wir möchten in kleiner Gruppe über Ostern nach Frankreich, speziell in die Gegend um Dijon/Burgund düsen.
Wie sieht es denn in dieser Gegend mit dem legalen Befahren von Feldwegen und Waldwegen aus? In der Ardeche hatten wir damit nie Probleme, die Franzosen waren immer sehr relaxt. Dagegen drohte uns im Elsaß schon mal ´ne Anzeige, die wir bei einem Tropfen guten Roten verhindern konnten.
Kann jemand eine zuverläßige Aussage geben, habe da irgendwas im Ohr, daß es da seit Napoleon Zeiten irgendwie für jeden Franzosen das Recht gibt, sich immer und überall zu bewegen ...
Hängt davon ab ob in den jeweiligen Kommunen viele Leute sind die gegen Geländewagen eingestellt sind. Auch wachsen überall komische Verkehrschilder wie verboten für 4x4. Ob man sich daran halten soll darüber streiten sich alle Geländewagenfahrer in Frankreich. Wenn kein Schild da steht kannst du ruhig reinfahren, bei etwaigen Begegnungen, locker und freundlich bleiben und lieber mal stehen bleiben als an Fussgängern vorbeidröhnen Mfg <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> keine Rache aus dem Grossherzogtum
Ich denk das man das nicht regional veralgemeinern kann. Es kommt halt drauf an wieviel schwarze Schafe vor Euch schon dort waren. Es ist wie immer nur ein kleiner Haufen Wildgewordener, die alles kaputt machen,wobei wir Deutschen uns am meisten aufregen würden wenn uns Sonntags die Franzosen um den Block heizen würden. Wir sind bis jetz immer gut zurecht gekommen,man muß sich halt etwas unterordnen(man ist ja Gast),an der Geschwindigkeit sollte man sehen das auch Interesse für Land und Leute da ist und wenn man mal anhält und einen Bauern fragt wo der Weg hinführt,kann man am besten sehen ob man beliebt ist oder nicht. Uns wurde sogar von einem Jäger einmal eine noch anspruchsvollere Route empfohlen <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" /> in Deutschland undenkbar ! Ich denk das ist wie in dem berühmten Sprichwort: Wie man in den Wald reinruft......
Wie genau die Rechtslage ist in Frankreich weiß ich auch nicht. Bisher nur gute Erfahrung in der Provence gemacht. Einmal hatte ich die vorausfahrenden Kumpels auf den Enduros verloren und stand bei einem Bauern direkt vorm Wohnzimmer, der zeigte mir nur freundlich lächelnd auf welchem der abgehenden Feldwege die Enduros verschwunden sind. In der Gegend sind aber auch viele Quads und Enduros unterwegs, sodaß die Einheimischen eventuell froh sind wenn "nur" ein Geländewagen um die Ecke kommt. Ich denke aber wenn die Gendarmerie Dir einen verpassen will wird es teuer!
Weiß noch jemand genaueres? Bin Pfingsten wieder da unten.
In Südfrankreich ist das Befahren der Wälder in den warmen Monaten wegen erhöhter Brandgefahr normalerweise untersagt. Ansonsten hängt es normalerweise von den Kommunen ab ob diese Wege für uns sperren oder nicht. MfG
ich lebe seit 84 Teile des Jahres in den Cevennen und befahre dort die Wege mit Enduro und 4x4.
Im Gegensatz zum deutschen Untertanenvolk reagiert der Franzose gegenüber Sperrschildern ganz anders. Ein neues Verbotsschild ist nach einigen Tagen bereits großkalibrig durchsiebt :-)
Deutlicher kann man die Meinung zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit nicht ausdrücken.
Ich fahr schon seit 25 Jahren mit Allradlern auf Frankreichs "Abwegen" und ich hatte nie Probleme. Allerdings schenke ich den Verbotsschildern mehr Beachtung als die Einheimischen dies Tun. Als Gast sollte man ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Hi Interpixel, in welcher Ecke der Cevennen treibst Du dich rum <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/confused.gif" alt="" />. War '89 das erste ma da unten,dann fast jedes Jahr einmal. Hab jetzt von meinem Chef das O.K. für 6 Wochen im Sommer gekriegt <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/liebe02.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/liebe02.gif" alt="" />. Philipp