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viermalvierer
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Hallo G-meinde,

dem TÜV zuliebe mußte ich u.a. die Gummilager der Vorderachsaufhängung, Stabi, Spurstangenkopf etc. erneuern.

Houston wir haben ein Problen .. so ähnlich sieht es bei mir nun aus. Habe den Lenkhebel an der linken Halbkugel komplett entfernt und nun gelingt es mir nicht den Lenkhebel wieder einzubauen, sprich der Achsschenkelbolzen finden den Weg ins Kugellager der Halbkugel der Vorderachse nicht.

Das Ganze geht mir irgendwie zu schwer, ich möchte nicht die 4 Schrauben vom Lenkhebel anziehen und den Bolzen "reinwürgen". Geht die Sache so stramm rein?

Bevor ich hier die Oberflöche vom Bolzen "versaue" frag ich Euch mal um Rat.

Ist es einfach nur ne Fummelei?

Grüss aus Daimlertown ..
Harry

Last edited by Harald300GD; 27/05/2007 12:50.
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Enthusiast
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Da ist bestimmt die Blechscheibe die auf dem Lager liegt verrutscht.

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Jungfrau
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Hallo,

es ist eine fummelei ohne Ende. Nur Geduld und schauen, so wie mein Vorredner schon sagt, dass die Blechscheibe richtig liegt ?

Gruß Heiko GD

Last edited by Heiko GD; 28/05/2007 09:58.
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Dauerbrenner
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Hallo Harry,

der Bolzen muss schwer da reingehen, da Du die Passung vom inneren Lagerring überwinden musst, sonst hätte das Lager nach Montage ja Spiel. Wichtig ist, wie schon beschrieben, die Lage des Blechdeckels (=Dichtung), der verschiebt sich gerne. Sowie die Pass-Stifte vom Lenkstockhebel in den Bohrungen der Halbkugel sitzen, mit den Schrauben reinziehen. Dann geht's ganz leicht...

Gruß


Gerhard

Von wegen G wie geht nicht - G-eht doch!

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Süchtiger
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Hallo;

Zum Thema Achsschenkelgehäuse wieder anbauen, und Spiel einstellen hab ich mal ne Frage :
Ich hab mir das mal im WHB angeschaut, und da ist es mir momentan nicht ganz klar, warum zum einstellen der Achsschenkellagerung die Antriebswelle drin sein muß, mit nem Meßring drauf usw.

Die Antriebswelle hat doch keinen Einfluß auf die Einstellung der Kegelrollenlager vom Achsschenkelgehäuse oder seh ich das falsch... ???? <img src="/forum_php/images/graemlins/schild11.gif" alt="" />

Dann steht da im Werkstatthandbuch, die Vorspannnung der Achsschenkellager soll 0,3 mm betragen, aber in der Beispielrechnung die da dabei steht, messen die den Spalt zwischen dem Bund von den Achsschenkelbolzen und der Auflagefläche auf dem Achsschenkelgehäuse.
Und wenn ich jetzt ne Vorspannung von 0,3 mm erreichen will, dann muß ich doch, da der Achsschenkelbolzen auf den Innenring vom Kegelrollenlager drückt, von dem gemessenen Spaltmaß 0,3 mm abziehen, und so eine Beilagscheibe unterlegen oder ?

Die rechnen aber mit 0,15 mm und zählen das zu dem gemessenen Spaltmaß hinzu => das blick ich dabei grad nicht, wenn die Paßscheibe dicker wird, als das was ich gemessen hab, wird das Spiel doch größer statt kleiner ...

Kann mir da jemand vielleicht auf die Sprünge helfen ???

Vielen Dank schonmal
Gruß Bernd

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Dauerbrenner
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Hallo Bernd,

das Einstellen mit montierter Welle und Messring ist m.E. nur dann erforderlich, wenn Du nicht mehr weißt, welche Passscheiben oben bzw. unten montiert waren oder man eine Achse aus neuen/anderen Teilen zusammenbaut. Die Passscheiben gleichen die Fertigungstoleranzen von Achsgehäuse und Halbkugel aus und müssen daher normalerweise nicht verändert werden. Dies ist aber wichtig, damit die Wellenmitte in Flucht zur Halbkugelmitte verläuft, sonst hast Du einen Wellenversatz zwischen Wellenstummel und langer Welle, was zu erhöhtem Verschleiß der Radlager und des Homokineten führt und außerdem wäre vermutlich der Wellendichtring im Achsgehäuse nicht mehr (lange) dicht. Die Toleranzen der Wälzlager (Achsschenkellager) sind so eng, dass man diese meist 1:1 gegen Neue austauschen kann, ohne auszumitteln.

Bzgl. Vorspannung muss man zwischen 460er Achse (Passscheibe zwischen den Montageflächen von Achsschenkelbolzen und Halbkugel) und 463er Achse (Passscheibe zwischen Bund Achsschenkelbolzen und Innenring des Achsschenkellagers) unterscheiden.
Bei der 463er Achse muss man zum Spaltmaß 0,3 mm addieren, bei der 460er Achse abziehen, um die gewünschte Vorspannung zu erreichen.
Für bei Fälle gilt, das ermittelte Maß zu halbieren, damit die Halbkugelmitte wieder über Wellenmitte steht (d.h. halbe Vorspannung für oben und unten).

Ich hoffe, Dir hiermit auf die Sprünge geholfen zu haben...

Gruß


Gerhard

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