Naja, sag´ ich ja, >> ich finde die Silikonflüssigkeit so viel angenehmer im Umgang.
Alles was über "Nachfüllen" und "Absaugen" hinausgeht ist einfach eine Sauerei. Die Glykolbasierte Bremsflüssigkeit ist nicht nur hygroskopisch, sondern auch hautschädlich und giftig (schmeckt süßlich und Tiere könnten ggf. davon "naschen", wenn man es unverantwortlich in irgendeinem Gefäß herumstehen läßt), die Entsorgung auch nicht so ohne - wer weiß, wo das von uns Hobbyisten überall hingekippt wird. Im Motoröl vermengt jedenfalls ist dieses Motoröl dann für das Recycling komplett versaut.

Silikonflüssigkeit muß auch entsorgt werden, denke ich. Aber seltener (es heißt ja "eigentlich nie gewechselt werden"). Zudem ist es mir so viel angenehmer, wenn das rundum auf die Achse oder Spritzwand tropft. Der Lack und Haut nehmen keinen Schaden.
Außerdem ist sie, wie bekannt, eben NICHT hygroskopisch. Heißt, daß sie eben KEIN Wasser aufnimmt oder vielmehr ANZIEHT. Es wird also auch weniger Wasser in das System gelangen. Fragt sich, ob das überhaupt passiert; ich würde sagen, daß es prinzipiell nicht zu vermeiden ist - nur eben in viel geringerem Maße. Fragt sich weiter, was sich mehr bemerkbar macht oder was eher Dampfblasen bildet: 1) eine hochwertige Glykolflüssigkeit, die an jeder Möglichkeit Wasser anzieht und dann irgendwann auch im Siedepunkt relevant sinkt, oder 2) eine Silikonflüssigkeit, die Wasser nur (m.E.) über den geringen Luftaustausch im Vorratsbehälter bezieht.


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