten Reifen werden mit Stahl verarbeitet, der seit Wochen in der 20 Grad warmen Halle liegt, die neue Lieferung kommt gerade frisch vom Lkw und hat irgendwas um 5 Grad.Wetten das der Reifen andere Eigenschaften hat, als die Räder davor?
Auch und das war mir eigentlich das allerwichtigste in meinem Text letzte Woche ist es ja so, das viele der Overheads die Peter ansprach ja mit in die Produktionsstandorte übergesiedelt sind und dort "Feuerstuhljobs" haben. Sie gaben Ihr Leben hier auf und wanderten z.T. sogar mit den Familien nach Osteuropa aus. Dort tragen SIE die Verantwortung, das heißt: liefern sie Grütze ab und die Reklamationen häufen sich, dann sagt der Konzern: Tschüss. Das ist jedem der so einen Job macht bewußt und ich glaube das arbeitslos im Ausland kein schöner Zustand ist... Die Produktionsmenge dagegen ist ca aus den alten Standorten eine bekannte Grösse(X Mitarbeiter= x Reifen)
Ich denke einfach das Du denkst, das die denken: Ist mir doch egal.
Ob man das so einfach sagen kann?
Das schlimme ist ja eigentlich das Du meinst das die Qualität am Standort Deutschland liegt, aber der Zahn könnte Karies haben... Unsere Maschinen sind bestimmt nicht alle so modern, wie die in den neuen Standorten...leider
Kenne mich zugegeben in der Kautschukverarbeitung nicht genau aus, aber eines weiß ich auf jeden Fall: Gummi ist ein komisches Produkt: Hab mir mal (aus Versehen, die Menge war nicht eindeutig zu erkennen, also rechts und links=2 mal) 2 Satz Achsgummis (Stempel Anfang/1998)bestellt, einen Satz eingebaut, das andere lag im Regal, vor 3 Jahren bin ich umgezogen mit meiner Halle, die Regalgummis waren leicht spröde/angedeutet rissig, die regelmäßig bewegten sind noch heute im Benz aktiv und top. Gleiches gilt eigentlich auch für Gummibänder, ab in die Schublade und nach 2 Jahren will man sie benutzen..... Zack gerissen...... krümel...
Ich denke, es wird vermutlich (aber wirklich nur vermutlich) eine gewisse Portion Altgummi beigemischt, könnte mir vorstellen, das in dem Fall meiner Räder der Anteil zu hoch oder zu alt war. Sven