@ Apollo:

Danke, das ist eine gute Information! Unsere Tierärztin hat schon mehrmals Jagdhunde mit Kreuzotter-Bissen in die Praxis bekommen. Den ersten konnte sie mangels Serum nicht retten. Seither hat sie das Serum immer im Kühlschrank, gehört damit aber zur Ausnahme unter den Tierärzten. Das Hauptproblem ist ja das geringe Gewicht der Hunde, deren kleinerem Kreislauf (Gift verbreitet sich viel schneller im Körper), und ihre Unfähigkeit, Symptome mitzuteilen bzw. zu beschreiben. Angesichts der möglicherweise deutlichen Nebenwirkungen eines Serums ist es da schon eine schwierige Entscheidung, es einzusetzen. Wenn man nicht wirklich Zeuge des Bisses ist, könnte das auf bloßen Verdacht verabreichte Serum Gesundheitsschäden verursachen, zu langes Zögern aber den Tod.

Marcus


Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!