Ich bin dabei die Servolenkung bei meinem MB409 zu tauschen -eine LS2-, an sich kein grosse Sache.
ABER, an einem Problem knabbere ich nun schon einen ganzen Nachmittag: Wie kann ich den Lenkstock (den Hebel der auf der Lenkwelle des LS2 sitzt und der die Schubstange betätigt) von der Lenkwelle des LS2 abziehen. Einen, zugegeben miesen, Abzieher habe ich schon ruiniert - welchen Abzieher soll ich dafür anschaffen oder braucht es dafür ein Spezialwerkzeug.
Die Verzahnung der Lenkwelle sieht jedenfalls ziemlich gemein aus, mit "Schwalbenschwänzen" am Ende des Räumbereiches.
der Lenkstockhebel ist eine harte Nuss, ich hatte damals auch damit zu kämpfen.
Gelungen ist es mir dann mit einer selbst gebastelten Haltevorrichtung (Bild) und einer hydraulischen Presse. Da waren mehrere Tonnen Druck notwendig, mit einem normalen Abzieher nicht so leicht erreichbar.
Danke für die schnelle Antwort. <img src="/forum_php/images/graemlins/thankx.gif" alt="" /> , leider wird die Vorrichtung für das LS2 wahrscheinlich nicht passen, dieses ist um einiges voluminöser als das Lenkgetriebe auf dem Bild - schade.
Die Idee werde ich aber weiter verfolgen, in meiner Firma haben wir auch eine Presse - mal sehen.
Ich wohne übrigens in Krems a.d. Donau und arbeite zZt. in Linz <img src="/forum_php/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Lenkstockhebel im Bereich der Verzahnung erwärmen (für die Skeptiker: nicht glühen <img src="/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />). Dadurch löst sich einerseits der Rost etc, andererseits dehnt sich der Hebel etwas, und sitzt dadurch nicht mehr so stramm amf der Welle.
Es hilft auch, mit Hydraulikpresse oder so einen gewissen Vordruck auf die Verbindung zu geben, und dann mit Hammerschlägen seitlich auf den Lenkstockhebel diesen zu lösen. Bringt viel mehr, als mit Gewalt zu versuchen, nur mit Druck/Zug den Hebel zu lösen.
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
Schlussendlich kapitulierte der Lenkstockhebel vor einem Kukko Zweiarmabzieher mit Quervorspannung + Lötlampe + einem trockenen Schlag mit dem Hammer. <img src="/forum_php/images/graemlins/nana.gif" alt="" />
Damit war die Sache aber noch nicht erledigt <img src="/forum_php/images/graemlins/mad.gif" alt="" />
Das Auftstecken des Kreuzgelenkes hat mich dann geschlagene 3 Stunden beschäftigt, erst mit einem nicht allzu sanften Hammerschlag auf die Lenksäule flutschte das Kreuzgelenk auf die Verzahnung - natürlich um einen Zahn zuweit nach rechts <img src="/forum_php/images/graemlins/nuts.gif" alt="" />
Womit auch das nächste Wochenende mit einer sinnvollen Beschäftigung auf mich wartet <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-cry.gif" alt="" />
Hallo, meine Transporter-Zeit ist zwar schon eine ganze weile her... aber ich vermute das Du in diesem Fall auch einfach das Lenkrad um einen oder zwei Zähne in die Gegenrichtung versetzen kannst, dies sollte wesentlich einfacher gehen. Das geht aber wirklich wenn überhaupt nur dann wenn es sich um ein versetztes Kreuzgelenk vom Lenkrad her kommend handelt, bei falsch angebrachtem Lenkstockhebel wäre die Mittenstellung nicht erreicht. Gruß, Hp
Der Lenkstockhebel sitzt richtig drauf. Es ist, Gott sei dank, auch fast unmöglich ihn falsch zu montieren auf Grund der Schlagmarken. Das Lenkrad habe ich heute versetzt, es sass aber auch seeeehr gut auf der Verzahnung - ich mußte mir einen massiven Abzieher bauen. Somit ist die Sanierung von Vorderachse + Lenkung abgeschlossen.
Als nächstes wird das Zwischengetriebe neu gelagert und abgedichtet.