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viermalvierer
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viermalvierer
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Hallo,
bei meinem `98er TDi 110HT ist der Tank seit einiger Zeit undicht. Der Tank ist jetzt 4 Jahre alt, verzinkt von FWD. Die undichte Stelle ist im Bereich des Stutzens/Röhrchens für die Entlüftung. Man kann das schlecht einsehen, deshalb krieg ich's nicht genauer lokalisiert. Entlüftungsschlauch und dessen Befestigung habe ich schon gewechselt.
Ist da irgendwas bekannt, dass Tanks gerne im Bereich des Endlüftungsröhrchens einreissen???
Meine Idee bisher ist bei eingebautem Tank zu versuchen mit Silkon abzudichten (Erfolgschancen eher gering). Wenn's das nicht bringt muss ich wohl den Tank ausbauen und dann???? Schweissen, Löten, anderweitig abdichten? Irgendwelche Ideen was am besten zu tun ist?
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Habemus Papam
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Habemus Papam
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on her majesty´s service
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on her majesty´s service
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die billigste variante wäre, einfach nicht voll zu tanken.
die zweitbilligste variante ist, das mit kaltmetall zu kleben.
die vernünftigste variante hat der caruso geschrieben.
und ich glaube, der tank ist verzinnt. wäre auch fürs löten angenehmer.
whipple-scrumtious fudgemallow delight
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ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.
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moin, das ist ja wirklich eine schlecht zugängliche Ecke, Bilder sind vom 110er MY86 ![[Linked Image von img89.imageshack.us]](http://img89.imageshack.us/img89/429/tankentlftung2.jpg) ![[Linked Image von img8.imageshack.us]](http://img8.imageshack.us/img8/214/tankentlftung.jpg) Da geht wirklich nur Ausbauen wenn es gelötet werden soll. Du hast keine Möglichkeit sonnst den Tank in dem Arbeitsbereich zu entlacken oder zu Reinigen. Grundvoraussetzung für eine dauerhafte Reparatur, egal ob Löten oder Kleben!
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viermalvierer
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viermalvierer
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Danke für die Antworten, ich werd mich dann wohl mal irgendwann an den Ausbau machen, kann ich langsam angehen, da ich noch einen Zweittank habe.
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Druckluftschrauber
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Druckluftschrauber
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ich werd mich dann wohl mal irgendwann an den Ausbau machen, So gehts: http://www.rainer4x4.de/tankhtm.htm
Gruß Rainer Ich wäre gerne arm und hässlich, aber das Schicksal hats anders gewollt.
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viermalvierer
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viermalvierer
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danke Rainer, Erfahrungswerte über den Tankausbau habe ich ja schon.
Zum Löten, was für ein Lot nehm ich da am geschicktesten ??
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ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.
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leicht zu verarbeiten wäre ein Weichlot.
ca. 3cm im Umkreis den Lack ab machen, 1cm im Umkreis alles Metallisch blank machen und entfetten. Idealerweise auch den Riss, was aber wohl schwierig werden wird. Mit Bremsenreiniger und Druckluft versuchen...
Elektrolötkolben, 200-300 Watt Klasse haben oder Besorgen, Hammerlötkolben. Salmiakstein, Drahtbürste ... Geht zwar auch mit Flamme, bedarf allerdings mehr Übung und Erfahrung.
Zum Lot,
ich nehme immer das was da ist, außer Elektroniker Lot Flussmittel zusätzlich. Aus dem Sanitär/heizungsbereich habe ich was das das letzte mal genommen. Es gibt aber schon extra Lot-Mischungen für die Feinblechverarbeitung.
Guck mal hier, aus dem Wikipedia, Suchbegriff "Weichlot"
Die am häufigsten verwendeten Weichlote sind die Zinnlote, also Legierungen aus Zinn und Blei mit geringen Anteilen an Eisen, Antimon, Kupfer und Nickel. Der Schmelzpunkt der Zinnlote liegt unter 330 °C. Beim Erwärmen gehen die Lote von einem festen in einen breiigen und schließlich in den flüssigen Zustand über. Von besonderer Bedeutung ist das Eutektikum, auch Sickerlot genannt (63 % Sn, 37 % Pb). Bei einer Temperatur von 183 °C geht es direkt vom festen in den flüssigen Zustand über. Legierungen, die vom Eutektikum entfernt liegen, werden zugunsten eines technisch erwünschten Erstarrungsbereiches zwischen Liquidus- und Soliduslinie ebenfalls verwendet.
Verwendung der Zinnlote mit einem Zinnanteil von:
* 20–40 %: Verbinden von Kupferrohren und Bleikabeln * 50 %: Feinlöten von Blechen * 60 % (Sickerlot): Verbinden und verzinnen von elektrischen Leitungen, Drähten, Leiterplatten * 90 %: Verlöten von Konservendosen
Den niedrigsten Schmelzpunkt bei 70 °C weist mit 50 % Bismut (Bi), 25 % Blei (Pb), 12,5 % Cadmium (Cd), sowie 12,5 % Zinn (Sn) das sogenannte Woodsche Metall auf.
Sogenannte Röhrenlote (Radiolot oder Elektroniklot) weisen eine oder mehrere eingearbeitete Seelen aus organischen, säurefreien Harzen von Bäumen, u. a. Kolophonium, auf, die beim Lötvorgang als Flussmittel wirken.
Last edited by ranx; 22/08/2009 12:34. Reason: Weich
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Intellektuellen-Checker
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Intellektuellen-Checker
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leicht zu verarbeiten wäre ein Weichlot.
ca. 3cm im Umkreis den Lack ab machen, 1cm im Umkreis alles Metallisch blank machen und entfetten. Idealerweise auch den Riss, was aber wohl schwierig werden wird. Mit Bremsenreiniger und Druckluft versuchen...
Elektrolötkolben, 200-300 Watt Klasse haben oder Besorgen, Hammerlötkolben. Salmiakstein, Drahtbürste ... Geht zwar auch mit Flamme, bedarf allerdings mehr Übung und Erfahrung.
Zum Lot,
ich nehme immer das was da ist, außer Elektroniker Lot Flussmittel zusätzlich. Aus dem Sanitär/heizungsbereich habe ich was das das letzte mal genommen. Es gibt aber schon extra Lot-Mischungen für die Feinblechverarbeitung.
Guck mal hier, aus dem Wikipedia, Suchbegriff "Weichlot"
Die am häufigsten verwendeten Weichlote sind die Zinnlote, also Legierungen aus Zinn und Blei mit geringen Anteilen an Eisen, Antimon, Kupfer und Nickel. Der Schmelzpunkt der Zinnlote liegt unter 330 °C. Beim Erwärmen gehen die Lote von einem festen in einen breiigen und schließlich in den flüssigen Zustand über. Von besonderer Bedeutung ist das Eutektikum, auch Sickerlot genannt (63 % Sn, 37 % Pb). Bei einer Temperatur von 183 °C geht es direkt vom festen in den flüssigen Zustand über. Legierungen, die vom Eutektikum entfernt liegen, werden zugunsten eines technisch erwünschten Erstarrungsbereiches zwischen Liquidus- und Soliduslinie ebenfalls verwendet.
Verwendung der Zinnlote mit einem Zinnanteil von:
* 20–40 %: Verbinden von Kupferrohren und Bleikabeln * 50 %: Feinlöten von Blechen * 60 % (Sickerlot): Verbinden und verzinnen von elektrischen Leitungen, Drähten, Leiterplatten * 90 %: Verlöten von Konservendosen
Den niedrigsten Schmelzpunkt bei 70 °C weist mit 50 % Bismut (Bi), 25 % Blei (Pb), 12,5 % Cadmium (Cd), sowie 12,5 % Zinn (Sn) das sogenannte Woodsche Metall auf.
Sogenannte Röhrenlote (Radiolot oder Elektroniklot) weisen eine oder mehrere eingearbeitete Seelen aus organischen, säurefreien Harzen von Bäumen, u. a. Kolophonium, auf, die beim Lötvorgang als Flussmittel wirken. Klasse 
Ciao Markus ex 130er
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viermalvierer
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viermalvierer
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...so, Tank ausgebaut und gelötet (beim Entlüftungsröhrchen war es rundherum leicht eingerissen), mit Lötlampe allerdings, im Augenblick scheint es geklappt zu haben.
Danke nochmal für die Tipps
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